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Friedrich Engels (1820-1895) bildet zusammen mit Karl Marx (1818-1883) eines der berühmtesten Duos der Weltgeschichte. Im Gegensatz zu Marx scheint Engels jedoch heute in Vergessenheit zu geraten. Zu Unrecht. Die Dokumentation folgt seinem turbulenten Lebensweg. Sich selbst bezeichnete er mal als "zweite Violine" hinter Marx. Dabei war er es, der die intellektuelle Grundarbeit zum Manifest der Kommunistischen Partei machte. Engels führte Marx an das Leid der Arbeiter im frühen 19. Jahrhundert heran. Und ohne ihn wäre "Das Kapital" vermutlich nie veröffentlicht worden. Aus dem religiös geprägten Wuppertal beginnt für Friedrich Engels im Jahr 1839 eine Reise durch die Zentren Mittel- und Westeuropas: Berlin, Köln, Brüssel, Manchester, London, Paris. Als Sohn einer Textilfabrikantenfamilie erlebt er hautnah die Ausbeutung der Männer, Frauen und Kinder, die unter katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen für den Wohlstand der Unternehmer sorgen. Getrieben vom Wunsch, die Menschen aus ihrer fürchterlichen Lage zu befreien, trifft er in Paris auf Karl Marx. Eine unvergleichliche Freundschaft entsteht. Gemeinsam entwickeln sie eine "Befreiungstheorie", die im 20. Jahrhundert von Staatssozialisten in ein Unterdrückungssystem verkehrt wurde. Bewegende Archivbilder, Doku-Aufnahmen und Graphic Novels führen zurück in die Zeit Friedrich Engels', der große Bedeutung für die Revolutionen von 1848/1849 erlangte und die kommunistische Bewegung prägte wie kein anderer. Friedrich Engels: der Unterschätzte.
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An schönen Junitagen offenbaren sich die Fjorde und Berge Nordnorwegens im atemberaubenden Licht der Mitternachtssonne. Die Nordlandsbahn durchquert auch bei nordisch-rauem Wetter die helle Nacht und hangelt sich entlang der Ufer von Fjorden und Flüssen hinauf zum Polarkreis. Sie überwindet die karge Hochebene Saltfjellet mit dem Gletscher Svartisen, um pünktlich zum Mittsommerfest den Saltstraumen, den stärksten Gezeitenstrom Norwegens, zu erreichen. Entlang der Zugstrecke von Trondheim nach Bodø kämpften die Wikinger, ließen die Nazis spektakuläre Brücken und Tunnel bauen und züchten die Samen, die Ureinwohner im nördlichen Skandinavien, bis heute Rentiere. Eine wasserreich-wilde Landschaft, in der Weltklasse-Kanuten wie ambitionierte Maler eine Herausforderung sehen und unzählige Elche genauso wie der seltene Polarfuchs leben.
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