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TV Programm für ARD-alpha am 01.02.2026

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Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Danach

Calmeyers Dilemma - Juden retten im Schatten der Nazis 20:15

Calmeyers Dilemma - Juden retten im Schatten der Nazis

Dokumentation

Calmeyers Geschichte steht für einen der komplexesten moralischen Konflikte des 20. Jahrhunderts. Als Beamter einer nationalsozialistischen Verwaltung, die Menschen nach rassistischen Kategorien der NS-Ideologie klassifizierte, akzeptierte er bewusst gefälschte Anträge zu Abstammungsnachweisen. Durch diese Form des stillen Widerstands rettete er nachweislich Tausende niederländischer Juden vor der Deportation in Konzentrationslager. Gleichzeitig überließ er andere Menschen der NS-Judenverfolgung. Diese Ambivalenz während der deutschen Besatzung der Niederlande wirft fundamentale Fragen über Widerstand und Kollaboration auf: Kann man Teil eines verbrecherischen NS-Systems sein und trotzdem moralisch handeln? Was unterscheidet aktives Retten von passivem Verschonen in der Zeit des Nationalsozialismus? 1972 verlieh die Internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem Hans Georg Calmeyer den Titel "Gerechter unter den Völkern". Doch sein Wirken bleibt umstritten. Während manche Historiker in ihm einen "Schindler von Osnabrück" sehen, betrachten Kritiker ihn primär als Funktionär der nationalsozialistischen Rassenpolitik. Als in Osnabrück ein Ausstellungsgebäude nach ihm benannt werden sollte, protestierten niederländische Historiker mit einem Brief an die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegen diese Ehrung. Der Film erzählt biografisch und exemplarisch die Geschichte Hans Georg Calmeyers während der deutschen Besetzung der Niederlande. Er basiert unter anderem auch auf neu erschlossenem Archivmaterial aus den Niederlanden der 1930er- und 1940er-Jahre sowie dem persönlichen Nachlass Calmeyers. Interviews mit letzten Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs und der Judenverfolgung ergänzen die historischen Quellen. In Zeiten erstarkender autoritärer Systeme gewinnt Calmeyers Geschichte neue Aktualität. Der Dokumentarfilm stellt die unbequeme Frage nach individuellen Handlungsspielräumen während des Nationalsozialismus: Was waren die Möglichkeiten des Einzelnen in der nationalsozialistischen Gesellschaft? Und welche Lehren lassen sich daraus für den Umgang mit heutigen autoritären Tendenzen ziehen? "Calmeyers Dilemma" bietet keine einfachen Antworten auf komplexe moralische Fragen der NS-Geschichte, sondern lädt zur Selbstreflexion ein: Wie hätte ich während der Judenverfolgung gehandelt? Und wie handele ich heute angesichts von Ungerechtigkeit und Unterdrückung?

