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TV Programm für BR Süd am 01.01.2026

Jetzt

Chiemgauer Volkstheater 16:15

Chiemgauer Volkstheater: Nordlicht über Bollerbach

Lustspiel

Der Wirt Matthias Birkmoser hat große wirtschaftliche Sorgen, denn sein Gasthof Zum blauen Krug steht kurz vor dem Ruin. Da erscheint unerwartet Jörg Knuppe, ein Übernachtungsgast aus dem Norden, der sich sogar für länger einquartieren möchte. Damit ist der Wirt erst einmal gerettet. Bald jedoch brodelt die Gerüchteküche, denn plötzlich wird in der Nähe des Gasthauses eine Bank überfallen und niemand im Ort kann den Fremden, der mit Geld um sich wirft, so recht einschätzen. Als dieses Nordlicht auch noch anfängt, die Wirtin zu umgarnen, möchte ihn der Wirt Matthias ganz schnell wieder los werden - dummerweise macht ihm dann aber genau dieser Jörg Knuppe ein lukratives Angebot zur Sanierung seines maroden Gasthofs ...

Danach

Stofferl Wells Bayern 17:45

Stofferl Wells Bayern: Strawanzen im Oberpfälzer Jura

Land und Leute

Stofferl Well erkundet den Oberpfälzer Jura. Den Menschen in der Region zwischen Neumarkt, Sulzbach-Rosenberg und Schwandorf wird ja ein gewisser rebellischer Geist nachgesagt. Stofferl Well findet heraus, was es mit dem "Bauernseufzer" auf sich hat. Je mehr er sich Schwandorf und Wackersdorf nähert, umso mehr wird der Roadtrip für den Musiker eine Reise in die eigene Vergangenheit. Schließlich war er mit seinen Brüdern, der Biermösl Blosn, Mitte der 80er-Jahre Teil der Anti-WAA-Bewegung und trifft die damalige Symbolfigur des Widerstands gegen das Großprojekt, den ehemaligen Landrat Hans Schuirer, noch einmal. Und Irmgard Gietl, die damals schon dafür sorgte, dass die Demonstranten keine kalten Füße bekommen, hat für Stofferl ein paar "Widerstandssocken" gestrickt.

BR24 18:30

BR24

Nachrichten

Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage

Neujahrsansprache des Bayerischen Ministerpräsidenten 18:40

Neujahrsansprache des Bayerischen Ministerpräsidenten

Zeitgeschehen

Ein Jahr auf unserer Erde - Winter 18:45

Ein Jahr auf unserer Erde - Winter

Christoph Maria Herbst erzählt zu den atemberaubenden Bildern, wie Tiere den ständigen Wechsel von Wetter, Klima und Tageslänge meistern. Im hohen Norden macht sich der Winter als erstes bemerkbar. Ende Oktober herrschen minus 15 Grad auf Spitzbergen. Eine Eisbärin hat nur noch bis zum Frühjahr Zeit, um ihren Nachwuchs auf die Selbstständigkeit vorzubereiten. Als die Polarnacht beginnt, sehen die beiden die Sonne für mehr als 100 Tage zum letzten Mal. Noch sind die Buchten nicht völlig gefroren, und es ist schwer, an die Robben heranzukommen. Auch wenn sich die Sonne nicht direkt zeigt, macht sie sich manchmal bemerkbar. Sonnenwinde, Ströme aus geladenen Teilchen, treffen auf das Erdmagnetfeld und sorgen in Polarregionen für ein außerordentliches Lichtspektakel: Polarlichter. Es gibt ein Tier, das offenbar einen sechsten Sinn für das Erdmagnetfeld hat. Der Rotfuchs ortet Mäuse unter tiefem Schnee wohl mithilfe einer Kombination aus Hörsinn für die Richtung und Magnetsinn für die Entfernung. Während im Norden Winter herrscht, wird es am anderen Ende der Welt Sommer. Die Südhalbkugel ist jetzt der Sonne zugeneigt: Es ist hell, warm - und voller Leben. Nach zwei Wochen Fischen auf hoher See kehrt ein Königspinguin auf die kleine Marion Insel zwischen Südafrika und der Antarktis zurück. Inmitten Abertausender Artgenossen schafft er es, die Stimme seiner Partnerin herauszuhören. Sie hat ohne Nahrung ausgeharrt, um ihr Ei zu wärmen. Nun wird er die Aufgabe übernehmen - ein aufopferndes Geschäft, bei dem sich die Eltern über 50 Tage lang regelmäßig abwechseln. Auch danach wird das Leben nicht leichter: Wenn ihr Küken schlüpft, muss es so schnell wie möglich zu Kräften kommen. Doch schon wird das Wetter schlechter, dreht sich die Südhalbkugel wieder von der Sonne weg - und die Nordhalbkugel ihr zu. Dann ist dort der Frühling nicht mehr weit - der nächste Abschnitt auf der immerwährenden Reise der Erde um die Sonne.

