18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Die letzte Folge der Sendereihe wagt eine Bestandsaufnahme und damit einen Blick in die Zukunft. Für welche Themen interessieren sich Jugendliche heute? Welche Fragen, welche Ängste und Hoffnungen haben sie? Der Film begleitet fünf Jugendliche in ihrem Alltag, lässt sie diskutieren und zeigt ihre Sicht der Welt. Geht der Trend wirklich hin zu neo-konservativen Lebenseinstellungen, zu spießigen Jugendlichen, die sich nichts mehr wünschen, als ein Teil der erwachsenen Gesellschaft zu werden? Oder ist das nur eine vorschnelle Interpretation?
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Kinder aus Madibago im Nordwesten der Philippinen haben einen der außergewöhnlichsten und gefährlichsten Schulwege der Welt. Denn um ihre Schule zu erreichen, müssen sie eine Steilwand mitten im Dschungel erklimmen. Lediglich ein paar Wurzeln geben den Schülern etwas Halt. Auf der Halbinsel Zamboanga del Norte gehen Küste und Gebirge nahtlos ineinander über. Die elfjährige Aible wohnt direkt am Meer, ihre Schule befindet sich aber mitten auf dem angrenzenden Berg, um auch den dort lebenden Kindern eine Schuldbildung zu ermöglichen. Eine Straße führt dort hinauf, immer entlang der Küste. Doch sie zu Fuß zu gehen, würde mehrere Stunden dauern. Und ein Motorradtaxi können sich die Schüler nicht leisten. Aible und ihren Nachbarskindern bleibt also nichts anderes übrig, als jeden Tag die Abkürzung quer durch den Dschungel zu nehmen, der sie zur Pam-Pang führt: der berüchtigten und gefürchteten Steilwand, mitten im Dschungel. In Flip-Flops und mit den Schulbüchern auf dem Rücken klettern die Kinder morgens und abends die etwa 40 Meter hohe und teilweise 90 Grad steile Klippe herauf und herunter. Ungesichert. Besonders gefährlich wird es, wenn es regnet. Denn dann sind das Erdreich, die Felsen und die Wurzeln rutschig. Schon viele Kinder sind hier abgestürzt und haben sich verletzt. Aber Aible und ihre Mitschüler wagen sich trotzdem jeden Tag erneut an die Wand - getrieben von der Hoffnung, durch ihre Schulbildung ein besseres Leben zu ergattern.
21:00
Langtext: Um auch in Österreich das Thema Raumfahrt voranzubringen, hat der Astrophysiker Gernot Grömer das Österreichische Weltraumforum (ÖWF) gegründet. Grömer sieht sich als "Schiffsbauer", der daran arbeitet, dass die Reise zum Mars in zwanzig bis dreißig Jahren möglich wird. Dafür führt er Analog-Missionen durch, bei denen sogenannte Analog-Astronauten auf der Erde Erkenntnisse für die Reise zum roten Planeten sammeln. AMADEE-24 heißt die diesjährige Mission, die in Kooperation mit der Armenischen Weltraumagentur in der Region Ararat stattfindet, eine Umgebung mit einerseits marsähnlicher Geologie und andererseits strukturellen Problemen. Der Film begleitet die Mission durch Höhen und Tiefen. Das ÖWF und seine vielen Freiwilligen üben aber nicht nur für die Besiedlung des Mars. Unter der Leitung von Gernot Grömer wird auch an einem Nano-Satelliten gearbeitet, der nach Weltraumschrott sucht. Denn der Weltraum mag unendliche Weiten haben. Die nahen Erdumlaufbahnen gleichen mittlerweile eher einer großen Müllhalde. BR Story "Europa muss einen eigenen Schlüssel zum Weltraum behalten" und das Geschäft mit dem All nicht China und den USA überlassen. Das ist das große Ziel des Augsburger Raketeningenieurs Stefan Brieschenk. 2018 gründete er die Rocket Factory Augsburg. Mit Hochdruck wird hier und im äußersten Norden Schwedens an einer Rakete gearbeitet, die bald von Europa aus Satelliten ins Weltall bringen soll - und zwar unschlagbar preiswert. Dazu nutzt die Rocket Factory unter anderem Fertigteile aus anderen Industrie-Branchen, wie z.B. Tanks aus dem Brauereiwesen. Der Erfolgsdruck ist enorm, denn alles ist quasi "auf Kante genäht". Kein Wunder, wenn nicht bei jedem der Raketen-Tests auf Anhieb alles glatt läuft. Ein Film, der Chancen und Risiken des "New Space" beleuchtet.
