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Da im bayerischen Gamsting ein großes Manöver bevorsteht, wird eine Kompanie des königlichen Leibregiments in der Stadt einquartiert. Der Lausbub Ludwig Thoma freut sich, seinen alten Freund Sepp Maier im Manöver wiederzusehen. Natürlich bringt er ihn bei sich zu Hause unter, Feldwebel Falkenberg, der missratene Bruder des Dorfpfarrers, ist dagegen als Quartiergast weniger willkommen. Nicht nur Tante Frieda missfällt der ungehobelte Bursche, auch Ludwig hat ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. In München hat man sich derweil eine besondere Pointe für das Manöver ausgedacht: Ein Potsdamer Regiment unter dem Befehl des Obersts von Below soll gegen Bayerns Leibgrenadiere antreten. Wer die gegnerische Regimentsfahne erobert, ist Sieger. Oberst von Below setzt natürlich seinen ganzen Ehrgeiz daran, die Überlegenheit preußischer Strategie über bajuwarische Rauflust zu demonstrieren. Aber nicht nur der pfiffige Ludwig, der nebenher seinen eigenen Kleinkrieg gegen Feldwebel Falkenberg führt, sorgt für beträchtliche Überraschungen.
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Urlaubszeit in Gamsting: Mutter Klausing ist mit Ehemann und Tochter Lilly aus Berlin ins schöne Bayern gereist. Sie zieht es in die Schlösser des verblichenen Königs Ludwig II., während ihr Göttergatte von den örtlichen Bierquellen angelockt wird. Als Tochter Lilly in die Berge will, sucht man einen einheimischen Begleiter, der sich dort auskennt. Der junge Ludwig Thoma erklärt sich angesichts der hübschen Berlinerin sofort bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Seine Mutter sähe es zwar lieber, wenn er sich in seiner freien Zeit auf das bevorstehende Abitur vorbereiten würde, aber Ludwig hat seinen eigenen Kopf. Lilly wiederum ist von ihm ebenso angetan wie er von ihr und lässt sich gern von seinen früheren Streichen erzählen. Auch der Abituraufsatz gibt Ludwig bald darauf Gelegenheit, sich an markante Ereignisse seiner abenteuerreichen Schulzeit zu erinnern.