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"Eagles of the Republic" - Politthriller über Filmkunst und Propaganda Der Politthriller "Eagles of the Republic" erzählt von einem Filmstar in einem autoritären Staat - Ägypten dient hier als Vorbild - der in ein Netz aus politischen Intrigen gerät. Fares Fares spielt den Schauspieler, der vom autokratischen Regime unter Druck gesetzt wird: Er soll in einem Propagandafilm den Präsidenten spielen und seinem Aufstieg zur Macht ein populäres Gesicht geben. Zunächst weigert er sich, doch der Druck auf die Familie wächst: Er wird überwacht, sein Sohn bedroht und finstere Mächte im Staat treiben ihr eigenes Spiel. Regisseur Tarik Saleh thematisiert Grausamkeit, Gefahr und Selbstverleugnung. Im "kinokino"-Interview gehen Saleh und Fares Fares der Frage nach: Kann man einem Staat entkommen, der bis in die Privatsphäre hinein alles kontrolliert? Cannes 2026 - die ersten Höhepunkte Die 79. Filmfestspiele in Cannes sind gestartet. "kinokino" ist vor Ort, trifft Stars zum Interview und berichtet von den großen Entdeckungen sowie der ein oder anderen cineastischen Enttäuschung. Hollywood bleibt in diesem Jahr fern, dafür sind deutsche Filme und Schauspieltalente stark vertreten. So etwa Sandra Hüller, Hanns Zischler und August Diehl in einem vom BR koproduzierten Drama: "Vaterland" erzählt von der Reise von Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seiner Tochter Erika 1949 durch Deutschland sowie der vorsichtigen Rückkehr in ein Land, das die Manns während des NS-Regimes verlassen mussten. Regisseur Volker Schlöndorff präsentiert in Cannes die Literaturverfilmung "Heimsuchung" nach dem Bestseller von Jenny Erpenbeck, prominent besetzt mit Lars Eidinger, Susanne Wolff, Martina Gedeck und Ulrich Matthes. Und Jella Haase spielt an der Seite von Léa Seydoux im Wettbewerbsfilm "Gentle Monster". Außerdem ein Treffen mit "Akte-X"-Ikone Gillian Anderson, die in der queeren Horrorkomödie "Teenage Sex and Death at Camp Miasma" ganz ungewöhnliche Seiten zeigt. Welche dieser Filme Chancen auf die Goldene Palme haben, verrät "kinokino". In München geht das 41. DOK.fest zu Ende: "kinokino" berichtet von der Preisverleihung und stellt den Gewinnerfilm des "kinokino"-Publikumspreises vor.
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Die Veranstaltung wurde im Juni 2023 im Lustspielhaus München aufgezeichnet.