04:40
In kurzweiligen Beiträgen erfahren Zuschauer alles Wissenswerte über ihre Region. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden dabei behandelt.
05:30
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
06:00
Das Magazin für Bergsteiger
06:30
Frida freut sich, dass Lale ihr eine Kooperation mit ihrem Social-Media-Kanal anbietet. Als Fridas Followerzahlen daraufhin steigen, will sie sich auf ihre Influencerkarriere konzentrieren. Für ihr Praktikum in der "Fürstenhof"-Küche hat Frida jetzt keine Zeit mehr, doch Yannik ist davon nicht begeistert. Es kommt zum Streit. Fanny und Marlon verbringen eine Nacht im Wald und führen eine Strichliste, wer sich beim Campen besser schlägt. Dabei wird klar, dass sie vor allem als Team gut zusammenarbeiten. Deshalb kommt Marlon auf eine Idee: Sie könnten Survivalkurse in der Wildnis anbieten. Fritz lernt für den Portierswettbewerb, der bald am "Fürstenhof" stattfindet. Doch Alfons findet, Fritz' Engagement könnte größer sein. Deshalb klingelt er Fritz mitten in der Nacht aus dem Bett, um zu überprüfen, wie schnell dieser für einen Notfall am "Fürstenhof" sein kann. Olivia entzieht sich überfordert dem Fast-Kuss mit Massimo und bittet ihn um Abstand. Aber Massimo lässt sich nicht entmutigen und sagt ihr unverblümt, dass er viel besser zu ihr passe als Adam.
07:20
07:35
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
09:00
09:15
Während Sascha an seinem Plakat für den Kulturnachmittag arbeitet, versucht Rosi weiter, den Amtsschimmel in Gerstl zu besänftigen.
09:45
Rosi und Sascha tanzen nach dem Erfolg des Lansinger Kulturnachmittags ausgelassen miteinander. Bahnt sich doch etwas an zwischen der Brauereimitbesitzerin und dem mittellosen Künstler?
10:15
Die Tierärzte kontrollieren beim Stumpfkrokodil, wie sich das verletzte Auge entwickelt hat. Aus dem Afrikarevier gibt es gute Nachrichten: Bei den Elen-Antilopen wurde das erste Kitz geboren. Celina weiß, warum die Schildkröten total sauer sind, die Kraftprotze schieben sich schon wieder gegenseitig durchs Gehege. Auf der Südamerika-Anlage entpuppt sich der weiße Nandu-Hahn als stürmischer Liebhaber. Warum die Hellabrunner Wölfe den Rasenmäher da haben, ob Aras bei ihren Nachbarn einen schlechten Ruf haben - diese und noch viele andere Geschichten gibt es in "Nashorn, Zebra & Co" aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn.
11:05
Korsika ist die Heimat des Korsischen Hirschen und bedrohter Schildkröten. Hier liefern sich Mufflons spektakuläre Massenkämpfe und es gibt fliegende Schweine. Korsikas Tierwelt ist tatsächlich sehr speziell. Auf den ersten Blick erscheint Korsika als eine sanfte Mittelmeerinsel mit malerischen Sandstränden. Doch gleich dahinter erheben sich mächtige Felswände. Auf dem "Gebirge im Meer" sind Wetterextreme keine Seltenheit: extreme Trockenheit, heftige Regenfälle, Brände oder plötzliche Wintereinbrüche bestimmen den Rhythmus, von den mächtigen Gebirgen mit den charakteristischen Laricio-Schwarzkiefern durch die dicht bewaldeten Täler bis hin zu Pflanzenformationen wie der von immergrünen Macchia bedeckten Klippen und subtropischen Stränden. Die Filmemacher Heike Grebe und Michael Riegler sind immer wieder auf die vielfältige Tierwelt Korsikas gestoßen: vom Mufflon, dem Wappentier der Insel, bis zum Korsischen Hirschen, dem endemischen Feuersalamander und den bedrohten Hermann-Schildkröten. Sehr schnell zeigte sich, dass die unterschiedlichen Höhenlagen und ihre Wetterextreme ganz verschiedenartige Anforderungen an die Tiere und Pflanzen stellen, die hier ihren Lebensraum haben. Vor rund 20 Millionen Jahren wurde Korsika vom europäischen Festland abgetrennt. Seitdem ist die Mittelmeerinsel eine Schatztruhe außergewöhnlicher Arten geworden. Obwohl Korsika ein populäres Urlaubsziel ist, sind die seltenen und ungewöhnlichen tierischen Bewohner weitgehend unbekannt. Die Dokumentation rückt sie und ihren Lebensraum ins Zentrum. Zu sehen sind erstaunliche Verhaltensweisen von Tieren, das es nur hier zu bewundern gibt, sowie von Tieren, die in Europa sehr selten geworden sind.
