18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
Weil am Bodensee die Fänge von Renken und Barsch schmerzlich zurückgehen, haben sich Fischer, Köche und Restaurants organisiert. Sie wollen vergessene Fischarten wieder schmackhaft machen und das Bewusstsein für wilden, heimischen Fisch stärken. Statt Zucht-Pangasius oder die übliche Lachsforelle landen Überraschungen auf der Speisekarte wie gebeizter Aitel, Rotaugen-Matjes oder Brachsen-Pastete . Welche Delikatessen kreative Köche aus Weißfischen zaubern, davon hat sich der Schmidt Max überzeugt. Bei seiner Wanderung rund ums schwäbische Meer hat er Schleien-Liebhaber kennengelernt, den Brachsen-Paule und Fischer, die Hecht-Kaviar ansetzen. Außerdem in der "freizeit": Rotauge, sei wachsam! - Wie sich der Verein Bodenseefisch um den Erhalt der traditionellen Fischerei kümmert und darauf achtet, dass der Fisch auch wirklich aus dem See stammt. Alltag aus, Herd an! Die "Grätchenfrage" ist gelöst, die besten Tipps für ungewöhnliche Fischgerichte ohne Störenfriede.
19:15
Florian Nagler hat vor seinem Architekturstudium eine Zimmermannslehre gemacht und damals mitgeholfen, ein altes Kleinhäusler-Haus in Thanning bei Egling zu renovieren. Es hat alles, was ein Haus braucht. "Gewonnene Erfahrung aus Jahrhunderten" kann man hier sehen. Dieses Wissen wendet Florian Nagler auch bei neuen Häusern an: Wieder einfach und nützlich, haltbar und ökologisch zu bauen ist sein Ziel. So ist auch die "Maschinenhalle" in Irschenhausen entstanden. Eine aus dem Holz des Bauern und Bauherrn Andreas Wach gebaute Vollholzkonstruktion mit vielen schönen Details, die eine Funktion haben. Die Halle haben die Bewohner von Irschenhausen schon als Festhalle entdeckt. Auch ein Einfamilienhaus hat Florian Nagler aus der Idee des einfachen Bauens heraus entworfen. In Mitterfischen am Ammersee hat die Familie Hiltbrunner ein schlichtes, nicht sehr großes, offenes Haus gebaut. Auch Bauunternehmer Ernst Böhm verfolgt das Ziel des einfachen Bauens. In Mietraching, in der Nähe von Bad Aibling, auf einem ehemaligen Kasernengelände, wurden viele verschiedene Ein- und Mehrfamilienhäuser von unterschiedlichen Architekten gebaut. Sie sind einfach und schön. Es gibt keine Tiefgaragen und auch an der Haustechnik hat man gespart und dafür hochwertige Materialien bei den Baustoffen verwendet. Denn ein Haus kann viele hundert Jahre bestehen, die moderne Haustechnik ist oft nach 30 Jahren kaputt. Florian Nagler und Ernst Böhm haben in Mietraching mit wissenschaftlicher Begleitung der TU München Forschungshäuser errichtet. Zuerst mit Holz, Ziegel, Leichtbeton und vielen Elementen aus dem alpenländischen Bauen wie Satteldächer, Vorhäuser und tiefe Fensterlaibungen, die im Hochsommer das Überhitzen der Räume vermeiden. Die Energiewerte, sowohl beim Bau wie auch beim Verbrauch, waren gut, vergleichbar mit Niedrigenergiehäusern. Jetzt sind sie noch weiter gegangen, um noch mehr Beton zu vermeiden und Energie einzusparen. Für die Bodenplatten wurde Recyclingbeton oder Betonplatten von einer alten Straße verwendet. Die Häuser werden mit Lehmziegeln oder ungebrannten Recyclingziegeln gebaut, die Außenwände sind meistens aus Holz. Es zeigt sich auch, wie sich die neuen Baustoffe beim Verarbeiten auf der Baustelle verhalten, die Zimmerer und Maurer müssen sich oft erst daran gewöhnen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Vor genau 100 Jahren haben sich die Trachtenvereine aus dem Achental und dem Priental, also südlich und südwestlich des Chiemsees, mit zwei weiteren Vereinen zum Chiemgau Alpenverband zusammengeschlossen. Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, treffen sich Tanz- und Musikgruppen dieses Gauverbands zu einem Trachtler- und Musikantentreffen im traditionsreichen Wirtshaus D´Feldwies, das bereits 1554 urkundlich erwähnt wurde und somit eines der ältesten Wirtshäuser im ganzen Chiemgau ist. Die Tradition wird in dieser Gegend nicht nur in Musik und Tanz, sondern auch im Handwerk - wie beispielsweise der Hutmacherei - oder in der Erhaltung von Naturlandschaften großgeschrieben. So existieren hier noch über 140 Almen, von denen etwa 60 bewirtschaftet werden. Um die Almlandschaften erhalten zu können, treffen sich die Landwirte im Frühling zum "Schwenden". Einer Hutmacherin bei ihrer Arbeit und auch einem Landwirt beim Schwenden darf das Filteam über die Schulter schauen. Elisabeth Rehm begrüßt im festlichen Saal des Wirtshaus D´Feldwies Musik- und Tanzgruppen aus dem Chiemgau. Mit dabei sind die Chiemgauer Sänger, die Huber Dirndln, die Binokelmusi, die Rottauer Tanzlmusi, das Wössner Erntedank Ensemble und das Heiraffe Harfenduo. Plattler und Volkstänze zeigen die Gaugruppe des Chiemgau Alpenverband, die Gaujugendgruppe des Chiemgau Alpenverband und der Trachtenverein Feldwies.
