16:15
Das Landleben hat viele Gesichter. Darum lohnt es sich, diverse Themen aus dem ländlichen Raum aufzugreifen, die aus den Bereichen Landwirtschaft und Freizeit sowie Umwelt- und Verbraucherschutz stammen.
16:45
In Ramsberg am Brombachsee kommt alljährlich die gesamte Dorfgemeinschaft zusammen, um bei traditionellen fränkischen Küchle und einem rasanten Bobbycar-Rennen das Heimatfest zu feiern. Die kulinarische Reise der "Landgasthäuser" führt rund um den größten Stausee im Fränkischen Seenland durch das waldreiche Rezattal bis nach Gunzenhausen und Hilpoltstein. Heimischer Rehrücken mit Kirsch-Demiglace, fangfrischer Zander oder deftige Wildschweinhaxe zeigen, wie kreativ die Region ihre Schätze auf den Teller bringt. Im Rezattal lässt sich die unberührte Natur genießen, während in Großweingarten die Obstbauern mit der Kirschernte beschäftigt sind. Die Region ist weithin für ihre süßen Früchte bekannt - gefeiert wird dies beim Brombacher KirschHofFest, bei dem sogar herzhafte Kirschbratwürste angeboten werden. Unweit des Altmühlsees trifft Heimatliebe auf modern-fränkische Küche, bei der regionale Zutaten kreativ verarbeitet werden. Beim Hilpoltsteiner Burgfest begeistert ein rasantes Sautrogrennen Jung und Alt. Wer es entspannter mag, kann mit der MS Brombachsee auf Mittelfranken-Kreuzfahrt gehen. Das Schiff verkehrt zwischen verschiedenen Anlegestellen und lädt zu kulinarischen Schmankerln und einer Bläserserenade in der Abendstimmung. In dieser Folge werden u. a. folgende Gerichte zubereitet: Heimischer Rehrücken im Tramezzinimantel mit Kirsch-Demiglace, confierten Rüben und Grieß-Limettenschnitte (Gasthof Blumenthal, Spalt) Pfifferlingspasta mit rosa gebratenem Rinderfilet und wildem Brokkoli (Restaurant Lighthouse, Gunzenhausen) Geschmorte Wildschweinhaxe auf Bratkartoffelstampf mit Thymianjus und Marktgemüse (Gasthaus zu den 3 Linden, Rudletzholz) Gebratenes Zanderfilet "Saltimbocca" auf Peperonata-Gemüse mit Kräuter-Beurre-Blanc und Kartoffel-Olivenpüree (Landgasthaus Zur Linde, Pleinfeld-Stirn)
17:15
Sie heißen "White Tiger", stammen eigentlich aus den Tropen und wachsen mitten in Bayern heran: Alexander Herrmann entdeckt eine außergewöhnliche Garnelen-Zucht in Bärnau bei Tirschenreuth. Josef Stier zieht die kleinen Shrimps in einer nachhaltigen Öko-Kreislaufanlage - regional und in Sashimi-Qualität. Exotisch wird es ebenfalls in Feldkirchen-Westerham im Kreis Rosenheim: Hier betreibt Syamak Amin Salehi eine Pistazienrösterei. Bei ihm liegt alles in Familienhand - vom traditionellen Anbau auf den familieneigenen Plantagen im Iran bis zur handwerklichen Röstung und Veredelung in Oberbayern. Der intensive Duft inspiriert Herrmann in der Studioküche zu einem vegetarischen Highlight: einem aromatischen Ofenkürbis mit Pistazien-Gewürz-Knusper. Die bayerischen Krustentiere aus der Oberpfalz serviert der fränkische Sternekoch in einer Garnelen-Pasta.