11:50
Volksläufe Außergewöhnliche Volksläufe haben sich in den letzten Jahren zu Extremsportevents entwickelt und erfreuen sich großer Beliebtheit. Blutdrucksenker Medikamente, die den Blutdruck senken, gehören zu den am häufigsten verschriebenen Präparaten. Doch leider gibt es wie bei allen Medikamenten auch bei diesen Mitteln Nebenwirkungen, etwa Schwindel, Reizhusten oder Magen-Darm-Beschwerden. Welche Art Nebenwirkungen, und wie häufig sie vorkommen, hängt vom jeweiligen Arzneimittel ab. Es gibt aber die Möglichkeit, in Absprache mit dem Arzt nach Alternativen mit weniger Nebenwirkungen zu suchen und die Blutdrucksenkung darüber hinaus durch Ernährung und Bewegung zu unterstützen. Internist Dr. Egbert Schulz informiert über Nebenwirkungen von Blutdrucksenkern. Rumpf-Übung "Sumo-Ringer" - Sporttherapeut Stephan Müller zeigt Fitness-Übungen für einen starken Rumpf. Singen gegen Atemnot Kohlrabi-Salat Den rustikalen Salat aus Kohlrabi, Sellerie, Apfel und Schinken serviert Rainer Sass mit knusprig frittiertem Rucola. Plogging Besser Joggen: Beim Plogging wird der Sport zur guten Tat, indem Müll aufgesammelt wird.
12:20
Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt. Hinzu kommen viele Anregungen und Gestaltungs-Inspirationen sowie Bastelvorschläge, Rezepte und Wissenswertes über Ernährung, Gesundheit und Heilpflanzen.
12:50
Thea begleitet ihre Mutter Sabine zu einer Bypass-Operation nach Leipzig in die Sachsenklinik. Dort trifft sie ihren Cousin Martin Stein zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder. Gemeinsam bemühen sich die beiden um die Versöhnung ihrer Mutter mit Martins Vater Otto. Als Thea heftige Magenkrämpfe bekommt, kann sie ihre gesundheitlichen Beschwerden nicht länger vor Martin verbergen. Bei der Untersuchung wird festgestellt, dass Thea unter dem sogenannten Moyamoya-Syndrom leidet. Ist vielleicht auch Martins Tochter Marie von dieser Erbkrankheit betroffen? Philipp Brentano ist unzufrieden mit der Entwicklung seiner Auszeit. Als er auf dem Spielplatz Laura, ein Mädchen mit einer Arm-Fehlstellung, kennenlernt, will er ihr helfen. Doch eine Untersuchung bei Dr. Heilmann in der Sachsenklinik ergibt, dass die Fehlstellung zu kompliziert ist, um sie zu operieren. Doch das stachelt Dr. Brentanos Ehrgeiz erst recht an.
13:35
Der Tischlermeister Herbert Heidemann wird tot in seinem Wohnzimmer aufgefunden. Eine kleine Einstichstelle zwischen den Schultern deutet darauf hin, dass der Mann keines natürlichen Todes gestorben ist. In der Rechtsmedizin bestätigt sich die Vermutung: Das Opfer starb an einer Überdosis Morphium. Der Verdacht, ihren Mann mit einer Spritze ermordet zu haben, fällt auf Lola Heidemann, eine Frau mit ungewöhnlicher Vergangenheit: Sie war früher drogenabhängig und arbeitete als Prostituierte, bevor sie ein Medizinstudium begann. Als angehende Ärztin hätte sie leichten Zugriff auf die tödlichen Drogen gehabt. Finn und Lars finden heraus, dass Herbert Heidemann ein falsches Spiel mit Lola getrieben hat: Der scheinbar fördernde Ehemann hat die Karriere seiner Frau in Wahrheit heimlich torpediert.
