04:10
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
06:30
Fachinformation zum Fach Informatik/Technologie innerhalb des Telekollegs.
07:00
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:25
Das Reportermagazin für Kinder
07:35
Der Reporter Willi ist spannenden Geschichten aus dem alltäglichen Leben auf der Spur.
08:00
Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht. Michael Köhlmeier schildert sie in dieser 80-teiligen Sendereihe so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden. Der Autor erzählt von der kindischen Eifersucht Aphrodites, von der faszinierenden Verführungskunst des Zeus und von der leidvollen Unsterblichkeit des Prometheus. Michael Köhlmeier fesselt und fasziniert mit seiner Kunst, die Sagen in freier und ganz persönlicher Interpretation zu erzählen. Und er macht dies voller Lust, mit profunder Kenntnis und hinreißendem Witz. "Die Faszination", so Köhlmeier, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."
08:15
Die griechischen Mythen, das sind Geschichten von Liebe, Mord und Eifersucht. Michael Köhlmeier schildert sie in dieser 80-teiligen Sendereihe so eindrucksvoll, dass plötzlich all die Götter, Halbgötter, Kentauren und Titanen von ihrem Olymp herunter- oder aus ihrer Unterwelt emporsteigen und zu Gestalten voller Leben, Gefühl und Seele werden. Der Autor erzählt von der kindischen Eifersucht Aphrodites, von der faszinierenden Verführungskunst des Zeus und von der leidvollen Unsterblichkeit des Prometheus. Michael Köhlmeier fesselt und fasziniert mit seiner Kunst, die Sagen in freier und ganz persönlicher Interpretation zu erzählen. Und er macht dies voller Lust, mit profunder Kenntnis und hinreißendem Witz. "Die Faszination", so Köhlmeier, "liegt in der Mischung aus Extremen, aus ungeheurer Heiterkeit und ungeheurer Brutalität, zwischen Tod und Sexualität. Es ist alles ganz hell angestrahlt von dieser südlichen Sonne, die Konturen sind sehr scharf. Und die Geschichten sind einfach großartig."
08:30
Rückenschmerzen sind die Zivilisationskrankheit Nummer Eins. Die beste Therapie besteht in der aktiven Vorbeugung durch gezieltes Training! Um den Rücken komplett zu trainieren braucht der Übende allerdings von Zeit zu Zeit neue Herausforderungen. Johanna Fellner zeigt effektive Trainingseinheiten für einen starken und gesunden Rücken. Beugende, streckende und rotierende Bewegungen sowie statische Ganzkörperpositionen und Balanceübungen ergeben ein optimales Gesamtpaket. Der Zuschauer lernt die Positionen sicher auszuführen und die Atmung sinnvoll zu integrieren. Die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere der Rücken, wird gekräftigt, stabilisiert und mobilisiert. Dadurch wird der Körper ideal auf die Anforderungen des Alltags vorbereitet und Rückenschmerzen bzw. Verletzungen vorgebeugt. Positiver Nebeneffekt: Es wird nicht nur die Wirbelsäule durch ein stabiles Muskelkorsett unterstützt, gleichzeitig wird der ganze Körper, insbesondere die Problemzonen Bauch, Hüfte und Gesäß geformt und gestrafft. Die Übungen sind für Anfänger in der Basisausführung und für Fortgeschrittene in komplexeren Varianten angeleitet. Dieses Programm ist für alle Alters- und Leistungsstufen geeignet. Rückenpatienten mit akuten Beschwerden sollten jedoch vor dem Mitmachen einen Facharzt konsultieren!
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
11:45
Um sich auf die Prüfung vor der Kantstiftung für das Stipendium vorzubereiten, trifft Sophie sich mit ihrem ehemaligen Physiklehrer, der auch Philosophie unterrichtet hat. Er gibt ihr den Ratschlag, sich in die Bibliothek zu setzen und sich Kants Bücher vorzunehmen. In der Bibliothek trifft sie auf Sebastian, einen Philosophiestudenten, der ihr viele hilfreiche Tipps geben kann und sehr fasziniert von Sophie ist. In der Bibliothek trifft Sophie auch das erste Mal auf Professor Kant. Sie begleitet ihn in die Traumwelt, in der er ihr bei einem Spaziergang im Park die Metaphysik am Beispiel der Natur erklärt.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Werden Sie Teil unserer motivierten Turngruppe und starten sie mit Freude und Bewegung in die Woche. Sportwissenschaftlerin Heidi Sykora gibt mit einer selektiven Übungsauswahl einen Impuls in Richtung Gesundheit durch und mit Bewegung. Die Übungen werden genau erklärt, langsam und deutlich demonstriert, so dass sie auch zu Hause leicht und richtig durchgeführt werden können - und dies an den schönsten Plätzen Österreichs.
