16:15
Das Landleben hat viele Gesichter. Darum lohnt es sich, diverse Themen aus dem ländlichen Raum aufzugreifen, die aus den Bereichen Landwirtschaft und Freizeit sowie Umwelt- und Verbraucherschutz stammen.
16:45
17:15
Grillen gehört zu den Lieblingssportarten der Deutschen. Auch bei Hans Jörg Bachmeier heißt es "Ab ins Freie"! Seine Lachsforelle räuchert er auf einer Holzplanke. Zum gegrillten Schweinekarree kredenzt der Münchner Spitzenkoch Pico de Gallo, eine scharfe mexikanische Würzsoße im bajuwarischen Gewand. Sogar ein alpenländischer Klassiker kommt beim Bachmeier unter die (Grill-)Haube: Kaiserschmarrn mit Zwetschenröster.
17:45
Die wöchentliche Magazinsendung "Schwaben + Altbayern" berichtet über regionale Ereignisse und Zusammenhänge, die alle angehen: Reportagen und Porträts über Menschen aus Schwaben, der Oberpfalz, Oberbayern und Niederbayern. Moderiert wird die Sendung im Wechsel von Eva Mayer und Eva Walig.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
Gipfelblick und bester Kaiserschmarrn - gute Gründe, sich für eine Wanderung zu entscheiden. Oder: Gibt es Tränken am Wegrand? Ist der Pfad schattig und frei von Gitterbrücken? Das Weidevieh hinterm Zaun? Menschen, die mit ihrem Hund unterwegs sind, setzen andere Prioritäten. Diesmal begegnet der Schmidt Max in der "freizeit" einem ganzen Rudel Bernhardiner-Welpen! Eine Rasse, die beim Einsatz im Gebirge berühmt geworden ist. Und so geht er der Frage nach, was ein Hund als Wanderpartner eigentlich können muss. Wo kommt ein Vierbeiner an seine Grenzen? Und was sollte der Zweibeiner seinem Tier besser früh beibringen? Der Schmidt Max begleitet zwei tschechoslowakische Wolfshunde bei einer Tour in den Chiemgauer Alpen, besucht einen Hüttenhund im Allgäu und läuft mit einer Wanderführerin mit, die Touren auf ihre Hundetauglichkeit prüft. Unterwegs erfährt der Bergfreund von einer Hundetrainerin, wie er einen Welpen an Maulkorb, Gondel und Kuh-Begegnungen gewöhnen kann. Wenn er bloß einen kleinen Begleiter auf vier Pfoten hätte … Außerdem in der "freizeit": Sein Charakter ist freundlich. Er kann 80 bis 100 Kilogramm schwer werden und sein ideales Haarkleid besteht aus einem weißen Kragen mit symmetrischer dunkler Maske im Gesicht: der Sankt Bernhardshund oder auch Bernhardiner genannt. Die Geschichte eines legendären Berghundes.
19:15
Malerische Hinterhöfe, Künstlerateliers, kleine Cafés und Läden machen Gostenhof zu einem Szeneviertel in Nürnberg. Die engen, einfachen Arbeiterwohnhäuser aus der Zeit, als der Stadtteil als Motor der bayerischen Industrialisierung Unternehmen wie Herkules und Schuco zu Weltruhm verhalf, sind heute längst saniert. In den 1950er- und 1960er-Jahren dagegen waren die meisten Gebäude baufällig. Damals zogen die Eltern von Maria Tsantekidou von Griechenland nach Gostenhof. Die Mieten waren günstig, zu arbeiten gab es mehr als genug. Maria wuchs mit ihren Geschwistern in Griechenland bei der Großmutter auf. Nur in den Ferien sah sie ihre Eltern. Erst mit 12 Jahren zog auch sie in den Nürnberger Stadtteil. Marias Familiengeschichte ist eine von Tausenden in Gostenhof. Weit über die Hälfte der Bewohner Gostenhofs haben einen Migrationshintergrund in der Familie. Marias Eltern packten tatkräftig mit an, als der Stadtteil ab 1980 zum Sanierungsgebiet wurde. Nicht über die Köpfe der Bewohner hinweg, sondern mit ihnen gemeinsam wurden Hinterhöfe saniert, Spielplätze und Parkanlagen geplant. Aktiv sein, sich für eine gute Nachbarschaft einbringen - dieser Geist weht noch heute durch Gostenhof. Daniela Müller verbringt viele Abende im Bürgerverein und Stadtteilarbeitskreis. Sie hat die Hinterhofflohmärkte ins Leben gerufen, setzt sich für mehr Grün und weniger Verkehr ein. Wenn es darum geht, den Lebenswert im Wohnviertel zu fördern, ist Daniela engagiert dabei. Melanie Ibemba ist in Gostenhof als Kind afrikanischer Einwanderer aufgewachsen. Abends steht sie als Musikerin auf der Bühne, tagsüber arbeitet sie als Kinder- und Jugendbeauftragte im Sozialwerk der Heilsarmee. Die Unterstützung im Stadtviertel hat ihr als Kind Stabilität gegeben. Die gibt sie jetzt an die Kinder zurück, deren Familien sich das trendige Gostenhof nur noch schwer leisten können.