17:45
Seenland, Geopark und Altmühltal: Urlaub in und um Treuchtlingen (Treuchtlingen/Mittelfranken) Drei bekannte Urlaubsregionen treffen in Treuchtlingen zusammen. Das Fränkische Seenland, der Geopark Nördlinger Ries und der Naturpark Altmühltal - von Treuchtlingen aus geht's direkt los. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch im Boot. Feine Linien auf hartem Grund: zu Besuch bei der Steinkünstlerin (Mörnsheim/Mittelfranken) Stein statt Leinwand - so arbeitet die Künstlerin Elizabeth Steinhauser aus Mörnsheim. Sie verwendet die Natursteine aus dem Altmühltal und zeichnet direkt auf Stein. Lithografie beruht auf dem Gegensatz von Fett und Wasser. Die fettige Zeichnung zieht die Druckfarbe an. In einer alten Presse druckt Steinhauser ihre Kunstwerke. Klein, aber oho: das Miniaturland für Eisenbahnfans (Treuchtlingen/Mittelfranken) Seit 2003 erschafft sich Bernhard Fackler seine eigene Welt. Und mittlerweile ist sein "Miniaturland Treuchtlingen" zu einer der größten Modelleisenbahn-Anlagen Deutschlands gewachsen. Auf 250 Quadratmetern sind im Wechsel 218 Züge unterwegs, Holzfäller arbeiten, Schwimmer ziehen im Pool ihre Bahnen und Skifahrer sind im Sessellift unterwegs. Es gibt kaum eine Stelle, wo sich mal nichts bewegt. Und der leidenschaftliche Bastler Bernhard Fackler hat noch viel vor in seiner Welt im Kleinen.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
Sie ist wohl eine der schönsten Wein-Landschaften in Europa - und das mit 650 Kilometer Wanderwegen und 800 Kilometer Radwegen. Die Süd-Steiermark trägt den Titel "Toskana" zu Recht. Im Reich des weißen "Sauvignon blanc" findet der Schmidt Max kleine Winzer-Häuser zum Übernachten, die ganz einsam in den Weinbergen stehen. Mit dem Wein hat er es eigentlich nicht so sehr. Bis ihn drei Winzer überzeugen: Ein junger Wilder, ein Säulenheiliger und ein Bayer, den jeder kennt - aber nicht des Weines wegen.
19:15
Der Kirschenanbau ist nichts für schwache Nerven, Horst März weiß: Ein Frost im Frühjahr und schnell ist die Ernte dahin. 500 Bäume stehen bei ihm in Junkersdorf, im nördlichen Teil der Haßberge. Einen Teil davon hat schon sein Vater gepflanzt. Zur Erntezeit nimmt sich Horst März Urlaub, trotzdem braucht es fast die halbe Verwandtschaft, um alle Kirschen rechtzeitig zu pflücken. Geerntet wird meist in der Früh oder am Abend, die Früchte vertragen die Hitze nicht. Für all seine Pflücker hält Horst handgeflochtene Weidenkörbe bereit. Seiner Ansicht nach noch immer die beste Erntehilfe. Früher hat der Kirschenbauer die Früchte direkt am Hof verkauft, sein Sohn Steffen macht es anders. Direkt an der viel befahrenen B279, die mitten durch den Ort führt, hat Steffen März sein Verkaufshäuschen aufgestellt. Anfangs war er skeptisch, doch der Verkauf mit Selbstbedienung läuft gut. Trotz schlauer Verkaufsideen, viel Geld verdienen die Familien mit ihren Kirschen nicht. Früchte, die sie nicht selbst verkaufen, müssen im Handel in Aussehen und Größe strengen Vorschriften genügen. Auf dem Obstgroßmarkt in Pretzfeld wird die Qualität mithilfe von Schablonen geprüft. Früchte unter 22 mm Durchmesser kommen gar nicht erst in den Supermarkt. Johannes Haas, Obstbauer und Brenner in der Fränkischen Schweiz, geht einen anderen Weg. Seine Kirschen baut er ausschließlich fürs Brennen an. Hierfür wählt er besonders aromatische, alte Sorten, wie etwa die tiefschwarze Dolleseppler-Süßkirsche. Zur Ernte werden die Bäume wie bei der Olivenernte kräftig geschüttelt und die heruntergefallenen Früchte aufgelesen. An einem Vormittag kommen so schnell drei Tonnen Kirschen für die Edelbrennerei zusammen. In Kleinmünster in den Haßbergen hatte sich über dreißig Jahre lang niemand mehr um die alten Obstbäume gekümmert. Christina Fallenbacher und ihr Mann Christoph haben nach und nach die verwaisten Obstwiesen gekauft. Sie pflegen die Kirschbäume und verzichten auf Spritzmittel. Christina, die