04:05
Was hat Franken tagsüber so bewegt? Das Regionalmagazin gibt darüber in kurzweiligen Beiträgen Auskunft. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden dabei behandelt.
04:35
Das Wichtigste aus Südbayern
05:05
05:40
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
06:00
Im beschaulichen Lansing ist immer etwas los. Das Leben der Dorfbewohner ist oft nicht so harmonisch, wie es den Anschein macht. Auch im idyllischen Bayern stehen Streit und Zwist auf der Tagesordnung.
06:30
Flöhe machen den Tigern schwer zu schaffen. Gegen die hüpfenden Quälgeister hilft nur die chemische Keule des Kammerjägers. Auch das Bartkauz-Weibchen leidet. Da, wo vor Kurzem noch Fliegenmaden das Kauz-Bein befallen hatten, ist nun schon wieder etwas Haut eingerissen. Es hilft nichts: Das Kauz-Weibchen muss operiert werden.
07:20
"Happy Balance" ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders auf die Faszien wirkt. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen den ganzen Körper. Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, "Tele-Gym"-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, Balance- und Rotationsübungen fördern die Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen den Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird der ganze Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren.
07:35
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
08:55
09:10
Mit einem gemeinsamen Pressetermin will Moni Frieden stiften zwischen Schattenhofer und Vroni.
09:40
Trotz der unguten Geschichte mit den Schlankheitspillen freut sich Bamberger darauf, seine Namensvetterin kennenzulernen.
10:10
Laut internationalen Studien ist Einsamkeit ein Gesundheitsrisiko, das größer ist als Rauchen oder Übergewicht und sogar zum Tod führen kann. Chronische Einsamkeit erhöht das Risiko an Herzinfarkten, Schlaganfällen, Krebs oder Demenz zu erkranken. Dabei ist Einsamkeit in der Medizin keine anerkannte Diagnose. Sie wirkt sich aber signifikant auf die psychische und körperliche Gesundheit aus. Einsamkeit über einen längeren Zeitraum kann auch zu Depressionen, Angstzuständen und Suchtkrankheiten führen. In der Corona-Pandemie hat sich das Problem noch weiter verschärft. In anderen europäischen Ländern ist Einsamkeit schon länger als Risikofaktor anerkannt. Die Ärzte in Großbritannien können beispielsweise soziale Aktivitäten verschreiben. Allmählich rückt das Thema auch in Deutschland stärker in den Fokus: Im November 2022 hat das Bundesfamilienministerium eine bundesweite Sensibilisierungskampagne zum Thema Einsamkeit gestartet und einige Modellprojekte auf den Weg gebracht. Dafür wurde im Vorfeld das Kompetenznetz Einsamkeit gegründet (KNE). Einige Projekte der Kampagne werden im Film vorgestellt. Den Kern der Dokumentation bilden die Schicksale und der Alltag von Menschen, die sich als einsam bezeichnen. Der Film zeigt, was Einsamkeit und soziale Isolation bedeuten. Aber auch, dass es möglich ist, zu einem erfüllten sozialen Leben zurückzufinden.
10:45
Den Anfang macht ein filmischer Rückblick von Schriftsteller und BR-Autor Fritz Meingast von 1964 aus der Hallertau- oder wie die Einheimischen sagen "Holledau". Sein schwarzweißer Film zeigt eine Welt kurz vor dem großen Wandel. Auf vielen Höfen wird der Hopfen noch von Hand geerntet, "gebrockt" wie die Bauern sagen. Heerscharen von "Hopfazupfa", Erntehelferinnen und -helfer kommen im Spätsommer in die Holledau. Wenn ein Hof abgeerntet ist, gibt es ein gemeinsames "Hopfenmahl" - mal schlicht, mal üppig, je nach Hofgröße und Großzügigkeit des Bauern. Die Bilder erzählen vom Rhythmus eines Hopfenjahres, von den grünen Hopfenfeldern bis zu leeren Gerüsten nach der Ernte, von den ersten Maschinen, die die Handarbeit ablösen, über das Trocknen, Schwefeln und Pressen des Hopfens bis zur Sortierung nach Güteklassen und dem begehrten Hopfensiegel. Dazu kommen Szenen aus dem Frühjahr: Umpflügen, Düngen, Spritzen gegen Ungeziefer und, sogar Nistkästen für Stare an den Hopfenstangen. So entsteht das Porträt einer Landschaft, die vom Hopfen lebt - und sich unter dem Druck der Maschinisierung verändert. Ein weiterer Rückblick führt in das Jahr 1975 zur Bier-Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Frankfurt. 238 Brauereien aus der Bundesrepublik und Westberlin stellen sich freiwillig dem Urteil der Prüfer, 470 Flaschen- und Dosenbiere werden getestet. Im Fokus stehen die Eigenschaften, die den Biergenuss ausmachen: Geschmack, Schaum und Klarheit. Und die Frage, wie lange diese Eigenschaften stabil bleiben. Schließlich geht es in die Biergärten Münchens Anfang der 70er-Jahre. 1973 sorgt eine Neuerung für hitzige Debatten: Plastikmaßkrüge. Läutet der Plastikkrug eine neue Generation des Biertrinkens ein oder ist er ein Affront gegen die Tradition. Gäste, Wirte und Tester nehmen die neuen Krüge kritisch unter die Lupe und vergleichen: Wie steht es um Haptik, Temperatur, Schaum und Geschmack und vor allem um das Gefühl, eine echte Maß in der Hand zu halten?
