04:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Spanien ist für viele Deutsche eines der beliebtesten Urlaubsziele. Schon deshalb lohnt es sich, die Sprache zu erlernen. Aber nicht nur Touristen haben Vorteile, wenn sie Spanisch sprechen können, sondern auch Geschäftsreisende. Lernen Sie deshalb Carmen, Jose Luis und Paco kennen, die als Hauptpersonen dieses Sprachkurses neununddreißig Folgen lang Ihre Lehrer spielen werden. Begleitliteratur können Sie im BR-Shop bestellen.
06:30
Fachinformation zum Fach Biologie innerhalb des Telekollegs.
07:00
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Wer wirft ein Auge auf's Auge? Heute verschafft sich Willi zum Thema Augen so richtig den Durchblick! Los geht's mit Augenarzt Dr. Tobias Neuhann, der dem Reporter einen Grundkurs über Aufbau und Funktion des Auges gibt: Pupille, Regenbogenhaut, Linse, Netzhaut, blinder Fleck, warum man eine Hornhaut braucht und wie es zu Sehfehlern kommen kann. Viele Menschen benötigen früher oder später eine Brille. Bei der Firma Rodenstock in München erfährt der Reporter, wie man eine Brille herstellt. Designer Peter entwirft extra für Willi ein Spezialmodell in W-Form. Und wie kommen die Gläser in die Brille? Glas-Rohlinge werden in einer computergesteuerten Schleifmaschine so geschliffen, dass sie den Sehfehler des Brillenträgers möglichst gut ausgleichen. Optiker, wie Frank Tiedtke, dem Willi über die Schulter schauen darf, bringen die Gläser dann in Form, so dass sie in das gewünschte Gestell passen. Aber wie ist das eigentlich bei Tieren? Sehen die anders als Menschen? Um das zu erfahren, trifft Willi Prof. Rüdiger Korbel, Spezialist für Vogelaugen an der Vogelklinik Oberschleißheim. Gerade untersucht er die Augen eines Uhus. Raubvögel können sehr gut sehen; manche erkennen eine Maus aus zwei Kilometern Entfernung. Ein Uhu sieht sogar bei Nacht - Menschen müssen sich im Dunkeln mit technischen Geräten behelfen. Die Polizei benutzt zum Beispiel Nachtsichtgeräte, die das wenige Licht, das es noch gibt, zigfach verstärken und so bei der Verbrecherjagd helfen. Wer durch einen Unfall oder eine Krankheit ein Auge verloren hat, muss das Sehen neu lernen, wie Willi von der zehnjährigen Hannah erfährt. Mit nur einem Auge ist nämlich das räumliche Sehen beeinträchtigt. Plötzlich ist es schwierig, ein Glas Wasser einzuschenken, ohne zu kleckern. Augenprothetiker Arnold Greiner kann zwar nicht helfen, dass Hannah besser sieht, aber dafür sorgen, dass sie gut aussieht. Er stellt nämlich heute ein neues Glasauge für sie her und Willi darf natürlich zuschauen, wie das funktioniert. Augenblick noch, es geht gleich los! "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
07:55
Shaun und die Herde wollen, dass dem Farmer ein Paket nicht zugestellt wird.
