17:45
Die Themen Gemeinsam stark: Inklusion geht alle an! (Nürnberg/Mittelfranken) Mit dem Rollstuhl Basketball spielen, oder als Sehbehinderter kicken ... all das ist möglich, auch wenn sich Nichtbeeinträchtigte Menschen das nur schwer vorstellen können. Damit sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen einfühlen können, wie Menschen mit Behinderung ihr Leben gestalten, hat das Nürnberger Dürergymnasium einen Awareness-Tag veranstaltet. Achtsamkeit erleben und verstehen. Freier Fall, Adrenalin pur: ein Tag am Flugplatz (Haßfurt/Unterfranken) Mit einer Grasbahn fing es 1956 an. Der Motorflugclub Haßfurt eröffnete einen Start- und Landeplatz. Der kleine Flughafen ist in den vergangenen siebzig Jahren gewachsen - zu einer wichtigen Anlaufstelle für viele Geschäftsleute. Und auch Fallschirmspringer sind hier zuhause. Deutsche Meisterschaften: Segelfliegen am Feuerstein (Ebermannstadt/Oberfranken) Die Deutsche Segelflugmeisterschaft der Clubklasse wurde dieses Jahr im Oberfränkischen Ebermannstadt ausgerichtet. Über 40 Teilnehmende kamen im Juni an den Flugplatz Feuerstein, um hier den neuen Deutschen Meister im Segelflug unter sich auszumachen. An insgesamt neun Wertungstagen mussten die Piloten, die von Sportleiter Christian Mäx gestellten Aufgaben meistern und teilweise über 400 Kilometer durch die Luft segeln. Bei perfektem Flugwetter bot der Feuerstein eine tolle Kulisse für den Wettbewerb, sowohl die Teilnehmer als auch die Verantwortlichen zeigten sich äußerst zufrieden. Kapitän gesucht: Die Ochsenfurter Nixe braucht Verstärkung (Aschaffenburg/Unterfranken) Nixen sind Fabelwesen unter Wasser - in Ochsenfurt gibt es eine Nixe zum Anfassen und sie schwimmt auf dem Wasser. Die Rede ist von einem kleinen Fährschiff - zugelassen für 66 Personen. Die Mannschaft sucht dort dringend Verstärkung - davon hängt langfristig das Überleben der Nixe ab. Wechselvolle Stadtgeschichte: 600 Jahre Selb (Selb/Oberfranken) Die Stadt Selb verbindet praktisch jeder sofort mit Porzellan. Rosenthal Hutschenreuther, Heinrich - weltbekannte Marken des so genannten weißen Goldes hatten in der oberfränkischen Kleinstadt an der tschechischen Grenze ihren Hauptsitz. Seit den 1990er-Jahren machte Selb aber vor allem durch Meldungen über Werksschließungen und Arbeitsplatzabbau in der Porzellanindustrie Schlagzeilen. Doch noch immer sind die Selber eng mit dem Porzellan verbunden und feiern in diesem Jahr voller Stolz den 600. Geburtstag ihrer Heimatstadt. Traumjob Handwerk: die Schreinerin auf der Luisenburg (Wunsiedel/Oberfranken) Jeden Sommer entführen die Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel ihre Zuschauer in Fantasiewelten. Damit das funktioniert, arbeiten fast ganzjährig hinter den Kulissen unzählige Bühnenarbeiter und Handwerker, um die perfekte Illusion zu erschaffen. Eine von ihnen ist Manuela Weih. Die gebürtige Fichtelgebirglerin hat auf der Felsenbühne ihren Traumjob gefunden und leitet mittlerweile sogar die Schreinerei des Freilichttheaters am Fuße der Kösseine.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
Sein eigenes Volksfest feiern, wann immer man gerade Lust hat - dahoam. Mit all den typischen Wiesn-Schmankerl, von denen man oft denkt, die kann man bloß kaufen: Magenbrot, gebrannte Mandeln, Riesen-Brezn und das eigene Lebkuchenherz - mit bunter Zuckerschrift! Die Idee zum Selberbacken mit Rezepten und Videoanleitungen hatten zwei Schwestern aus dem Allgäu. In ihrer Volksfest-Box ist alles drin. Auch besondere Zutaten, die saisonabhängig sind und nicht immer vorrätig, zum Beispiel ein Lebkuchengewürz mitten im Sommer. Dank ihrer langjährigen Backerfahrung ist alles "gelingsicher", wie die Profis sagen. Und weil zu einem zünftigen Volksfest auch ein Bier gehört, hat der Max mit einem Profi-Braumeister sein eigenes Vollbier in der Küche gebraut: Oans, zwoa …selber g'macht!
