04:10
In kurzweiligen Beiträgen erfahren Zuschauer hier alles Wissenswerte über ihre Region. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden dabei behandelt.
04:55
In kurzweiligen Beiträgen erfahren Zuschauer alles Wissenswerte über ihre Region. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden dabei behandelt.
05:45
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
06:00
Was kann man in Bayern unternehmen? In dem seit 1991 ausgestrahlten Magazin werden dem Zuschauer sehenswerte Orte und lohnende Freizeitaktivitäten vorgestellt.
06:30
Ein ausgeblasenes Straußenei sorgt bei den Erdmännchen für Vergnügen. Denn die Pfleger haben Mehlwürmer in dem riesigen Ei versteckt. Beschäftigungstherapie mit Essbarem gibt es auch bei den Schimpansen. Aufgebohrte Hölzer werden mit Rosinen gespickt. Welcher Affe hat die beste Technik, die süßen Früchte aus den Stöckchen zu bekommen?
07:20
"Happy Balance" ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders auf die Faszien wirkt. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen den ganzen Körper. Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, "Tele-Gym"-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, Balance- und Rotationsübungen fördern die Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen den Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird der ganze Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren.
07:35
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
08:55
Bewegung ist die beste Möglichkeit, ein gesundes und selbstständiges Leben bis ins hohe Alter zu führen. Ohne Bewegung lassen wichtige Funktionen nach, die Muskeln werden schwächer, die Gelenke unbeweglicher, der Gleichgewichtssinn schwindet. Schuld ist nicht allein der Alterungsprozess, sondern auch, wie die körperlichen Fähigkeiten trainiert werden. "Tele-Gym - aktiv & beweglich mit 60+" stellt tägliche, kurze Trainingseinheiten vor, die körperlich als auch geistig mobil und fit halten, man gewinnt an Sicherheit im Alltag und wird gesund älter. Durch das Schulen der Sinne wird die Reaktionsgeschwindigkeit verbessert und Verletzungen und Stürze vermieden.
09:10
Bei Uschi und Hubert bricht das Chaos aus, denn Hubert hat vergessen, Franzis Taufkleid aus der Reinigung abzuholen.
09:40
Franzi soll später einmal sehen können, wie schön ihre Taufe war. Martin will die Prozedur deshalb mit seiner neuen Hightech-Kamera dokumentieren.
10:10
Sophia flirtet mit Christoph. Werner gegenüber versichert Christoph, dass er sich nur darauf einlässt, um sich in Sophias Vertrauen einzuschleichen. Sophia wiederum glaubt, dass sie Christoph am Haken hat. Über Larissa und Kilian arrangiert sie geschickt ein privates Dinner und es gelingt ihr, Christoph zu verführen … Fanny ist verwirrt, als sie im Müll die Rose "Hermine" findet, die sie Kilian geschenkt hat. Als sie Kilian mit dem Schicksal "ihrer" Pflanze konfrontiert, wird klar, dass die Rose nicht, wie von Larissa behauptet, von der Trauermücke befallen ist. Um Larissa zu schützen, spult Kilian überrumpelt den gleichen Text über seine Liebe zu ihr ab, wie schon bei der letzten Begegnung. Fanny ist irritiert, denn das klingt wie auswendig gelernt … Erik und Yvonne retten den betrunkenen Adam, der in den See gestürzt war. Als Alfons davon erfährt, informiert er Werner. Zwar nimmt diesen die Nachricht mit, aber im Krankenhaus besuchen will er Adam auf keinen Fall. Das ändert sich, als Adam wegen Komplikationen um sein Leben kämpft. Leo freut sich auf seine Untersuchung und hofft auf Fortschritte, aber er wird enttäuscht. Sein Heilungsverlauf verzögert sich. Katja versucht indes, Vincents Abreise zu verarbeiten. Wehmütig wartet sie auf seinen Anruf und bekommt darüber nicht mit, dass Leo bezüglich seiner Diagnose nicht die Wahrheit gesagt hat.
