17:45
Rita Falk ist mit Werner Schmidbauer für ein "Gipfeltreffen" auf das Jugetköpfle (1.024 m) oberhalb des Alpsees bei Immenstadt im Allgäu gegangen. Auf dem Weg erzählt sie von ihrer Kindheit in Oberammergau und ihrer Oma, bei der sie die meiste Zeit ihrer ersten acht Lebensjahre verbrachte, und die ihre "erste große Liebe" war. Es folgten 15 Umzüge, erst nach München, dann nach Landshut, und Rita fühlte sich entwurzelt, meist zutiefst unglücklich und immer auf der Suche. Nach einer turbulenten Pubertät heiratete sie mit 18 Jahren und wurde Mutter. Nach 15 Jahren Ehe kam die Scheidung und es folgte ein anstrengendes Leben als Alleinerziehende mit den drei Kindern. Rita Falk erzählt Werner Schmidbauer von ihrer großen Liebe Robert, einem ehemaligen Polizisten, und von ihren ersten Schreibversuchen. Nach dem überraschenden Erfolg mit dem Eberhofer-Krimi hat sie in einem alten Schulhaus in der Nähe von Landsberg, das sie zusammen mit ihrem Mann Robert nach ihren Vorstellungen umgebaut hatte, eine neue Heimat gefunden.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
Wald-Influencerin Beatrice macht vor, wie moderne Forstarbeit heute kommuniziert wird. Auf einer vom Sturm beschädigten Freifläche sucht sie den idealen Platz für einen neuen Hochsitz - immer mit der Social-Media-Community im Rücken. Die Follower helfen mit, Standorte zu diskutieren, während Beatrice erklärt, warum Jagd und Naturverjüngung zusammengehören. Ihre Social-Media-Arbeit soll Türen öffnen in eine Arbeitswelt, die viele kaum kennen. Waldkönigin Patricia, 23 Jahre alt und Vegetarierin, jagt für den Schutz ihres Familienwaldes. Gemeinsam mit Bruder Michi zieht sie durch den eigenen 100 Hektar großen Mischwald, analysiert Verbissspuren und erklärt, warum ein hoher Abschuss notwendig sein kann, um den Waldumbau zu ermöglichen. Gleichzeitig bereitet sie sich auf ihren großen Auftritt beim "Frankenwaldtag" vor - dort möchte sie mutigere Entscheidungen für Bayerns Wälder fordern und zeigen, dass eine Waldkönigin mehr ist als ein Fotomotiv. Försterin Astrid unterstützt derweil die Waldbesitzerinnen Adelheid und Evi Werle. Dürre, fehlender Regen und die Angst vor dem Borkenkäfer erschweren die Arbeit. Gemeinsam kontrollieren sie über 1.200 frisch gepflanzte Setzlinge - viele kämpfen ums Überleben. Astrid erklärt, wie unberechenbar der Wald geworden ist, und wie schnell Pläne scheitern können, wenn Wetterextreme und Käferdruck zusammentreffen. "Frauen im Forst" zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich die drei Wald Queens arbeiten - und wie sehr sie vereint sind durch dieselbe Leidenschaft: den Wald der Zukunft zu gestalten.
