04:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der Italienischkurs "Avanti! Avanti!" führt Anfänger in einem halben Jahr zur Beherrschung der wichtigsten Konversationsformeln und der nötigsten Grammatik. Auch zur Auffrischung vorhandener Italienischkenntnisse ist die Serie hervorragend geeignet. Die ersten dreizehn Sendungen bieten ein clowneskes Nummernprogramm mit Commedia dell'arte- und sketchartigen Spielszenen. Der zweite Teil der Reihe zeigt parodistische Ausschnitte aus dem Leben berühmter Italiener. Alle Sendungen enthalten Verständnis- und Einpräghilfen, die das Italienischlernen zum Vergnügen machen. Allora: Avanti! Avanti!
06:30
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
07:00
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Pressetext Expedition Island: Die Hitze der Erde! Willi hat sich zu einer spannenden Entdeckungsreise nach Island aufgemacht. Das kleine Land im Norden Europas ist die größte Vulkaninsel der Welt! Sie ist durch Vulkanausbrüche aus dem Meer gewachsen und noch heute brodelt es mächtig unter der Erde. Das schaut sich Willi genauer an. Auf der kleinen isländischen Insel Heimaey muss Willi erst einmal kräftig anpacken. Kristin gräbt mit anderen Inselbewohnern gerade ein Haus aus, das durch einen Vulkanausbruch verschüttet wurde. Sie erzählt dem Reporter, wie sie den Ausbruch 1973 erlebt hat Zum Glück konnten sich alle Inselbewohner retten! Seitdem ist Kirstins Heimat nicht nur größer, sondern auch höher geworden: mitten auf der Insel steht ein neuer Berg - der Vulkankegel. Klar, dass Willi und Kristin da raufstiefeln und sich die Sache von oben ansehen! Der Vulkanberg ist noch immer warm. So warm, dass man ihn sogar als Ofen benutzen kann Dann staunt Willi nicht schlecht: Die Hitze aus der Erde wird in Island nicht nur zum Backen genutzt. Das Wasser wird hier nicht - wie bei uns - durch Gas- oder Ölheizungen erwärmt, sondern: richtig! Mit der Hitze aus dem Erdinneren! Das ist sehr umweltfreundlich. Willi erfährt, warum das auf Island möglich ist: die Erdkruste ist sehr dünn und rissig. Deshalb steigt heißes Magma aus der Erdmitte nach oben und erhitzt das Grundwasser. Mit Hilfe dieser Hitze wird in Wärmekraftwerken Strom hergestellt. Wie das genau funktioniert, erfährt Willi von Sunneva. Sie arbeitet in einem solchen Wärmekraftwerk und fährt mit Willi in ihrem kleinen roten Elektroauto über die Insel, um ihm alles genau zu erklären. Und nun ratet mal, woher der Strom kommt, der das Elektroauto antreibt? In jeder der 5 Folgen von "Willi wills wissen - Expedition Island" hat sich der neugierige Reporter ein Schwerpunktthema ausgesucht und findet heraus, was dieses ungewöhnliche Land so einzigartig macht. "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. Mit Willi Weitzel. Regie Arne Sinnwell, Kamera Stefan Schindler, Producer Petra Schäfer, Producer Island Heimir Jónasson, Produzenten Franz X. Gernstl, Fidelis Mager, Redaktion BR Birgitta Kaßeckert.
07:55
Timmy hat einen neuen Zauberstab. Als der Farmer die Schafe ärgert, verwandelt Timmy ihn zur Überraschung aller in ein rothaariges Schaf mit Gummistiefeln. Nun ist ihr Chef plötzlich einer von ihnen und geht allen schrecklich auf die Nerven. Aber wie lässt er sich zurückverwandeln?