14:25
Schauspieler und Musiker Wotan Wilke Möhring ist ab Staffel 12 neuer Teamkapitän bei "Wer weiß denn sowas?". Zusammen mit Bernhard Hoëcker stellt er sich den unglaublichen, amüsanten und überraschenden Fragen von Moderator Kai Pflaume. Superhirn Bernhard Hoëcker und Quizmaster Wotan Wilke Möhring spielen im Team mit jeweils einem prominenten Studiogast, denn es gilt, richtige Antworten auf skurrile und knifflige Fragen aus Wissenschaft, Tierwelt und dem täglichen Leben zu finden. Erstsendung im Ersten: 01.04.26
15:10
Wissen und starke Nerven, den Gegner richtig einschätzen und im richtigen Moment auch mal zocken - so können die Stars beim "Quizduell-Olymp" bestehen. Ein prominentes Rateteam fordert drei Quiz-Profis heraus, die zusammen den Olymp bilden. Erstausstrahlung im Ersten: 21.11.25
16:00
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
16:15
"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Drei Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.
17:30
Das Wichtigste aus Südbayern
18:00
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
19:00
Magazinsendung für alle, die an gärtnerischen Themen interessiert sind. Mit jahreszeitlich abgestimmten Pflanzenporträts, praktischen Tipps zur Pflanzenpflege, Vorstellung von Heil- und Giftpflanzen, Rezepten, Aufnahmen aus europäischen Gartenanlagen.
19:30
Mike kann nicht fassen, dass das Geld von Theresa reichen würde, um das Weihergrundstück zu kaufen. Kann er den Erben Joseph dafür gewinnen, ihm das Geld zu geben?
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Freitagabend, 20 Uhr. Ein Notruf vom Höllentalklettersteig der Zugspitze erreicht die Bergwacht Grainau: Fünf Kletterer blockiert, der Klettersteig meterhoch unter Schnee, Sturm zieht auf. Ein Kampf gegen die Zeit und den Kältetod beginnt. Es ist Mitte Mai. Im Tal scheint der Frühling angekommen, doch auf 2.900 Metern herrschen eisige Temperaturen. Am Berg ist jetzt noch tiefster Winter. Fünf blockierte Bergsteiger setzen einen Notruf ab. Sie kommen keinen Schritt mehr weiter, haben die Bedingungen am Höllentalklettersteig komplett falsch eingeschätzt. Der Steig liegt noch meterhoch unter Schnee, langsam bricht die Dunkelheit herein und die Temperaturen fallen rapide. Zwei Teams der Bergwacht Grainau werden mit dem Helikopter am Höllentalferner abgesetzt, um sich Richtung Klettersteig vorzuarbeiten. Das Wetter verschlechtert sich, starker Wind wirbelt den Schnee auf: Schneesturm. Als die Bergretter die Bergsteigern erreichen, beginnt für alle ein massiver Kraftakt unter Extrembedingungen. Die Dokuserie begleitet die Bergwachten Grainau, Ramsau und Bad Reichenhall bei echten, teils gefährlichen Bergrettungen in den Bayerischen Alpen.
21:00
Alexander Grünwald ist einer der letzten Stadtbauern Münchens, der seine 40 Hektar Grund im Stadtteil Allach bis heute landwirtschaftlich nutzt. Er sprüht nur so vor Ideen und liebt es, einfach Bauer zu sein. Seine rund 800 Hühner leben in einem mobilen Hühnerstall, die Eier seiner "Chickeria" verkauft er nicht an Supermärkte, sondern vermarktet sie direkt. Die Münchner schätzen seine Eierautomaten, die er in der ganzen Stadt aufgestellt hat und seine Kunden aus der Nachbarschaft lieben den Hofladen, der Tag und Nacht geöffnet ist. Ein Abenteuerland für Kinder inklusive pädagogisch begleiteter Feldarbeit, sowie ein Hanflabyrinth und Selbsterntefelder hat er auch noch angelegt. Ein Landwirt, der sich traut neue und auch unkonventionelle Wege zu gehen. Genau das hatten auch Lilly und Cori vor, als sie 2019 von mehrjährigen, ausgedehnten Reisen durch die ganze Welt heimkehrten in die 1.500-Seelen-Gemeinde Kleinsendelbach in Oberfranken. Der Hof von Lillys Eltern lag dort in einer Art Dornröschenschlaf und