19:30
Der Starnberger See ist ein bayerischer Sehnsuchtsort - auch für die "Landgasthäuser". Mit Blick über das kristallklare Wasser und auf die Alpen lässt es sich hier, am fünftgrößten See Deutschlands, dem Alltag bestens entfliehen. Bunt und wild aber geht es zu, wenn mit Lanzen und Kostümen ausgestattet die einheimischen Fischer auf Flachbooten zum Fischerstechen antreten. Eine Jahrhunderte alte Tradition, die im Sommer zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer anlockt. Am Ufer bei Berg erinnert die malerisch gelegene Votivkapelle an den mysteriösen Tod von Märchenkönig Ludwig II., unweit der Stelle, wo der Leichnam des Königs im Wasser gefunden wurde. Rund um den Starnberger See ist freilich auch für kulinarische Freuden gesorgt.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Bereits wenige Wochen nach dem Tod König Ludwigs II. wurde Schloss Neuschwanstein geöffnet, obwohl der Bauherr immer strikt dagegen war. Der märchenhafte Erfolg ist heute Fluch und Segen zugleich. Die Region um Hohenschwangau lebt von den Touristenmassen, aber sie bedeuten gleichzeitig puren Stress. Auch das Schloss selbst leidet unter ihnen, denn durch die vielen Besucher verfällt es immer mehr. Ein Jahr lang wurden Menschen begleitet, die ihr Leben dem Schloss gewidmet haben und manchmal auch mit ihm hadern: Ein Schlossführer, der eigentlich Industriemechaniker ist, dann aber durch Zufall auf Neuschwanstein seinen Traumjob gefunden hat. Ein erfolgreicher Souvenirladenbesitzer, der zum letzten Mal vor über 30 Jahren im Schloss war, weil es ihm dort nicht gefällt. Und Restauratoren, die die einmalige Gelegenheit haben, nachts die Prunkräume ganz für sich alleine zu haben.
21:00
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
21:10
Der Karfreitag erinnert Christinnen und Christen weltweit an das Leiden und Sterben Jesu Christi - ein Tag der Trauer, der Stille und der Hoffnung auf Erlösung. Das BR Fernsehen überträgt die Liturgie aus dem Kolosseum in Rom mit Papst Leo XIV. In einer Prozession in stimmungsvoller Kulisse tragen Gläubige das Kreuz über 14 Stationen, die den Weg Jesu bis zur Kreuzigung nachzeichnen und mit Meditationen zu persönlicher Besinnung einladen. Die Live-Übertragung kommentieren Monsignore Erwin Albrecht und Elisabeth Möst.
22:30
Februar 1815. Edmond Dantès, seit wenigen Tagen der neue Kapitän der Pharao, einem Segelschiff des Reeders Morel, ist auf dem Rückweg nach Marseille. Um noch einen letzten Wunsch seines verstorbenen Vorgängers zu erfüllen, macht Edmond unterwegs einen Abstecher auf die Insel Elba zu Napoleon. In Marseille angekommen, wo er sich mit seiner geliebten Mercédès verloben will, wird er von Caderousse, seinem neidischen 2. Offizier, und von Fernand Mondego, der Mercédès unbedingt heiraten will, als bonapartistischer Agent denunziert. Staatsanwalt Gérard de Villefort lässt Dantès ohne Urteil lebenslänglich im berüchtigten Gefängnis Château d'If auf der Felseninsel vor Marseille einkerkern und ein Jahr später verkünden, Edmond sei gestorben. Nun willigt Mercédès in eine Heirat mit Mondego ein. Kurz vor seinem Tod verrät unterdessen Dantès Mitgefangener und Freund, Abbé Faria, diesem das Geheimnis eines riesigen, 200 Jahre alten römischen Schatzes, den er auf der unbewohnten Insel Monte Christo entdeckt hat. Tatsächlich gelingt Dantès die Flucht von der Gefängnisinsel. Er findet den Schatz, der ihm unermesslichen Reichtum bietet, und schwört, ihn nur zu benutzen, um die drei Menschen zu vernichten, die ihn um seine Braut, sein Schiff und seine Freiheit brachten. Mit einem geschickten Plan bringt er Caderousse ins Gefängnis und eilt nach Paris, um die beiden anderen Männer zu vernichten: Fernand Mondego, der sich jetzt Graf von Moncerf nennt, und Gérard de Villefort, der jetzt königlicher Staatsanwalt ist. Dantès tritt als Graf von Monte Christo auf und verunsichert mit seinem Reichtum die feine Pariser Gesellschaft. Als es ihm gelingt, Villeforts skandalöse Machenschaften von einst aufzudecken, verfällt der Staatsanwalt dem Wahnsinn. Auch in Fernand de Morcerfs Karriere hat er üble Verbrechen entdeckt und spielt sie der Pariser Presse zu. Fernand wird daraufhin von Mercédès und seinem Sohn verlassen und begeht Selbstmord. Doch seine große Liebe Mercédès kann der Graf von Monte Christo nicht zurückerobern.