08:00
Wie schwer ist eigentlich der Job als Kunststoff- und Kautschuktechnologen/-technologin? Elea testet es aus und versucht in 25 Minuten einen Tischtennis-Schläger fertigzustellen. Dafür bekommt sie fünf Tipps von Azubi Max. Bringt Elea die nötige Geduld mit, damit das Ergebnis perfekt wird? Und: Wie wird der Endboss den Schläger bewerten?? Beruf: Kunststoff- und Kautschuktechnologe/-technologin Ausbildungsart: Duale Ausbildung Ausbildungsdauer: ?36 Monate Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule Was macht man in diesem Beruf??? In der Ausbildung zum Kunststoff- und Kautschuktechnologen (früher: Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik) arbeitest du mit modernen Maschinen und lernst, wie aus Rohstoffen fertige Produkte wie Verpackungen, Autoteile oder medizinische Geräte entstehen. In jeder Folge von JobChallenge wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt´s in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
08:10
Ein Job in der Natur und auf dem Wasser: Wie ist der Ausbildungsberuf als Wasserbauer/-in? Schülerin Sophia testet den Job in der JobChallenge und muss mit einem Boot inkl. Riesen-Rechen über einen Fluss fahren und dort Wassergras entfernen. Nur so bleibt der Fluss sauber! Schafft sie die Challenge in der vorgegebenen Zeit? Tipps bekommt sie vom Wasserbauer-Profi und Azubi des Betriebs. Beruf: Wasserbauer/-in Ausbildungsart: dual Ausbildungsdauer: 3 Jahre Lernorte: Ausbildungsbetrieb & Berufsschule Wasserbauer/-innen bauen und pflegen Gewässer und halten diese instand. Sie befestigen Ufer, vertiefen Flüsse oder verbreitern diese. Sie bauen Hochwasserschutzanlagen und inspizieren unter Umständen Staubauwerke. Sie sorgen dafür, dass der Schifffahrtsverkehr (falls vorhanden) reibungslos stattfinden kann. Dazu entfernen sie beispielsweise Treibgut und stellen Schifffahrtszeichen auf. In jeder Folge von JobChallenge wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt´s in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
08:20
Eine Ausbildung im Bereich Jura in einer Kanzlei: Wie schwierig ist eigentlich der Job als Rechtsanwaltsfachangestellte/r? Nora will es wissen und versucht, einem Rechtsanwalt eine E-Mail mit einer wichtigen Frist zu schreiben. 15 Minuten hat sie Zeit und 5 Tipps von Azubi Minea. Bekommt der Rechtsanwalt am Schluss von ihr eine formvollendete E-Mail mit der Frist im richtigen Jahr? Beruf: Rechtsanwaltsfachangestellte/r Ausbildungsart: dual Ausbildungsdauer: drei Jahre Lernorte: Rechtsanwaltskanzleien Was macht man in diesem Beruf??? Erledigung von mandatsbezogenen Aufgaben und Büroarbeiten Anfertigung von Schriftstücken, eigenständig und nach Diktat Erstellung von Rechnungen (auch auf RVG-Basis) Koordination von Terminen sowie Überwachung von Fristen Verantwortung für die Abwicklung der Korrespondenz In jeder Folge von JobChallenge wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt´s in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
08:35
08:50
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Mit seiner 45-minütigen Entdeckungsreise durch Homberg/Efze möchte der Moderator Lust machen auf einen Ausflug in den Knüll. "Tobis Städtetrip: Homber/Efze hautnah" am Dienstag, 19. April, um 20.15 Uhr im hr-fernsehen - und natürlich jederzeit in der ARD-Mediathek.
11:45
Auf der ARD Room Tour öffnen Bewohnerinnen und Bewohner die Tür zu ihrem Zuhause und führen durch ihren privaten Lebensraum.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Stabiler Rücken mit Ute Köhler Die kleine, tiefe Rückenmuskulatur umgibt die Wirbelsäule wie ein Korsett und leistet somit wichtige Stütz- und Stabilitätsarbeit für die Wirbelsäule. Diese Muskelgruppe trainieren wir mit Gleichgewichtsübungen im Stand.
13:15
13:30
Die Welt von morgen
14:00
14:45
Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind glücklicherweise wieder auf dem Vormarsch. Die Sendung berichtet in kurzweiligen Beiträgen über neueste Entwicklungen und Perspektiven.
15:15
Naturschützer in Europa setzen sich für den Erhalt der Artenvielfalt ein und haben dabei bemerkenswerte Erfolge erzielt. In Spanien sorgen Orcas für Schlagzeilen, indem sie Segelboote angreifen. Wissenschaftler wie Renaud de Stephanis suchen nach Lösungen, um diese Konflikte zu entschärfen. In Schottland bieten Landbesitzer wie Tom Bowser Bibern Zuflucht, um landwirtschaftliche Schäden zu vermeiden und die Umwelt zu bereichern. Irland und Norwegen arbeiten zusammen, um Fischadler wieder anzusiedeln, während Schweden sich für den Schutz des Weißstorches einsetzt. In Nordirland wird der Große Glattrochen erforscht und geschützt. Der Bartgeier kehrt dank intensiver Bemühungen in die Schweizer Alpen zurück und die Bayerische Kurzohrmaus wurde in Deutschland wiederentdeckt. In Slowenien kämpfen Ornithologen wie Tomaž Mihelic für den Schutz des Uhus, und in den Niederlanden engagiert sich Nienke Dijkstra für die Reinigung des Wattenmeers von Plastikmüll. Diese Geschichten von Europas Helden zeigen, dass engagierter Artenschutz möglich ist und Hoffnung für die Zukunft bietet.