Winter am Kranzlstoa 19:30

Winter am Kranzlstoa: Von Weiberkranzln und Jungherrn

Dokumentation

Zwischen Weihnachten und Neujahr schießen die Kranzlstoaner Böllerschützen viermal über dem Reichenhaller Talkessel. Und die Perchten vertreiben in der Nacht zu Heilig Drei König die Wintergeister. Am Jahresende kocht Heidi Gruber, die Wirtin vom Kugelbachbauer in einem Hochtal oberhalb von Karlstein, ein reichhaltiges Silvester-Menu. Der Bildhauer Bruno Karbacher entwirft jedes Jahr Neujahrsgrußkarten, auch Heidi Gruber erhält eine. An Neujahr sind im ganzen Reichenhaller Talkessel die Böller zu hören. Die Kranzlstoaner Böllerschützen sind traditionell in Karlstein beim Seppenbauern beim Schießen. Christa Eberlein hat die Schafwolle für sich entdeckt, sie zeigt das Datschn und Filzen. Und die Perchten vertreiben in der Nacht zu Heilig Drei König die Wintergeister und laufen mit lautem Schellengeläut durchs Dorf. Es sind lauter Karlsteiner Jungherren, und es sind "schöne Perchten". Sie tragen keine schauerlichen Holzmasken, sondern zeigen ihr Gesicht, und sind nicht allzu grob zu denen, die sie erwischen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Brettl-Spitzen 20:15

Brettl-Spitzen: Perlen der Heimat

Volkstümliche Unterhaltung

Mit erfrischend satirischen "Perlen der Heimat" starten Gastgeber Jürgen Kirner und seine "Brettl-Spitzen"-Familie ins neue Jahr. Tom und Basti aus dem Bayerischen Wald lassen wieder mal die Bühnenbretter vom Münchner Hofbräuhaus beben und nehmen unter anderem die Bürokratie aufs Korn mit ihrem Weg "Von Pontius zu Pilatus". Bauchredner Sebastian Reich aus Würzburg erobert mit seiner Nilpferddame Amanda die Herzen des Publikums im Festsaal. Besuch gibt es diesmal auch aus Lansing. Heidrun Gärtner alias Annalena Brunner von "Dahoam is Dahoam" feiert ihre Brettl-Spitzen-Premiere. Für den Experten in Sachen Lebensweisheiten, Liedermacher Roland Hefter aus München, heißt es ganz klar "Heit ned!". Mit dabei sind auch die jungen "Haberfeldtreiber" Nico Sücker und Leon aus München und die A-Capella-Formation Gesangskapelle Hermann aus Wien. Erstmals solistisch unterwegs, stellt schlagfertig die Niederbayerin Karin Obermeier ohne Umschweife und direkt die Frage "Wer dads denn macha?!" Pointiert und witzig servieren auch Die Schrillen Fehlaperlen allerneueste Couplet-Hits aus dem Ländle. Das junge Brettl-Spitzen-Familienmitglied aus dem Bayerischen Wald, Tobi Probst, tischt abermals neue selbstverfasste humorvolle Schmankerl auf und macht sich dabei unter anderem Gedanken über die Generation Z. Als Perle aus der Oberpfalz zeigt auch Schauspielerin Kathrin Anna Stahl ihre Vielseitigkeit in Sachen Brettlkunst und kredenzt als Sängerin sowohl einen Klassiker als auch einen aktuellen Gassenhauer. Ein wahrer Ohrenschmaus sind die unvergessenen Wienerlied-Genüsse der 16er Buam aus Wien. Die Couplet-AG stellt den skurrilen Herrn Geilfuß vor, einen pensionierten Registraturbeamten mit ganz besonderer Liebe zur heimischen Tierwelt. Und Heidrun Gärtner, Kathrin Anna Stahl sowie Bianca Bachmann laden zudem im Sketch "Podologie ohne Grenzen" zu satirischen Einblicken in ihr aberwitziges Tun und Schaffen. Wie stets und immer liefert die einzigartige Brettl-Spitzen-Musi mit Katharina Baur, Florian Gröninger, Berni Filser und Bernhard Gruber das passende musikalische Fundament in den Brettl-Spitzen. Sie alle garantieren einen genussreichen und unvergesslichen Fernsehabend mit ganz viel satirischer Lebensenergie, Freude und allerhöchstem Vergnügen.

