04:15
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
06:30
Das seit 1967 angebotene Programm des Telekollegs ermöglicht es Zuschauern, innerhalb von 16 oder 20 Monaten die Fachhochschulreife zu erlangen. Die Ausstrahlungen sind in einzelne Fächer gegliedert.
07:00
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:25
Das Reportermagazin für Kinder
07:35
Pressetext Was ist ohne Obdach los? Willi nimmt die Einladung von Obdachlosen an, mit ihnen eine kalte Winternacht im Park zu verbringen und verabredet mit seinem Kamerateam, dass die Kollegen zuhause schlafen und ihn am nächsten Morgen wieder treffen. Doch es kommt anders. Schlafend wird Willi von zwei Männern überfallen und am Kopf verletzt. Matze und Schwede wachen auf - sehen aber nur noch zwei Männer weglaufen. Im Krankenhaus wird Willis Wunde genäht, die Münchener Polizei sucht nach den Tätern. Für Willi geht sein Job weiter. Er trifft Menschen, die Obdachlosen Hilfe bieten. Bei Frater Emmanuel im Kloster Sankt Bonifaz gibt es kostenlos Kleidung, warme Mahlzeiten, Waschgelegenheiten und für begrenzte Zeit auch die Möglichkeit zu wohnen. Wer auf der Straße krank wird, dem bringt das Obdachlosenmobil von Dr. Barbara Peters-Steinwachs medizinische Hilfe. Weil es viele Menschen ohne Obdach nicht schaffen, sich in einer normalen Arztpraxis behandeln zu lassen, dreht sie den Spieß um. Sie fährt dorthin, wo Obdachlose leben. Kein fröhliches, leichtes Thema, das Willi aufgreift - aber Menschen ohne Obdach haben ja auch kein leichtes Leben... Diese Folge wurde mit dem Comenius-Siegel (Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V.) ausgezeichnet. "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
08:00
Der 30jährige Krieg, Teil 1: Vom Prager Fenstersturz bis zur Schlacht bei Lützen Zwischen 1618 und 1648 verheert ein mörderischer Konflikt das Heilige Römische Reich Deutscher Nation: der 30-jährige Krieg. Ein Kampf um Macht und Glaube - mit Millionen von Toten, Krankheit, Hunger, Gewalt und Verrohung. Trotzdem gelingt es, diesen Horror zu beenden: mit dem größten Friedenskongress der Neuzeit, der die Grundsteine legte für die Zukunft Europas. http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/schulfernsehen/dreissigjaehrige-krieg-folge-eins-100.html
08:15
Der 30jährige Krieg, Teil 2: Vom französisch-schwedischen Krieg bis zum Frieden von Münster und Osnabrück Zwischen 1618 und 1648 verheert ein mörderischer Konflikt das Heilige Römische Reich Deutscher Nation: der 30-jährige Krieg. Ein Kampf um Macht und Glaube - mit Millionen von Toten, Krankheit, Hunger, Gewalt und Verrohung. Trotzdem gelingt es, diesen Horror zu beenden: mit dem größten Friedenskongress der Neuzeit, der die Grundsteine legte für die Zukunft Europas.
08:30
Rückenschmerzen sind die Zivilisationskrankheit Nummer Eins. Die beste Therapie besteht in der aktiven Vorbeugung durch gezieltes Training! Um den Rücken komplett zu trainieren braucht der Übende allerdings von Zeit zu Zeit neue Herausforderungen. Johanna Fellner zeigt effektive Trainingseinheiten für einen starken und gesunden Rücken. Beugende, streckende und rotierende Bewegungen sowie statische Ganzkörperpositionen und Balanceübungen ergeben ein optimales Gesamtpaket. Der Zuschauer lernt die Positionen sicher auszuführen und die Atmung sinnvoll zu integrieren. Die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere der Rücken, wird gekräftigt, stabilisiert und mobilisiert. Dadurch wird der Körper ideal auf die Anforderungen des Alltags vorbereitet und Rückenschmerzen bzw. Verletzungen vorgebeugt. Positiver Nebeneffekt: Es wird nicht nur die Wirbelsäule durch ein stabiles Muskelkorsett unterstützt, gleichzeitig wird der ganze Körper, insbesondere die Problemzonen Bauch, Hüfte und Gesäß geformt und gestrafft. Die Übungen sind für Anfänger in der Basisausführung und für Fortgeschrittene in komplexeren Varianten angeleitet. Dieses Programm ist für alle Alters- und Leistungsstufen geeignet. Rückenpatienten mit akuten Beschwerden sollten jedoch vor dem Mitmachen einen Facharzt konsultieren!