viele Jahre ein eigenes Restaurant geführt hat, kocht aus den Früchten Saft, Marmelade oder Chutney und sie legt die Kirschen sogar mit Salz ein. Das Lieblingsgericht der Familie ist der frisch gebackene Kirschenplotz direkt aus dem eigenen Backhäuschen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Am Bauernhof von Fridolin und Vinzenz Knöcherl geht's heiß her. Dort treibt nämlich Opa Kunibert (Volker Heißmann) sein Unwesen und der denkt gar nicht daran, auf seine alten Tage ruhiger zu werden. Mit seinen Lausbuben-, besser gesagt Laus-Großvaterstreichen vertreibt er nicht zuletzt Hofhelferin Elfi, die gute Seele des Hofes, sondern raubt auch seinen beiden Söhnen den letzten Nerv. Zu allem Unglück sind sie schwer verschuldet. Es muss also schnellstmöglich viel Geld her, sonst gehört der Hof, der seit Generationen im Familienbesitz ist, mit einem Schlag der Bank. Da hilft nur eines: Der Großvater wird verkauft. Vielmehr er verkauft sich selbst. Und zwar an das weit und breit bekannte Schlitzohr Helmers Schrems (Martin Rassau), der vorgibt, seine preußische Frau mit einem echten fränkischen Großvater beschenken zu wollen, jedoch im Hintergrund einen betrügerischen Plan verfolgt.
21:45
Bei dem Versuch einen Ehestreit zu schlichten, finden Hubert und Staller einen Toten, der kopfüber in einem Müllcontainer steckt. Die ungewöhnliche Kleidung des Mannes und ein Gespräch mit dem Hausmeister, bringen Licht ins Dunkel: Bei dem Toten handelt es sich um den Wandergesellen Kurt Keppler, der im Auftrag der Zimmerei Waldhofer das Dach des Hauses reparieren sollte. Hubert und Staller suchen die Zimmerei auf und sprechen mit dem Chef Friedrich Waldhofer. Der zeigt sich zwar schockiert über den Mord an Keppler, gibt sich aber gleichzeitig wortkarg: Denn als Altgeselle und eingefleischter Traditionalist hat er nicht viel übrig für die Polizei. Waldhofers hübsche Tochter Julia ist da etwas zugänglicher, behauptet aber, nicht viel über das Opfer zu wissen. Eine Lüge, denn Hubert und Staller finden heraus, dass Julia eine Affäre mit dem Ermordeten hatte. Und das, obwohl sie mit dem attraktiven Tennislehrer Florian Reif verlobt ist. Der gerät unter Verdacht, kann aber ein hieb- und stichfestes Alibi vorweisen. Bullenzüchter Bernd Geiger dagegen macht keinen Hehl daraus, wütend auf den ermordeten Keppler gewesen zu sein. Bleibt noch Wandergesellin Charly Nägele, die mit dem Opfer kurzzeitig auf der Walz war. Doch auch ihre Aussage führt in eine Sackgasse …
22:30
Kurz vor Dienstschluss fischt Gentleman Staller für eine Passantin einen verlorenen Schlüssel aus dem Gully. Als er sich danach die Hände in einem nahe gelegenen Friseursalon waschen will, findet er eine Frau auf dem Boden. Offensichtlich ist sie erschlagen worden. Schnell ist die Tote als Steffi Lindinger, die Eigentümerin des Salons, identifiziert. Die Kasse ist ausgeräumt, sodass alles danach aussieht, als sei die Geschäftsfrau Opfer eines Raubmörders geworden. Durch die Aussage der letzten Kundin Renate Aufhammer lässt sich der Zeitpunkt des Mordes recht gut eingrenzen. Heiko Lindinger, der als Friseur bei seiner Frau angestellt war, hatte den Salon bereits einige Zeit vorher verlassen. Für die Tatzeit kann er ein Alibi vorweisen: Er war im örtlichen Supermarkt einkaufen, als Beweis kann er einen Kassenzettel vorlegen. Die attraktive Miriam Sander, ihres Zeichens zweite Angestellte im Friseursalon, gibt an, dass sie zum Tatzeitpunkt zu Hause gewesen sei, wofür es allerdings keine Zeugen gebe. Sonja Wirth wird dazu verdonnert, sich in den Salon einzuschleusen, um herauszufinden, ob vielleicht doch eine Beziehungstat infrage kommt. Derweil gewinnt ein weiterer Vorfall an Bedeutung: Bei Sabrina Rattlinger ist ein falscher 50-Euro-Schein aufgetaucht. Ein höchst informatives Gespräch mit Yazid bringt Hubert und Staller der Lösung des Falls den entscheidenden Schritt näher.