Zeugen - Wie der Holocaust ins Fernsehen kam 21:00

Zeugen - Wie der Holocaust ins Fernsehen kam

Geschichte

Der Bremer Filmemacher Karl Fruchtmann produzierte Anfang der 1980er-Jahre für die ARD die erste Dokumentation, in der jüdische Opfer des Holocausts zu Wort kamen. Die Geschichte hatte ihn, der selbst im Konzentrationslager Dachau einsaß, nicht losgelassen. Während es heute kaum noch Menschen gibt, die persönlich von ihren Erfahrungen aus der Zeit des Holocaust erzählen können, gab es Anfang der 1980er noch viele Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, für die die Ermordung der europäischen Juden noch sehr präsent war. 60 Überlebende der NS-Konzentrationslager hat Karl Fruchtmann in Israel und Polen interviewt, die Bänder liegen im Archiv von Radio Bremen, fast 80 Stunden Interviews, ein historisches Vermächtnis! Nur ein kleiner Teil davon wurde bis jetzt veröffentlicht. Den Zuschauerinnen und Zuschauern hat Fruchtmann keine Härte erspart. Er setzte auf die nackten Interviews, auf eine filmische Zumutung für das Fernsehpublikum. "Zeugen - Aussagen zum Mord an einem Volk" nennt er seine zwei verstörenden Dokumentationen. Die Zeugen nennen darin noch nicht einmal ihren Namen. Sparsam sind einige wenige Bilder eingeschnitten aus Auschwitz. Man erfährt keinerlei biografische Details. So fügen sich die Interviews zu einem einzigen Monolog des Grauens. Wer waren die Zeugen, welche Biografien standen hinter den Aussagen? Und wie hat das Kamerateam, zu dem auch die damals erst 18-jährige Tochter Fruchtmanns gehörte, die wochenlangen Interviews über Folter, Demütigung und Ermordung verarbeitet? Dreharbeiten, bei denen immer die Gefahr bestand, dass die Interviewpartner unter der Last der eigenen Erinnerungen zusammenbrechen? Exemplarisch haben die Autoren Susanne Brahms und Rainer Krause einige Lebensgeschichten der Zeugen über Auschwitz hinaus aufgespürt. Zum Beispiel die von Johanna Engel aus Neuwied, deren Welt schon lange vor Krieg und Holocaust zusammenbrach - als sich ihre Religion plötzlich in ein Schimpfwort verwandelte - "du Jud", schleuderten ihr die Spielkameradinnen eines Tages entgegen. Oder die des Künstlers Jehuda Bacon, der als Kind glaubte, die deutschen Panzer seien aus Pappe und der im KZ Theresienstadt mit dem Malen anfing, so beeindruckend präzise, dass seine Zeichnungen später als Beweismaterial im Prozess gegen Adolf Eichmann, den Organisator des Holocaust, in Jerusalem genutzt wurden. Bei der Rekonstruktion der Biografien greift die Radio Bremen-Dokumentation auf bislang unveröffentlichte Interviews zurück und illustriert Ausschnitte aus dem Leben der Zeugen im Graphic Novel-Stil. Auch zum Regisseur Karl Fruchtmann und seinem Leben haben sich die Autoren auf Spurensuche begeben. Warum kam er, der nach der KZ-Inhaftierung 1937 nach Palästina emigrierte, zurück nach Deutschland? Im Gegensatz zur fiktiven Geschichte der Familie Weiß in der amerikanischen Serie "Holocaust" von 1979 wollte das deutsche Fernsehpublikum die echten Opfer, die Zeugen des Holocaust, nicht sehen. Es gab wüste Beschimpfungen per Telefon und Brief. Das sei "Holo-Kotze", wütete ein Anrufer nach der Ausstrahlung der zweiteiligen Dokumentation von Karl Fruchtmann im Ersten. Der Filmemacher Fruchtmann, so erzählt der Radio Bremen-Redakteur Jürgen Breest, hatte genau diese Reaktion erwartet.

BR Clubkonzert - Jazz im Bergson Kunstkraftwerk 21:45

BR Clubkonzert - Jazz im Bergson Kunstkraftwerk: "Mostly Monk" - Geoff Goodman Trio

Konzert/Musik

Sein Stil war einzigartig, seine Musik von kantiger Poesie. Der Pianist und Komponist Thelonious Monk ist ein Solitär der Jazzgeschichte und einer der bedeutendsten afroamerikanischen Musiker des 20.Jahrhunderts. "Round Midnight" ist der vielleicht berühmteste unter den vielen Jazzklassikern, die der 1917 geborene Genius geschaffen hat. Ungewöhnliche Akkordfolgen und Melodien voller überraschender Tonsprünge verleihen seiner Musik ihre faszinierende Ausstrahlung. Mysteriös und poetisch sind die Balladen, zupackend und verschmitzt seine Blues und Swing-Stücke. Dabei niemals glatt und zugleich von hohem Wiedererkennungswert. Im musikalischen Kosmos von Thelonious Monk fühlen sich Gitarrist Geoff Goodman, Klarinettist Rudi Mahall und Saxophonist Matthieu Bordenave zuhause und leben seine Tradition in ihrer ganzen eigenen Ausdeutung. Die drei erfahrenen Jazzmusiker übersetzen Monks ursprüngliche Klaviermusik in einen spannenden Trialog. Die beiden Bläser, die unterschiedlicher kaum sein könnten, ergänzen sich dabei perfekt: Der aus Frankreich stammende ECM-Künstler Matthieu Bordenave mit seinem flüssigen, schattierungsreichen Ton, aus dem auch das Herz eines Impressionisten spricht, und Rudi Mahall, der schon vor zwanzig Jahren an einer legendären CD-Einspielung aller Kompositionen von Thelonious Monk beteiligt war. Ohnegleichen ist die knarzige Kante seines emotional gehaltvollen Spiels. Entfalten kann sich die Konfluenz der beiden in den gleichermaßen jazztraditions-getränkten wie freischwebenden Arrangements von Geoff Goodman. Der seit Jahrzehnten in München lebende und aus New York stammende Gitarrist hat das Trio ins Leben gerufen. Seine ganz eigene Stilistik breitet er in der Vielfalt seines Schaffens aus - ob weltmusikalisch, im improvisatorischen Ad hoc oder auf den Spuren amerikanischer Folk und Bluesmusik. Mit "Mostly Monk" gelingt ihm zusammen mit Matthieu Bordenave und Rudi Mahall ein weiteres Glanzlicht in seiner künstlerischen Laufbahn.

