16:15
"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Drei Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.
17:30
Was hat Franken tagsüber so bewegt? Das Regionalmagazin gibt darüber in kurzweiligen Beiträgen Auskunft. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden dabei behandelt.
18:00
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
19:00
Magazinsendung für alle, die an gärtnerischen Themen interessiert sind. Mit jahreszeitlich abgestimmten Pflanzenporträts, praktischen Tipps zur Pflanzenpflege, Vorstellung von Heil- und Giftpflanzen, Rezepten, Aufnahmen aus europäischen Gartenanlagen.
19:30
Monika will nicht hinnehmen, dass Lansing keinen neuen Pfarrer bekommen soll und will sich an den Kardinal wenden. Kann ein Brief den Geistlichen überzeugen?
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Sophia Weiß lebt mit ihrem Ehemann Johannes und ihren beiden Kindern Leni und Rosa auf dem Naturlandhof Weiß in Laibarös im Landkreis Bamberg. Sie kommt nicht aus der Landwirtschaft. Bei einem Auslandspraktikum in Irland beschloss sie, Ökologische Landwirtschaft zu studieren. Neben dem Rindermastbetrieb betreibt die Familie noch eine Schweinemast, Ackerbau und eine Metzgerei.
21:00
Alte heimische Rassen anstelle von Hochleistungskühen grasen lassen und trotzdem wirtschaftlich unabhängig sein - dieses Experiment haben Barbara und Wolfgang Birk auf ihrem Archehof im Allgäu gewagt. Mit einem ausgeklügelten Konzept und einer eigenen, kleinen Molkerei, die den Hof schon bald bereichern soll. Alles, was die Birks produzieren, wird auch ab Hof verkauft. Und das ist weit mehr als man denkt: Neben ihren Fleisch- und Milchprodukten verkaufen Barbara und Wolfgang unter anderem auch Ledertaschen, Kalbslederkissen und Wollsachen. Viele Leute aus der Umgebung glauben an ihr Konzept und haben die neue Molkerei mit sogenannten Genussrechten mitfinanziert. Heißt: Ihr investiertes Geld wird mit Hofprodukten verzinst. Jetzt muss die Hofmolkerei nur noch endlich geliefert werden. "Wine for Punx" oder "Zecko" nennt die junge Winzerin Christina Molitor aus Nordheim bei Würzburg ihre edlen Tropfen. Was dahintersteckt: kein billiger Marketing-Gag, sondern ein Brückenschlag aus tiefer Überzeugung. Die 36-Jährige will, seit sie 2017 den elterlichen Betrieb übernommen hat, auch die Fans von Punkrock-, Heavy Metal- oder Singer-Songwriter-Musik für das Traditionsprodukt Wein begeistern. Früher ist Punkrock-Fan Christina ihren Lieblingsbands von Konzert zu Konzert hinterher gereist. Heute geht sie selbst "auf Tour" und bringt ihren Wein auf Musikfestivals unter die Leute. Christinas Motto: Schluss mit Schickimicki, guter Wein ist für alle da! Ihren Vater Thomas hat sie von ihren unkonventionellen Ideen und ihrem Können als Winzerin längst überzeugt.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Mit vier Jahren erfährt Gisela, dass ihre Mutter in Wahrheit ihre Tante ist. Denn ihre leibliche Mutter hat Gisela in einem Lebensborn-Heim in Norwegen zur Welt gebracht und sie dann bei ihrer Schwester in Oberbayern untergebracht. Als der Onkel aus dem Krieg heimkommt, schickt er sie zu ihrer echten Mutter. Sie muss Abschied nehmen von der vertrauten Familie und den Brüdern, die jetzt plötzlich nur noch Vettern sind. Als 1947 Giselas Mutter von amerikanischen Soldaten verhaftet wird und monatelang erneut verschwindet, bricht ihre Welt ein weiteres Mal zusammen. Erst viel später erfährt sie, dass die Mutter eine der Hauptzeuginnen bei den Nürnberger Prozessen ist. Was hatte die Mutter mit den Nazis zu tun? Und was war der Grund für ihre Geburt in Oslo? Je älter Gisela wird, desto mehr versucht sie, hinter das Geheimnis ihrer Herkunft zu kommen. Als bereits erwachsene Frau will sie mit ihrer Vergangenheit Frieden schließen. Doch als sie denkt, sie kommt zur Ruhe, passiert eine Katastrophe: Ihr Sohn Johannes ertrinkt mit 17 Jahren bei einem Bootsausflug auf dem Ammersee und Gisela wird erneut der Boden unter den Füßen weggezogen.
