16:15
"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Drei Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.
17:30
Das Wichtigste aus Südbayern
18:00
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
19:00
Ein katholischer Priester, der am Altar steht - und abends zu seiner Freundin nach Hause fährt. Ein Mädchen, das in einer geheimen Patchworkfamilie mit einem Pfarrer lebt. Homosexuelle Priester, die ihre Beziehungen geheim halten (müssen). Die "STATIONEN"-Dokumentation erzählt von Menschen, die Liebe erfahren, aber unter dieser Liebe auch leiden. Was macht es mit Pfarrern, die unter Einsamkeit leiden, die eine Beziehung führen, die es nicht geben darf oder deren Liebe an der Geheimhaltung, am Zölibat zerbricht? Was macht es mit Partnerinnen, Partnern und Kindern, die in die Unsichtbarkeit gedrängt werden und vor dem Gesetz immer Fremde sein werden? Der Film "Priester, Zölibat und das verborgene Leid" schaut hinter die Fassade. Die Protagonistinnen und Protagonisten sprechen über Einsamkeit, Scham, Loyalitätskonflikte und die Zerrissenheit zwischen Berufung und Liebe. Sie thematisieren die Widersprüche, ihre Verletzungen und ihre Hoffnung. Im Kontrast zum Familienleben eines orthodoxen Priesters wird sichtbar: Der Zölibat ist keine göttliche Naturgegebenheit, sondern eine kirchliche Regel - mit weitreichenden Folgen, die alle Bereiche des Lebens prägen - nicht nur für den jeweiligen Pfarrer.
19:30
Tina und Charly verbringen eine Nacht zusammen, doch danach denkt Tina, dass das für Charly nur ein One-Night-Stand war. Liegt sie da richtig?
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Bayerns Bauern sind alarmiert. Durch den Krieg im Nahen Osten steigen die Preise für Treibstoff und Dünger. Aber die Landwirte bekommen für viele Produkte nicht mehr Geld. Und für die Verbraucher wird es auch nicht billiger - die Preise bewegen sich seit Jahren auf hohem Niveau. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen beim Tierwohl und bei den Umweltschutzauflagen. Gerade kleinere Höfe fürchten durch strengere Auflagen um ihre Wettbewerbsfähigkeit und überlegen, ihre Höfe aufzugeben. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) sieht die heimische Landwirtschaft als "wesentlichen Teil unserer Sicherheitsarchitektur". Kritik kommt von Mia Goller, landwirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion: "Wer ständig von Ernährungssicherheit spricht, aber gleichzeitig Umweltstandards infrage stellt, gefährdet genau das, was er zu schützen vorgibt." Wie schaut die Landwirtschaft der Zukunft aus? Welche Weichen muss die Politik jetzt stellen? Wollen wir mehr biologische Landwirtschaft? Was können, beziehungsweise sind wir Verbraucher bereit dafür zu bezahlen? Weniger tierische, sondern mehr pflanzliche Produkte - ist das die Lösung? Darüber diskutieren Bürgerinnen und Bürger in Rottenburg a. d. Laaber mit - der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) und - Mia Goller (B'90/Grüne), landwirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion.