08:00
Jeder und jede kennt das Gefühl, anderen Menschen verbunden und nah zu sein. In Familien, unter Freunden, unter Arbeitskollegen ist es selbstverständlich, sich zu unterstützen und zu helfen - auch wenn kein unmittelbarer Nutzen für diejenigen, die helfen, dabei herausspringt. Antrieb dafür ist nicht selten ein Gefühl der Zugehörigkeit, des Zusammengehörens. Das ist Solidarität. Eines der Fundamente, das bis heute das Zusammenleben von Menschen in größeren Gruppen und in komplexen Gesellschaft ermöglicht. Moderatorin Verena Hampl trifft in der RESPEKT-Reportage Menschen, die Solidarität ausüben und anderen helfen - ohne selbst mittelbar etwas davon zu haben. Tatsächlich ist jeder und jede von uns manchmal solidarisch, in der Familie, unter Freunden und Gleichgesinnten. Im Film "Zusammenhalt - warum Solidarität so wichtig ist" zeigen Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen, welche Formen von Solidarität es gibt und warum Solidarität gerade Fremden gegenüber so wichtig ist. Rücksichtnahme und Hilfe sind Errungenschaften, die moderne, demokratische und friedliche Gesellschaften ausmachen. Solidarität, das zeigt die RESPEKT-Reportage, ist ein Schutzschild gegen das Prinzip "Jeder gegen Jeden" und gegen sozialdarwinistisches Verhalten, das unweigerlich das friedliche Zusammenleben gefährden würde. Wie wichtig Solidarität für die Demokratie ist, zeigt sich auch an der historischen Entwicklung der staatlichen Solidarsysteme. Nicht zuletzt den Sozialversicherungen ist es zu verdanken, dass es den Menschen in Deutschland heute wirtschaftlich so gut geht. Doch neue Herausforderungen, wie Migration, Globalisierung und die Weiterentwicklung der Europäischen Union machen neue Formen von Solidarität oder die Rückbesinnung auf die eigentliche Funktion von Solidarität notwendig.
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
11:45
"Kennen Sie jemanden, der arm ist?", fragt Moderatorin Verena Hampl zu Beginn der RESPEKT-Reportage Passanten in München. "Nein" ist fast immer die Antwort. Niemand scheint arme Menschen zu kennen, geschweige denn, selbst arm zu sein. Wissenschaftler wie den Soziologen Werner Fröhlich überrascht das nicht: Arm zu sein, bedeutet fast immer gesellschaftliche Ausgrenzung. Verkürzt ausgedrückt: Wer arm ist, gehört nicht dazu und kann nicht "mitmachen". In der Reportage "Raus bist du - Armut und Ausgrenzung" macht sich Moderatorin Verena Hampl auf die Suche nach armen Menschen. Weil sie selbst niemanden kennt, der arm ist, beginnt diese Suche bei der Münchner Tafel. Beim Verteilen kostenloser Lebensmittel an Bedürftige wird klar: Viele Menschen sind arm, quer durch alle Milieus und Gesellschaftsschichten. Etwa jede und jeder Fünfte in Deutschland ist arm oder gilt als von Armut bedroht, darunter viele alte Menschen, Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche. In der Reportage schildern Ehrenamtliche von der Münchner Tafel, welche Menschen zu ihnen kommen und was Armut mit diesen Menschen macht. Moderatorin Verena Hampl porträtiert einige dieser Schicksale: Eine ältere Frau, deren Rente nicht reicht, um sich das Leben in München zu leisten; eine jungen Mann, der schon seitdem er ein Kind ist zur Tafel kommt und so seine Familie unterstützt und eine alleinerziehende Mutter, die nicht erkannt werden will aus Angst vor Stigmatisierung. Auch wenn der Sozialstaat in Deutschland und vor allem viele ehrenamtliche Initiativen wie die Münchner Tafel e.V. dafür sorgen, dass auch arme Menschen nicht ins Elend abrutschen, so zeigt die Reportage eines sehr deutlich: Wer arm ist, lebt am Rande der Gesellschaft. Ausgrenzung und Stigmatisierung sind Alltag für arme Menschen. Und das hat gravierende Auswirkungen auf die Gesellschaft und das friedliche Zusammenleben in Deutschland.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
13:15
Happy Balance ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders unsere Faszien anspricht. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen unseren ganzen Körper. Sie bilden ein Netzwerk aus Bindegewebe, halten all diese Strukturen einzeln für sich fest und umhüllen und verbinden sie wie ein Ganzkörperanzug! Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, TELE-GYM-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen für Sie zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, das macht automatisch erfrischend wach und mental aktiv. Denn wenn viele unserer Muskelgruppen gleichzeitig angesteuert werden, ist die Konzentration gefragt! Außerdem fördern Sie mit Balance- und Rotationsübungen Ihre Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen Ihren Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird Ihr ganzer Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren und so Ihrem Zeit- und Energiebudget optimal anpassen. "Happy Balance" weckt Ihre Sinne, bringt Energie, formt Ihre Figur, ist gut für die Gelenke und den Rücken und tut einfach gut!
