04:25
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:40
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:00
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
What's your name, are you German. Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some" oder "any"? Wann heißt es "he was" und wann "he has been"? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert Englisch für Anfänger in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
06:30
"C'est ça, la vie" so ist das Leben von Philippe, dem Pariser Architekten, Martine, der Polizistin in Caen oder von Anne, Rechtsanwältin in Genf. "C'est ça, la vie" zeigt 26 Porträts von Menschen, die in Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz leben und in den verschiedensten Berufen tätig sind. Sie zeigen uns ihre Stadt und ihren Arbeitsplatz, stellen ihre Familien vor und erzählen von ihren Hobbies. Natürlich wird in "C'est ça, la vie" nur Französisch gesprochen. Anouk Charlier führt durch die Sendereihe und hilft mit ihren Erläuterungen, Land und Leute besser zu verstehen.
07:00
Zivilisationen wie das alte Rom, das mongolische, assyrische oder persische Großreich, die Inka und Maya beherrschten auf den Höhepunkten ihrer Macht oft große Teile der ihnen bekannten Welt, schienen fast unangreifbar. Doch heute ist von vielen dieser einstigen Großmächte nicht viel mehr übrig als Artefakte hinter Museumsglas und Ruinen unter Lianen oder Wüstensand. Wie konnte es so weit kommen? Über die Jahrhunderte wurden viele unterschiedliche Erklärungen für den Untergang von Zivilisationen gefunden. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppen sich viele von ihnen eher als Spiegel der Sorgen der Zeit, in der sie entstanden. Unterstellen wir den Römern moralische Dekadenz, weil wir uns um unsere eigene Gesellschaft sorgen? Erzählen wir deshalb weiterhin von rücksichtsloser Umweltzerstörung durch die Maya oder auf der Osterinsel, obwohl die Forschung das heute in Frage stellt? Dennoch lassen sich in den Geschichten vom Untergang durchaus spannende Muster und wiederkehrende Motive finden. Und gleichzeitig zeigen viele dieser Geschichten, dass der "Untergang" vielleicht weniger absolut ist, als es das Wort vermuten lässt, und dass Geschichten vom Kollaps gleichzeitig auch oft Geschichten vom Überdauern, Weitermachen, Wiederaufbau sind.
07:30
"Die Sendung mit der Maus" - das sind Lach- und Sachgeschichten für Fernsehanfänger.
08:00
Überall auf Straßen, Wiesen und Feldern sieht man sie im schnellen Schritt: die Nordic Walker. Jetzt zeigt TELE-GYM, wie man diese Sportart abwechslungsreich gestalten und sich damit optimal auf den Wintersport vorbereiten kann. Nordic Walking wurde ursprünglich als Sommertraining für Skilangläufer entwickelt. Es ist das perfekte Ganzkörpertraining für jedermann, da 90% aller Muskeln im Einsatz sind. Das Übungsprogramm ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband aus dem Nordic-Walking-Sport heraus entwickelt worden. Gekräftigt werden Beine, Po, Bauch, Arme und Rücken, spezielle Übungen schulen die Balance- und Koordinationsfähigkeit. Die Übungen sind so aufgebaut, dass sie sowohl als eigenständiges Training durchgeführt, aber auch bestens zur Abwechslung ins Nordic-Walking-Training eingebaut werden können. Der Nordic Walker kann auf diese Weise die positive Wirkung auf den Organismus noch wesentlich erhöhen. Für Nicht-Nordic-Walker ist das Training ein perfektes Fitnessprogramm, das auch zur Vorbereitung auf den Wintersport dient. Alle Übungen werden mit und ohne Stöcke demonstriert. Effektive Mitmach-Gymnastik die Spaß macht, Profi-Tipps zum richtigen Walken und die Präsentation von tollen DSV E.ON-Bayern-Nordic-Walking-Zentren in Bayern - das alles gibt es in jeder Folge "Nordic Walking mit Peter Schlickenrieder"!
