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TV Programm für BR Süd am 20.07.2026

Jetzt

Abendschau - Der Süden 17:30

Abendschau - Der Süden

Regionalmagazin

Das Wichtigste aus Südbayern

Danach

Abendschau 18:00

Abendschau: Alles was Bayern bewegt

Nachrichten

BR24 18:30

BR24

Nachrichten

Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage

Gute Nachrichten vom Planeten 19:00

Gute Nachrichten vom Planeten: Wie können wir die Sonne clever nutzen?

Natur und Umwelt

Sonnenenergie macht uns unabhängig von fossilen Energieträgern. Doch es gibt noch viele Gegenden, in denen das Potenzial zu wenig genutzt wird. Aber Menschen und Organisationen wollen das mit ungewöhnlichen Ideen ändern. In einer abgelegenen Region der indonesischen Insel Flores gibt es Dörfer, die nicht ans Stromnetz angeschlossen sind. Solartechnikerinnen sorgen dafür, dass es trotzdem elektrisches Licht gibt. Der selbst erzeugte Strom aus Sonnenenergie bringt mehr Lebensqualität, weil keine Kerosinlampen mehr nötig sind. In der Schweiz hat sich ein Unternehmer ein Solarpanel-System ausgedacht, das Kläranlagen zu Stromerzeugern macht. Auch Brotbacken mit Sonnenenergie funktioniert, sogar in Nordfrankreich - das zeigt der erste Solarbäcker Europas. Etwa 800 Kilometer südlich, in der Nähe von Perpignan, nutzt ein Winzer Solarmodule nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch, um seine Weinreben vor zu viel Sonne zu schützen. Beides funktioniert - und der Wein wird dadurch sogar besser. Alle diese bemerkenswerten Beispiele zeigen: Das Engagement für die Zukunft unseres Planeten lohnt sich.

Dahoam is Dahoam 19:30

Dahoam is Dahoam: Alle Neune

Familienserie

Leon verzichtet aufs BMX-Rennen, weil er sich mit seinem E-Bike kaum Chancen ausrechnet. Bringt Mike ihn auf eine dumme Idee?

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Lust aufs Land - Bayerische Hofgeschichten 20:15

Lust aufs Land - Bayerische Hofgeschichten: Hier bin ich, hier bleib ich!

Menschen

Es gibt keinen Platz, an dem Christiane Müller lieber leben und arbeiten würde als auf ihrem Wittums-Hof, der auf einem kleinen Plateau in der Fränkischen Alb liegt. Im kommenden Jahr wird die 29-jährige Landwirtschaftsmeisterin den Betrieb ihrer Eltern komplett übernehmen. Und schon jetzt hat die Junior-Chefin viele Ideen umgesetzt, damit der traditionsreiche Hof auch in der achten Generation bestehen kann. Vor zweieinhalb Jahren etwa hat sie den Milchviehbetrieb um eine Rindermast erweitert. Mittlerweile ist das Fleisch der Ochsen und Färsen in der Direktvermarktung das wichtigste Standbein am Hof. Dass Christiane den Betrieb einmal übernehmen wird, daran haben weder ihre Eltern noch sie selbst je gezweifelt. Auch wenn im Sommer kaum an Freizeit zu denken ist und Christiane bis jetzt noch kein Mann über den Weg gelaufen ist, mit dem sie den Hof führen wollen würde. Vor 18 Jahren haben Ulli und Rasso Schatz von Rassos Vater dessen Hof in der Oberpfalz überschrieben bekommen. Seitdem halten die beiden hier Fleckvieh und vermarkten das Fleisch der Tiere. Die begeisterte Western-Reiterin Ulli brachte außerdem die Idee mit, auf dem Hof Quarter-Horses zu züchten und auszubilden. Um den Betrieb am Laufen zu halten, entschied sich Rasso schon früh, nebenher noch Landmaschinen zu vertreiben. Die Arbeit auf dem Hof, das Unterwegs sein in ganz Deutschland, der ständige Termindruck - für Rasso bedeutete dies lange ein Leben am Limit. Und das hatte Folgen: Als ihm eine Ader im Kopf platzt, wäre beinahe alles vorbei gewesen, über mehrere Monate ist er außer Gefecht gesetzt, Ulli mit den Kindern und der Arbeit am Hof alleine. Rasso, der immer nur Vollgas kannte, musste lernen, dass auch er verletzlich ist - und etwas in seinem Leben ändern. Heute ist er ruhiger geworden und viel mehr zu Hause mit Ulli auf dem Hof. Denn eines steht für den 57-Jährigen inzwischen mehr denn je fest: Hier gehöre ich hin, hier will ich bleiben.

