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TV Programm für BR Süd am 06.04.2026

Bayern erleben 04:30

Bayern erleben

Dokumentation

Speinsharts Erfolgsgeschichte begann vor 30 Jahren, als sich die Klosterdorfbewohner an den Kraftakt der Dorferneuerung wagten. Zehn Jahre darauf begann, unterstützt von staatlicher Förderung, das Mammutunternehmen der Klostersanierung. Die Resultate der Erfolgsgeschichte lassen sich inzwischen sehen: Die meisten ehemaligen Ökonomiegebäude des historischen Klosterdorfs wurden saniert. In der Nordwestecke des barocken Klosterhofs befindet sich zum Beispiel die ehemalige Klosterschlosserei, seit der Säkularisation das Zuhause der Familie von Elisabeth Zeitler. Das einst marode Anwesen wurde mit viel Eigenleistung zum Mehrgenerationenhaus umgebaut. Wie der ehemalige Wehrturm, der Barbara Müllers Familie über Jahrzehnte als Kartoffelkeller diente. Inzwischen hat die junge Frau darin ihren Traum vom individuellen Wohnen verwirklicht, über drei Etagen, in zehnjähriger Arbeit. Frischer Wind weht nicht zuletzt im Kloster selbst. Zwei der drei Renovierungs-Abschnitte sind inzwischen abgeschlossen. Im Herbst 2013 wurde der frisch sanierte Klostergasthof wieder eröffnet. Und im ehemaligen Prälatenflügel werden Unternehmensseminare und Klassikkonzerte veranstaltet unter der Federführung von Frater Lukas, einer der drei Novizen, die in der ehrwürdigen Abtei einen nachhaltigen Verjüngungsschub ausgelöst haben.

Space Night 05:05

Space Night: How to become an Astronaut

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

Bergauf-Bergab 06:00

Bergauf-Bergab

Alpinismus

Das Magazin für Bergsteiger

Elefant, Tiger & Co 06:30

Elefant, Tiger & Co

Zoo-Doku

Manche Bewohner der Kiwara Kopje sind manchmal sogar auf den Überwachungsbildern im Pflegerraum zu sehen. Es ist ein Klippschliefer-Weibchen, das sich gern die Welt außerhalb seines Geheges betrachtet. Trotz guter Fütterung - das Gras auf der anderen Seite ist scheinbar immer grüner, zu appetitlich all der üppige Bewuchs jenseits des Geheges, zu spannend die Wesen, die dort ihres Weges gehen. Vor Kurzem verlor Löwe Majo seinen Bruder und Gefährten. Ein tragischer Verlust, der dem jungen Löwen schwer zu schaffen macht. Doch nun bekommt Majo Gesellschaft. Eine junge Französin ist auf dem Weg nach Leipzig. Jörg Gräser freut sich sehr für seinen Schützling und ist entsprechend aufgeregt. Seit knapp eineinhalb Jahren lebt Nashornbulle Ndugu schon in der Kiwara Kopje - hell, modern und mit eigenem Garten. Doch bislang diente der grüne Austritt vor allem seinen Gesellschafterinnen als Spazierrevier, den Gepardendamen. Verantwortlich dafür sind nicht die Katzen, sondern die den Nashörnern eigene Sensibilität und Vorsicht. Eineinhalb Jahre lang stand Ndugu lieber wie angewurzelt vor seinem Schieber, als sich hinaus in die Natur zu wagen. Seit einigen Wochen jedoch zeigen die steten und geduldigen Bemühungen der Nashornpfleger Wirkung: Nach dem Motto "Zehn Zentimeter am Tag sind irgendwann auch ein Meter" versüßen Frank Meyer und seine Kollegen dem Nashornbullen Schritt für Schritt.

Tele-Gym 07:20

Tele-Gym: Gesund & schön - funktionelles Figurtraining

Fitness

Dieses kurzweilige, effektive Gesundheits- und Figurtraining legt sehr viel Wert auf die Stärkung der tiefen Muskulatur. Eine gut trainierte Tiefenmuskulatur stabilisiert und schützt die Gelenke bei jeder Bewegung. Durch das Training verbessert sich die Haltung, das Lungenvolumen wird vergrößert, Schultern gestärkt, Taille und Gesäß geformt und Bauch und Oberschenkel gestrafft. Das funktionelle Training ist abwechslungsreich, schult alle Sinne und sorgt dafür, reaktionsschnell und wach zu bleiben. Eine stabile und feste Mitte sorgt für sicheres und selbstbewusstes Auftreten.

