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TV Programm für BR Nord am 15.07.2026

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Die 30 schönsten Sommerhits 20:15

Die 30 schönsten Sommerhits

Rankingshow

"Die 30 schönsten Sommerhits": Manche laden zum Träumen ein, manche zum kühlen Drink und manche zum Mittanzen. Eine Jury hat über die Reihenfolge abgestimmt - welcher ist die Nummer 1? Die Sendung präsentiert große Stars, viel gute Laune und die besten Sommerhits der 2000er Jahre. Ins Ranking geschafft haben es unter anderen Roland Kaiser & Maite Kelly mit "Warum hast Du nicht nein gesagt", Alvaro Soler mit "Sofia", Andreas Bourani mit "Auf uns", KLUBBB3 mit "Paris, Paris, Paris" oder die Sportfreunde Stiller, die im Sommer 2006 mit "'54, '74, '90, 2006" den Hit zum Fußball-Sommermärchen lieferten.

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BR24 21:45

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BR Story 22:00

BR Story: Made in Korea - K-Pop und die Superfans

Gesellschaft und Soziales

Dieser Sommer steht im Zeichen des K-Pop, denn mit BTS ist eine der bekanntesten-K-Pop-Bands zurück. Für Fans war K-Pop aber nie weg. In München hat die 23-jährige Nhi eine eigene Tanzgruppe gegründet. Aufwändige Choreografien folgen strengen Regeln, und um bekannter zu werden, messen sich Nhi und ihre Gruppe auf Social Media und bei Wettbewerben. Der nächste Contest steht an, doch noch wichtiger als der Sieg ist für Nhi die Leidenschaft: Sie will ihren Idolen nahekommen, indem sie die Tänze perfektioniert. David hat K-Pop schon als Kind entdeckt, als er im ländlichen Bayern aufgewachsen ist. Die androgynen Idole prägen sein Verständnis von Männlichkeit. Heute lebt er seinen eigenen Stil, inklusive Make-up und Crossdressing. Doch er musste sich auch vom K-Pop emanzipieren. Denn der progressive Look der Szene steht im Kontrast mit einer Industrie, die Queerness kaum zulässt. Für die Ultra-Fans Nathalie und Joana wird ein Traum wahr: Sie werden erstmals BTS live sehen. Wochenlang planen sie Outfits und Reise zum Konzert - alles soll perfekt sein. Für Nathalie bedeutet K-Pop mehr als Musik: Nach dem Tod ihres Bruders gibt er ihr Halt. Die BTS-Bandmitglieder sind für sie wie eine zweite Familie. Ein Filmteam taucht in die Fanszene ein und erlebt Leidenschaft, Gemeinschaft, aber auch die Schattenseiten dieser glitzernden Welt. Nicht nur die Konzerttickets, sondern auch Merchandise und der dazugehörige Lifestyle belasten den Geldbeutel junger Fans.

Queer im Kino - Wild. Romantisch. Frei 22:45

Queer im Kino - Wild. Romantisch. Frei

Film/Kino/TV

"Queer im Kino - Wild. Romantisch. Frei" blickt - begleitend zur sommerlichen "QUEER"-Reihe im BR, rbb und der ARD Mediathek - auf spannende, filmische Trends jenseits der heteronormativen Erzählweise. Was treibt queere Filmschaffende 2026 um, welche Erzählhaltungen nehmen sie ein, welche Kämpfe fechten sie aus, um Respekt, Toleranz und Akzeptanz in der Gesellschaft zu erreichen? Dazu führt Autorin Antje Harries Interviews mit Regisseuren wie Fabian Stumm ("Sad Jokes"), Justina Jürgensen ("Mädchen in Uniform"), Filmverleihen wie Salzgeber, die sich dem queeren Kino verschreiben, oder dem Kurator Björn Koll, der an der Deutschen Kinemathek in Berlin die Ausstellung "Inventing Queer Cinema" konzipiert hat. Außerdem erinnert die 45-minütige Dokumentation an die "QUEER"-Reihe und ihre Bedeutung in der TV-Landschaft sowie an Giganten des queeren Films und der LGBTQ+-Bewegung wie Pedro Almodóvar oder den im Dezember 2025 verstorbenen Rosa von Praunheim, dessen letzter Film "Sex und Tod" posthum in der Fertigstellung ist.

Ein Pazifist im Krieg 23:30

Ein Pazifist im Krieg: Tagebuch eines ukrainischen Soldaten

Dokumentarfilm

Dmytro Dokunov (Dok), ukrainischer Künstler und Filmemacher, lebt in einer Öko-Kommune auf dem Land, als ihn die Einberufung zum Militär erreicht. Diese stellt ihn vor ein Dilemma: Der Armee beitreten - oder den Kriegsdienst verweigern? Obwohl eigentlich pazifistisch eingestellt, beschließt er, Verantwortung zu übernehmen und sein Heimatland zu verteidigen. Gleich nach seiner Ausbildung wird er Zugführer in einer der gefährlichsten Einheiten, der Fallschirmjäger-Aufklärungseinheit. In der ersten Schlacht schon stirbt Doks Kommandeur, der einzige Mann mit militärischer Erfahrung. Sein engster Kampfgefährte, ein Krishna-Anhänger, stirbt auch. Um bei Verstand zu bleiben, versenkt sich Dok in die Natur, meditiert, führt philosophische Gespräche - und filmt. Der Zuschauer bekommt intime Einblicke in das Miteinander der Kameraden, ebenso wie in die Liebesbeziehung zu seiner Verlobten Darja. Die Kamera ist mitten im Kampfgeschehen und dokumentiert entscheidende Schlachten, um im nächsten Moment die spektakuläre Schönheit der Natur zu feiern. Bis sich am Ende alles zuspitzt: Er wird verwundet, trifft - mittlerweile selbst Kommandeur - Fehlentscheidungen, Schuldgefühle quälen ihn. Es stellen sich ihm und dem Zuschauer existenzielle Fragen: Wie an der Front kämpfen und nicht abstumpfen? Wie seinen Sinn für Schönheit, seine Seele bewahren? Ein auch ästhetisch mutiger Antikriegsfilm.