08:15
09:30
Mehr leisten, gesund sein, sportlich, stark. Perfekter Körper, ausgeglichenes Mindset - der Wunsch nach dem "perfekten Ich" ist in den letzten Jahren bei vielen Menschen immer präsenter geworden. Doch wie viel Selbstoptimierung verträgt der Mensch? Und was bedeutet der Weg zum optimalen Ich für Menschen mit Behinderung? Es gibt Menschen, denen ist der eigene Körper nicht gut genug. Auch "Selbstbestimmt"-Hostin Gina Rühl versucht, sich und ihren Körper stetig weiter zu optimieren. Immer dabei: ihre Smartwatch als Fitnesstracker. Digitale Technologien wie diese messen nicht nur die Herzfrequenz oder auch das Lauftempo, sondern speichern am Ende auch die jeweilige Leistung. Das kann einerseits Ansporn sein, andererseits auch Druck erzeugen. Vor allem im Profisport ist das Streben nach dem "perfekten Ich" weit verbreitet. Michael Mikolaj aus Bayern kennt das aus seiner Zeit als Sportler. Der Kleinwüchsige hat drei- bis viermal in der Woche hart trainiert, neben seiner Arbeit im Büro. Sein oberstes Ziel: mehr Muskelkraft für den höchstmöglichen sportlichen Erfolg. So hat er sich ganz nach oben gekämpft und ist Deutscher Meister und Europameister im Bankdrücken geworden. "2019 hat sich dann allerdings mein Leben radikal verändert. Ich bin am Guillian-Barré-Syndrom erkrankt, eine Nervenkrankheit. Es begann mit Kribbeln in den Fingern und führte innerhalb weniger Tage zur vollständigen Lähmung", erzählt Michael. Er kämpfte sich zurück ins Leben und musste dabei buchstäblich alles neu lernen. Auch, zu gehen. Heute treibt er wieder Sport, jetzt in einer anderen Disziplin. Erfolgreicher Boxer möchte er werden und trainiert dafür in einem Verein in seiner Heimatstadt. Sich selbst zu optimieren, ist Teil seines Lebens geblieben. Täglich geht Michael ins Fitnessstudio und stemmt Gewichte. Eine Gegenbewegung zu dieser sportiven Form der Selbstoptimierung ist das sogenannte "Biohacking". Ein Trend, der das Optimieren von biologischen Funktionen und Fähigkeiten durch Selbstexperimente und Technologien mit wissenschaftlichen Ansätzen verspricht. Kathrin-Anna Ziegeler organisiert mit ihrem Team einen viertägigen Kongress für Biohacking, im Kurort Bad Dürrheim im Schwarzwald. "Biohacker wollen die eigene Gesundheit selber optimieren und bestimmen. Als Biohacker möchte man alles wissenschaftlich belegt haben und will verstehen, was genau im Körper bei der jeweiligen Übung passiert." Für Projektleiterin Kathrin-Anna Ziegeler ist "Biohacking" eine Form der Selbstoptimierung, die auf Altbewährtes zurückgreift, es aber neu verpackt und neue Technologien nutzt. Von diesen neuen Möglichkeiten berichtet Dr. Simone Koch. Sie leitet in Leipzig und Berlin zwei der größten Praxen für funktionelle Medizin in Deutschland und sie ist eine der führenden Biohackerinnen Europas. Um zu verstehen, wie diese Form der Selbstoptimierung genau funktioniert, hat sich Gina Rühl mit dem Teilnehmer Patrick Boillat verabredet. Der Schweizer hat durch Biohacking seine Burnout-Erkrankung besser bewältigen können. "Das war ein langer Prozess, der viel Disziplin erforderte", sagt er. Artikel 3 des Grundgesetzes verkündet: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Doch wird diese abstrakte Norm tagtäglich umgesetzt - und wenn ja, wie? Die Sendung "selbstbestimmt!" geht dieser Frage nach, sei es in Arbeit und Beruf, in der Schule, an der Universität, beim Wohnen, beim Sport oder in der Kultur und Kunst. Selbstbestimmtes Leben, Selbstbestimmung über eigene Angelegenheiten im privaten und im gesellschaftlichen Bereich ist die berechtigte Grundforderung von Menschen mit Behinderung.
