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TV Programm für BR Süd am 23.02.2026

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Lebenslinien 22:00

Lebenslinien: Sabine Sauer - Die Frau hinter dem Lächeln

Menschen

Eigentlich will Sabine Sauer nach dem Abitur Restauratorin werden und studiert Kunstgeschichte. Als Nebenjob beginnt sie, im BR Hörfunk als Ansagerin zu arbeiten. Schnell wird ihr Talent erkannt. Nach erfolgreichen Jahren beim BR geht sie zum ZDF und dann zum NDR. 1997 kehrt sie zum Bayerischen Rundfunk zurück und wird zu einer der bekanntesten Moderatorinnen Bayerns. Sie ist immer perfekt vorbereitet, hat für jeden ein liebes Wort und großes Einfühlungsvermögen. Ihr Privatleben hält die Frau hinter dem Lächeln bis heute lieber für sich. Sabine Sauer ist eher scheu, zurückhaltend und gerne alleine. Sie hatte oft das Gefühl, funktionieren zu müssen, will es allen recht machen und ja nicht zur Last fallen - so wie sie es als Kind und Jugendliche gelernt hat. Denn als junges Mädchen ist sie wegen einer Rheuma-Erkrankung ein Jahr lang ans Bett gefesselt und lernt in dieser Zeit, mit sich alleine klarzukommen. Außerdem muss sie schon früh Verantwortung übernehmen: Der Vater ist weitgehend abwesend und die Mutter fällt wegen starker Schmerzen und einer Medikamentenabhängigkeit aus. Die Mutter ist aber auch sehr streng. Widerworte geben, das hat Sabine nicht gelernt. Heute, im Rückblick, würde sie sich wünschen, dass sie öfters eigene Wünsche durchgesetzt und auch mal nein gesagt hätte.

Danach

Gernstls Grenzgeschichten 22:45

Gernstls Grenzgeschichten

Dokumentation

In "Gernstls Grenzgeschichten" erzählt Franz Xaver Gernstl von der Entstehung der Reihe "Gernstls Deutschlandreise" (15 Folgen, BR, 2008). Während der 3.500 Kilometer langen Reise rund um Deutschland mit Abstechern in Nachbarländer bildet sich eine Landkarte regionaler Eigenheiten, ein faszinierend abwechslungsreiches Spektrum landschaftlicher Schönheit und menschlicher Befindlichkeiten. Es geht um Essen und Trinken, um den Umgang mit dem Leben und dem Tod und um den aussichtslosen Versuch, auf Reisen ein gesundes Leben zu führen. "Gernstls Grenzgeschichten" ist eine späte Liebeserklärung an ein Land, das der Filmemacher in jungen Jahren nicht zu mögen glaubte

Gernstls Zeitreisen - Rund um Bayern (1) 00:15

Gernstls Zeitreisen - Rund um Bayern (1)

Land und Leute

In Bruck im Allgäu lernte Franz X. Gernstl 1996 den Bauern Kaspar kennen. Seit sich seine Frau auf der Kur in einen anderen Mann verliebt hatte, bewirtschaftete er seinen Hof alleine. Mittlerweile hat der Bauer das Glück mit seiner zweiten Frau Marika wiedergefunden. In Hinterstein besucht das Reportertrio Martin Weber, der damals wie heute ein aufwendiges Hobby pflegt: Kutschen. Für seine Sammlerstücke hat er im Wald eine Scheune errichtet, in der Besucher in eine Märchenwelt eintauchen können. Am Bodensee machte Franz X. Gernstl 1996 Bekanntschaft mit Obstbauer Alfred Dietl und seinem Schnaps. Er fühle sich als kleiner König, erzählte er beim ersten Besuch, weil er sich seine Arbeit selber einteilen kann. Viel hat sich nicht verändert. Während andere dem Glück hinterherhecheln, verspürte Alfred Dietl nie den Wunsch nach einer Veränderung. Nächster Halt: Hatzenstädt in Tirol. Hier traf das Filmteam 1996 bei der ersten Reise Josef Schroll, einen Weltmeister im Käsemachen. Mittlerweile ist er 75 Jahre alt und längst in Pension. Aber so richtig zur Ruhe gesetzt hat sich Josef Schroll noch immer nicht. In Burghausen an der Salzach steckte Gewandmeisterin Alexandra Brandner 1996 Franz X. Gernstl in das Kostüm eines Rokoko-Kaufmanns. Der Fernsehauftritt bescherte ihr Aufträge von allen großen Opernhäusern Europas. Mittlerweile hat sie ihr Schneidergeschäft verkleinert. Sie hatte Angst, dass ihr alles über den Kopf wachsen könnte. In Simbach am Inn kommt es zum Wiedersehen mit den Pizzajongleuren des "O sole mio". Chef der Truppe ist bis heute Carmelo Giandinoto aus Sizilien. In den vergangenen Jahren ist viel passiert. Carmelo Giandinoto hat nicht nur sein Lokal vergrößert, sondern auch zwei Söhne bekommen. Eines hat sich nicht geändert: Mit dem Teig jonglieren die Pizzabäcker immer noch, wie sie eindrucksvoll beweisen.