BR24 21:45

BR24

Nachrichten

Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage

Aufgspuit! Schmidbauer mit Klaus Eberhartinger 22:00

Aufgspuit! Schmidbauer mit Klaus Eberhartinger: Musik & Gespräch im Münchner Lustspielhaus

Rock und Pop

Austria-Rock pur: Bekannt ist Klaus Eberhartinger (Jahrgang 1950) vor allem als Frontsänger der Ersten Allgemeinen Verunsicherung (EAV), der er seit 1981 angehört und die bereits Ende der Siebziger erste Erfolge feierte. Mit dem Album "Geld oder Leben!" gelang ihr schließlich 1985 der Durchbruch im kompletten deutschsprachigen Raum. Mit Titeln wie "Ba-Ba-Banküberfall", "Ich bin der Märchenprinz" und "Küss die Hand" landete sie Hits, die in den Charts auf der ganzen Welt ganz weit oben einschlugen. 1991 wurde der Band der World Music Award verliehen. Die EAV ist jedoch nicht nur eine Klamauk-Band. Sehr stark ist ihr Engagement gegen Rechtsextremismus (z. B. in Liedern wie "Eierkopf-Rudi", "Wir marschieren"). Eberhartinger prägte den Stil der Band entscheidend und erfand sich immer wieder neu. Mit witzigen Texten, extravaganten Outfits und geballter Bühnenpräsenz reißt Eberhartinger sein Publikum mit. Gemeinsam mit Werner Schmidbauer wird sich der Garant für gute Unterhaltung und Partylaune durch sein Leben musizieren und dabei nicht nur die EAV-Hits, sondern auch ganz persönliche Lieblingslieder singen.

Bayerischer Kabarettpreis 2025 23:30

Bayerischer Kabarettpreis 2025

Kabarettshow

Der Bayerische Kabarettpreis Der Bayerische Kabarettpreis ist eine Gemeinschaftsinitiative des Bayerischen Rundfunks und des Münchner Lustspielhauses. Seit 1999 wird der Preis jährlich an Künstlerinnen und Künstler aus dem deutschsprachigen Raum verliehen.

Onkel Filser - Allerneueste Lausbubengeschichten 01:00

Onkel Filser - Allerneueste Lausbubengeschichten

Komödie

Stofferl Wells Bayern 02:25

Stofferl Wells Bayern: Strawanzen im Oberpfälzer Jura

Land und Leute

Stofferl Well ist wieder unterwegs in Bayern. Mit möglichst vielen Instrumenten im Beiwagen seines eparierten Motorrads macht sich der Musiker auf, Orte und Landschaften im Freistaat zu erkunden und dabei der Frage nachzugehen: "Wie klingt diese Landschaft?"

Ein Jahr auf unserer Erde - Winter 03:10

Ein Jahr auf unserer Erde - Winter

Winter am Kranzlstoa 03:55

Winter am Kranzlstoa: Von Weiberkranzln und Jungherrn

Dokumentation

Der Winter in Karlstein bei Bad Reichenhall beginnt eigentlich mit dem Klöpfln. Kinder gehen als Hirten verkleidet von Haus zu Haus und singen. Auch das Böllerschießen ist ein alter Brauch. Zwischen Weihnachten und Neujahr wird im Reichenhaller Talkessel viermal geschossen. Die Kranzlstoaner Böllerschützen sind traditionell in Karlstein beim Seppenbauern beim Schießen. Ebenso gehört die Christmette in Karlstein auf dem Pankratz, auf den die Einheimischen mit Fackeln zu Fuß gehen, zu den Höhepunkten. Für Christa Eberlein ist vor Weihnachten besonders viel zu tun. Denn sie hat die Schafswolle wiederentdeckt. Auch der Bildhauer Bruno Karbacher arbeitet kurz vor Weihnachten noch an einer zweihundert Jahre alten Krippenfigur. (2007)

