04:20
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:35
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der Italienischkurs "Avanti! Avanti!" führt Anfänger in einem halben Jahr zur Beherrschung der wichtigsten Konversationsformeln und der nötigsten Grammatik. Auch zur Auffrischung vorhandener Italienischkenntnisse ist die Serie hervorragend geeignet. Die ersten dreizehn Sendungen bieten ein clowneskes Nummernprogramm mit Commedia dell'arte- und sketchartigen Spielszenen. Der zweite Teil der Reihe zeigt parodistische Ausschnitte aus dem Leben berühmter Italiener. Alle Sendungen enthalten Verständnis- und Einpräghilfen, die das Italienischlernen zum Vergnügen machen. Allora: Avanti! Avanti!
06:30
Fachinformation zum Fach Informatik/Technologie.
07:00
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Wo zeigen Pferde, was sie können? Jedes Jahr findet in Aachen eines der größten Reitturniere der Welt statt, das CHIO. Auf dem Programm stehen: Springreiten, Dressur- und Fahrprüfungen. Um zu sehen, was die weltbesten Reiter und Pferde drauf haben, kommen um die 250.000 Menschen hierher. Einer von ihnen ist Willi. Der Europameister im Springreiten, Marco Kutscher, nimmt ihn mit in den Stall, wo sein Pferd Montender gerade für das erste Springen vorbereitet wird - von Pferdepfleger Gustl. Zöpfchen flechten, Beinschoner an und los geht's. Mit Parcourschef Frank Rothenberger baut Willi noch schnell den Parcours fürs nächste Springen auf. Bis zu 1,60 m sind die Hindernisse hoch! Vom Richterturm aus hat man den besten Überblick. Klar, dass Willi sich diesen Platz zum Zuschauen aussucht. Von Springrichter Stephan Ellenbruch erfährt Willi, auf was sie besonders achten müssen während des Turniers. Jetzt heißt's Daumendrücken, denn Marco ist gleich dran! Von Dressurrichter Christoph Hess und einer echten Prinzessin, nämlich Nathalie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, lässt sich Willi anschließend erklären, auf was es beim Dressurreiten ankommt - dem Ballett für Pferde sozusagen. Wie die Turnschuhe bei Leichathleten ist auch für Pferde das richtige Schuhwerk wichtig. Schmied Klaus zeigt Willi am eigenen Leib, wie es sich anfühlt, ein paar Hufeisen verpasst zu bekommen. Hilfe, die glühen ja!!! Michael Freund ist ein echter Superstar - Weltmeister und Deutscher Meister im Vierspänner-Fahren. Willi darf ihm nicht nur ein paar Fragen stellen, sondern auch selbst mit der Kutsche ein paar Runden drehen. Kein Wunder, dass er sich mit den Pferden auf Anhieb versteht, eins davon heißt nämlich auch Willi. Na dann, schwingt die Hufe! Dieser Film (Regie: Katja Wallenfels) ist am 17. Mai 2006 in Aachen mit dem Silbernen Pferd 2006, dem Medienpreis des Deutschen Reiter- und Fahrer Verbandes e.V., ausgezeichnet worden. "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
07:55
Es ist Sommer. Der Swimmingpool ist außer Betrieb. Die Tiere schwitzen. Da bringt Bitzer sein Planschbecken auf die Weide und beginnt es aufzublasen. Der Farmer ruft, und die Schafe übernehmen. Doch mit Planschbecken kennen sie sich nicht aus. Schon bald stellt sich heraus, wie viel man dabei falsch machen kann.
08:00
Darf ich zu blinden Menschen eigentlich "auf Wiedersehen" sagen? Wir klären diesmal, was du übers Blindsein wissen solltest. "Blind" oder "sehbehindert" - was genau bedeuten diese Begriffe? Wie kommen betroffene Menschen beim Lernen oder Daten klar? Wie können sie alleine Urlaub machen, welche Apps helfen ihnen zum Beispiel im Kino oder wie funktioniert die "Blindenschrift" Braille? "Dumme Frage, aber ...?!"?zeigt, dass keine Frage zu dumm ist - vor allem, wenn es um unsere Gesellschaft geht.?Was wäre, wenn morgen in Deutschland Krieg wäre? Wie würde ich das erfahren? Müsste ich kämpfen? Gäbe es noch Essen, wer bietet Schutz??Fragen rund um unsere Demokratie, unsere Rechte und unser Miteinander klären unsere Hosts - verständlich, anschaulich und praktisch. Wir erklären Zusammenhänge und erläutern, was das für dich in deinem Leben bedeutet.