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Der Himmel schleiert zu, die Abende werden kühler und kürzer - Zeit für die Bewohner der Mürztaler Almen, die Saison zu beenden und die Tiere wieder ins Tal zu treiben. Gestalter Michael Weinmann ist mit der Kamera durch das herbstliche Mürzer Oberland gezogen und zeigt, wie die ansässigen Menschen hier mit dem Saisonwechsel umgehen: die Halterin Melanie Lasselsberger, der Musikant Gerhard Gruber, der gerne einmal auf der Hütte aufspielt und den Leuten die letzten sonnigen Tage heroben versüßt, der ehemalige Holzknecht Johann Brandl, der erzählt, dass das frühere Leben der Holzknechte weit von jeder Hüttenromantik entfernt gewesen ist. Außerdem stellt der Film die beiden jungen Pferdeliebhaberinnen Angelika Sparer und Veronika Lercher vor, die ihre Pferde in der warmen Jahreszeit auf der Alm grasen lassen, sowie Martin Veitschegger vom Arbeitersängerbund Maienzeit, der mit seinen Kolleginnen und Kollegen das überlieferte Liedgut lebendig erhält.
11:45
Auf der ARD Room Tour öffnen Bewohnerinnen und Bewohner die Tür zu ihrem Zuhause und führen durch ihren privaten Lebensraum.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Werden Sie Teil unserer motivierten Turngruppe und starten sie mit Freude und Bewegung in die Woche. Sportwissenschaftlerin Heidi Sykora gibt mit einer selektiven Übungsauswahl einen Impuls in Richtung Gesundheit durch und mit Bewegung. Die Übungen werden genau erklärt, langsam und deutlich demonstriert, so dass sie auch zu Hause leicht und richtig durchgeführt werden können - und dies an den schönsten Plätzen Österreichs.
13:30
Mit Aschermittwoch, dem Beginn der vorösterlichen Fastenzeit, üben sich gläubige Christen vierzig Tage lang im Verzicht. Traditionell heißt das, Fleisch und Alkohol vermeiden und insgesamt weniger essen. Mittlerweile steht der bewusste Verzicht auch außerhalb der Fastenzeit hoch im Kurs, und das nicht nur bei religiösen Menschen. Verzichten ist bei manchen eine Lebenseinstellung geworden, getragen von unterschiedlichen Motiven, aber auch von der Erfahrung, dass Verzicht Gewinn bedeuten kann. Klosterschwester Maria Teresita etwa wollte als Jugendliche durch Fasten nur schlank und schön sein und lebt nun in völlig weltabgeschiedener Klausur im Karmel in Mayerling. Lisa Pfleger wohnt im Südburgenland als Selbstversorgerin auf nur 14 Quadratmetern, ohne Fließwasser und Annehmlichkeiten, um ein Zeichen gegen den Konsumrausch zu setzen Nadina Ruedl wollte ihren vegan lebenden Freund vom Fleischkonsum überzeugen und ernährt sich nun selbst ausschließlich vegan. Monika Schöner versucht als katholische Pastoralreferentin in der Steiermark mehrere Pfarren zu betreuen und dabei mit "Autofasten" auf das Auto weitgehend zu verzichten, nach dem Auflassen einer Schnellbahnstation kein leichtes Unterfangen. Dass Fasten immer wieder an inneren und äußeren Widerständen scheitern kann, aber vor allem als Gewinn und Bereicherung erlebt wird, davon erzählt der Film von Marcus Marschalek.
14:00
Das Mexico City Ballet (MXCB) ist eine zeitgenössische Ballettkompanie, die aus hochqualifizierten internationalen Tänzern besteht, die in Mexiko-Stadt leben. In dieser Galaaufführung, die im Teatro de la Ciudad in Mexiko-Stadt aufgezeichnet wurde, präsentiert MXCB "E pur, si muove" von Choreograf Jaime Camarena, gefolgt von "Prisma" von Choreografin Yazmín Barragán. Prisma, das für Soloklavier geschrieben wurde, wurde von Pianist José Víctor Gavilondo komponiert und wird live aufgeführt.