Gernstl unterwegs an der Donau 04:25

Gernstl unterwegs an der Donau: Von der Quelle bis nach Regensburg

Tourismus

Franz Gernstl und seine beiden Kumpane (Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz) sind wieder auf Entdeckungstour, diesmal entlang der Donau. Mit 2857 Kilometern ist sie der zweitlängste Fluss Europas. Von ihrer Quelle im Schwarzwald fließt die Donau durch zehn Länder - und mündet schließlich ins Schwarze Meer. Doch wie lebt es sich an einem Strom, der seit Menschengedenken eine der wichtigsten Reise- und Handelsrouten Europas ist und so viele Länder, Völker und Kulturen verbindet? Hat er einen Einfluss auf die Weltsicht seiner Anwohner? Startpunkt der mehrteiligen Expedition ist Donaueschingen. Hier haben findige Fürsten dem "blauen Fluss" ein architektonisches Denkmal gesetzt - und die Quelle in ihrem Park kurzerhand zum Ursprung der Donau erklärt. Seitdem strömen die Touristen nach Donaueschingen. Tatsächlich aber reklamieren in der Region mehrere Orte für sich, Inhaber der Donauquelle zu sein: ganz vorne dran Furtwangen mit der Quelle der Breg. 100 Kilometer donauabwärts liegt die Gemeinde Ertingen. Hier hat sich der Elektriker Richard Metz einen Kindheitstraum erfüllt: Schon mit 10 Jahren ist ihm eine alte Kirchturmuhr "ins Herz rein-geschossen". Jahre später bekam er die Erlaubnis, die Uhr zu abzubauen. Jetzt steuert sie drei mächtige Kirchenglocken in seiner Scheune. Wenn die Uhr tickt und jede Viertelstunde die Glocken läuten, "geht mir das Herz auf". In Ulm ist die Donau schon zu einem beachtlichen Fluss herangewachsen. Hier treffen die Drei im roten Bus auf Caro Gutting. Die quirlige Musikerin bietet "Voice Healing", also "heilsames Singen" an. Dabei geht es darum, Hemmungen abzubauen und der eigenen Stimme zu vertrauen. "Alles muss raus", so die Gesangs-Therapeutin. Und Franz Gernstl stimmt tapfer mit ein. Auch wenn er nach einer Stunde noch nicht in den versprochenen "Flow" gerät, verspricht er, ab sofort eifrig zu singen. Entlang der Donau weiter nach Ingolstadt zum Designer Alexander Schlesier, der aus alten Bauteilen retro-futuristische Wunderwerke fertigt. "Steampunk" nennt sich das extravagante Kunstgenre, für das er historische Geräte mit moderner Technik kombiniert. Aus einer alten Pfaff-Nähmaschine hat Schlesinger einen Espresso-Kocher, aus einer alten Schreibmaschine eine Computer-Tastatur gebaut. Weiter nach Osten, wie die Donau fließt: Am Stadtrand von Regensburg entdeckt das Gernstl-Team das "Freie Königreich Samuelien". Hier lebt Majestät - der selbsternannte König Samuel - mit 10 Erwachsenen und 3 Kindern in einer alternativen Wohnsiedlung. Erst kürzlich dazugekommen ist Korbi. Für ihn ist ihre "moderne Kommune" wie eine vergnügliche Karikatur unserer Gesellschaft. Die erste Etappe der Donau-Expedition endet in Nittendorf unweit von Regensburg auf dem Landsitz von BR-Moderator und Kabarettist Hannes Ringlstetter. Gemeinsam spazieren Ringlstetter und Gernstl an den nächstgelegenen Fluss, die Naab. Hier entwickelt Ringlstetter eine gewagte Theorie: Wenn er in den Städten entlang der Donau mit seinem Kabarett auftritt, funktioniert die Interaktion mit dem Publikum immer gleich, egal, ob in Regensburg, Passau, Linz oder Wien. Hat das Wasser der Donau auch ein Stück Mentalität seiner Anwohner mittransportiert? Und ist sogar der bayerische Humor mit dem Fluss auch nach Österreich geschwappt?