Capriccio 22:30

Capriccio

Magazin

Das Kulturmagazin im BR Fernsehen

Pop Secret Stories 23:00

Pop Secret Stories: Chappell Roan: Wir lesbische Musik die Popwelt übernimmt

Magazin

Welche popkulturellen Hype-Themen treiben dich gerade um? Wir erzählen dir spannend den Schlüsselmoment, der alles ausgelöst oder verändert hat, erklären die Zusammenhänge und überraschen dich mit Details, die selbst du als Popkultur-Fan noch nicht kanntest.

Druckfrisch 23:15

Druckfrisch: Neue Bücher mit Denis Scheck

Literatur

Allein in Deutschland erscheinen jedes Jahr 90.000 neue Bücher. Ganz schön schwer, hier den Überblick zu behalten. "Druckfrisch", das Büchermagazin der ARD, hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Moderator Denis Scheck besucht Schriftsteller und stellt Neuerscheinungen vor. Er lobt und lästert über die aktuellen Bestseller, spricht Empfehlungen aus, sagt aber auch, welche Bücher reine Zeitverschwendung sind. Belletristik, Krimis, Sachbücher, Biographien oder Kochbücher - nichts ist vor ihm sicher.

Calmeyers Dilemma - Juden retten im Schatten der Nazis 23:45

Calmeyers Dilemma - Juden retten im Schatten der Nazis

Dokumentation

Hans Georg Calmeyer (1903-1972) war ein deutscher Jurist aus Osnabrück, der während des Zweiten Weltkrieges als "Rassereferent" der nationalsozialistischen Verwaltung in Den Haag über Leben und Tod von Tausenden Menschen entschied. Die Dokumentation beleuchtet die Frage: Hat Calmeyer niederländische Juden aktiv gerettet? Oder hat er lediglich einige vor der Verfolgung verschont? Widerstand im NS-System: zwischen Verwaltung und Gewissen Calmeyers Geschichte steht für einen der komplexesten moralischen Konflikte des 20. Jahrhunderts. Als Beamter einer nationalsozialistischen Verwaltung, die Menschen nach rassistischen Kategorien der NS-Ideologie klassifizierte, akzeptierte er bewusst gefälschte Anträge zu Abstammungsnachweisen. Durch diese Form des stillen Widerstands rettete er nachweislich Tausende niederländischer Juden vor der Deportation in Konzentrationslager. Gleichzeitig überließ er andere Menschen der NS-Judenverfolgung. Diese Ambivalenz während der deutschen Besatzung der Niederlande wirft fundamentale Fragen über Widerstand und Kollaboration auf: Kann man Teil eines verbrecherischen NS-Systems sein und trotzdem moralisch handeln? Was unterscheidet aktives Retten von passivem Verschonen in der Zeit des Nationalsozialismus? Kontroverse in der Geschichtsforschung um Calmeyers Vermächtnis 1972 verlieh die Internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem Hans Georg Calmeyer den Titel "Gerechter unter den Völkern". Doch sein Wirken bleibt umstritten. Während manche Historiker in ihm einen "Schindler von Osnabrück" sehen, betrachten Kritiker ihn primär als Funktionär der nationalsozialistischen Rassenpolitik. Als in Osnabrück ein Ausstellungsgebäude nach ihm benannt werden sollte, protestierten niederländische Historiker mit einem Brief an die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegen diese Ehrung. Dokumentarfilm basiert auf Archivquellen zum Zweiten Weltkrieg Der Film erzählt biografisch und exemplarisch die Geschichte Hans Georg Calmeyers während der deutschen Besetzung der Niederlande. Er basiert unter anderem auch auf neu erschlossenem Archivmaterial aus den Niederlanden der 1930er- und 1940er-Jahre sowie dem persönlichen Nachlass Calmeyers. Interviews mit letzten Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs und der Judenverfolgung ergänzen die historischen Quellen. Aktuelle Relevanz: Lehren aus der NS-Zeit für heute In Zeiten erstarkender autoritärer Systeme gewinnt Calmeyers Geschichte neue Aktualität. Der Dokumentarfilm stellt die unbequeme Frage nach individuellen Handlungsspielräumen während des Nationalsozialismus: Was waren die Möglichkeiten des Einzelnen in der nationalsozialistischen Gesellschaft? Und welche Lehren lassen sich daraus für den Umgang mit heutigen autoritären Tendenzen ziehen? "Calmeyers Dilemma" bietet keine einfachen Antworten auf komplexe moralische Fragen der NS-Geschichte, sondern lädt zur Selbstreflexion ein: Wie hätte ich während der Judenverfolgung gehandelt? Und wie handele ich heute angesichts von Ungerechtigkeit und Unterdrückung?

