04:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der Sprachkurs "Fast Track English" bietet die Möglichkeit, vorhandene Englischkenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. Die einzelnen Folgen sind rein englischsprachig. Die Begleitbücher geben aber deutschsprachige Hinweise und Anleitungen. Die Filme wurden an Originalschauplätzen in England gedreht. Es wird alltägliches Englisch gesprochen. Dabei wechseln individuelle Akzente und das Sprechtempo der native speakers, Engländerinnen und Engländer in ihrer normalen Umgebung. Es kann sein, dass der Sprachstudent zunächst nicht alles auf Anhieb versteht. Aber es gehört zum Erlernen von kommunikativen Fertigkeiten, sich allmählich einzuhören und das Wesentliche, den Kern der Aussage zu erfassen. Vieles wird in den Sendungen wiederholt. Die Sendungen sind modular aufgebaut, um Sprechübungen von Übungen zum Hörverstehen zu trennen. Jede Folge kreist um ein Thema. Wortschatz und Redewendungen werden so in verschiedenen Formen der Anwendung demonstriert.
06:30
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
07:00
In der beliebten Kindersendung werden mit den Lach- und Sachgeschichten lustige, lehrreiche und kindgerechte Episoden gezeigt. Zwischendurch sorgen die Maus und der Elefant für Unterhaltung.
07:30
Was ist rund, knackig und sehr gesund? Genau, der Apfel! Und um den dreht sich heute alles! Willi ist mit Obstbauer Martin unterwegs, der ihm seine riesige Plantage am Bodensee zeigt. Martin besitzt rund 100.000 Apfelbäume! Willi darf beim Ernten helfen- heute ist die Sorte Jona Gold an der Reihe. Aber Vorsicht beim Pflücken! Die Äpfel müssen wie rohe Eier behandelt werden, damit sie keine Druckstellen bekommen. Von den Apfelbäumen ins Supermarktregal - wie funktioniert das eigentlich? Das übernimmt zum Beispiel die Baywa, eine Erzeugergemeinschaft. Hier werden die Äpfel von den Bauern angeliefert, eingelagert und später verpackt. Aber nicht jeder Apfel findet den Weg ins Geschäft. Zusammen mit Irmi testet der Reporter die Früchte auf Festigkeit und Reife. Haben die Äpfel die Tests bestanden, können sie eingelagert werden. Willi staunt nicht schlecht, wie das funktioniert: Das Obst hält in den Kühlräumen bei ca. einem Grad Celsius und genau regulierter Sauerstoffzufuhr eine Art Winterschlaf. So bleiben die Äpfel bis zu einem Jahr lang haltbar. Jetzt geht's weiter zur Sortiermaschine! Hier werden die Äpfel je nach Form, Größe und Farbe von einer computergesteuerten Maschine sortiert und in jeweils eine der 50 Wasserbahnen gelenkt. Wow, das sieht ja aus wie im Apfel-Schwimmbad! Äpfel kann man nicht nur essen, sondern auch trinken - wenn man sie presst. Obstbauer Christian zeigt dem Reporter, wie er die Vitamine ins Glas bringt. Die Häckselmaschine macht erstmal Mus aus den Früchten. Das verteilen Willi und Christian Lage für Lage auf Leinentüchern. Nach 40 Lagen kommt dann die große Presse zum Einsatz. Mmmmh, frischer Apfelsaft, lecker!
07:55
Der Farmer lässt das Badezimmer renovieren und muss auf ein Baustellenklo ausweichen. Bitzer gibt sein Bestes, um die letzte Rolle Toilettenpapier aufzutreiben. Aber dann klemmt die Tür, und der Farmer ist gefangen. Als Shaun sieht, wie sich der Bauarbeiter eine Dose öffnet, kommt er auf eine gewagte Idee.
08:00
Fachinformation zum Unterrichtsfach Physik innerhalb des Telekollegs.