22:45
Seit Jahrzehnten ist das Wasserschloss Ort im Traunsee bei Gmunden ein touristisches Aushängeschild des Salzkammerguts in Oberösterreich - nicht zuletzt dank des internationalen Erfolgs der deutsch-österreichischen Fernsehserie "Schlosshotel Orth". Andreas Murray, der die Dreharbeiten miterlebt hat und für die Vermarktung der Serie für die Stadtgemeinde Gmunden zuständig war, erinnert sich an den Ansturm der Gäste, den die Ausstrahlung der Serie in China damals für Gmunden bedeutet hat und führt zu den Drehorten in dem schmucken Gebäude. Der Direktor des Kammerhofmuseums Gmunden, Johannes Weidinger, gewährt Einblicke in die turbulente Geschichte des malerischen Seeschlosses. Das gediegene historische Ambiente eines ehemaligen Benediktinerklosters in Einklang zu bringen mit den Anforderungen eines modernen Hotelbetriebs war in den vergangenen Jahren ein wahrer Kraftakt für Gerald Kienesberger, der die Geschicke des Hotels im Schloss Mondsee im Salzkammergut mit einer gehörigen Portion Stolz lenkt. Bei seinen Gästeführungen durch das Schloss blitzt sie immer wieder aufs Neue auf, die Faszination, die er schon als Kind für das Haus gespürt hat. Er kann sich noch gut erinnern an jene Jahrzehnte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als hier die letzte Gräfin von Mondsee, Micheline Almeida, die legendäre Castello-Bar betrieben hat. Aus tiefer persönlicher Überzeugung hat Harald Seyrl die Erhaltung der wertvollen historischen Substanz von Schloss Scharnstein im oberösterreichischen Almtal zu seiner Lebensaufgabe erwählt. 1967 hat der Historiker das zwischen 1587 und 1606 vom Geschlecht der Jörger errichtete Renaissanceschloss in vollkommen desolatem Zustand vom Stift Kremsmünster erworben und es gemeinsam mit seiner Frau, der Ärztin Regina Seyrl-Norman, auf Vordermann gebracht. Die Sommermonate leben sie auf Scharnstein, im Winter in Wien. Da wie dort betreiben sie ein Kriminalmuseum. Mitunter führen die Seyrls ihre Gäste aber auch in ihre privaten Gemächer im Schloss, wo in frechen Deckenmalereien aus Zeiten der protestantischen Jörger gegen die katholische Kirche gewettert wird. Weiter östlich über dem Kremstal thront die rund 1.000 Jahre alte Burg Altpernstein auf einem markanten Felsvorsprung. Sie ist heute ein Haus der Jugend und beherbergt das Institut für Soziale Kompetenz. Der Institutsvorsitzende und Burgverwalter Peter Leeb lädt Jugendliche und Schulklassen hier zu Feriencamps und Erlebniswochen ein, wo er es sich nicht nehmen lässt, sich gemeinsam mit den Kindern auf den Klettersteig entlang des steil abfallenden Felssporns, auf dem die Burg ruht, zu wagen. Seine Burgführungen beginnen im Dachstuhl, dem wichtigsten Bauteil einer jeden Burg, und tauchen dann tief in die Sagenwelt von Burg Altpernstein ein.
23:30
Während die Politik immer wieder zögert und wirtschaftliche Interessen oft blockieren, verfügt die katholische Kirche über etwas, das sonst kaum jemand hat: Land, Geld, Gebäude, Reichweite, Einfluss - und den Glauben von 1,4 Milliarden Katholiken. Aber kann aus all dem auch Wirkung werden? Oder bleibt es bei großen Worten über die Bewahrung der Schöpfung? Genau diese Frage treibt Hirschhausen durch Deutschland, Italien, bis in den Vatikan - und weit darüber hinaus. Der Film beginnt persönlich in einer Berliner Kirchengemeinde und wird dann schnell groß: Bei Franz von Assisi und der Idee, dass der Mensch nicht über der Natur steht, sondern Teil von ihr ist. Von dort führt die Spurensuche weiter zu Wissenschaftlern, Bischöfen, evangelischen Pfarrerinnen und Aktivisten - und bis auf die Philippinen, an einen der Orte, an denen die Klimakrise Alltag ist: Taifune, Erdrutsche, zerstörte Häuser, verlorene Existenzen. Dort zeigt sich, was Kirche sein kann, wenn sie nicht nur predigt, sondern schützt, organisiert, auffängt, hilft. Gleichzeitig schaut Hirschhausen dorthin, wo die Hebel sind: auf kirchliche Immobilien, Geldanlagen, Landbesitz, Beschaffung, Mobilität - und auf die große Leerstelle zwischen Anspruch und Realität. Was wäre, wenn eine Institution, die weltweit mehr Menschen erreicht als manche Groß-Konzerne, ihre Macht noch viel stärker in den Dienst der Schöpfung stellen würde? Was, wenn aus Einzelprojekten eine verbindliche weltweite Strategie würde? Genau dort setzt der Film an: nicht missionarisch, sondern neugierig, nahbar, spannend und mit dem typischen Hirschhausen-Ton - humorvoll, persönlich, aber ernst in der Sache. Und über all dem steht die Frage: Schafft er es bis zu Papst Leo XIV.? Nach vielen Umwegen, Rückschlägen und überraschenden Begegnungen kommt Hirschhausen dem neuen Papst immer näher. Wird Leo XIV. den Weg seines Vorgängers Franziskus weitergehen? Wird er die Kirche grün ausrichten? Und wird Hirschhausen ihn tatsächlich treffen - mit all den Fragen im Gepäck, die über das Schicksal dieses Planeten entscheiden könnten? "Hirschhausen will zum Papst - Wer bewahrt die Schöpfung?" ist keine Predigt. Es ist eine Spurensuche zwischen Kreuz und Klima, zwischen Hoffnung und Blockade, zwischen Dorfkirche, Weltkirche und Weltkrise. Ein Film für alle, die keine einfachen Antworten suchen - aber die richtigen Fragen hören wollen.