11:10
"Öko schmeckt net", mit diesen Vorurteilen musste sich eine der ersten Ökobrauereien Deutschlands herumschlagen. Pikanterweise erst, nachdem auf den Flaschen das stand, was schon seit Langem drin war: Bier aus ökologisch angebautem Hopfen und Getreide, handwerklich und in bester Qualität hergestellt. Schon seit vier Generationen sind die Kriegers Inhaber der Riedenburger Brauerei im malerisch gelegenen Altmühltal. Und so hofft Michael Krieger, dass auch seine Bierspezialitäten aus alten Getreidesorten wie Emmer, Dinkel und Einkorn sich verkaufen und das Familienunternehmen weiter bestehen lassen. Das ungefilterte Bier aus den eiweißreichen Getreidesorten schmeckt nicht nur, sondern trägt auch noch zu einer gesunden Umwelt bei.
11:55
Adnan macht sich auf den Weg ins Allgäu zu Yvette und Michael, die dort japanische Wagyu-Rinder züchten. Das Fleisch der Tiere gilt als besonders zart. Was wohl Ivana dazu einfallen wird? Bevor der Grill angeheizt wird, macht Adnan noch einen Abstecher zu einer Allgäuer Brauerei, um Bier zu besorgen. Wagyu-Fleisch und Bier sind die Hauptzutaten für den Grill-Spaß. Überrascht ist Adnan, wie kreativ Ivana mit dem Bier als Zutat umgeht. Und das Wagyu-Fleisch lässt das Herz der Köchin höher schlagen.
12:25
Was macht ein Frauenkloster mit einer heruntergekommenen Brauerei? Mit einem verfallenen Bräustüberl? Die Franziskanerinnen von Au am Inn wagen das Risiko: Sie wollen es wieder aufsperren. Doch die Probleme lassen nicht lange auf sich warten.
12:50
Das legendäre Bräustüberl in Au am Inn könnte bald aufsperren und auch das alte Bier wieder fließen. Doch die Franziskanerinnen aus dem Kloster Au und ihr Geschäftsführer kämpfen plötzlich mit einem sehr störrischen Altbau. Klappt die Eröffnung trotzdem?
13:20
Wo findet man das beste Bier in Bayern? Natürlich in München - meint Stofferl Well und muss in Franken mit allerhand Gegenwind rechnen. Denn nirgendwo auf der Welt gibt es eine höhere Brauereidichte als in Oberfranken. Und so bekommt Stofferl in Bayreuth erst einmal Nachhilfe in Sachen Biergenuss von einem echten Biersommelier. Außerdem erfährt er dort, dass auch Richard Wagner ein großer Liebhaber des Gerstensaftes war. Die Gemeinde Aufseß hat es mit dem Bier sogar ins Guinessbuch der Rekorde geschafft: Sie hat die "größte Brauereidichte pro Einwohner". Dort wird Stofferl auch von einer Harley-Gang aus Nürnberg überrascht und eingekreist. Er sitzt in der Klemme. Ein Glück, dass auch er seine Maschine beherrscht. Die Faszination für das Brauen macht in Oberfranken auch vor den Kirchentüren nicht Halt. In Hallersdorf probiert Stofferl das wohl erste ökumenische Bier, das zwei Pfarrer gebraut haben. Natürlich darf auch der Hopfen nicht fehlen, die wichtigste Zutat beim Bierbrauen. Deshalb besucht Stofferl Well einen Hopfenbauern.