08:10
In dieser Folge dreht sich alles um Schokolade und handwerkliches Geschick: Die 16-jährige Schülerin Amirrah betritt Neuland, denn obwohl sie sicherlich schon einmal Pralinen probiert hat, stellt sie sich nun erstmals der Herausforderung, diese selbst herzustellen. In einer Profiküche übernimmt sie die Rolle einer Konditorin und hat die Aufgabe, innerhalb von 20 Minuten 15 Pralinen anzufertigen. Unterstützung erhält sie dabei aus dem Nebenraum: Auszubildende Vanessa verfolgt das Geschehen gespannt und gibt Amirrah per Funkgerät hilfreiche Tipps. Trotz der Anleitung bleibt die Herausforderung anspruchsvoll - es stellt sich die Frage, ob Amirrah dem Zeitdruck standhält und die Aufgabe erfolgreich meistern kann. Beruf: Konditor/-in Ausbildungsart: Duale Ausbildung im Handwerk Ausbildungsdauer: 3 Jahre Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule Was macht man in diesem Beruf? Konditoren stellen Torten, Pralinen und verschiedene Süßspeisen her. Sie arbeiten mit Zutaten wie Schokolade, Marzipan und weiteren Rohstoffen, backen und dekorieren die Produkte. Dabei achten sie stets auf Hygienevorschriften und setzen kreative Ideen um. So entstehen hochwertige Erzeugnisse wie Hochzeitstorten oder Weihnachtsgebäck. In jeder Folge von "JobChallenge" wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt's in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel, was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
08:20
In dieser Folge erhält Schülerin Mathilda Einblicke in den Beruf des Orthopädietechnikers bzw. Orthopädietechnik-Mechanikers. Ohne Vorkenntnisse stellt sie sich der Aufgabe, innerhalb von 20 Minuten eine Orthese (Handschiene) anzufertigen. Unterstützung bekommt sie dabei vom Auszubildenden Erim, der ihr fünf Tipps zur Umsetzung gibt. Ob Mathilda die Herausforderung unter Zeitdruck erfolgreich bewältigt, bleibt spannend. Beruf: Orthopädietechniker/in Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung) Was macht man in diesem Beruf? Orthopädietechnik-Mechaniker/innen stellen individuelle orthopädische Hilfsmittel her und passen sie an die Bedürfnisse der Patienten an. Dazu gehören Prothesen, Orthesen, Bandagen sowie Rehatechnik wie Rollstühle. Sie beraten Patienten, nehmen Maß und fertigen Modelle an. Dabei verarbeiten sie verschiedene Materialien sowohl maschinell als auch von Hand. Abschließend passen sie die Hilfsmittel an und erklären deren Anwendung. In jeder Folge von "JobChallenge" wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt's in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel, was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
11:45
Können Hightech Prothesen in Zukunft menschliche Gliedmaßen komplett ersetzen? Bisherige Hitech- Prothesen haben nur zwei Sensoren und beherrschen lediglich rudimentäre Funktionen. Die Herausforderung ist dabei nicht die Prothese an sich, sondern die Ansteuerung der einzelnen Finger. Die Ingenieure Claudio Castellini und Markus Nowak erproben einen Ring aus Sensoren zusammen mit einem Tracker. Dieser erkennt die Position der Hand im Raum und vermisst die Bewegung Muskelstränge. Dadurch sollen sich die künstlichen Finger besser ansteuern lassen. Dazu benutzen die Ingenieure die virtuelle Welt, in der die Probanden mit den Sensoren eine virtuelle Hand bewegen. Wenn das System virtuell funktioniert, übertragen sie die Steuerung auf echte Hitech-Prothesen.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Erfrischendes Faszientraining mit Christiane Reiter Ein Anti-Aging-Programm, das den Körper beweglich, geschmeidig und kraftvoll macht. Das federleichte Bewegungstraining erreicht effektiv alle Gewebeschichten und bringt die Energie zum Fließen.
