04:30
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:45
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Madrid - die Hauptstadt Spaniens, eine Welthauptstadt. Knotenpunkt der Politik, der Kultur, des Verkehrs und der Wirtschaft. Esteban entführt seine deutsche Cousine Monika dahin, wo das Herz von Madrid schlägt: in die Cafés, wo sich am frühen Morgen die Nachtschwärmer mit heißer Schokolade und Churros stärken, zu den San Isidro Festlichkeiten, mit den Zarzuelas, und nicht zuletzt auch auf den Rastro, einen der größten Flohmärkte der Welt.
06:30
Fachinformation zum Unterrichtsfach Chemie innerhalb des Telekollegs.
07:00
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Wer kauft das Kaufhaus aus? Regale voller Plüschtiere, Computer, Schmuck, Uhren, Süßigkeiten, Parfüm, Klamotten, Pralinen, ach, einfach alles, was das Herz begehrt, gibt es hier. Wo? Im Kaufhaus natürlich! Willi ist im KaDeWe in Berlin. KaDeWe ist die Abkürzung für Kaufhaus des Westens, Europas größtem Kaufhaus! Bevor die Kunden kommen, sind viele der rund 2400 Angestellten schon aktiv. Morgens um 6 Uhr nimmt Willi zusammen mit Denis eine LKW-Ladungen Kleider entgegen und bringt sie in die Abteilung. Spätestens bis 9 Uhr müssen die angelieferten Waren an ihrem Platz sein. Dann kommen die Kunden. Und die können auf 6 Etagen kaufen, kaufen, kaufen. Oder auch nur schauen, gucken, staunen. In der Delikatess-Abteilung zum Beispiel gibt es Leckereien, von denen wusste Willi bisher noch nicht einmal, dass es sie gibt. Aber man wird ja noch mal probieren dürfen... Probieren will sich Willi auch als Verkäufer. Als Anzug-Verkäufer, um genau zu sein. Dazu muss Willi sich selbst erst einmal in Schale werfen, um neben Herrn Hille (der nämlich Bart-Weltmeister ist) bestehen zu können. Aber auch im schicken Samtanzug hat Willi noch einiges zu lernen. He! Erwischt! Dass Ladendiebe keine Chance haben, dafür sorgen Kaufhaus-Detektive, wie Marco. Unterstützt wird er in seinem Job von versteckten Kameras und Sicherungsplaketten. Willi ist überrascht, wie viele Menschen versuchen, ohne zu bezahlen mit vollen Taschen nach Hause zu kommen. Aber keine Sorge, abends sind die Kaufhaus-Kassen voll. Wie voll, davon kann sich Willi zum Schluss noch mit eigenen Augen überzeugen... Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
07:55
So eine Sauerei! Bitzer hat sich den Fuß gebrochen und der Bauer hat ausgerechnet den gemeinen Schweinen die Aufgabe des Schafehütens übertragen. Die neuen Herren nutzen ihre Macht schamlos aus. Sie wollen die Farm in ein Schweineparadies verwandeln, natürlich ganz auf Kosten der Schafe. Doch sie haben die Rechnung ohne Shaun gemacht. Der sammelt eifrig Beweise, um die Schweineherrschaft zu beenden.
08:00
Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht. Michael Köhlmeier schildert sie in dieser 80-teiligen Sendereihe so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden. Der Autor erzählt von der kindischen Eifersucht Aphrodites, von der faszinierenden Verführungskunst des Zeus und von der leidvollen Unsterblichkeit des Prometheus. Michael Köhlmeier fesselt und fasziniert mit seiner Kunst, die Sagen in freier und ganz persönlicher Interpretation zu erzählen. Und er macht dies voller Lust, mit profunder Kenntnis und hinreißendem Witz. "Die Faszination", so Köhlmeier, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."
08:15
Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht. Michael Köhlmeier schildert sie in dieser 80-teiligen Sendereihe so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden. Der Autor erzählt von der kindischen Eifersucht Aphrodites, von der faszinierenden Verführungskunst des Zeus und von der leidvollen Unsterblichkeit des Prometheus. Michael Köhlmeier fesselt und fasziniert mit seiner Kunst, die Sagen in freier und ganz persönlicher Interpretation zu erzählen. Und er macht dies voller Lust, mit profunder Kenntnis und hinreißendem Witz. "Die Faszination", so Köhlmeier, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."