11:00
Ein kräftiger Regenschauer - für Elefanten kein Grund zum Jammern, denn dann gehen die Hellabrunner Elefanten am liebsten baden. Die jungen Pelikane wachsen wie die Schwammerl und sind inzwischen schon selbstständig in der Kolonie unterwegs. Polarfuchs Tschakki hat längst gerochen, dass sich da was tut - Babsi schleppt eine Waage herbei, um die Polarfüchse zu wiegen. Bei der Gespenstschrecke muss man schon ganz genau hinschauen. 14 Zentimeter wird sie lang - für Insekten schon sehr stattlich. Warum Marabudame Cleo Tierärztin Christine zu Besuch hat, wie bei Panang ein "Hautgeschabsel" genommen wird - diese und noch viele andere Geschichten aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn gibt es in "Nashorn, Zebra & Co".
11:50
Seit nahezu 50 Millionen Jahren ist die Familie der Nashörner eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Säugetiere. Heute kämpfen die Urzeitriesen um das Überleben ihrer Art - Wilderer haben es auf ihr Horn abgesehen. Im Mittelpunkt dieser Dokumentation steht das persönliche Porträt einer kleinen ugandischen Breitmaulnashornfamilie bestehend aus der neunjährigen Malaika und ihrem zweijährigen Sohn Elias. Malaika ist wieder trächtig und die Geburt seines Geschwisterchens wird im Leben des kleinen Elias viel verändern. Zu allem Überfluss brechen Buschfeuer aus. Malaika führt ihren Sohn Elias dennoch sicher durch das Reservat. Sie kennt die besten Matschlöcher für das Schlammbad am Mittag und schützt ihr Kalb vor herumschleichenden Bullen, die dem Kleinen gefährlich werden könnten. So sind Mutter und Sohn unzertrennlich, ein Herz und eine Seele. Doch eines Tages setzen bei Malaika die Wehen ein und plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Hautnah zeigt die Dokumentation erstmalig die Geburt eines Nashornkalbes in der Wildnis. Ein intimer Einblick in das Leben dieser charismatischen Tiere.
12:35
Schauspieler und Musiker Wotan Wilke Möhring ist ab Staffel 12 neuer Teamkapitän bei "Wer weiß denn sowas?". Zusammen mit Bernhard Hoëcker stellt er sich den unglaublichen, amüsanten und überraschenden Fragen von Moderator Kai Pflaume. Superhirn Bernhard Hoëcker und Quizmaster Wotan Wilke Möhring spielen im Team mit jeweils einem prominenten Studiogast, denn es gilt, richtige Antworten auf skurrile und knifflige Fragen aus Wissenschaft, Tierwelt und dem täglichen Leben zu finden. Erstsendung im Ersten: 03.11.2025
13:20
Wissen und starke Nerven, den Gegner richtig einschätzen und im richtigen Moment auch mal zocken - so können die Stars beim "Quizduell-Olymp" bestehen. Ein prominentes Rateteam fordert drei Quiz-Profis heraus, die zusammen den Olymp bilden. Erstausstrahlung im Ersten: 17.03.2023
14:10
Die 19-jährige Umweltaktivistin Alina Kaufmann wird leblos in der Havel gefunden. Eindeutige Verletzungen sprechen für ein Gewaltverbrechen. Alina war Leitfigur von "Do more!", einer Umwelt-Bewegung, die sich zivilen Ungehorsam auf die Fahne geschrieben hat. Deren Aktivist*innen haben ein Protestcamp im Berliner Forst errichtet. Sie wollen die Baumfällarbeiten für eine neue Luxuswohnanlage verhindern. Alinas Ansichten und ihr Verhalten wurden in den letzten Monaten immer kompromissloser und radikaler. So hatte sie Christoph Baumgarten, dem für die Luxuswohnanlage zuständigen Referenten für Stadtentwicklung und Wohnen, mit der Veröffentlichung eines heimlich aufgezeichneten Streitgespräches hart zugesetzt. Und auch mit Jimmy Gätke, ihrem engsten Mitstreiter bei "Do more!" hatte sie am Tag ihres Todes einen heftigen Streit.