13:30
Die Welt von morgen
14:00
Die Dokumentation begleitet Menschen, in deren Leben der Darm eine besondere Rolle spielt, und die offen über das Tabuthema sprechen. Jana Eberhart hat einen stressigen Alltag. Die Studentin arbeitet als Model und ist leidenschaftliche Sportlerin. Sie steht vor einem Ironman-Wettkampf. Kann eine Ernährungsumstellung ihren Darm so stärken, dass sie bessere Leistungen erzielen kann? Der Sport- und Ernährungsberater Dr. Jens Freese begleitet Jana bei ihrem Vorhaben über einen längeren Zeitraum. Der Schauspieler und Fitness-Influencer Philipp Stehler lebt mit der chronischen Darmentzündung Colitis ulcerosa, sein Dickdarm musste operativ entfernt werden. Philipp Stehler redet offen über sein damaliges und heutiges Leben. Bestand sein Speiseplan früher vorwiegend aus Fleisch und Protein-Shakes, so ernährt er sich heute vegan und praktiziert täglich Yoga und Meditation. Carina Speck lebt seit 13 Jahren mit dem Reizdarmsyndrom. Blähbauch, Durchfälle oder Magenkrämpfe begleiten sie bei allem, was sie macht. Auf Instagram und TikTok gibt sie Tipps, wie Reisen auch mit Reizdarm funktionieren kann. Dr. Miriam Stengel vom SRH Klinikum Sigmaringen gibt ihr Empfehlungen, wie sie die Beschwerden besser in den Griff bekommen kann. Die Reizdarmexpertin entwickelte die offiziellen deutschen Richtlinien zur Behandlung des Reizdarmsyndroms mit. Komplexe Prozesse und Zusammenhänge zwischen Mikrobiom, Darmgesundheit und Auswirkungen auf den gesamten Körper erklärt Prof. Dr. Tanja Kühbacher. Die Internistin und Gastroenterologin forscht über den Zusammenhang zwischen Mikrobiom und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und ist Vorsitzende der Stiftung Darmerkrankungen.
14:45
Vor 50 Jahren hat die evangelische Landeskirche in Bayern den Weg für Frauen im Pfarrberuf freigemacht. Wenige Monate später wurde die erste Frau zur Pfarrerin ordiniert. In STATIONEN erzählen Zeitzeuginnen von den Anfängen und den Widerständen, mit denen sie in der Kirche zu kämpfen hatten. Und auch wenn Frauen und Männer heute offiziell gleichgestellt sind, eine Landesbischöfin gab es bisher nicht an der Spitze der Landeskirche. STATIONEN fragt deshalb nach: Wie weiblich ist die Kirche heute? Wie ist es - 50 Jahre, nachdem die erste Frau im Talar auf die Kanzel gestiegen ist - um die Gleichberechtigung bestellt?
15:15
Eine Produktion der Tellux-Film GmbH Dresden im Auftrag des MDR in Ko-Produktion mit dem HR.
16:00
16:50
17:30
Dem Faschingsumzug fiebern die Menschen in Anif schon über das ganze Jahr entgegen. An Kostümen und Requisiten wird über Monate liebevoll gearbeitet, damit für den großen Tag alles perfekt passt. Der Umzug führt von der Niederalm zum Anifer Gemeindeamt, dutzende Gruppen führen hier ihre Wagen vor, ein Hauch von großem Karneval liegt über dieser Veranstaltung. Traditionen wie diese werden hier im Flachgau besonders großgeschrieben - gilt es doch, die Geister der dunklen, kalten Jahreszeit auszutreiben und in dem alpinen, rauen Klima den Zusammenhalt der Gemeinschaft zu leben.