14:05
In der bayerischen Bierwelt braut sich was zusammen: Junge, konzernunabhängige Brauer sagen mit ihren Kleinbrauereien den Großen der Zunft den Kampf an. Es ist ein Kampf um Geschmacks- und Biervielfalt: jeder Sud und jede Brauerei mit einer eigenen Handschrift. Bei "Bier-Weltmeisterschaften" landen seit Jahren innovative amerikanische Biere ganz vorne. In den USA ist der Trend zu neuen Biersorten, den sogenannten Craft-Bieren unübersehbar - es sind in bester Handwerkstradition gebraute Biere. Bayern, so scheint es, hat diese Bewegung fast verschlafen. Doch jetzt lebt sie vor allem im Chiemgau, in München, im Allgäu und in Oberfranken auf (2016). Der Hopfen ist dabei die Zauberpflanze: neue Züchtungen, die dem Bier ungewohnte Geschmacksrichtungen verleihen. Das Flaggschiff der Craft-Bier-Bewegung ist das India Pale Ale (IPA). Diese Biere haben fast drei Mal so viel Hopfen wie das klassische bayerische Helle. Die Allgäuer Brauertochter und Bier-Sommelière Kathrin Meyer besucht die bayerischen Revoluzzer am Sudkessel, die Bier-Rebellen.
14:35
Die beiden Brüder Leopold und Conrad Volk betreiben gemeinsam mit ihren Eltern das Adler-Bräu in Wiernsheim mit viel Liebe zum Produkt. Schon mit 14 Jahren hat sich Leopold entschieden, die Tradition der Familie fortzuführen. Mit 19 Jahren war er der jüngste Brau- und Malzmeister überhaupt. Bis heute hat er diese Entscheidung nicht bereut. Hopfen, Malz, Wasser und Hefe braucht man zum Bierbrauen. Eine Menge handwerkliches Wissen und Freude am alten Handwerk des Bierbrauens gehören natürlich auch dazu. Und die haben Leopold und Conrad Volk. Im Gegensatz zu modernen automatisierten Anlagen wird hier in Wiernsheim das meiste noch von Hand gemacht. Das bringt besondere Herausforderungen mit sich und schafft dadurch eine besondere Beziehung zur eigenen Arbeit und dem Produkt, das sie herstellen. Die beiden Brüder sind überzeugt davon, dass man das auch schmeckt. Kräftig und charakterstark ist das Bier.
15:20
Spalt liegt eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft südlich von Nürnberg. Seit 1341 wird hier Hopfen angebaut. Noch bis in die 1950er-Jahre gab es in Spalt rund 200 Hopfenhöfe, heute gibt es in der Stadt nur noch vier Hopfenbauern, trotzdem spielt das "grüne Gold" nach wie vor eine große Rolle (2022). Toni Ermer führt zusammen mit seiner Frau Ingrid und Sohn Florian den Ermerhof im Nebenerwerb, schon seit 200 Jahren baut die Familie Hopfen an. Ihr Haus stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist 17 Meter hoch - ein typisches Spalter Hopfenhaus. Die imposanten Fachwerkhäuser waren Ausdruck von Reichtum und Wohlstand, dienten aber auch einem praktischen Zweck: Der in fünf Böden unterteilte Dachstuhl wurde dafür genutzt, die grünen Dolden zu trocknen. In Spalt gibt es noch zahlreiche Vereine, Traditionsgeschäfte, Bäcker und Metzger. Josef Salbaum ist der "Baulabeck" am Spitzenberg; seine Familie betreibt hier seit 1882 eine Bäckerei. Zusammen mit seiner Frau Irina hegt und pflegt er die Spalter Tracht. Die Spalter Brauerei ist die einzige kommunale Brauerei Deutschlands, somit ist jeder Bürger Mitinhaber und Bürgermeister Udo Weingart der Chef der Brauerei. Was das hiesige Bier so besonders macht, erklärt Brauer Thomas Boxberger. Zu Hochzeiten des Hopfens kamen früher bis zu zweitausend Erntehelfer aus aller Welt nach Spalt. Bis 1912 feierten diese das Ende der Ernte mit dem sogenannten Saumarkt. Wegen zu ausschweifender Exzesse wurde das Fest verboten, aber 1989 vom Heimatverein wiederbelebt. Ein Höhepunkt des Fests ist der Hopfenzupfer-Wettbewerb. In Spalt gibt es drei Metzger auf 5.000 Einwohner. Bernd Wechsler und sein Geselle Stephan Streng wursten in seinem Betrieb die original fränkische Bratwurst. Diese wird gleich nebenan im Wirtshaus "Lang Marie" serviert, das Bernd Wechsler mit seiner Frau Anna führt.
