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Kleinstadtpolizist Roberto Rossi regelt die Dinge in Urbino am liebsten auf seine Weise. Solange er nur Touristen zur Kasse bittet, kommt ihm dabei niemand in die Quere. Seine beste Freundin, die angehende Rechtsmedizinerin Malpomena del Vecchio, traut ihm mehr zu. Doch bisher sieht der meist übellaunige "Poliziotto" keinen Grund für übertriebenen Ehrgeiz. Sein eingespielter Berufsalltag findet ein jähes Ende, als er eine entstellte Leiche entdeckt. In den Zisternen tief unter dem Palazzo Ducale liegt die schöne Carmela Tozzi aufgebahrt: Die Augen mit Baumwachs verklebt, auf der Brust eine Bibel und an den Schenkeln die Spuren einer Vergewaltigung. Alles deutet auf einen Ritualmord hin und erfordert einen erfahrenen Ermittler. Weil alle Kommissare krank sind, muss Rossi notgedrungen diesen unheimlichen Fall lösen. Nicht leicht machen es ihm sein eitler Vorgesetzter Kommandante Nevio Cottelli und der skrupellose Vizebürgermeister Enrico Manchetti. Beide möchten schnell einen Schuldigen, deshalb drängen sie auf die Verhaftung des verängstigten Obsthändlers Ciro, für den die Tote gearbeitet hat. Doch Rossi, der nur langsam vorankommt, will dabei nicht mitmachen. Einen hilfreichen Hinweis erhält er ausgerechnet von einem Neubürger, den er liebend gerne mit Knöllchen überzieht und abschleppen lässt. Malpomena dagegen schätzt die Expertise des charmanten Kriminalkommissars a. D. Thilo Gruber. Das macht ihn dem eifersüchtigen Poliziotto natürlich noch weniger sympathisch.
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Doku-Mix zum Jubiläum - "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war" Einmal tief ins Archiv gestiegen und dazu die Kamera gezückt, um szenisch nachzuhelfen. Mit "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war" würdigt Filmemacherin Regina Schilling die vielleicht bedeutendste deutschsprachige Autorin der Nachkriegszeit. Pünktlich zu Bachmanns 100. Geburtstag erscheint der Mix aus Dokumentar- und Spielfilm - und zeigt Sandra Hüller als die österreichische Schriftstellerin. In Rom, Bachmanns letztem Domizil, raucht sie Kette, tippt auf der Schreibmaschine oder macht Ausflüge nach draußen. Viel Bachmann, viel Hüller - "kinokino" stellt den Film vor und hat Regisseurin Schilling interviewt. Eine Schweizerin und ihre Koch-Werbefigur - "Hallo Betty" Die Schweiz und Betty Bossi - das gehört zusammen. Denn die "Köchin und Hausfrau der Nation" ist in der Alpenrepublik allseits bekannt. Seit den 1950er-Jahren gibt es die Kunst- und Werbefigur, die Rezepte und Kochtipps für eidgenössische Küchen präsentiert. Die Geschichte hinter Betty Bossi erzählt der Film "Hallo Betty" - und der handelt von einer einfachen Agenturangestellten, die sich mit ihrer Idee gegen alle Widerstände in der Männerwelt durchsetzen musste. Womit verbindet ein Schweizer Spitzenkoch die Figur und Marke Betty Bossi? "kinokino" trifft Peter Bernhard in dem von ihm gegründeten Restaurant "Das Bernhards" im oberbayerischen Oberaudorf. Heiß begehrter Nachwuchs - Hollywood reißt sich um YouTube-Regisseure Erst "Backrooms", dann "Obsession - Du sollst mich lieben". An US-Kinokassen sorgen derzeit zwei Horrorthriller für rekordverdächtige Einspielergebnisse - genauso spannend aber sind die jungen Männer hinter den Filmen. Denn beide, Kane Parsons und Curry Barker, sind um die 20 und drehten bislang No-Budget-Kurzfilme für ihre YouTube-Kanäle. Ist das der Regienachwuchs, den Hollywood so dringend benötigt, um die verloren gegangene junge Zielgruppe fürs Kino zurückzugewinnen? "kinokino" mit einer Bestandsaufnahme. Außerdem in "kinokino": Das musikalische Feel-Good-Movie "Power Ballad - Der Song meines Lebens" - über einen Hochzeitssänger und einen ehemaligen Boyband-Star, die sich um einen Hit streiten. Und - eine Vorschau aufs Ende Juni startende Filmfest München 2026.
23:45
Kabarett mit Michael Altinger und Christian Springer