10:00
Magazin in Gebärdensprache
10:30
11:00
Mit vier Jahren begann er in China Kung Fu zu trainieren, mit fünfzehn trat er als Sami, also Mönch, in einen Shaolin-Tempel in China ein und reiste mit einer der Shaolin-Gruppen um die halbe Welt. Heute ist Shi Yan Liang Leiter des in Österreich einzig autorisierten Shaolin-Tempels. ORF-Redakteurin Gundi Lamprecht hat ihn getroffen und mit ihm über seinen Glauben, seine Heimat und Disziplin gesprochen. "kreuz & quer plus": "Iconic 2.0: 9/11" erzählt die Geschichte(n) hinter zehn ikonischen Fotografien aus den Religionen der Welt. Diese Bilder halten nicht nur einzigartige Augenblicke fest. Sie markieren Wendepunkte der modernen Religionsgeschichte.
11:30
Soll Jonas der Vision einer gerechten Welt folgen? Seiner Generation geht es verdammt gut. Aber während Jonas, wie alle anderen auch, eine Serie nach der anderen schaut, verhungern woanders Menschen, werden gefoltert oder ertrinken im Mittelmeer. Auch in Berlin sieht Jonas jeden Tag Menschen, denen es schlecht geht. Doch meistens gehen alle an ihnen vorbei, weil jeder genug mit sich selbst zu tun hat. Welche Verantwortung trägt Jonas gegenüber Menschen, die er überhaupt nicht kennt? Muss er sich einsetzen für eine bessere Welt? Oder ist Demonstrieren und Empörung zeigen nichts weiter als Lifestyle? Zu Beginn der Folge legt Jonas die Beichte ab: Er trifft den Kreuzberger Pater Cornelius, der ihm erklärt, wie der Mensch aus Sicht der Religion handeln sollte. Pater Cornelius' Fazit: Gleichgültigkeit ist Sünde. Jonas' nächste Station: eine Großdemonstration in Hannover gegen das Freihandelsabkommen TTIP. Was bringt es, auf eine Demonstration zu gehen, seine Empörung herauszuschreien? Hat das überhaupt einen Effekt? Oder geht es letztlich nur darum, das eigene Gewissen zu beruhigen? Das fragt er Anne Helm, die ihn begleitet. Anne ist Aktivistin und Jungpolitikerin bei der Partei Die Linke. Sie ist der Meinung, dass es wichtig ist, sich Gehör zu verschaffen. Zurück in Berlin trifft sich Jonas auf ein Bier mit dem Philosophen Johannes Winter in einer Neuköllner Spelunke. Mit ihm diskutiert Jonas, welcher Weg aus philosophischer Sicht der richtige ist, um gegen Ungerechtigkeiten vorzugehen. Am Ende seiner Reise verbringt Jonas einen Abend mit dem Internetmillionär Ehssan Dariani. Er hat vor ein paar Jahren StudiVZ gegründet und mit viel Gewinn verkauft. Jetzt hat er Zeit und Geld: Ehssan glaubt daran, dass vor allem technischer Fortschritt die Welt besser macht und dass die Welt besser ist, als wir sie wahrnehmen.
12:00
12:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
13:00
13:15
13:30
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
13:45
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
14:30
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
15:15
16:00
Visite informiert über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit - aus Klinik, Praxis und Forschung.
