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Alberta ist eine Provinz in Kanada. Hier ist die Landschaft in vielen Regionen noch unberührt und von atemberaubender Schönheit. Hier sind die Blackfoot zu Hause. Sie gehören zu den First Nations in Kanada. Ihr Stammesgebiet erstreckte sich einst über 160.000 Quadratkilometer - fast halb so groß wie Deutschland. Aufgrund eines umstrittenen Vertrages mit den Weißen behielten sie aber nur noch das Wohnrecht in drei kleinen Reservaten. Die Blackfoot waren Jäger, Sammler, begnadete Reiter und gefürchtete Krieger. Von den Weißen wurden sie als Wilde verachtet. Die kanadische Regierung verfolgte Ende des 19. Jahrhunderts eine Politik der kulturellen Auslöschung. Heute sind die Blackfoot mit ihrer Kultur wieder in der Öffentlichkeit präsent. Sie leben ihre Rituale, feiern ihre Traditionen. Dazu gehören Staffelrennen mit Pferden, das sogenannte Indian Relay Racing. Natürlich geht es bei diesen Veranstaltungen auch ums Geld. Aber Blackfoot haben einen anderen, schonenderen Umgang mit Pferden. Sie feiern ihre Powwows. Das sind Zusammenkünfte der verschiedenen Stämme. Und sie zelebrieren den Sonnentanz, vier Tage lang. Kyle, ein junger Mann von Anfang 30, hat so wieder zurück ins Leben gefunden. Seitdem er seine Kultur wieder pflegen darf, sich zu seiner Herkunft bekennen kann, führt er ein normales Leben - vor allem ohne Alkohol. Die Blackfoot leben einen respektvollen Umgang mit ihrer Umwelt, vor allem mit Tieren. Für sie haben weiße Bisons, die extrem selten sind, heilende Kräfte. Die Blackfoot sagen, viele Menschen glauben, es würde sie nur im Märchen geben. Aber sie sind einfach immer noch da.
17:30
Bad Vilbel ist bekannt für seine Mineralquellen und die Burgfestspiele. Doch Moderator Tobi Kämmerer entdeckt für "Tobis Städtetrip" noch ganz andere Seiten der Quellenstadt. Er begegnet kreativen Köpfen, außergewöhnlichen Gastgebern und ziemlich eigenwilligen Ziegen, schaut hinter die Kulissen der Burgfestspiele und entdeckt Kunst unter freiem Himmel. Auch kulinarisch gibt es einiges zu erleben: Tobi taucht in die Welt des Rums ein und lernt die regionale Küche der Stadt kennen. Mit Street Art Künstler Case Maclaim erlebt er außerdem eine überraschend moderne Seite Bad Vilbels. Eine Reise durch eine Stadt, in der Tradition, Natur, Genuss und Kreativität erstaunlich nah beieinanderliegen.
18:15
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:45
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Vulkane mit azurblauen Kraterseen, Wasserfälle im Dschungel, heiße Quellen und Portugals höchster Berg: Die Azoren sind ein grünes Paradies mitten im Atlantik und bieten alles für einen naturnahen Abenteuerurlaub - inklusive Wandern, Canyoning, Surfen, Tauchen, Kanufahren und Baden im Naturschwimmbecken. Tamina Kallert besucht drei der insgesamt neun Inseln: Die Hauptinsel São Miguel ist berühmt für ihre üppige Vegetation mit riesigen Farnen, Baumheide, Lorbeerhecken und Blumen, die nur auf den Azoren wachsen. Die malerische Hauptstadt Ponta Delgada erinnert mit ihrem typischen Kopfsteinpflaster und ihrer Architektur in vielem an das Mutterland Portugal. Auf Faial blühen am Straßenrand unzählige blaue Hortensien, deshalb nennen die Einheimischen sie die "blaue Insel". Nur ihre Westküste gleicht einer Mondlandschaft. Und sie ist ein Treffpunkt der Weltumsegler. Pico, benannt nach dem 2.351 m hohen Vulkan Ponta do Pico, ist die Insel des Weins und der Wale.