Panoramabilder / Bergwetter 07:35

Panoramabilder / Bergwetter

Landschaftsbild

Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.

Tele-Gym 09:00

Tele-Gym: Aktiv und gesund durch Stretching

Fitness

Dahoam is Dahoam 09:15

Dahoam is Dahoam: Traumjobs und Inselträume

Familienserie

Yvonne bekommt die Chance, in der Verwaltung eines landwirtschaftlichen Fachhandels zu arbeiten. Hat damit die lange Stellensuche endlich ein Ende?

Dahoam is Dahoam 09:45

Dahoam is Dahoam: Steckerlfisch zum Abschied

Familienserie

Patrick plant etwas ganz Besonders, er will Steckerlfische grillen. Doch als Kathi kurz aufpassen soll, verbrennt ihr die Hälfte der Fische.

Vom Woife und dem Wald 10:15

Vom Woife und dem Wald

Natur und Umwelt

Im Bayerischen Wald lebt Wolfgang Schreil - besser bekannt unter seinem Spitznamen "Woid Woife". Sein ganzer Stolz ist ein Bauwagen, der am Rande seines Heimatdorfs Bodenmais steht. Unter den Fichten, zwischen Eichhörnchen und Waldvögeln, findet der Waidler täglich seinen Seelenfrieden. Hier päppelt er verletzte oder verwaiste Waldtiere auf und entlässt sie wieder in die Freiheit. Und von hier aus startet der Woife seine zahlreichen Wanderungen in den Wald. Die Kamera ist meistens mit dabei. Denn seit ein paar Jahren ist der ehemalige Totengräber leidenschaftlicher Hobby-Fotograf. Seine Lieblingsmotive sind die Tiere des Bayerischen Waldes. Dieses Jahr möchte der Woife ein ganz besonderes Foto in freier Wildbahn schießen: einen Rothirsch bei der Brunft. Das Spektakel findet nur an ein paar wenigen Tagen im Herbst statt. Er muss dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Also behält der Woife das Rotwild vom Winter bis zum Herbst so gut wie möglich im Auge. Und ein Filmteam begleitet ihn auf seinen Spaziergängen durch die Jahreszeiten.

Die Waldmeister 10:45

Die Waldmeister: Klassenzimmer unter Bäumen

Dokumentation

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - jeden Montag reist eine neue Schulklasse zum Jugendwaldheim Lauenstein im Naturpark Frankenwald, um in die Welt des Waldes einzutauchen. Hier lebt und arbeitet Melanie Schwarzmeier mit ihrem Mann Peter. Die beiden ausgebildeten Förster sind Waldpädagogen. Mittlerweile wandert Melanie Schwarzmeier täglich mit den Schülern vom Jugendwaldheim im Ort zu einer drei Kilometer entfernten Blockhütte im Wald. Dort wird den Schülern anhand vielerlei Aktivitäten das Zusammenspiel von Mensch, Wald und Umwelt nahegebracht. Ob Bäume fällen, Klettern oder das Herstellen von "Steinzeit-Klebstoff", so ganz nebenbei erfahren die Schüler, warum es wichtig ist, den Wald zu pflegen. Und auch privat bleibt Melanie Schwarzmeier ganz Waldpädagogin. Denn auch ihren eigenen Kindern Ben und Noah möchte sie die Natur so gut wie möglich näherbringen. Wissensvermittlung ohne erhobenen Zeigefinger, soziales Verhalten in der Gruppe schulen, die Natur "be-greifen" lernen - das alles ist der leidenschaftlichen Waldpädagogin ganz wichtig.