Gernstls Zeitreisen - Rund um Bayern (2) 00:55

Gernstls Zeitreisen - Rund um Bayern (2)

Land und Leute

Erste Station des Gernstl-Teams ist Burghausen an der Salzach. Hier steht nicht nur die längste Burg der Welt, sondern hier lebt auch Jonny Petri. Beim ersten Treffen 1996 gab sich der junge Zeichner wortkarg. Er empfängt das Gernstl-Team im Seemanns-Outfit und präsentiert stolz sein Lebenswerk. Wie kaum ein anderer begeistert sich Bernd Ebner für Fleisch. 1996 lernte Franz Gernstl an der Grenze zu Tschechien den fahrenden Metzger kennen, der ein besonderes Augenmaß beim Portionieren von Leberkäse entwickelt hat. Inzwischen hat Bernd Ebner in der Nähe von Zwiesel in eine Metzgerei eingeheiratet. Gestärkt mit Leberkäse geht es weiter zu Thomas Gut, der in Frauenau Schlittenhunde züchtet. Die Tiere seien wie seine Kinder, sagte Thomas Gut beim ersten Besuch. Bis heute sind die Hunde sein Ein und Alles; auch wenn das Leben mit ihnen neben vielen Höhen auch Tiefen hat. Am Fastenmarkt in Weiden in der Oberpfalz kommt Gernstl mit Passanten am Honigstand ins Gespräch. Einer von ihnen nimmt es besonders ernst mit dem Honig - vier Gläser verputzt er pro Monat. Woppenrieth bei Waldthurn ist ein kleiner Ort mit 46 Einwohnern. Eigentlich kein Grund für einen Abstecher, wäre da nicht der Bauer Alfons Gollwitzer mit seinen 60 Oldtimer-Traktoren. Für die extravaganten Maschinen hat er eigene Hallen gebaut - und spielt ihnen Ständchen mit seiner Ziehharmonika. Letzter Halt ist Gumpen bei Falkenberg. Hier hat Gernstl 1996 den Klangforscher Jeff Beer und seine beiden Töchter kennengelernt. Jeff lebt für die Kunst - mehr noch als für die Liebe. Vielleicht der Grund, warum er jetzt alleine lebt und seine fauchende Uralt-Espressomaschine als treueste Lebensgefährtin bezeichnet.

Gernstls Zeitreisen - Rund um Bayern (3) 01:40

Gernstls Zeitreisen - Rund um Bayern (3)

