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TV Programm für BR Nord am 06.04.2026

Jetzt

Schmidt Max und das große Sprießen 13:05

Schmidt Max und das große Sprießen: freizeit

Freizeit und Hobby

Wildkräuterfreunden läuft bei den Austrieben von Löwenzahn, Gänseblümchen und Bärlauch das Wasser im Mund zusammen. Aber Knospen von Linde, Eiche und Pappel? Das klingt doch exotisch. Schon mal den Blattspross einer wilden Brombeere probiert? Oder vom Kuchenbaum genascht? Die Knospen von Bäumen und Sträucher ergänzen im Winter unser tägliches Essen mit frischem Grün und wertvollen Mineralstoffen. Moderator Schmidt Max hat Lupe und Leiter eingepackt und ist losgezogen ins Dachauer Hinterland. Weitere Themen in der "freizeit": Kreative Knospen-Küche - ein Menü aus den Kraftwerken der Natur, von Ahornmehl bis Pappel-Zucker Der Weltwald in Freising - neue Bäume braucht das Land. Auf der Suche nach klimastabilen Bäumen für die bayerischen Wälder.

Danach

Spessart - Natur nach Plan 13:35

Spessart - Natur nach Plan

Tiere

Der Spessart gehört zu den größten Laubmischwaldgebieten Bayerns. Nicht nur Wildschweine, Hirsche und Spechte sind hier zu Hause. Auch viele andere seltene Tiere wie der Hirschkäfer leben in den alten Laubbäumen und im reichlich vorhandenen Totholz. Von hier aus hat sich die Wildkatze wieder in Bayern ausgebreitet, dank eines konsequenten Auswilderungsprogramms und der Unterstützung einer Wildkatzenzuchtstation. Was nach unberührter Wildnis aussieht, ist also in Wirklichkeit "Natur nach Plan" - vom Menschen angelegt, gestaltet und verwaltet. Der Spessart ist kein Urwald, sondern ein Forstwald. Er ist geformt von zahllosen Förstergenerationen und Jahrhunderten extensiver Landwirtschaft. Allerdings spielt das Naturschutzbewusstsein eine immer größere Rolle: Der Wunsch, Tieren und Pflanzen einen unberührten Lebensraum zu bieten und zu erhalten. Heute steht der Wald im Spannungsfeld zwischen Tradition, gewinnorientierter Forstwirtschaft, Erholungsbedürfnis und dem wachsenden Naturschutzbewusstsein. Das Filmteam begleitet eine Biberberaterin und einen Förster, die beide jeden Tag vor der Aufgabe stehen, die Bedürfnisse von Tier, Natur und Mensch in Einklang zu bringen.

Die Zukunft des Waldes 14:20

Die Zukunft des Waldes

Natur und Umwelt

Bayerns Wäldern macht vor allem der Borkenkäfer zu schaffen, denn er liebt die heißen trockenen Sommer, die der Klimawandel mit sich bringt, und die Fichten, die hier bevorzugt gepflanzt wurden, weil sie schnell wachsen und als unkompliziert galten. Aber die mögen es feucht-kühl und werden vom Klimawandel geschwächt, was sie anfällig für den Borkenkäfer macht. In den letzten Jahren musste in Bayern mehr Holz geschlagen werden als nötig, was die Preise in den Keller treibt. So manches Waldstück ist keine Sparkasse mehr, sondern nur noch ein aufwendiges Hobby. Vor allem aber geht es um die Zukunft unserer Wälder, die das Klima stabilisieren. In Bayern ist fast jeder zweite Baum eine Fichte, gefolgt von der Kiefer, die dem Klimawandel auch nicht gewachsen ist. Die Wälder müssen sich ändern, wobei Fachleute auch fremde Baumarten ins Auge fassen wie Libanon-Zeder, amerikanische Rotbuche oder türkische Hasel. Derzeit wird viel experimentiert, aber es wird seine Zeit dauern, bis man weiß, was für welche Böden und Regionen geeignet ist. Gabriele Mooser hat staatliche Betriebe besucht, aber auch einige private Waldbesitzer, die bereits Erfahrungen gesammelt haben, weil sie die Zeichen der Zeit früher erkannt oder ein Faible für exotische Bäume hatten.