19:15
Josef Gerngroß ist Bauer in der Nähe von Hilpoltstein. Auf seinem Acker blüht gelb der Senf. Gepflanzt hat er im April, früher als Stefan Bergmair aus Steindorf, der mehr Fläche hat und einen Landhandel führt. Süßen Senf macht die Familie Meier in ihrer Historischen Wurstkuchl in Regensburg. Andi Meier ist hier aufgewachsen, und auch sein Sohn Bruno weiß genau, wie es geht. Er wird demnächst eine Kochlehre beginnen, damit er später in den Betrieb einsteigen kann. Erfunden wurde der süße Senf 1857 von Johann Conrad Develey in München. Beim Metzger Toni Munkert am Münchner Viktualienmarkt erfährt man, dass auf dem Leberkas auch der mittelscharfe Senf seine Berechtigung hat. Von der schnellen Brotzeit zur feinen Küche im Hotel Bayerischer Hof: Der Senf kann beides. Das Gericht von Koch Philipp Pfisterer, Eier in Senfsoße, steht zwar nicht auf seiner Karte, zählt aber als Hausmannskost zu seinen Leibspeisen. Mitten in der Senfblüte kocht Renate Bergmair einen Klassiker: Rindsrouladen. Die sind ohne Senf undenkbar, und der ist bei Renate selbst gemacht. Bei Toni Lamprecht von der Ölmühle Garting ist der Senf vom Erdfloh und Rapsglanzkäfer vernichtet worden. Immerhin kann er in seiner Mühle aus Senfkörnern wertvolles Speiseöl gewinnen und seine Mitarbeiterin Christine Dettenbeck aus den ganzen Körnern "Senfkaviar" kochen, eine Köstlichkeit für jede Brotzeit. Vom Viktualienmarkt stammt der Münchner Kindl Senf. Für den Mittelscharfen muss die Maische erst fein gemahlen werden, um die cremige Konsistenz zu erhalten. Catalina und Lisana Hartl haben den Betrieb vom Vater Theo übernommen. Senf in allen denkbaren Varianten ist im vegetarischen Tatar von Johannes Schwarz und Tim Meier. Süßer Senf, scharfer Senf, Senfblätter und Senfsamen finden sich in ihrem Gericht, das sie im Gewächshaus zubereiten.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der Auftakt kommt von den Musikatzen, einem jungen, erfolgreichen Ensemble, das im Freilichtmuseum Massing nicht nur schwungvoll aufspielt, sondern sich mit Schorsch Ried auch beim Kegelspiel misst. In Haidlfing ist sein BR-Kollege Dominik Glöbl aufgewachsen, der beim Ensemble die Schlenkerer Trompete spielt. Er ist gern gesehener Gast beim deutsch-italienischen Wirt, der die Moderatoren auch in seine Küchengeheimnisse einweiht. Dann wird es königlich-bayerisch: König Ludwig I. ist die imposante Befreiungshalle bei Kelheim zu verdanken, wo das Blechbläser-Quintett Harmonic Brass mit Mozart und Beethoven "erst-klassik" aufwartet. Weltenburg bietet auch leiblichen Genuss. Im Biergarten der Klosterschenke spielt die Kapelle Kaiserschmarrn auf und bekommt natürlich auch einen serviert. Der Kuchlbauer in Abensberg ist nicht nur stolz auf seine Weißbier-Brauerei, sondern auch auf den fantasievollen Turm, den der Künstler Friedensreich Hundertwasser entworfen hat. Dort tritt das bayerische Original Helmut Schranner mit seinen Holledauer Musikanten auf. Durch die Hopfengärten der Holledau oder Hallertau lässt sich Georg Ried von der Hopfen-Botschafterin Daniela Blomoser führen, die Holledauer Hopfareißer bieten dazu den passenden Namen. In dieser Gegend ist auch die Familie Eberwein mit den weithin bekannten Dellnhauser Musikanten zu Hause, deren Geschichte mit dem legendären Gstanzl-Sänger Roider Jackl verbunden ist. Zum Abschluss gibt's Schabernack auf dem Nährber, so heißt der Hügel, auf dem das Bräustüberl von Weihenstephan steht. Das sich damit rühmt, den Obatztn erfunden zu haben.