23:15
30 Minuten Filmfest München 2026: Moderatorin Christina Wolf präsentiert die Höhepunkte des Festivals - mit großen Premieren, internationalen Stars, spannenden Entdeckungen und exklusiven Interviews. Freundschaft kennt kein Alter - "Lieblingsmenschen" Ein 31-jähriger homosexueller Geflüchteter aus dem Iran und eine 101-jährige Berlinerin - was beide verbindet, ist zunächst nur eine Wohnung. Doch aus einer pragmatischen Wohngemeinschaft wächst eine außergewöhnliche Freundschaft, die beiden neuen Halt gibt. Mit "Lieblingsmenschen" erzählt der Film eine wahre Geschichte, berührend und mit leisem Humor. "kinokino" stellt den Film vor und die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Katharina Thalbach und ihr Spielpartner Bardo Böhlefeld plaudern über Freudentränen und die Macht des Optimismus. "23 000 Leben" - Seenotretter-Drama mit Starensemble Eine Gruppe junger Menschen will das Sterben im Mittelmeer nicht länger hinnehmen und gründet kurzerhand eine zivile Seenotrettungsmission, "Jugend rettet". Aus Idealismus wird ein Einsatz, der die Beteiligten an ihre Grenzen führt und grundlegende Fragen nach Recht, Moral und Menschlichkeit aufwirft. Markus Gollers Netflix-Produktion "23 000 Leben" feiert in München Weltpremiere und blickt zehn Jahre später auf ein Kapitel der jüngeren europäischen Geschichte zurück, das bis heute nichts von seiner Brisanz verloren hat. In "kinokino" sprechen die Seenotretter Sascha Girke und Benedikt Funke, die das Filmteam während der Dreharbeiten unterstützt haben. Großmeister des queeren Kinos - Regie-Ikonen Almodóvar und Sachs Zwei der bedeutendsten Autorenfilmer der Gegenwart präsentieren beim Filmfest ihre neuesten Arbeiten. Oscarpreisträger Pedro Almodóvar spielt in "Bitteres Fest" raffiniert mit den Grenzen zwischen Leben und Kunst, während US-Indie-Regisseur Ira Sachs in "The Man I Love" von einem Künstler erzählt, der in den 1980er-Jahren in New York mit Krankheit, Vergänglichkeit und dem nahenden Tod ringt. In "kinokino" sprechen die beiden Regie-Großmeister über ihre Filme und den Stand des queeren Kinos. "Was haben wir gelacht" - Frauen und Humor im Fernsehen Maren Kroymann, Bettina Böttinger, Hella von Sinnen, Esther Schweins und Gaby Köster blicken zurück auf eine Zeit, in der Komikerinnen sich ihren Platz in einer von Männern dominierten Unterhaltungsbranche erkämpfen mussten. Die Dokumentation "Was haben wir gelacht" verbindet persönliche Erinnerungen mit einem Blick auf das Frauenbild der Fernsehunterhaltung. In "kinokino" erzählen Maren Kroymann und Bettina Böttinger von ihren ganz persönlichen Erfahrungen. Musik zwischen Bühne und Krieg - "Noga" Die israelische Musikerin Noga Erez steht kurz vor ihrem internationalen Durchbruch, als der 7. Oktober und der Krieg in Gaza ihr Leben und ihre Karriere verändern. Der Dokumentarfilm "Noga" begleitet die Künstlerin zwischen Studio, Bühne und politischer Realität. In "kinokino" sprechen Noga Erez sowie die Regisseure Jono und Benji Bergmann über Musik in Zeiten gesellschaftlicher Krisen. Außerdem in "kinokino": die Gewinnerinnen und Gewinner des Förderpreises Neues Deutsches Kino, ein Blick auf das historische Biopic "Bruno - Der junge Kreisky" sowie das Drama "Transit Times", das die deutschen Produzenten noch während des Festivals selbst in die Kinos bringen.
23:45
In "Auf bairisch g'lacht!" gibt es ein Wiedersehen mit den besten Sketchen aus langjährigen Sketchsendungen, wie "Die Komiker", "Kanal fatal", "Hallo Schröder", "Herbert & Schnipsi", "Sketchup", u.v.m.