Bergmenschen 15:00

Bergmenschen: Holzknechte als Influencer

Menschen

Richard Kecht, Tobias Stückl und Wolfgang Thum sind Ausbilder in der Laubau, dem Ausbildungszentrum der Bayerischen Staatsforsten in den Chiemgauer Alpen und in Fachkreisen längst feste Größen. Mit ihren Online-Tutorials erreichen sie ein Millionenpublikum. Ihr Erfolgsgeheimnis: praxisnahes Wissen, verständlich erklärt - und im Zweifel lebensrettend. Denn Baumfällarbeiten im Bergwald oder das Arbeiten am Seilkran gehören zu den anspruchsvollsten und gefährlichsten Tätigkeiten in der Forstwirtschaft. Präzision, Erfahrung und absolute Konzentration sind hier unerlässlich. Die Ausbilder Richard, Tobias und Wolfgang sind absolute Profis, doch ihre Leidenschaft endet nicht mit dem Arbeitstag. Auch in der Freizeit zieht es sie immer wieder in den Wald. Während Wolfgang Thum in die Geschichte eintaucht und sich der Almforschung widmet, reizt Richard Kecht das Baumklettern auch bei Minusgraden. Beim Eisklettern verbindet er so alpine Begeisterung mit forstwirtschaftlichem Können.

Zurück zur Wildnis - Naturwälder in Bayern 15:30

Zurück zur Wildnis - Naturwälder in Bayern

Natur und Umwelt

Zu den neuen Schutzgebieten in Bayern gehören zwei der ältesten Wirtschaftswälder in Franken, die schon im Mittelalter als Jagdreviere und Holzlieferanten genutzt wurden. Einer ist der Naturwald Knetzberge-Böhlgrund im Norden des Steigerwalds mit nur 849 Hektar Fläche. Nach Ansicht einiger Fachleute ist das zu wenig, denn ein richtiger Urwald braucht viel Platz, um aus eigener Kraft eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren zu entwickeln. Der Irtenberger Wald bei Würzburg ist ein gepflegter Laubwald und ökologisch sehr wertvoll. Aber die Trockenheit der letzten Jahre hat ihm geschadet und nun vertrocknen die Rotbuchen. Da muss der Förster Wolfgang Schölch jetzt tatenlos zuschauen, hofft aber, dass im Lauf der Zeit robustere Baumarten nachkommen. Rund um den Donaudurchbruch bei Weltenburg ist der schöne alte Eichenbestand gefährdet. Denn junge Eichen kommen nur hoch, wenn man sie vor Wild schützt und für Licht sorgt. Dass man ausgerechnet hier einen Naturwald ausgewiesen hat, kann der Forstwissenschaftler Erwin Engeßer aus Kelheim nicht nachvollziehen. Das sehen die Befürworter des Naturwald-Prinzips anders: Es bleibt genug Platz für die deutsche Eiche, denn nur ein Zehntel des Staatswalds wird der Natur überlassen, hinzu kommen die Flächen der privaten Waldbesitzer. Umso wichtiger sind Naturwälder, die dem Klimawandel trotzen, sagen sie, und das könnten sie unbeeinflusst von Menschen besser.

Wir in Bayern 16:15

Wir in Bayern

Regionalmagazin

"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Vier Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.

Gipfeltreffen 17:45

Gipfeltreffen: Werner Schmidbauer trifft Lucki Maurer

Gespräch

Auf dem Weg zum Gipfel des Großen Osser erzählt Lucki Maurer (BR Fernsehen: "Einfach guad") von seiner Kindheit im Wirtshaus seiner Eltern und seiner großen Leidenschaft für Dark-Metal-Musik. Bei der traditionellen Gipfelbrotzeit kommt es zu einer ultimativen "Fleischpflanzerl-Competition": Als Werner Schmidbauer seine traditionell selbst gemachten Pflanzerl herausholt, packt Lucki Maurer ebenfalls frisch gemachte Fleischpflanzerl aus dem Rucksack. Der Probier-Showdown ist hart und ehrlich, and the winner is … Werner Schmidbauer! Lucki Maurer erkennt neidlos an: "Deine Fleischpflanzerl sind Champions-League, da können meine heute leider nicht mithalten." Bei einem Bier lassen die beiden das "Gipfeltreffen" ausklingen.