17:00
Jeden Tag sind wir tausenden von Krankheitserregern ausgesetzt, ohne dies überhaupt zu bemerken - dank unseres Immunsystems. Ohne unseren "Wächter des Körpers" würden Dinge, die unser Körper locker wegsteckt, innerhalb kurzer Zeit zu tödlichen Bedrohungen werden. Die Mechanismen dahinter sind komplex und faszinierend und noch immer nicht vollständig erforscht. Vor allem die Autoimmunerkrankungen, bei denen sich der Abwehrmechanismus gegen den eigenen Körper richtet, geben der Wissenschaft Rätsel auf. Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus vielen Komponenten, die sich nicht nur ständig an unsere aktuelle Situation anpassen, sondern sich auch im Laufe unseres Lebens ändern. So sind viele Experten der Meinung dass das Immunsystem im Kleinkindalter "trainiert" werden muss, um uns unser Leben lang vor Infektionen zu schützen. . Viele Organe, angefangen bei der Haut und den Schleimhäuten sind Teil der Immunantwort. Sie verhindern, dass Krankheitserreger überhaupt in unseren Körper eindringen können. Geschieht das doch, so stellt das Immunsystem ein System aus "Spezialisten" bereit - ein Arsenal an verschiedenen Zellen, die den Mechanismus des Krankheitserregers erkennen und ihn in einem gezielten Gegenschlag auslöschen. Wie wichtig das für uns ist, erkennt man am Beispiel HIV: der Virus, der das Immunsystem befällt und außer Kraft setzt, führt nicht selbst zum Tod, sondern das Fehlen einer Immunantwort lässt an sich gut behandelbare Erkrankungen wie eine Lungenentzündung zum Todeskampf werden. Die Kraft, mit der das Immunsystem Tag und Nacht über unseren Körper wacht, kann allerdings in seltenen Fällen zum Verhängnis werden. Bei den sogenannten Auto- Immunerkrankungen kann das Immunsystem nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden und zerstört dabei wichtige Teile des Körpers. Warum das so ist, welche Mechanismen den "Wächter unseres Körpers" so effektiv machen, wie man sich selbst gegen Krankheitserreger stark machen kann und welche Möglichkeiten neueste Forschungen auch in der Immun-Krebstherapie sehen, wird in diesem treffpunkt medizin gezeigt.
17:45
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:15
19:00
Während sich in Meran und am Gardasee Touristinnen und Touristen die Füße platt stehen, findet man im nahen Nonstal, dem Val di Non, eine herrliche Alpenwelt in entsprechender Ruhe. Ganz nachhaltig führt hier seit 110 Jahren eine Schmalspurbahn, die Nonstalbahn, hinauf. Ausgangspunkt ist Trento. Von der Hauptstadt der autonomen Provinz Trentino-Südtirol führt die Bahn 66 Kilometer hinauf nach Mezzana unterhalb des Tonalepasses. Dabei überquert der Zug die Etsch und schlängelt sich von nun an immer entlang des Flusses Noce, zu Deutsch Nonsbach, 700 Höhenmeter hinauf. Teilweise verläuft die Strecke entlang einer alten Römerstraße zwischen Rom und Gallien, die von zahlreichen Burgen gesäumt ist. Vorbei an Apfelplantagen erreichen die Bahnreisenden nun das Val di Sole, das Sonnen- oder Sulztal. Während anderswo Strecken stillgelegt werden, wurde die Nonstalbahn seit 2003 um elf Kilometer verlängert. Es gibt sogar Pläne, die Strecke noch weiter hinauf Richtung Tonalepass zu bauen.
19:30
Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.
