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1946, das kleine Dorf Boscaccio in der Po-Ebene Norditaliens: Hochwürden Don Camillo, der temperamentvolle Pfarrer des Ortes, und sein nicht weniger streitbarer Erzfeind Peppone, Bürgermeister und Kommunist, leben in trauter Zwietracht. Dabei verfolgen beide Männer stets dasselbe Ziel: das Dorf und seine Bewohner glücklich zu machen. Nur sind ihre Vorstellungen vom Glück leider grundverschieden. Entsprechend liegen sich Don Camillo und Peppone oft in den Haaren. Als Peppone und seine Genossen zum Beispiel nach ihrem Wahlsieg einen feierlichen Umzug veranstalten, eilt Don Camillo zum Glockenturm und übertönt mit Glockengeläut die Festansprache des Bürgermeisters. Der Kern seiner Rede dringt trotzdem durch: Peppone hat vor, ein prachtvolles "Haus des Volkes" zu errichten. Das passt Don Camillo gar nicht, denn der kämpft schon lange für einen Kindergarten, für dessen Bau ihm allerdings das nötige Kleingeld fehlt. Als Don Camillo herausbekommt, woher Peppones Geldsegen für das "Haus des Volkes" stammt, finden die beiden Männer zu einer Einigung. Aber natürlich lässt der nächste Streit nicht lange auf sich warten. BR Fernsehen zeigt an diesem Abend "Don Camillo und Peppone" in der alten deutschen Kinofassung. Diese Fassung basiert auf der französischen Schnittfassung und beinhaltet z. T. andere Szenen als die mittlerweile auf Blu-ray in Umlauf befindliche Fassung, die wiederum auf der italienischen Schnittfassung beruht.
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Der aufbrausende Pfarrer Don Camillo ist von seinen Vorgesetzten strafversetzt worden. Als er in seine neue Gemeinde, ein abgelegenes Bergdorf, kommt, wird er nicht gerade feierlich empfangen. Auch seine neue Haushälterin ist nicht gerade das, was man einen freundlichen Menschen nennt, und als Don Camillo am Sonntag seinen ersten Gottesdienst hält, predigt er vor leeren Bänken. Kurzum: Enttäuschung auf der ganzen Linie. Aber in seinem Heimatdorf Boscaccio geht es seinem Widersacher Peppone auch nicht viel besser. Der rauflustige Bürgermeister vermisst seinen Lieblingsfeind, denn Don Camillos Nachfolger taugt bestenfalls als Witzfigur. Ein Mann wie Peppone aber braucht einen ebenbürtigen Gegner. Also setzt er sich dafür ein, dass Hochwürden Don Camillo wieder in sein Heimatdorf zurückkehren darf. Ein bisschen Eigennutz steckt allerdings hinter seiner Hilfsbereitschaft: Peppone möchte einen störrischen Großgrundbesitzer dazu überreden, für den geplanten Deichbau einen Teil seines Landes herzugeben - und da kann die Unterstützung eines kirchlichen Würdenträgers nicht schaden. Das BR Fernsehen zeigt "Don Camillos Rückkehr" in der alten deutschen Kinofassung. Diese Fassung basiert auf der französischen Schnittfassung und beinhaltet z. T. andere Szenen als die mittlerweile auf Blu-ray in Umlauf befindliche Fassung, die wiederum auf der italienischen Schnittfassung beruht.