BR24 18:30

BR24

Nachrichten

Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage

Wald Queens - Einsatz fürs Holz 18:45

Wald Queens - Einsatz fürs Holz

Menschen

Im 2. Teil der BR-Reportage "Wald Queens" spitzen sich die Herausforderungen für die drei Protagonistinnen weiter zu. Klimastress, Käferdruck, politische Debatten und die Jagd als Werkzeug der Waldpflege verdichten sich zu einem kraftvollen Blick auf das heutige Forsthandwerk - geprägt von Frauen, die Verantwortung übernehmen. Försterin Astrid entdeckt im eigenen Familienwald Käferbefall. Mit geübtem Blick erkennt sie das gefährliche Bohrmehl und weiß: Jetzt zählt jede Stunde. Zusammen mit Waldarbeitern und ihrem Mann Sebastian werden befallene Bäume markiert, gefällt und schnell aus dem Wald gebracht, um eine Massenvermehrung zu verhindern. Die Käferjagd bestimmt ihren Alltag - oft zwischen Kindergartenzeiten und Arbeitseinsätzen im Privatwald ihrer Kundinnen. Waldkönigin Patricia reist zum Jubiläum der Bayerischen Staatsforsten in den Landtag. Dort verfolgt sie eine Mission: Sie möchte "Jagdminister" Hubert Aiwanger zu einem Waldbegang einladen, um ihm zu zeigen, wie ein zukunftsfähiger Mischwald durch aktive Jagd entsteht. Wochen später führt sie ihn durch den Wald ihrer Familie. Aiwanger lobt die konsequente Pflege, die starke Durchforstung und die geringe Verbissbelastung - ein Moment, der Patricia Mut macht für den weiteren politischen Einsatz. Wald-Influencerin Beatrice erlebt schließlich den Höhepunkt ihres Jagdjahres: die Blattjagd. Ausgerüstet mit Lockruf und Handy für ihre Community hofft sie auf einen Rehbock - doch die Natur hat ihren eigenen Rhythmus. Gleichzeitig kontrolliert sie Naturverjüngungsflächen, dokumentiert den Zustand der Jungbäume und erklärt, warum Jagd und Waldentwicklung untrennbar miteinander verbunden sind. "Wald Queens - Einsatz fürs Holz": Zwischen Harvester, politischem Austausch und stillen Jagdmomenten zeigen die Wald Queens, wie anspruchsvoll, komplex und überraschend moderne Forstarbeit heute ist - und wie wichtig weibliche Perspektiven im Wald geworden sind.

Landgasthäuser 19:30

Landgasthäuser: Steirische Osterbräuche

Landschaftsbild

Das Team von "Landgasthäuser" besucht die Steiermark, den "Garten Österreichs", in dessen mildem Klima Gemüse, Obst und Wein exzellent gedeihen. Das Filmteam ist quer durch die Region unterwegs und zeigt Feste, Prozessionen und Osterbräuche. Zum Beispiel den "Stubenberger Kirchgang", bei dem Jungen und Mädchen geweihtes Feuer in jedes Haus tragen. Es ist in Großsteinbach bei der Osterprozession und dem großen Osterfeuer dabei. In Pöllau zeigt eine Familie den alten Brauch des "Kornbetens". Im "Haus der Frauen", einem ehemaligen Augustiner-Kloster in St. Johann, lernen Frauen, wie man Ostereier wunderschön färbt und Weihdecken für den Osterkorb bestickt. In der Lichtenegg-Kapelle eines Weilers findet die "Fleischweihe" statt, der beliebteste kirchliche Osterbrauch der Steirer. In der Osterzeit gibt es in der Steiermark besondere kulinarische Schmankerl: In St. Johann werden Eier paniert und mit Brennnessel-Spinat und aufgeschlagenem Krenschaum angeboten. Am Stubenbergsee werden die Gäste mit Haxen vom Berglamm verwöhnt. In einem Hotel nahe der Riegersburg in der Oststeiermark stellt der Küchenchef ein Steak der außergewöhnlichen Art vor: Ein saftiges Lendensteak vom Almochsen wird mit feinen Kalbfleischstreifen gefüllt und auf "Kartoffelstroh" serviert. In Walkersdorf gibt es einen delikaten Oster-Guglhupf vom Ex-Chef-Koch eines Wiener Nobelhotels. Zwei "Osterhasenwerkstätten" werden besucht: In Weiz werden die Langohren aus Milch- oder Bitterschokolade hergestellt, in Pöllau aus Lebkuchen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Landfrauenküche - Kulinarische Schätze 20:15

