20:15
Tiere als Heimsuchung: Kommunen ächzen unter Kosten Für bestimmte Tiere wird in Bayern Tierschutz ganz großgeschrieben: Wenn sie im öffentlichen Raum gefunden oder nach Tierschutz-Gesetz verwahrt werden. Dann müssen Kommunen sich um sie kümmern. Gerade wird ein Puma im Raum Erding gesucht, und die Gemeinden müssen eigentlich hoffen, dass er nicht auf ihrem Gebiet gefunden wird. Denn das Aufpäppeln und Unterbringen des Tieres kann sehr teuer werden. Zum Beispiel musste Halfing bei Rosenheim 10.000 Euro für die Versorgung eines Katers mit Epilepsie zahlen, Blaichach im Allgäu 100.000 Euro für Giftschlangen. Abfangdrohnen statt Autos: Bayern wird zum Rüstungs-Hotspot In Aschau am Inn baut der Rüstungskonzern Rheinmetall sein Werk zur größten Pulverfabrik in Europa aus. Auch andernorts floriert das Waffen-Geschäft, Bayern ist zum wichtigsten Standort für Verteidigungstechnik geworden. Besonders in der kriselnden Automobilindustrie wird der Boom der Waffenindustrie als Chance gesehen. Doch nicht alle Bürger wollen das: Vor der Pulverfabrik klebten sich diese Woche Demonstranten auf die Straße. Und auch viele andere Bürger finden, die Rüstung mache Bayern zur Zielscheibe für Angriffe oder heize den Konflikt mit Russland an. Wann ist ein Bauer ein Bauer? Hofbesitzer kämpft um Status Ein Elektro-Meister aus Niederbayern will sich seinen Lebenstraum verwirklichen: Landwirt sein. Dazu hat er einen verfallenen Hof gekauft, eine landwirtschaftliche Ausbildung gemacht. Hier hält er Wild im Gehege, produziert Fleisch und verkauft es direkt am Bauernmarkt. Es könnte so schön sein: Ein Denkmal vor dem Verfall gerettet, ökologische Produktion. Aber es gibt eine Hürde. Weil der Hof offiziell Außenbereich ist, darf er dort keinen Stadel bauen. Denn das dürfen nur Bauern. Und er ist kein Bauer, sagt das Amt. Ist das Schikane oder sinnvoller Schutz vor Zersiedelung? E-Autos laden: Nur wenn niemand über das Kabel stolpert Ein Ehepaar in der Altstadt vom Karlstadt in Unterfranken würde gerne ein E-Auto kaufen. Um es aus der Wallbox zu laden, müssten sie es vor dem Haus parken. Doch das erlaubt die Stadt nicht. In fast allen Gemeinden ist es verboten, Kabel von der eigenen Wallbox über den Gehweg zu legen. Dabei gäbe es Lösungen: Bamberg hat in der Altstadt Ladestationen in Bordsteinkanten. Und im niederländischen Groningen haben Gehsteigplatten Rillen, in denen Ladekabel versenkt werden können.
21:00
Michael Altinger und Christian Springer begegnen dem Herbst mit sonnigem Gemüt: Im "schlachthof" wird diskutiert, analysiert und herzlich gelacht. In pointierten Bühnenauftritten, Debatten am Tresen und humorvollen Sketchen sezieren Altinger und Springer die tagesaktuelle Politik. Mit dabei sind diese Gäste: Alfons, der Deutschland liebevoll den Spiegel vorhält; Tina Teubner, Melancholikerin mit humorvollen Lösungen und Stefan Danziger, der zur Reise durch Geschichte und Gegenwart einlädt.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Jede Sendung beginnt der beliebte "schlachthof"-Host Michael Altinger mit seinem Blick auf die Woche in Bayern, wo es knirscht, klemmt und komplett absurd wird. Dabei fokussiert er sich, nicht nur auf die große Politik, sondern auf das, was die Menschen im Freistaat im richtigen Leben freut, aufregt, bewegt, zum Lachen oder Nachdenken bringt. Und was Michael Altinger wie kaum ein anderer kann, darf natürlich auch nicht fehlen: In Sketchen schlüpft er in die unterschiedlichsten Rollen. Dabei trifft er mit seinen Figuren den Nerv einer Zeit, in der oft schon die Realität die beste Pointe schreibt. Zwischen Esstisch und Weltgeschehen nimmt Altinger die großen und kleinen Verrücktheiten gemeinsam mit seinen Gästen unter die Lupe. Diesmal bringt Claudia Koreck frischen Wind ins Studiowohnzimmer von Michael Altinger. Die gebürtige Traunsteinerin mit großer Leidenschaft für Musik ist bekannt für ihre bayerisch-authentischen Songs. Altingers zweiten Gast kennt man als kauzigen Polizist Johannes Staller in "Hubert und Staller": Mittlerweile wagt Helmfried von Lüttichau Neues und ist mit autobiografischen Geschichten auf den Kabarettbühnen unterwegs. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgt die Altinger Band.
22:45
"Es braucht schon Mut": Wie ein fränkischer Haselnussbauer zum Schriftsteller wurde. Haben wir uns Italien nur ausgedacht?: Fotographien in der Neuen Pinakothek Yudania Gómez Heredia: Eine kubanische Fränkin dirigiert für Weltstar Rosalía. Rosalie Thomass: Lügen über meine Mutter Dubioza Kolektiv: Die coolsten Jungs vom Balkan touren durch Bayern.
23:15
Am Morgen nach der turbulenten Dorfversammlung sitzt der Schock bei den verbliebenen Spielern tief. Gleichzeitig beschäftigt das Dorf ein weiteres Geheimnis. Durch die gewonnene Quest ist eine neue Sonderrolle ins Spiel gekommen: der Bärenführer. Während über die Identität des Bärenführers spekuliert wird, geht die Suche nach den verbliebenen Werwölfen weiter. Ein Verdacht verdichtet sich zunehmend. Im Dorf werden die Fronten immer unübersichtlicher - und kaum jemand weiß noch, wem er wirklich vertrauen kann. Die nächste Herausforderung startet nach Einbruch der Dunkelheit. Mitten im nächtlichen Wald stellt eine neue Quest das Dorf auf die Probe. Höchste Konzentration ist gefragt, denn jeder Fehler kann über Erfolg oder Niederlage entscheiden. Nach der nächtlichen Quest ziehen sich die Spieler schließlich in ihre Hütten zurück. Doch für die Seherin ist die Nacht noch lange nicht vorbei. Sie darf erneut die Rolle eines Mitspielers überprüfen.
23:55
Beim dritten Werwolfsrat kommt das Rudel erneut zusammen und weiß: Langsam wird es eng. Eine Entscheidung muss her - doch haben sie ihre Rechnung ohne die Hexe gemacht? Unterdessen bekommt ein bereits ausgeschiedener Spieler eine zweite Chance und darf ins Spiel zurückkehren. Sofort beginnen die Spekulationen: Wer kehrt zurück - und vor allem mit welcher Rolle? Die Rückkehr sorgt nicht bei allen für Freude. Kann das Dorf jemandem vertrauen, der plötzlich wieder im Spiel ist?