Supertiere made in Bavaria 21:00

Supertiere made in Bavaria: Naturtalente im Duell

Tiere

In der atemberaubenden Vielfalt der bayerischen Natur verbergen sich, meist unbemerkt, faszinierende Geschichten tierischer Superhelden. In den Felsen der Alpen, in Bergwäldern und Schluchten entdeckt Caro Matzko überraschende und emotionale Stories. "Supertiere made in Bavaria" zeigt die spektakuläre Bergwelt aus Sicht ihrer tierischen Meisterkletterer und Balancekünstler. Moderatorin Caro Matzko vergleicht dabei die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Steinbock und Eichhörnchen mit denen menschlicher Profis - vom Slackliner bis zum Speedclimber. Ob Slackliner oder Steinbock - entscheidend für den perfekten Balanceakt sind die exakte Kontrolle des Schwerpunkts, ruhige, effiziente Bewegungen und maximale Konzentration. Während Slackliner ihre Trittsicherheit auf instabilem Gummi testen, bewegt sich der "König der Berge" auf felsenfestem Stein. Zwischen Schwindelfreiheit und natürlichem Instinkt offenbaren sich die Grenzen menschlicher Leistung. Wenn tierische Kletter-Perfektion auf einen Profi-Athleten trifft, ist Nervenkitzel programmiert. Das Eichhörnchen meistert senkrechte Strecken und meterweite Sprünge fehlerfrei und in Sekundenschnelle. Können Speedclimber bei diesem rasanten Tempo mithalten? Ein spannender Vergleich von Technik und Kraft, der bis zur letzten Sekunde fesselt. Bei jeder Begegnung enthüllt Caro Matzko am Ende auch die spannende Bionik dahinter: Wie haben Menschen die Superkräfte der Tiere kopiert? Von perfektionierten Klettertechniken bis zu revolutionären Technologien - die Natur ist oft der beste Lehrmeister.

BR24 21:45

BR24

Nachrichten

Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage

Lebenslinien 22:00

Lebenslinien: Von der Krankenschwester zur Sennerin

Menschen

Martina wächst auf einem kleinen Milchviehhof im Chiemgau auf. Schon früh hilft sie ihrem Vater im Stall und genießt die Nähe zu den Tieren und die Arbeit im Betrieb. Obwohl sie gerne einen Beruf in der Landwirtschaft ergreifen würde, soll sie Krankenschwester lernen. Sie fügt sich und zieht mit 22 auf den Hof ihres Großonkels und ihrer Großtante, wo sie die beiden pflegt, und den sie mit ihrem Mann zusammen renoviert. Nach dem Tod der Verwandten und einem schweren Unfall, der beinahe zu einer Querschnittslähmung führt, beginnt sie, ihr Leben zu überdenken. Sie gibt ihren Beruf als Krankenschwester auf und sucht nach einem neuen Platz für sich. Eine Alm im Wendelstein Gebirge wird schließlich zur Quelle ihrer Kraft und Inspiration. Motiviert von einem Verleger beginnt sie ein Buch über ihre Sommer als Sennerin zu schreiben und setzt so einen Prozess in Gang, der ihr Leben in eine komplett andere Richtung lenkt.

