21:15
Gestohlene Gemälde versprechen schnelles Geld. Doch wohin mit weltbekannten Meisterwerken von Monet, Munch oder van Gogh? In der Reihe "Art Crimes" treten Kunstdiebe und Ermittler vor die Kamera, um die spektakulärsten Kunstdiebstähle der letzten Jahrzehnte zu rekonstruieren. Eine internationale Koproduktion, spannend und unterhaltsam erzählt im Stil eines Doku-Thrillers und voller überraschender Wendungen. 12. Februar 1994: Während die ganze Welt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 1994 im norwegischen Lillehammer verfolgt, lehnen zwei Männer eine Leiter an die Nationalgalerie in Oslo. Von Überwachungskameras gefilmt, schlagen sie eine Fensterscheibe ein, klettern in das Museum und stehlen Edvard Munchs weltbekanntes Bild "Der Schrei". Anstelle des Bildes findet die Osloer Polizei am nächsten Morgen einen Zettel mit den Worten "Danke für die schlechte Bewachung". Die Ermittlungen führen den Osloer Polizeihauptkommissar Leif A. Lier nach London, wo gestohlene Kunstwerke erfahrungsgemäß am ehesten einen Käufer finden. Dort organisieren die Osloer Polizei und Scotland Yard eine komplexe Undercover-Operation: Detektiv Charles Hill soll sich als amerikanischer Kunsthändler in Europa ausgeben, um die gestohlenen Kunstwerke zu kaufen. Sein Kontakt in Oslo ist der renommierte Kunsthändler Einar-Tore Ulving, der in ein gefährliches Spiel mit dem Dieb auf der einen und der Polizei auf der anderen Seite verwickelt wird. Doch jeder in der Stadt verdächtigt nur eine Person: Pål Enger, ehemaliger norwegischer Fußballspieler und inzwischen ein bekannter Krimineller mit einer Obsession für Edvard Munch. Enger ist jedoch verschwunden. Es kommt zum Showdown im Sommerhaus des Kunsthändlers, wo das Gemälde versteckt wird. Ein skandinavischer True-Crime-Thriller mit vielen überraschenden Wendungen, erzählt von den damaligen Ermittlern und Pål Enger selbst.
22:45
Cole Porter, George Gershwin, Michel Legrand - das sind Namen, die nicht gerade häufig im Repertoire des Chores des Bayerischen Rundfunks auftauchen. Aber das vielseitige Ensemble aus Sängerinnen und Sängern, die immer wieder als Solisten auftreten, beherrscht auch das "leichtere" Fach. Und Peter Dijkstra, der künstlerische Leiter des Chores, hat genau das entscheidend locker sitzende Händchen, um seine Damen und Herren beim Singen zum Swingen zu bringen. "What a wonderful world" heißt das Programm des Chores mit "Hits und Evergreens der 1920er Jahre", mit dem Chor nicht nur der Kunst der Unterhaltung, sondern auch dem 100-Jahre-Jubiläum des Radios im Jahr 2023 seine Reverenz erweist. Da passen die Comedian Harmonists als deutscher Beitrag genau dazu, mit unvergänglichen Nummern wie "Mein kleiner grüner Kaktus", "Veronika, der Lenz ist da" und "Liebling mein Herz lässt Dich grüßen". Das Video wurde stilecht in einem Rundfunk-Studio aufgenommen, im Studio 2 im Münchner Funkhaus des Bayerischen Rundfunks. "How do you keep the music playing?" fragt Michel Legrand in seinem Song. Der Chor des BR und sein Leiter Peter Dijkstra geben in diesem Video die Antwort.
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Von Anfang an sei die Oper sein Leben gewesen, sagt Thorsten Büttner. Schon als Kind stand er in Stuttgart auf der Bühne, zuerst als Statist, später als Solist des Kinderchores. Seither war sein Ziel klar: Er wollte Opernsänger werden und als Tenor in den großen Theatern der Welt auftreten. Konsequent arbeitete er an seiner Gesangskarriere, schloss als Jahrgangsbester sein Studium ab und ergatterte erste Engagements. Doch hinter der Bühne wurde sein Traumjob zunehmend zum Albtraum: Immer wieder fühlte sich Thorsten Büttner schlecht behandelt. Nach zahlreichen seelischen Verletzungen und gesundheitlichen Zumutungen gab er die Opernwelt auf, trotz seines aussichtsreichen Karrierestarts. Seine zweite Leidenschaft wird zum Ausweg: Whisky. Thorsten Büttner lässt sich zum Whiskysommelier ausbilden und beginnt auf Mittelaltermärkten, Whisky zu verkaufen. Eine Lösung - auf den ersten Blick. Doch kann er die Oper wirklich loslassen und mit Plan B glücklich werden
23:45