08:30
08:45
10:00
Iris Gärtnerin Melanie Trinks über Vielfalt der Iris-Sorten in Farbe, Höhe und Blühzeiten.
10:30
Kraftsport für Jugendliche? Für viele Jugendliche sind Fitness-Influencer*innen Vorbilder. Um ihnen ähnlich zu werden, trinken sie Proteindrinks und stemmen in Fitnessstudios Gewichte. Doch ist intensives Krafttraining in jungen Jahren sinnvoll oder vielleicht sogar gefährlich? Nasenscheidewand-Verkrümmung Eine schiefe Nasenscheidewand oder chronisch entzündete Nasennebenhöhlen können die Atmung beeinträchtigen. Unterer Rücken Bei wem ziept es nicht im unteren Rücken? Viel Sitzen, einseitige Belastung und zu wenig Bewegung in der Wirbelsäule ist meistens die Ursache. Mit diesen leichten und unkomplizierten Übungen erreichen wir Erleichterung! Gemüse-Nudelauflauf Ein schnell zubereiteter Gemüse-Nudelauflauf mit Spitzkohl als Hauptgemüse. Medien-Multitasking Medien-Multitasking ist schlecht fürs Gedächtnis, so das Ergebnis einer Studie in den USA Kampfsport im Alter Viele Kampfkunstschulen bieten mittlerweile Kurse für Menschen ab 50 an. Kein Wunder, denn Kampfsport macht flexibler, ausdauernder, kräftiger und schneller. Aber: Welche Kampfsportarten sind geeignet? Bei welchen gesundheitlichen Einschränkungen ist Vorsicht geboten? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit das Training Spaß macht und gut für die Gesundheit ist?
11:00
11:45
Still ruht der See. Diesen Eindruck dürften die meisten Touristen und Einheimischen haben, wenn sie an einem windschwachen Tag über den See schauen. Dabei ist der Bodensee in ständiger Veränderung begriffen - und er ist ein junger See. So wie wir ihn heute kennen, gibt es ihn erst seit wenigen Tausend Jahren, seit dem Ende der letzten Eiszeit. Wir gehen auf Spurensuche und entdecken Geheimnisse in den Sedimenten am Grund des Sees.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
13:15
Happy Balance ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders unsere Faszien anspricht. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen unseren ganzen Körper. Sie bilden ein Netzwerk aus Bindegewebe, halten all diese Strukturen einzeln für sich fest und umhüllen und verbinden sie wie ein Ganzkörperanzug! Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, TELE-GYM-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen für Sie zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, das macht automatisch erfrischend wach und mental aktiv. Denn wenn viele unserer Muskelgruppen gleichzeitig angesteuert werden, ist die Konzentration gefragt! Außerdem fördern Sie mit Balance- und Rotationsübungen Ihre Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen Ihren Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird Ihr ganzer Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren und so Ihrem Zeit- und Energiebudget optimal anpassen. "Happy Balance" weckt Ihre Sinne, bringt Energie, formt Ihre Figur, ist gut für die Gelenke und den Rücken und tut einfach gut!
13:30
"12. September 62. Ein Mittwoch." Die Kundin zögert kurz, dann lächelt sie. Es stimmt. Lorenzo hat den Wochentag ihres Geburtstags korrekt genannt. "Dafür gibt es keine genaue Erklärung. Ich nenne es mein autistisches Gehirn." Szenen wie diese gehören zum Alltag in der Pizzeria in Monza in Italien. Nico Acampora ist der Gründer von PizzAut. Hier arbeiten fast ausschließlich Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung. Strikte Abläufe, klare Regeln - für die Mitarbeitenden sind diese Strukturen eine große Hilfe. Bevor die Türen öffnen, isst das Team gemeinsam. Dann kommen die Gäste: Schulklassen, Familien, Stammkundschaft. Von außen wirkt alles ruhig, fast routiniert. Doch Nico beobachtet genau. Abweichungen, zu viele Reize, ein falscher Moment - und Stress entsteht. Wer überfordert ist, wird aus schwierigen Situationen genommen. Autismus ist nicht gleich Autismus, daher heißt es Autismus-Spektrums-Störung. PizzAut beschäftigt inzwischen rund 40 Mitarbeitende in zwei Restaurants. Inzwischen hat die Idee politische Aufmerksamkeit. Italiens Staatspräsident würdigte das Projekt, der Papst empfing das Team. Doch für Nico ist das nicht genug. Er will, dass andere Unternehmen folgen. "Der wahre Wandel kommt erst, wenn wir nicht mehr gebraucht werden." Für die Mitarbeitenden bedeutet PizzAut schon jetzt mehr als nur Arbeit. Eine Kundin meint: "Es ist ein Ort, der das Herz öffnet". Und es ist vor allem ein Ort, der Selbständigkeit gibt.