Ein Pionier im Fichtelgebirge 11:10

Ein Pionier im Fichtelgebirge

Dokumentation

Das Fichtelgebirge ist eine wenig beachtete Welt, in der die Menschen sich stetig neu erfinden müssen und doch durch Kreativität und Innovation bis heute mit ihrer Vergangenheit in Verbindung stehen. Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands lag das Fichtelgebirge im Abseits des Weltgeschehens direkt am Eisernen Vorhang. Viele Junge sind weggezogen. Doch das ändert sich. Auch dank engagierter Visionäre wie Ronald Ledermüller, der als Ranger im Naturpark Fichtelgebirge versucht, für die Natur und die Menschen hier eine Zukunft zu gestalten. Er will Mensch und Umwelt, Tradition und Moderne miteinander verbinden. Gemeinsam mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern wie der Schäferin Christa Frank ist er dabei, die einst im Fichtelgebirge bestehende Tradition des Textilhandwerks wiederzubeleben. Fast verlorenes Wissen kann dazu Peter Ziegler beisteuern, der in seiner Wollmanufaktur mit viel Aufwand eine über 100 Jahre alte Maschine zur Wollverarbeitung am Laufen hält. Die Möglichkeiten im Fichtelgebirge ziehen auch immer mehr Kreative an, so hat die Holzbildhauerin Stephanie Huber auf ganz eigene Art hier im Fichtelgebirge Wurzeln geschlagen. Vor der Kulisse der einzigartigen Felsformationen, die das Fichtelgebirge prägen, folgt der Filmautor dem charismatischen Ranger Ronald Ledermüller, der die Entwicklung der Region und seiner Menschen zu seiner Herzensangelegenheit gemacht hat.

Versteckte Paradiese: Der Steinwald 11:55

Versteckte Paradiese: Der Steinwald

Tiere

Zwischen dem Oberpfälzer Wald und dem Fichtelgebirge liegt der zweitkleinste Naturpark Bayerns mit seinen imposanten Granitformationen. Er bietet Schutz und Rückzugsort für seltene Tiere wie den Luchs oder den Waldkauz. Auch Feuersalamander, Kreuzottern und Fledermäuse finden hier ihre Heimat. In den Bächen des Steinwalds lebt die Flussperlmuschel. Zunehmende Wärme und Trockenheit bedroht diese seltenen Tiere. Da ihre Fortpflanzung auf natürliche Art kaum noch funktioniert, versuchen die Steinwald-Ranger junge Perlmuscheln neu anzusiedeln. Das Filmteam folgt den Rangern auf verborgenen Pfaden, um zu sehen, wie es den alten und den jungen Muscheln geht. Inzwischen findet der Habichtskauz im Steinwald einen neuen Lebensraum. Mit einer Spannweite von bis zu 125 Zentimetern ist er der größte Kauz Mitteleuropas. Seit 2017 werden junge Habichtskäuze aus Zoos behutsam an die Freiheit gewöhnt. Am Ende des Sommers werden die Tiere aus den Freilandvolieren entlassen. Damit die Anwohner des Steinwalds einen Bezug zu diesen wunderschönen Vögeln bekommen, hält die Habichtskauz Beauftragte und Falknerin Michaela Domeyer ein Habichtskauzweibchen aus Handaufzucht: "Birke" soll sie in Zukunft bei Vorträgen in Kindergärten oder Schulen begleiten. Auch der seltene Schwalbenschwanz-Schmetterling, Fledermäuse und Feuersalamander haben im Steinwald Paten gefunden, die sich um ihren Erhalt bemühen. Filmautorin Jutta Henkel begleitet die engagierten Naturschützer und zeigt gleichzeitig einen der schönsten Naturparks Bayerns.

Wälder in Bayern - Faszination eines Lebensraums 12:25

Wälder in Bayern - Faszination eines Lebensraums

Natur und Umwelt

Wälder spielen in unserem Leben eine elementare Rolle - als Naturraum, Holzlieferant, Energieträger, aber auch als Kulturgut. In Literatur, Malerei und Musik stimulieren sie unsere Sinne, wecken eine tiefe Sehnsucht und lehren ein anderes Zeitmaß. Filmautorin Lisa Eder-Held zeigt drei ausgewählte Waldlandschaften in Bayern: den Steigerwald in Franken mit seinen uralten Eichenbeständen, den Bergwald in der oberbayerischen Jachenau und den Nationalpark Bayerischer Wald und erzählt Geschichten von Menschen, die von und mit den Wäldern leben. Die Försterin Ellen Koller erntet Holz und erhält Biotopbäume, um etwa den Lebensraum der seltenen Mopsfledermaus zu sichern. Die Waldbäuerin Anni Fichtner hat von ihrem Großvater gelernt, wie nachhaltige Waldwirtschaft aussieht und will ihren Bergmischwald für die Kinder und Enkel erhalten. Der Ranger Günther Sellmayer kämpft im Bayerischen Wald gegen Vorbehalte der Bewohner, die sich immer noch nicht mit dem Nationalpark anfreunden können. In eindrucksvollen Multikopteraufnahmen kommt die Schönheit der Wälder zur Geltung, ihre Vielfalt und Farbenpracht.

