04:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:30
Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der Sprachkurs "Fast Track English" bietet die Möglichkeit, vorhandene Englischkenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. Die einzelnen Folgen sind rein englischsprachig. Die Begleitbücher geben aber deutschsprachige Hinweise und Anleitungen. Die Filme wurden an Originalschauplätzen in England gedreht. Es wird alltägliches Englisch gesprochen. Dabei wechseln individuelle Akzente und das Sprechtempo der native speakers, Engländerinnen und Engländer in ihrer normalen Umgebung. Es kann sein, dass der Sprachstudent zunächst nicht alles auf Anhieb versteht. Aber es gehört zum Erlernen von kommunikativen Fertigkeiten, sich allmählich einzuhören und das Wesentliche, den Kern der Aussage zu erfassen. Vieles wird in den Sendungen wiederholt. Die Sendungen sind modular aufgebaut, um Sprechübungen von Übungen zum Hörverstehen zu trennen. Jede Folge kreist um ein Thema. Wortschatz und Redewendungen werden so in verschiedenen Formen der Anwendung demonstriert.
06:30
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
07:00
In der beliebten Kindersendung werden mit den Lach- und Sachgeschichten lustige, lehrreiche und kindgerechte Episoden gezeigt. Zwischendurch sorgen die Maus und der Elefant für Unterhaltung.
07:30
Folge 125: Wie sieht die Welt im Weltraum aus? Ferne Galaxien, unendliche Weiten, fremde Welten - heute begibt sich Willi auf eine Reise durch das Weltall. Na ja, nicht wirklich, aber er trifft Menschen, die sich im Weltraum auskennen. Los geht's mit Raumfahrtexperte Matthias Raif von der Technischen Universität in Garching bei München. Matthias hat ein Modell einer Ariane-5-Rakete mitgebracht. Willi zählt den Countdown, und - wusch - zischt die Mini-Rakete dem Himmel entgegen. Die Triebwerke der echten Ariane 5 erzeugen beim Start soviel Energie wie mehrere Kraftwerke zusammen! Willis Weltall-Reise geht weiter zur Landessternwarte in Tautenburg bei Jena. Dort trifft er Sternenforscher Eike Günther. Eike ist Experte in Sachen Himmelskörper. Und um die richtig gut beobachten zu können, braucht es hervorragende Hilfsmittel. Die hat Eike zur Verfügung, nämlich das größte Spiegelteleskop Deutschlands. Schön, dass gerade der Mond aufgeht und Willi einen Blick durch das gigantische Fernrohr werfen darf. Wow, sind das gigantische Krater! Neil Armstrong war der erste Mensch, der den Mond betrat. Auf den Mars haben Menschen noch nie einen Fuß gesetzt. Aber das soll sich ändern, Wissenschaftler sind deshalb dabei, den roten Planeten ganz genau zu erforschen. Wie es auf dem Mars ausschaut, erfährt Willi von Marsexperte Jörg Fischer von der europäischen Weltraumagentur ESA. Die beiden treffen sich im Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim, wo Jörg dem Reporter einen Mars-Rover zeigt; ein Fahrzeug, das mit einer Spezial-Kamera Bilder von der Oberfläche macht und per Satellit zur Erde funkt. "Willi an Mars, Willi an Mars" - ob es Marsmännchen gibt, die Willis Botschaft hören?
07:55
Weil sich der Farmer am Fuß verletzt hat, holt er einen jungen Helfer zur Unterstützung an den Hof. Aber der beschäftigt sich lieber mit seinem Smartphone als Bitzer zur Hand zu gehen. Natürlich passt er haargenau auf, dass ihn der Farmer nicht beim Faulenzen erwischt. Das bringt Shaun und die Schafe auf eine Idee.
08:00
Fachinformation zum Unterrichtsfach Physik innerhalb des Telekollegs.