14:00
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
14:45
15:15
Mit seiner großen Wasserfläche verbindet der Bodensee drei Länder: die Schweiz, Österreich und Deutschland. Er versorgt über vier Millionen Menschen mit Trinkwasser und ist damit der bedeutendste Trinkwasserspeicher Europas. Für gefährdete Tiere und Pflanzen ist die Bodenseeregion seit Jahrtausenden ein wichtiger Lebensraum. Tradition, Kultur und Kulinarik machen sie heute neben der atemberaubenden Landschaft am Fuße der Alpen zu einem beliebten Traumziel mitten in Europa. Auf der Gemüseinsel Reichenau übernimmt eine Gärtnerin in dritter Generation den elterlichen Hof und verfolgt bei der Zucht ihrer knackigen Gurken ein ökologisch nachhaltiges Konzept. Auf dem Feld nebenan wird derweil der bedrohte Kiebitz gerettet. Seine Population ist in Baden-Württemberg fast ausgestorben. Am Hohentwiel bietet eine Winzerfamilie neben preisgekrönten Weinen auch regionale Köstlichkeiten an. Sie arbeitet mit einem Koch zusammen, der sich für die Fischer am Bodensee einsetzt. Die haben es nicht leicht, denn die Fischbestände gehen seit Jahren zurück. In einem alten Buchenwald leben Berberaffen, die man hier nicht vermuten würde. Und auch unter Wasser hat der Bodensee einiges zu bieten. Taucher erkunden das Wrack der "Jura", eines alten Raddampfers aus dem 19. Jahrhundert, und erleben in knapp 40 Metern Tiefe eine andere Welt. Durch die Augen der Menschen, die am Bodensee leben, entdeckt die Dokumentation die Region in ihrer schönsten Jahreszeit: im Sommer.
16:45
17:30
Im nördlichsten Pinzgau im Land Salzburg liegt das Steinerne Meer, ein Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen. Vorbei an Höhlensystemen geht es zur Steinalm und von dort weiter zur Peter-Wiechenthaler-Hütte. Dort wird die Versorgung der Hütte über eine Materialseilbahn gewährleistet. Eine sommerliche Wanderung führt zu den Berghütten des Steinernen Meers. Der Film wirft aber auch einen Blick auf die Traditionen unten im Tal, wo es gelebtes Salzburger Brauchtum zu erleben gibt. Das Saalfeldener Hufeisenwerfen ist dabei nur eine Tradition von vielen.
18:15
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
18:45
Monogamie ist ein kulturelles Ideal und gleichzeitig ein komplexes biologisches Phänomen - und gilt für viele als das Beziehungsmodell der Wahl. Doch die Realität sieht anders aus: Die Hälfte aller Ehen in Deutschland und Frankreich scheitern, Untreue ist einer der häufigsten Trennungsgründe und alternative Formen wie offene Beziehungen gewinnen an Bedeutung. Warum gelingt es oft nicht, ein Leben lang sexuell treu zu lieben? Expertinnen und Experten erklären, dass Monogamie im Tierreich selten und eher an Umwelteinflüsse gebunden ist, etwa bei Vögeln, die gemeinsam Brutpflege betreiben, oder bei isoliert lebenden Gibbons. Entscheidende genetische Mechanismen, die Paarbindungen unterstützen, sind uralt und in vielen Arten vorhanden, jedoch selten lebenslang exklusiv. Beim Menschen wirken zusätzlich soziale, kulturelle und religiöse Normen, die Monogamie absichern: Sesshaftigkeit, Besitz, Erbfolge und religiöse Sakramente schufen jahrtausendealte Strukturen, die bis heute prägend sind. Doch die Idealisierung der lebenslangen Treue wird zunehmend hinterfragt. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass die Zufriedenheit mit einer Beziehung nicht zwangsläufig an sexuelle Treue gebunden ist. Familienmodelle jenseits der klassischen Monogamie zeigen oft ein gleichwertiges oder sogar besseres Vertrauen der Partner. Was bleibt, ist die Suche vieler Menschen nach Nähe, Sicherheit und Geborgenheit - und doch ringen sie mit den Zwängen eines Modells, das im Wandel ist. Vielleicht ist es an der Zeit, Liebe neu zu denken und sich mehr miteinander auszutauschen, wie man die Partnerschaft ein Leben lang führen will.