wartete darauf, wiederbelebt zu werden. Genau das richtige für die Sozial-Ökonomin und die Geographin, die hier ihre Vision umsetzten: Ein Gemeinschaftshof, der Begegnungsstätte, aber vor allem auch Forschungsbetrieb für eine nachhaltigere Produktion von gesunden Lebensmitteln sein soll. Heute stellen sie sich hier den Herausforderungen des Klimawandels und erproben ökologisch-innovative Anbaumethoden. Interessierte aus der ganzen Welt pilgern auf ihren Hof, um dort zu lernen, wie man Gemüse nach den Prinzipien der Permakultur züchtet, einen essbaren Waldgarten anlegt oder was es mit einem Milpa-Beet auf sich hat.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Geboren wird Maria 1953 in München. Ihre Eltern hatten sich einen Sohn gewünscht. Die Enttäuschung bekommt Maria zu spüren und sie tut alles dafür, die Aufmerksamkeit und Liebe ihrer Eltern zu bekommen. Durch diese Erfahrung entwickelt sie einen starken Gerechtigkeitssinn und auch den Wunsch nach einer "besseren Welt" - Motive, die sich durch ihr Leben ziehen werden. Sie wird Lehrerin in Eichstätt, orientiert sich an alternativer Pädagogik, um auch benachteiligte Kinder zu fördern. Doch im Staatsdienst ist dafür in den 1970er-Jahren kein Platz. Sie kündigt und geht nach Berlin, wo sie in einem Alternativprojekt gefährdete Jugendliche unterrichtet. Als nach drei Jahren alles scheitert, kehrt sie zurück nach München. Sie will nicht mehr als Lehrerin arbeiten und studiert stattdessen Volkskunde, ein damals noch recht angestaubtes Fach. Auf einem Volksmusikforschungsseminar lernt sie Fridolin kennen. Die beiden verlieben sich und lassen sich in Landshut nieder. Nach verschiedenen beruflichen Stationen gründet Maria schließlich eine Künstleragentur mit Schwerpunkt Musik und Literatur aus Bayern. Anfang der 2010er-Jahre wollen Fridolin und sie eigentlich etwas kürzertreten. Doch es kommt anders: Auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum ringen sie gemeinsam mit Gleichgesinnten der Stadt kostengünstig ein Grundstück für ein genossenschaftliches Wohnprojekt ab. Nach vielen Diskussionen, Abstimmungen und einer komplizierten Bauphase ziehen sie 2017 mit 21 weiteren Parteien ein, eine Gemeinschaft aus Alt und Jung, in der Maria zur Ruhe kommen kann.
22:45
Vanessa ist glücklich verheiratet, Mutter zweier Kinder und berufstätig. Ein Gentest verändert ihr Leben schlagartig. Die 35-Jährige ist Trägerin des BRCA2-Gens. Damit beträgt ihr Risiko an Brustkrebs zu erkranken rund 70 Prozent. Auch die Wahrscheinlichkeit für Eierstockkrebs liegt bei ihr weit über dem Durchschnitt. Vanessa hatte es geahnt: Vor wenigen Monaten erst starb ihre Mutter an den Spätfolgen ihrer Brustkrebserkrankung. Doch erst kurz vor ihrem Tod hatte sie erfahren, dass sie Trägerin eines Risikogens war. Erkrankt war Vanessas Mutter vor über zehn Jahren, mit 49 Jahren. Plötzlich scheint für Vanessa alles bedroht: Wie soll sie mit dem Wissen um ihr erhöhtes Risiko leben? Hat sie die genetische Veranlagung an ihre Kinder vererbt? Wie verändert die Diagnose ihre Ehe, das Familienleben, die Zukunft? Und vor allem: Was soll sie nun tun? Die Doku von Sabine Pusch und Bernd Thomas begleitet Vanessa bei der Entscheidung, die ihr Leben massiv verändern wird: Soll sie sich vorsorglich ihre Brüste entfernen lassen, möglicherweise später auch die Eierstöcke? Das wäre ein massiver operativer Eingriff an jetzt noch gesundem Gewebe und für sie als Frau auch emotional schwierig. Die Alternative wären engmaschige Früherkennungsuntersuchungen, damit eine mögliche Erkrankung rechtzeitig entdeckt und behandelt werden kann. Also ein Leben zwischen Hoffen und Bangen, im Hinterkopf stets die Angst. Beide Wege haben weitreichende körperliche und seelische Folgen. Während