08:30
Unter einer Traumfigur versteht jeder etwas anderes - aber in einem sind sich alle einig: Ein flacher Bauch, ein knackiger Po und straffe Beine gehören einfach dazu! Die Fitness-Expertin Nina Winkler hat nach neuen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen die besten Übungen zusammengestellt. Das Trainingsprogramm funktioniert nach dem Prinzip "2 in 1": Fettverbrennung und Training finden in einer einzigen Trainingseinheit zusammen statt! Die Muskeln werden außerdem funktionell vernetzt trainiert. Dadurch sieht der Körper nicht nur gut aus, sondern die Muskulatur ist auch im Alltag gesund und leistungsfähig. Sogar Rückenschmerzen können mit dem Programm gelindert werden! Die acht intensiven Übungseinheiten trainieren also nicht nur die Muskeln, sondern heizen gleichzeitig den Stoffwechsel und die Fettverbrennung richtig an. Dabei schmelzen die Pölsterchen, und Bauch, Beine und Po werden intensiv in Form gebracht. Das Training ist für jede Altersgruppe geeignet, da die Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gezeigt werden
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
11:45
Die fünfteilige Serie über Hannah Arendt zeigt ihr Leben, angelehnt an ihre Werke, ihre bedeutenden Beziehungen und Freundschaften, die gleichzeitig auch immer Reflektoren ihrer Arbeiten waren. Die Folgen setzen sich aus inszenierten Sequenzen und dokumentarischen Teilen zusammen. Der rege Briefwechsel Hannah Arendts mit Freunden und Kollegen wird als Gespräche in einem Raum à la "Dogville" mit Schauspielern dargestellt. Das Interview "Zur Person", das Günter Gaus 1964 mit Hannah Arendt geführt hat, ist Selbstzeugnis und Dokument zugleich und wird als immer wiederkehrendes Element in jede Folge thematisch eingebunden.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
TELE-GYM aktiv & beweglich mit 60+ mit Gabi Fastner Zwanzig Jahre 50 bleiben! Mit diesem Training schaffen Sie das! Bewegung ist die beste Möglichkeit, ein gesundes und selbständiges Leben bis ins hohe Alter zu führen. Ohne Bewegung lassen wichtige Funktionen nach, die Muskeln werden schwächer, die Gelenke unbeweglicher, das Gleichgewicht schwindet. Unser Körper erhält nur die Funktionen, die er auch nutzt und im Alltag braucht! Schuld ist also nicht allein der Alterungsprozess, sondern auch wie die körperlichen Fähigkeiten trainiert werden. Mit den täglichen kurzen Trainingseinheiten bleiben Sie sowohl körperlich als auch geistig mobil und fit. Sie gewinnen an Sicherheit im Alltag und werden gesund älter. Durch das Schulen der Sinne verbessern Sie Ihre Reaktionsgeschwindigkeit und vermeiden Verletzungen und Stürze. Das sanfte, dynamische Figur- und Gesundheitstraining sorgt für ein jugendlich frisches und sicheres Auftreten. Trainieren und stabilisieren Sie Ihre Körpermitte und formen Sie so nicht nur Ihre Taille und einen schlanken Bauch, sondern halten Sie dadurch Ihre inneren Organe an der richtigen Stelle! Ein intelligentes Training das Sie fordert, aber nicht überfordert! Dadurch sehen Sie nicht nur jünger und attraktiver aus, sondern Sie fühlen sich auch so!
13:15
13:30
Die Welt von morgen
14:00
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
14:25
14:45
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
15:15