17:45
Die wöchentliche Magazinsendung "Schwaben + Altbayern" berichtet über regionale Ereignisse und Zusammenhänge, die alle angehen: Reportagen und Porträts über Menschen aus Schwaben, der Oberpfalz, Oberbayern und Niederbayern. Moderiert wird die Sendung im Wechsel von Eva Mayer und Eva Walig.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
Schmelzende Gletscher, auftauender Permafrost, Wassermangel auf den Hütten und immer häufiger zerstörte Zustiegswege: Der Klimawandel verändert das Hochgebirge rasant - und damit das klassische Bergsteigen. In den Ötztaler Alpen rund um das Taschachhaus ist das deutlich zu beobachten. Michi Düchs ist unterwegs mit den Buchautoren Matthias Ballweg und Bertram Kloss. Die beiden haben sich intensiv mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Infrastruktur beschäftigt und für ihr Buch "Die letzte Hütte der Alpen" rund 300 Hütten in den Ostalpen untersucht. Ihr Fazit: Nur ein kleiner Teil der Hütten ist bislang nicht von den Folgen des Klimawandels betroffen. Wie sehr sich das Hochgebirge in den letzten Jahrzehnten verändert hat, wird bei der Tour sichtbar: Dort, wo einst Gletscher bis fast an die Hütten reichten, verlaufen heute Bäche. Zustiege werden nach Starkregen von Muren verschüttet und die Energieversorgung gerät zunehmend unter Druck. Trotz aller Veränderungen bleibt die Faszination des Alpinismus ungebrochen: Auf einer Hochtour zur Bliggspitze erleben Michi, Matthias und Bertram, warum das Unterwegssein in Schnee und Eis nach wie vor begeistert. Außerdem gibt es Neues von der Online-Serie "Bergmenschen": In der 19. Staffel begleiten sie den aufwendigen Umbau der Neuen Prager Hütte. Sie ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sich alpine Hütten an die Herausforderungen des Klimawandels anpassen müssen.
19:15
Nicht ohne Grund nennen die Menschen die Wörnitz "Schlangenfluss": Aus Mittelfranken kommend schlängelt sie sich insgesamt 132 km Richtung Südosten bis ins schwäbische Donauwörth und gilt als der langsamste Zufluss der Donau. Durch historische Städtchen wie Dinkelsbühl und entlang Wiesen und Felder zieht die Wörnitz gemächlich ihre Bahnen. Sie ist einer der fischreichsten und kurvenreichsten Flüsse in Bayern - ein Fluss voller Leben und Geschichten. An der Quelle in Schillingsfürst hüten Marina und Hartmut Gröner den Ursprung der Wörnitz. Ein altes Sprichwort sagt, wer einmal davon trinkt, kehrt immer wieder in das Städtchen zurück. Weiter flussabwärts bewirtschaften Josef und Saskia Leberle ihren Kartoffelacker - nah am Fluss, der ihr Leben mitprägt. Ungefähr auf halber Strecke, am Fuße des Hesselbergs, liegt die Schmalzmühle. Sie ist umschlossen von zwei Seitenarmen der Wörnitz und liegt somit auf einer Insel. Friedrich König nennt sich und seine Familie daher "die einzigen Inselbewohner". Seine Frau Barbara macht Käse und es gibt auch einen kleinen Hofladen. Der Fischer und Fischereiaufseher André Holzinger kennt die Wörnitz wie kaum ein anderer. Er liebt diesen Fluss, sieht aber auch seine Verletzlichkeit. Gerade jetzt im trockenen Sommer tritt das besonders deutlich hervor. In Oettingen stellt Dana Abel Schmuck in Form der sich schlängelnden Wörnitz her. Und in dieser Stadt wird die Wörnitz immer wieder zum Treffpunkt der Gemeinschaft - ob im idyllischen Flussbad oder als Bühne für das jährliche Wasserfest mit fantasievollen Booten und großem Zusammenhalt. Wer an der Wörnitz lebt oder Zeit mit ihr verbringt, spürt: Dieser Fluss verbindet Menschen - und Menschen mit der Natur.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Erfrischendes Biergarten-Flair und ein Meer an musikalisch-satirischen Genüssen: Die "Brettl-Spitzen"-Familie feiert den Sommer mit einer brandneuen Folge. Auf der Terrasse und im Festsaal des Münchner Hofbräuhauses begrüßt Gastgeber Jürgen Kirner ein hochkarätiges Aufgebot an Publikumslieblingen und Newcomern aus Bayern, Franken und Österreich. Mit von der Partie sind u. a. Conny und die Sonntagsfahrer, Sebastian Reich, Roland Hefter, die Couplet-AG, Tom und Basti, Tobi Boeck, Geschwister Kainzmaier, Tobi Probst, Tristan und David, Ferdinand Klar, Trio Stubenfliege, Sean Riewesell, Emmi und die Schlochsaitn, Daniel Gutmann, d'Filsers, Kathrin Anna Stahl, Familienmusik Königseder, Stefan Murr und Dscharli Braun, Beatrix Mang, Isabell und Markus Beer, Schleudergang, die Pagger Buam, Franz Josef Strohmeier sowie Mausi und Tobi. Virtuos instrumental begleitet werden alle gesanglichen Solisten wie gewohnt von den vier Musikern der Brettl-Spitzen-Musi (Katharina Baur, Berni Filser, Bernhard Gruber und Florian Gröninger). Vom deftig-traditionellen bis zum satirisch-hochaktuellen Couplet über die Klassiker des Genres bis hin zu unvergessenen Gassenhauern und Wiener Liedern wird alles be- und gesungen, was das Herz begehrt.