15:00
Wofür wir schlafen Wenn wir schlafen, nutzt unser Gehirn die Auszeit, um Gedächtnisinhalte abzuspeichern, aber auch, um sie ganz neu zu ordnen. Die Schlafforschung zeigt: Wir lernen im Schlaf! Parodontitis Kraftvoll zubeißen? Gar nicht so einfach, wenn man eine fortgeschrittene Parodontitis hat und die Zähne wackeln. 50 bis 60 Prozent aller Deutschen leiden unter einer chronischen Entzündung des Zahnhalteapparates. Der Goldstandard zur Prävention und Therapie ist die Zahnhygiene. Gesunder Filterkaffee? Linsen-Creme Vegan und ballaststoffreich: Die köstlichen Linsenaufstriche serviert Rainer Sass zu geröstetem Fladenbrot mit Petersilie. Unterwasserhockey Unterwasserhockey gehört wohl zu den ungewöhnlichen Sportarten für Taucher. Wie funktioniert diese Mannschafts-Sportart? Erfunden wurde die Sportart von Apnoe-Tauchern in England.
15:30
Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt. Hinzu kommen viele Anregungen und Gestaltungs-Inspirationen sowie Bastelvorschläge, Rezepte und Wissenswertes über Ernährung, Gesundheit und Heilpflanzen.
16:00
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
16:15
"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Drei Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.
17:30
Was hat Franken tagsüber so bewegt? Das Regionalmagazin gibt darüber in kurzweiligen Beiträgen Auskunft. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden dabei behandelt.
18:00
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
19:00
Auf Korsika gehen engagierte Waldschützer und Waldforscherinnen ungewöhnliche Wege, um ihre Wälder widerstandsfähiger gegen Brände zu machen: Sie legen sogar kontrollierte Feuer. Denn fehlt das Unterholz, breiten sich Waldbrände nicht so weit aus. Im Allgäu hingegen bringt ein ehemaliger Feuerwehrmann elf Gemeinden zusammen, die sich nur gemeinsam gut gegen das nächste Hochwasser schützen können. Auch in Rotterdam hat sich eine Gruppe von Menschen zusammengetan, sie schützen ihre Stadt durch verschiedene Schwammstadt-Projekte vor Überflutung. Gegen brütende Hitze von über 40° Celsius kämpfen Menschen im brasilianischen São Paolo. Doch Freiwillige pflanzten Mini-Regenwälder - kleine Oasen mitten in die Stadt, die für Mensch und Tier ein wenig Kühlung bringen. Diese Geschichten zeigen, dass wir ungewöhnlichen Ideen brauchen, um uns besser vor Extremwetter schützen zu können.
19:30
Als klar wird, dass Angelo keine Ahnung vom Filmen und von Marketing hat, will dieser sich aus dem Staub machen. Lassen ihn die Lansinger so einfach entkommen?