16:00
16:30
Naturschützer in Europa setzen sich für den Erhalt der Artenvielfalt ein und haben dabei bemerkenswerte Erfolge erzielt. In Spanien sorgen Orcas für Schlagzeilen, indem sie Segelboote angreifen. Wissenschaftler wie Renaud de Stephanis suchen nach Lösungen, um diese Konflikte zu entschärfen. In Schottland bieten Landbesitzer wie Tom Bowser Bibern Zuflucht, um landwirtschaftliche Schäden zu vermeiden und die Umwelt zu bereichern. Irland und Norwegen arbeiten zusammen, um Fischadler wieder anzusiedeln, während Schweden sich für den Schutz des Weißstorches einsetzt. In Nordirland wird der Große Glattrochen erforscht und geschützt. Der Bartgeier kehrt dank intensiver Bemühungen in die Schweizer Alpen zurück und die Bayerische Kurzohrmaus wurde in Deutschland wiederentdeckt. In Slowenien kämpfen Ornithologen wie Tomaž Mihelic für den Schutz des Uhus, und in den Niederlanden engagiert sich Nienke Dijkstra für die Reinigung des Wattenmeers von Plastikmüll. Diese Geschichten von Europas Helden zeigen, dass engagierter Artenschutz möglich ist und Hoffnung für die Zukunft bietet.
17:15
17:30
Bristow, die unbekannte Schöne Im beschaulichen Bristow in der Mecklenburgischen Schweiz hat Familie McBride vor zehn Jahren ein verfallenes Gutsverwalterhaus zu neuem Leben erweckt. Shawn McBride, Sohn des weltberühmten Fotografen Will McBride, bewahrt hier das riesige Archiv seines Vaters mit 350.000 Negativen und ebenso vielen Dias - Zeugnisse von Begegnungen mit Romy Schneider, Konrad Adenauer oder Willy Brandt. Aus dem belgischen Antwerpen in die mecklenburgische Weite gezogen, verbindet die Familie heute Ruhe, Handwerk und große Geschichte an einem Ort. Reporter unterwegs: Drechselmeisterin In Hannover gibt Drechsel-Meisterin Iris Meinhard seit über 20 Jahren Kurse für Einsteiger und Fortgeschrittene - mit höchstens drei Teilnehmern, damit sie jedem genau über die Schulter schauen kann. Wer noch nie an einer Drechselbank stand, merkt schnell: Hinter dem scheinbar einfachen Handwerk stecken Technik, Gefühl und vor allem Geduld. Schritt für Schritt geht es vom ersten "Schruppen" an Buchen- und Kiefernholz bis zu sauberen Profilen - Übung für Übung, Stunde um Stunde. Abfischen Im Naturschutzgebiet Riddagshausen bei Braunschweig wird seit rund 900 Jahren Fischzucht betrieben - eine Tradition, die einst von Zisterziensermönchen begründet wurde und bis heute lebendig ist. Seit 43 Jahren kümmert sich Familie Lübbe um die jährliche Karpfenernte in den naturnahen Teichen, die zugleich wertvoller Lebensraum für über tausend Tier- und Pflanzenarten sind. Mit viel Handarbeit, Geduld und echtem Gespür für die Natur verbinden sie althergebrachtes Fischereihandwerk mit modernem Naturschutz. Automuseum und Audiophile Bar Thomas König, der Betreiber des Automuseums Prototyp, hat eine neue Bar für Audiophile gleich unterhalb des Museums eröffnet. Vorbild für seine Listening Bar Slomo sind die Jazz Kissa in Japan. Es geht darum, bewusst Musik zu hören, die von der Schallplatte kommt und auf sehr hochwertigen HFI-Anlagen abgespielt wird, kuratiert von DJs. Thomas König legt auch selbst auf und hat sich sogar einen kleinen Zen-Garten zugelegt. Trauerausstellung Sterben, Verlust