15:45
Gut 350 Tage lang im Jahr ist der Erlanger Burgberg ein beschaulicher Hügel im Grünen. Immer um Pfingsten herum aber wandelt sich die Idylle. Fränkische Expats der ansässigen Weltkonzerne reisen aus Singapore, Shanghai oder Dubai an, Wirte in Erlangens Innenstadt zimmern an Außenschänken und in den Kellergewölben im Burgberg werden Hektoliter Bier eingelagert. "Der Berch ruft!" zur Bergkirchweih und rund eine Million Besucher von Nah und Fern folgen jedes Jahr begeistert diesem Ruf - etwa zehn Mal so viele wie Erlangen Einwohner hat. Schon als Kind hat Rosi Müller hier Brötchen verkauft. Mit ihrem Mann Heinz versorgt sie bis heute hungrige Bergbesucher mit Schnittlauchbroten und Bratwürsten. Rosi und Heinz Müller kennen die Geschichte der Erlanger Bergkirchweih und viele Geschichten. Am Donnerstag vor Pfingsten startet das Fest mit dem Anstich des ersten Fasses Bier, das traditionell als Freibier ausgegeben wird. Wer mag, darf auch zur Kärwa seine eigne Brotzeit mitbringen. Die Atmosphäre ist familiär, zwischen den vielen Besuchern, genauso wie den Wirten und Schaustellern. Werner Rudolph betreibt seit vielen Jahren ein Kinderkarussell, Tochter Sabrina steht mittlerweile mit einem Süßwarengeschäft auf der Bergkirchweih. Wenn abends um 23.00 Uhr der Berch für ein paar Stunden in die Nachtruhe geht, legen sie eine Pause ein. Das Finale am Berch ist immer am ersten Montag nach Pfingsten und seit vielen Jahren eingeübt: Alle winken gemeinsam voller Wehmut mit weißen Taschentüchern zu den Klängen von Lili Marleen dem letzten Fass hinterher. Ein Team des Bayerischen Rundfunks hat auf der Bergkirchweih vor und hinter den Kulissen gedreht.
16:15
"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Vier Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.
17:45
Es war einer der heißesten Tage im August, als sich Werner Schmidbauer mit der Kabarettistin Eva Karl Faltermeier auf den Weg hinauf zum 1.293 Meter hohen Gipfel des Großen Osser bei Lam im Bayerischen Wald machte. Der Osser ist der Lieblingsberg der gebürtigen Oberpfälzerin, die als Kind mit ihren Geschwistern in den Sommerferien oft hier war. Jetzt war es eine Rückkehr auf den Osser nach fast 30 Jahren. Auf dem Weg zum Gipfel erzählte Eva Karl Faltermeier von ihrer Kindheit in der Oberpfalz und ihrer Pubertät. Sie hält sich für eine melancholische Frau, die aber bei Schlagern wie "Griechischer Wein" völlig hemmungslos und ausgelassen feiern kann. Ein einschneidendes Erlebnis brachte sie dazu, ihren erlernten Beruf - Redakteurin bei der Zeitung - aufzugeben und sich stattdessen ganz und gar dem Kabarett zu widmen: Und dann kam erst einmal der Lockdown. Auf dem Gipfel überraschte Eva Karl Faltermeier Werner Schmidbauer mit einem dunklen Bier aus ihrem Heimatdorf, das sie trotz der großen Hitze eiskalt aus dem Rucksack holte. Bei der Gipfelbrotzeit mit Fleischpflanzerl erzählte die alleinerziehende Mutter zweier Kinder von ihrer "glücklichen Scheidung" und ihrem neuen Leben als "Senkrechtstarterin" der bayerischen Kabarettszene.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
In Schweden wird aktiv gegen die invasive Marderhund-Art vorgegangen, um die heimische Artenvielfalt zu schützen. Durch das Besendern und Sterilisieren der Tiere wird ihre Ausbreitung kontrolliert. In Nordirland bedrohen Ratten die größte Papageitaucher-Kolonie, weshalb ein Projekt zur Ausrottung der Ratten und Frettchen gestartet wurde. In den Niederlanden kämpft Jaap Dirkmaat seit Jahrzehnten für den Schutz der Dachse und deren Lebensraum. In Spanien arbeiten Landwirte und Naturschützer zusammen, um Wiesenweihen vor den Mähdreschern zu retten. In der Schweiz fördern Journalistinnen die Biodiversität in städtischen Gebieten durch Begrünungsprojekte. In Irland helfen Ziegen, die Brandgefahr zu reduzieren und invasive Pflanzen zu bekämpfen. In Deutschland versucht eine Taskforce, den Gartenschläfer vor dem Aussterben zu bewahren. In den slowenischen Alpen wird das Alpenschneehuhn durch Telemetrie und Schutzmaßnahmen unterstützt. Diese Projekte zeigen, wie wichtig der Einsatz für die Biodiversität ist.