13:15
13:30
14:00
Angesichts steigender Fallzahlen in allen deutschsprachigen Ländern sind innovative Strategien gefragt. Sie sollen sowohl die Selbstbestimmung der durch Demenz Beeinträchtigten schützen als auch Pflegepersonal und Angehörigen Hilfestellung und Entlastung bieten. Die Dokumentation stellt alternative Projekte vor, in denen das gelingen könnte: eine Demenz-WG in Potsdam, die durch einen gemeinnützigen Verein finanziert wird, eine Initiative in Österreich, die Angehörige ausbildet und durch Tagespflege entlastet, und ein Haus in der Nähe von Zürich, das von ganzheitlichen Ansätzen in der Pflege geprägt ist. Allen gemein ist: Es reicht nicht, nur die Grundbedürfnisse der Betroffenen zu stillen. Vielmehr werden sie in diesen Einrichtungen in alle Tätigkeiten vom Einkaufen über das Kochen und Putzen im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten eingebunden, um ihr Selbstwertgefühl und damit ihre Selbstständigkeit zu fördern und zu erhalten. Dazu dienen auch sportliche Aktivitäten, Gesprächskreise und gemeinsame Ausflüge.
14:45
Gartenfreunde aufgepasst! Neben der Vorstellung verschiedener Pflanzenarten und besonders schöner Anlagen erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
15:15
Mehr denn je strebt unsere Gesellschaft nach einem möglichst langen und gesunden Leben. Jeder vierte Mensch in Deutschland nutzt dafür Sport-Apps, Fitness-Tracker, Supplements und andere Optimierungs-Gadgets. Fast anderthalb Milliarden Euro stecken im Markt der Selbstvermessung und -verbesserung. Auch Reporter Frank Seibert hat eine Smartwatch und trackt seinen Sport, seinen Schlaf, seine Herzrate. Doch er fragt sich auch: Was bringt mir das ganze Tracken wirklich? Verbessert sich meine Gesundheit oder setzt mich das Streben nach besseren Werten vielleicht mehr unter Druck als mir lieb ist? Bei seiner Spurensuche trifft Frank Hobby-Sportler, die jede Menge an Zeit und in Technik investieren, um das Beste aus sich herauszuholen. Was treibt sie an und wohin führt sie das? Er schaut sich auf einer Bio-Hacking Messe um, um herauszufinden, worum es den Selbstoptimierer genau geht und besucht ein sogenanntes Longevity Center. Das ist der neueste Trend: Longevity also Langlebigkeit. In speziellen Praxen bieten Ärzte umfangreiche Leistungsdiagnostiken an, für die schnell mehrere Tausend Euro aufgerufen werden. Sie sollen zu einem langen und vor allem gesunden Leben führen. Längst beschäftigt sich auch die Psychologie und Soziologie mit diesen Entwicklungen. Hier erfährt Frank Seibert, dass sehr oft der Wunsch nach Kontrolle über das Selbst in einer immer unkontrollierbarer werdenden Umwelt die Ursache dieses Trends ist. Und sie warnen davor, dass das Selbstoptimieren zu einem endlosen Prozess werden kann, in dem die bloße Zahl überhöht, ein "optimaler" Zustand nie erreicht werden kann. Was also ist der Schlüssel zu einem gesunden und langen Leben? Wie viel Selbstkontrolle tut gut? Frank Seibert taucht tief in die Selbstoptimierungs-Szene ein.