13:30
Er war der verwöhnte Spross eines reichen Tuchhändlers - und wurde zum Begründer eines Bettelordens: der heilige Franziskus. Die Reportage von Peter Beringer zeigt die Stätten dieser wundersamen Wandlung des Heiligen aus Assisi und begleitet Menschen, die heute aus der Spiritualität des heiligen Franz ihre Kraft schöpfen. Die Erfindung der Weihnachtskrippe, die Franziskus zugeschrieben wird, zeigt besonders deutlich, wie Franziskus mit einfachen Mitteln den Menschen die christliche Botschaft nahebringen wollte.
14:00
Das Mexico City Ballet (MXCB) ist eine zeitgenössische Ballettkompanie, die aus hochqualifizierten internationalen Tänzern besteht, die in Mexiko-Stadt leben. In dieser Galaaufführung, die im Teatro de la Ciudad in Mexiko-Stadt aufgezeichnet wurde, präsentiert MXCB "E pur, si muove" von Choreograf Jaime Camarena, gefolgt von "Prisma" von Choreografin Yazmín Barragán. Prisma, das für Soloklavier geschrieben wurde, wurde von Pianist José Víctor Gavilondo komponiert und wird live aufgeführt.
14:15
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
14:45
15:10
15:15
Der eine fährt am liebsten Spieler des FC Bayern. Der andere ist "Hausmeister" am Taxistand in der Münchner Agnes-Bernauer-Straße. Sie alle kommen vor im Film von Percy Adlon aus dem Jahr 1977 über das Münchner Taxigewerbe. Obwohl mit einer Motordroschke, sprich einem Taxi unterwegs, bezeichnen sich viele Münchner Taxifahrer bis heute als "Fiaker". Geborene Wiener kann man im Film von Percy Adlon freilich keine hören, aber durch seine charmant direkte Art brachte er diese Münchner Taxifahrerinnen und -fahrer zum Reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Ihre Klage, dass die Geschäfte nicht gutgehen, kennt man bis heute. Zu sehen sind u. a. der damalige Chef der Münchner Taxi-Genossenschaft, Sprecher in der Funkzentrale und jede Menge "Fiaker", also Taxifahrerinnen und -fahrer.
16:00
Was in einer Stadt los ist, wissen die Taxifahrer oft besser als die Polizei. Wer zu ihnen in den Wagen steigt, wird eingeschätzt und eingeordnet. Die Taxifahrer müssen mehr können, als Menschen zu befördern. Sie fungieren als Nothelfer, Beichtvater und Auskunftei. Klaus Ellrodt war in drei Großstädten mit Taxifahrern auf Tour; tage- und nächtelang; Wartezeiten inbegriffen. Ein harter und manchmal gefährlicher Beruf, aber "runter vom Bock" will kaum einer. In seinem Filmbericht lässt Klaus Ellrodt die Taxifahrerinnen und -fahrer ausführlich selbst zu Wort kommen. Ihr Berufsbild wird aufgezeigt und zu sehen sind die Fahrerinnen und Fahrer mit ihren Fahrzeugen am Taxistand, bei Fahrten am Tag und in der Nacht: in München, Hamburg und Frankfurt. Ebenso gibt es Aufnahmen aus einer Funkzentrale des Taxigewerbes zu sehen.
16:30
"Heute besitzt in der Bundesrepublik Deutschland jeder vierte bis fünfte Bürger sein eigenes Auto.", so der Kommentator 1969, "und jeder fünfte lebt in Deutschland in irgendeiner Weise vom Auto". In keinem Land der Welt gibt es so viele Kraftfahrzeuge wie in der Bundesrepublik. Das Auto hat das Leben der Bevölkerung in den Jahrzehnten seit seiner Erfindung stark verändert - technisch aber hat sich kaum etwas getan. Benzin oder Diesel sind noch immer Treibstoff, auch Elektroantrieb ist nicht neu: die Post fährt schon lange mit diesem Antrieb. Könnte der Wankelmotor etwas ändern - oder doch Wasserstoff oder Hybrid? Der Elektroantrieb gilt vielen als Zukunftsvision, vor allem für den Stadtverkehr, doch kleine, leichte Akkus mit langer Laufzeit sind noch nicht erfunden - man testet die unterschiedlichsten Typen, von Blei-Batterien, Nickel-Cadmium, Nickel-Eisen, Silber-Zink, Metall-Luft, Lithium und Fluor - ungeachtet der Umweltbelastung. Auch die Brennstoffzelle erscheint schon am Horizont der Ingenieure; billige Materialien für die Herstellung werden gesucht. Die Klimaanlage ist schon im Testlauf, wird sie schon bald Realität? Ferner in Fokus: Pannensichere Reifen, unverschmutzbare Windschutzscheiben, nicht rostende Stahlkarosserien ohne Lack - oder doch lieber ein Kunststoffauto? Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Viele davon wurden durchaus umgesetzt, etwa neue Bremsen, verstärkte Knautschzonen und ABS. Als Traum der Auto-Entwickler bleibt damals wie heute: das selbstfahrende Auto, das dem "Fahrer" erlaubt, sich dem Fernsehprogramm zu widmen. Das könnte aus der Sicht von 2019 sogar Realität werden - und dem Fahrer ermöglichen, ganz entspannt Sendungen von "alpha-retro" auf der Autobahn zu genießen.
