Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 01 02 03 04 05 06 07 08

TV Programm für BR Süd am 21.02.2026

Jetzt

Gipfelsturm 22:10

Gipfelsturm: Heimatfilm aus der Reihe "Alpendramen"

TV-Drama

"Gipfelsturm" ist eine dramatische Geschichte um die Erstbesteigung der Zugspitze: 1820 kommt der junge Leutnant Naus ins Zugspitzgebiet, um im Auftrag des bayerischen Heeres das Land topografisch zu vermessen. Doch Naus strebt nach Höherem. In der Hoffnung, so seine Aufstiegschancen beim Militär und seine gesellschaftliche Reputation zu erhöhen, will er die Zugspitze bezwingen. Die Einheimischen, die noch stark unter den Nachwirkungen der Napoleonischen Kriege leiden, sehen in Naus lediglich einen Störenfried. Allgemein herrscht der Glaube, dass auf dem Gipfel der Zuggeist eine Springwurzel bewacht, die ewigen Reichtum verspricht. Bisherige Versuche, die Springwurzel zu finden, endeten tödlich. Doch Naus lässt sich davon nicht abhalten.

Danach

Die Posthalter-Christl 23:40

Die Posthalter-Christl: Heimatfilm nach dem gleichnamigen Roman von Hans Ernst

TV-Heimatfilm

Christl, Tochter des Erlbacher Gast- und Landwirts Sebastian Gruber und seiner selbstgerechten Frau Charlotte, lernt auf der Alm den Medizinstudenten Thomas kennen, den jüngeren von zwei heiratsfähigen Söhnen des tyrannischen Gutsbesitzers Anton Lafret. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch Lafret senior hat sich die Christl als gute Partie für den älteren Sohn Korbinian ausgeguckt. Christl verweigert sich selbstbewusst der Brautwerbung und bringt den alten Lafret gegen sich auf. Thomas will die Verlobung mit der Fabrikantentochter Anita lösen, doch sein energischer Vater und die raffinierte Verlobte zwingen ihn, Christl aufzugeben. Christls Mutter Charlotte und Anton Lafret werden im lange schwelenden Grundstücksstreit um eine bankrotte Sägemühle und um einen Schuldschein Todfeinde. Nach dem plötzlichen Unfalltod ihres Vaters übernimmt Christl das Regiment im Gasthof zur Post samt Landwirtschaft. Von Thomas will sie nun nichts mehr wissen. Als der sich jedoch vertretungsweise als Landarzt in Erlbach niederlässt und Opfer einer Intrige der alten Hebamme wird, eskaliert auch die Familienfehde.

Für immer 30 01:05

Für immer 30

Komödie

Die hochtourige Komödie über die Welt der Werbung und den Zahn der Zeit ist glänzend besetzt mit Felix Eitner und Marie-Lou Sellem. Außerdem sind Hanns Zischler, Jürgen Tarrach und Sidonie von Krosigk zu sehen.

natur exclusiv 02:35

natur exclusiv: Kurt und seine Wölfe

Tiere

Wie clever Krokodile bei der Jagd vorgehen, zeigen einzigartige Aufnahmen aus Tansania. An den Ufern des Grumeti gräbt sich ein großer Krokodilbulle geschickt in ein flaches Wasserloch ein, um seine Opfer mit einem Überraschungsangriff zu überwältigen. Eine Intelligenzleistung, die man einem archaischen Wesen, dessen Gehirn gerade einmal die Größe einer Walnuss hat, nicht zutrauen würde. Mithilfe neuester HD-Zeitlupentechnik werden zudem die erstaunlichen Jagdstrategien der Raubtiere sichtbar. Mit mehr als 2.000 Bildern pro Sekunde wird jeder Angriff zu einem visuellen Ereignis der Extraklasse. Die Weibchen bewachen über drei Monate ihre Gelege und verteidigen sie gegen Eierdiebe. Vor allem Nilwarane belagern die Nester. Einige Mütter haben aber überraschende Alliierte - Wassertriele. Die Vögel bauen ihr Bodennest ganz in der Nähe der Krokodilgelege. Sobald ein Waran kommt, wehren sie ihn mit aggressiven Angriffen ab. So beschützen sie nicht nur ihre eigenen Eier, sondern auch die der Krokodile. Auch die Vögel ziehen ihren Vorteil aus der Allianz. Oft werden ihre Nester von Flusspferden platt getreten, doch die großen Kolosse meiden die Nähe von Krokodilen.

Zwischen Spessart und Karwendel 03:20

Zwischen Spessart und Karwendel

Landschaftsbild

Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.

ARD Wissen 04:05

ARD Wissen: Kampf ums Klima - Was, wenn jemand die Sonne abdunkelt?