21:45
Hubert und Staller werden zu einem Routine-Einsatz gerufen - entlaufende Rinder behindern den Verkehr auf einer Landstraße. Nachdem es ihnen endlich gelungen ist, die Tiere zurückzutreiben, machen sie eine grausige Entdeckung: Auf der Weide liegt die von Kühen niedergetrampelte Leiche des Tierarztes Dr. Reyer. Offensichtlich wurde er Opfer eines tragischen Arbeitsunfalls. Doch Pathologin Dr. Licht stellt fest, dass die Todesursache ein Schlag auf den Kopf ist. Der Verdacht, dass es sich um ein brutales Verbrechen handelt, erhärtet sich, als Dr. Isa Wilkens, die attraktive Kollegin aus der Gemeinschaftspraxis des Toten, einen wichtigen Hinweis gibt. Dr. Reyer lag mit dem Landwirt Anton Scherber in einem heftigen Streit und wollte diesen wegen der hygienischen Zustände in seinen Ställen anzeigen. Während des Verhörs versucht Anton Scherber aus dem Revier zu fliehen und auch aus seinem Alibi ergeben sich Widersprüche. Nicht gerade erleichtert werden die Ermittlungen durch die Tatsache, dass Staller wieder einmal durch seine Leidenschaft für attraktive Frauen abgelenkt ist. Auf der einen Seite ist es die charmante Tierärztin Dr. Wilkens, die er sogar als Helfer bei einer Kälbergeburt unterstützt, und dann ist da noch Sabrina Rattlinger, die augenscheinlich ein süßes Geheimnis mit sich herumträgt. Schließlich ist es Huberts Aufmerksamkeit für ein unscheinbares Detail zu verdanken, dass die Aufklärung des Mordfalls Fahrt aufnimmt …
22:30
Weil Staller bei der Verfolgung eines flüchtigen "Umweltsünders" - der Mann hatte das Häufchen seines Hundes nicht ordnungsgemäß weggeräumt - an seine körperlichen Grenzen gerät, meldet er sich noch am selben Abend im Fitnessstudio Springer & Springer an. Kollege Hubert soll von den peinlichen Konditionsproblemen natürlich nichts erfahren, und so kommt Staller schnell in die Bredouille, als sich herausstellt, dass Mordopfer Dennis Westermann ausgerechnet in eben diesem Studio gearbeitet hat. Mia Sperling, die Freundin des Opfers, sagt aus, dass ihr Lebensgefährte von gewissen Problemen am Arbeitsplatz berichtet habe. Doch Joachim Springer, der den Klub zusammen mit seiner Frau Bettina betreibt, will partout nicht wissen, worauf sich die wenig konkreten Aussagen seines Angestellten bezogen haben könnten. Boris Westermann, der Bruder des Ermordeten, liegt im Koma und Hubert und Staller finden heraus, dass der Bodybuilder in besagtem Studio trainiert hat. Staller stößt bei einem seiner Besuche im Fitnessklub auf verdächtige Tütchen. Aus seinem Fund schließt er, dass das Mordmotiv mit unerlaubten Dopingmachenschaften zu tun haben könnte. Als der Bruder des Ermordeten schließlich zu einer Aussage fähig ist, rücken Studiobetreiber Joachim Springer und dessen bester Kumpel, Bodybuilder Hartmut Klein, in den Fokus der Ermittlungen.
23:15
Der Sudetendeutsche Tag findet 2026 in Brünn statt. Unter dem Motto "Alles Leben ist Begegnung" trifft sich die Landsmannschaft über Pfingsten an diesem historischen Ort. Etwa 27.000 Deutsche wurden von dort am Ende des Zweiten Weltkrieges auf einen Todesmarsch Richtung Österreich geschickt, den viele nicht überlebten. Heute setzt ein alljährlicher Marsch in umgekehrter Richtung ein Zeichen der Versöhnung. Die Sendung fasst den Sudetendeutschen Tag mit Berichten, Analysen und Interviews zusammen.
23:30
Er selbst bezeichnet sich als "Dreggsagg" und so tritt er auch auf: Der Franke Michl Müller zieht in seiner Sendung alles und jeden durch den Kakao, der ihm in den Nachrichten am meisten auf die Nerven geht. Daraus entsteht eine urkomische Hitliste.