15:00
Relaxation Drinks Schlafdrinks sind in Japan und in den USA das allerneueste Mittel, um sich zu entspannen. In Deutschland sind sie verboten, denn sie enthalten auch Hormone. Ihr Nutzen ist fragwürdig, und Verbraucherschützer warnen vor den Inhaltsstoffen. Magnet gegen Rücken Gegen Rückenschmerzen gibt es viele Angebote. Wie sinnvoll ist die Magnet-Therapie? Gerüche gegen Frust Haben bestimmte Gerüche einen Einfluss auf Gefühle und wirken als Stimmungsaufheller? Nachtisch ohne Reue Nachtisch ohne Reue? Ja, den gibt es, wie z. B. Erdbeereis aus Joghurt und Schokokuchen mit Mandeln, statt mit Mehl. Capsbee Frisbee mal anders: gespielt wird mit einem Hut als Flugscheibe.
15:30
Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt. Hinzu kommen viele Anregungen und Gestaltungs-Inspirationen sowie Bastelvorschläge, Rezepte und Wissenswertes über Ernährung, Gesundheit und Heilpflanzen.
16:00
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
16:15
"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Drei Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.
17:30
Das Wichtigste aus Südbayern
18:00
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
19:00
2017 kann Susanne ihr Glück kaum fassen, als sie ihren positiven Schwangerschaftstest in der Hand hält. Bis sich herausstellt, dass es sich um eine Eileiterschwangerschaft handelt. Eine Not-OP folgt, bei der Susanne einen Eileiter verliert. Diagnosen wie Endometriose und verfrühte Wechseljahre erschweren ihren Weg zusätzlich. Doch sie und ihr Mann Ibrahim wollen nicht aufgeben: Sie versuchen es mit künstlichen Befruchtungen, sogar mit Eizellspenden im Ausland. Doch ohne Erfolg. Im Frühjahr 2023 stoßen sie auf einen Weg, den nur wenige Paare in Deutschland wählen: die Embryonenspende, eine legale, jedoch wenig bekannte Methode. Dabei gibt ein Spenderpaar nach einer künstlichen Befruchtung übrig gebliebene Embryonen zur Spende frei, sodass Paare wie Susanne und Ibrahim dennoch eine Schwangerschaft erleben können. Also wagen die beiden diesen letzten Schritt. Und formulieren klar: "Das ist unser letzter Versuch, danach ist Ende". Die Dokumentation begleitet Susanne im Herbst 2023, als sie in einer Klinik einen gespendeten Embryo eingesetzt bekommt - und weiter durch das Jahr, das folgen wird. Mit großer Sensibilität erzählt der Film von der emotionalen Belastung, der Hoffnung und der Kraft einer Frau, die für ihren Kinderwunsch alles gibt. "Ein Baby durch Embryonenspende: Der letzte Versuch" ist eine Geschichte, die einen selten beleuchteten Weg des Kinderwunschs in den Fokus rückt. Und eine Geschichte über den Mut, niemals aufzugeben.
19:30
Max plant eine Überraschung, die zu scheitern droht, weil Joseph Generalvikar Kaiser spontan im Brunnerwirt einquartiert. Was plant Max?
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
In wenigen Tagen ist Ostern. Wenn die Auferstehung Jesu Christi gefeiert wird, werden die Kirchen wieder voll sein. Doch das ist mittlerweile die Ausnahme. Viele kehren den Kirchen ganz den Rücken: 2025 sind in Bayern knapp 82.000 Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten. Gründe für den Austritt sind beispielsweise die Kritik am Zölibat, die Stellung der Frau und die Haltung zu Ehe, Homosexualität und Familie. Auch der evangelischen Kirche laufen die Mitglieder davon. 2025 sind in Bayern rund 42.000 Menschen ausgetreten. Die Missbrauchsskandale haben beiden Kirchen massiv Vertrauen gekostet. Was muss sich ändern, damit die christlichen Kirchen wieder mehr Gläubige ansprechen? Rainer Maria Schießler, katholischer Stadtpfarrer in München, kritisiert schon lange die Mutlosigkeit der Kirche, gesellschaftliche Themen anzugehen: "Die Angst in der Religion lähmt das Leben." Er setzt dabei große Hoffnung auf den neuen Papst Leo XIV. Die Synodale Anna-Nicole Heinrich unterstreicht den Anspruch des Glaubens auf eine sinnerfüllte Lebensführung: "Meditation und Yoga sind super. Kirche ist anders." Wie können die Kirchen wieder attraktiv werden? Welche Antworten kann der Glaube in Krisenzeiten geben? Brauchen wir die Kirchen noch? Darüber diskutieren bei "jetzt red i" Bürgerinnen und Bürger live in Friedberg mit - Anna-Nicole Heinrich, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland und - Rainer Maria Schießler, katholischer Pfarrer der St. Maximilian Gemeinde München.