18:15
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
18:50
Winterschlaf ist bei vielen Tierarten ein bewährtes Mittel, um ungünstige Umweltbedingungen zu überstehen. Dabei drosseln sie ihren Stoffwechsel, ihre Körpertemperatur fällt und ihr Energieverbrauch wird drastisch reduziert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermuten, dass auch der Mensch über die grundlegenden biologischen Voraussetzungen für einen solchen Zustand verfügen könnte. Welche Vorteile hätte das? Studien zeigen: Bei einigen Tieren verlangsamt der Winterschlaf nicht nur den Stoffwechsel, sondern auch die Alterung. In epigenetischen Untersuchungen ließ sich bei bestimmten Säugetieren nachweisen, dass sich während der Hibernation biologische Zeitprozesse verlangsamen. Ein solcher Zustand wäre auch für die Raumfahrt von großem Interesse, beispielsweise für lange Reisen durch das Sonnensystem. Ressourcen könnten eingespart, körperliche Belastungen verringert und psychologische Herausforderungen besser bewältigt werden. Doch wie ließe sich ein solcher Zustand beim Menschen herbeiführen? Im Zentrum der Forschung stehen bestimmte Hirnregionen wie der Hypothalamus. Die Wissenschaft vermutet dort Steuermechanismen, die durch gezielte Reize - etwa durch Ultraschall oder pharmakologische Substanzen - einen winterschlafähnlichen Zustand auslösen könnten. Erste Tierexperimente lieferten vielversprechende Ergebnisse. Ob sich dieser Zustand beim Menschen sicher und kontrolliert erzeugen lässt, ist aber bislang unklar. Ziel ist es, in den kommenden Jahren Technologien zu entwickeln, die eine medizinisch oder technisch sinnvolle Anwendung ermöglichen.
19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Limo gibt's immer mit Kohlensäure. In unseren Meeren kann zu viel Kohlensäure aber zu einem Problem werden. Was es mit der marinen Kohlenstoffpumpe auf sich hat und weshalb sie so wichtig für uns ist, erklärt Eckart von Hirschhausen in "Wissen vor acht - Erde".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Abseits des gängigen Karibik-Klischees überrascht St. Kitts durch schwarze Strände und hohe Berge. Ruinen von Zuckermühlen und Herrenhäusern erinnern an die Kolonialzeit, als versklavte Afrikaner Knochenarbeit leisten mussten, und die Weltkulturerbe-Festung Brimstone Hill an Seeschlachten zwischen Engländern und Franzosen. Die St. Kitts Scenic Railway zählt zu den wenigen Eisenbahnen der Kleinen Antillen. Bei einer Fahrt auf den Gleisen der ehemaligen Zuckerrohrbahn geht es an der Atlantikküste über Schluchten. Im urwüchsigen Norden beeindruckt ein erloschener Vulkan. Heimische Schildkröten und eingewanderte Affen bevölkern die tropische Natur. Menschen entlang der Strecke machen mit ihrer Kultur und den Bräuchen vertraut. Zu Ostern lassen sie Drachen steigen und bereiten aus Süßkartoffeln Conkie zu. Neben den Klängen von Steeldrums ist auch ein berühmtes Kirchenlied verbunden mit St. Kitts: John Newton beteiligte sich hier am Sklavenhandel und schrieb später geläutert Amazing Grace.
21:00
Michelsberg (rumänisch Cisnadioara) liegt nur wenige Kilometer von Hermannstadt entfernt. In dem 1.400-Seelen-Dorf lebten zu Beginn der 1980er-Jahre die Deutschstämmigen noch unter sich, Rumänen bildeten die Minderheit. Auf Tradition und Nachbarschaft der Bauern wird Wert gelegt. Versammlungen und Richttage der Nachbarschaften, bei denen für versäumte Pflichten Bußstrafen gezahlt werden müssen, sind selten geworden. Bei Beerdigungen, Hochzeiten und Faschingsfesten sind gern alle dabei. Michelsberger kommen selbst zu Wort: Kriegsveteranen aus der k.u.k.-Zeit, die noch unter Kaiser Franz Joseph dienten, der evangelische Pfarrer, der in seiner Gemeinde altes Brauchtum wiederbeleben möchte, der auswandernde Kapellmeister und Stimmen von anderen Ausreisewilligen. Der Film ist auch ein Abgesang der siebenhundertjährigen Siedlungsgeschichte der Deutschen in Südosteuropa, die allmählich in Vergessenheit geriet.
