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TV Programm für ARD-alpha am 10.05.2026

Jetzt

Quarks 18:00

Quarks: Das Salz-Paradox - Warum wir ohne nicht leben können

Infomagazin

Salz. Ein paar Körner auf dem Frühstücksei, eine Prise im Brotteig - so alltäglich, so selbstverständlich. Doch diese kleinen weißen Kristalle sind wichtiger, als man denkt: für unseren Körper, in unserem Alltag, für die Industrie. Im Körper übernimmt Salz lebenswichtige Aufgaben: Es reguliert den Wasserhaushalt in jeder einzelnen Zelle, ermöglicht elektrische Signale im Nervensystem und lässt Muskeln arbeiten - vom Herzschlag bis zur kleinsten Handbewegung. Die Forschung entdeckt immer wieder neue Facetten dieses scheinbar einfachen Minerals. Aktuelle Studien zeigen, dass Salz unser Immunsystem beeinflusst - und damit möglicherweise mitbestimmt, wie Abwehrzellen auf Krankheitserreger reagieren. Doch Salz braucht nicht nur unser Körper. Es hilft auch bei der Aufbereitung von Trinkwasser, hält im Winter Straßen befahrbar und ist für die Industrie ein unverzichtbarer Rohstoff. Meist unbemerkt - aber überall im Einsatz. Um diesen enormen Bedarf zu decken, wird Salz weltweit in gewaltigen Mengen abgebaut. Dabei entstehen beeindruckende Landschaften aus weißen Halden und weitläufigen Verdunstungsbecken - doch der Abbau hat seinen Preis. Versalzte Flüsse und belastete Böden können ganze Regionen dauerhaft verändern. Wie also lässt sich Salz gewinnen, ohne Natur und Landschaft nachhaltig zu schädigen? So selbstverständlich, so alltäglich - und doch ein Paradox: Ohne Salz kein Leben. Aber wie viel Salz verträgt unsere Welt?

Danach

Prisma 18:45

Prisma

Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle! 19:00

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle!: Stammtischparolen - Was tun gegen blöde Sprüche?

Reportage

Sogenannte "Stammtischparolen" kommen zwar auch am Stammtisch vor, aber nicht nur dort und vor allem nicht immer. Stammtischparolen sind meist vorurteilsbeladene, aggressiv vorgetragene Sprüche, auf die es oft sehr schwer fällt zu antworten oder überhaupt eine angemessene Reaktion zu finden. RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf macht sich auf die Suche - nach der perfekten Reaktion, nach der richtigen Antwort auf Stammtischparolen und dumme Sprüche. Anders als die Bezeichnung "Stammtischparole" vermuten lässt, kommen solche Sprüche (meist) nicht am Stammtisch, sondern überall in unserem Alltag vor: Am Arbeitsplatz, in der Schule, im öffentlichen Nahverkehr, oder auch zu Hause beim Familienfest in großer Runde. In der Respekt-Reportage trifft Moderatorin Christina Wolf den Pädagogik-Experten Christian Boeser-Schnebel, der seit vielen Jahren unter anderem in der Erwachsenenbildung an der Uni Augsburg Trainings gegen Stammtischparolen durchführt. Solche Parolen "legen es darauf an, zu provozieren, zu eskalieren", sagt er. In der Reportage führt er mit der Moderatorin Christina Wolf mehrere Trainings durch und zeigt ihr so, wie sie auf so manche Parole in Zukunft gut reagieren kann. Humor kann eine Lösung sein, aber auch eine gezielte Nachfrage. Christina Wolf trifft auch die Antidiskriminierungs-Trainerin Melinda Tamas, die sich vor allem mit sexistischen Stammtischparolen auseinandersetzt und dazu ein Buch herausgegeben hat. "No more Bullshit" heißt das "Handbuch für die nächste Stammtischrunde". Melinda Tamas erklärt in RESPEKT, welcher Typ Mensch besonders gerne Stammtischparolen von sich gibt und wie deutlich und angemessen damit umgegangen werden kann - auch wenn der- oder diejenige aus dem engsten Familien- oder Freundeskreis stammt und man eigentlich ganz gut miteinander auskommt. © Bayerischer Rundfunk 2020 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt

Europamagazin 19:30

Europamagazin

Europa

Langweilige Eurokraten, staubtrockene Dossiers, nichts als ältere Herren in dunklen Anzügen? Europa ist ganz anders, auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer bin ich, und wenn ja wie viele, dieser Berliner Sponti-Spruch beschreibt exakt die Herausforderung und die Möglichkeiten eines geeinten Europa. Diesen Prozess begleiten, fremde Mentalitäten und Perspektiven zeigen, will das Europamagazin der ARD. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten spürbar.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Zeugin der Zeit: Senta Berger 20:15