19:30
Wer die Brennerautobahn nach Italien fährt, hat meist das Urlaubsziel vor Augen und nimmt sich nicht die Zeit, einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen, um andere Plätze zu erkunden. Von Sterzing aus gibt es eine lohnenswerte Variante zur eintönigen Autobahn über das Penser Joch durch das Sarntal nach Bozen. Entlang der Passstraße trifft man auf interessante Menschen und lernt deren Handwerk kennen. Traumhafte Berglandschaften säumen den Weg. Und von Bozen aus führt die Route weiter über Kaltern hinauf auf den Mendelpass. Dort erzählen drei Damen aus Tramin von vergangenen Zeiten, als die Etschtaler Bauern hier noch den Sommer verbrachten.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Django Asül zählt zu den Schwergewichten der politischen Kabarett-Szene und spart nicht an klugem Spott und krachendem Witz. Der türkischstämmige Kabarettist mit dem niederbayerischen Dialekt schaut seinen Mitbürgern präzise aufs Maul. Mit bissigem Humor und meisterhaftem Timing trifft Asül dabei zuverlässig ins Schwarze und gilt als verlässlicher humoristischer Seismograf für die politischen Erschütterungen im Freistaat. Anlässlich seines 30. Bühnenjubiläums, präsentiert das BR Fernsehen einen unterhaltsamen Querschnitt durch sein Werk.
21:00
Ob als Redner beim Politikerderblecken beim Maibockanstich, in Sendungen wie "Asül für alle" oder in seinen zahlreichen Soloprogrammen: Ohne Django Asül ist die bayerische Kabarettszene nicht denkbar. Auch in seinem Programm "Offenes Visier" (2023), aus dem das BR Fernsehen Höhepunkte zeigt, beweist der niederbayerische Kabarettist mit türkischen Wurzeln seinen ganz eigenen Blick auf die Welt. Diesmal geht es weniger um die große Politik, dafür mehr um die wirklich wichtigen Dinge des Lebens: um Nachhaltigkeit, Solidarität und um das Überleben in Zeiten sozialer Verunsicherung. Was Django Asül bietet, ist hoch konzentrierte Komik als Hilfe zur Selbsthilfe.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Comedy-Star Martin Frank kommt direkt vom Bauernhof auf die Bühne und gibt selbstironisch Geschichten über seinen Alltagswahnsinn zum Besten. Außerdem mit dabei: Der Österreicher Christoph Fritz, der gerade an seinem neuen Programm feilt sowie die Berlinerin und ehemalige Anästhesistin Anissa Loucif, deren Gags über Herkunft, Familie und Klinikalltag alles andere als zum Einschlafen sind. Mit Sebastian Ulrich steht ein Vertreter der neuen Münchner Stand-up-Generation auf der Bühne und liefert ehrliche Storys über Themen aus dem Alltag eines Großstadtlebens.
22:45
Werner Schmidbauer und Martin Kälberer spielen sich gemeinsam mit der Spider Murphy Gang durch die Bandgeschichte und das Leben von Günther Sigl und Barny Murphy: Mit "Marina, Marina" oder "Sugar Baby" von Peter Kraus gibt Günther Sigl die Songs seiner Kindheit zum Besten. Von der Hippie-Zeit am Münchner Flaucher erzählt er genauso wie von Frisur-Problemen als Bankkaufmann oder unvergesslichen Gigs in Ami-Clubs. Weil die großen Vorbilder der Spider Murphy Gang Elvis Presley und Chuck Berry heißen, erzählen sie nicht nur von den Kultstars, sondern greifen zur Gitarre und singen deren Lieder. Für die BR-Sendung "Rockhouse" sangen sie erstmals Anfang der 80er-Jahre bayerisch und schufen mit "Rock'n'Roll Schuah" ihren eigenen bayerischen Rock'n'Roll-Stil. Die Neue Deutsche Welle brachte dann plötzlich den Riesendurchbruch. "Skandal im Sperrbezirk" und "Schickeria" machten sie über Nacht zu Stars. Und bei "Aufgspuit!" beweisen sie auch unplugged, dass sie auf der Bühne unschlagbar sind.