16:00
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
16:15
"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Drei Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.
17:30
Das Wichtigste aus Südbayern
18:00
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
19:00
Stachelgurken - nicht essbar, aber schön! (Wdh. v. 09.09.24) Sie erinnern an Igel oder auch Kugelfische, haben teils sehr spitze Stacheln, teils eher flauschige: Stachelgurken. Sie gehören zu den schönsten Dekofrüchten im Herbst. Damit sie lange halten, kommt es auf den richtigen Erntezeitpunkt an.
19:30
Gregor wacht benommen im Krankenhaus auf und fragt plötzlich nach seiner Frau Fanny. Hat der Fahrradunfall doch mehr ausgelöst als eine Gehirnerschütterung?
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Dramatischer Notruf vom Höllentalferner: "Person in Gletscherspalte gefallen!" Jetzt zählt jede Minute, um den verunglückten Bergsteiger zu lokalisieren und möglichst schnell aus der Spalte zu holen. Als die Retter der Bergwacht Grainau an der Unfallstelle eintreffen, trauen sie ihren Augen nicht. Über den Höllentalferner auf 2.500 Metern führt eine der anspruchsvollsten Routen auf den höchsten Berg Deutschlands, die Zugspitze. Es ist Anfang Juli - Hochsaison. Die Folgen des Klimawandels verstärken die Gefahren im hochalpinen Gelände: Randklüfte zwischen Gletscher und Felsen vergrößern sich, neue Spalten tun sich auf, steile Passagen werden noch unberechenbarer. Durch die warmen Temperaturen im Sommer schmilzt der Schnee, sodass das Gletschereis als Blankeis freiliegt und keinerlei Halt bietet. Ein Sturz über blankes Eis in eine Gletscherspalte bedeutet fast immer Lebensgefahr. So auch in diesem Fall, als sich ein 64-jähriger Bergsteiger hilflos eingeklemmt in einer Spalte wiederfindet. Lokalisiert von den Bergrettern ist er zwar ansprechbar, scheint jedoch verletzt und stark unterkühlt zu sein. Schnell wird klar: eine Crash-Bergung ist die einzige Lösung. Der Patient muss direkt mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus, denn einen Transport mit der Trage zu Fuß ins Tal würde er nicht überleben. Die Anspannung der Bergretter ist jetzt deutlich spürbar - erst recht, als sich die kurze Nebellücke im Hochgebirge wieder zu schließen droht. Ob der Helikopter überhaupt fliegen kann, wird bei diesem Rettungseinsatz über Leben und Tod entscheiden. Die Dokuserie begleitet die Bergwachten Grainau, Ramsau und Bad Reichenhall bei echten, teils gefährlichen Bergrettungen in den Bayerischen Alpen.
21:00
Kerwa, Kirwa oder Kerm - ganz egal, wie man sie nennt: Ohne Kirchweih geht in Bayern gar nichts. Und der Bayerische Rundfunk hat dieser Tradition im Sommer noch eins draufgesetzt: Bei der "BR-Kirchweih-Challenge 2026" wurden fünf Kirchweihen zur Bühne eines äußerst unterhaltsamen Wettbewerbs. Mit dabei: Windsbach (Mittelfranken), Effeltrich (Oberfranken), Oettingen (Schwaben), Rieden (Oberpfalz) und Bergrheinfeld (Unterfranken) und immer auch ein Kamerateam des BR Fernsehen. Die TV-Doku "Die BR-Kirchweih-Challenge" zeigt die witzigsten Momente aus fünf turbulenten Wettbewerbs-Tagen, erzählt von Spionen, neuen Freundschaften und der Gaudi, die entsteht, wenn Bayern 3 und BR Heimat bekannten Kirchweih-Traditionen neue Spielregeln verpassen. Musikwissen, Geschicklichkeit, Konzentration, Nervenstärke und vor allem Teamwork - am Ende konnte Rieden die meisten Punkte sammeln. Der Weg dorthin lieferte aber so manche Tücken und Überraschungen. Orte, die mit der eigenen Kirchweih bei der nächsten Challenge dabei sein wollen, können sich jetzt schon unter br.de/kirchweihchallenge für eine nächste Runde bewerben.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Constanze Lindner ist Kabarettistin, Schauspielerin und als Moderatorin von BR-Sendungen wie "Vereinsheim Schwabing" und vieler Wiesn-Spaziergänge ein bekanntes Gesicht. Hier überzeugt sie mit ihrem Charme und ihrem Witz. Das hat sie schon als Kind gern getan. Damals allerdings, um die Familie zusammenzuhalten, um Aufmerksamkeit zu bekommen und für mehr Leichtigkeit in ihrem Leben. Denn ihr Aufwachsen ist von der Abwesenheit des Vaters und der knappen Zeit der Mutter bestimmt. Constanze bricht die Schule ab, findet Jobs im Münchner Nachtleben und taucht in ihre ganz eigene Welt. Schließlich findet sie eine Anstellung als Promoterin und PR-Frau bei einer Plattenfirma. Ihre Schlagfertigkeit, und ihr natürliches Talent für Komik fallen ihrem Chef auf und er drängt Constanze Richtung Bühne. Dort findet sie schnell ihr Publikum und gelangt schließlich zum Bayerischen Rundfunk. Als sie mit Mitte Dreißig die Fröhlichkeit und die Leichtigkeit plötzlich verlässt, gerät sie in eine tiefe Krise.
