04:05
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
So unterhaltsam kann Lernen sein: In authentischen, humorvollen Dialogszenen werden die Grundlagen der englischen Grammatik sowie die Basisstruktur erfolgreicher Konversation vermittelt.
06:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
07:00
07:30
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:55
Die Hosts Kiara Jade, Noel Dederichs, Helena Heck und Valentin Wilczek begegnen spannenden jungen Menschen, die Mut machen und Lösungen für persönliche oder auch gesellschaftliche Probleme finden. Die Erzählweise orientiert sich an den Prinzipien des konstruktiven Journalismus: Statt Defizite zu betonen, konzentriert sich das Format auf Lösungsansätze, Perspektivwechsel und inspirierende Ideen.
08:05
Bewegung liegt in der Natur des Menschen. Ganz besonders Frauen haben oft den Wunsch, sich nach Musik zu bewegen, trauen sich aber nicht, das im Fitnessstudio und damit in der "Öffentlichkeit" zu machen. Wir bringen das Training direkt nach Hause ins Wohnzimmer: Mit den Dance Workouts wird der gesamte Körper von Kopf bis Fuß trainiert: Einfache Bewegungen aktivieren die Stoffwechselsysteme, der Kreislauf wird angeregt und Kalorien verbrannt. Langeweile kommt bei dem mitreißenden Dance-Training der Top-Presenterin Johanna Fellner nie auf: Schritt für Schritt baut sie die abwechslungsreichen Choreografien so auf, dass die Zuschauer die anspruchsvollen Schrittsequenzen schnell lernen. Die acht Folgen haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und verschiedene tänzerische Stilrichtungen: Von der klassischen Dance-Aerobic über sexy Latino bis hin zu erdigen Afro-Kombinationen und hippen Funk-Moves. Beim Tanzen geht das Herz auf und der Körper bewegt sich wie von selbst zur packenden Musik! Wir bieten ein motivierendes Herz-Kreislauftraining, bei dem man nicht immer auf die Uhr blickt und sich fragt "Wie lange noch?" Ausstrahlung, Koordination, Fitness und Ausdauer verbessern sich mit viel Spaß bei jedem Training!
08:20
09:45
10:30
11:15
12:00
In dieser Folge seiner Dokumentarreihe "Mit der Kamera um die Welt" bereist Michael Martin den indischen Teil des Himalaya-Gebirges und die Mongolei. Die beiden Himalaya Regionen Spiti und Zansakar sind von der tibetischen Kultur geprägt. In der kargen Hochgebirgswüste Spitis begegnet Michael Martin halbnomadischen Viehhirten. Danach zieht er mit Pferden auf einer einsamen Trekkingroute durch das alte Königreich Zanskar, dessen Felsenklöster und Dörfer einmalig im Himalaya sind. Zum wiederholten Mal ist der Naturfotograf unterwegs in dem Land, das wie kein anderes für Steppe steht: die Mongolei. Noch ist sie weitgehend unberührte Natur und Heimat Hunderttausender Nomaden. Mit dem Motorrad erkundet Michael Martin "off-road" die schier endlose Steppe von Ost nach West - eine abenteuerliche Fotoexpedition auf zwei Rädern.
12:45
13:30
Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.
14:00
14:45
Herbstzeit ist Wein-Zeit - nirgends lässt sich diese Jahreszeit besser spüren als in den prächtigen Farben des Schilcherlandes im Südwesten der Steiermark. Für seine Dokumentation hat Filmautor Wolfgang Niedermair die Region mit der Kamera bereist und zeigt, was diese Jahreszeit für die bäuerliche Bevölkerung bedeutet. Im Weingut Klug in St. Stefan ob Stainz ist die Weinlese voll im Gang. Neben dem Weingarten gibt es hier auch eine Kastanienplantage. Angelika und Erich Wechtitsch, beide Bauern in Eibiswald, haben sich auf die Zucht von Schweinen, Weidegänsen und Schafen spezialisiert. Die Arbeit hört für die beiden Vollzeit-Landwirte nie auf, auch nicht in dieser vergleichsweise ruhigen Saison. Das Bauernmuseum Oberlateinberg ist ein Füllhorn an originellen Fundstücken: Josefine Krampl aus Eibiswald zeigt die erste Miele Waschmaschine - aus Holz - und Spezialschuhe für das Eisstockschießen.
15:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
16:00
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
16:30
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
17:15
Wettervorhersage - Im Westen Österreichs haben Meteorologen das Problem, dass sie wenig Daten von Messstationen bekommen. Auf einer der höchstgelegenen Wetterstationen Österreichs am Innsbrucker Patscherkofel wurde ein modernes Radargerät installiert, das lokale Wettervorhersagen möglich macht. Überraschungsfund - Aguntum ist die einzige Stadt aus der Römerzeit in Tirol. Mitten im alpinen Raum wurde hier ein großer Markt betrieben. Archäologen fanden bei einer aktuellen Ausgrabung überraschenderweise eine Produktionsstätte für Luxusartikel aus Bergkristall. Nachtschicht bei den Fledermäusen - Österreichische Biologen erforschen die Kinderstube von Fledermäusen. Junge Tiere, die zu Boden fallen, haben im Normalfall keine Überlebenschance. Sie werden von den Forschern mit Flaschennahrung großgezogen. Die Fledermäuse müssen auch an das Fliegen gewöhnt werden. Aktuell, anschaulich, lehrreich - das ORF-Wissenschaftsmagazin von und mit Günther Mayr. Jede Woche zeigt es in informativen Beiträgen die neuesten Erkenntnisse der Forschung, die uns allen etwas bringen. Mythen, Gerüchte und Fake-News werden wissenschaftlich überprüft und nachvollziehbar entlarvt. Dazu gibt es spannende Reportagen von den interessantesten Forschungsschauplätzen in Österreich und weltweit. Regelmäßig werden erfolgreiche Wissenschafter/innen, ihre persönlichen Zugänge und ihre herausfordernde Arbeit porträtiert. Ein Blick ins Archiv soll anschaulich machen, wie schnell sich Forschung und Erkenntnisse im Lauf der Geschichte verändern. Was war Utopie, was ist bis heute erfolgreich? Die Welt der Forschung - von ihren Anfängen bis zum Blick in die Zukunft.
17:35
Ausgezeichnetes Projekt: Virtuelles Reisen für Senioren Roxana Hennig aus Magdeburg bietet mit ihrem "Netzwerk Medien und Pflege" ein Projekt zur Virtuellen Realität für Senioren an. Mit VR-Brille gelangen sie an Orte, an denen sie aus Mobilitätsgründen nicht mehr reisen können. Das soll helfen, Einsamkeit, Depressionen und Langeweile vorzubeugen. "Einfach genial" hat 2020 eine Tagespflege-Einrichtung in Magdeburg besucht, wo das Projekt genutzt wird. Inzwischen sind es 50. Zudem gab es ein technisches Update der VR Brillen. Die Magdeburger wurden von der Bundesregierung als Kultur- und Kreativpiloten ausgezeichnet. 60 Filme haben sie zurzeit im Angebot. Optimierung der Prothesen-Herstellung mit 3D-Druck 2017 hat "Einfach genial" Philipp Barluschke in Nordfriesland vorgestellt. Der Armprothesenträger hat mit 3D-Druck und viel eigener Erfahrung die Herstellung von Prothesen optimiert. Dafür hat er ein Startup gegründet. Die Kosten für die von ihm hergestellten Prothesen werden vollständig von den Krankenkassen übernommen. In der Coronazeit musste Philip seinen Laden aufgeben und einen Mitarbeiter entlassen. Heute geht es wieder aufwärts. In neuen Räumen fertigt er passgenaue Prothesenteile für Kundschaft im In- und Ausland. Und er hat sich neben Arm- auch auf Beinprothesen spezialisiert. Bunte Rollstuhlrampen aus Legobausteinen 2021 hat "Einfach genial" über Rita Ebel aus Hanau berichtet. Sie hat Baupläne für Rollstuhlrampen aus Steckbausteinen entwickelt. Sie machen beispielweise Ladenzugänge mit einer Stufe für Rollstuhlfahrer zugänglich. Inzwischen hat sie mehr als 130 Rampen gebaut und viele Bauanleitungen in die ganze Welt verschickt. Das Ganze macht sie nach wie vor ehrenamtlich. Seit vergangenem Jahr arbeitet sie in ihrer neuen eigenen Werkstatt. Unterstützt wird sie dabei von der Stadt Hanau. Täglich werden in Deutschland etwa 130 Erfindungen patentiert. Darunter sind viele Ideen, die im Haushalt helfen und der Gesundheit dienen sollen. Doch wie werden die Ideen berühmt, die das Licht der Öffentlichkeit wirklich nicht scheuen müssen? Die Antwort bietet das TV-Magazin "Einfach genial", das jede Woche pfiffige Ideen ins Rampenlicht stellt. Seit 1996 hat das "Einfach genial"-Team über 3.000 Erfindungen vorgestellt. Darunter Neues für den Bau des Eigenheimes, Geniales rund um das Fahrrad oder Ideen für ein Leben ohne Chemie. Präsentiert werden auch Ideen für das Auto, den Garten und das Kinderzimmer. Und immer wieder Erfindungen, die helfen, Heiz- oder Stromkosten zu sparen.