21:15
Die Themen der Sendung: Kontrovers - Die Story: Endstation Arbeitsamt - top ausgebildet, trotzdem arbeitslos Bachelor, Master, arbeitslos? Egal ob jung oder alt, immer mehr Akademiker finden keinen Job. Warum fallen plötzlich genau die durchs Raster, die eigentlich gebraucht werden? "Kontrovers" zeigt zwei Menschen bei ihrer Suche nach Arbeit.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
"Scheiß Bulle", "Ich schlag Dich tot", "Du gehörst verbrannt" - das sind Sätze, die sich Polizisten anhören mussten. Beschimpfungen gehören für Polizeikräfte zum Berufsalltag. Ob auf Streifenfahrt, im Einsatz bei Demonstrationen oder bei Fußballspielen: Diejenigen, die die Gesellschaft schützen sollen, werden oft selbst zur Zielscheibe von Aggressionen und das längst nicht nur mit Worten. In der ersten KLAR-Ausgabe 2026 mit dem Titel "Zielscheibe Polizei: Pöbeln, Hass und Gewalt" sprechen Moderatorin Tanit Koch und ein NDR-Reporterteam mit Polizeikräften über diese Seite ihres Alltags, von Respektlosigkeiten bis hin zu körperlichen Attacken. Experten warnen vor den Langzeitschäden der permanenten Belastung, auch durch vermeintlich harmlose Sprüche. "Das Gehirn kann gar nicht anders, als mit Alarm darauf zu reagieren", sagt der Psychotherapeut Sven Steffes-Holländer, der seit 20 Jahren Polizistinnen und Polizisten behandelt. Für einige von ihnen führe der dauerhafte Stresszustand langfristig zu Depressionen, Angststörungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen. Der Polizist Tobias Braatz aus Lübeck ist einer der Protagonisten der Reportage. Er musste nach einem Einsatz in die Notaufnahme, ein alkoholisierter Mann kugelte ihm die Schulter aus. Braatz war mehrere Monate dienstunfähig. Die Diagnose traf ihn hart, auch psychisch: "Von meinem inneren Auge war ich kurz davor zu sagen, ich bleibe für mein Leben lang irgendwie einarmig." Heute bildet Braatz junge Polizisten aus. Sein Ziel ist es, sie besser auf Gewalt im Einsatz vorbereiten.
22:30
Töten Raben Nutztiere wie Lämmer oder Kälber? Um diese Frage tobt seit Jahren ein emotionaler Streit zwischen Tierhaltern und Naturschützern. "Raben seien schlimmer als der Wolf", sagen Landwirte. Andere reden von der "Mär vom Lämmerkiller". Fest steht: Der Rabe ist streng geschützt, darf nicht bejagt werden. Doch Tiere in der Freilandhaltung wie Lämmer, Ferkel, Gänse und Kälber würden auf Weiden attackiert und getötet, so berichten es viele Freilandhalter bundesweit. Nur es glaubt ihnen keiner, sie fühlen sich mit dem Thema seit Jahren allein gelassen. Wissenschaftler bestreiten Attacken auf gesunde Weidetiere, dafür fehle die Evidenz: Der Rabe sei ein Aasfresser, der Tiere nur testweise attackiere und höchstens Kranke ausmerze. Die "BR Story" sucht Antworten, macht eine bundesweite Umfrage zu Raben-Angriffen und versucht, tödliche Attacken zu dokumentieren. Dabei gelingen seltene Aufnahmen von Raben, die Tiere jagen. Sind Raben gefährlich für unsere Nutztiere?
23:15
25 Jahre nach Wiederansiedelung der Bären im Trentino leben nirgends sonst auf der Welt Raubtier und Mensch so nah beieinander. Im April 2023 wird der 26-jährige Jogger Andrea Papi durch einen Bärenangriff getötet. Die Täterin ist Problembärin Gaia (JJ4), die den heimischen Förstern nicht unbekannt ist. Sie ist eine Schwester des bayerischen Bären Bruno und hat schon einmal einen Menschen verletzt, doch der Abschussbefehl wurde damals auf Grund einer Klage von Tierschützern zurückgezogen. Während fieberhaft nach JJ4 gefahndet wird, eskaliert der Streit über den Umgang mit dem Tier. Die Bevölkerung fordert den Abschuss, die Tierschützer wollen ihn um jeden Preis verhindern. Dank eines bislang einzigartigen Zugangs zu der 20-köpfigen Spezialeinheit der Forstwache, die sich im Trentino um die Bärenpopulation kümmert, begibt sich Grimme-Preisträger Andreas Pichler in eindrucksvollen Naturaufnahmen auf die Spur der imposanten Tiere und zeichnet ein differenziertes Bild des Zusammenlebens von Mensch und Bär.