08:30
Unter einer Traumfigur versteht jeder etwas anderes - aber in einem sind sich alle einig: Ein flacher Bauch, ein knackiger Po und straffe Beine gehören einfach dazu! Die Fitness-Expertin Nina Winkler hat nach neuen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen die besten Übungen zusammengestellt. Das Trainingsprogramm funktioniert nach dem Prinzip "2 in 1": Fettverbrennung und Training finden in einer einzigen Trainingseinheit zusammen statt! Die Muskeln werden außerdem funktionell vernetzt trainiert. Dadurch sieht der Körper nicht nur gut aus, sondern die Muskulatur ist auch im Alltag gesund und leistungsfähig. Sogar Rückenschmerzen können mit dem Programm gelindert werden! Die acht intensiven Übungseinheiten trainieren also nicht nur die Muskeln, sondern heizen gleichzeitig den Stoffwechsel und die Fettverbrennung richtig an. Dabei schmelzen die Pölsterchen, und Bauch, Beine und Po werden intensiv in Form gebracht. Das Training ist für jede Altersgruppe geeignet, da die Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gezeigt werden
08:45
09:25
Ob in der Stadt oder auf dem Land, ob groß oder klein: Überall in Deutschland gibt es Schulen, die mit schlauen Ideen und viel Herzblut den Unterricht jeden Tag besser machen. 15 von ihnen stehen nun im Finale des Deutschen Schulpreises 2026. Sie zeigen, wie gute Schule heute geht und wurden von einer rund 50-köpfigen Jury aus Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Verwaltung für das Finale des Wettbewerbs ausgewählt. Die Schulen kommen diesmal aus Baden-Württemberg (2), Bayern (4), Berlin (1), Hamburg (1), Hessen (2), Niedersachen (1), Nordrhein-Westfalen (2), Schleswig-Holstein (1) und Thüringen (1). Mit dem Deutschen Schulpreis zeichnen die Robert Bosch Stiftung GmbH und die Heidehof Stiftung GmbH in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal die besten Schulen Deutschlands aus. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe. Die nominierten Schulen nehmen an der feierlichen Preisverleihung mit Bundeskanzler Friedrich Merz am 29. September 2026 in Berlin teil. Dann wird bekannt gegeben, wer die begehrten Auszeichnungen erhält. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert, fünf weitere Preise mit jeweils 30.000 Euro. Alle weiteren nominierten Schulen erhalten einen Anerkennungspreis von 5.000 Euro. Die Verleihung wird live übertragen. Der Weg ins Finale war anspruchsvoll. Aus 87 Bewerbungen wählte die Jury im April 2026 zunächst 20 Schulen für die engere Auswahl aus. In den vergangenen Wochen besuchten Juryteams diese Schulen, um sich vor Ort ein umfassendes Bild zu machen. Die Expert:innen führten Gespräche mit Lehrkräften, Schüler:innen und Eltern, hospitierten im Unterricht und erlebten schulische Projekte. Auf Basis dieser Besuche nominierte die Jury nun die 15 Finalisten. Der Deutsche Schulpreis gilt als anspruchsvollste Auszeichnung für gute Schulen in Deutschland. Die Jury bewertet sechs Qualitätsbereiche: "Unterrichtsqualität", "Leistung", "Umgang mit Vielfalt", "Verantwortung", "Schulleben und Netzwerke" sowie "Lernende Schule". Diese Merkmale sind inzwischen als Kennzeichen guter Schulqualität allgemein anerkannt. Seit 2006 haben sich mehr als 2.800 Schulen beworben. Der Preis wirkt dabei weit über die Gewinnerschulen hinaus: Die prämierten Konzepte werden über das Deutsche Schulportal, Fortbildungen und Publikationen bundesweit zugänglich gemacht. Bewerberschulen können 15 Monate lang im Forum des Deutschen Schulpreises intensiv an ihrer Unterrichtsentwicklung arbeiten. Das Hospitationsprogramm ermöglicht allen Lehrkräften in Deutschland Einblicke in die Arbeit der Preisträgerschulen - so entsteht ein Kreislauf, in dem sich gute Schulpraxis verstärkt und verbreitet.