18:00
Wilde, scheinbar unberührte Natur fasziniert viele Menschen. Sie verspricht Freiheit, Abenteuer und eine Welt, die ihren eigenen Regeln folgt - und uns daran erinnert, dass nicht alles geplant, geordnet und kontrolliert sein muss. Deshalb wünschen sich viele mehr Wildnis. Doch was passiert, wenn sie nicht nur Sehnsuchtsort ist - sondern plötzlich ganz nah? Wenn Füchse durch Wohngebiete streifen, Waschbären durch unsere Städte ziehen oder Wölfe wieder Teil unserer Kulturlandschaften werden, zeigt sich: Unsere Begeisterung für "wilde" Natur endet oft dort, wo sie unseren Alltag betrifft. Wie kann das Zusammenleben gelingen? Denn Wildtiere leben längst mitten unter uns. Sie beobachten uns, passen sich unserem Alltag an und lernen, die vom Menschen geschaffene Welt für sich zu nutzen. Wir verändern ihre Lebenswelt - und sie fordern uns heraus. Doch damit stellen sich neue Fragen. Was bedeutet Wildnis in einer Landschaft, die der Mensch fast überall geprägt hat? Reicht es, der Natur Raum zu geben und sie sich dann selbst zu überlassen? Oder müssen wir doch eingreifen, damit Artenvielfalt erhalten bleibt und natürliche Prozesse überhaupt wieder in Gang kommen? Dabei könnte mehr Natur nicht nur Tieren und Pflanzen zugutekommen. Forschende untersuchen, unter welchen Bedingungen intakte, vielfältige Ökosysteme die Übertragung von Krankheitserregern erschweren und das Risiko von Zoonosen senken können. "Quarks" fragt: Wie viel Natur braucht der Mensch? Wie viel Wildnis wollen und können wir zulassen? Und heißen wir sie auch dann noch willkommen, wenn sie direkt vor unserer Haustür beginnt?
18:45
Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.
19:00
Laut Statistik ist jeder siebte Todesfall in Deutschland auf ungesunde Ernährung zurückzuführen. Sie erhöht das Risiko für Herzinfarkte, aber auch für Depressionen, für Schlaganfälle, für Krebs, Alzheimer, Diabetes, Gelenkprobleme… Sich gesund oder ungesund zu ernähren, ist aber nicht einfach eine individuelle Entscheidung. Gesundes Essen ist auch im reichen Deutschland für eine wachsende Zahl von Menschen schlicht zu teuer. Vielen fehlt zudem das Wissen, was gesundes Essen ist und wie man es zubereitet. Dabei ist gesunde Ernährung nicht nur wichtig für unseren Körper, sie ist ein Menschenrecht und durch Artikel 2 des Deutschen Grundgesetzes ein einklagbares Recht jedes Menschen. Warum wird es dennoch millionenfach verletzt? RESPEKT-Moderator Rainer Maria Jilg testet, wie weit er mit einem Lebensmittel-Budget von 5 Euro 80 pro Tag kommt - dem staatlich vorgesehenen Satz für Bedürftige. Von Profiköchen lässt er sich zeigen, wie sie mit wenig Geld gesundes Essen zaubern. Mit Influencerin Maya spricht Rainer Maria Jilg darüber, dass jede:r die Freude am Kochen und am gesunden Essen einfach lernen kann. Und der Moderator besucht eine Schule, in der die Schüler:innen ihr Essen in der Mensa selbst kochen. Denn dass frisch und selbstgekocht gesünder ist als industriell hergestellte Fertigspeisen und Süßigkeiten, ist den meisten zwar theoretisch schon klar. Aber dass es auch besser schmeckt, muss - und kann - man nur praktisch erfahren. © Bayerischer Rundfunk 2023
19:30
Langweilige Eurokraten, staubtrockene Dossiers, nichts als ältere Herren in dunklen Anzügen? Europa ist ganz anders, auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer bin ich, und wenn ja wie viele, dieser Berliner Sponti-Spruch beschreibt exakt die Herausforderung und die Möglichkeiten eines geeinten Europa. Diesen Prozess begleiten, fremde Mentalitäten und Perspektiven zeigen, will das Europamagazin der ARD. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten spürbar.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