22:45
Dialekt kann künstlerische Triebfeder sein, Kraftquelle, Kreativitätsfundus. Dialekt schärft nicht nur interkulturelle Kompetenz, sondern bildet den Geist, die Seele. Ganz nebenbei wird das kulturelle Erbe von Bayern gerettet. Bayerische Bands füllen die größten Hallen. Theater schreiben Stücke auf Boarisch um. In den Poetry-Slam-Cafés stehen plötzlich Franken und Niederbayern im Original-Sound. Dialekt ist die erste Sprache. Heimat, die man mit sich trägt: Eine Schutzhülle, das vertraute Geräusch der Kindheit, der Grund-Sound eines Lebens. Der Dokumentarfilm zeigt, wo regionale Idiome noch gelebt werden. Welche Lebensfreude und Erfahrungstiefe Dialekt möglich machen kann. Jede Region hatte einst einen anderen Klang. Wie konnte es passieren, dass Dialekt den Kindern ab den 1970er-Jahren in bayerischen Bildungseinrichtungen systematisch ausgetrieben wurde, dass ein Land seinen sprachlichen Reichtum kaputt machte? Im Film kommen zu Wort: Sprachexperten, Künstler, Schauspieler, Filmemacher sowie Theatermacher.
23:30
Den Anfang macht ein filmischer Rückblick von Schriftsteller und BR-Autor Fritz Meingast von 1964 aus der Hallertau- oder wie die Einheimischen sagen "Holledau". Sein schwarzweißer Film zeigt eine Welt kurz vor dem großen Wandel. Auf vielen Höfen wird der Hopfen noch von Hand geerntet, "gebrockt" wie die Bauern sagen. Heerscharen von "Hopfazupfa", Erntehelferinnen und -helfer kommen im Spätsommer in die Holledau. Wenn ein Hof abgeerntet ist, gibt es ein gemeinsames "Hopfenmahl" - mal schlicht, mal üppig, je nach Hofgröße und Großzügigkeit des Bauern. Die Bilder erzählen vom Rhythmus eines Hopfenjahres, von den grünen Hopfenfeldern bis zu leeren Gerüsten nach der Ernte, von den ersten Maschinen, die die Handarbeit ablösen, über das Trocknen, Schwefeln und Pressen des Hopfens bis zur Sortierung nach Güteklassen und dem begehrten Hopfensiegel. Dazu kommen Szenen aus dem Frühjahr: Umpflügen, Düngen, Spritzen gegen Ungeziefer und, sogar Nistkästen für Stare an den Hopfenstangen. So entsteht das Porträt einer Landschaft, die vom Hopfen lebt - und sich unter dem Druck der Maschinisierung verändert. Ein weiterer Rückblick führt in das Jahr 1975 zur Bier-Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Frankfurt. 238 Brauereien aus der Bundesrepublik und Westberlin stellen sich freiwillig dem Urteil der Prüfer, 470 Flaschen- und Dosenbiere werden getestet. Im Fokus stehen die Eigenschaften, die den Biergenuss ausmachen: Geschmack, Schaum und Klarheit. Und die Frage, wie lange diese Eigenschaften stabil bleiben. Schließlich geht es in die Biergärten Münchens Anfang der 70er-Jahre. 1973 sorgt eine Neuerung für hitzige Debatten: Plastikmaßkrüge. Läutet der Plastikkrug eine neue Generation des Biertrinkens ein oder ist er ein Affront gegen die Tradition. Gäste, Wirte und Tester nehmen die neuen Krüge kritisch unter die Lupe und vergleichen: Wie steht es um Haptik, Temperatur, Schaum und Geschmack und vor allem um das Gefühl, eine echte Maß in der Hand zu halten?