21:45
Schon mehrfach gingen in der Zentrale empörte Beschwerden ein: Ein Nacktjogger treibt in Wolfratshausen sein Unwesen und Hubert, Staller und Riedl sollen dem ein Ende setzen. Bei einer turbulenten Verfolgungsjagd kann der sportliche Adonis entkommen, denn Staller ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt! Er wollte eine Abkürzung über den Friedhof nehmen und ist dabei in ein offenes Grab gestürzt - direkt auf ein neues Mordopfer. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem Toten um Alfred Hofbauer, den Totengräber der Gemeinde. Am Tatort lassen sich kaum brauchbare Spuren finden. Die Beamten stellen lediglich eine zerquetschte Zigarettenpackung und einen Notizzettel mit dem Firmenlogo von Bestattungen Heller sicher. Bestatter Thomas Heller und dessen sympathische Sekretärin Luise Schmidt können jedoch bei der Frage nach möglichen Tätern nicht weiterhelfen. Bald schon stellt sich heraus, dass es sich bei der im Grab gefundenen Zigarettenpackung um Schmuggelware handelt. Die Beamten sind sich sicher: Es muss einen Zusammenhang mit dem Mord geben. Zum Glück können Hubert und Staller einen Zeugen ausfindig machen, der den ganzen Tathergang mit eigenen Augen gesehen hat: Günther. Dummerweise handelt es sich bei Günther um eine Krähe. Sie war das Haustier und der beste Freund des Toten …
22:30
Hubert und Staller stellen einen betrunkenen Autofahrer zur Rede, der mit seinem Wagen blind in eine Kreuzung gerast war und den beiden die Vorfahrt genommen hat. Hubert ist wenig begeistert, als er sieht, dass es sich bei dem Betrunkenen um seinen alten Klassenkameraden Günter Amann handelt. Er hatte eigentlich gehofft, den ehemaligen Prügelknaben seiner Klasse nie mehr sehen zu müssen - ebenso wie den Rest seiner Mitschüler. Als Staller jedoch im Kofferraum von Amanns Wagen auch noch die Leiche der ehemaligen Mitschülerin Hanna Bommer findet, bleibt den beiden nichts anderes übrig, als Amann festzunehmen. Amann beteuert seine Unschuld. Hubert und Staller beginnen unter den Teilnehmern des Klassentreffens, auf dem Amann am Vorabend war, zu ermitteln. Ein Albtraum für Hubert, der sich nun andauernd die Frage gefallen lassen muss, warum er dem Klassentreffen ferngeblieben sei. Auch sein Verhältnis zum Ehemann der Ermordeten, Ludwig Bommer, war schon zu Schulzeiten eher angespannt. Von dem Autohändler erfahren Hubert und Staller, dass die Ehe mit der ehemaligen Klassenqueen inzwischen in die Brüche gegangen ist. Auslöser der Ehekrise scheint der überaus erfolgreiche Schönheitschirurg Dr. Bähr zu sein.
23:15
Kommissar Maier wird damit beauftragt, die Ausstellung einer Monstranz zu bewachen - ausgerechnet die, die Kommissar Kluftinger einst als junger Polizist abhanden gekommen ist. Dann kommt auch noch ein Mord an einer Seniorin dazu. Und Kluftinger sieht Parallelen.