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TV Programm für ARD-alpha am 23.03.2026

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Amerikas Große Seen 21:00

Amerikas Große Seen: Natur XXL

Natur und Umwelt

Der erste Teil der Naturdokumentation führt in eindrucksvollen Bildern vom Oberen See aus über Michigan-, Huron-, Erie- und Ontariosee bis in den Atlantik. Dabei zeigt der Film, wie die enorme Wucht des Wassers eine Landschaft der Superlative prägt und Naturwunder wie Nordamerikas mächtigste Wasserfälle schafft. In der Wildnis des Oberen Sees besteht eine uralte Jagdgemeinschaft von Raben und Wölfen. Furchtlos springen hier im Winter Surfer ins eisige Wasser, um die perfekte Welle zu erwischen. Und Forscher folgen einem selten gewordenen Wüterich: Sie legen Vielfraßen Sender an, um mehr darüber zu erfahren, wie der Klimawandel das Leben des Riesenmarders beeinträchtigt. Im Frühling kehrt der Nationalvogel Kanadas ins Hinterland des Michigansees zurück: Der prächtige Eistaucher brütet nur dort, wo Gewässer noch intakt sind. In den Großen Seen sollen sich auch Ungeheuer verbergen. Oder steckt hinter dem Drachen vom Ontariosee und der Riesenschlange Bessie aus dem Eriesee vielleicht der mit Panzerplatten bedeckte Seestör? Die Ufer des Michigansees sind besonders kontrastreich. Hier liegt die Geburtsstadt der Wolkenkratzer, Chicago, und nicht weit entfernt ein Schutzgebiet, in dem sich einer der seltensten Vögel Nordamerikas wieder vermehrt: der Flötenregenpfeifer. Von dort aus geht es über die gefährliche Mackinacstraße, wegen unberechenbarer Strömungen ein Schiffsfriedhof, zum inselreichen Huronsee. Für die giftige Kettenklapperschlange sind einige davon wirkliche Rettungsinseln. Über dem südlichsten der Seen, dem flachen Eriesee, verlaufen wichtige Routen im Luftverkehr: Millionen Zugvögel, aber auch Monarchfalter treffen sich hier, um zum Überwintern in den Süden zu fliegen. Lange waren die spektakulären Niagarafälle für Schiffe und Fische aus dem Atlantik eine natürliche Barriere. Mit dem Bau von Kanälen kamen die Schiffe durch und in ihrem Ballastwasser kamen unerwünschte Neubürger in die Seen: Meerneunaugen vermehren sich ohne natürliche Feinde massenhaft. Sie saugen mit ihrem Maul voller Raspelzähne viele Fische der Großen Seen regelrecht aus und fügen dem Ökosystem so schwere Schäden zu. Mit neuen Methoden will man der invasiven Art jetzt Herr werden. Damit die Großen Seen weiter voller Naturwunder bleiben!