16:00
16:30
17:15
17:30
Wenn das kleine Filmraum Kino im Sommer auf eine große Wiese zieht Der filmRaum in Eimsbüttel ist tatsächlich mehr Raum als Kinosaal und wohl eines der kleinsten Kinos Hamburgs. Der Betreiber, Behzad Safari, ist Filmliebhaber durch und durch. Er bietet hier Anspruchsvolles mit etlichen Filmschätzen und ein hervorragendes Kinderprogramm. Im Sommer zieht sein kleines Kino für die Hälfte der Woche auf eine große, grüne Wiese in Eimsbüttel. Open Air mit Picknickplatz. Wenn es dann dunkel wird, werden Kopfhörer aufgesetzt, damit die Anwohnenden nicht gestört werden. Reporter: Mounted Games Mounted Games sind rasante Geschicklichkeitsrennen auf Ponys gegen die Zeit. Vom 29. Juli bis 2. August 2026 finden die Einzelweltmeisterschaften in Luhmühlen (Niedersachsen) statt - die besten Spielerinnen und Spieler der Welt werden erwartet. Reporterin Verena Sens testet den Sport beim Sichtungsturnier auf Fehmarn und trifft den mehrfachen Einzelweltmeister Widukind Moormann und seine Schülerinnen und Schüler. Federdesign Martina Frers aus Apen verwandelt gesammelte Vogelfedern in witzige, philosophische Kunstwerke. Ihre markanten Raben- und Vogelgestalten bestehen aus echten Federn und werden durch kurze Zitate ergänzt. Seit ihrer ersten Ausstellung 2010 zeigt sie Postkarten, Kalender, Auftragskunst sowie Werke auf Kunstmärkten und online. Federn aus ganz Deutschland fließen in ihr Schaffen - der Rabe als weise und verschmitzte Leitfigur prägt ihre Motive. Im heimischen Garten, beim Hühnerfüttern, entstehen so immer wieder große Ideen aus kleinen Federn. Harburger Stadtpark mit der neu geführten Traditionsgaststätte Korrigierte Fassung: Der Harburger Stadtpark ist vielleicht nicht so bekannt wie der "offizielle" Hamburger Stadtpark, aber genauso idyllisch mit hügeligen Waldbereichen, Teichen und verwunschenen Wegen. In diesem Jahr feiert er sein 100 jähriges Bestehen, und die Traditionsgaststätte "Bootshaus" am Außenmühlenteich hat gerade wieder eröffnet. Die Schrauberhalle in Fürstenau - einer für alle, alle für einen Die Schrauberhalle in Fürstenau bringt Hobbyschrauber zusammen: eine Halle, zehn Plätze und ein Dutzend Enthusiasten, die gemeinsam an ihren Autos arbeiten. Jeden Abend riecht es nach Motoröl, Fahrzeuge stehen aufgereiht oder auf der Hebebühne, Funken sprühen, Rost wird entfernt. Wer nicht weiterweiß, findet hier schnell Hilfe, nach dem Prinzip "learning by doing". Initiator Maikel Kannenberg sammelte vor fünf Jahren die Mitstreiter; seine Frau Lydia dokumentiert das Geschehen per Smartphone in den sozialen Medien. Hilfesuchende können online Fragen stellen oder persönlich vorbeikommen. Gutshaus Langwitz Ein Rostocker Künstlerpaar saniert seit vier Jahren das Gutshaus Langwitz. Sie wollen dort einen Coworking Space für sich und andere Künstler einrichten, und ihr Gutshaus von 1856 soll wieder Mittelpunkt des Dorfes werden. Schon jetzt, während der Bauphase, laden Carolin und Sebastian Paschen regelmäßig zu Konzerten und zu Open Air Kino ein. Manchmal gibt die Hausherrin sogar selbst ein Konzert; dieses Mal gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Neubrandenburger Philharmonie. Beachbar Surfen ist die große Leidenschaft von Daniel Weiss. Schon mit neun Jahren machte er seinen Surfschein an einem Baggersee bei Heidelberg. Als er zum BWL Studium nach Rostock zog, entdeckte er das Surfrevier Ostsee und gründete mit Freunden einen Surfshop. Später erfüllte er sich seinen Traum von einem Beachhaus: In Warnemünde zimmerte er eine urige Beachbar am Strand mit Karibik Flair. Dort werden auch Kurse angeboten (Windsurfen, Wellenreiten, Kiten) und donnerstags gibt es Live Musik.