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Klassisch, deftig und traditionell präsentiert sich die zwölfte Folge der "Brettl-Spitzen", prall gefüllt mit Überraschungen und Gästen aus drei Ländern. Jürgen Kirner hat zünftige Volkssänger aus München, Wien und Berlin, aus bayerischen Landen und aus der Schweiz eingeladen, die alle mit Live-Gesang den Festsaal zum Kochen bringen. Mit traditionellen Dudlern vom Feinsten brilliert die stimmgewaltige Österreicherin Tini Kainrath. Premiere feiert das schweizerisch-berlinische Duo Wortfront, das mit musikalischer Perfektion und spitzer Zunge den Menschen aufs Maul schaut. Das Trio Bauernseufzer interpretiert frech G'schichten aus der Oberpfalz - auch zusammen mit Daniela Scheuerer, die zum ersten Mal dabei ist. Das Hohelied auf die Spezies der Schwiegermütter singt der Oberbayer Michael Schlenger und die geniale Marion Schieder schwärmt vom "Mond in Wanne-Eickel". Das wunderbare Oberpfälzer Traumpaar Mausi und Hias serviert gekonnt eine Knödel-Polka, der Münchner Volkssänger Roland Hefter versucht sich handwerklich und die charmante Angela Ascher sucht musikalisch einen Mann. Und alle werden virtuos begleitet von den vier kongenialen Musikern der Brettl-Spitzen-Musi. In dieser Sendung werden noch zwei weitere Premieren gefeiert: Das oberbayerische Duo de Gschubstn huldigt in seinem ersten Fernsehauftritt süffigem Gerstensaft und der fränkische Tenor Tobias Boeck schmettert unvergessliche Klassiker. Auch dank der "Brettl-Spitzen" ist die Begeisterung für populäre Couplets ungebrochen. Und deshalb schlürfen Die Herren Wunderlich aus Tirol auch munter-fröhlich das berühmte Badewasser. Zum zweiten Mal spielt das hochmusikalische Damen-Quartett Auf d'Sait'n aus Moosburg im Festsaal fetzig auf - und verzweifelt an einer Strumpfhose. Und die sonst satirisch-bissige Couplet-AG gibt sich ganz traditionell mit einer Reminiszenz an den großen Karl Valentin.
21:45
Hubert und Staller gehen einem Fall von illegaler Müllentsorgung nach. Doch als sie in dem Wäldchen am See ankommen, finden sie nicht nur lauter ausrangierte Möbelstücke, sondern auch die Leiche des Hochzeitsfotografen Christof Kaiser. Anja geht von einem Mord aus, was Girwidz gerade überhaupt nicht passt, erwartet er doch den Besuch französischer Polizeibeamter aus der Partnerstadt Barbezieux. Derweil sprechen Hubert und Staller mit Kaisers Ehefrau Traudl, die einen Hochzeitsservice betreibt. Von ihr erfahren sie, dass ihr ermordeter Ehemann Ärger mit einem Klienten hatte: dem leicht aufbrausenden Textilfabrikanten Adrian Oberstätter. Hubert hält Oberstätter für schwer verdächtig, aber dessen hübsche Verlobte Johanna gibt ihm ein Alibi. Oder ist Taubenzüchter Franz Kämmerer der Mörder? Der betuliche Vogelfreund hatte noch eine Rechnung mit Kaiser offen, da dieser Kämmerers schönste Hochzeitstauben während einer Trauung im Schützenverein zum Abschuss freigegeben hatte. Girwidz hat inzwischen ganz andere Probleme. Eigentlich sollte Riedl die französischen Kollegen ja nur vom Bahnhof abholen, aber eine Reihe unglücklicher Umstände führt dazu, dass der Kontakt zu Riedl schließlich ganz abbricht und mit ihm nicht nur die angereisten Franzosen, sondern auch der extra angemietete Transporter verschwindet.
22:30
Als Hubert und Staller Streife durch ein biederes Wohngebiet fahren, reißt sie eine Explosion aus der Routine: Ein an "Christine Aumann" adressiertes Paket ist in die Luft gegangen und hat die Frau schwer verletzt. Noch schlimmer hat es den Postboten Peter Sendel erwischt - er kann Hubert gerade noch ein letztes "Billy" zuflüstern, bevor er auf dem Weg ins Krankenhaus verstirbt. Aus den Überresten der Paketbombe schließt Fachmann Yazid, dass die Explosion durch eine Fernbedienung ausgelöst wurde. Hubert und Staller folgern daraus, dass die beiden Opfer nicht zufällig getroffen wurden. Da Christine Aumann nicht ansprechbar ist, dient das Smartphone des Ermordeten zunächst als wichtigste Informationsquelle. Nachdem Staller die Codesperre geknackt hat, stoßen er und Hubert auf diverse Gesprächsverläufe, die darauf hindeuten, dass der Paketbote bezüglich Frauen kein Kind von Traurigkeit war. Dies bestätigt auch Volker Rohde, der Chef des Postboten. Die über das Smartphone identifizierten Katja Kimmich und Yvonne Baum bestreiten nicht, dass sie mit Peter Sendel ein Verhältnis hatten, behaupten aber, dass dieses jeweils längst beendet gewesen sei. Bilder einer Überwachungskamera, die sich aus der Rückverfolgung des Pakets ergeben, bringen das Alibi von Yvonne Baum gehörig ins Wackeln. Gleichzeitig meldet Katja Kimmich einen mysteriösen Einbruch, bei dem der Täter etwas Verdächtiges hinterlassen hat.
23:15