Land und Leute

Franz Gernstl, Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz reisen auf ihren eigenen Spuren! Denn das Trio hat diese Tour 1998 schon einmal gemacht. Um herauszufinden, wie es sich im Freistaat so lebt, reisten sie damals entlang der bayerischen Grenzen. Jetzt sind die drei Menschenforscher wieder unterwegs - zur "Nachuntersuchung". Mitte der 1990er-Jahre hat der gelernte Schreiner Josef Dirker in der Brennerei seines Onkels beobachtet, wie sich das Aroma von Früchten durch das Destillieren für immer in eine Flasche bannen lässt. Josef Dirker hängte seinen Beruf an den Nagel und baute eine kleine Brennerei. 1998, als Franz Gernstl ihn das erste Mal besuchte, verkaufte er Schnaps von Früchten aus dem eigenen Garten mit selbst gemalten Etiketten. Inzwischen führt er ein Unternehmen mit 15 Angestellten, betreibt und brennt 140 Sorten Edelschnäpse. Bei der ersten Reise fuhr das Reporterteam über die bayerische Grenze auf die baden-württembergische Seite des Mains. Damals war ein junger Glasmacher in Wertheim gerade dabei, traditionelle italienische Schmelzverfahren auszuprobieren. Auch Joachim Ittig ist seiner Passion bis heute treu geblieben. Nahezu alle Autofahrer denken, sie müssen regelmäßig Motoröl wechseln. Hermann Trabold aus Reichholzheim meint das nicht. Er hat einen Filter erfunden, der den Ölwechsel überflüssig macht. Doch sein Filter verkauft sich schlecht. Michael Pfreundschuh hat sich seit dem ersten Besuch des Gernstl-Teams im Jahr 1998 nur maßvoll verändert. Mit seinem Laden "Monophon" in Würzburg ist zwar umgezogen von der alten Tuning-Garage in ein kultivierteres Ladenlokal, aber sein Geschäft macht er immer noch mit Schallplatten. Und noch einmal ein Abstecher über die Grenze nach Baden-Württemberg: Besuch bei einem alten Bekannten. Norbert Fischer, eigentlich Theologe, hat seine Erfüllung im Käsemachen gefunden. Beim ersten Besuch war es sein Ehrgeiz, einen guten Roquefort herzustellen. Mittlerweile ist seine Minikäserei durch eine unorthodoxe Finanzierungsmethode (Aktien mit Käsedividende) zu einem ansehnlichen Betrieb angewachsen.

Gernstls Zeitreisen - Rund um Bayern (4) 02:25

Gernstls Zeitreisen - Rund um Bayern (4)

Land und Leute

Das Gernstl-Team reist auf seinen eigenen Spuren, denn das Trio hat diese Tour 1998 schon einmal gemacht. Um herauszufinden, wie es sich im Freistaat so lebt, reisten sie damals entgegen dem Uhrzeigersinn entlang der bayerischen Grenzen von Lindau nach Lindau. 2015 sind die drei Menschenforscher wieder unterwegs - zur "Nachuntersuchung". 1998, bei der ersten Reise, hatten die drei den Wünschelrutengänger Albert Fütterer kennengelernt. Neben Wasseradern tief unter der Erde konnte der auch Krankheiten am Menschen lokalisieren. Erfreut sind sowohl er als auch seine drei "Patienten", als er bei einer erneuten Untersuchung feststellen kann, dass alle drei Untersuchten heute "pumperlg'sund" sind. Das schwäbische Nördlingen im Rieskrater hat eine komplett erhaltene Stadtmauer. In einem der Tortürme betreibt Ralf Kluge sein Café und auch seine Nebenbeschäftigung, das Münzensägen. Aus exotischen Geldstücken mit schöner Prägung fertigt er filigrane Schmuckstücke. Mit einem Feuerwerk an Lebenslust begrüßt die Ulmer Gospelsängerin Siyou Isabelle Ngnoubamdjum Gernstl und seine beiden Kumpane. Sie ist gerade dabei, einen Song mit ihrem Chor einzustudieren. Die 17 Jahre zwischen dem ersten und dem zweiten Besuch scheinen an der Powerfrau aus Kamerun spurlos vorübergegangen zu sein. Auch Robert Bachingers Schrottsammlung hat sich kaum verändert. Seit 20 Jahren wohnt der lebensfrohe Aussteiger im Zirkuswagen auf einer Wiese am Stadtrand von Weissenhorn und häuft Schätze an, die er im Sperrmüll findet oder beim Schrotthändler ersteht. Mit einem selbst komponierten Country-Song über seinen Hannomag, verabschiedet er Gernstl und sein Team. In Haarburg gerät Franz Gernstl unversehens in eine romantische Geschichte. Er lernt einen Herrn kennen, der am Ufer der Wörnitz sitzt und Steine in den Fluss wirft. Wie sich herausstellt, wartet er auf seine Freundin, eine Einheimische, die die letzten Stunden in ihrem Job als Bedienung auf der Burg verbringt. Nach Dienstschluss nimmt er seine neue Liebe mit nach Niedersachsen, um dort ein neues Leben mit ihr zu beginnen.