14:15
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
14:45
15:10
15:15
Ein Schwarzweißfilm aus dem Jahr 1960 aus dem Archiv des WDR, genauer gesagt ist das ein Film des damaligen NWRV, also des Nord- und Westdeutschen Rundfunkverbands. Alltagsszenen aus Paris immer mit Bezug zu Hunden. Denn die Rahmenhandlung erzählt von einem Mann, der seinem Hund, seinem Fifi, nachtrauert, der vor einem Jahr gestorben ist. Sobald er einen Hund sieht, wird er melancholisch. Der Leierkastenmann hat einen kleinen Hund, der ihn treu begleitet, die Metzgerin hat einen wirklich kleinen Hund, der ganz sicher täglich mit Köstlichkeiten gefüttert wird usw. Auf seiner Wanderung durch die Stadt kommt der Mann am Ende auch am Grab seines Hundes vorbei: Es befindet sich auf dem Cimetière des chiens, dem wohl berühmtesten Hundefriedhof der Welt.
15:50
Die Rennpferde des kleinen Mannes, so hat man einst die Brieftauben genannt, die in immenser Zahl von Privatleuten gezüchtet wurden: ob auf dem Dachboden einer alten Mietskaserne oder im Taubenschlag im Hinterhof. Das Zentrum der Brieftaubenzucht in Deutschland war einst das Ruhrgebiet, das Revier. Damals beherrschten noch Hochöfen und Zechen das Bild dieser Gegend und die Luft war Ruß-geschwängert. Rolf Buttler hat 1960 in einem kurzen Film dieses Hobby der vielen, vielen Kumpel und Stahlarbeiter dokumentiert.
16:10
Ein kleines bisschen augenzwinkernd betrachtet Horst Cierpka in seinem Film "Herrchens Hund Frauchens Hund" das Verhältnis zwischen Mensch und Hund. Dieses Verhältnis war in Berlin auch schon zu Beginn der Siebzigerjahre ein ganz besonderes: Der Hund war Statussymbol geworden. Wo sonst hätte man damals bereits Hundehalsbänder im Wert von mehreren Tausend Mark kaufen können? In diesem kurzweiligen Film vom Sender Freies Berlin aus dem Jahr 1972 gehören alle Sympathien den Hunden und nicht immer deren Herrchen und Frauchen.
16:30
Seriös und ernsthaft befasst sich Rolf Quibeldey in seinem Film aus dem Jahr 1994 mit dem Verhältnis von Mensch und Tier. "Von Spaß und Einsamkeit" lautet dieser Film aus dem Archiv des NDR im Untertitel. Und genau darum geht es: Um die Freude am Tier gerade dann, wenn man als Mensch einsam ist. Dieser Spaß sollte eigentlich den artgerechten Umgang mit einem Tier nicht ausschließen. Und doch ist genau der nicht artgerechte Umgang mit Haustieren oft das Problem.
17:15
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Man muss nicht, aber man sollte und könnte und will es vielleicht wissen: warum Antonio Giacomo Stradivari den Ahornbaum so sehr liebte. Oder dass der Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist. Oder dass der Fliegenwagwurz zur Familie der Orchideen gehört ... das alles und noch viel mehr enthüllt die 52-teilige Serie "Vom Ahorn bis zur Zwiebel - Pflanzen in unserer Umgebung". Sie lehrt Pflanzen nach ihrer Wuchsform zu unterscheiden oder die charakteristischen Merkmale. z.B. eines Laubbaumes, zu erfassen. Sie informiert über Heilkraft, Nutzwert oder Herkunft der einzelnen Pflanzen und wird so zu einem 52-teiligen "Pflanzen-Bilderbuch" in 5-Minuten-Kapiteln, mit wunderschönen Naturaufnahmen, aufwändigen 3D-Animationen und raffinierten Zeitraffereffekten.
