21:00
Elli spielt wieder Trompete im Blasorchester Berchtesgaden, anlässlich des 70. Geburtstags von Norbert Grainer, einem Bauunternehmer. Da wird sein Sohn, der Bürgermeister Michael Grainer, tot im Probenraum aufgefunden. Einer ist sofort verdächtig: Florian Dellinger, ein Musiker, der immer gegen Michael stänkerte. Michael hatte Florian vor einem halben Jahr die Frau ausgespannt: Magdalena Bergmann, die Dirigentin des Blasorchesters. Durch die Smartwatch des Toten kann der Todeszeitpunkt auf die Minute festgestellt und somit der Kreis der Verdächtigten eingegrenzt werden. Florian Dellinger wurde zum Tatzeitpunkt vor dem Bürgerhaus fotografiert und wird damit entlastet. Unter Verdacht gerät unterdessen Magdalena Bergmann, die verschwieg, dass sich Michael kürzlich von ihr trennte. Sie bestreitet aber vehement, den Mord begangen zu haben und verweist auf Ludwig Kirchberger der sie gesehen haben muss, als sie den späteren Tatort verlassen hat. Tatsächlich gerät Kirchberger damit aber selbst ins Visier der Ermittlungen. Der langjährige Konkurrent der Grainer GmbH wirft der Familie vor, gemauschelt zu haben. Es geht um die Auftragsvergabe vom Neubau des Kulturhauses. Auch Kirchberger hatte dafür ein Angebot eingereicht, doch man entschied sich dafür, Grainer den Auftrag zu erteilen. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen finden die Kommissare heraus, dass Johannes Grainer den Betrug hinter dem Rücken seines Vaters Norbert durchführte. Johannes, der ewig im Schatten seines Bruders stand, wollte den herrischen Vater beeindrucken und die Firma retten, indem er einen großen Auftrag an Land zog. Doch Michael kam hinter Johannes' Betrug und drohte, ihn anzuzeigen. Im Streit brachte Johannes seinen eigenen Bruder um. Johanna erfährt, dass bei der Frankfurter Abendzeitung eine Ressortleiterin gesucht wird. Hin- und hergerissen erklärt Johanna, dass sie eigentlich nicht aus Berchtesgaden weg will, aber die Stelle sehr reizvoll findet. Elli rät, sich mit Jerry besprechen. Auch Beissl erfährt parallel von dem Angebot und ist entsetzt: Johanna darf nicht wegziehen!
21:50
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:05
In dieser Spezialausgabe "Brettl-Spitzen: Gags und Gschichtn" dreht sich alles um den ganz normalen Familienwahnsinn: Vater, Mutter, Kind und alle, die sich sonst noch einmischen. Basierend auf der erfolgreichen Sonntagabend-Show "Brettl-Spitzen" werden die schönsten Sketche und Stand-up-Nummern rund um Elternsein, Kinderkriegen und Großwerden zu einer neuen Sendung gebündelt - chronologisch erzählt wie ein Familienleben: Vom Verlieben über Schwangerschaft und Geburt, chaotische Kindergarten- und Grundschulzeit, erste Klassenfahrten, Pubertät und Ausbildungsstress bis hin zu Mehrgenerationenhaus, Familienfeier und Klassentreffen - da bleibt kein Lebensabschnitt ohne Pointen. Mit dabei sind u. a. Martin Frank, Sebastian Reich & Amanda, Marion Schieder, die Couplet-AG und viele weitere Publikumslieblinge aus den "Brettl-Spitzen". Sie alle beobachten, erzählen und überzeichnen das Eltern- und Kinderleben so liebevoll wie gnadenlos ehrlich. "Nicht von schlechten Eltern" ist ein Best-of der "Brettl-Spitzen" zum Thema Familie - voll mit typischen Alltagsgeschichten, Wiedererkennungsmomenten und viel bayerischem Humor.
22:50
Ein Profikiller führt seine Taten routiniert und ohne sichtbare Skrupel aus - bis ein Schlaganfall sein Gedächtnis zerstört. Ausgerechnet in dem Moment, als er einen heiklen Auftrag erledigen soll, bricht seine Vergangenheit weg: Namen, Gesichter, Absprachen, Motiv, alles verschwimmt. Was bleibt, ist ein Mann, der zwar weiß, dass er gefährlich ist, aber nicht mehr, für wen er arbeitet und gegen wen sich seine Gewalt richtet. Erik van Looy nutzt diese Ausgangslage für einen Thriller, der klassische Spannung mit einem psychologischen Kern verbindet. Der Auftragskiller wird plötzlich selbst zum Getriebenen, gejagt von den Auftraggebern, die ihn kontrollieren wollen, und von Ermittlern, die das Netz aus Korruption und Gewalt aufzudecken versuchen. Die Frage, ob ein Mörder ohne Erinnerung noch in vollem Sinn verantwortlich ist, zieht sich als moralische Linie durch den Film. Zugleich spielt der Film elegant mit den Mitteln des Genres: rasche Perspektivwechsel, präzise gesetzte Twists und ein visuell konsequenter Blick in eine Welt, in der Loyalität reine Verhandlungsmasse ist.