20:15
Hubert und Girwidz finden im Außenbereich eines Kindergartens die kleine Lina völlig allein und ohne Aufsicht vor, worauf sich Hubert Zutritt zum Kindergarten verschafft. Im Büro der Kindergartenleitung entdeckt er die Leiche von Erzieherin Simone Hackl. Offenbar hat sich ein Einbrecher Zutritt verschafft und die Geldkassette aufgebrochen. Da der Einbrecher von Kindergartenkind Lina hätte gesehen werden müssen, vermutet Hubert, dass der Einbruch nur fingiert wurde, um von einem anderen Motiv abzulenken. Der Beschluss einer außerordentlichen Elternratssitzung scheint ihm recht zu geben, haben die Eltern doch den sofortigen Rauswurf der toten Erzieherin gefordert. Hubert und Girwidz fühlen den Eltern auf den Zahn und finden heraus, dass ein Großteil von ihnen nicht mit den Erziehungsmethoden des Opfers einverstanden war. Mehr noch, die Elternratsvorsitzende Michaela Schmidhofer erhebt den Vorwurf der Körperverletzung. Das Opfer soll ihrer vegan erzogenen Tochter ihre "schmackhaften" Fleischpflanzerl zu essen gegeben haben. Hubert und Girwidz stellen sich die Frage, ob jener ungewöhnliche Akt der Körperverletzung ausreicht, um einen Mord zu begehen. Trotz ihrer unkonventionellen Ermittlungsmethoden ist es Kindergartenkind Lina, die den alles entscheidenden Hinweis liefert.
21:00
Als Sabine Kaisers Auto abgeschleppt wird, will sie es sich mit Huberts Hilfe zurückholen. Dummerweise finden sie am Parkplatz den erschlagenen Abschleppfahrer Tristan Kübler vor. Dessen Frau Mara ist Sabines Friseurin. Niedergeschlagen verweist sie auf einen Kollegen des Opfers, Gabriel Haas, bei dem Tristan die Nacht verbracht haben soll. Er behauptet, dem Opfer nur ein Alibi gegeben zu haben. In Wahrheit hatte Tristan Kübler eine Affäre und war bei einer anderen Frau: Jeannette Sievers entpuppt sich nicht nur als die Affäre des Opfers. Die Künstlerin hat auch eine mögliche Tatwaffe in ihrer Werkstatt: eine Deko-Ananas. Laut Pathologin Fuchs wurde das Opfer mit einem goldlackierten Gegenstand erschlagen. Allerdings wäre es auch möglich, dass Tristan Kübler nach dem Angriff das Hirnödem nicht bemerkt und weitergearbeitet hat. Damit kommt auch die Witwe als mögliche Täterin in Betracht. Immerhin hätte sie ein starkes Eifersuchtsmotiv, falls sie von der Affäre wusste. Um herauszufinden, ob sie möglicherweise ihren Salon verlassen hat, sucht Riedl den Straßenmusiker, der morgens vor dem Salon stand - vergeblich. Als sie die Identität des Zeugen kennen, stellt sich heraus, dass er obdachlos ist und ebenfalls kürzlich abgeschleppt wurde ...
21:50
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:05
Mit augenzwinkerndem Charme präsentiert Michl Müller seine Comedyshow "Drei. Zwo. Eins. Michl Müller". Dabei macht er wieder einen satirischen Streifzug durch die Absurditäten des Alltags und schlüpft in verschiedene Rollen. Immer mit dabei: seine wunderbare Kollegin Constanze Lindner. Im Mittelpunkt der dritten Folge der neuen Staffel steht das Thema "Deutschland". Dabei gelingt es dem fränkischen Comedy-Star, einen neuen Blick auf Urdeutsches wie die Loreley, den TÜV oder den Pfingstbraten zu werfen.
22:50
Bei einer Sabotage-Aktion gegen die Nazis verliert die Résistance-Kämpferin Louise Desfontaine ihren Mann. Mit knapper Not gelingt ihr die Flucht nach England, wo ihr Bruder Pierre in der britischen Armee dient. Doch der Krieg ist für Louise noch nicht zu Ende. Die britische "Special Operations Executive" (SOE) erteilt ihr einen heiklen Spezialauftrag: Ein Geologe, der am Strand der Normandie zur Vorbereitung der alliierten Landung Untersuchungen durchführte, ist in die Hände der Deutschen gefallen. Der Geheimnisträger muss schnellstens aus einem Wehrmachtshospital entführt werden, bevor die SS ihn foltern kann und Details über die geplante Invasion erfährt. Zusammen mit der Prostituierten Jeanne, der gottesgläubigen Sprengstoffexpertin Gaëlle, der Ex-Nazigeliebten Suzy und der italienischen Jüdin Maria macht sich Louise ins besetzte Frankreich auf. Als Krankenschwestern getarnt, gelingt es der Sondereinheit im Handstreich, den Geologen zu befreien. Doch nach dem erfolgreichen Abschluss der Mission dürfen die Frauen wider Erwarten nicht nach England zurückkehren. Denn zwischenzeitlich hat ein eifriger SS-Oberst zu viel über ihre Mission und den geplanten D-Day herausgefunden - und muss liquidiert werden.