21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Als verdeckter Ermittler übernimmt Alexander Haller einen ungewöhnlichen Kriminalfall: In einem Wiener Eliteinternat ist der Direktor in seinem eigenen Bett angezündet worden. Um den Mörder zu finden, schleust Kommissarin Laura Janda ihren blinden Ex-Chef als Musiklehrer ein. Als er die attraktive Kollegin Lotta Behrbach kennenlernt, wird Alexander von seinen Gefühlen überrascht. Seit dem Tod seiner Lebensgefährtin empfindet er zum ersten Mal wieder etwas für eine Frau. Um seine Arbeit nicht zu gefährden, muss er vor Lotta jedoch sein Geheimnis wahren. Alexanders Intuition sagt ihm, dass der Täter die Schule genau kennt. Spuren gibt es jedoch ebenso wenig wie Verdächtige ohne Alibi. Auch für das Motiv fehlt ein Anhaltspunkt, denn der Ermordete war ein beliebter Chef und exzellenter Mediator auf dem hochsensiblen Terrain der Eliteschule. Gerade das macht Alexanders Assistenten Niko stutzig: Besonders bei den "Superkorrekten" vermutet er dunkle Seiten! Und tatsächlich zeigt sich schon bald, dass der hoch angesehene Direktor seine Geheimnisse hatte.
23:30
Diese Woche in kinokino: Russell Crowe als Hermann Göring - historisches Psycho-Duell in "Nürnberg" Kriegsende 1945. Die führenden äKöpfe des NS-Regimes werden inhaftiert, einer von ihnen ist Hermann Göring (Russell Crowe). Die alliierten Siegermächte stellen den Weggefährten Adolf Hitlers und andere nationalsozialistische Kriegsverbrecher in Nürnberg vor Gericht. Der US-Psychiater Douglas M. Kelley (Rami Malek) soll die Häftlinge begutachten. Aber zwischen Kelley und Göring entsteht während des Prozesses und im Gefängnis eine ambivalente Beziehung. "Nürnberg" zeigt das wegweisende Kriegsverbrechertribunal aus einer besonderen Perspektive, konzentriert sich auf die "verführerische" und manipulative Kraft Görings. Wie schlägt sich das Drama im Vergleich zu anderen Filmprojekten über die Nürnberger Prozesse? Eine "kinokino"-Filmkritik, in der auch die Hauptdarsteller Russell Crowe und Rami Malek sowie Regisseur James Vanderbilt zu Wort kommen. "Ein Münchner im Himmel": ein bayerischer Klassiker neu interpretiert Ein Dienstmann fällt tot um und landet als grantelnder Bayer im Himmel, wo er Petrus und den Engeln dermaßen auf die Nerven geht, dass er als Briefbote wieder auf die Erde geschickt wird und im Münchner Hofbräuhaus versackt. Aus Ludwig Thomas berühmter Kurzgeschichte von 1911 hat Regisseur David Dietl den Spielfilm "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang" gemacht und ihn in die heutige Zeit verfrachtet. Im Mittelpunkt steht Stenz und Schlitzohr Wiggerl (Maximilian Brückner), der - obwohl im Koma liegend - als Geist durch die Stadt wandelt und das zerrüttete Verhältnis zu seiner Tochter geraderücken will. Die Komödie ist prominent besetzt und hat auch eine ernste Note. Ob der Umbau des legendären Originals gelungen ist? "kinokino" stellt den Film vor und traf dazu auch Regisseur David Dietl und Hauptdarsteller Maximilian Brückner dort, wo der Film gedreht wurde, mitten in München, direkt an der Isar. Blick in Irans Terrorgefängnis - das düstere Drama "Roya" Die iranische Lehrerin Roya ist im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert, erlebt Folter und Psychoterror. Bald wird sie vor die Entscheidung gestellt, ein im Fernsehen übertragenes Geständnis abzulegen oder weiterhin in ihrer nur drei Quadratmeter großen Zelle zu verharren. "Roya" ist ein Psychothriller, in dem bald Vergangenheit, innere Bilder und Realität ineinander übergehen. Und der um die Frage kreist, wie Folter und Isolation allmählich Identität und Wahrnehmung verändern. Der von mehreren ARD-Sendern koproduzierte Film wurde ohne offizielle Genehmigung unter anderem auch im Iran gedreht. Es ist ein teils autobiografischer Film, denn Regisseurin und Bürgerrechtlerin Mahnaz Mohammadi war selbst im Evin-Gefängnis inhaftiert. "kinokino" traf sie zum Interview und sprach mit ihr über Gewalt, den Zynismus der Folterer und den Druck von Freunden und Verwandten, unter dem viele Haftentlassene auch später in Freiheit noch zerbrechen. Außerdem in "kinokino": - Was passiert, wenn der Ex-Mann plötzlich wieder vor der Tür steht und sich nicht mehr an die Scheidung erinnern kann? "Der verlorene Mann" ist ein Film, der das große Drama der Demenz mit leisem Humor begleitet, prominent besetzt mit "Tatort"-Kommissar Harald Krassnitzer, Dagmar Manzel und August Zirner. - Außerdem eine Vorschau auf das 41. DOK.fest München, das in dieser Woche startet und Jahr für Jahr mit seinem engagierten Programm auch ein Spiegel aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ist.
23:45
Ab Sommer 2025 verdonnert Kabarettistin Christine Eixenberger jede Woche Politikerinnen und Politiker, Parteien, Unternehmen, Organisationen oder Personen des öffentlichen Lebens, die sich aktuell nicht mit Ruhm bekleckert haben, zum "Nachsitzen"! Am Donnerstag, den 3. Juli 2025, um 21.00 Uhr startet das neue Satire-Format im BR Fernsehen und in der ARD Mediathek. In jeder Folge von "Nachsitzen mit Christine Eixenberger" begrüßt die Gastgeberin, die selbst Grundschullehramt studiert hat, zwei Größen aus Kabarett und Comedy in ihrem Klassenzimmer. Beide Gäste haben jeweils zwei Nominierungen aus Politik und Gesellschaft im Gepäck. Jeder hält ein persönliches Plädoyer für seine beiden Vorschläge, unterstützt von Requisiten, Fotos oder einem kleinen Zuspieler. Wen wollen sie gerne zum Nachsitzen schicken und warum? Aus allen vier Nominierungen stimmt am Ende das Publikum ab, wer der "Nachsitzer der Woche" ist und einen "Blauen Brief" bekommt. Zwischendurch schlüpft Christine "Chrissy" Eixenberger immer wieder in unterschiedliche Rollen, mit ganz eigenen Perspektiven auf das aktuelle Weltgeschehen.