11:00
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
11:45
Aus was besteht eigentlich die Welt? Dieser uralten Menschheitsfrage geht diese 16-teilige Sendereihe nach. Wie immer versteht es Harald Lesch, den Zuschauern auf unterhaltsame Weise auch die kompliziertesten Fragen zu beantworten. Die Sendereihe schlägt einen kultur- und naturwissenschaftlichen Bogen von den alten griechischen Philosophen, die mit ihrer Lehre von den vier Elementen und den Atomen den Grundstein für eine rationale Auseinandersetzung mit der Natur legten, bis zur modernen Lehre der Elementarteilchen und fundamentalen physikalischen Wechselwirkungen. Die Filme zeigen, welche Bedeutung den alten Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde in der modernen Wissenschaft und Forschung zukommt. Woher bekommt die Sonne ihre Energie? Was ist Wasser? Was ist eine Atmosphäre? Wandern die Kontinente und wird Bayern in 20 Millionen Jahren immer noch existieren? Jedenfalls nicht so, wie es heute aussieht: Die Sendereihe wurde in bayerischer Bilderbuchlandschaft gedreht und wartet mit Bildern atemberaubender Naturschönheit auf, aber durch den Zusammenstoß der Erdplatten wird sich an den Drehorten in wenigen Jahrmillionen voraussichtlich ein Gebirge von der Höhe des Himalaya aufgetürmt haben… Die ARD-alpha-Zuschauer kennen Harald Lesch auch aus Sendungen wie "alpha-Centauri", "Denker des Abendlandes", "Lesch & Co" sowie "Alpha bis Omega". Harald Lesch ist seit 1995 Professor für theoretische Astrophysik an der LMU München, er lehrt Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München und ist Leiter der Universitätssternwarte. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. Im Jahr 2005 wurde Harald Lesch für seine Sendungen mit dem "Communicator-Preis" geehrt, dem "Oscar" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
TELE-GYM aktiv & beweglich mit 60+ mit Gabi Fastner Zwanzig Jahre 50 bleiben! Mit diesem Training schaffen Sie das! Bewegung ist die beste Möglichkeit, ein gesundes und selbständiges Leben bis ins hohe Alter zu führen. Ohne Bewegung lassen wichtige Funktionen nach, die Muskeln werden schwächer, die Gelenke unbeweglicher, das Gleichgewicht schwindet. Unser Körper erhält nur die Funktionen, die er auch nutzt und im Alltag braucht! Schuld ist also nicht allein der Alterungsprozess, sondern auch wie die körperlichen Fähigkeiten trainiert werden. Mit den täglichen kurzen Trainingseinheiten bleiben Sie sowohl körperlich als auch geistig mobil und fit. Sie gewinnen an Sicherheit im Alltag und werden gesund älter. Durch das Schulen der Sinne verbessern Sie Ihre Reaktionsgeschwindigkeit und vermeiden Verletzungen und Stürze. Das sanfte, dynamische Figur- und Gesundheitstraining sorgt für ein jugendlich frisches und sicheres Auftreten. Trainieren und stabilisieren Sie Ihre Körpermitte und formen Sie so nicht nur Ihre Taille und einen schlanken Bauch, sondern halten Sie dadurch Ihre inneren Organe an der richtigen Stelle! Ein intelligentes Training das Sie fordert, aber nicht überfordert! Dadurch sehen Sie nicht nur jünger und attraktiver aus, sondern Sie fühlen sich auch so!
13:15
13:30
Die Welt von morgen
14:00
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
14:25
14:45
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
15:15
16:00
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
16:30
Feuer, Wasser, Erde und Luft sind die vier Elemente. Stimmt diese Aussage noch heute? Wie sehen Wissenschaftler die Aufteilung der Welt? Die Sendung geht neuesten Forschungsansätzen nach.
16:45
17:30
Die Iller bildet die Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern, dabei leben auf beiden Seiten des Flusses Schwaben. Moderatorin Anna Lena Dörr macht sich also auf die Suche nach den "wirklichen" Schwaben. Dabei trifft sie einen kuriosen Fährmann, den dienstältesten Ober-Bürgermeister Deutschlands, besucht die "Bienenstadt" Illertissen und folgt dem Flusslauf bis zur Mündung in die Donau. Dort erwartet sie mit dem Kloster Wiblingen ein Juwel der Kirchenbaukunst.
18:15
Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind glücklicherweise wieder auf dem Vormarsch. Die Sendung berichtet in kurzweiligen Beiträgen über neueste Entwicklungen und Perspektiven.
