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TV Programm für BR Süd am 26.01.2026

Jetzt

Lebenslinien 22:00

Lebenslinien: Ich habe Auschwitz überlebt

Menschen

Eva Umlauf ist eine der jüngsten Überlebenden des KZ Auschwitz. Sie ist zwei Jahre alt, abgemagert und todkrank, als am 27. Januar 1945 die Rote Armee das Lager Auschwitz befreit. Die Mutter kehrt mit ihren beiden Töchtern zurück in den Geburtsort des Vaters in der Nähe von Bratislava. Alle anderen aus der Familie sind tot. Der Schatten des Traumas liegt über Eva. Während ihres Medizinstudiums lernt sie ihren ersten Mann Jakob, einen polnischen Juden, kennen und folgt ihm nach München. An seiner Seite findet sie Glück und Geborgenheit. Doch wenige Jahre später stirbt Jakob durch einen tragischen Unfall. Eva ist auf sich allein gestellt, muss sich und ihren kleinen Sohn durchbringen. Einige Jahre später heiratet sie erneut und bekommt zwei weitere Söhne. Sie steht mitten im Leben. Dann holt sie plötzlich ihre Vergangenheit ein und sie entscheidet sich für eine bewusste Auseinandersetzung, um ihren Kindern und Enkelinnen ein weniger belastetes Leben zu ermöglichen.

Danach

Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen 22:45

Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen

TV-Dokudrama

Als Ernst Michel (22) zum ersten Mal die Pressetribüne im Saal 600 des Nürnberger Justizpalastes betritt, hält er die Nähe zu den Angeklagten kaum aus. Keine zehn Meter sitzt er, der Auschwitz-Überlebende, von Göring und den anderen, entfernt. Als die polnische Zeugin Seweryna Smaglewska (29) zum ersten Mal das Nürnberger Grand-Hotel betritt, in dem sie für die Dauer ihres Aufenthalts untergebracht ist, kann sie nicht begreifen, wieso die Richter und Staatsanwälte des Nürnberger Prozesses in der Nacht zuvor einen rauschenden Ball gefeiert haben. "Nürnberg" erzählt den wichtigsten Prozess des Jahrhunderts aus der Perspektive dieser beiden jungen Menschen und spiegelt die Hoffnungen und Ängste, die innere Zerrissenheit zweier Menschen wider, die noch ein halbes Jahr zuvor der Todesmaschinerie der Nazis im KZ Auschwitz ausgeliefert waren. Seweryna Smaglewska wird wochenlang warten müssen, bis sie endlich aussagen darf, ein nicht enden wollendes Martyrium. Erinnerungen kommen in ihr hoch, auch an Witold, die Liebe ihres Lebens, mit dem sie sich am Zaun des Lagers Birkenau geschworen hatte, eine Familie zu gründen, wenn sie beide überleben. Doch Witold ist spurlos verschwunden. Ernst Michel ist mit Abstand der jüngste unter den Reportern aus aller Welt. Er zwingt sich jeden Tag, objektiv zu berichten. Dann bekommt er ein sensationelles Angebot: Hermann Göring will ihn kennenlernen, bittet zu einem Gespräch in seiner Zelle. Doch Ernst Michel wird von Zweifeln geplagt. Darf er dem Mann gegenübertreten, der für den Tod seiner Eltern verantwortlich ist? Was wiegt schwerer: millionenfaches Leid oder eine journalistische Weltsensation? Das 90-minütige Dokudrama besteht aus hochwertigen Spielszenen (Cast u.a. Jonathan Berlin, Katharina Stark, Wotan Wilke Möhring, Francis Fulton-Smith), Interviews mit den Kindern von Ernst Michel und Seweryna Smaglewska, koloriertem Archivmaterial und einem der seltenen Interviews mit Ernst Michel aus den 2000er-Jahren.