16:55
"Heute besitzt in der Bundesrepublik Deutschland jeder vierte bis fünfte Bürger sein eigenes Auto.", so der Kommentator 1969, "und jeder fünfte lebt in Deutschland in irgendeiner Weise vom Auto". In keinem Land der Welt gibt es so viele Kraftfahrzeuge wie in der Bundesrepublik. Das Auto hat das Leben der Bevölkerung in den Jahrzehnten seit seiner Erfindung stark verändert - technisch aber hat sich kaum etwas getan. Benzin oder Diesel sind noch immer Treibstoff, auch Elektroantrieb ist nicht neu: die Post fährt schon lange mit diesem Antrieb. Könnte der Wankelmotor etwas ändern - oder doch Wasserstoff oder Hybrid? Der Elektroantrieb gilt vielen als Zukunftsvision, vor allem für den Stadtverkehr, doch kleine, leichte Akkus mit langer Laufzeit sind noch nicht erfunden - man testet die unterschiedlichsten Typen, von Blei-Batterien, Nickel-Cadmium, Nickel-Eisen, Silber-Zink, Metall-Luft, Lithium und Fluor - ungeachtet der Umweltbelastung. Auch die Brennstoffzelle erscheint schon am Horizont der Ingenieure; billige Materialien für die Herstellung werden gesucht. Die Klimaanlage ist schon im Testlauf, wird sie schon bald Realität? Ferner in Fokus: Pannensichere Reifen, unverschmutzbare Windschutzscheiben, nicht rostende Stahlkarosserien ohne Lack - oder doch lieber ein Kunststoffauto? Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Viele davon wurden durchaus umgesetzt, etwa neue Bremsen, verstärkte Knautschzonen und ABS. Als Traum der Auto-Entwickler bleibt damals wie heute: das selbstfahrende Auto, das dem "Fahrer" erlaubt, sich dem Fernsehprogramm zu widmen. Das könnte aus der Sicht von 2019 sogar Realität werden - und dem Fahrer ermöglichen, ganz entspannt Sendungen von "alpha-retro" auf der Autobahn zu genießen.
17:15
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Man muss nicht, aber man sollte und könnte und will es vielleicht wissen: warum Antonio Giacomo Stradivari den Ahornbaum so sehr liebte. Oder dass der Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist. Oder dass der Fliegenwagwurz zur Familie der Orchideen gehört ... das alles und noch viel mehr enthüllt die 52-teilige Serie "Vom Ahorn bis zur Zwiebel - Pflanzen in unserer Umgebung". Sie lehrt Pflanzen nach ihrer Wuchsform zu unterscheiden oder die charakteristischen Merkmale. z.B. eines Laubbaumes, zu erfassen. Sie informiert über Heilkraft, Nutzwert oder Herkunft der einzelnen Pflanzen und wird so zu einem 52-teiligen "Pflanzen-Bilderbuch" in 5-Minuten-Kapiteln, mit wunderschönen Naturaufnahmen, aufwändigen 3D-Animationen und raffinierten Zeitraffereffekten.
19:15
Nach dem tödlichen Polizeieinsatz beginnt für Polizistin Nele* eine neue Realität: Schuldgefühle, Selbstzweifel und ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags und Körperverletzung im Amt. Der Einsatz verschwindet nicht, sondern wird immer mehr Teil von Neles Alltag, Beruf und ihrem Selbstbild. Mit Oleg spricht Nele darüber, wie sich die Nachricht vom Tod des Mannes anfühlt, warum die Schuldgefühle auch dann bleiben, obwohl sie in Notwehr gehandelt hat und wie sich Neles Leben weiterhin verändert. Außerdem sprechen sie über die psychischen Folgen des Einsatzes: Trauma, posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Kontrollverlust und der lange Weg durch Therapie und Klinikaufenthalte. Die psychologische Psychotherapeutin und Trauma-Spezialistin Dr. Eva Herzog erklärt, wie PTBS entsteht, wie sie behandelt werden kann und warum es so wichtig ist, ein traumatisches Erlebnis nicht zu verdrängen.