Schmidt Max und das große Sprießen 13:05

Schmidt Max und das große Sprießen: freizeit

Freizeit und Hobby

Wildkräuterfreunden läuft bei den Austrieben von Löwenzahn, Gänseblümchen und Bärlauch das Wasser im Mund zusammen. Aber Knospen von Linde, Eiche und Pappel? Das klingt doch exotisch. Schon mal den Blattspross einer wilden Brombeere probiert? Oder vom Kuchenbaum genascht? Die Knospen von Bäumen und Sträucher ergänzen im Winter unser tägliches Essen mit frischem Grün und wertvollen Mineralstoffen. Moderator Schmidt Max hat Lupe und Leiter eingepackt und ist losgezogen ins Dachauer Hinterland. Weitere Themen in der "freizeit": Kreative Knospen-Küche - ein Menü aus den Kraftwerken der Natur, von Ahornmehl bis Pappel-Zucker Der Weltwald in Freising - neue Bäume braucht das Land. Auf der Suche nach klimastabilen Bäumen für die bayerischen Wälder.

Spessart - Natur nach Plan 13:35

Spessart - Natur nach Plan

Tiere

Der Spessart gehört zu den größten Laubmischwaldgebieten Bayerns. Nicht nur Wildschweine, Hirsche und Spechte sind hier zu Hause. Auch viele andere seltene Tiere wie der Hirschkäfer leben in den alten Laubbäumen und im reichlich vorhandenen Totholz. Von hier aus hat sich die Wildkatze wieder in Bayern ausgebreitet, dank eines konsequenten Auswilderungsprogramms und der Unterstützung einer Wildkatzenzuchtstation. Was nach unberührter Wildnis aussieht, ist also in Wirklichkeit "Natur nach Plan" - vom Menschen angelegt, gestaltet und verwaltet. Der Spessart ist kein Urwald, sondern ein Forstwald. Er ist geformt von zahllosen Förstergenerationen und Jahrhunderten extensiver Landwirtschaft. Allerdings spielt das Naturschutzbewusstsein eine immer größere Rolle: Der Wunsch, Tieren und Pflanzen einen unberührten Lebensraum zu bieten und zu erhalten. Heute steht der Wald im Spannungsfeld zwischen Tradition, gewinnorientierter Forstwirtschaft, Erholungsbedürfnis und dem wachsenden Naturschutzbewusstsein. Das Filmteam begleitet eine Biberberaterin und einen Förster, die beide jeden Tag vor der Aufgabe stehen, die Bedürfnisse von Tier, Natur und Mensch in Einklang zu bringen.

Die Zukunft des Waldes 14:20

Die Zukunft des Waldes

Natur und Umwelt

Bayerns Wäldern macht vor allem der Borkenkäfer zu schaffen, denn er liebt die heißen trockenen Sommer, die der Klimawandel mit sich bringt, und die Fichten, die hier bevorzugt gepflanzt wurden, weil sie schnell wachsen und als unkompliziert galten. Aber die mögen es feucht-kühl und werden vom Klimawandel geschwächt, was sie anfällig für den Borkenkäfer macht. In den letzten Jahren musste in Bayern mehr Holz geschlagen werden als nötig, was die Preise in den Keller treibt. So manches Waldstück ist keine Sparkasse mehr, sondern nur noch ein aufwendiges Hobby. Vor allem aber geht es um die Zukunft unserer Wälder, die das Klima stabilisieren. In Bayern ist fast jeder zweite Baum eine Fichte, gefolgt von der Kiefer, die dem Klimawandel auch nicht gewachsen ist. Die Wälder müssen sich ändern, wobei Fachleute auch fremde Baumarten ins Auge fassen wie Libanon-Zeder, amerikanische Rotbuche oder türkische Hasel. Derzeit wird viel experimentiert, aber es wird seine Zeit dauern, bis man weiß, was für welche Böden und Regionen geeignet ist. Gabriele Mooser hat staatliche Betriebe besucht, aber auch einige private Waldbesitzer, die bereits Erfahrungen gesammelt haben, weil sie die Zeichen der Zeit früher erkannt oder ein Faible für exotische Bäume hatten.

