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TV Programm für BR Nord am 15.06.2026

Jetzt

Querbeet 19:00

Querbeet: Deko-Idee mit Rosen

Pflanzen

Magazinsendung für alle, die an gärtnerischen Themen interessiert sind. Mit jahreszeitlich abgestimmten Pflanzenporträts, praktischen Tipps zur Pflanzenpflege, Vorstellung von Heil- und Giftpflanzen, Rezepten, Aufnahmen aus europäischen Gartenanlagen.

Danach

Dahoam is Dahoam 19:30

Dahoam is Dahoam: Im falschen Revier

Familienserie

Sophia vermutet, dass Maximilian Kurz sie wegen ihrer unbeabsichtigten Wilderei angezeigt hat. Liegt sie mit ihrer Vermutung richtig?

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Lust aufs Land - Bayerische Hofgeschichten 20:15

Lust aufs Land - Bayerische Hofgeschichten: Wir sind füreinander da!

Menschen

Weinbau gibt es auch im Allgäu - in Lindau am Bodensee. Dort hat Teresa Deufel nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters kurz nach dem Abitur entschieden, den heimischen Betrieb zu übernehmen und Winzerin zu werden. Heute ist Teresa 41 Jahre alt, hat drei Kinder und führt das Weingut - gemeinsam mit ihrem Ehemann Phillip. 25.000 Flaschen Naturwein füllt sie normalerweise jedes Jahr ab, doch das unbeständige Klima hat ihr im vergangenen Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht: ein Drittel weniger Trauben als üblich. Da trifft es sich gut, dass der Familien-Betrieb ein weiteres Standbein hat: Während sich Teresa um den Wein kümmert, ist Phillipps Steckenpferd der Bio-Obstbau mit Äpfeln und Kirschen. Füreinander da zu sein, das gilt in ganz besonderer Weise auch für zwei Frauen, die im oberbayerischen Aying gemeinsam den Stadler-Hof bewirtschaften. Als Landwirt Martin Stadler dort im April 2024 bei einem Arbeitsunfall tragisch ums Leben kommt, hinterlässt er den Milchviehbetrieb, seine Frau Monika und vier Kinder. Monika hat nach dem Schicksalsschlag aber nie daran gezweifelt, dass sie den Hof weiterführen will. Sie sucht sich Unterstützung und findet sie in Kathrin Schlickenrieder. Die leidenschaftliche Landwirtin kommt nach dem Unfall zunächst als Betriebshelferin auf den Stadlerhof - und ist bis heute geblieben. Für Monikas Kinder ist Kathrin wie eine zweite Mutter geworden. Die beiden Frauen sind mittlerweile ein eingespieltes Team und profitieren voneinander. Denn bevor Kathrin auf den Stadlerhof gekommen ist, gab es auch in ihrem Leben eine schmerzhafte Wendung: Nach der Scheidung von ihrem Mann musste sie den gemeinsamen Hof verlassen und stand vor dem Nichts.

Österreichs Bergdörfer 21:00

Österreichs Bergdörfer: Leben in den Nockbergen

Land und Leute

Von Kaning über Feld am See, Afritz und Fresach bis nach Arriach, begegnet das Filmteam Landwirten, denen das Bauerndasein in die Wiege gelegt wurde und Gastwirten, bei denen Nachhaltigkeit und natürliche Lebensmittel aus der Region Lebensqualität bedeuten. In der Luftkurortgemeinde Arriach, an den südöstlichen Ausläufern der Nockregion, bekommt man einen Einblick in die alltäglichen Herausforderungen eines leidenschaftlichen Jägers und Landwirtes. Trotz der Einzigartigkeit der jeweiligen Dörfer verbindet ihre Bewohner und Bewohnerinnen die Nähe zur Natur, der Zusammenhalt der Familie und die Liebe zur Arbeit.

BR24 21:45

BR24

Nachrichten

Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage

Lebenslinien 22:00

Lebenslinien: Als Bierbrauer fang' ich von vorne an

Menschen

Bernd Schweiger wächst mitten in der Wirtsstube auf und fühlt sich wohl zwischen Stammtisch und Gästen. Sein Körper aber zeigt ihm schon früh, dass nicht immer alles mit Kraft und Sturheit zu lösen ist: Beim Fußball ruiniert er sich die Knie, auf dem Bau als gelernter Zimmerer leidet immer mehr sein Kreuz. Als junger Familienvater hat er immer wieder mit schweren Migräneattacken zu kämpfen. Und dann verunglückt seine jüngere Tochter bei einem Fahrradunfall. Doch Bernd will für die Familie da sein und macht weiter wie gewohnt. Nur wenige Jahre später hat Bernd mitten auf der Baustelle einen Aortenriss. Er überlebt knapp, doch als Zimmerer kann er nicht mehr arbeiten. Er fällt in ein Loch und muss die Schwäche seines Körpers akzeptieren. Doch dann ruft ihn ein Brauereibesitzer an, der ihn noch aus seiner Zeit als Fastenprediger und Hochzeitslader kennt, und will ihn einstellen. Bernd sagt zu, aber - gründlich wie er ist - will er auch hier ganz genau das Handwerk kennen und beginnt mit 44 Jahren eine Brauerlehre