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
In dem Hochgebirgszug mit rund 200 Gipfeln über 3.000 Meter hoch, steilen Schluchten, abgeschiedenen Tälern und Bergdörfern leben die Menschen in enger Verbundenheit mit der wilden Natur. Doch so einzigartig die Pyrenäen sind, die meisten Menschen kennen sie nur von der Überquerung auf dem Weg von Frankreich nach Spanien. "Länder - Menschen - Abenteuer" begibt sich der Länge nach auf die Reise, vom Mittelmeer bis zum Atlantik durch die französischen Pyrenäen. Der Film ist zugleich eine Reise durch das Jahr in diesem besonderen Stück Europa. Der Pic du Midi de Begorre ist eines der Wahrzeichen der Pyrenäen. Der 2.877 Meter hohe Berggipfel liegt im Départemente Hautes-Pyrénées, berühmt für das Observatorium mit dem größten Spiegelteleskop Frankreichs. Mit einem weiteren Teleskop ließ die NASA in den 1960er-Jahren die Mondoberfläche nach geeigneten Landeplätzen für die Apollo-Mission absuchen. Im Winter geht es hier für Julie Constant auf eine Piste, um die sie alle Skifahrer*innen beneiden: Im Tiefschnee fährt sie 1.700 Höhenmeter vom Pic du Midi hinab ins Tal, durch enge Schluchten und mit waghalsigen Sprüngen von hohen Klippen. Das dürfen nur Menschen wie Julie: Sie ist ausgebildete Bergretterin und -führerin in diesem Gebiet und hier aufgewachsen. Ins Herz der Pyrenäen führt der Petit Train Jaune, der kleine gelbe Zug. Ein regulärer Nahverkehrszug, aber wohl auch der ungewöhnlichste der französischen Bahngesellschaft. Einige Wagen sind 100 Jahre alt. Für Régis Bienvenue und die anderen Techniker in der Werkhalle von Villefranche ist die Instandhaltung dieses Oldtimers eine Herausforderung. Im Sommer sind es dann aber hauptsächlich Touristen, die die Fahrt durch die engen Schluchten über schwindelerregende Brücken und durch zahlreiche Tunnel genießen. Gisèle Gouazé ist eine der letzten Schafzüchterinnen. Sie treibt ihre Herde noch jedes Frühjahr auf die Sommerweide im Hochgebirge. Für die traditionelle Transhumance, den Almauftrieb, ist sie mit ihrer Familie und 300 Schafen tagelang zu Fuß unterwegs. Doch seit in den Pyrenäen Braunbären wiederangesiedelt wurden, fallen jedes Jahr Hunderte Schafe den Bären zum Opfer. Ganze Herden geraten in Panik vor den Bären und stürzen die Klippen hinab. Auch Gisèle hat in einer der vorherigen Sommersaisons bereits über 200 Schafe verloren. Daher macht sie sich in diesem Jahr voller Sorgen auf den Weg hinauf auf die Sommerweide. Das Vallée d`Ossau ist die Heimat der Gänsegeier. Mit einer Flügelspannweite von 2,70 Metern gehören sie zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Didier Peyresqué seilt sich an den Steilwänden zu den Nestern ab. Riskant, doch notwendig, um die Jungvögel beringen zu können und damit zu schützen. Die Gänsegeier galten lange als vom Aussterben bedrohte Art. Inzwischen leben im Vallée d`Ossau, dem Tal der Geier, wieder über 140 Gänsegeierpaare. Die Pyrenäen sind nicht zuletzt eine der großen Herausforderungen der alljährlichen Tour de France, die Bergetappen sind traditionell die anstrengendsten des Radrennens. Marc Lebreton sammelt historische Fahrräder und fährt mit anderen Enthusiasten die legendären Routen auf originalen, 100 Jahre alten Rennrädern nach. Ohne Gangschaltung.