Bergmenschen 15:00

Bergmenschen: Holzknechte als Influencer

Menschen

Richard Kecht, Tobias Stückl und Wolfgang Thum sind Ausbilder in der Laubau, dem Ausbildungszentrum der Bayerischen Staatsforsten in den Chiemgauer Alpen und in Fachkreisen längst feste Größen. Mit ihren Online-Tutorials erreichen sie ein Millionenpublikum. Ihr Erfolgsgeheimnis: praxisnahes Wissen, verständlich erklärt - und im Zweifel lebensrettend. Denn Baumfällarbeiten im Bergwald oder das Arbeiten am Seilkran gehören zu den anspruchsvollsten und gefährlichsten Tätigkeiten in der Forstwirtschaft. Präzision, Erfahrung und absolute Konzentration sind hier unerlässlich. Die Ausbilder Richard, Tobias und Wolfgang sind absolute Profis, doch ihre Leidenschaft endet nicht mit dem Arbeitstag. Auch in der Freizeit zieht es sie immer wieder in den Wald. Während Wolfgang Thum in die Geschichte eintaucht und sich der Almforschung widmet, reizt Richard Kecht das Baumklettern auch bei Minusgraden. Beim Eisklettern verbindet er so alpine Begeisterung mit forstwirtschaftlichem Können.

Zurück zur Wildnis - Naturwälder in Bayern 15:30

Zurück zur Wildnis - Naturwälder in Bayern

Natur und Umwelt

Zu den neuen Schutzgebieten in Bayern gehören zwei der ältesten Wirtschaftswälder in Franken, die schon im Mittelalter als Jagdreviere und Holzlieferanten genutzt wurden. Einer ist der Naturwald Knetzberge-Böhlgrund im Norden des Steigerwalds mit nur 849 Hektar Fläche. Nach Ansicht einiger Fachleute ist das zu wenig, denn ein richtiger Urwald braucht viel Platz, um aus eigener Kraft eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren zu entwickeln. Der Irtenberger Wald bei Würzburg ist ein gepflegter Laubwald und ökologisch sehr wertvoll. Aber die Trockenheit der letzten Jahre hat ihm geschadet und nun vertrocknen die Rotbuchen. Da muss der Förster Wolfgang Schölch jetzt tatenlos zuschauen, hofft aber, dass im Lauf der Zeit robustere Baumarten nachkommen. Rund um den Donaudurchbruch bei Weltenburg ist der schöne alte Eichenbestand gefährdet. Denn junge Eichen kommen nur hoch, wenn man sie vor Wild schützt und für Licht sorgt. Dass man ausgerechnet hier einen Naturwald ausgewiesen hat, kann der Forstwissenschaftler Erwin Engeßer aus Kelheim nicht nachvollziehen. Das sehen die Befürworter des Naturwald-Prinzips anders: Es bleibt genug Platz für die deutsche Eiche, denn nur ein Zehntel des Staatswalds wird der Natur überlassen, hinzu kommen die Flächen der privaten Waldbesitzer. Umso wichtiger sind Naturwälder, die dem Klimawandel trotzen, sagen sie, und das könnten sie unbeeinflusst von Menschen besser.

Wir in Bayern 16:15

Wir in Bayern

Regionalmagazin

"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Vier Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.

Gipfeltreffen 17:45

Gipfeltreffen: Werner Schmidbauer trifft Lucki Maurer

Gespräch

Auf dem Weg zum Gipfel des Großen Osser erzählt Lucki Maurer (BR Fernsehen: "Einfach guad") von seiner Kindheit im Wirtshaus seiner Eltern und seiner großen Leidenschaft für Dark-Metal-Musik. Bei der traditionellen Gipfelbrotzeit kommt es zu einer ultimativen "Fleischpflanzerl-Competition": Als Werner Schmidbauer seine traditionell selbst gemachten Pflanzerl herausholt, packt Lucki Maurer ebenfalls frisch gemachte Fleischpflanzerl aus dem Rucksack. Der Probier-Showdown ist hart und ehrlich, and the winner is … Werner Schmidbauer! Lucki Maurer erkennt neidlos an: "Deine Fleischpflanzerl sind Champions-League, da können meine heute leider nicht mithalten." Bei einem Bier lassen die beiden das "Gipfeltreffen" ausklingen.

