18:15
18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Artemis II - nach 50 Jahren zurück zum Mond Nach mehr als 50 Jahren haben sich mit der Mission Artemis 2 wieder Astronauten - und diesmal auch eine Astronautin - auf den Weg zum Mond gemacht. Die Trägerra-kete SLS mit vier Menschen in einer Orion-Raumkapsel hob am frühen Mittwoch-abend gegen 18.35 Uhr (Ortszeit) vom Weltraumbahnhof Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida ab. Bei der zehntägigen Mission ist die Umrundung des Erd-trabanten geplant. Eine Landung auf dem Mond strebt die NASA für 2028 an. Arte-mis 2 soll dafür die Voraussetzungen schaffen. Mit Gesprächsgast: Uwe Gradwohl, ARD-Wissenschaftsredaktion Warum brauchen wir den Mond? Ohne den Mond hätten wir keine verlässlichen Jahreszeiten. Denn der Mond stabili-siert die Erdachse. Gäbe es ihn nicht, geriete die Erdachse alle paar Millionen Jahre kräftig ins Trudeln. Mit verheerenden Auswirkungen auf das Klima. Ein Leben auf der Erde ohne Mond wäre kaum vorstellbar. Für die Weltraumforschung eröffnet der Mond neue Perspektiven - bis hin zu einem "Sprungbrett ins All". Der menschliche Fußabdruck Satellitenaufnahmen zeigen eindrucksvoll, wie tiefgreifend der Mensch den Planeten verändert. Von kreisrunden Bewässerungsfeldern in der Wüste über die massive Ab-holzung im brasilianischen Regenwald bis hin zu rasant wachsenden Megastädten - die Spuren sind deutlich sichtbar. Langzeitdaten aus dem All machen sogar subtilere Veränderungen wie verfärbte Flüsse erkennbar. Satellitenaufnahmen helfen zuneh-mend dabei, Umweltverbrechen aufzudecken und unseren Planeten besser zu schützen. Auf den Spuren der dunklen Materie Rund 85 Prozent der Materie im Universum bestehen aus Dunkler Materie - einer mysteriösen Substanz, die sich nur durch ihre Gravitation bemerkbar macht. Ein Forschungsteam der Universitäten Wien und Innsbruck untersucht mithilfe aufwendi-ger Computersimulationen, welche Eigenschaften sie besitzen könnte und wie sie die Entstehung großräumiger Strukturen im Kosmos beeinflusst hat.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der Taj Mahal gehört zu den sieben Weltwundern der Neuzeit und darf auf keiner Reise durch Indien fehlen. Die Filmemacher:innen Nina Heins und Jens Benner erkunden außerdem Bundesstaat Rajasthan, versuchen sich im Bollywood-Tanz und sind in der Hauptstadt Delhi zu Gast auf einer indischen Hochzeit. Dafür braucht Nina einen Sari und lernt, welche Rolle Kurkuma für die indische Braut spielt.
21:00
Mit Verzicht und Ruhe begeht man das sogenannte österliche Triduum, das Fest rund um das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu. Wichtige Arbeiten erfüllen die Mesner, wie Heinz Bader in Bad Tölz. Besonders schön schmückt er die Kalvarienbergkirche Heilig Kreuz, die am Karfreitag zahlreich besucht wird, sei es, um die heilige Stiege "raufzubeten" oder das Heilige Grab zu schauen. In der Jachenau werden am Karsamstag Baumschwämme im Osterfeuer entzündet. Diese wurden bereits viele Wochen vorher gesammelt und sorgfältig getrocknet. Kleine glühende Abschnitte davon verteilen die Buben im Ort zum Dazulegen in die Holzöfen. Das soll das ganze Jahr über den Segen über Haus und Hof bewahren. Der Organist und Chorleiter Marcus Rummel aus Reichersbeuern umrahmt in diesen Tagen in drei Gemeinden die verschiedenen Messen und Liturgien. Mit seinem besonderen Orgelspiel und der Art Chöre und Kirchenorchester zu leiten, begeistert er viele Menschen. Eindrucksvoll stellt er das in der Osternacht unter Beweis. Der Ostersonntag und somit die Auferstehung Christi, wird in den Haushalten unterschiedlich gefeiert. Meist bei gutem Essen mit den geweihten Speisen, wie dem Osterfladen, dem gebackenem "Osterlamperl" und Speck. Der Ostermontag ist der zweite Feiertag und in Bad Tölz machen sich ein paar Familien nach Fischbach auf. Der dem Evangelium nachempfundene Emmausgang endet im Biergarten des Dorfwirtes. Während die Jugend nördlich vom Isarwinkel an diesem Tag einem weiteren beliebten Brauch nachgeht: sie nennen den Ostermontag auch den Schnapstag. Wer bei dem gemeinsamen Treffen ein rotes Ei von der Gastgeberin bekommt, darf sich etwas einbilden, denn er hat gute Chancen bei ihr.
21:45
In der Nacht zum orthodoxen Ostersonntag wird die griechische Insel Chios zum Schauplatz eines spektakulären Duells von Feuerwerken. Beim Rouketopolemos beschießen sich - illegalerweise - zwei Kirchengemeinden mit Zehntausenden selbst gebauten Raketen. Es ist eine wichtige Tradition auf der Insel, in die die Teilnehmenden viel Arbeit und Herzblut stecken. Schon ein halbes Jahr vor Ostern fängt Theodósis Sezénias mit seiner Gruppe an, Feuerwerksraketen für den Rouketopolemos zu bauen. Mit geheimen Zutaten, an geheimen Orten, denn das österliche Feuerwerksduell auf der griechischen Insel Chios ist eigentlich illegal. Jedes Jahr in der Nacht zum orthodoxen Ostersonntag beschießen sich hier zwei Kirchengemeinden mit Zehntausenden selbstgebauten Raketen. Es ist eine Frage der Tradition und der Ehre, beim Rouketopolemos im Seefahrer-Ort Vrondádos mitzumachen. Das Spektakel, das seinen Ursprung im 19. Jahrhundert haben soll, ist inzwischen auch zur Touristenattraktion geworden - obwohl es von den Behörden nie legalisiert wurde. Theodósis ist seit mehr als 20 Jahren dabei. Der Rouketopolemos ist sein Leben, seine Gruppe für ihn so etwas wie seine Familie. "Wir leben für diese Tradition, wir halten sie aufrecht", sagt er. Es gehe dabei längst nicht nur um das Duell an sich, nicht nur darum, wer in der Osternacht den gegnerischen Glockenturm am häufigsten trifft, sondern um die monatelangen Vorbereitungen, das Zusammensein, die gemeinsamen Erlebnisse. Mittlerweile gibt Theodósis sein Wissen an die nächste Generation weiter, an die Jüngeren. Es gehöre Ausdauer dazu, sagt er, Zeit und Geld. Denn alles sei handgemacht, und bis jemand in der Lage sei, eine gute Feuerwerksrakete zu bauen, vergingen drei bis vier Jahre. Wie erfolgreich werden seine Zöglinge dieses Mal sein? "Jedes Jahr ist anders", weiß Theodósis. "Die Raketen sind unterschiedlich, die Teams ändern sich, jedes Jahr hat seine Geschichten."
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
Aktuelle politische Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Europas ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt. Ein Schwerpunkt der Sendung ist die Europäische Union.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.