21:15
Als der ehemalige ARD-Moderator Andreas Bönte nach dem Tod seiner Mutter und seines Onkels den Nachlass durchsieht, findet er zwei Kisten voller Dokumente und Fotos vom Großvater. Dazu einen Reichsadler aus Marmor, auf einem Hakenkreuz. Sein Großvater war Nazi. Für Andreas Bönte war das ein Schock. Der bekannte Journalist hatte sich während seiner beruflichen Laufbahn unentwegt für die deutsche Erinnerungskultur eingesetzt: Niemals sollen die Verbrechen der Nazis vergessen werden. Seine Familie hatte derweil geschwiegen. Jahrzehntelang. Über den Selbstmord des Großvaters kurz vor Kriegsende. Und über das, was er in der NS-Zeit getan hat. Andreas Bönte begibt sich auf Spurensuche. Er bricht das Schweigen. Er stellt sich den Dämonen der Familie, auch seinen eigenen. Was genau hat sein Großvater getan? Welche Folgen hatte das für die Familie? Bönte durchforstet Archive, spricht mit Historikern. Er rekonstruiert die Pogromnacht 1938. Sein Großvater spielte eine zentrale Rolle. Am Ende bleibt kein Zweifel: Er war nicht Mitläufer. Er war Täter. Und seine Taten wirken bis heute nach.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Stefan ist einer von mehr als 20 Millionen Menschen, die in Deutschland täglich für den Beruf pendeln. Längst nicht alle haben so weite Wege zu fahren wie er, aber die meisten können dennoch ein Lied singen von langen Tagen und nervenaufreibenden Unwägbarkeiten, mit denen sie konfrontiert sind, bevor sie auch nur eine Minute auf der Arbeit verbracht haben. Und zum Pendel-Stress wird die Fahrt, wenn Langzeitbaustellen, marode Brücken oder die schiere Menge an Autos zu unvermeidlichen Stausituationen führen, oder wenn Züge der Deutschen Bahn entweder verspätet kommen oder ganz ausfallen. Täglich pendeln tausende Menschen in die großen Städte ein; eine enorme Belastung für die Metropolen, die tagsüber eine Vielzahl von Menschen, aber auch von Autos aufnehmen müssen. Zwei Drittel der Pendler benutzen das Auto, die allermeisten sitzen allein in ihrem Fahrzeug. Mit welchen Maßnahmen könnte Abhilfe geschaffen werden? Wie können Verkehrssysteme noch resilienter und Städte noch nachhaltiger gestaltet werden, wie Verkehrsmittel noch umweltfreundlicher, um auch in Zukunft den riesigen Pendlerströmen standzuhalten? Denn klar ist, dass es eine absehbare Zukunft ohne Pendeln wohl kaum geben wird. Für die BR Story "Pendler-Stress - Eine Nation auf Achse" begleitet Autor Kristof Kannegießer Menschen in ihrem Alltag und auf den Arbeitswegen. Welche Probleme erleben sie, und welche Vorteile haben sie durch das Pendeln? Wie wirkt sich das Pendeln auf das Leben der Betroffenen aus, auf ihre Gesundheit, auf die Leistungsfähigkeit im Beruf, auf soziale Beziehungen und auf die Partnerschaft? Welche Träume können Pendler sich dadurch aber auch verwirklichen? Der Autor spricht mit Experten und Wissenschaftlern darüber, wie sich das Pendeln auf die Einzelnen und die Gesellschaft auswirkt, und was unternommen werden könnte, um die Situation zu verbessern.
22:45
Am Turiner Grabtuch scheiden sich die Geister. Für die einen ist es das Grabtuch des Jesus von Nazareth, für die anderen eine Fälschung aus dem Mittelalter. "Das Grabtuch ist wie ein schwarzes Loch. Wenn man ihm zu nahekommt, wird man eingesaugt und kommt nicht mehr davon los", sagt der Chemiker Luigi Garlaschelli: "Weil es so viele offene Fragen gibt. Ein Leben ist nicht genug." Der Naturwissenschaftler sagt das, obwohl er durch Experimente und Selbstversuche zum Schluss gekommen ist, dass es sich beim Turiner Grabtuch um eine geniale Fälschung handelt. Aber ganz sicher ist auch er sich nicht. Ein Taschenbuch über das Turiner Grabtuch brachte den Privatforscher Joe Marino aus Ohio vor vielen Jahren zum Glauben. Er studierte Theologie und trat in ein Kloster ein. "Ich fühle mich dazu berufen, das Grabtuch zu studieren und darüber zu informieren", sagt Joe Marino, der inzwischen mehrere Bücher und über hundert Artikel zum Thema verfasst hat - in der Überzeugung, "dass es das authentische Grabtuch von Jesus ist.". Die Dokumentation über das Turiner Grabtuch ist als kriminalistische Spurensuche angelegt, von der Grabeskirche in Jerusalem bis in die Unterwelt Istanbuls, wo das Grabtuch - der Legende nach - lange Zeit verborgen war. Im französischen Lirey wurde es 1354 n. Chr. - historisch bezeugt - erstmals ausgestellt. Und seit gut 300 Jahren wird es in Turin - in einer eigens errichteten Kapelle - aufbewahrt; ergriffen verehrt von den Einen, kritisch beäugt von den Anderen.