BR24 18:30

BR24

Nachrichten

Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage

Wald Queens - Einsatz fürs Holz 18:45

Wald Queens - Einsatz fürs Holz

Menschen

Im 2. Teil der BR-Reportage "Wald Queens" spitzen sich die Herausforderungen für die drei Protagonistinnen weiter zu. Klimastress, Käferdruck, politische Debatten und die Jagd als Werkzeug der Waldpflege verdichten sich zu einem kraftvollen Blick auf das heutige Forsthandwerk - geprägt von Frauen, die Verantwortung übernehmen. Försterin Astrid entdeckt im eigenen Familienwald Käferbefall. Mit geübtem Blick erkennt sie das gefährliche Bohrmehl und weiß: Jetzt zählt jede Stunde. Zusammen mit Waldarbeitern und ihrem Mann Sebastian werden befallene Bäume markiert, gefällt und schnell aus dem Wald gebracht, um eine Massenvermehrung zu verhindern. Die Käferjagd bestimmt ihren Alltag - oft zwischen Kindergartenzeiten und Arbeitseinsätzen im Privatwald ihrer Kundinnen. Waldkönigin Patricia reist zum Jubiläum der Bayerischen Staatsforsten in den Landtag. Dort verfolgt sie eine Mission: Sie möchte "Jagdminister" Hubert Aiwanger zu einem Waldbegang einladen, um ihm zu zeigen, wie ein zukunftsfähiger Mischwald durch aktive Jagd entsteht. Wochen später führt sie ihn durch den Wald ihrer Familie. Aiwanger lobt die konsequente Pflege, die starke Durchforstung und die geringe Verbissbelastung - ein Moment, der Patricia Mut macht für den weiteren politischen Einsatz. Wald-Influencerin Beatrice erlebt schließlich den Höhepunkt ihres Jagdjahres: die Blattjagd. Ausgerüstet mit Lockruf und Handy für ihre Community hofft sie auf einen Rehbock - doch die Natur hat ihren eigenen Rhythmus. Gleichzeitig kontrolliert sie Naturverjüngungsflächen, dokumentiert den Zustand der Jungbäume und erklärt, warum Jagd und Waldentwicklung untrennbar miteinander verbunden sind. "Wald Queens - Einsatz fürs Holz": Zwischen Harvester, politischem Austausch und stillen Jagdmomenten zeigen die Wald Queens, wie anspruchsvoll, komplex und überraschend moderne Forstarbeit heute ist - und wie wichtig weibliche Perspektiven im Wald geworden sind.

Landgasthäuser 19:30

Landgasthäuser: Steirische Osterbräuche

Landschaftsbild

Das Team von "Landgasthäuser" besucht die Steiermark, den "Garten Österreichs", in dessen mildem Klima Gemüse, Obst und Wein exzellent gedeihen. Das Filmteam ist quer durch die Region unterwegs und zeigt Feste, Prozessionen und Osterbräuche. Zum Beispiel den "Stubenberger Kirchgang", bei dem Jungen und Mädchen geweihtes Feuer in jedes Haus tragen. Es ist in Großsteinbach bei der Osterprozession und dem großen Osterfeuer dabei. In Pöllau zeigt eine Familie den alten Brauch des "Kornbetens". Im "Haus der Frauen", einem ehemaligen Augustiner-Kloster in St. Johann, lernen Frauen, wie man Ostereier wunderschön färbt und Weihdecken für den Osterkorb bestickt. In der Lichtenegg-Kapelle eines Weilers findet die "Fleischweihe" statt, der beliebteste kirchliche Osterbrauch der Steirer. In der Osterzeit gibt es in der Steiermark besondere kulinarische Schmankerl: In St. Johann werden Eier paniert und mit Brennnessel-Spinat und aufgeschlagenem Krenschaum angeboten. Am Stubenbergsee werden die Gäste mit Haxen vom Berglamm verwöhnt. In einem Hotel nahe der Riegersburg in der Oststeiermark stellt der Küchenchef ein Steak der außergewöhnlichen Art vor: Ein saftiges Lendensteak vom Almochsen wird mit feinen Kalbfleischstreifen gefüllt und auf "Kartoffelstroh" serviert. In Walkersdorf gibt es einen delikaten Oster-Guglhupf vom Ex-Chef-Koch eines Wiener Nobelhotels. Zwei "Osterhasenwerkstätten" werden besucht: In Weiz werden die Langohren aus Milch- oder Bitterschokolade hergestellt, in Pöllau aus Lebkuchen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Landfrauenküche - Kulinarische Schätze 20:15