Wenn Triin Asi im Alutaguse Nationalpark einen Braunbären sieht, dann ist ihr Tag perfekt. Die kräftigen Tiere sollen es in ihrem Waldstück einfach gut haben. Sie und ihr Mann Bert setzen ihr Wissen seit 15 Jahren für den Schutz ihrer estnischen Heimat ein. Und so kauften sie im Nordosten 100 Hektar Wald, ein Refugium im Nationalpark. Triin möchte, dass die Besucher ihres Waldes verstehen, warum der Schutz der Braunbären wichtig ist und naturbelassene Wälder für Bären und andere Wildtiere unverzichtbar sind. Estland ist ein waldreiches Land. 50 Prozent der Gesamtfläche ist von Wäldern bedeckt. Der Wald nimmt im Leben der Esten einen großen Stellenwert ein. Viele besitzen irgendwo im Land ein Stück Wald und sind oft in der Natur unterwegs. Auch die Arbeit mit Holz ist tief in der Geschichte und Kultur der Esten verankert. Bäume gelten vielen sogar als heilig. Estland ist eines der innovativsten Länder im Baltikum, auch in der Holzindustrie. Im weltweiten Vergleich rangieren die großen Firmen auf den vorderen Plätzen. Holzhäuser, Möbel und seit der Energiekrise vor allem Holzpellets, die Esten sind im Geschäft, estnische Qualität ist in Europa gefragt. Viele Firmen wollen fossile Brennstoffe ersetzen und arbeiten daran, mit neuen Technologien auf der Basis von Holz Biomaterialien zu gewinnen. Dafür braucht man viel Holz. Deshalb erforschen Experten aus Industrie und Fortwirtschaft, wie Estlands Waldgebiete möglichst schnell wachsen und nachhaltig bewirtschaftet werden können. Leider ist das Gegenteil der Fall: Estlands Wälder schrumpfen im Rekordtempo. Jedes Jahr gibt die staatliche Forstverwaltung Millionen Kubikmeter Holz zur Rodung frei. Der deutsche Biologe Steffen Noe lebt seit mehr als 15 Jahren in Tartu. Er forscht zum Thema Wasser im Wald. Mitten im geschützten Waldgebiet hat er seine Messstation eingerichtet. Hier werden seit 1912 Bäume gezüchtet, deren Wachstum studiert, Moore trockengelegt und aufgeforstet. Noe und sein Team erforschen die Bildung von Wolken und Regen, um den perfekten Weg für eine gelungene Waldbewirtschaftung zu finden. Auch die Energiekrise ist seit Beginn des Russlandkrieges für Estland ein riesiger Wirtschaftsfaktor. Importe aus Russland sind gestoppt und so sichern auch Ölschiefervorkommen im Nordosten des Landes eine neue Chance auf dem Energiemarkt. Ölschiefer ist ein geschichtetes Sedimentgestein, das durch Erhitzen in rohölähnliche Substanzen und Gas umgewandelt werden kann.
16:00
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
16:30
Die fünfteilige Serie über Hannah Arendt zeigt ihr Leben, angelehnt an ihre Werke, ihre bedeutenden Beziehungen und Freundschaften, die gleichzeitig auch immer Reflektoren ihrer Arbeiten waren. Die Folgen setzen sich aus inszenierten Sequenzen und dokumentarischen Teilen zusammen. Der rege Briefwechsel Hannah Arendts mit Freunden und Kollegen wird als Gespräche in einem Raum à la "Dogville" mit Schauspielern dargestellt. Das Interview "Zur Person", das Günter Gaus 1964 mit Hannah Arendt geführt hat, ist Selbstzeugnis und Dokument zugleich und wird als immer wiederkehrendes Element in jede Folge thematisch eingebunden.
16:45
"From Germany wants to see USA" (auf Deutsch: Aus Deutschland, möchte die USA sehen): Mit einem selbst gebastelten Pappschild in der Hand reist Samuel Häde per Anhalter quer durch die Vereinigten Staaten. Er will kurz vor den Präsidentschaftswahlen in den USA wissen, wie junge Amerikaner ticken. Das Roadtrip-Abenteuer beginnt in New York City. Dort trifft Samuel den Graffitikünstler Bobby und begleitet ihn auf einem seiner nächtlichen Streifzüge. Tagsüber verdient sich Bobby mit Werbemalereien seine Miete, nachts ist er ständig auf der Suche nach der nächsten Mauer. Das illegale Sprayen ist ein ständiges Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei. Samuel taucht ein in eine Subkultur zwischen Selbstverwirklichung und den Grenzen des Gesetzes. In Virginia wird Samuel von einer katholischen Glaubensgemeinschaft eingeladen, sie ein Stück zu begleiten. Die Christen sind in Samuels Alter und haben einen Krankenwagen zum mobilen Beichtzentrum umfunktioniert. Im Beichtzentrum auf vier Rädern erzählen die jungen