Das Bayerische Jahrtausend 22:45

Das Bayerische Jahrtausend: 18. Jahrhundert: Erlangen

Dokumentation

Erlangen, 1701. Ein fremdes Geräusch dringt durch die Straßen: Der Klang einer neuen Zeit, das mechanische Rattern eines Strumpfwirker-Stuhls - der älteste in Deutschland und noch heute im Stadtmuseum von Erlangen zu besichtigen. Die Hugenotten, die hier eine neue Heimat fanden, brachten das neuartige mechanische Handwerk aus Frankreich mit und verwandeln Erlangen in den wichtigsten Wirtschaftsstandort der Markgrafschaft Bayreuth. Die alteingesessenen Einwohner befinden sich schlagartig in der Minderheit. Ihnen wird viel abverlangt: Zwangseinquartierung, die Neuankömmlinge haben eine fremde Sprache, andere Sitten und Speisen. Das führt zu Konflikten. Rasch entsteht eine barocke Planstadt südlich des alten Erlangens auf freiem Feld. Erst in späteren Generationen wachsen dann die Altstadt und die einstmals französische Neustadt zusammen. Vor allem Wilhelmine von Preußen, Gemahlin des Markgrafen Friedrich und Lieblingsschwester König Friedrichs II., gefällt das moderne Erlangen. Gemeinsam mit ihrem Gemahl, Markgraf Friedrich, richtet sie eine Universität ein. Doch die Zeiten haben sich geändert. Krieg und wirtschaftlicher Niedergang bringen viele Handwerker an den Rand des Existenzminimums. In den Hungerjahren 1770-72 sterben 500 Erlanger. Zudem ist die Arbeit der Strumpfwirker hart und gesundheitsschädlich. Außerhalb Erlangens gehen die Entwicklungen weiter. Die einst so innovative heimische Technik ist veraltet, und mit dem Beharren auf Tradition verhindern die Hugenotten letztendlich Karrieren und verbauen sich die Zukunft als Strumpfwirker.

Verstörung - und eine Art von Poesie 23:30

Verstörung - und eine Art von Poesie: Die Filmlegende Bernhard Wicki

Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm "Verstörung - und eine Art von Poesie" beleuchtet das außerordentliche Leben des Filmemachers Bernhard Wicki (1919-2000), dessen Regiearbeiten "Die Brücke" und "Das Spinnennetz" längst zum Kanon des deutschen Nachkriegskinos zählen. In einem ständigen Dialog mit der Zeitgeschichte, die Wicki als unbeirrbaren Schauspieler und Regisseur geprägt hat, begibt sich der Film auf Spurensuche nach einem der bedeutendsten Künstler des letzten Jahrhunderts. Ein sowohl kultur- als auch filmgeschichtlicher Abriss und gleichzeitig eine poetische Liebeserklärung an den Menschen Bernhard Wicki. Die Schauspielerin und Initiatorin des Bernhard-Wicki-Filmpreises "Die Brücke - Der Friedenspreis des Deutschen Films", Elisabeth Wicki-Endriss, erzählt dabei mit sehr persönlichen Erinnerungsstücken von Erfolg und Niederlage ihres langjährigen Lebensgefährten und späteren Ehemanns Bernhard Wicki. Neben zum Teil bisher nie veröffentlichten Film- und TV-Ausschnitten sowie Audiomaterial kommen auch Freunde und Weggefährten zu Wort: Michael Mendl ergänzt Wickis Gedanken aus Schriften und Briefen, Klaus Maria Brandauer setzt sich mit Wickis frühen Gedichten auseinander, während Maximilian Schell als Erzähler durch den Film führt. Man begegnet Bernhard Wicki in seinem ewigen Kampf mit sich selbst, gegen Vorurteile und falsche Verführungen. Es ist aber auch ein Film über Poesie, der er in jungen Jahren begegnet ist und die ihn durch sein Leben begleitet hat.