ihr Mann sie unterstützt und ihr Halt gibt, beginnt für Vanessa die Zeit der Suche, geprägt von Ungewissheit, medizinischen Fakten und prägenden persönlichen Begegnungen. Eine wichtige Gesprächspartnerin wird die 37-jährige Michaela, die, wie Vanessa, BRCA2-Trägerin ist. Für Michaela ist der schlimmste Fall eingetreten: Ende 2025 entdeckten die Ärzte einen bösartigen Tumor. In Michaelas Familie ist erblicher Brustkrebs seit Generationen präsent, bereits ihre Urgroßmutter, Großmutter und Tante erkrankten daran. Vanessa lernt die ganze Familie kennen und bekommt so wichtige Einblicke, denn die Familienmitglieder gehen sehr unterschiedlich mit ihrem erhöhten Krebsrisiko um. Besonders beeindruckt Vanessa auch die Offenheit der Berliner Aktivistin Matea. Sie entschied sich bereits mit Anfang 20 für die vorsorgliche Entfernung ihrer Brüste und später auch ihrer Eierstöcke. Matea steht für eine Generation junger Frauen, die offensiv mit ihrer genetischen Veranlagung umgehen. Auf Social Media dokumentiert sie ihre Entscheidung zur radikalen Vorsorge. Gemeinsam mit ihrer Freundin Jana Pfeffer, die ebenfalls von der Genmutation BRCA1 betroffen ist, spricht Matea auch in einem Podcast über ihre Mastektomie, Komplikationen nach der OP, über ihr Verhältnis zu ihren neuen Brüsten oder das Thema Kinderwunsch, um anderen Frauen Mut machen. Vanessa trifft auch auf Anke, sie hat sich für die intensivierte Früherkennung entschieden. Damit senkt sie zwar nicht ihr Erkrankungsrisiko, doch durch die engmaschigen Vorsorgeuntersuchungen fühlt sich Anke sicher und lebt seit 20 Jahren gut damit. Mit jedem Gespräch und jedem Arzttermin wächst Vanessas Wissen. Gleichzeitig wird ihr bewusst, dass ihr niemand die Entscheidung abnehmen kann.
23:30
Den Anfang macht ein filmischer Rückblick von Schriftsteller und BR-Autor Fritz Meingast von 1964 aus der Hallertau- oder wie die Einheimischen sagen "Holledau". Sein schwarzweißer Film zeigt eine Welt kurz vor dem großen Wandel. Auf vielen Höfen wird der Hopfen noch von Hand geerntet, "gebrockt" wie die Bauern sagen. Heerscharen von "Hopfazupfa", Erntehelferinnen und -helfer kommen im Spätsommer in die Holledau. Wenn ein Hof abgeerntet ist, gibt es ein gemeinsames "Hopfenmahl" - mal schlicht, mal üppig, je nach Hofgröße und Großzügigkeit des Bauern. Die Bilder erzählen vom Rhythmus eines Hopfenjahres, von den grünen Hopfenfeldern bis zu leeren Gerüsten nach der Ernte, von den ersten Maschinen, die die Handarbeit ablösen, über das Trocknen, Schwefeln und Pressen des Hopfens bis zur Sortierung nach Güteklassen und dem begehrten Hopfensiegel. Dazu kommen Szenen aus dem Frühjahr: Umpflügen, Düngen, Spritzen gegen Ungeziefer und, sogar Nistkästen für Stare an den Hopfenstangen. So entsteht das Porträt einer Landschaft, die vom Hopfen lebt - und sich unter dem Druck der Maschinisierung verändert. Ein weiterer Rückblick führt in das Jahr 1975 zur Bier-Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Frankfurt. 238 Brauereien aus der Bundesrepublik und Westberlin stellen sich freiwillig dem Urteil der Prüfer, 470 Flaschen- und Dosenbiere werden getestet. Im Fokus stehen die Eigenschaften, die den Biergenuss ausmachen: Geschmack, Schaum und Klarheit. Und die Frage, wie lange diese Eigenschaften stabil bleiben. Schließlich geht es in die Biergärten Münchens Anfang der 70er-Jahre. 1973 sorgt eine Neuerung für hitzige Debatten: Plastikmaßkrüge. Läutet der Plastikkrug eine neue Generation des Biertrinkens ein oder ist er ein Affront gegen die Tradition. Gäste, Wirte und Tester nehmen die neuen Krüge kritisch unter die Lupe und vergleichen: Wie steht es um Haptik, Temperatur, Schaum und Geschmack und vor allem um das Gefühl, eine echte Maß in der Hand zu halten?