Christen von ihrer Mission und dem Leben zwischen Raststätte und Beichtstuhl. Sie setzen Samuel in Waynesboro ab, einem beschaulichen Städtchen mit 22.000 Einwohnern mitten in Virginia. An Waynesboro vorbei schlängelt sich der Appalachian Trail, ein 3.500 Kilometer langer Wanderweg. Dieser durchquert 14 US-Bundesstaaten und zählt zu den längsten durchgehend markierten Wanderwegen der Welt. Auf seiner Reise möchte Samuel nicht nur die Perspektiven junger Amerikaner kennenlernen, sondern auch die Natur Amerikas hautnah erleben. Zwei Wochen lang wandert er allein auf dem Trail und erlebt die unberührte Schönheit der Appalachen. Um besser zu verstehen, was das Leben im mittleren Westen der USA ausmacht, schlägt sich Samuel zu einem Rodeo in Arthur County, Nebraska, durch. Hier trifft er auch auf Cooper Kursave. Er ist erst 16 und reitet beim Rodeo-Wettkampf auf einem 900 Kilogramm schweren Bullen. "80 Prozent meines Einkommens verdiene ich mit Rodeo, denn von meinem Vater bekomme ich nichts", erzählt Cooper. Wenn er verliert, bleibt er auf den $160 Teilnahmegebühr sitzen. Auf dem Rodeo lernt Samuel auch Ryan kennen, der ihm einen Job auf seiner Ranch anbietet. Während seiner Reise gewinnt Samuel Häde tiefe Einblicke in die Gedanken und Sichtweisen einer jungen Generation, durchquert 15 US-Bundesstaaten, erlebt in einsamen Zeltnächten die unberührte Natur Amerikas, paddelt in einem Kanu den Green River in Utah hinunter und legt insgesamt über 8.500 Kilometer zurück. Ein Roadtrip-Abenteuer mitten in das Herz Amerikas.
17:30
Ihren immensen finanziellen Erfolg ließen viele Weinhändler in Stein meißeln, auf einzigartige und damals sehr moderne Art: im Jugendstil. Anna Lena besucht und bestaunt so wundervolle wie ungewöhnliche Prachtvillen und Kellereigebäude, die allesamt der Architekt Bruno Möhring entwarf. Er war verantwortlich für die einzigartige Architektur, die immer noch den Charme Traben-Trarbachs ausmacht. Inzwischen ist es ein zwar großartiges, aber auch schweres Erbe, mit dem die Doppelstadt heute mehr denn je zu kämpfen hat. Traben-Trarbach hat viel vor, vieles ist in Bewegung, vieles muss sich wandeln. In die renovierte Jugendstilkellerei am Trarbacher Moselufer zog Buddha ein. Mehr als 2.000 Statuen aus der Sammlung eines Mainzer Unternehmers und Wahl-Traben-Trarbachers, die in ihrer Einzigartigkeit Gäste aus aller Welt anziehen. Ein Hotelier aus dem Schwarzwald hat ein komplett erhaltenes Jugendstilhotel auf der Trabener Moselseite zum - neuzeitlichen - Leben erweckt. Das Bellevue strahlt in alter Pracht. Der ehemalige Tanz- und Theatersaal des fast verfallenen Gasthofs Brauneberg am Stadtturm in Trarbach glänzt seit kurzem mit einer Sammlung der "Lebenswelt der 50er" und die Wohnsituation des reichen Kaufmanns Böcking im 18. Jahrhundert hat das Mittelmoselmuseum anschaulich aufbereitet. Der Trabener Christof Hack, Lederdesigner in Köln, bietet seine Manufakturstücke im Jugendstilambiente eines leer stehenden Fischgeschäfts an. Und der Wein? Mit Markus Müllen vom "klitzekleinen Ring" erlebt Anna Lena Dörr auf dem wieder aufgeforsteten Trarbacher Hühnerberg hautnah, warum man als Moselwinzer schwindelfrei sein muss. Die 60 bis 100 Jahre alten Reben sollen heute wieder den ganz besonderen Moselriesling bringen. Adolph Huesgen, Trarbacher Weinhändler in 8. Generation und Weltreisender in Sachen Wein, ist vor einigen Jahren in seiner Heimat neu gestartet: in der prachtvollen Jugendstilvilla Huesgen am Moselufer - auch die hat Bruno Möhring entworfen.
18:15
Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind glücklicherweise wieder auf dem Vormarsch. Die Sendung berichtet in kurzweiligen Beiträgen über neueste Entwicklungen und Perspektiven.