Mariss Jansons dirigiert Schönberg und Mozart 00:15

Mariss Jansons dirigiert Schönberg und Mozart: Schönberg: "A Survivor from Warsaw" / W.A. Mozart: Requiem - Aus dem Herkulessaal der Residenz München

Klassische Musik

Ein fiktiver Erzähler berichtet von einer Szene, die er zur Zeit des Aufstandes im Warschauer Ghetto beobachten musste: Jüdische Bewohner werden misshandelt, geschlagen, zum Abtransport ins Vernichtungslager abgezählt. "Ein Überlebender aus Warschau", ein relativ kurzes Werk für Stimme, Orchester und Männerchor von Arnold Schönberg, gipfelt in dem gemeinsamen Gesang der Gefangenen, die wie auf ein unausgesprochenes Signal das hebräische Gebet "Schma Jisrael" anstimmen. Thomas Quasthoff übernahm in dieser Aufführung von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks den Part des Erzählers, die musikalische Leitung hatte Chefdirigent Mariss Jansons. Dieses späte Werk Schönbergs ist in der Dramaturgie des Konzerts von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks dem berühmten Requiem d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart vorangestellt. Das Requiem sollte das letzte - unvollendet gebliebene - Werk des Komponisten sein, der über der Komposition im Alter von 35 Jahren verstarb. Bis heute ist die komplettierte Fassung von Franz Xaver Süßmayr gebräuchlich, der im Auftrag von Mozarts Witwe Constanze die Orchestrierung weiterführte und drei fehlende Teile neu komponierte. Zu Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Mariss Jansons gesellte sich im Mai 2017 ein hochkarätiges Solistenquartett mit Genia Kühmeier, Elisabeth Kulman, Mark Padmore und Adam Plachetka.

Dahoam is Dahoam 01:20

Dahoam is Dahoam: Ein Brief vom Amt

Familienserie

Im beschaulichen Lansing ist immer etwas los. Das Leben der Dorfbewohner ist oft nicht so harmonisch, wie es den Anschein macht. Auch im idyllischen Bayern stehen Streit und Zwist auf der Tagesordnung.

Wir in Bayern 01:50

Wir in Bayern

Regionalmagazin

In verschiedenen Rubriken wird das südlichste Bundesland Deutschlands porträtiert. Themen sind unter anderem Landschaft, interessante Persönlichkeiten, Kochrezepte und Mundart-Ausdrücke.

Abendschau 03:05

Abendschau: Alles was Bayern bewegt

Nachrichten

Lebenslinien 03:35

Lebenslinien: Ich habe Auschwitz überlebt

Menschen

Mit manchen Menschen meint es das Leben besonders gut, andere werden von Schicksalsschlägen verfolgt. In beiden Fällen entstehen erzählenswerte Geschichten mit beeindruckenden Protagonisten.

Crazy Fun Park 04:20

Crazy Fun Park: Ich möchte nicht erwachsen werden

Jugendserie

In einer australischen Kleinstadt träumen die Freunde Chester und Mapplethorpe davon, einen eigenen Comic herauszubringen. Als Chester die neue Schülerin Violetta nett findet, stößt sie bei Mapplethorpe auf Ablehnung. Auch Chesters Plan, an eine Kreativschule zu wechseln, findet er nicht gut. Frustriert geht Mapplethorpe nachts in den verlassenen Vergnügungspark und verunglückt tödlich. Untröstlich trifft Chester den Verstorbenen im Park wieder.

Crazy Fun Park 04:50

Crazy Fun Park: Einer von uns

Jugendserie

Chester lernt die im Park verstorbenen Kinder und deren vermeintlichen Anführer Remus kennen und will dortbleiben, um Mapplethorpe weiterhin zu sehen. Dazu muss er in einem Videospiel antreten, doch als er dieses verliert, wird Chester verbannt. Er verpasst Mapplethorpes Beerdigung und kehrt verzweifelt in den Park zurück. Erst nach einem gewonnenen Go-Kart-Rennen wird Chester von den toten Kindern im Park aufgenommen.