18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Namib ist die älteste Wüste der Welt, Millionen Jahre alt. Sie prägt den jungen Nationalstaat Namibia im Südwesten Afrikas. Endlos scheinende Dünenberge und unwegsames Gelände. Hitze, Staub, kaum Regen. Eine Region mit extremen Herausforderungen haben sich Menschen ausgesucht, um hier ihr Glück zu finden. Denn die Wüste ist voller Leben. Als Bauarbeiter ist Immanuel Frederick vor fünf Jahren auf die Farm Koiimasis am Rande der Tirasberge gekommen. Inzwischen ist der 26-Jährige der Mann für die komplizierten Pferdefälle auf der Ranch. Mit viel Geduld zähmt er die Nachfahren der berühmten Namib-Wildpferde. Ein harter Job in gefährlicher Umgebung. Gerade treibt sich ein Leopard in der Gegend herum, aber die einjährigen Fohlen wollen partout nicht in den Stall. Edelsteine sind die Leidenschaft von Lorri Raaths. Unter sengender Hitze schürft der 68-Jährige im Minengebiet in der Nähe des Brandbergmassivs. Amethyste, Turmaline, Bergkristalle gräbt er mit Stemmeisen und sogar mit bloßen Händen aus dem Millionen Jahre alten Vulkangestein. Seine Begleiter: eine Gitarre und viele Träume. Gerade hat er einen neuen Krater im Damaraland entdeckt. Sein Trinkwasser will er gewinnen, indem er den Nebel auffängt. Nebel ist ein wichtiger Feuchtigkeitslieferant für die Pflanzen in der Namib. Je näher am Atlantik, desto dichter und ergiebiger. Im Hinterland von Walvis Bay reicht die Feuchtigkeit aus, um die Nara-Melonen gedeihen zu lassen, Hauptnahrungsmittel der Topnaar, einer der ärmsten Ethnien Namibias. Martha ist am liebsten früh am Morgen unterwegs, um die saftigen und nahrhaften Früchte aus den stacheligen Büschen zu holen. Bevor sie erntet, muss sie erst die Schlangen und Skorpione vertreiben. Nandi Mazeingo hält die Erinnerung an seine Vorfahren wach. Er pflegt das Grab seines Großvaters. Die Herero und Nama hatten sich gegen die deutschen Kolonialisten erhoben. Die Deutschen ließen sie in der Wüste verdursten oder internierten sie in Lagern. Deshalb verlangt die Ovaherero Genocide Foundation weges des Völkermordes Reparationszahlungen und die Enteignung von Nachfahren deutscher Siedler. Hermann Kasona gehört zum Volk der Herero. Er arbeitet als Ranger für die Elephant-Human Relations Aid, kurz EHRA. Elefanten sind seine Lieblingstiere, er will sie unbedingt schützen. Denn im ausgetrockneten Flussbett des Ugab konkurrieren sie mit den Menschen um das lebensnotwendige Wasser. Hermann kämpft für ein besseres Verständnis der Menschen für diese Tiere. Seine Kollegin Fiona geht dafür in die Schulen, bringt den Kleinsten das Einmaleins im Umgang mit Elefanten bei. Wie eine Fata Morgana taucht die Forschungsstation Gobabeb mitten in den Wüstendünen auf. Mit futuristischem Wasserturm, Solaranlagen, Hightechpark. Junge Wissenschaftler erforschen hier die Auswirkungen des Klimawandels und unterstützen Forscher weltweit mit Klimadaten aus der Wüste. Sogar die NASA-Experten waren schon hier. Nicht umsonst trägt eine Düne auf dem Mars den Namen Namib.