Landfrauenküche - Kulinarische Schätze: Kulinarische Schätze aus Oberbayern

Essen und Trinken

Im oberbayerischen Voralpenland, in Reichling südlich von Landsberg am Lech, erwecken Gisela Elfinger und ihr Mann Hans einen der letzten alten Höfe im Ort zu neuem Leben. Vor 19 Jahren kauften sie das Anwesen, renovierten es in Eigenleistung und bauten Schritt für Schritt einen vielseitigen Biohof auf. Herzstück ist die Zucht von Walliser Schwarznasenschafen - einer seltenen, ursprünglich aus dem Schweizer Wallis stammenden Rasse, die in Bayern nur wenige Betriebe halten. "Wir sind komplette Quereinsteiger. Ich bin gelernte Krankenschwester und mein Mann war bei der Kripo", sagt Gisela Elfinger. Heute steht der Hof auf mehreren Standbeinen: Neben 27 Schafen und deren Nachzucht leben hier auch Enten, Hühner und Bienen. Besonders wichtig ist der 50-Jährigen aber die Soziale Landwirtschaft. Regelmäßig besuchen Gruppen von Alzheimerpatienten den Biohof, zudem betreut das Ehepaar Pflegekinder und öffnet den Hof als Lebens- und Lernort. Bei den Tieren setzen Gisela und Hans auf eine möglichst vollständige Verwertung. Neben Fleisch und Fellen nutzen sie auch die Wolle: Gisela spinnt daraus eigene Produkte und verkauft sie im Hofladen. Auch in der Küche kommt nur auf den Teller, was vom eigenen Hof stammt. In ihrem Menü steht das Lamm im Mittelpunkt: Zum Gruß aus der Küche serviert sie Lammbratwürste mit Zwetschgen-Chutney und Schafskäsedip auf Dinkelbaguette. Es folgt ein Ragout aus Lammherzen mit Ofengemüse und Kartoffelpüree. Den süßen Abschluss bilden Palatschinken mit karamellisierten Äpfeln und Birnen-Mascarpone-Minzcreme.

Versteckte Paradiese 21:00

Versteckte Paradiese: Die Storchenhauptstadt im Aischgrund

Tiere

Die mittelfränkische Gemeinde Uehlfeld im Herzen des Aischgrunds steht im Zentrum des Films: Über 250 Störche sind in diesem kleinen Ort im Sommer zu finden. Ein Filmteam begleitet den Meerrettichbauern und "Storchenvater" Gerhard Bärthlein bei der Aufzucht der Jungvögel bis zum Ausfliegen. Dank seines Engagements hat sich Uehlfeld zu einer der storchenreichsten Regionen in Deutschland entwickelt. Allein auf den Scheunen seines Bauernhofes mitten im Ort brüten fünf Storchenpaare. Gleich nebenan liegt die beeindruckende Teichlandschaft des Aischgrunds. Das riesige Feuchtgebiet in Mittelfranken bietet ideale Bedingungen und viel Futter für die Störche und zahlreiche andere Vogelarten. Im Mittelalter legten Mönche dort die vielen Weiher an. In der regenarmen Region dienten sie als Wasserspeicher und lieferten Karpfen als Fastenspeise. Hier wird auch Meerrettich angebaut, der auf den feuchten Böden gut wächst. Storchenvater Bärthlein ist einer der drei letzten Meerrettichbauern in Uehlfeld. Im Juni, wenn die Jungstörche ausfliegen, geht es rund in Uehlfeld. Denn Fliegen will gelernt sein und nicht jeder junge Storch schafft es gleich. Und manchmal fällt auch mal eine Schlange oder ein Fisch vom Himmel. Die Herausforderungen für manchen Hausbesitzer steigen. Dächer leiden unter der Last und dem Dreck durch die Horste. Und auch die bei den Vögeln so beliebte Uehlfelder Kirche hat schon Schaden genommen. Wie gehen die Menschen im Ort mit den vielen Tieren um? Und wie hilft die Gemeinde Uehlfeld mit, um das Zusammenleben zwischen Menschen und Vögel zu erleichtern?

