20:15
Dorfpolizist Franz Eberhofer kommt nicht zur Ruhe. Irgendwas ist ja immer los, selbst in der tiefsten bayerischen Provinz Niederkaltenkirchen, wo Eberhofer seinen Beruf als Gesetzeshüter mit der ihm eigenen bajuwarischen Entspanntheit ausübt. Damit ist es aber schlagartig vorbei: Franz' On-Off-Freundin Susi hat ihn kurzerhand verlassen, um mit ihrem italienischen Verehrer in dessen Pizzeria am Gardasee neu durchzustarten. Denn der Franz ist ja nicht bereit zu einem Bekenntnis. Zudem ist da noch die unangenehme Sache mit dem Küstner, einem entflohenen Psychopathen, der auf Rache sinnt. Ganz oben auf seiner Liste: Franz' Vorgesetzter Moratschek, der die Panik kriegt, als er nachts einen blutigen Schweinskopf in seinem Bett vorfindet. Moratschek erklärt Franz zu seinem persönlichen Bodyguard und quartiert sich zum eigenen Schutz kurzerhand auf dem Eberhofer-Hof ein. Zum Glück kann sich Franz - wie immer - auf seinen Freund Rudi Birkenberger verlassen.
21:45
Garmisch-Partenkirchen, 1952: Wild entschlossen trainiert der glücklose Schreiner und verhinderte Bobfahrer Gamser zusammen mit seinen Freunden Franzl, Gustl und Leusl Peter für die nationale Qualifikation zur Winterolympiade in Oslo - Deutschlands erste Olympiateilnahme seit Kriegsende. Sein Konkurrent aus Kindertagen, der reiche Brauereibesitzer Dorfler, tritt bereits als offizieller Weltmeister mit seinen Teamkollegen Basti, Kaspar und Toni als erste Wahl für Deutschland an. Im rauen Norwegen erleben die deutschen Wintersportler schließlich allerlei sportpolitische Irrungen und erotische Wirrungen, wobei die Spannungen zwischen den beiden gleich starken Olympiateams ins Unerträgliche wachsen. Als sich herausstellt, dass keine der beiden Mannschaften eigenständig den Sieg erreichen kann, müssen sich die acht Männer entscheiden: Entweder sie halten die alte Feindschaft aufrecht oder sie versuchen gemeinsam, mit unorthodoxen Methoden einen Sieg nicht nur für sich, sondern auch für das noch junge Nachkriegsdeutschland zu erzielen.
23:15
Polizistin Maren und ihre Tochter Amelie sind ein eingeschworenes Team, nicht nur Mutter und Tochter, sondern beste Freundinnen. Doch dann beginnt Amelie zu studieren und verliebt sich Hals über Kopf in ihren Kommilitonen Erik, der nun eines Morgens halbnackt vor Maren im Bad steht. Maren kennt es, dass sich Amelie gerne und heftig verliebt. Allerdings ist es noch nie zum Äußersten gekommen, aber jetzt will Amelie zu Erik nach München ziehen! Was völlig natürlich ist, so sagt Maren ausgesprochen vernünftig zu Bernhard, ihrem Kollegen und besten Freund. Aber dann steht sie allein in ihrer Wohnung und ist kreuzunglücklich ohne ihre Tochter. Was soll sie nun mit sich anfangen? Wäre eine Affäre eine Alternative? Ihr Physiotherapeut Simon ist eine durchaus charmante Option. Oder lieber Sport? Aber die Rückkehr zum Curling endet mit einer harten Landung auf dem Eis. Marens Suche nach sich selbst führt sie unvermutet zu einer überraschend naheliegenden Lösung.
00:45
Christine Neubauer spielt in dieser liebenswürdig inszenierten Familiengeschichte eine nervenstarke Frau mit Herz, die zunächst alles verliert, aber dann buchstäblich ihr "Glück auf halber Treppe" findet.
02:15
02:45
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
03:30
Eine Produktion der Bilderfest GmbH (Buch und Regie: Kristin Siebert, Produzent: Stefan Otter) im Auftrag des WDR für Das Erste.
04:15
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
04:45
Moderatorin Susanne Wiesner folgt dem Achental auf bayerischer Seite und damit auch dem namengebenden Alpenfluss. Bevor die sogenannte Großache jedoch nach Bayern fließt, hat sie schon 50 Kilometer nach ihrem Ursprung im Salzburgischem Pass Thurn zurückgelegt. Auf bayerischer Seite heißt sie dann Tiroler Ache und fließt Richtung Norden, vorbei an Schleching, Unterwössen und Marquartstein, bis sie schließlich in den Chiemsee mündet. Susanne Wiesner besucht bei ihrer Reise durchs Achental zwischen Schleching und dem Chiemsee verschiedene ausgezeichnete Handwerker. Zum Beispiel den auf Blockbau spezialisierten Vinzenz Bachmann, den Holzkünstler Andreas Kuhnlein oder den Münzpräger Christian Dögerl. In dem schneereichen Gebiet spielt auch der Wintersport eine große Rolle und so bekommt sie sogar Nachhilfestunden beim Biathlon-Weltmeister Andreas Birnbacher. Natürlich trifft sie zudem viele hervorragende Musiker und Sänger in den gemütlichen Stuben historischer Gasthäuser, in der Kirche in Schleching oder in der Burg Marquartstein. Musikalisch mit dabei sind der Dreigesang Dreifarbig, das Kirchleitn Ensemble, das Grassauer Blechbläser Ensemble, die Hacher Dirndl, die Laa'Gschatz Musi, die Kohlstatter Sänger, das Wössner Erntedank Ensemble, die Rottauer Tanzlmusi, die Kapellenberg Musi und das Irlberg Trio.