Zeugin der Zeit: Senta Berger: Das war Wirklichkeit

Gespräch

Senta Berger. Bekannt als Schauspielerin, als Produzentin, als internationaler Star. Hinter der charismatischen Berühmtheit aber zeigt sich eine leise Erzählerin, deren Erinnerungen an bewegte Zeiten die Brüche und Wirklichkeiten unserer Geschichte zum Leben erwecken. Senta Bergers Erinnerungen führen zurück in eine glückliche Kindheit in einem Arbeiterhaushalt im Wiener Gemeindebau. Als Kind von Eltern, die nicht viel hatten, wohl aber viel Liebe für Musik, fürs Leben und für ihre Tochter Senta. Eine glückliche Kindheit zwar, die aber geprägt ist von Momenten großer Unsicherheiten: Denn es ist eine Kindheit während der NS-Diktatur, in der Bombenangriffe auf ihre Heimatstadt Wien zum täglichen Erleben gehören. Als wäre es gerade erst geschehen, schildert Senta Berger eindringlich, welche existenzielle Angst sie als Kind im Krieg durchsteht. Als 17-Jährige wird Senta Bergers Talent als entdeckt. Sie erobert schnell die Leinwand. Zeitgleich geschehen gesellschaftliche Umbrüche, die Senta Berger plastisch beschreibt: Die Präsenz der Alliierten in Wien, die Munition zwischen den Trümmern, die Kriegsverluste. Die Begegnung mit der großen Zerstörung: Der Schoah. Als 1941 Geborene, gehört Senta Berger zu der Generation, die ihre Stimme erhebt: Eine Stimme gegen das Schweigen der Generation ihrer Eltern. Aber auch eine Stimme gegen die systematische Ungleichbehandlung von Frauen, derer nicht nur sie selbst, sondern schon ihre Mutter und Großmutter ausgesetzt waren. Nachdenklich, berührbar und kraftvoll zugleich zeigt sich Senta Berger in diesem intensiven Portrait, in dem sie eine Tür in ihre eigene, aber auch in die Zeitgeschichte öffnet. Eine Zeugin ihrer Zeit, deren Stärke so viele sind. Eine davon: auch ihre Schwächen zeigen zu können.

Sie waren noch Kinder 21:15

Sie waren noch Kinder: Zeitzeugen erzählen vom Kriegsende vor 80 Jahren

Zeitgeschichte

80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat ein Team des Saarländischen Rundfunks mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über deren Erinnerungen gesprochen. Herausgekommen ist eine Dokumentation darüber, wie die Saarländerinnen und Saarländer die Monate rund um das Kriegsende erlebt haben und welche besonderen Entwicklungen und Geschichten es im Grenzgebiet zu Frankreich gab. Die älteste Interviewpartnerin ist 93. Die Schrecken des Kriegsendes haben die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen als Kinder erlebt. Viele Erinnerungen begleiten sie bis heute. Der Film zeigt Bewegtbilder, Fotografien, Dokumente und Plakate aus dem Jahr 1945. Die ReporterInnen stießen bei ihren Recherchen auch auf Tagebucheinträge aus den letzten Kriegswochen. Die Experten Dr. Paul Burgard vom Saarländisches Landesarchiv und Prof. Dr. Fabian Lemmes von der Universität des Saarlandes ordnen die Erlebnisse in den geschichtlichen Kontext ein.

Trio Renner 21:45

Trio Renner: 55. Int. Jazzwoche Burghausen 2026

Jazz

Wenn zwei Brüder seit Jahrzehnten miteinander Musik spielen, gemeinsam improvisieren und ein Gefühl für Jazz entwickeln, dann spürt man das tiefe Vertrauen in jeder Note. So ist es bei Schlagzeuger Valentin Renner, Jahrgang 1998, und Posaunist Moritz Renner, Jahrgang 2001. Sie sind aufstrebende Stars mindestens der deutschsprachigen Jazzszene. In München begann ihre musikalische Laufbahn, in Basel haben beide ihre Studien vorgesetzt und abgeschlossen. Dort lernten sie auch Tabea Kind kennen. Die Kontrabassistin, Jahrgang 1999 aus Karlsruhe, ist seit einigen Jahren das harmonische Zentrum, um das die Renner-Brüder melodisch und rhythmisch kreisen. Dieses Trio konnte beim Finale des 16. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreises auf ganzer Linie überzeugen: Packende Soli, stimmungsvolle Kompositionen und eine Unbedingtheit und Leichtigkeit im Zusammenspiel, die oft langjährige Bands nicht gefunden haben. RENNER ist ein absolut würdiger Preisträger des Burghauser Nachwuchspreises und sorgte mit dem Preisträger-Konzert zu Beginn der 55. Internationalen Jazzwoche Burghausen 2026 schon im ersten Konzert in der Wackerhalle für ein Highlight.

Capriccio 22:35

Capriccio

Magazin

Das Kulturmagazin im BR Fernsehen

Pop Secret Stories 23:05

Pop Secret Stories: Tic Tac Toe - Die Wahrheit hinter der Horror-Trennung

Magazin

"Wenn wir Freundinnen wären, dann würdest du sone Scheiße üpberhaupt nicht machen, das schwör ich!" Es ist der 21. November 1997. An diesem Tag findet eine Pressekonferenz statt, die zum Meme wird. Aber was ist damals eigentlich genau passiert? Fest steht: Danach gibt es Tic Tac Toe, die erfolgreichste deutsche Band ihrer Zeit nicht mehr. Einfach so! Pop Secret beantwortet die Frage, wie konnte es so weit kommen.

Zeugin der Zeit: Senta Berger 23:20

Zeugin der Zeit: Senta Berger: Das war Wirklichkeit

Gespräch