21:00
Die Wissenschaftsjournalistin und studierte Biologin Lena Ganschow geht diesen Fragen nach. Für "ARD Wissen" tauscht sie sich mit Betroffenen aus. Sie trifft eine Steuerberaterin, die unter mehreren Allergien leidet, viele Behandlungen ohne Erfolg hinter sich hat und jetzt dank einer neuen Therapie zum ersten Mal Erleichterung erlebt. Sie besucht einen Landwirt mit Heuschnupfen und einer Rinderhaarallergie, der sein Unternehmen allergiebedingt umstrukturieren musste - sowie eine junge Frau mit einer Nahrungsmittelallergie, die nur noch isst, was sie selbst gekocht hat. Keine Restaurantbesuche, auch Einladungen zum Essen bei Freunden schlägt sie aus. Zu groß ist die Angst vor einem allergischen Schock. Der Film thematisiert vor allem Pollenallergie (Heuschnupfen) und Lebensmittelallergien. Lena Ganschow befragt dafür zwei der renommiertesten Allergieforschenden in Deutschland: Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, Universitätsprofessorin für Umweltmedizin an der Universität Augsburg sowie Direktorin des Instituts für Umweltmedizin beim Helmholtz Zentrum München und Prof. Torsten Zuberbier, Direktor des Instituts für Allergieforschung an der Charité Berlin, Präsident des Global Allergy and Asthma Excellence Network sowie Vorsitzender der Europäischen Stiftung für Allergieforschung ECARF. Zuberbier und sein Team untersuchen das Darm-Mikrobiom, um zu verstehen, wie moderne Lebensweise und Ernährung mit der Entstehung von Allergien zusammenhängen könnten. Traidl-Hoffmann erforscht, welche Folgen der Klimawandel auf Pollen und damit auf die Pollenallergie hat. Dieser Film zeigt: Allergien sind Ausdruck eines tiefgreifenden Zusammenspiels von Immunsystem, Umwelt, Klima, Lebensstil und moderner Zivilisation. Mit besserer Aufklärung, intelligenter Prävention, neuen Diagnose-Tools und innovativen Therapien gibt es reale Chancen, die "Volkskrankheit Allergie" in Zukunft besser in den Griff zu bekommen.
21:45
Unser Immunsystem wird durch den Klimawandel auf eine harte Probe gestellt. Viele Pflanzen produzieren zum Beispiel bei Dürre mehr Pollen, was für Allergiker eine zusätzliche Belastung darstellt. Wie sich der Klimawandel auch in anderen Bereichen auf die Gesundheit auswirkt, bespricht Mirjam Kottmann mit ihren Gästen. Dr. Martin Herrmann ist Vorsitzender von KLUG, der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e. V., als Arzt sieht er dringenden Handlungsbedarf, das Gesundheitswesen an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen. Die Wissenschaftsautorin Dr. Christina Berndt empfiehlt konkrete Maßnahmen, wie man die eigene Gesundheit trotz Klimaveränderungen erhalten und gleichsam eine Klima-Resilienz aufbauen kann.
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
Wie schwierig ist es, ein Flugzeug-Triebwerk zu warten? Schüler Levi testet den Beruf Fluggerätmechaniker/-in. Er muss in 25 Minuten die Ölpumpe eines EPI TP400-Triebwerks ausbauen und alle Dichtungsringe wechseln. Die Schwierigkeit: Levi hat bis vor der Challenge noch nie von dem Beruf gehört. Deshalb bekommt er bis zu fünf Tipps von Azubi Mareike. Kann er die strengen Anforderungen, die in der Luftfahrt herrschen, erfüllen? Beruf: Fluggerätmechaniker/-in Ausbildungsart: Duale Ausbildung Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre (kann auf 3-2,5 Jahre verkürzt werden) Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule Was macht man in diesem Beruf? Fluggerätmechaniker/-innen können alles rund um Turbinen, Propeller und Co. Sie warten Triebwerke und Flugzeugmotoren. Dafür bauen sie Triebwerke auseinander und prüfen jedes Teil auf Beschädigungen. Sie reinigen Bauteile, setzen sie instand, tauschen Verschleißteile oder defekte Teile aus und wechseln Motoröl oder?Hydraulikflüssigkeit. Im laufenden Flugbetrieb führen sie Kontrolluntersuchungen durch. Sie beheben kleinere Störungen und Fehler selbst oder organisieren die Reparatur größerer Schäden. Außerdem bauen sie komplett neue Triebwerke aus Einzelteilen zusammen. Genaues Arbeiten ist in dem Beruf besonders wichtig. Wenn Fluggerätemechaniker/-innen ihren Job nicht genau machen, kann im allerschlimmsten Fall ein Flugzeug abstürzen. In jeder Folge von "JobChallenge" wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt's in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel, was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
23:10
23:40
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.