19:55
Wissenschaftler arbeiten an einer hormonfreien Pille für Männer, die kurz vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen wird, zuverlässig funktioniert und anscheinend ohne Nebenwirkungen auskommt. Ist das die Revolution in der Verhütung? Anja Reschke und Adrian Pflug erklären, was dahintersteckt, bei "Wissen vor acht - Zukunft".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Es gibt Katastrophen, nach denen die Welt einen Moment still steht. Die erschütternden Bilder brennen sich ins kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft ein. Doch warum konnte John F. Kennedy überhaupt von zwei Kugeln getroffen werden? Welche Vorkehrungen muss man treffen, damit Anschläge wie die des 11. September nicht erneut passieren? In dieser 5-teiligen Doku-Serie werden die Hintergründe und fatalen Versäumnisse beleuchtet, welche folgenschwere Tragödien wie die Ölpest nach dem Untergang der Bohrinsel Deepwater Horizon, die Abstürze von zwei Boeing 737-Max Flugzeugen oder des Luftschiffs Hindenburg begünstigt haben. Dank lange geheimer Dokumente können das Versagen von Behörden und Sicherheitsmechanismen sowie die mangelhafte Kommunikation von Unternehmen aufgedeckt werden und so ein neues Licht auf die verheerenden Abläufe werfen.
21:00
Es gibt Katastrophen, nach denen die Welt einen Moment still steht. Die erschütternden Bilder brennen sich ins kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft ein. Doch warum konnte John F. Kennedy überhaupt von zwei Kugeln getroffen werden? Welche Vorkehrungen muss man treffen, damit Anschläge wie die des 11. September nicht erneut passieren? In dieser 5-teiligen Doku-Serie werden die Hintergründe und fatalen Versäumnisse beleuchtet, welche folgenschwere Tragödien wie die Ölpest nach dem Untergang der Bohrinsel Deepwater Horizon, die Abstürze von zwei Boeing 737-Max Flugzeugen oder des Luftschiffs Hindenburg begünstigt haben. Dank lange geheimer Dokumente können das Versagen von Behörden und Sicherheitsmechanismen sowie die mangelhafte Kommunikation von Unternehmen aufgedeckt werden und so ein neues Licht auf die verheerenden Abläufe werfen.
21:45
Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.
22:30
Die 1949 gegründete Volksrepublik China hat seit damals viele Veränderungen durchgemacht. Eine Sache hat sich jedoch nicht verändert: Es gibt nur eine Partei, die Kommunistische Partei, und diese herrscht unumschränkt. Diese Partei zieht bis heute sofort die Zügel an, wenn ihr Führungs- und Alleinvertretungsanspruch in Zweifel gezogen wird. In unseren Tagen ist China eine wirtschaftliche Weltmacht, aber noch zu Beginn der Siebzigerjahre konnte man sich dies kaum vorstellen. Gerd Ruge, der große und berühmte Auslandskorrespondent der ARD, war 1972 zum ersten Mal in China gewesen. Als er 1987 seine große Dokumentation "China - Markt statt Mao" drehte, war er erstaunt über den immensen wirtschaftlichen Fortschritt, der sich in diesen 15 Jahren ereignet hatte: In der Neunmillionenstadt Peking gab es nämlich bereits 10 000 Privatautos! Er sah China insgesamt auf einem guten Weg, wenngleich er feststellte: "Nicht Politisierung sondern der Rückzug ins kleine Glück des Privatlebens ist der neue Trend!"
23:20
1989 änderte sich der Kurs der Kommunistischen Partei Chinas. Aufgeschreckt durch den beginnenden Zerfall der kommunistischen Parteien in der Sowjetunion und den anderen Staaten des Ostblocks erklärte Regierungschef Deng Xiaoping Millionen von Bürgerinnen und Bürger zu Staatsfeinden. Denn sie hatten es gewagt, an Demonstrationen für mehr persönliche Freiheit teilzunehmen. Gegen diese "Feinde des Staates" durften auf Weisung von Deng auch Panzer eingesetzt werden, wie die grausam-gewalttätige Niederschlagung der Massendemonstration am Tian'anmen-Platz im Juni 1989 nachdrücklich belegte. Jürgen Bertram zeigte in seiner Dokumentation für den NDR vom September 1989, wie es zu diesen Massendemonstrationen gekommen war. Und dass sich die in dem vorangegangenen Film von Gerd Ruge zwei Jahre zuvor geäußerten Hoffnungen nicht erfüllt hatten.