2007 - das Jahr, in dem ein Eisbär-Baby aus Berlin die ganze Welt verzaubert: Knut beschert dem Berliner Zoo ungeahnte Besucherrekorde. Der Tierarzt André Schüle erzählt vom Aufwachsen des Bärenjungen im Blitzlichtgewitter. Ein Überfall verändert in diesem Jahr das Leben der Fernsehmoderatorin Simone von Stosch: Als sie von einem Unbekannten mit Messer und Elektroschockgerät überwältigt wird, kommen ihr drei Jugendliche zu Hilfe. Ihre Retter sind Schüler der skandalumwitterten Rütli-Schule. Im Interview spricht sie über dieses einschneidende Erlebnis. Zu Beginn des Jahres fegt der Orkan "Kyrill" über Berlin - in der Stadt wird der Ausnahmezustand ausgerufen. Der Sturm löst einen tonnenschweren Strahlträger am Hauptbahnhof aus seiner Verankerung. Wie durch ein Wunder wird niemand verletzt. Der Musiker Roger Baptist alias Rummelsnuff erinnert sich daran, wie er 2007 an seiner ersten eigenen Platte arbeitet - und nebenher als Türsteher beim legendären Berliner Techno-Club Berghain anheuert. Berlin wird zur Hochburg der "digitalen Boheme": Immer mehr junge Leute bevölkern mit ihren Laptops die Cafés in Mitte, Kreuzberg oder Prenzlauer Berg. Die Autorin Kathrin Passig gehört zu dieser neuen Generation von Freiberuflern und berichtet, wie das digitale Zeitalter das Leben auch in Berlin verändert hat. Die Reihe "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, 1945 bis 2020, in einer bislang nie dagewesenen Größenordnung: Eine Berlin-Chronik der Superlative über 64 Folgen, 5760 Minuten. Die fünfte Staffel über die 2000er Jahre zeigt eine Stadt im rasanten Wandel. Aufbruch ins Ungewisse: Quo vadis, Berlin? Als deutsche Hauptstadt ist Berlin auch Bühne der Weltpolitik - und wird weltweiter Mythos, nicht nur in Sachen Nachtleben. Die D-Mark geht, der Euro kommt, doch die Finanzlage der Stadt bleibt katastrophal. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit fasst das Berliner Lebensgefühl der Dekade in einen griffigen Slogan: "Arm, aber sexy". Doch die Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordhöhen - nirgends in Deutschland ist der Anteil an Hartz-IV-Empfängern höher. Die 2000er sind Jahre der allgemeinen Verunsicherung: Die Terroranschläge vom 11.September erschüttern auch die Berliner, die Stadt streitet über "Parallelgesellschaften" und beklagt einen "Ehrenmord". Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erlebt Berlin sein "Sommermärchen" - Beginn eines Aufschwungs, der bis heute anhält. Die Touristenzahlen steigen, aber auch die Mieten: Berlin ist Boomtown und Betongold. Und im neuen Jahrtausend mehr denn je: Weltstadt und Kiez, gelebte Wiedervereinigung - Schauplatz kleiner und großer Geschichten in einer sich globalisierenden Welt.
21:45
Hochkarätiger Musikgenuss und Sommernachts-Flair - drei Internationale Top-Interpreten und Ensembles waren bei der Großen Nürnberger Musiknacht von BR Klassik und Musikfest ION am 19. Juni 2026 zu Gast, darunter aus Großbritannien Solomon's Knot, das erfrischende und unkonventionelle Barockensemble, ein Künstlerkollektiv ohne Chefdirigent, das - wie es auf der Homepage heißt - auf die Kraft der musikalischen Schwarmintelligenz und "360º musicianship" setzt. In der Nürnberger Sebalduskirche blickte "Solomon's Knot" bei seinem Auftritt genau 300 Jahre zurück. Johann Sebastian Bach war damals noch voller Elan in seinem neuen Job als Thomaskantor in Leipzig. Er hatte herausragende Solisten zur Verfügung und setzte sie in seinen sonntäglichen Kantaten virtuos ein. Etwa die Solotrompeten in den beiden Kantaten "Gott fähret auf mit Jauchzen" BWV 43 und "Es erhub sich ein Streit" BWV 19. Musik aus dem Jahr 1726, die heute immer noch so frisch klingt wie damals.
22:25
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
22:55
Welche popkulturellen Hype-Themen treiben dich gerade um? Wir erzählen dir spannend den Schlüsselmoment, der alles ausgelöst oder verändert hat, erklären die Zusammenhänge und überraschen dich mit Details, die selbst du als Popkultur-Fan noch nicht kanntest.
23:10