21:45
Faszinierende Sternenhimmel, mystische Wanderorte und ein Lehrpfad, auf dem man gleich das ganze Sonnensystem ablaufen kann! "Unterwegs in Sachsen-Anhalt" lädt die Zuschauerinnen und Zuschauer ein zu einer Sternreise in den Harz. Reporterin Madelaine Meier blickt vom Mittelgebirge in die unendlichen Weiten des Weltalls und bietet Inspiration für eine perfekte Auszeit vom Alltag. "In die Sterne gucken ist für mich einfach Frieden", sagt Dany Herzberg. Die 39-Jährige ist Sterne-Fan und hat sich extra einen Anhänger umgebaut, in den ihr fast zwei Meter großes Teleskop passt. Damit tourt sie, wann immer das Wetter günstig ist, durch den Harz. "Alle Probleme, die man sonst so hat, werden nebensächlich, wenn man nach oben guckt." Dany Herzberg gibt der MDR-Reporterin Madelaine Meier Tipps, wie eine Sternen-Expedition auf eigene Faust gelingen kann und nimmt das MDR-Team mit auf eine nächtliche Abenteuertour durch den Harz. Denn hier kann man mehr Sterne sehen als anderswo! Der Harz ist eine der dunkelsten Regionen in Deutschland. "Das liegt zum einen an der dünnen Besiedlung", erklärt Hendrik Millner von der Sternwarte Sankt Andreasberg. "Und viele Orte sind in Tälern. Das umliegende Gebirge schirmt sie ab, sodass ihre Beleuchtung nicht so weit ausstrahlt." Aber wird man auch heute Nacht Sterne sehen? Während des Astro-Abends stehen dicke Wolken über der Sternwarte. Aber Hendrik Millner rät, geduldig zu bleiben. Und behält Recht: Gegen 1 Uhr klart es plötzlich auf. Und wo das bloße Auge nur helle Punkte sieht, zeigt der Blick durchs Teleskop: Der helle Punkt ist eine ganze Galaxie! Reporterin Madelaine Meier nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer außerdem mit zu mystischen Orten und ganz besonderen Wanderungen durch den Harz.
22:15
Europa steht sicherheitspolitisch stark unter Druck. Der Krieg in der Ukraine, neue geopolitische Spannungen und die Debatte über höhere Verteidigungsausgaben zeigen: Die Zeitenwende ist längst nicht mehr nur ein politischer Begriff, sondern eine konkrete Herausforderung für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Neue Anforderungen an militärische Fähigkeiten, Resilienz und technologische Souveränität führen zu wachsenden Investitionen - etwa in Munition und Rüstungsgüter, unbemannte Systeme wie Drohnen, Führungs- und Aufklärungstechnologien sowie militärische IT und Cyberabwehr. Was bedeutet diese Entwicklung für Bayern, Deutschland und Europa? Welche Rolle können etablierte Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen spielen? Und wie lassen sich industrielle Wertschöpfung, Innovationskraft und strategische Handlungsfähigkeit gezielt stärken? Zu diesen und weiteren Fragen diskutiert BR-Redakteur Sebastian Hanisch mit Bertram Brossardt (Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft), Florian Hohenwarter (CEO KNDS Deutschland), Prof. Rafaela Kraus (Universität der Bundeswehr) und Balázs Nagy (Mitbegründer und CEO von TYTAN Technologies).
23:15
Quantencomputer haben das Potential in absehbarer Zeit unsere Weltordnung zu verändern. Markus Pflitsch, CEO von Terraquantum, Chef des deutsch-schweizer Start-ups Terra Quantum, eklärt im "7 Fragen-Zukunft"-Interview, welche Auswirkungen Quantencomputer auf unser aller Leben bald haben könnten.
23:45
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.