Landfrauenküche - Kulinarische Schätze: Kulinarische Schätze aus Oberbayern

Essen und Trinken

Im oberbayerischen Voralpenland, in Reichling südlich von Landsberg am Lech, erwecken Gisela Elfinger und ihr Mann Hans einen der letzten alten Höfe im Ort zu neuem Leben. Vor 19 Jahren kauften sie das Anwesen, renovierten es in Eigenleistung und bauten Schritt für Schritt einen vielseitigen Biohof auf. Herzstück ist die Zucht von Walliser Schwarznasenschafen - einer seltenen, ursprünglich aus dem Schweizer Wallis stammenden Rasse, die in Bayern nur wenige Betriebe halten. "Wir sind komplette Quereinsteiger. Ich bin gelernte Krankenschwester und mein Mann war bei der Kripo", sagt Gisela Elfinger. Heute steht der Hof auf mehreren Standbeinen: Neben 27 Schafen und deren Nachzucht leben hier auch Enten, Hühner und Bienen. Besonders wichtig ist der 50-Jährigen aber die Soziale Landwirtschaft. Regelmäßig besuchen Gruppen von Alzheimerpatienten den Biohof, zudem betreut das Ehepaar Pflegekinder und öffnet den Hof als Lebens- und Lernort. Bei den Tieren setzen Gisela und Hans auf eine möglichst vollständige Verwertung. Neben Fleisch und Fellen nutzen sie auch die Wolle: Gisela spinnt daraus eigene Produkte und verkauft sie im Hofladen. Auch in der Küche kommt nur auf den Teller, was vom eigenen Hof stammt. In ihrem Menü steht das Lamm im Mittelpunkt: Zum Gruß aus der Küche serviert sie Lammbratwürste mit Zwetschgen-Chutney und Schafskäsedip auf Dinkelbaguette. Es folgt ein Ragout aus Lammherzen mit Ofengemüse und Kartoffelpüree. Den süßen Abschluss bilden Palatschinken mit karamellisierten Äpfeln und Birnen-Mascarpone-Minzcreme.

Versteckte Paradiese 21:00

Versteckte Paradiese: Die Storchenhauptstadt im Aischgrund

Tiere

Die mittelfränkische Gemeinde Uehlfeld im Herzen des Aischgrunds steht im Zentrum des Films: Über 250 Störche sind in diesem kleinen Ort im Sommer zu finden. Ein Filmteam begleitet den Meerrettichbauern und "Storchenvater" Gerhard Bärthlein bei der Aufzucht der Jungvögel bis zum Ausfliegen. Dank seines Engagements hat sich Uehlfeld zu einer der storchenreichsten Regionen in Deutschland entwickelt. Allein auf den Scheunen seines Bauernhofes mitten im Ort brüten fünf Storchenpaare. Gleich nebenan liegt die beeindruckende Teichlandschaft des Aischgrunds. Das riesige Feuchtgebiet in Mittelfranken bietet ideale Bedingungen und viel Futter für die Störche und zahlreiche andere Vogelarten. Im Mittelalter legten Mönche dort die vielen Weiher an. In der regenarmen Region dienten sie als Wasserspeicher und lieferten Karpfen als Fastenspeise. Hier wird auch Meerrettich angebaut, der auf den feuchten Böden gut wächst. Storchenvater Bärthlein ist einer der drei letzten Meerrettichbauern in Uehlfeld. Im Juni, wenn die Jungstörche ausfliegen, geht es rund in Uehlfeld. Denn Fliegen will gelernt sein und nicht jeder junge Storch schafft es gleich. Und manchmal fällt auch mal eine Schlange oder ein Fisch vom Himmel. Die Herausforderungen für manchen Hausbesitzer steigen. Dächer leiden unter der Last und dem Dreck durch die Horste. Und auch die bei den Vögeln so beliebte Uehlfelder Kirche hat schon Schaden genommen. Wie gehen die Menschen im Ort mit den vielen Tieren um? Und wie hilft die Gemeinde Uehlfeld mit, um das Zusammenleben zwischen Menschen und Vögel zu erleichtern?