19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Wie klimafreundlich ist Online-Shopping?: Shoppen Sie auch gerne Online? Und schicken dann wieder viel zurück? Damit sind Sie in Deutschland nicht alleine. Die Deutschen sind sogar Retouren-Europameister! Die Antwort, was Online-Shoppen für das Klima bedeutet, liefert Eckart von Hirschhausen in "Wissen vor acht - Erde".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Wer auf dem Landweg reisen will, ist auf den Zug angewiesen. Nur ein Gleis führt nach Churchill an die Hudson Bay. Im Herbst, wenn die Gewässer anfangen, einzufrieren, versammeln sich dort die Eisbären, und das Polarlicht funkelt in der Nacht. Die Reise beginnt in Winnipeg, der multikulturellen Hauptstadt der Provinz Manitoba, geprägt durch die indigene Bevölkerung Kanadas und Einwanderer aus aller Welt. Kaum hat der Zug die Stadt verlassen, öffnet sich die weitläufige Prärie. Wo früher Bisons grasten, wächst heute Getreide. Weiter nördlich folgen sumpfige Nadelwälder. Hier leben First-Nation-Gemeinschaften, die ihre Reservate nur mit dem Zug erreichen können. Sie haben Anteile der Strecke gekauft und saniert, als 2017 die Gleise ausgewaschen waren und der Bahnbetrieb still lag. Zu guter Letzt kommt die baumlose arktische Tundra. Insgesamt sind es 1700 Kilometer und 45 Stunden in der Eisenbahn: eine Reise zum Relaxen, Runterkommen, und Rausgucken in eine faszinierend wilde Natur.
21:00
Gezeigt werden in dieser Filmdokumentation aus dem Jahr 1969 ganz unterschiedliche Lebensverhältnisse. Da gibt es einerseits den Postbeamten mit seiner Frau und dem kleinen Kind und da gibt es andererseits den Unternehmer, der abends bei sich zu Hause regelmäßig seine Freunde empfängt, unter ihnen viele Künstler. Der Postbeamte wohnt in der Storchengasse in Fünfhaus im 15. Wiener Bezirk. Die Wohnung besteht aus einem Schlafzimmer und einer Küche. Zwei Drittel aller Wohnungen in Wien hatten damals weniger als 60 Quadratmeter, viele davon kaum mehr als 30. Die meisten hatten kein Fließendwasser und keine Toilette in der Wohnung sondern nur Bassena und Toilette im Treppenhaus - oder gar nur im Hof. Der Grund war: In diese Häuser wurde von den Besitzern nichts investiert, da die Mieten per Gesetz seit 50 Jahren fast unverändert also extrem niedrig sind. Das heißt, die Bewohner bezahlen für solche Wohnungen nur einen geringen Bruchteil ihres Monatseinkommens. Den Angestellten der Wiener Verkehrsbetriebe in aller Herrgottsfrüh auf seinem Weg in die Arbeit mit der Kamera begleitend meint der Filmemacher, das Vorurteil, dass man in Wien faul sei, stimme nicht, auch in Wien müsse man arbeiten, um zu leben. Aber dass Zeit Geld sei, würde in Wien wohl immer noch niemand unterschreiben. Aber nach wie vor gelte, dass man sich's richten kann. Die Frauen tun sich jedoch in dieser patriarchalischen Gesellschaft schwerer, "es sich zu richten", sie zahlen einen weit höheren Preis als die Männer, "denn überall, wo eine Gesellschaft sich verspätet und die Wohnverhältnisse vernachlässigt, tragen sie den größeren Teil der Last." Man sieht als Beleg dafür Frauen, die selbst im Winter mangels einer Waschmaschine in einem Verschlag im Innenhof die Wäsche mit der Hand waschen müssen - und das ganz offensichtlich nicht nur an diesem Tag und für die Kamera sondern so gut wie jeden Tag im Jahr. Der Unternehmer Manfred Mautner Markhof bekommt das große goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien verliehen und die betriebseigene Feuerwehr steht stramm, dem ausgezeichneten Firmen-Patriarchen ihrerseits die Ehre zu erweisen. Ein Höhepunkt im Film ist sicherlich die Brautsoiree im Hause des Fürsten Schwarzenberg, bei der die Kamera auch den damals noch jungen Karl Schwarzenberg einfängt, den Erbprinzen und nachmaligen Außenminister der Tschechischen Republik. Es folgen Portraits der Maler Ernst Fuchs und Arik Brauer und Ernst Fuchs ist wiederum Gast in einer der Abendgesellschaften bei Manfred Mautner Markhof. Bei den kleinen Leuten ist es so, dass sie abends wegen der zu kleinen und im Winter zu kalten Wohnungen nicht aushäusig sein wollen sondern müssen. Sie sitzen dann nicht im Caféhaus, denn das eher ist für die besser Gestellten reserviert, sondern im Beisl auf ein Achterl Wein oder zwei oder drei oder vier… Man hört dort so wunderbaren Wiener Dialekt, dass einem das Herz aufgeht, und der Autor meint: "Auch wer allein sein will oder muss, fühlt nur hier sich wohl. Ein fast jeder bestätigt sich - als Person, als Nachbar, als einer, der dazugehört. Wer nicht mehr käme am Abend, wäre aufgegeben." Aber: "Auch in einer so liberalen Atmosphäre wie dem Weinhaus verstummt nicht, was an Verstocktheit und Ressentiment aus dem Mief des unangemessenen Wohnens kommt." Und dann sieht man den Maler Ernst Fuchs in einer Disco, er feiert die Geburt seiner jüngsten Tochter: fröhlich tanzend zum Song "Those were the days my friend…"
21:45
Amsterdam galt in den 1970er-Jahren mit gutem Grund als eine herrlich lässige, liberale, tolerante und lebensfreudige Stadt. Aber Amsterdam hatte auch das Image, die Puppenstube Europas zu sein, was wohl auch mit den 7.000 denkmalgeschützten Häusern innerhalb der Stadt zu tun hatte. Was steckte also dahinter, wie war Amsterdam damals wirklich? Als Erstes fährt der Filmautor Michael Strauven mit der Metro in 12 Minuten raus zum Stadtteil Bijlmermeer, einer neu gebauten Trabantenstadt mit 60000 Einwohnern. Die Amsterdamer jedoch sagen: "Das ist nicht Amsterdam, das ist nicht unsere Stadt!" Und mit Recht, denn diese Hochhäuser könnten überall in Europa stehen - überall mit den gleichen Problemen. Zum Beispiel kann man von der Metro aus auf den ersten Blick nicht unterscheiden, ob es sich bei den Gebäuden in Bijlmermeer um Parkhäuser für Autos oder um Wohnhäuser für Menschen handelt. Allerdings sind die Mieten dort für Amsterdamer Verhältnisse sehr niedrig: 250 Mark im Monat für vier Zimmer mit Küche und Bad. Zurück in der Innenstadt besucht der Autor eine Veranstaltung mit freiem Eintritt im berühmten Concertgebouw: Für Strauven wirkt dieser Abend mit klassischem Konzert, Chordarbietungen und arabischer Musik mit Bauchtanz usw. wie die Eröffnung der Saison "Amsterdam für Amsterdamer". Dann geht es ins Museum für moderne Kunst, wo gerade amerikanische Avantgarde gezeigt wird. Danach geht es raus auf die kleinen Straßen neben den Grachten: In Amsterdam verteilten sich in früheren Zeiten die vielen, vielen "braunen Cafes", wie man dort die Kneipen nennt, auf 19 verschiedene Kneipenviertel und ebenso viele unterschiedliche Dialekte laut Strauven. Aber das war in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts bereits vorbei. Die braunen Cafes aber gab es noch, ungefähr 2000 an der Zahl. Eigentlich ist die verwinkelte Innenstadt von