Danach

Ein See verschwindet 21:45

Ein See verschwindet

Reportage

Die Dürreperioden der letzten Jahre haben auch in Europa ihre Spuren hinterlassen. Besonders deutlich im Osten Österreichs, wo der Zicksee 2022 komplett ausgetrocknet war. Für die Menschen vor Ort eine Katastrophe, besonders für den Tourismus und die Landwirtschaft. Wie geht es weiter? Viele unterschiedliche Interessen prallen aufeinander, Konflikte sind vorprogrammiert. Der Zicksee im Osten Österreichs war einst ein beliebter Badesee und ein Ausflugsziel der Wiener Stadtbevölkerung. Doch diese Zeiten sind vorbei. Seit 2019 ist der Wasserstand infolge von Dürreperioden rapide gesunken. Im Jahr 2022 verschwand der See komplett. Im Sommer 2022 zeugte nur noch der verkrustete Lehmboden von der früheren Existenz des Sees - eine Katastrophe für die Menschen vor Ort. Die Urlauber blieben weg, die Surfschule wurde geschlossen, der Fischereiverein hatte keine Fanggründe mehr. Seitdem wird in St. Andrä am Zicksee heftig diskutiert - schließlich geht es um die Zukunft der Gemeinde, des Tourismus und der Landwirtschaft. Christian Sailer ist der Mann, der eine befriedigende Lösung für die Zukunft finden soll. Er arbeitet bei der Wasserwirtschaft und ist Leiter der Taskforce, die sich um die Wasserprobleme der Region kümmert. Bei ihm landen die unterschiedlichen Interessen auf dem Tisch. Der Bürgermeister und viele Landwirte plädieren für eine Zuleitung von der Donau, um den Wasserstand unabhängig vom Regen stabil zu halten. Ähnliches wird auch für den größeren Nachbarsee, den Neusiedler See, diskutiert. Ob der wesentlich kleinere See darauf hoffen kann, ist aber mehr als ungewiss. Denn neben den finanziellen und technischen Herausforderungen verschärft der fortschreitende Klimawandel die Situation vor Ort. Die Klimaszenarien zeigen eine weitere Zunahme und Verschärfung von Dürreperioden in den nächsten Jahrzehnten. Manche Prognosen deuten darauf hin, dass selbst der Neusiedler See nicht zu retten sein wird.

Klimazeit 22:15

Klimazeit

Infomagazin

Was wir jeden Tag auf dem Teller haben …verändert mehr, als wir denken - unsere Gesundheit und unser Klima. Rund ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen entsteht durch Lebensmittelproduktion. In einer Betriebskantine in Aachen wird deshalb jeden Tag mit regionalen Zutaten und deutlich weniger Fleisch gekocht. Wichtig für die Planung: Die CO2-Werte für jedes Gericht. Dieser Trend nennt sich Planetare Gesundheits-Ernährung oder: Planetary Health Diet. Geht auch ohne Fleisch Gerade hat sie in der ARD-Doku "Better than Beef" einen überzeugten Fleischesser von den pflanzenbasierten Varianten seiner Lieblingsgerichte überzeugt. Wir reden mit Maya Leinenbach, Foodinfluencerin mit knapp 4 Millionen Followern, über pflanzenbasiertes Essen als Mittel zum Klimaschutz. Tomaten und Gurken im März Die werden vor allem unter Glas angebaut und haben damit eine desaströse Energiebilanz. In der Pfalz geht eine Firma einen anderen Weg - mit reduziertem Wasserverbrauch, Wind und Sonnenenergie und Nützlingen statt Pestiziden. So kann Gemüse klimaschonend aus dem Gewächshaus kommen. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! Und was ich nicht sehe, das will ich auch gar nicht mehr haben, machen und schon gar nicht essen. Amsterdam verbietet als erste Großstadt weltweit klimaschädliche Werbung. So sind Plakate mit Fleisch oder für Kreuzfahrten in der Stadt tabu.

alpha Uni 22:30

alpha Uni: Job: Zahnarzt und Journalistin

Erwachsenenbildung

Zahnärztinnen und Zahnärzte mit eigener Praxis sind Unternehmer:innen. Sie müssen wirtschaftlich denken, Bürokratie überblicken und ein Team führen. Michael gibt Einblick in seine Arbeitswelt. Tamara zeigt wie sie nach ihrem Studium über ein Volontariat den Einstieg in den Journalismus schaffte.

Campus Talks 23:00

Campus Talks: Was bedeutet Digitalität für die Demokratie? - Wozu führen fehlerhafte Signale in Abwehrzellen?

Wissenschaft

Diesmal erläutert uns die Politikwissenschaftlerin Eva Odzuck von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, was die Digitalität für unsere Demokratie und für die Bürger:innen bedeutet. Und der Laboratoriumswissenschaftler und Immunologe Jürgen Ruland von der Technischen Universität München verrät uns, wie fehlerhafte Signale in Abwehrzellen zur Entstehung von Krebs führen können.

The Day - News in Review 23:30

The Day - News in Review

Nachrichten

DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.