Gernstls Zeitreisen 03:10

Gernstls Zeitreisen: Vom Selfkant ins Bergische Land

Land und Leute

1990, kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands, reiste Franz X. Gernstl mit Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz den 51. Breitengrad entlang. Sie wollten schauen, was sich tut im Osten und Westen eines Landes in Aufbruchsstimmung. 640 Kilometer fuhren sie damals mit ihrem roten Bus, von der holländischen bis zur polnischen Grenze. 25 Jahre später wollen sie herausfinden, was sich verändert hat, und was aus den Bekannten von früher geworden ist. Los gehts im Selfkant. Dort pflegen die Menschen besonders eifrig das Vereinsleben. Neben den altehrwürdigen Schützenvereinen und Feuerwehren gibt es auch allerlei kuriose Truppen: den Großvater-Förder-Verein zum Beispiel oder die Mitglieder des Klompenzugs. Vor 25 Jahren hat das Gernstl-Team den Schausteller Rudi Enders kennengelernt, als er gerade das Grab seines Vaters besuchte. Immer noch betreibt Rudi Enders Verlosungsgeschäfte und Automatenwagen. Weiter Richtung Osten, wo der 51. Breitengrad den nördlichen Teil der Stadt Köln quert. Am Wilhelmplatz findet seit hundert Jahren täglich ein Markt statt. Vor 25 Jahren interviewte das Reporter-Trio hier einen Schrottsammler, diesmal verkostet es die Melonen der türkischen Händler. Als nächstes kommt Franz X. Gernstl ins Bergische Land, wo er Bruno Hünermund und seinem Sohn Markus, der mit Trisomie 21 lebt, einen Wiederholungsbesuch abstattet. Bis heute sind Vater und Sohn ein eingeschworenes Gespann, beim Grasmähen mit der Sense ebenso wie beim Musizieren. Bei der Weiterfahrt gibt es ein besonderes Fahrzeug am Straßenrand zu entdecken: ein Ami-Jeep, Baujahr 1944. Bei einer Probefahrt mit USA-Fan Gero Koller wird schnell klar, was hinter dem alten Spruch steckt: Man fährt einen Jeep nicht, man reitet ihn. Die vorerst letzte Station ist der kleine Ort Kredenbach, wo dem Gernstl-Team einst ein Pavillon mit Oldtimern aufgefallen war. Sie gehörten Joachim Langer, der zwei Hobbys pflegte: Autos renovieren und Häuser bauen. Seine Autos hat er nicht mehr. Auch sonst ist im Leben einiges anders gekommen, als er es sich gedacht hatte.

Gernstls Zeitreisen 03:50

Gernstls Zeitreisen: In den Neuen Bundesländern

Land und Leute

In Eisenach haben die Bürger einst gegen den Golfkrieg protestiert, dokumentiert von Kameramann und Stadtchronist Lutz Mittelbach. Er war einer, der nach der Wende geblieben ist und voller Hoffnung in die Zukunft blickte. Zum Wiedersehen kommt Lutz Mittelbach aber aus Bayern angereist, einer neuen Liebe wegen hat er seine Heimat nämlich doch verlassen. In Untersuhl trifft Franz X. Gernstl im "Gasthaus Zum Adler" Georg Bolz wieder. Sein größter Wunsch ist in Erfüllung gegangen: Sein Sohn Günter führt das Gasthaus weiter. Sein Leben umgekrempelt hat Orge Zurawski, ein Schauspieler, der sich nach einer Theaterkarriere aufs Land zurückgezogen hat. In Thüringen baute er sich eine Open-Air-Bühne in seinen Garten. Sinniger Name: AmViehTheater. In Mittweida war Raumfahrtfan Tasillo Römisch 1991 gerade dabei, sein Hobby zum Geschäft zu machen. Jetzt betreibt er das einzige private Raumfahrtmuseum Deutschlands, in dem er schon 46 Astronauten aus aller Welt empfangen hat (2014). Zum Abschluss dieser Etappe seiner Zeitreisen stattet Franz X. Gernstl dem lieb gewonnenen Bekannten Jan einen Besuch ab. Der geistig behinderte Junge, der sich rührend um seine ebenfalls behinderte Adoptivschwester Elke kümmerte, ist mittlerweile erwachsen. Vor kurzem ist er mit seiner Pflegemutter Christine Rösch von Eisenach nach Radebeul bei Dresden gezogen.

Dahoam is Dahoam 04:35

Dahoam is Dahoam: Konsequenz aus der Vergangenheit

Familienserie

Im beschaulichen Lansing ist immer etwas los. Das Leben der Dorfbewohner ist oft nicht so harmonisch, wie es den Anschein macht. Auch im idyllischen Bayern stehen Streit und Zwist auf der Tagesordnung.