21:45
Die Dokumentation ist der zweite Teil der berühmten Fernsehreise von WDR-Journalist Klaus Bednarz im Jahr 1994 durch den russischen Nordteil des früheren Ostpreußens nach Kaliningrad (Königsberg) und zur Kurischen Nehrung. Es geht um Spuren deutscher Kultur und Vergangenheit nach Krieg und Vertreibung und um die Beschäftigung der heutigen Bewohner mit deutschem Erbe und ihrem Verhältnis zu Deutschen. Es gibt viel Landschaftsidylle zu sehen aber auch Verfall aufgrund der damaligen Wirtschaftskrise. Bednarz führte Interviews mit Künstlern aber auch mit Landarbeitern in Tharau. Bednarz trifft deutsche Heimwehtouristinnen und eine russische Bäuerin und ihre Tochter, die von deutscher Seite Hilfe erwarten. Die Vertreibung der Deutschen nach 1945 ist unter russischen Studentinnen und Studenten an der Universität Albertina in Königsberg sehr wohl ein Thema. Auch der Kommandeur einer Marineeinheit in Königsberg kommt in diesem facettenreichen Film zu Wort.
22:30
Walter Körbl, 64, ist reingeschmeckter Bauer in Remmingsheim im württembergischen Landkreis Tübingen mit einem kleinen 6-Hektar-Hof. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder, die "in der Stadt" arbeiten. Geboren und aufgewachsen ist er in Altdorf bei Karlsbad, Tschechien, auf einem großen Bauernhof, der seit Generationen in Familienbesitz war. Nach dem Krieg wurde der Hof enteignet, die Familie vertrieben. Den Ort Altdorf gibt es 1990 nicht mehr, er war Teil eines militärischen Sperrgebiets, nur Kirche und Pfarrhaus stehen noch. Bauer Körbl will 1990 trotzdem, da die Visumspflicht aufgehoben ist, mit seinem Sohn und den zwei Töchtern nach Altdorf fahren. Er fährt ohne jeden Hauch von Revanchismus, er will nur einmal "die Markung ablaufen" und den Kindern zeigen, dass die Körbls einst reiche Bauern waren. Der Film dokumentiert das Leben des Bauern Körbl in Remmingsheim und seine Reise in die ehemalige Heimat.
23:15
Schon mit dem ersten Album schreibt Axxis Geschichte: 1989 wird es Deutschlands meistverkauftes Hardrock-Debüt - aller Zeiten! Der Grundstein für eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte ist gelegt. "Matters of Survival" nimmt die Band dann in Los Angeles auf und spielt die neuen Songs 1995 in der Münchner Alabamahalle. Bis heute werden die Hartmetaller aus dem Pott wegen ihrer Beständigkeit und ihres Einflusses in der Szene gefeiert. Ein Konzert so genial wie laut! Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
00:00
In der Schweiz eine Legende und gemessen an den Verkaufszahlen die erfolgreichste Band aller Zeiten. Aber auch international sind Gotthard aus der Hard-Rock-Szene nicht wegzudenken. Ihr zweites Studioalbum "Dial Hard" nehmen die langhaarigen Tessiner in den USA auf. 1994 spielen sie einige der Songs daraus vor Münchner Publikum im Alabama. Ein Konzert, das zum Trainieren der Nackenmuskulatur einlädt, gern auch vor heimischem Bildschirm. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
00:45
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
01:15
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
01:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
02:00
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
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Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:15
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
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Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:35
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.