und Trauer gehören zum Leben - und werden trotzdem oft aus unserem Alltag ausgeblendet. Die Ausstellung "Wer bin ich dank dir? - Trauer (er)leben im 21. Jahrhundert" in der Kunsthalle Rostock fragt danach, wie Beziehungen, Erinnerungen und Verlusterfahrungen unsere Identität prägen. Persönliche Geschichten, Fotografien, Erinnerungsobjekte und interaktive Stationen eröffnen dabei unterschiedliche Perspektiven auf Abschied und Trauer. So entsteht ein berührender Erfahrungsraum, der sich einem häufig tabuisierten Thema öffnet und zugleich den Blick auf Erinnerung, Verbundenheit und das Leben richtet. Theatermacher Thomas Gisiger Abseits der großen Theaterbühnen hat der Schweizer Thomas Gisiger mit "Die 2te Heimat" im historischen Phoenixhof einen besonderen Ort geschaffen. Er verbindet Theater und Kulinarik zu einem außergewöhnlichen Erlebnis: Thomas Gisiger kreiert alles selbst. Er schreibt oft nicht nur die Stücke, steht selbst auf der Bühne, gestaltet die Kulissen, sondern kocht und serviert auch noch Dinner für die Theaterbesucher. Kultur-Tipp: Sonderaustellung über die Pferdestadt-Elmshorn Mehr als 150 Jahre lang prägten Pferde das Stadtbild von Elmshorn - als Arbeitstiere im Straßenverkehr, in der Landwirtschaft und sogar beim Transport schwerer Industriegüter, lange bevor LKW und Traktor ihren Siegeszug antraten. Das Industriemuseum der Stadt widmet den Vierbeinern nun eine Sonderausstellung und zeigt, wie eng Elmshorns Geschichte mit der berühmten Holsteiner Pferdezucht und bekannten Reitern verbunden ist. Hundehotel (Krummsee bei Malente) Mit Hund entspannt zu verreisen, ist oft gar nicht so einfach: Viele Hotels verlangen Leinenzwang, und bellende Vierbeiner sorgen schnell für Ärger mit anderen Gästen.
18:15
18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Sieben Jahre. Sechs Lebensräume. Ein Planet. Die zweiteilige Dokumentation zeigt eindringlich sechs der am meisten bedrohten Ökosysteme unserer Erde. Über einen Zeitraum von sieben Jahren wird die Entwicklung dieser gefährdeten Lebensräume begleitet und dokumentiert. Dabei entsteht ein einzigartiges globales Porträt beeindruckender Veränderungen und der Hoffnung auf rettende Lösungen. Denn Forscher, Naturschützer und Anwohner suchen unermüdlich nach Ideen, um nicht nur diese Lebensräume zu retten, sondern unseren ganzen Planeten. Moschusochsen sind ein Schlüsselart der Arktis. Auf der Forschungsstation Zackenberg statten Wissenschaftler die Urzeit-Tiere mit Halsbändern aus, um die Folgen des Klimawandels zu untersuchen - und um diese einzigartigen Tiere vor dem Aussterben zu retten. Dürre und verheerende Waldbrände bedrohen die Wälder Kaliforniens. Eine jahrzehntelange Brandschutz- und Forstpolitik hat versagt. Indigene Gemeinden schützen den Wald mit kontrollierten Bränden. Und mit Hilfe von Biologen siedeln sie Biber wieder an, deren Feuchtgebiete den Wald vor verheerenden Bränden bewahren. Hohe Wassertemperaturen haben die tropischen Korallenriffe schwer geschädigt. Jetzt haben Forscher auf den Malediven entdeckt, dass Fischgeräusche Korallenlarven dazu animieren, sich an einem Riff anzusiedeln. Ihr verwegener Plan: tote Riffe mit Lautsprechern und Fischgeräuschen neu beleben.