Amsterdam nur zum Wohnen wirklich gut geeignet, aber auch dort und damals schon begann man, Bürogebäude zu errichten, alte Gebäude umzufunktionieren. Und dafür ist nicht die Lebensqualität sondern das Bruttosozialprodukt das entscheidende Argument. Aber in Amsterdam ist das Wohnen in Abbruchhäusern ein gesetzlich möglicher Akt der Selbsthilfe. Und am Beispiel einer Familie mit zwei Kindern wird gezeigt, was das heißt: Die Abrisskolonne muss wieder abziehen, weil sich die Familie weigert, aus dem Abbruchhaus auszuziehen. Und dann schreibt diese Familie einen Brief. An wen? An die niederländische Königin, damit diese über die Verhältnisse in Amsterdam Bescheid weiß und dass sie als Familie nirgends sonst vernünftigen Wohnraum bekämen. Man lernt, der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist ein altes Problem und war und ist nicht nur auf Amsterdam beschränkt. In Amsterdam gab es damals 2000 illegale aber von der Behörde geduldete Wohnboote - mitten in der Stadt und bewohnt von sehr ausgeprägten Individualisten. Der Schriftsteller und Kolumnist Simon Carmiggelt erklärt das damit, dass der Amsterdamer eigentlich ein Individualist mit anarchistischen Neigungen sei. Und am Abend gibt es das, worauf die Amsterdamer besonders stolz sind: Kultur. Auf der Bühne steht ein junger Liedermacher namens Hermann van Veen und singt ein Lied aus seinem Programm "carré": "All die Menschen, die bereit sind, anderen zu helfen, sind selbst ganz schlimm dran… Sie hocken vor dem Fernseher und erwarten, dass die Show ihnen das Leiden nimmt." Aber ganz so passiv ist der Amsterdamer dann doch nicht, denn der Abriss von zwei Dritteln der alten Häuser im Innenstadtbezirk Jordaan scheiterte am Widerstand von dessen Bewohnern. Nach der Renovierung der alten Häuser steigen dort jedoch die Mieten und die alteingesessenen Bewohner müssen gehen, weil sie sich diese Miete nicht mehr leisten können. 1978!
22:30
Das Porträt einer europäischen Stadt: ohne Text, nur mit Musik unterlegt, fängt die Kamera Bilder von Warschau ein, damals im Jahr 1968. Eingeschaltet wird die Kamera bereits am frühen Morgen, abgeschaltet wird sie erst wieder am späten Abend desselben Tages. Der Film stammt aus der damaligen Sendereihe "Sonntag in Europa", die auf diese Weise einige Metropolen Europas vorstellt.
23:00
Zwei Violinen, ein Cello, Schlagwerk und Gesang - freuen Sie sich auf ein erfrischendes Musikerlebnis mit dem Berliner Quintett The Inchtabokatables. Triggerwarnung: Dieses Konzert enthält Szenen, die Freunde klassischer Musik verstören könnten. Denn niemand hämmert mit mehr Leidenschaft auf seine Streichinstrumente ein als diese fünf Mittelalter-Folk-Punker. 1997 bringen The Inchtabokatables mit ihrer Musik den Schlachthof in München zum Beben. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:45
Den Vorwurf, in all ihren Liedern gehe es nur um Liebe, kontert die Band Weigand selbstironisch: "Das betrifft nur ungefähr 98% der Songs." Kopf der Münchner Popgruppe ist Ralf Weigand, dessen Lebenslauf interessante Stationen aufweist: Komponist, Produzent, Mediziner, Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA und in den 90ern Sänger einer nach ihm benannten Band. 1996 tritt Weigand im Münchner Alabama auf und begeistert das Publikum mit deutschsprachigem Feelgood-Pop - 98?% Liebeslieder, 2?% Sonstige. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.