BR24 21:45

BR24

Nachrichten

Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage

Lebenslinien 22:00

Lebenslinien: Die Theres von Lansing und wer ich wirklich bin

Menschen

Ursula Erber stammt aus einer alten Münchner Künstlerfamilie. Sie studiert Schauspiel an der Otto Falckenberg-Schule und bekommt bald ein Engagement am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Dort heiratet sie und wird mit 22 Mutter, tritt aber weiterhin auf. Nach anfänglichen Erfolgen merkt sie, dass sie unter dem Intendanten Gustaf Gründgens künstlerisch nicht weiterkommt und beginnt eine Ochsentour durch kleinere Theater. Doch ihre Ehe scheitert, und als Tochter Ruth schulpflichtig wird, kann sich Ursula allein nicht ausreichend um sie kümmern. Sie gibt das Kind in die Obhut ihrer Mutter in München - eine Entscheidung, die sie bis heute bereut. Nach einer zweiten gescheiterten Ehe begibt sie sich auf eine lange Theater-Tournée durch Nord- und Südamerika. Politisiert durch ihre Erfahrungen dort, kehrt sie nach München zurück, engagiert sich in Bürgerinitiativen und kandidiert für den Gemeinderat in Gauting. Und sie heiratet zum dritten Mal: den Lateinlehrer ihrer Tochter. Eine Ehe, die über vierzig Jahre hält - bis zum Tod ihres Mannes 2017.

Burgen und Schlösser in Österreich 22:45

Burgen und Schlösser in Österreich: Das westliche Waldviertel

Dokumentation

Nur wenige Kilometer nördlich der Donau liegt das prunkvolle Schloss Artstetten, das Kaiser Franz I. im Jahr 1823 in den Besitz der Habsburger brachte. Schließlich wurde Erzherzog Franz Ferdinand 1889 Besitzer des Schlosses. Heute wird das Schloss von seiner Urenkelin Alix de La Poëze d'Harambure-Fraye und ihrer Familie bewohnt. Ein imposantes Zeugnis mittelalterlicher Wehrbauten ist Burg Rappottenstein. Seit zwei Jahrzehnten führt der ehemalige Rappottensteiner Hauptschullehrer Alfred Hahn Besucher durch die riesige Festungsanlage. Heute betreibt hier das Rote Kreuz das Therapiezentrum Kinderburg, in dem Familien mit chronisch kranken Kindern oder nach Trauerfällen einziehen können. In einer Flussschleife des Kamps liegt das Stift Zwettl, das weltweit drittälteste Zisterzienserkloster. Im berühmten romanisch-gotischen Kreuzgang trifft das Filmteam auf Markus Feyertag, der allerlei Anekdoten über das Klosterleben zu erzählen hat. Ein weiteres Schlossjuwel im Waldviertel ist Schloss Greillenstein. Bis heute ist das Schloss im Besitz der Adelsfamilie Kuefstein. Seit 1960 ist es nicht mehr bewohnt, jedoch als Museum der Öffentlichkeit zugänglich. Darin befindet sich eine einzigartige Sammlung mittelalterlicher Gerichtsakten. Unweit der Grenze zu Tschechien, inmitten der Ortschaft Heidenreichstein, steht die gleichnamige Burg, die bis heute ihren Wehrcharakter beibehalten hat. Die Wasserburg ist nur über eine Zugbrücke erreichbar. Seit 1160 ist die Burg nie infolge einer kriegerischen Auseinandersetzung beschädigt worden, davon zeugt der gute Zustand des Gemäuers quer durch die Baugeschichte. Bemerkenswert ist, dass Burg Heidenreichstein heute ganzjährig bewohnt wird - von der Familie Kinsky, Nachfahren des böhmischen Adelsgeschlechts Kinsky von Wchinitz und Tettau. Schon als Kind hat hier Netty Kinsky gelebt, die mit der Burg zahlreiche persönliche Erinnerungen verbindet. Ihren Bruder Johannes Kinsky begleitet das Filmteam beim Füttern und Entnehmen von Karpfen - eine Waldviertler Spezialität, dessen Zucht ein wesentliches wirtschaftliches Standbein der Familie Kinsky ist.

Raus aufs Land 23:30

Raus aufs Land: Catchy Story: Landleben zwischen Pferd und Fasnacht

Reportagereihe

Bei Alina und Pascal läuft auf der Baustelle vieles schief. Pascal überwindet sich und besteigt für Alina zum ersten Mal ein Pferd - doch Parkett und Wandfarbe sorgen für neue Frustration. Anna und Moritz wollten auf dem Land eine Familie gründen. Anna ist hochschwanger, das Haus eine Baustelle und ein Traditionsfest rückt näher. Die Sehnsucht nach der Geburt wächst - genauso wie der Druck. In Assmannshausen soll der 66. Geburtstag von Markus zu einer perfekten Einweihungsparty umfunktioniert werden. Doch die Zusammenarbeit zwischen Vater und Sohn ist schwierig - und die Renovierungskosten explodieren.