13:15
Der Film "Das Rennen um Olympia: Münchens Traum von den Spielen" beleuchtet, wie München Olympische Spiele der Zukunft organisieren möchte, und welchen Nutzen Menschen in München, Bayern und ganz Deutschland davon haben könnten. Dabei fußt das Münchner Konzept auf dem olympischen Erbe von München 1972. Der Olympiapark ist wieder das Zentrum und Olympia könnte nach über 60 Jahren in einen bis heute nachgenutzten Olympiapark zurückkehren. An der TU München arbeiten Fachleute an Konzepten für die "Stadt der Zukunft", bei deren Umsetzung Olympische Spiele eine wichtige Rolle spielen könnten. Die Doku thematisiert neben Chancen und Potenzialen auch Zweifel und Risiken einer Sport-Großveranstaltung dieser Größe. Eine zentrale Rolle im Film spielt Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause. Er ist als Grünen-Politiker während der laufenden Bewerbung ins Amt gekommen und muss innerhalb seiner Partei auch mit Kritikerinnen und Kritikern der Münchner Bewerbung umgehen. Dabei ist erkennbar, dass OB Krause klare Prioritäten setzt und Olympia als Zukunftschance für nachhaltige Entwicklung sieht. Zudem vergleicht der Film Münchens Position mit den konkurrierenden Bewerbungen aus Berlin und der Region Rhein-Ruhr und zeigt, dass sportpolitische Entscheidungen nicht nur von Konzeptqualität, sondern auch von Machtfragen geprägt sind. Es wird gezeigt, wer die Entscheidung maßgeblich beeinflusst und zwar sowohl die wichtigen Persönlichkeiten im Rampenlicht als auch die Strippenzieher im Hintergrund. Im Mittelpunkt steht jedoch die Münchner Nachwuchs-Leichtathletin Daryl Ndasi. Als Hürden-Sprinterin im Teenageralter gehört sie zu den größten Talenten ihrer Generation. Während Politik, Sportverbände und Funktionäre um die olympische Zukunft Münchens ringen, arbeitet sie Tag für Tag an ihrem eigenen Traum: Olympia. Der Film begleitet Daryl durch Training, Wettkampf und Alltag und erzählt die Münchner Bewerbung aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Aus Sicht einer jungen Athletin, für die die Entscheidung weit mehr ist als ein politischer Prozess. Es geht um die Frage, ob die größte Bühne des Sports eines Tages direkt vor ihrer Haustür stehen könnte. Eine Doku über Hoffnung, Leistung und die olympischen Träume einer ganzen Generation.
13:45
14:45
Das Magazin berichtet über aktuelle Sportereignisse des vergangenen Wochenendes. Im Blickpunkt des Geschehens stehen dabei die Partien der bayerischen Fußball-Bundesligisten.
17:00
Der Naturpark Frankenhöhe in Mittelfranken zählt zu den ökologisch wertvollsten Regionen Deutschlands. Von April bis Oktober 2024 war das Filmteam im Naturpark unterwegs und begleitete Menschen, die sich für seinen Schutz einsetzen. Seit vielen Jahrhunderten wird die Frankenhöhe landwirtschaftlich genutzt. Da der Boden wenig fruchtbar ist, haben sich hier Eichenwälder und Streuobstwiesen erhalten, die anderswo schon lange abgeholzt und in Äcker umgewandelt wurden. Quer durch diese alte Kulturlandschaft ist Wanderschäfer Ralf Fleischmann mit seiner Herde unterwegs. Ohne ihn und seine Tiere würden das Gebiet schnell verbuschen und seltene Pflanzenarten verschwinden. Die Dokumentation zeigt das Bemühen der Ranger, den Lebensraum für seltene Tiere im Naturpark zu erhalten. Ihre Maßnahmen werden belohnt: Unken nehmen neu geschaffene Laichplätze an, es zeigen sich Feuersalamander und ihre Larven in den klaren Bächen und auch die Libellenschmetterlingshafte, eine seltene Insektenart, sind im Naturpark zu finden. Prägend für die ganze Region sind die Streuobstwiesen. In Deutschland sind diese Wiesen längst zur Rarität geworden. Die heimische Obstsaft-Genossenschaft versucht, die Pflege der Streuobstwiesen wirtschaftlich wieder attraktiv zu machen. Doch seit einigen Jahren macht sich der Klimawandel bemerkbar. Ein Filmteam begleitet die Obstsaft-Genossenschaft vom Frühjahr bis zum Herbst. Der Naturpark Frankenhöhe ist ein Beispiel für erfolgreiche Naturschutzmaßnahmen. Gleichzeitig wirft der Film einen nachdenklichen Blick auf die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt.