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der Wachingerhof, ein Bio-Milchviehbetrieb im oberbayerischen Pliening, ist ein echtes Familienunternehmen. Bis vor kurzem lebten und werkelten hier noch vier Generationen unter einem Dach: Die Landwirte Katharina und Johannes mit ihren vier Kinder Lorenz, Sixtus, Genoveva und Johannes. Außerdem Opa Hausi und Oma Maria sowie Uroma Katharina. Sie ist vor kurzem im stolzen Alter von 100 Jahren im Kreise der Familie gestorben. Das Erfolgsrezept am Hof: Alle helfen zusammen. Neben 130 Kühen und Kälbern gibt es hier noch Schafe und ein Rehkitz zu versorgen. Auf 70 Hektar Land bauen sie außerdem Gerste, alten Roggensorten, Bohnen und Erbsen an. Alle wissen den Zusammenhalt der Großfamilie zu schätzen - auch wenn so ein Generationenwechsel nicht immer ganz ohne Reibung abläuft. Auch auf Schloss Blumenthal in der Nähe des schwäbischen Aichach arbeiten und leben viele Gleichgesinnte zusammen Hand in Hand: Einst von acht Familien gegründet, sind heute 70 Menschen hier in einer großen Gemeinschaft zu Hause. Und kümmern sich neben dem Hotel und der Gastronomie der Genossenschaft auch um eine Bio-Landwirtschaft samt Gärtnerei und Hofladen. Lorenz Jäger ist verantwortlich für die 140 Ziegen, deren Milch in der hofeigenen Käserei verarbeitet wird. Diese leitet Lorenz' Frau Maria. Aber natürlich ist die "Familie" der Landwirte in Blumenthal noch viel größer. Und wie in jeder Familie läuft auch hier nicht immer alles rund: Es fehlt dringend an Personal und auch der Ertrag könnte besser sein …
21:00
Am Watzmann werden zwei Bergsteiger als vermisst gemeldet. Am Nachmittag war ein heftiges Unwetter über die Region gezogen, danach riss der Kontakt zu den beiden Kletterern ab. Mit Einsetzen der Dunkelheit machen sich die Ramsauer Bergretterinnen und Bergretter bereit, um mit allen Kräften nach den Vermissten zu suchen. Mit dem Auto, Motorrad, zu Fuß und aus der Luft geben sie alles, um die in Not geratenen Bergsteiger zu finden. Ausgerüstet mit Stirnlampen und in kleine Gruppen aufgeteilt, durchkämmen sie das Gebirge, leuchten in Spalten und hinter Felsen. Doch auch nach über 13 Stunden Suche fehlt von den Vermissten jede Spur. Die Bergretter geben die Hoffnung jedoch nicht auf und rücken erneut mit Such-Drohnen und Hubschrauber aus.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Kristina kommt mit einer spastischen Lähmung an Armen und Beinen zur Welt. Ihre Eltern entscheiden sich bewusst gegen eine "Sonderrolle" und schicken das Mädchen in den Regelkindergarten und dann in eine Regelschule. Diese frühe Erfahrung von Normalität und Zugehörigkeit legt den Grundstein für ihre innere Stärke. Und hilft ihr, zahlreiche schmerzhafte Operationen zu verkraften, verbale Angriffe und Anfeindungen auszuhalten und unbeirrt an ihrem Ziel festzuhalten: ein möglichst freies, selbstbestimmtes Leben. Kristina will auf keinen Fall in einem geschützten Raum für Menschen mit Behinderung untergebracht sein. Als junge Studentin entdeckt sie bei einem Praktikum das sogenannte Arbeitgebermodell: 24-Stunden-Assistenz, selbst organisiert. Mit Anfang 20 wird sie Arbeitgeberin ihrer eigenen Assistenten. Heute engagiert sich Kristina als Vorsitzende des Verbands behinderter ArbeitgeberInnen - Selbstbestimmt Leben e.V. dafür, dass dieses Modell mehr Menschen offensteht. Nach dem Tod ihrer Eltern verliert sie ihre wichtigste Stütze. Doch sie merkt, dass ihr Assistenzteam mehr ist als Hilfestellung im Alltag - es ist für sie wie Familie.