18:15
18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Die letzte Folge der Sendereihe wagt eine Bestandsaufnahme und damit einen Blick in die Zukunft. Für welche Themen interessieren sich Jugendliche heute? Welche Fragen, welche Ängste und Hoffnungen haben sie? Der Film begleitet fünf Jugendliche in ihrem Alltag, lässt sie diskutieren und zeigt ihre Sicht der Welt. Geht der Trend wirklich hin zu neo-konservativen Lebenseinstellungen, zu spießigen Jugendlichen, die sich nichts mehr wünschen, als ein Teil der erwachsenen Gesellschaft zu werden? Oder ist das nur eine vorschnelle Interpretation?
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Kinder aus Madibago im Nordwesten der Philippinen haben einen der außergewöhnlichsten und gefährlichsten Schulwege der Welt. Denn um ihre Schule zu erreichen, müssen sie eine Steilwand mitten im Dschungel erklimmen. Lediglich ein paar Wurzeln geben den Schülern etwas Halt. Auf der Halbinsel Zamboanga del Norte gehen Küste und Gebirge nahtlos ineinander über. Die elfjährige Aible wohnt direkt am Meer, ihre Schule befindet sich aber mitten auf dem angrenzenden Berg, um auch den dort lebenden Kindern eine Schuldbildung zu ermöglichen. Eine Straße führt dort hinauf, immer entlang der Küste. Doch sie zu Fuß zu gehen, würde mehrere Stunden dauern. Und ein Motorradtaxi können sich die Schüler nicht leisten. Aible und ihren Nachbarskindern bleibt also nichts anderes übrig, als jeden Tag die Abkürzung quer durch den Dschungel zu nehmen, der sie zur Pam-Pang führt: der berüchtigten und gefürchteten Steilwand, mitten im Dschungel. In Flip-Flops und mit den Schulbüchern auf dem Rücken klettern die Kinder morgens und abends die etwa 40 Meter hohe und teilweise 90 Grad steile Klippe herauf und herunter. Ungesichert. Besonders gefährlich wird es, wenn es regnet. Denn dann sind das Erdreich, die Felsen und die Wurzeln rutschig. Schon viele Kinder sind hier abgestürzt und haben sich verletzt. Aber Aible und ihre Mitschüler wagen sich trotzdem jeden Tag erneut an die Wand - getrieben von der Hoffnung, durch ihre Schulbildung ein besseres Leben zu ergattern.
21:00
Langtext: Um auch in Österreich das Thema Raumfahrt voranzubringen, hat der Astrophysiker Gernot Grömer das Österreichische Weltraumforum (ÖWF) gegründet. Grömer sieht sich als "Schiffsbauer", der daran arbeitet, dass die Reise zum Mars in zwanzig bis dreißig Jahren möglich wird. Dafür führt er Analog-Missionen durch, bei denen sogenannte Analog-Astronauten auf der Erde Erkenntnisse für die Reise zum roten Planeten sammeln. AMADEE-24 heißt die diesjährige Mission, die in Kooperation mit der Armenischen Weltraumagentur in der Region Ararat stattfindet, eine Umgebung mit einerseits marsähnlicher Geologie und andererseits strukturellen Problemen. Der Film begleitet die Mission durch Höhen und Tiefen. Das ÖWF und seine vielen Freiwilligen üben aber nicht nur für die Besiedlung des Mars. Unter der Leitung von Gernot Grömer wird auch an einem Nano-Satelliten gearbeitet, der nach Weltraumschrott sucht. Denn der Weltraum mag unendliche Weiten haben. Die nahen Erdumlaufbahnen gleichen mittlerweile eher einer großen Müllhalde. BR Story "Europa muss einen eigenen Schlüssel zum Weltraum behalten" und das Geschäft mit dem All nicht China und den USA überlassen. Das ist das große Ziel des Augsburger Raketeningenieurs Stefan Brieschenk. 2018 gründete er die Rocket Factory Augsburg. Mit Hochdruck wird hier und im äußersten Norden Schwedens an einer Rakete gearbeitet, die bald von Europa aus Satelliten ins Weltall bringen soll - und zwar unschlagbar preiswert. Dazu nutzt die Rocket Factory unter anderem Fertigteile aus anderen Industrie-Branchen, wie z.B. Tanks aus dem Brauereiwesen. Der Erfolgsdruck ist enorm, denn alles ist quasi "auf Kante genäht". Kein Wunder, wenn nicht bei jedem der Raketen-Tests auf Anhieb alles glatt läuft. Ein Film, der Chancen und Risiken des "New Space" beleuchtet.