21:05
Er ist einer der meistbesuchten Orte in Nordrhein-Westfalen - der Landtag in Düsseldorf. Hier werden Gegenwart und Zukunft für Nordrhein-Westfalen gestaltet, hier hat schon Queen Elisabeth gesprochen, Königin Silvia kam zu Besuch und viele Staatsoberhäupter aus aller Welt gehen hier ein und aus. Zuständig für diese Besuche ist Nicole Esser, die Chefin vom Protokoll. Sie organisiert mit ihrem Team akribisch jeden Staatsbesuch. Für unser Heimatflimmern öffnet sie Türen, die normalerweise verschlossen bleiben. Zum Beispiel den Kellerraum, in dem die Gastgeschenke verwahrt werden. Manche werden versteigert, manche werden ausgestellt und manche lagern jahrelang in diesem Keller. Direkt am Rhein, in einem ehemaligen Düsseldorfer Hafenbecken steht er - und sieht ein bisschen aus wie ein Ufo. Für 18 Millionen Bürgerinnen und Bürger wird hier gearbeitet und wer will, kann den 195 Abgeordneten dabei zusehen. Carola Neuhaus vom Catering kennt sie alle. Nach einer Wahl lernt sie sofort ihre Namen mit zugehöriger Partei auswendig - seit 25 Jahren macht sie das schon so. Ihr Lieblingsraum ist der Empfangssaal, da wo die wichtigen Gespräche der Politiker aus aller Welt mit Landtagspräsident André Kuper stattfinden. "Der Landtag ist das Herz unserer Demokratie", sagt er, "und genau das sieht man auch". Die gläsernen Fassaden stehen für Transparenz, Offenheit und Bürgernähe. Einen kreisrunden Plenarsaal wünschten sich die Abgeordneten damals - damit sich bei den meinungsstarken Debatten um die wichtigen Entscheidungen in NRW alle anschauen können. Seit der Eröffnung 1988 setzt dieser Bau Maßstäbe. Er ist nicht nur das Haus des Parlaments, sondern auch ein Museum für moderne Kunst, Veranstaltungsbühne für Diskussionen und Konzerte - und immer ist der Eintritt frei. Das Heimatflimmern "Ein Haus für 18 Millionen" blickt hinter die Kulissen des Düsseldorfer Landtags - die Autorinnen Marika Liebsch und Tanja Reinhard zeigen Verborgenes und Vertrautes und sprechen mit denjenigen, die im Landtag große oder ganz alltägliche Dinge erleben.
21:50
Jeden Monat zieht das komplette Europäische Parlament um. 720 Abgeordnete und Tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wechseln für knapp vier Tage von Brüssel ins rund 400 Kilometer entfernte Straßburg - um danach wieder zurückzukehren. Eine Regel, die längst nicht mehr alle für sinnvoll halten. Kann sich Europa diesen "Wanderzirkus" wirklich noch leisten? . Zwölfmal im Jahr pendelt das komplette EU-Parlament für knapp vier Tage von Brüssel nach Straßburg - so ist es in den Europäischen Verträgen festgelegt. Denn während Gesetze und Mehrheiten in Brüssel vorbereitet werden, finden die meisten Plenarsitzungen und Abstimmungen in Straßburg statt. Der Umzug ist längst zu einer Routine geworden, die alle mitmachen müssen, die aber kaum jemand will. Eine der wenigen Abgeordneten, die sich jeden Monat auf den Ortswechsel freuen, ist Fabienne Keller, die ehemalige Bürgermeisterin von Straßburg. Sie betont den wirtschaftlichen Nutzen für die Stadt und sieht die ständige Standortdebatte gelassen. Denn eine Änderung des Parlamentssitzes ist nur mit Zustimmung Frankreichs möglich - und die gilt als äußerst unwahrscheinlich. Auch Sabine Verheyen, Vizepräsidentin des EU-Parlaments, begrüßt die regelmäßigen Umzüge: Straßburg habe großen Symbolwert für die historische Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland - und damit für das Friedensprojekt Europa. Doch viele Abgeordnete sind vom Dauerpendeln genervt. Martin Schirdewan, Co-Vorsitzender der Linksfraktion, hält den monatlichen Umzug für "völlig aus der Zeit gefallen". Er koste Geld und Arbeitszeit und sei zudem umweltschädlich. Auch Reinier van Lanschot von der Reformpartei Volt sieht in Straßburg kein starkes Symbol mehr. Gesetze entstünden in Brüssel - in Abstimmung mit Europäischem Rat und Europäischer Kommission. Der ständige Wechsel sei heute eher ein Sinnbild für die Ineffizienz der EU. Am Ende bleibt eine einfache, aber unbequeme Frage: Ist der monatliche Umzug Ausdruck europäischer Stärke - oder ein Relikt, das dem Vertrauen in die Politik sogar schadet?
22:20
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:05
Quantencomputer haben das Potential in absehbarer Zeit unsere Weltordnung zu verändern. Markus Pflitsch, CEO von Terraquantum, Chef des deutsch-schweizer Start-ups Terra Quantum, eklärt im "7 Fragen-Zukunft"-Interview, welche Auswirkungen Quantencomputer auf unser aller Leben bald haben könnten.
23:35
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.