22:45
Der Kaiser ist auf seine Bischöfe angewiesen: Die Regierungsgeschäfte werden komplexer, und er ist viel unterwegs. Deshalb braucht er vor Ort Verbündete, die das Reich in seinem Sinne regieren. Ein neues Staatsverständnis entwickelt sich: Der Kaiser gibt einen Teil seiner Macht und Souveränität an Bischof und Bistum ab. Aber nicht nur der Ausbau einer Landeshoheit nach außen, auch der Aufbau einer Landesherrschaft im Innern des entstehenden Territoriums ist im vollen Gange. Hierzu benötigt der Bischof treue und fähige Dienst- und Gefolgsleute. Der Lehnsmann bekommt ein Stück Land, das er bewirtschaftet - dafür leistet er seinem Lehnsherrn Dienste, darunter auch Waffendienst. Viele Ritter sind rücksichtslose Kämpfer, die die Straßen unsicher machen. Um dieser rohen Gewalt Einhalt zu gebieten, ruft die Kirche den "Gottesfrieden" aus, von mittwochs bis sonntags herrscht Waffenruhe. Wer sich nicht daran hält, wird bestraft und aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Mit der Zeit kristallisiert sich eine neue Ritterideologie heraus, in der das Schwert nicht mehr nur eine Waffe darstellt, sondern durch seine Kreuzform auch als Zeichen des Guten gilt. Das Beschützen von Armen und Schwachen wird zum ritterlichen Ideal. Geschicklichkeit wird in Ritterspielen erprobt, das erste deutsche Ritterturnier 1127 vor Würzburg ausgetragen. Ein neues ritterliches Selbstbewusstsein entwickelt sich, das Ansehen der nunmehr edlen und tugendhaften Ritter steigt. Überhaupt ändern sich die Sitten, "Höflichkeit" heißt das neue Ideal bei Hofe, angefangen bei feineren Tischsitten bis zur höfischen Kultur der Minne mit Minnedichtung und -gesang, in der die unerfüllte Liebe zur angebeteten Hohen Frau gepriesen wird. Das Fürstbistum Würzburg erringt im 12. Jahrhundert seine Eigenständigkeit, die es 650 Jahre lang bewahren kann: Der Kern eines Würzburger Selbstbewusstseins, das bis heute nachwirkt.
23:30
Den Anfang macht ein filmischer Rückblick von Schriftsteller und BR-Autor Fritz Meingast von 1964 aus der Hallertau- oder wie die Einheimischen sagen "Holledau". Sein schwarzweißer Film zeigt eine Welt kurz vor dem großen Wandel. Auf vielen Höfen wird der Hopfen noch von Hand geerntet, "gebrockt" wie die Bauern sagen. Heerscharen von "Hopfazupfa", Erntehelferinnen und -helfer kommen im Spätsommer in die Holledau. Wenn ein Hof abgeerntet ist, gibt es ein gemeinsames "Hopfenmahl" - mal schlicht, mal üppig, je nach Hofgröße und Großzügigkeit des Bauern. Die Bilder erzählen vom Rhythmus eines Hopfenjahres, von den grünen Hopfenfeldern bis zu leeren Gerüsten nach der Ernte, von den ersten Maschinen, die die Handarbeit ablösen, über das Trocknen, Schwefeln und Pressen des Hopfens bis zur Sortierung nach Güteklassen und dem begehrten Hopfensiegel. Dazu kommen Szenen aus dem Frühjahr: Umpflügen, Düngen, Spritzen gegen Ungeziefer und, sogar Nistkästen für Stare an den Hopfenstangen. So entsteht das Porträt einer Landschaft, die vom Hopfen lebt - und sich unter dem Druck der Maschinisierung verändert. Ein weiterer Rückblick führt in das Jahr 1975 zur Bier-Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Frankfurt. 238 Brauereien aus der Bundesrepublik und Westberlin stellen sich freiwillig dem Urteil der Prüfer, 470 Flaschen- und Dosenbiere werden getestet. Im Fokus stehen die Eigenschaften, die den Biergenuss ausmachen: Geschmack, Schaum und Klarheit. Und die Frage, wie lange diese Eigenschaften stabil bleiben. Schließlich geht es in die Biergärten Münchens Anfang der 70er-Jahre. 1973 sorgt eine Neuerung für hitzige Debatten: Plastikmaßkrüge. Läutet der Plastikkrug eine neue Generation des Biertrinkens ein oder ist er ein Affront gegen die Tradition. Gäste, Wirte und Tester nehmen die neuen Krüge kritisch unter die Lupe und vergleichen: Wie steht es um Haptik, Temperatur, Schaum und Geschmack und vor allem um das Gefühl, eine echte Maß in der Hand zu halten?