18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der Norden Chiles ist eine Region der Extreme. Die Atacama, eine der trockensten und ältesten Wüsten der Erde, prägt einen Großteil der Landschaft zwischen Anden und Pazifik. Die 6500 Meter hohen Vulkane der Andenkette ragen majestätisch über das Altiplano, dem über 4000 Meter hohen Hochland mit spektakulären Salzseen und einer Wüstenlandschaft, die an Mond und Mars erinnert. Ein Land der Kontraste, denn vor der Küste Chiles fließt der gewaltige Humboldtstrom und sorgt mit seinem kalten Wasser für einen faszinierenden Reichtum des marinen Ökosystems. Finnwale ziehen hier die menschenleere Küste entlang. Im berühmten Valle del Elqui betreibt Luisa Ogalde in der kleinen Ortschaft Villa Seca seit 2018 ein Restaurant, in dem auf acht Solaröfen ausschließlich mit Sonnenenergie gekocht wird. Die Mutter von Luisa gehörte zu den Ersten in der Region, die 1989 an einem Forschungsprojekt der Universität von Chile teilnahmen. Die Forscher wollten in den abgelegenen Wüstenregionen Sonnenenergie nutzen, um die Bevölkerung unabhängig von Gas oder Strom zu machen. Der Meeresbiologe Carlos Olavarria hat sich auf die Erforschung von Walen spezialisiert. Seine Arbeit Meeresbiologe Carlos Olavarria hat dazu geführt, dass im Süden Chiles neue marine Schutzgebiete geschaffen wurden. Vor dem kleinen Fischerdorf Chañaral de Aceituno begibt sich der Wissenschaftler auf eine abenteuerliche Mission. Mit einem kleinen Boot nähert er sich Finnwalen, um ihnen GPS-Sender mit Saugnäpfen auf den Rücken zu setzen. So will er mehr über das Verhalten der Finnwale erfahren, damit sie besser geschützt werden können. Astronomen am Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) mitten in der Atacama-Wüste richten ihren Blick ganz tief ins Universum. Auf dem 2600 Meter hohen Berg Paranal steht das höchstentwickelte Teleskop der Welt. Eigentlich sind es vier Teleskope mit jeweils einem Durchmesser von 8,2 Metern, die zu einem gigantischen Teleskop zusammengeschaltet werden können. Der Astronom Elyar Sedaghati arbeitet hier und macht eine aufregende Entdeckung. Mit seinem Team entdeckt er einen neuen Mond des Planeten Neptun. Als junge Agrarstudierende hatten die beiden Brüder Marco und Miguel Angel Carcuro eine Idee, die zunächst verrückt klingt. Bier dort zu brauen, wo es kein geeignetes Wasser gibt. Das Grundwasser in Chile ist knapp und so hart, dass es zum Brauen von Bier nicht geeignet ist. Eine Lösung musste her, dabei hilft den Brüdern der Humboldt-Meeresstrom. Denn der kalte Meeresstrom produziert Wolken und Nebelwände, die in Richtung Küstengebirge ziehen. Dort haben die Brüder Netze angebracht, die das Wasser der Wolken auffangen. Und so können sie in der Wüste ihr Bier brauen: Atrapaniebla, auf Deutsch: Nebelfänger. Die Küstenstadt Arica liegt nur wenige Kilometer von der peruanischen Grenze entfernt, im äußersten Norden Chiles. Ausgedehnte Strände und an einigen Stellen felsige Küstenabschnitte mit riesigen Wellen machen Arica zur Surfhauptstadt Chiles. Die junge Surfszene ist der Motor der Stadt, denn die Wellen sind so bekannt, dass Surferinnen und Surfer aus Nachbarländern und den USA nach Arica kommen. Savitri Alvarez ist 33 Jahre alt und eine von den Stars der Szene. Die junge Frau ist auch als Rettungsschwimmerin ausgebildet und hat bereits zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen. Seit neun Jahren hat Savitri Alvarez eine eigene Surfschule mit einem kleinen Café direkt am Strand. Die Dokumentation nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise zu Menschen, für die diese einzigartige Landschaft zwischen Anden und Pazifik ihr Zuhause ist.