Das Bayerische Jahrtausend 22:45

Das Bayerische Jahrtausend: 13. Jahrhundert: Regensburg

Dokumentation

Regensburg ist eine der ältesten Städte Deutschlands und war über Jahrhunderte hinweg königliche und herzogliche Residenzstadt im Herzen Bayerns. Im 13. Jahrhundert gibt es keine vergleichbare Stadt in Süddeutschland: Regensburg ist Bischofssitz, seine etwa 15.000 Einwohner sind wohlhabend, die imposante Steinerne Brücke über der Donau gilt im Mittelalter als eines der Weltwunder. Als durch den Mongolensturm Anfang der 40er-Jahre der für Regensburg so wichtige Osthandel schlagartig zusammenbricht, steht die aufstrebende Kaufmannsfamilie Zant beinahe vor dem Ruin. Doch die Zants erschließen neue Märkte und konzentrieren sich auf den Handel mit ausländischen Gewürzen. Auch Luxusgüter wie Safran und Pfeffer finden Käufer. Ein neues Zahlungsmittel kommt für die Menschen des 13. Jahrhunderts immer mehr in Mode: Münzen statt Naturalien. Vor allem der Regensburger Pfennig wird zu einer weit verbreiteten Währungseinheit. Mit dem gestiegenen Bedarf an Münzen bekommt auch eine andere Verdienstmöglichkeit Bedeutung: der Geldverleih und damit die Frage, ob man dafür Zinsen nehmen dürfe. Viele vermögende Bürger bauen eigene Kapellen für ihr Seelenheil und investieren in große Bauwerke wie den Regensburger Dom. Er entsteht im neuesten gotischen Stil, mit großen farbigen Fenstern, die die Wände der Kathedrale auflösen und den Raum in ein überirdisches Licht tauchen. Zusammen mit der Steinernen Brücke bildet der Dom noch heute das Wahrzeichen von Regensburg. Der Aufbruch in eine neue Zeit hat begonnen, kein Herzog und auch kein Bischof mehr hat die städtischen Angelegenheiten zu bestimmen. Die Regensburger regieren sich fortan selbst in einer freien Stadt, mit dem Bürgerstolz einer mittelalterlichen Handelsmetropole.

BR Retro 23:30

BR Retro: Das Magazin

Zeitgeschichte

Den Anfang macht ein filmischer Rückblick von Schriftsteller und BR-Autor Fritz Meingast von 1964 aus der Hallertau- oder wie die Einheimischen sagen "Holledau". Sein schwarzweißer Film zeigt eine Welt kurz vor dem großen Wandel. Auf vielen Höfen wird der Hopfen noch von Hand geerntet, "gebrockt" wie die Bauern sagen. Heerscharen von "Hopfazupfa", Erntehelferinnen und -helfer kommen im Spätsommer in die Holledau. Wenn ein Hof abgeerntet ist, gibt es ein gemeinsames "Hopfenmahl" - mal schlicht, mal üppig, je nach Hofgröße und Großzügigkeit des Bauern. Die Bilder erzählen vom Rhythmus eines Hopfenjahres, von den grünen Hopfenfeldern bis zu leeren Gerüsten nach der Ernte, von den ersten Maschinen, die die Handarbeit ablösen, über das Trocknen, Schwefeln und Pressen des Hopfens bis zur Sortierung nach Güteklassen und dem begehrten Hopfensiegel. Dazu kommen Szenen aus dem Frühjahr: Umpflügen, Düngen, Spritzen gegen Ungeziefer und, sogar Nistkästen für Stare an den Hopfenstangen. So entsteht das Porträt einer Landschaft, die vom Hopfen lebt - und sich unter dem Druck der Maschinisierung verändert. Ein weiterer Rückblick führt in das Jahr 1975 zur Bier-Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Frankfurt. 238 Brauereien aus der Bundesrepublik und Westberlin stellen sich freiwillig dem Urteil der Prüfer, 470 Flaschen- und Dosenbiere werden getestet. Im Fokus stehen die Eigenschaften, die den Biergenuss ausmachen: Geschmack, Schaum und Klarheit. Und die Frage, wie lange diese Eigenschaften stabil bleiben. Schließlich geht es in die Biergärten Münchens Anfang der 70er-Jahre. 1973 sorgt eine Neuerung für hitzige Debatten: Plastikmaßkrüge. Läutet der Plastikkrug eine neue Generation des Biertrinkens ein oder ist er ein Affront gegen die Tradition. Gäste, Wirte und Tester nehmen die neuen Krüge kritisch unter die Lupe und vergleichen: Wie steht es um Haptik, Temperatur, Schaum und Geschmack und vor allem um das Gefühl, eine echte Maß in der Hand zu halten?