21:00
In ganz Europa kämpfen Naturschützer für den Erhalt der Artenvielfalt und haben dabei bemerkenswerte Erfolge erzielt. In Spanien sorgen Orcas für Schlagzeilen, indem sie Segelboote angreifen. Wissenschaftler wie Renaud de Stephanis suchen nach Lösungen, um diese Konflikte zu entschärfen. In Schottland bieten Landbesitzer wie Tom Bowser Bibern Zuflucht, um landwirtschaftliche Schäden zu vermeiden und die Umwelt zu bereichern. Irland und Norwegen arbeiten zusammen, um Fischadler wieder anzusiedeln, während Schweden sich für den Schutz des Weißstorches einsetzt. In Nordirland wird der Große Glattrochen erforscht und geschützt. Der Bartgeier kehrt dank intensiver Bemühungen in die Schweizer Alpen zurück und die Bayerische Kurzohrmaus wurde in Deutschland wiederentdeckt. In Slowenien kämpfen Ornithologen wie Tomaž Mihelic für den Schutz des Uhus, und in den Niederlanden engagiert sich Nienke Dijkstra für die Reinigung des Wattenmeers von Plastikmüll. Diese Geschichten von Europas Helden zeigen, dass engagierter Artenschutz möglich ist und Hoffnung für die Zukunft bietet.
21:45
Die Rote Liste der bedrohten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten wird immer länger. Laut WWF ist inzwischen fast ein Drittel aller erfassten Arten bedroht. Bei alpha-thema spricht Simon Plentinger spricht mit seinen Gästen nicht nur über die Ursachen des Artensterbens, sondern sucht nach Lösungen, wie sich landwirtschaftliche Produktionsflächen und geschützte Räume für die Natur sinnvoll verbinden lassen. Der Naturfilmer Jan Haft erzählt von seinen jüngsten Dreharbeiten in Botswana und Rumänien, wo großflächige Weidegebiete besonders artenreiche Landschaften erhalten. Er betont, dass große Weidetiere als "Ökosystemingenieure" wirken, die Gehölze und Grasbestände in ihrer Ausbreitung begrenzen und damit Licht, Strukturvielfalt und Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten schaffen. Prof. Robert Sommer, Tierökologe an der Hochschule Neubrandenburg, kann diese Beobachtung bestätigen und verweist auf langjährige Untersuchungen, die belegen, dass Artenreichtum unmittelbar von der Vielfalt der Landschaftsstrukturen abhängt. Für die Zukunft wünschen sich beide, dass auch in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland eine Landschaft entstehen kann, in der Landwirtschaft, Naturschutz und das Erholungsbedürfnis der Menschen zusammenfinden.
22:15
In Schweden wird aktiv gegen die invasive Marderhund-Art vorgegangen, um die heimische Artenvielfalt zu schützen. Durch das Besendern und Sterilisieren der Tiere wird ihre Ausbreitung kontrolliert. In Nordirland bedrohen Ratten die größte Papageitaucher-Kolonie, weshalb ein Projekt zur Ausrottung der Ratten und Frettchen gestartet wurde. In den Niederlanden kämpft Jaap Dirkmaat seit Jahrzehnten für den Schutz der Dachse und deren Lebensraum. In Spanien arbeiten Landwirte und Naturschützer zusammen, um Wiesenweihen vor den Mähdreschern zu retten. In der Schweiz fördern Journalistinnen die Biodiversität in städtischen Gebieten durch Begrünungsprojekte. In Irland helfen Ziegen, die Brandgefahr zu reduzieren und invasive Pflanzen zu bekämpfen. In Deutschland versucht eine Taskforce, den Gartenschläfer vor dem Aussterben zu bewahren. In den slowenischen Alpen wird das Alpenschneehuhn durch Telemetrie und Schutzmaßnahmen unterstützt. Diese Projekte zeigen, wie wichtig der Einsatz für die Biodiversität ist.
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DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.