19:15
Geburtsverletzungen, Stress durch neue Aufgaben und die ungewohnte Elternrolle, das sogenannte "Overtouched"-Syndrom und dann auch noch hormonelle Veränderungen - all das kann zu einem verändertem Lustempfinden bei Paaren nach der Geburt eines Kindes führen. Alex und Sonja haben genau das erlebt. Nach der Geburt ihres ersten Kindes hatten sie nämlich 1,5 Jahre keinen Sex mehr. Oleg will wissen, wie sie damit umgegangen sind und was ihnen geholfen hat, wieder mehr Intimität in ihrer Beziehung zuzulassen. Sexualmedizinerin Dr. Stephanie Kossow erklärt außerdem, welche Herausforderungen Paare nach der Geburt eines Kindes erleben und warum. Woher kommt die Veränderung der Intimität? Welches Verständnis von Sexualität gibt es? Und ist Geschlechtsverkehr auch während einer Schwangerschaft möglich? Alle Antworten gibt es hier.
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Das kleine Bhutan im Himalaja ist als Glücksland berühmt geworden. Wenig erforscht und kaum bekannt ist der subtropische Süden des Landes am Fuße der Berggiganten. Die Landschaft hier ist geprägt von dichtem Dschungel, einer weltweit einzigartigen Artenvielfalt und hauptsächlich hinduistischen Gemeinschaften. An Orten, an denen noch nie ein Kamerateam war, zeigt diese Dokumentation, was das Leben in Bhutan in der Tiefe ausmacht: ein Gefühl von Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit. Auch wenn Bildung und Gesundheitssystem kostenlos sind, gibt es keine staatliche Sozialhilfe. Das übernimmt die Gesellschaft. Weit entfernt von den Ballungszentren begleitet der Film Menschen, die sich in der Not zu helfen wissen. Das Filmteam folgt Zahnarzt Tenzin, der seinen gut bezahlten Job im Krankenhaus aufgegeben hat und nun mit seiner Praxis auf dem Rücken Menschen in abgelegenen Bergdörfern unentgeltlich behandelt. Man erlebt die Heilungsrituale des jüngsten Schamanen Bhutans: Der 16-jährige Suresh fühlt sich auserwählt, zwischen den Lebenden und den Toten zu vermitteln und hat dafür bereits als Zwölfjähriger die Schule verlassen. Mitten im Dschungel fiebert Ladenbesitzerin Rinzin dem lang ersehnten Anschluss ans Stromnetz und Internet entgegen: Die werdende Mutter erhofft sich davon nicht nur ein einfacheres Leben mit Kühlschrank und Reiskocher, sondern auch eine bessere Ausbildung für ihre Kinder. Obwohl viele Traditionen und Bräuche der Bewohner dieses exotischen Landes bislang unbekannt sind, entsteht doch eine große Nähe zu den Protagonisten und dem, was sie antreibt. Ihr tiefgreifendes Mitgefühl gilt nicht nur den Mitmenschen, sondern auch den Tieren. Einer alten buddhistischen Praxis folgend, versucht der tiefgläubige Sonam Tausende Fische vor der Schlachtung zu retten. Sonam ist überzeugt: Nur so kann er das spirituelle Erbe Bhutans erhalten und dem Weg Buddhas folgen.