21:00
Der zweite Teil zeigt die unglaublichen Tricks, mit denen die Tierwelt ihr Überleben an und in den Großen Seen sichert: Wölfe zum Beispiel machen hier oft Jagd auf Biber und fangen sogar Fische im Fluss! Der Flecken-Querzahnmolch geht als einziges bekanntes Wirbeltier eine Symbiose mit Algen ein: Sie versorgen die Brut der Molche mit Sauerstoff und werden dafür mit deren "Abfallprodukten" gedüngt. Noch ist unbekannt, warum die nordamerikanischen Gleithörnchen UV-Licht aussenden; skurril wirken die dank spezieller Kameras im winterlichen Wald aufgenommenen pinkfarbenen Bilder allemal! Die Natur stellt das Leben entlang der Großen Seen immer wieder vor existenzielle Herausforderungen: Manchmal schwappen regelrechte Eis-Tsunamis aufs Land. Plötzliche Kälteeinbrüche lähmen Fische, sodass Weißkopfseeadler sich wegen der leichten Beute zu Hunderten an manchen Flüssen versammeln. Die Großen Seen machen ihr eigenes Wetter: Blizzards, die berüchtigten Schneestürme, rasen durch Chicago, Detroit und Toronto. Dann wird häufig der Notstand ausgerufen und Stromausfälle betreffen Millionen Haushalte. Doch selbst zwei Meter Schnee innerhalb eines Tages machen manchen Bewohnern der Großen Seen nichts aus: Kanadaluchs und der Schneeschuhhase haben dicht behaarte Pfoten und versinken nicht in der weißen Pracht. Und wenn der Sommer kommt, tauchen Elche ab und weiden bis zu sechs Meter tief im See. Muscheln heuern tierische Transporteure an, um mit ihnen durch die Großen Seen zu schwimmen und Rotstreifenelritzen jagen als Fische in der Luft. In die Luft springen auch die asiatischen Silberkarpfen, wenn sie sich gestört fühlen. Gegen die schreckhaften Fische ist noch kein Kraut gewachsen. Und die invasive Art droht die Großen Seen vom Mississippi aus zu erobern. Andererseits kehren ehemals heimische Tiere zurück, wenn man sie lässt: In einem verwilderten Hafengebiet Torontos hat die Ohrenscharbe, eine Kormoranart, ein großartiges Comeback erlebt.
21:45
Ein Landwirt rettet das Moor. Wiedervernässung heißt die Herausforderung. Moorbauer Henning Voigt muss schonend ernten, Natur erhaltend, wenn er ins Niedermoor am Kummerower See fährt. Schilf und Gräser mäht er erst im Juli nach der Blüte und ohne brütende Vögel zu gefährden. Viel Aufwand, der sich für ihn irgendwann auch bezahlbar machen muss. Auf großen Rollen fährt er die Gräser ins Bioheizkraftwerk Malchin. 500 Wohnungen und zwei Schulen beheizt er mittlerweile mit aus dem Moor gewonnener Wärme. Um als Landwirt von den Moorprodukten leben zu können, braucht es aber noch Zeit. Henning Voigt sieht sich selbst als Pionier. Er will den Spagat schaffen zwischen Klimaschutz und Landwirtschaft. Moorforscherin Franziska Tanneberger von der Universität Greifswald unterstützt ihn dabei. Denn sie weiß: liegen Moorflächen trocken, stoßen sie enorm viel schädliches Kohlendioxid aus, ein gefährliches Treibhausgas. Ginge es nach ihr, müssten alle Moorflächen wieder vernässt werden. Am Kummerower See erforscht sie, welche Tier- und Pflanzenarten sich auf den wieder nassen Moorflächen von Henning Voigt ansiedeln. Auch Tiny-House-Konstrukteur Torsten Galke ist an Paludikulturen interessiert: Pflanzenarten, die auf Moorflächen wachsen. Denn er verbaut sie in kleinen Häusern auf Rädern als Naturdämmmaterial, eine nachhaltige Alternative zu Styropor. Moorschutz und Wirtschaftlichkeit: ein Zukunftsthema.
22:15
"Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.
22:30
Julia studiert an der TUM School of Life Sciences in München im dritten Mastersemester Biologie, eines der beliebtesten naturwissenschaftlichen Studienfächer. Mustafa studiert Modedesign an der Hochschule Hannover und Pina studiert angewandte Kunst an der Westsächsischen Hochschule Zwickau.
23:00
Diesmal verrät uns die Materialforscherin Anna Schenk von der Universität Bayreuth, wie die Natur zur Entwicklung neuartiger Energie-Materialien inspiriert. Und die Neurowissenschaftlerin Merle Fairhurst von der Universität der Bundeswehr München erläutert, was Berührungen für uns bedeuten - und welche Folgen es für uns hat, wenn sie fehlen.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.