Zeugen - Wie der Holocaust ins Fernsehen kam 00:30

Zeugen - Wie der Holocaust ins Fernsehen kam

Geschichte

Der Bremer Filmemacher Karl Fruchtmann produzierte Anfang der 1980er-Jahre für die ARD die erste Dokumentation, in der jüdische Opfer des Holocausts zu Wort kamen. Die Geschichte hatte ihn, der selbst im Konzentrationslager Dachau einsaß, nicht losgelassen. Während es heute kaum noch Menschen gibt, die persönlich von ihren Erfahrungen aus der Zeit des Holocaust erzählen können, gab es Anfang der 1980er noch viele Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, für die die Ermordung der europäischen Juden noch sehr präsent war. 60 Überlebende der NS-Konzentrationslager hat Karl Fruchtmann in Israel und Polen interviewt, die Bänder liegen im Archiv von Radio Bremen, fast 80 Stunden Interviews, ein historisches Vermächtnis! Nur ein kleiner Teil davon wurde bis jetzt veröffentlicht. Den Zuschauerinnen und Zuschauern hat Fruchtmann keine Härte erspart. Er setzte auf die nackten Interviews, auf eine filmische Zumutung für das Fernsehpublikum. "Zeugen - Aussagen zum Mord an einem Volk" nennt er seine zwei verstörenden Dokumentationen. Die Zeugen nennen darin noch nicht einmal ihren Namen. Sparsam sind einige wenige Bilder eingeschnitten aus Auschwitz. Man erfährt keinerlei biografische Details. So fügen sich die Interviews zu einem einzigen Monolog des Grauens. Wer waren die Zeugen, welche Biografien standen hinter den Aussagen? Und wie hat das Kamerateam, zu dem auch die damals erst 18-jährige Tochter Fruchtmanns gehörte, die wochenlangen Interviews über Folter, Demütigung und Ermordung verarbeitet? Dreharbeiten, bei denen immer die Gefahr bestand, dass die Interviewpartner unter der Last der eigenen Erinnerungen zusammenbrechen? Exemplarisch haben die Autoren Susanne Brahms und Rainer Krause einige Lebensgeschichten der Zeugen über Auschwitz hinaus aufgespürt. Zum Beispiel die von Johanna Engel aus Neuwied, deren Welt schon lange vor Krieg und Holocaust zusammenbrach - als sich ihre Religion plötzlich in ein Schimpfwort verwandelte - "du Jud", schleuderten ihr die Spielkameradinnen eines Tages entgegen. Oder die des Künstlers Jehuda Bacon, der als Kind glaubte, die deutschen Panzer seien aus Pappe und der im KZ Theresienstadt mit dem Malen anfing, so beeindruckend präzise, dass seine Zeichnungen später als Beweismaterial im Prozess gegen Adolf Eichmann, den Organisator des Holocaust, in Jerusalem genutzt wurden. Bei der Rekonstruktion der Biografien greift die Radio Bremen-Dokumentation auf bislang unveröffentlichte Interviews zurück und illustriert Ausschnitte aus dem Leben der Zeugen im Graphic Novel-Stil. Auch zum Regisseur Karl Fruchtmann und seinem Leben haben sich die Autoren auf Spurensuche begeben. Warum kam er, der nach der KZ-Inhaftierung 1937 nach Palästina emigrierte, zurück nach Deutschland? Im Gegensatz zur fiktiven Geschichte der Familie Weiß in der amerikanischen Serie "Holocaust" von 1979 wollte das deutsche Fernsehpublikum die echten Opfer, die Zeugen des Holocaust, nicht sehen. Es gab wüste Beschimpfungen per Telefon und Brief. Das sei "Holo-Kotze", wütete ein Anrufer nach der Ausstrahlung der zweiteiligen Dokumentation von Karl Fruchtmann im Ersten. Der Filmemacher Fruchtmann, so erzählt der Radio Bremen-Redakteur Jürgen Breest, hatte genau diese Reaktion erwartet.

Die Tagesschau vor 20 Jahren 01:15

Die Tagesschau vor 20 Jahren

Dokumentation

Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.

Bob Ross - The Joy of Painting 01:30

Bob Ross - The Joy of Painting: Purple Mountain Range

Malerei

"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.

Space Night 01:55

Space Night: Flight through the Skies

Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.

alpha-centauri 02:55

alpha-centauri: Was ist die Beryllium-Barriere?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night 03:10

Space Night: Earth-Views (6)

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

alpha-centauri 04:10

alpha-centauri: Was passiert, wenn eine Supernova explodiert?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night classics 04:25

Space Night classics: Space-Cowboys - Das Mercury-Projekt

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.