17:45
Echtes entdecken, genau hinschauen, sich Zeit nehmen - "Zwischen Spessart und Karwendel" gibt Einblicke in Geschichte und Gegenwart von Bayerns Regionen. Mit Porträts von Menschen, die etwas Besonderes tun und mit Themen, die von einem lebendigen und verantwortungsvollen Umgang mit Heimat erzählen. Moderatoren sind im Wechsel Florian Schrei und Florian Hartmann.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
19:00
Immer mehr Menschen in den westlichen Industrieländern haben das Gefühl, nicht gut genug zu sein und ständig mehr leisten zu müssen. Zu diesem Schluss kommen die britischen Psychologen Thomas Curran und Andrew Hill. In der bisher größten Studie zum Thema von 2019 zeigen sie: Der Perfektionismus nimmt zu, und vor allem junge Menschen leiden darunter. Dabei ist Perfektionismus kein rein modernes Phänomen. Schon in der Antike beschreibt es das Streben nach einem besseren Leben, erklärt die Philosophin Christine Bratu. Doch im Zuge der Aufklärung und durch moderne Produktionsbedingungen verschiebt sich der Fokus: vom Streben nach einem gesellschaftlichen Ideal hin zur rastlosen Selbstoptimierung. Wer nicht abgehängt werden will, macht mit. Und das hat Folgen - für unsere Psyche und unsere Gemeinschaften. Professorin Benigna Gerisch von der International Psychoanalytic University Berlin und der Soziologe Ulrich Bröckling beobachten: Im Bemühen, jeden Aspekt unseres Lebens zu optimieren, entfernen wir uns paradoxerweise von dem, was wir eigentlich erreichen wollen: ein erfülltes, glückliches Leben.
19:30
Die Bonbonniere und Vase waren schon lange in Familienbesitz in Bukarest. Stammen sie wirklich aus einer berühmten Glashütte oder sind sie eine Fälschung? Außerdem u.a.: eine über 80 Jahre alte Puppe und eine seltene Klarinette aus Dresden.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Bayern, im Jahre 1886: Lateinschüler Ludwig, Sohn des dahingeschiedenen Forstmeisters Thoma, hat es faustdick hinter den Ohren. Mit verwegenen Einfällen setzt sich der zwölfjährige Lausbub gegen die unliebsame Welt der Erwachsenen zur Wehr. So wischt er einem hochnäsigen preußischen Geheimrat eins aus, indem er mit dessen Sohn Arthur "Schiffe versenken" mit scharfer Munition spielt. Seinen Schabernack treibt der Bengel auch mit dem frömmelnden Religionslehrer Falkenberg, genannt Pfarrer "Kindlein", und der ewig nörgelnden Tante Frieda. Nachdem er den Bogen überspannt hat, gibt die überforderte Mutter Thoma ihren Sohn in die Obhut des strengen Pädagogen Semmelmaier. Der Hauptmann a. D. hat schon so manchem schwer erziehbaren Jungen die Hammelbeine langgezogen, doch mit Ludwig erlebt der Kinderschreck sein blaues Wunder. Am Ende erscheint Ludwig im Traum sein berühmter Namensvetter, König Ludwig II., um seinem vorbildlichen Untertan die bayerische Tapferkeitsmedaille für seinen unermüdlichen Kampf gegen Dünkel, Unduldsamkeit, Verlogenheit, Scheinheiligkeit und aufgeplusterte Autorität zu verleihen.
21:50
Da im bayerischen Gamsting ein großes Manöver bevorsteht, wird eine Kompanie des königlichen Leibregiments in der Stadt einquartiert. Der Lausbub Ludwig Thoma freut sich, seinen alten Freund Sepp Maier im Manöver wiederzusehen. Natürlich bringt er ihn bei sich zu Hause unter, Feldwebel Falkenberg, der missratene Bruder des Dorfpfarrers, ist dagegen als Quartiergast weniger willkommen. Nicht nur Tante Frieda missfällt der ungehobelte Bursche, auch Ludwig hat ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. In München hat man sich derweil eine besondere Pointe für das Manöver ausgedacht: Ein Potsdamer Regiment unter dem Befehl des Obersts von Below soll gegen Bayerns Leibgrenadiere antreten. Wer die gegnerische Regimentsfahne erobert, ist Sieger. Oberst von Below setzt natürlich seinen ganzen Ehrgeiz daran, die Überlegenheit preußischer Strategie über bajuwarische Rauflust zu demonstrieren. Aber nicht nur der pfiffige Ludwig, der nebenher seinen eigenen Kleinkrieg gegen Feldwebel Falkenberg führt, sorgt für beträchtliche Überraschungen.
23:20
Urlaubszeit in Gamsting: Mutter Klausing ist mit Ehemann und Tochter Lilly aus Berlin ins schöne Bayern gereist. Sie zieht es in die Schlösser des verblichenen Königs Ludwig II., während ihr Göttergatte von den örtlichen Bierquellen angelockt wird. Als Tochter Lilly in die Berge will, sucht man einen einheimischen Begleiter, der sich dort auskennt. Der junge Ludwig Thoma erklärt sich angesichts der hübschen Berlinerin sofort bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Seine Mutter sähe es zwar lieber, wenn er sich in seiner freien Zeit auf das bevorstehende Abitur vorbereiten würde, aber Ludwig hat seinen eigenen Kopf. Lilly wiederum ist von ihm ebenso angetan wie er von ihr und lässt sich gern von seinen früheren Streichen erzählen. Auch der Abituraufsatz gibt Ludwig bald darauf Gelegenheit, sich an markante Ereignisse seiner abenteuerreichen Schulzeit zu erinnern.