21:00
Man ist so alt, wie man sich fühlt - Phrase oder Wirklichkeit? Damit beschäftigt sich diese "ARD Wissen"-Dokumentation und geht dabei der Frage nach, inwieweit der Alterungsprozess beeinflusst werden kann und welche Faktoren eine Rolle spielen. Dabei nähert sie sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Denn Fakt ist: Jeder Mensch altert anders. Wie können wir unser biologisches Alter beeinflussen? Die Kölnerin Beatrice nimmt an einem "Verjüngungsprojekt" teil. Für drei Monate absolviert sie ein professionelles Sportprogramm und stellt ihre Ernährung um. Der Vorher-Nachher-Test an der Deutschen Sporthochschule zeigt, ob sie messbar jünger wird. Alternsforscher Prof. Björn Schumacher ordnet ein, wie aussagekräftig Selbsttests für biologisches Alter aus dem Internet sind. Der 82-jährige Friedhelm Adorf entdeckte mit 50 Jahren die Leichtathletik für sich. Seither trainiert er konsequent und läuft den Jungen davon. Ihn zieren 26 Europa- und 13 Weltmeistertitel. Die Doku begleitet ihn zur Deutschen Hallenmeisterschaft 2026. Wird er den Titel erringen - und wie schafft er es, so fit zu bleiben? Gesine Cukrowski, Schauspielerin, Welthungerhilfe-Aktivistin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes für ihr langjähriges Engagement für Frauenrechte und Gleichstellung, kämpft für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung von Frauen über 47. Sie nimmt uns mit hinter die Kulissen ihres aktuellen Theaterstücks "Astrid" und stellt unseren Blick auf das Altern in Frage. Hängen bleibt: Wer bestimmt, wie alt wir sind?
21:45
Für Alternsforscherin Andrea Maier ist es eine aufregende Zeit: "In den nächsten zehn Jahren werden wir in der Lage sein zu zeigen, ob wir die Lebensspanne des Menschen um 10 oder auch um 20 Jahre verlängern können." In Singapur leitet Maier Versuchsreihen mit bereits zugelassenen Medikamenten. Weltweit werden derzeit rund 20 Wirkstoffe getestet, die eigentlich gegen Krankheiten wie etwa Diabetes oder Krebs eingesetzt werden, die aber auch das Altern erheblich beeinflussen könnten. Untersucht werden müssen etwa die genaue Dosierung und langfristige Nebenwirkungen. Ein anderer derzeit viel beachteter Ansatz in der Alternsforschung dreht sich um sogenannte seneszente Zellen, auch Zombiezellen genannt. Claudia Waskow, Immunologin am Leibniz-Institut für Alternsforschung in Jena, erklärt das Problem: "Das sind Zellen, die sich nicht mehr teilen können, die aber Botenstoffe freisetzen" - und damit ihrer Umgebung schaden können. Bei Mäusen gelingt es, Zombiezellen gezielt auszuschalten, und das trägt zur Langlebigkeit des gesamten Organismus bei. Wirkstoffe, sogenannte Senolytika, sollen den Zombiezellen auch im menschlichen Körper zu Leibe rücken. Noch sind diese Medikamente aber nicht ausreichend getestet - und es gibt Nebenwirkungen. Generell geht die Forschung davon aus, dass es nicht die eine Pille oder den einen Ansatz gegen das Altern geben wird. Es wird eine Kombination aus gesundem Lebensstil und Wirkstoffen sein, die uns ein längeres und gesünderes Leben ermöglicht. Doch dazu müssen wir verstehen, was Altern überhaupt ist, und das ist sehr komplex.
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
Muss man eigentlich ein Mathe-Genie sein für den Job Physiklaborant/-in? Schüler Tom bekommt die Challenge, die Leuchtweite einer Taschenlampe zu bestimmen - heißt: er soll rausfinden, wie viele Meter ihr Licht reicht. Dafür hat er 20 Minuten und bekommt fünf Tipps von Azubi Felix. Ob er wohl richtig misst und rechnet und so die Challenge besteht? Oder sieht's am Ende düster für Tom aus? Beruf: Physiklaborant/-in Ausbildungsart: Duale Ausbildung Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre Lernorte: Berufsschule und Ausbildungsbetrieb Physiklaborant/-innen bauen Versuche auf oder führen Messreihen durch. Die Ergebnisse dokumentieren und analysieren sie. Sie arbeiten zum Beispiel in Laboren mit Physikerinnen und Ingenieuren zusammen. Sie beschäftigen sich viel mit Werkstoffen, aber auch ganz neuen Techniken wie 3D-Druck oder Laser-Scanning. In jeder Folge von JobChallenge wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt´s in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
23:10
23:40
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.