21:45
Faszinierende Sternenhimmel, mystische Wanderorte und ein Lehrpfad, auf dem man gleich das ganze Sonnensystem ablaufen kann! "Unterwegs in Sachsen-Anhalt" lädt die Zuschauerinnen und Zuschauer ein zu einer Sternreise in den Harz. Reporterin Madelaine Meier blickt vom Mittelgebirge in die unendlichen Weiten des Weltalls und bietet Inspiration für eine perfekte Auszeit vom Alltag. "In die Sterne gucken ist für mich einfach Frieden", sagt Dany Herzberg. Die 39-Jährige ist Sterne-Fan und hat sich extra einen Anhänger umgebaut, in den ihr fast zwei Meter großes Teleskop passt. Damit tourt sie, wann immer das Wetter günstig ist, durch den Harz. "Alle Probleme, die man sonst so hat, werden nebensächlich, wenn man nach oben guckt." Dany Herzberg gibt der MDR-Reporterin Madelaine Meier Tipps, wie eine Sternen-Expedition auf eigene Faust gelingen kann und nimmt das MDR-Team mit auf eine nächtliche Abenteuertour durch den Harz. Denn hier kann man mehr Sterne sehen als anderswo! Der Harz ist eine der dunkelsten Regionen in Deutschland. "Das liegt zum einen an der dünnen Besiedlung", erklärt Hendrik Millner von der Sternwarte Sankt Andreasberg. "Und viele Orte sind in Tälern. Das umliegende Gebirge schirmt sie ab, sodass ihre Beleuchtung nicht so weit ausstrahlt." Aber wird man auch heute Nacht Sterne sehen? Während des Astro-Abends stehen dicke Wolken über der Sternwarte. Aber Hendrik Millner rät, geduldig zu bleiben. Und behält Recht: Gegen 1 Uhr klart es plötzlich auf. Und wo das bloße Auge nur helle Punkte sieht, zeigt der Blick durchs Teleskop: Der helle Punkt ist eine ganze Galaxie! Reporterin Madelaine Meier nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer außerdem mit zu mystischen Orten und ganz besonderen Wanderungen durch den Harz.
22:15
Europa steht sicherheitspolitisch stark unter Druck. Der Krieg in der Ukraine, neue geopolitische Spannungen und die Debatte über höhere Verteidigungsausgaben zeigen: Die Zeitenwende ist längst nicht mehr nur ein politischer Begriff, sondern eine konkrete Herausforderung für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Anforderungen an militärische Fähigkeiten, Resilienz und technologische Souveränität führen zu wachsenden Investitionen - etwa in Munition und Rüstungsgüter, unbemannte Systeme wie Drohnen, Führungs- und Aufklärungstechnologien sowie militärische IT und Cyberabwehr. Was bedeutet diese Entwicklung für Bayern, Deutschland und Europa? Welche Rolle können etablierte Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen spielen? Und wie lassen sich industrielle Wertschöpfung, Innovationskraft und strategische Handlungsfähigkeit gezielt stärken? Zu diesen und weiteren Fragen diskutiert BR-Redakteur Sebastian Hanisch mit Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft), Florian Hohenwarter (CEO KNDS Deutschland), Prof. Rafaela Kraus (Universität der Bundeswehr) und Balázs Nagy (Mitbegründer und CEO von TYTAN Technologies).
23:15
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
23:45
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.