17:30
Das Wichtigste aus Südbayern
18:00
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
19:00
Dominic glaubt an die Erscheinungen der Gottesmutter in Lourdes. Seine Töchter stehen irgendwo dazwischen: Sie sind offen für das, was sie an dem Marienerscheinungsort erleben werden, aber manchmal auch peinlich berührt, wenn ihr Papa zu emotional wird. Die Sommerurlaube verbringt die Familie gern im Trainingslager von Schalke 04. Die Liebe zum Verein und die Liebe zur Gottesmutter - sie sind nicht gleichzusetzen, sagt Dominic, aber beides könne einem Leben Sinn geben. Dominic will seinen Töchtern zeigen, warum Lourdes ihn seit seiner Kindheit nicht loslässt. Während Lourdes schon fast im religiösen Mainstream angekommen ist, war der zweite Spielort der Dokumentation lange umstritten: Medjugorje in Bosnien-Herzegowina. Hier soll Maria den Seherinnen und Sehern jeden Tag erscheinen. In Social Media-Beiträgen werden Erfahrungsberichte von jungen Pilgerinnen und Pilgern geteilt und zum Jugendfestival kommen rund 70.000 Menschen aus der ganzen Welt. Die Dokumentation begleitet die Studentin Lea zu diesem Event. Anhand historischer Aufnahmen der verschiedenen Wallfahrtsorte ordnet Religionswissenschaftlerin Nicole Bauer die Geschehnisse ein. Sie erklärt, wie die katholische Kirche versucht, die Echtheit der Erscheinungen zu prüfen. Wie kann sie auf die Gläubigen zugehen, ohne sich mit einem vermeintlich naiven Wunderglauben angreifbar zu machen?
19:30
Mike lässt sein Nugget testen und findet heraus, dass es sich tatsächlich um Flussgold handelt. Bricht in Lansing nun das Goldgräber-Fieber aus?
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Deutschland steckt nicht nur in der Wirtschaftskrise und Reformdebatten, es geht auch um Grundsatzfragen: Wie stark und wehrhaft ist die Demokratie? In welchem Land wollen wir eigentlich leben? Wir stehen an einer historischen Weggabelung. Bei aller Verunsicherung und allem Verdruss, was leitet uns für die Zukunft, auch als Lehre aus der Vergangenheit? Wie ist es um unser Miteinander bestellt in einer Zeit größerer Umbrüche? Wo sind Gefahren, Stärken und wo ist Handlungsbedarf? Wichtige Fragen an den Chef des Hauses Wittelsbach, Herzog Franz von Bayern, gestellt von BR-Chefredakteur Christian Nitsche. Jahrhundertelang hat seine Familie, die Wittelsbacher, die Geschicke Bayerns geleitet und das Land geprägt. In guten wie in schwierigen Zeiten. Wie sieht also Herzog Franz von Bayern vor dem Hintergrund dieser historischen Erfahrungen und seiner persönlichen Geschichte die Entwicklungen in Deutschland und Bayern? Wie kann sich eine Demokratie vor Extremisten schützen und gestärkt werden? Wie müssen Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft heute mit ihrer Macht umgehen, um Vertrauen zu gewinnen? Und welche Rolle kann spielt dabei die Kultur spielen, die Herzog Franz von Bayern ganz besonders am Herzen liegt?
20:45
21:15
Im BR-Politikmagazin "Kontrovers" wird sich der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder den Fragen des Moderators und BR-Landespolitikchefs Achim Wendler stellen. Er wird sich voraussichtlich zur Regierungsumbildung in Berlin äußern sowie zum Wahlkampf in Sachsen-Anhalt und den dortigen AfD-Umfragewerten. Außerdem wird Söder zu seiner Haltung bezüglich einer möglichen Kandidatur der bayerischen Landtagspräsidentin, Ilse Aigner, CSU, als Bundespräsidentin befragt werden.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Seit Wochen toben Waldbrände in Südeuropa. Immer näher rücken die Flammen an die Großstadt Bordeaux heran. In Deutschland steht die nächste Hitzewelle bevor. Durch die anhaltende Trockenheit steigt auch in Bayern in vielen Landkreisen die Waldbrandgefahr wieder an. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass die Hitzewelle Ende Juni zu etwa 5.100 hitzebedingten Sterbefällen in Deutschland geführt hat. Anhaltende Dürren bedeuten auch: weniger Ertrag bei Bauern und teurere Lebensmittelpreise für die Verbraucher. Der Klimawandel hält Deutschland fest im Griff. Ist Deutschland ausreichend auf den Klimawandel vorbereitet? Wie kann die Bundesregierung ihr Klimaziel erreichen, bis 2045 klimaneutral zu werden? Wo steht die Europäische Union dabei gerade? Wie können wir uns auf monatelange Dürren einerseits und Flutkatastrophen wie im Ahrtal andererseits vorbereiten? Und wie gelingt Klimaschutz am Wirtschaftsstandort Deutschland? Darüber wird in der "Münchner Runde" mit folgenden Gästen diskutiert: Manfred Weber, CSU, Partei- und Fraktionsvorsitzender der EVP Luisa Neubauer, Klimaaktivistin und Publizistin Hannes Jaenicke, Schauspieler und Umweltaktivist Dr. Katja Horneffer, ZDF-Wettermoderatorin und Meteorologin Dr. Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern
23:00
Montenegro lockt mit Naturschönheiten sowohl an der 300 Kilometer lange Adriaküste als auch im bergigen Hinterland. Außerdem ist es ein Steuerparadies mit Einkommenssteuersätzen zwischen 9 und 15 Prozent. Der Deutsche Michael Bader hat sich 2009 in das Land verliebt und sich hier ein Business aufgebaut. Er begleitet deutsche Auswanderer durch den komplizierten montenegrinischen Behördendschungel. Viele Deutsche wollen sich hier den Traum vom Haus mit Meerblick erfüllen - haben aber mangels Bebauungspläne ohne Baugenehmigung gebaut. Sie hoffen nun auf nachträgliche Legalisierung und suchen Rat bei Michael Bader. Auch die meisten Urlaubsgäste zieht es an die Küste: Nach wie vor viele Russen, vor allem aber Serben und Türken. Deutsche und englische Gäste bilden noch das Schlusslicht. Gerade am Meer versuchen sich seit der Unabhängigkeit Montenegros von Serbien auch ausländische Großinvestoren die schönsten Plätze zu sichern. Sehr zum Ärger der Einheimischen, die sich übervorteilt sehen und um den Zugang zum Strand fürchten. Ein Schauplatz des Machtkampfes zwischen Zivilbevölkerung und den gut vernetzten Investoren: der einzige Sandstrand an der östlichen Adria, die 13 km lange und nahezu unverbaute Velika Plaza nahe der Stadt Ulcinj. Ein Großinvestor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten bekam den Zuschlag der Landesregierung für den größten Abschnitt und wollte dort Luxusressorts entwickeln. Die einheimischen Strandpächter wären leer ausgegangen. Doch Nichtregierungsorganisationen und der Bürgermeister von Ulcinj stemmten sich dagegen. Unter ihnen die Architektin Zenepa Lipa, eine der wichtigsten Stimmen Montenegros, wenn es um Umweltschutz und die Bewahrung der Naturschönheiten des kleinen Gebirgslandes geht. Die europaweit bekannte Saline im Hinterland, ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel, hat sie bereits vor dem Zugriff von Investoren retten können. Trotz dieses Erfolgs ist Zenepa Lika ernüchtert, die Gier der Investoren sei in ihren Augen noch nicht gestillt und der Ausverkauf des Landes noch lange nicht vom Tisch. Der Tourismus ist Fluch - und Segen für Montenegro. Denn natürlich schafft er Arbeitsplätze und Wohlstand. Auch im Hinterland möchten die Einheimischen davon profitieren, aber eher in Maßen und im Einklang mit der Natur. So auch Marko Mugoša. Er betreibt ein kleines Familienunternehmen, das "wooden village". Es liegt in nächster Nähe zum Skadarsee, einem landschaftlichen Highlight. Hier erlebt der Tourist noch das ursprüngliche Montenegro, das an den familiären Strukturen festhält und besonders Individualtouristen anzieht. Montenegro steht an einem Scheideweg: Es möchte sich entwickeln und den Einheimischen ein Auskommen sichern - und gleichzeitig den Ausverkauf verhindern. Könnte der EU-Beitritt ein Teil der Lösung sein?
23:45
"Auf den Spuren meiner ultraorthodoxen Familie" ist ein persönlicher und zugleich universeller Dokumentarfilm über Herkunft, Glauben und die Suche nach der eigenen Identität. Vor 20 Jahren bricht Bar Mayer aus ihrer ultraorthodoxen Welt in Israel aus, trennt alle Verbindungen zu ihren Eltern und den zwölf Geschwistern und geht nach Deutschland. Da ist sie 17 Jahre und will frei sein. Bar muss ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben erst erlernen. Sie wird Fotografin und lebt in Berlin. Als ihr Vater schwer erkrankt, nimmt sie nach 20 Jahren zum ersten Mal wieder Kontakt zu ihrer Familie auf. "Auf den Spuren meiner ultraorthodoxen Familie" dokumentiert die Reise zurück in eine andere Welt. Behutsam nähert sich die Filmemacherin wieder ihrem früheren Zuhause an. Bei ihren Besuchen daheim findet Bar zufällig alte Fotos und Dokumente und macht eine erstaunliche Entdeckung. Ihre Mutter machte einst den umgekehrten Weg: von einem säkularen jüdischen Leben in München - die Eltern führten in den 1950er-Jahren in Schwabing ein Fotogeschäft - zu einem ultraorthodoxen Leben in Israel. In "Auf den Spuren meiner ultraorthodoxen Familie" geht Bar Mayer dieser Wandlung auf den Grund und versucht eine Brücke zwischen den beiden Welten und ihrer Mutter zu schlagen. "Auf den Spuren meiner ultraorthodoxen Familie" ist eine eindringliche Erkundung von Herkunft und Selbstbestimmung - und die bewegende Geschichte einer Frau, die den Mut fand, ihr Leben neu zu schreiben