Dokumentation

In einigen Staaten dieser Erde hat er schon begonnen, der Wettlauf um die beste technische Antwort auf den Klimawandel. Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow begibt sich auf Spurensuche. Wie viel Konfliktpotenzial steckt in Geo-Engineering, wenn Menschen versuchen, Wetter und Klima zu beeinflussen? In Abu Dhabi ist Wettermachen kein Wunschdenken mehr, sondern längst ein Regierungsprogramm. Die Vereinigten Arabischen Emirate gehören zu den trockensten Ländern der Erde. Am Nationalen Zentrum für Meteorologie beschränkt man sich nicht darauf, diesen Zustand zu beobachten. Im Gegenteil: Hier wird täglich nach Wolken Ausschau gehalten, die man auswringen kann, um dem Himmel etwas mehr Regen abzutrotzen. "Cloud Seeding" nennt sich diese Technik, bei der Salzpartikel in die Wolke gesprüht werden, um Regentropfen zu erzeugen. Andere Länder der Region haben bereits ähnliche Programme aufgelegt, um im Ringen um die knappe Ressource Wasser nicht ins Hintertreffen zu geraten. Dabei schwingt auch die Angst mit, der Nachbar könnte einem die Regenwolken "wegnehmen". Klar ausgesprochen hat das 2018 der iranische Brigadegeneral Gholam Reza Jalali, als er Israel und anderen Ländern vorwarf, seinem Land die Regenwolken wegnehmen zu wollen. "Wir brauchen Governance", sagt Dr. Abdullah Mandous, Präsident des Internationalen Meteorologischen Instituts (WMO). Um Konflikte zu vermeiden, brauche es klare Regulierungen für das Cloud Seeding. Dass Geo-Engineering auch eine sicherheitspolitische Komponente haben kann, zeigt schon seine Geschichte. 1962 startete das US-Militär unter dem Namen Stormfury ein Projekt. Es war ein Versuch, Hurrikane zu schwächen, indem man Silberjodid in die Wolken einbrachte. Von 1967 bis 1972 versprühte die US-Airforce während des Vietnamkrieges im Rahmen der geheimen Operation Popeye täglich Blei- und Silberjodidpulver in Monsunwolken mit dem Ziel, Regenfälle zu verstärken, um die Nachschublinien des Vietcongs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad zu unterbrechen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bezweifeln allerdings, ob die Methode wirklich wirksam ist. Denn Wolken sind komplex und im Detail noch nicht gut genug verstanden, wie ein Besuch auf der Schweizer Forschungsstation Erisiwil zeigt. Dort entwickeln Meteorologinnen und Meteorologen von der ETH Zürich gerade neue Methoden, um die Entstehung von Niederschlag zu erforschen. Dazu testen sie einen Wetterballon, mit dem sich in der Wolke beobachten lässt, wie beim Cloud Seeding Eiskristallen Eiskristalle um die Kleinstpartikel wachsen. Das ist noch Grundlagenforschung. In Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten wird längst gehandelt. Forschende um Ulrike Lohmann betrachten diese Entwicklung mit Sorge. Sie warnen vor möglichen unerwünschten Konsequenzen - sowohl für die Politik als auch fürs Klima. Vor allem jene Methoden, die nicht nur das lokale Wetter, sondern potenziell das globale Klima beeinflussen können, werden heftig diskutiert. Denn die Folgen sind zum Teil schwer kalkulierbar. Eine davon heißt Marine Cloud Brightening. Die Grundidee ist bestechend: Mit harmlosem Salzwasser, das fein zerstäubt wird, will man die Wolken über dem Meer heller machen, sodass sie mehr Sonnenlicht ins All zurückstrahlen. Das soll dem Meer die dringend benötigte Kühlung verschaffen. Mit welchen gewollten und ungewollten Folgen man dabei zu rechnen hätte, das erforscht die Atmosphärenphysikerin Isabelle Steinke an der TU Delft. Sie gehört zu einer noch recht kleinen Zahl an Wissenschaftlerinnen in Europa, die sich mit groß angelegten Klimainterventionen dieser Art befasst, denn solares Geoengineering ist umstritten. Auch Claudia Wieners von der Universität Utrecht wird für ihre Forschung von manchen Kollegen skeptisch beäugt. Sie befasst sich mit der wohl umstrittensten Methode des Geoengineering, bei der Schwefeldioxid in der Stratosphäre verteilt wird, um Sonnenstrahlen zurückzuwerfen, bevor sie in die Erdatmosphäre eindringen. Nicht nur für der die Klimaforschung, auch für das Militär ist Geoengineering längst ein Thema. Annika Vergin vom Dezernat für Zukunftsanalyse der Bundeswehr gewährt "ARD Wissen" Einblick in verschiedene Szenarien, in denen Geoengineering auch zum Konfliktfaktor werden könnte. Ähnlich wie im Weltraum gibt es auch hier "Dual Use"-Komponenten, also Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind. Ein Kampf ums Klima gehört zu den Szenarien, mit denen die Bundeswehr sich auseinandersetzen muss, meint Zukunftsforscherin Vergin. Im Verlauf des Films hört Lena Ganschow immer wieder die Forderung nach politischer Regulierung. Aber warum eigentlich? Der Politologe Stefan Schäfer vom Helmholtz-Zentrum in Potsdam befasst sich seit seiner Promotion mit Geoengineering. Er führt vor Augen, wie weit die politischen Forderungen der Wissenschaft mit den politischen Realitäten auseinanderliegen.

Kunst und Krempel 04:50

Kunst und Krempel

Kunst und Kultur

Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.