BR24 21:45

BR24

Nachrichten

Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage

Lebenslinien 22:00

Lebenslinien: Die Theres von Lansing und wer ich wirklich bin

Menschen

Ursula Erber stammt aus einer alten Münchner Künstlerfamilie. Sie studiert Schauspiel an der Otto Falckenberg-Schule und bekommt bald ein Engagement am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Dort heiratet sie und wird mit 22 Mutter, tritt aber weiterhin auf. Nach anfänglichen Erfolgen merkt sie, dass sie unter dem Intendanten Gustaf Gründgens künstlerisch nicht weiterkommt und beginnt eine Ochsentour durch kleinere Theater. Doch ihre Ehe scheitert, und als Tochter Ruth schulpflichtig wird, kann sich Ursula allein nicht ausreichend um sie kümmern. Sie gibt das Kind in die Obhut ihrer Mutter in München - eine Entscheidung, die sie bis heute bereut. Nach einer zweiten gescheiterten Ehe begibt sie sich auf eine lange Theater-Tournée durch Nord- und Südamerika. Politisiert durch ihre Erfahrungen dort, kehrt sie nach München zurück, engagiert sich in Bürgerinitiativen und kandidiert für den Gemeinderat in Gauting. Und sie heiratet zum dritten Mal: den Lateinlehrer ihrer Tochter. Eine Ehe, die über vierzig Jahre hält - bis zum Tod ihres Mannes 2017.

Burgen und Schlösser in Österreich 22:45

Burgen und Schlösser in Österreich: Das westliche Waldviertel

Dokumentation

Nur wenige Kilometer nördlich der Donau liegt das prunkvolle Schloss Artstetten, das Kaiser Franz I. im Jahr 1823 in den Besitz der Habsburger brachte. Schließlich wurde Erzherzog Franz Ferdinand 1889 Besitzer des Schlosses. Heute wird das Schloss von seiner Urenkelin Alix de La Poëze d'Harambure-Fraye und ihrer Familie bewohnt. Ein imposantes Zeugnis mittelalterlicher Wehrbauten ist Burg Rappottenstein. Seit zwei Jahrzehnten führt der ehemalige Rappottensteiner Hauptschullehrer Alfred Hahn Besucher durch die riesige Festungsanlage. Heute betreibt hier das Rote Kreuz das Therapiezentrum Kinderburg, in dem Familien mit chronisch kranken Kindern oder nach Trauerfällen einziehen können. In einer Flussschleife des Kamps liegt das Stift Zwettl, das weltweit drittälteste Zisterzienserkloster. Im berühmten romanisch-gotischen Kreuzgang trifft das Filmteam auf Markus Feyertag, der allerlei Anekdoten über das Klosterleben zu erzählen hat. Ein weiteres Schlossjuwel im Waldviertel ist Schloss Greillenstein. Bis heute ist das Schloss im Besitz der Adelsfamilie Kuefstein. Seit 1960 ist es nicht mehr bewohnt, jedoch als Museum der Öffentlichkeit zugänglich. Darin befindet sich eine einzigartige Sammlung mittelalterlicher Gerichtsakten. Unweit der Grenze zu Tschechien, inmitten der Ortschaft Heidenreichstein, steht die gleichnamige Burg, die bis heute ihren Wehrcharakter beibehalten hat. Die Wasserburg ist nur über eine Zugbrücke erreichbar. Seit 1160 ist die Burg nie infolge einer kriegerischen Auseinandersetzung beschädigt worden, davon zeugt der gute Zustand des Gemäuers quer durch die Baugeschichte. Bemerkenswert ist, dass Burg Heidenreichstein heute ganzjährig bewohnt wird - von der Familie Kinsky, Nachfahren des böhmischen Adelsgeschlechts Kinsky von Wchinitz und Tettau. Schon als Kind hat hier Netty Kinsky gelebt, die mit der Burg zahlreiche persönliche Erinnerungen verbindet. Ihren Bruder Johannes Kinsky begleitet das Filmteam beim Füttern und Entnehmen von Karpfen - eine Waldviertler Spezialität, dessen Zucht ein wesentliches wirtschaftliches Standbein der Familie Kinsky ist.

Raus aufs Land 23:30

Raus aufs Land: Catchy Story: Landleben zwischen Pferd und Fasnacht

Reportagereihe

Bei Alina und Pascal läuft auf der Baustelle vieles schief. Pascal überwindet sich und besteigt für Alina zum ersten Mal ein Pferd - doch Parkett und Wandfarbe sorgen für neue Frustration. Anna und Moritz wollten auf dem Land eine Familie gründen. Anna ist hochschwanger, das Haus eine Baustelle und ein Traditionsfest rückt näher. Die Sehnsucht nach der Geburt wächst - genauso wie der Druck. In Assmannshausen soll der 66. Geburtstag von Markus zu einer perfekten Einweihungsparty umfunktioniert werden. Doch die Zusammenarbeit zwischen Vater und Sohn ist schwierig - und die Renovierungskosten explodieren.