17:45
Die wöchentliche Magazinsendung "Schwaben + Altbayern" berichtet über regionale Ereignisse und Zusammenhänge, die alle angehen: Reportagen und Porträts über Menschen aus Schwaben, der Oberpfalz, Oberbayern und Niederbayern. Moderiert wird die Sendung im Wechsel von Eva Mayer und Eva Walig.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
Seit 23 Jahren kommen im Oktober Filmemacher aus aller Welt am Tegernsee zusammen, verbunden durch eine große Leidenschaft: Bergfilme. Traditionell laufen die Filme beim "Bergfilm Festival Tegernsee" in den drei Kategorien Erlebnisraum Berg, Naturraum Berg und Lebensraum Berg und eröffnen damit unterschiedliche Blickwinkel auf ein facettenreiches Themenfeld. Bekannte Gesichter sind auch in diesem Jahr auf der großen Leinwand zu sehen: Eiskletterin Ines Papert, die Extrembergsteiger Robert Jasper und David Göttler, Highliner Lukas Irmler und Profikletterer Stefan Glowacz. Es geht hoch hinaus, weit weg und steil bergauf, wobei die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Grenzen, dem Alter und der Frage nach einem erfüllenden Bergsteigerleben präsenter erscheinen denn je. Neben den schönen Momenten bildet das Festival auch die tragischen Ereignisse ab, die sich in den Bergen zutragen: Über Bergsteiger hereinbrechende Gewitter, das Labyrinth Matterhorn und Erdbeben im Himalaya, die nicht nur die Natur erschüttern. Abseits der Geschichten aus den Bergen der Welt wirft "Bergauf-Bergab"-Moderator Michael Düchs einen Blick hinter das traditionsreiche Festival im Süden von München. Er ist zu Besuch bei Festivaldirektor Tom Dauer, in dessen Händen die Hauptverantwortung bei der Auswahl der Filme und in der Gestaltung des Festivals liegt. Über das Handwerk des Filmemachens am Berg spricht Michael Düchs mit dem Kameramann und Fotografen Moritz Attenberger. Sein Zuhause ist der Schliersee, sein Arbeitsplatz ist die ganze Welt. Und dort tragen sich die Geschichten nicht nur vor der Kamera zu.
19:15
Seit drei Jahren sanieren die "Mühlenfreunde" das Mühlenanwesen mitten in Elisabethszell. In der ehemaligen Stube der Müllersleute ist heute die Wirtsstube von ihrem Wirtshaus zur Mühle. Am Mühlensonntag wird gekocht - vom Verein für das Dorf. Es gibt Schweinebraten aus dem historischen Holzbackofen. Vorstand der Mühlenfreunde ist der Elisabethszeller Ludwig Macht - der Name ist Programm - er macht. Als Holzingenieur ist ihm der Bestandserhalt im Dorf wichtig, auch als Wertschätzung für das alte Handwerk. Für 30 Jahre darf der Verein im Gegenzug zur Sanierung das Anwesen, das bis heute in Privatbesitz ist, mitnutzen. Früher wurden die Gemäuer von der Müllersfamilie bewohnt, jetzt hat sich die Oberpfälzerin Tanja Kronfeldner oberhalb der Stube eine Wohnung mit Atelier eingerichtet. Zehn Kilometer weiter gibt es ein ähnliches Projekt. Im 200 Einwohner großen Gossersdorf, einem Ortsteil von Konzell, liegt zu Füßen des Schlosses die ehemalige Schlossbrauerei Gossersdorf. Das Bräuhaus Gossersdorf ist seit 2019 ein Wirtshaus. Jeden Sonntag ist Wirtshaussonntag. Fritz Fuchs ist neben der Käserin aus dem Dorf, Nicola Nagels, einer der Hauptinitiatoren des Projekts. Er ist zugleich Wirt und Koch vom Bräuhaus. Fritz serviert traditionelle Kost, aber auch fast vergessene Gerichte - so wie den "Zwirl", ein einfaches, altes Kartoffelgericht aus der Gegend. Hinter dem Bräuhaus Gossersdorf steht seit 2020 der Förderverein Bräuhaus e.V. 20 Jahre darf der Verein das Gebäude pachtfrei nutzen. Schos Obermeier hatte als Vereinsvorstand die Idee einer "mobilen Kegelbahn". Diese verleiht der Verein tageweise an Privatpersonen, Firmen und Vereine, um die Kasse für die Erhaltung des Bräuhauses etwas aufzubessern. Über 4.000 Stunden haben die Mühlenfreunde in Elisabethszell schon in die Sanierung gesteckt. Und immer noch gibt es regelmäßige gemeinsame Arbeitseinsätze. Das Vordergebäude ist schon fast fertig, das Rückgebäude noch in Arbeit. Auch das Herzstück der Mühle, das Mühlenrad soll sich in absehbarer Zeit wieder drehen - nicht zum Mahlen, aber zu Schauzwecken. In Gossersdorf findet Anfang Oktober das Oktoberfest des Vereins im Bräuhaus statt. Dafür packen alle mit an: Es gibt geräucherte Forelle vom Schos, den eigenen Käse von Nicola und ein Rehragout von Fritz. Zwei Orte, zwei Projekte, die ähnlich und doch unterschiedlich sind. Aber eines haben sie gemeinsam: Es stehen Menschen dahinter, die Ideen haben, die verstehen anzupacken - und zwar nicht nur für sich selbst, sondern für die Gemeinschaft.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Blasmusikexperte Georg Ried stellt Blaskapellen vor, die auf dem Münchner Oktoberfest spielen. Auf seiner Reise zu den Stammhäusern der Wiesn-Wirte trifft er nicht nur die Kapellmeister und Blasorchester der großen Wiesn-Bierzelte, sondern auch Ensembles, die auf der "Oidn Wiesn" für Tradition und Stimmung sorgen. Musikanten spielen auf, singen und erzählen allerhand Geschichten von ihrem langjährigen Musizieren auf der Wiesn. "Schorsch" Ried erkundet die Entstehung der Wiesn-Hits und trifft auf Wiesnlegenden wie Otto Schwarzfischer und Richard Süßmeier. Mit dabei sind u.a. Wolfgang Grünbauer und seine Münchner Oktoberfestmusikanten, die Kapelle Josef Menzl, die Münchner Zwietracht, Jürgen Kirner und die Couplet AG, die Augustiner Festkapelle, die Kapelle Otto Schwarzfischer, die Ludwig Thoma Musikanten, die Niederalmer Musikanten, die Seehof Musi, u.v.m.
21:45
Hit auf Hit - diese Sendung präsentiert das Beste aus den 80er-Jahren. Mit dabei sind Paul Young, Roger Chapman und Mike Oldfield, Bonnie Tyler, Whitney Housten, Murray Head und Nazareth. Die schottische Band feierte Anfang der 80er-Jahre mit der grandiosen Rock-Ballade "Dream On" einen Riesenerfolg.
23:15