21:00
Mit seinen mehr als 6.800 Kilometern Länge wetteifert der Nil mit dem Amazonas um den Rang als längster Fluss der Welt. Der afrikanische Strom speist sich aus einer Vielzahl von Flüssen, die in den Bergen Ruandas und Ugandas entspringen. Auf seinem Weg vom Äquator bis zum Mittelmeer bietet der Fluss einer vielfältigen Tierwelt ein Zuhause: von Vögeln und Fischen bis hin zu Nilpferden, Krokodilen und Elefanten. Und auch die Landschaften am Ufer des Nils verändern sich ständig. Nach seinen Ursprüngen im Hochland durchfließt er die Weiten der Savanne, die riesige Sumpflandschaft des Sudd im Sudan und begibt sich schließlich auf seine letzte und schwierigste Etappe: durch die Sahara. Dort ist er das einzige Gewässer weit und breit. Ohne ihn wäre die Hochkultur der Alten Ägypter niemals entstanden, und auch heute noch könnte die Millionenstadt Kairo ohne den Nil nicht überleben. Doch die Bevölkerungsexplosion im Nildelta lässt das Wasser immer knapper werden. Wie lange noch wird der Fluss die Menschen dort ernähren können? Die großen Flüsse sind die Lebensadern unseres Planeten. Sie versorgen die Erde mit ihrem kostbarsten Gut: Süßwasser. Sie sind Lebensraum für eine riesige Vielfalt an Pflanzen und Tieren, dienen als wichtige Transportwege und haben ganze Zivilisationen entstehen lassen. Die dreiteilige Dokumentation beleuchtet den besonderen Charakter und die Landschaft der legendären Ströme und begibt sich auf die Spuren der Menschen und Tiere, die an, in und von diesen Flüssen leben. Die Kamera ist ganz nah dran, wenn ein Elefantenjunges im Nil schwimmen lernt, wenn Biber im Mississippi versuchen, ihre Dämme vor den reißenden Fluten zu retten und Flussdelfine im Amazonas durch die Baumkronen eines überfluteten Regenwaldes navigieren. Atemberaubende Aufnahmen von den wunderschönen, versteckten Lagunen des Amazonas, den geheimnisvollen Sumpfwäldern des Mississippi und der Wüstenlandschaft an den Ufern des Nil lassen diese drei großen Flüsse in ihrer ganzen Herrlichkeit lebendig werden.
21:50
Weltweit sind viele Flüsse und Seen in besorgniserregendem Zustand: Verunreinigt, überdüngt, eingedeicht, begradigt oder komplett trockengelegt. Doch engagierte Menschen in vielen Ländern zeigen, dass die Fehler der Vergangenheit behoben werden und Gewässer wieder belebt werden können. In Frankreich feiert die Natur ein Comeback an einem Ort, an dem man es nicht erwarten würde: Ein aufgegebener Baggersee wird zum Zufluchtsort für seltene Tierarten. Die Stadt Leipzig beweist, dass sich Landwirtschaft und Schutz des Trinkwassers miteinander vereinbaren lassen, durch Öko-Landbau. In den Alpen werden Millionen Euro investiert, um den Fluss Inn zu renaturieren und gleichzeitig klimafreundliche Wasserkraftwerke in Betrieb zu lassen. An vielen Orten kämpfen Menschen für lebendige, gesunde Flüsse und Seen und für sauberes Trinkwasser. Sie zeigen, dass sich Schäden wieder beseitigen lassen.
22:20
Die leisen Riesen: Rund 92.000 E-LKW mit vollelektrischem Antrieb, also echte E-Trucks, gab's Anfang 2025 in Deutschland. Zum Vergleich: 3,5 Millionen Lastkraftwagen waren mit Dieselmotor unterwegs - da ist also noch viel Luft nach oben. In der Praxis bewähren sich die E-LKW-Modelle auch im dicksten Winter - das zeigt ein Beispiel aus dem hohen Westerwald. Über den Einsatz von E-Mobilität im Schwerverkehr und der Logistikbranche spricht Katha Jansen mit Dr. Katharina Göckeler vom Ökoinstitut in Berlin. Das Öko-Institut hat kürzlich erst eine Studie zu dem Thema veröffentlicht. Klimaschutz im Baudenkmal: Selbst renovieren spart Ressourcen. Seit fünf Jahren renoviert eine Familie in der Nordpfalz ein uraltes Bauernhaus, weitgehend in Eigenregie. Und das nur mit Baustoffen, die es vor 200 Jahren schon gab. Nägel aus Metall gehören nicht dazu. Jede Verbindung bei ihnen besteht aus Holznägeln und Zapfen. "Neue" Balken kommen aus Abrisshäusern, denn alles, was nicht neu produziert oder entsorgt wird, spart CO2 ein.
22:35
Philipp studiert Zahnmedizinstudent Philipp darf im 7. Semester nun erste Patienten behandeln. Informatikstudent Richard hat sich die Mathematik im Informatikstudium leichter vorgestellt. Und Lena hat erlebt, dass in Mexiko die Toten in der freudigen Erinnerung ihrer Angehörigen irgendwie weiterleben. Jetzt studiert sie "Perimortale Wissenschaften", also Sterbebegleitung.
23:05
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:35
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
00:05
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
00:20
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
00:50
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
02:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
03:25
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:40
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.