Gernstl unterwegs an der Donau 04:55

Gernstl unterwegs an der Donau: Von Niederbayern bis in die Wachau

Tourismus

Franz Gernstl und seine beiden Kumpane (Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz) sind wieder auf Entdeckungstour, diesmal entlang der Donau. Mit 2857 Kilometern ist sie der zweitlängste Fluss Europas. Von ihrer Quelle im Schwarzwald fließt die Donau durch zehn Länder - und mündet schließlich ins Schwarze Meer. Doch wie lebt es sich an einem Strom, der seit Menschengedenken eine der wichtigsten Reise- und Handelsrouten Europas ist und so viele Länder, Völker und Kulturen verbindet? Hat er einen Einfluss auf die Weltsicht seiner Anwohner? Startpunkt der mehrteiligen Expedition ist Donaueschingen. Hier haben findige Fürsten dem "blauen Fluss" ein architektonisches Denkmal gesetzt - und die Quelle in ihrem Park kurzerhand zum Ursprung der Donau erklärt. Seitdem strömen die Touristen nach Donaueschingen. Tatsächlich aber reklamieren in der Region mehrere Orte für sich, Inhaber der Donauquelle zu sein: ganz vorne dran Furtwangen mit der Quelle der Breg. 100 Kilometer donauabwärts liegt die Gemeinde Ertingen. Hier hat sich der Elektriker Richard Metz einen Kindheitstraum erfüllt: Schon mit 10 Jahren ist ihm eine alte Kirchturmuhr "ins Herz rein-geschossen". Jahre später bekam er die Erlaubnis, die Uhr zu abzubauen. Jetzt steuert sie drei mächtige Kirchenglocken in seiner Scheune. Wenn die Uhr tickt und jede Viertelstunde die Glocken läuten, "geht mir das Herz auf". In Ulm ist die Donau schon zu einem beachtlichen Fluss herangewachsen. Hier treffen die Drei im roten Bus auf Caro Gutting. Die quirlige Musikerin bietet "Voice Healing", also "heilsames Singen" an. Dabei geht es darum, Hemmungen abzubauen und der eigenen Stimme zu vertrauen. "Alles muss raus", so die Gesangs-Therapeutin. Und Franz Gernstl stimmt tapfer mit ein. Auch wenn er nach einer Stunde noch nicht in den versprochenen "Flow" gerät, verspricht er, ab sofort eifrig zu singen. Entlang der Donau weiter nach Ingolstadt zum Designer Alexander Schlesier, der aus alten Bauteilen retro-futuristische Wunderwerke fertigt. "Steampunk" nennt sich das extravagante Kunstgenre, für das er historische Geräte mit moderner Technik kombiniert. Aus einer alten Pfaff-Nähmaschine hat Schlesinger einen Espresso-Kocher, aus einer alten Schreibmaschine eine Computer-Tastatur gebaut. Weiter nach Osten, wie die Donau fließt: Am Stadtrand von Regensburg entdeckt das Gernstl-Team das "Freie Königreich Samuelien". Hier lebt Majestät - der selbsternannte König Samuel - mit 10 Erwachsenen und 3 Kindern in einer alternativen Wohnsiedlung. Erst kürzlich dazugekommen ist Korbi. Für ihn ist ihre "moderne Kommune" wie eine vergnügliche Karikatur unserer Gesellschaft. Die erste Etappe der Donau-Expedition endet in Nittendorf unweit von Regensburg auf dem Landsitz von BR-Moderator und Kabarettist Hannes Ringlstetter. Gemeinsam spazieren Ringlstetter und Gernstl an den nächstgelegenen Fluss, die Naab. Hier entwickelt Ringlstetter eine gewagte Theorie: Wenn er in den Städten entlang der Donau mit seinem Kabarett auftritt, funktioniert die Interaktion mit dem Publikum immer gleich, egal, ob in Regensburg, Passau, Linz oder Wien. Hat das Wasser der Donau auch ein Stück Mentalität seiner Anwohner mittransportiert? Und ist sogar der bayerische Humor mit dem Fluss auch nach Österreich geschwappt?