21:45
Ein aufgeregter Wanderer ruft Hubert und Staller in die Berge, weil er an einem Abhang Spritzen und Medikamente gefunden hat. Während er mutmaßt, dass dort ein Drogensüchtiger lebt, findet Staller die Leiche des Arztes Dr. Quirin Meyer. Zunächst sieht alles nach einem Wanderunfall aus, doch Hubert und Staller irritiert nicht nur Meyers blaues Auge, sondern auch die Tatsache, dass der sonst so erfahrene Wanderer mit rutschigen Ledersohlen unterwegs war. Als Hubert und Staller zu einer hoch gelegenen Berghütte aufsteigen, treffen sie dort auf den Porträtmaler Herbert Stein, dessen Ehefrau die Sprechstundenhilfe von Quirin Meyer ist. Der grantige Bayer war auch der beste Freund des Opfers und hatte noch am Tattag Besuch von Meyer auf seiner Hütte. Als Dr. Anja Licht winzige Partikel von Ölfarbe am blauen Auge des Toten findet, ist klar, dass Herbert Stein seinem besten Freund das Veilchen verpasst hat. Gabriela Stein hatte ein Verhältnis mit Dr. Meyer und ihr Mann ist dahintergekommen. Hubert und Staller präsentieren Girwidz den Maler Herbert Stein als potenziellen Täter, was dem überhaupt nicht passt: Er lässt nämlich gerade für seine Ahnengalerie ein Porträt von sich anfertigen! Sonja und Riedl suchen währenddessen nach der verschwunden Rosemarie Valant, einer alten, demenzkranken Dame, die wahrscheinlich orientierungslos umherirrt. Sonja wundert sich über den merkwürdigen Zufall, dass Rosemarie Valant auf Dr. Meyers Patientenliste für Hausbesuche stand: Eine Patientin verschwindet, der Arzt stirbt ...
22:30
Im Landgasthof Reitbacher soll unerlaubtes Glücksspiel stattfinden. Zwar erweist sich die vermeintliche Pokerrunde, auf die Hubert und Staller treffen, als harmlos, doch ganz schnell gibt es ein viel größeres Problem: Aus dem Nebenraum ertönt ein Schuss! Josef Brunner, Miteigentümer des Brunnerhofs, hat offenbar kurz vor Eintreffen von Hubert und Staller den Spieltisch verlassen und sich dann das Leben genommen. Seine Brüder Alois und Gerd sind ebenso schockiert wie Wirt Sepp Reitbacher. Ein kurzer Abschiedsbrief entpuppt sich als authentisch. In der Hinterlassenschaft des Toten stoßen Hubert und Staller auf einen anderen Hinweis: Den wahren Grund für den Suizid könnte auch eine ominöse "Mausi" geliefert haben. Doch die will im unmittelbaren Umfeld keiner kennen. Dann nehmen die Dinge eine unerwartete Wendung: Dr. Michael Hartwig, der die altbewährte Dr. Anja Licht während ihres Urlaubs vertritt, ist sich sicher, dass der Todeszeitpunkt eine halbe Stunde vor dem Eintreffen von Hubert und Staller lag. Und bald stellt sich heraus, dass am Ableben von Josef Brunner mehr als eine Person Interesse hatte ...
23:15
Franz Eberhofer findet sich plötzlich auf der falschen Seite des Gesetzes wieder, als man ihn mit dem SEK aus dem Bett holt. Barschl wurde tot aufgefunden - erstochen mit Franz' Messer. Gemeinsam mit seinem Kumpan Rudi geht Franz auf Spurensuche.