10:00
Magazin in Gebärdensprache
10:30
11:00
Papst Leo XIV. hat Josef Grünwidl zum neuen Erzbischof von Wien ernannt. "kreuz & quer nah dran" zeigt in einem filmischen Porträt den neuen Erzbischof von einer sehr persönlichen Seite - als Mensch und als Seelsorger. Regisseur Robert Neumüller hat Josef Grünwidl dafür mit der Kamera begleitet und Gespräche mit ihm geführt.
11:30
12:00
12:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
13:00
13:15
13:30
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
13:45
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
14:30
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
15:15
16:00
Visite informiert über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit - aus Klinik, Praxis und Forschung.
17:00
Das Smartphone gehört zu uns: fast jede Österreicherin und jeder Österreicher besitzt eins. Ständig in unmittelbarer Nähe positioniert, macht es uns dauerhaft erreichbar - und abhängig. Für viele fällt der erste Blick nach dem Aufwachen auf den Handybildschirm, über den Tag verteilt werden etliche Nachrichten mit Freunden, Familie und der Arbeit ausgetauscht. Und abends verfallen immer mehr Menschen dem Social Media Algorithmus, um sich nach ewigem Scrollen wiederzufinden, ohne genau zu wissen, welche Inhalte sie gerade konsumiert haben. Die Wissenschaft warnt vor einem "Zu viel" der Handynutzung aufgrund gesundheitlicher Folgen: Angefangen von Stress bis hin zu Depression wird besonders unsere physische Gesundheit von der Handynutzung beeinflusst. Aber auch erhöhter Bluthochdruck und daraus resultierenden Folgeerkrankungen, da durch das Handy weniger Zeit für Bewegung und Sport bleibt, wird von der Wissenschaft beobachtet. Und dennoch ist das Handy für viele nicht mehr wegzudenken; mehr als 2/3 der Österreicherinnen und Österreicher können sich laut dem Statista Research Department kein Leben ohne Handy vorstellen. Erleben wir eine kollektive Handysucht? Welche Auswirkungen hat diese auf unser Leben und unsere Gesundheit? Was kann man tun, um wieder mehr analog zu leben, und gibt es Strategien, um den gesunden Umgang mit Smartphones zu fördern? Siegfried Meryn tritt einen Schritt zurück und diskutiert diese und weitere Fragen gemeinsam mit Oliver Scheibenbogen, Psychologe, Wiener Anton Proksch Institut, Anna-Sophie Standl, ehemalige Bloggerin und diplomierte Mentaltrainerin, sowie Tristan Horx, Zukunfts- und Trendforscher.
17:45
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:15
19:00
Die Zahnradlok ist angehängt, nun geht es steil bergauf zum höchsten Punkt der Reise auf dem 2.033 Meter hohen Oberalppass. Im Winter ist die Passstraße gesperrt und der rote Glacierexpress schlängelt sich durch eine einzigartige Gebirgslandschaft. Ab und zu ist die Strecke über den Oberalppass auch für den Zug gesperrt. Dann beginnt morgens um fünf Uhr für Guido Monn der Arbeitstag. Er ist für die Streckensicherheit verantwortlich und überwacht ein Schleuderteam bei der Schneeräumung. Oben am Pass wartet bereits ein Hubschrauber der Lawinenwacht. Gemeinsam mit einem Sprengmeister werden nun vom Helikopter aus Gefahrenstellen ausgemacht und sodann gesprengt. Am Vormittag kann der Oberalppass wieder frei gegeben werden und die Reisenden bringt der Zug nach Andermatt im Kanton Uri. Andermatt ist ein kleines Städtchen am Fuße des Gotthardmassivs und war einst eine wichtige Garnison in der Schweiz. Durchs Urserental fährt der Zug weiter Richtung Furkapass. In Realp verschwindet der Glacierexpress im Jahr 1982 erbauten Furka-Basistunnel. In den ersten fünf Jahrzehnten fuhr der Zug über die Furka-Bergstrecke, von wo aus man den namensgebenden Rhonegletscher, den Glacier, sehen konnte. Mit dem neuen Tunnel wurde die Bergstrecke gesperrt. Eisenbahnfreunde haben sich daraufhin daran gemacht, diese Strecke zu erhalten und zu betreiben. Es sind sogenannte Fronis der Dampffreunde Furka-Bergstrecke. Es handelt sich um Fronarbeiter, weil sie unentgeltlich an der Strecke arbeiten und jedes Jahr die alte Bergstrecke vom Schnee befreien. Etwas weiter oben kann man eine technische Meisterleistung beobachten, den Aufbau der Steffenbachbrücke, einer Klappbrücke, die jedes Jahr auf- und abgebaut wird, um im Winter einer Lawine Platz zu lassen. Heute fahren im Sommer die Dampffreunde Furka-Bergstrecke mit Dampfzügen über den Berg. Den Rhonegletscher kann man allerdings auch bei diesen Fahrten nicht mehr sehen. Er hast sich stark zurückgezogen und allein im letzten Sommer acht Meter Dicke verloren. In Oberwald steigen die Zuschauer wieder um in den Glacierexpress und passieren die Grenze zum Kanton Wallis. Gemächlich geht es nun bergab die letzten Kilometer bis nach Brig im Rhonetal.
19:30
Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.
19:55
In den 1960er-Jahren kreierte der Drehbuchautor Gene Roddenberry - inspiriert von der Idee eines Autorenkollegen - den Warp-Antrieb für die TV-Serie "Star Trek". Diese Antriebstechnologie basiert auf Einsteins Theorie, wonach Raum und Zeit gekrümmt werden können, um schnelle Raumreisen zu ermöglichen. Anja Reschke zeigt in "Wissen vor acht - Zukunft", wo die Fiktion reale Forschung inspiriert hat und warum es trotzdem noch etwas dauern kann, bis wir in Warp-Geschwindigkeit durchs All reisen werden.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Wer einmal in die Mühlen der Inquisition geriet, kam kaum je wieder unbeschadet heraus. Eine von vielen, auf die das zutrifft, ist die Mutter des berühmten Mathematikers Johannes Kepler, Katharina. Durch eine Verleumdung beschuldigt, stand sie Prozess und Folter durch, überlebte ihren Freispruch aber nur kurz. Es ist nur eine Geschichte von vielen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, der Europa verheerte und entvölkerte. Rund um Kepler, der in Graz, Linz und Prag gewirkt hat, erzählt Folge sieben der Doku-Serie den langen Weg unserer Gesellschaft hin zu Menschlichkeit und gegenseitiger Toleranz. Aufwändige Spielszenen geben die ganze Dramatik von Keplers Leben wieder und lassen uns in eine Welt eintauchen, die uns zum Glück heute fremd ist. Große Momente und einschneidende Ereignisse haben den Verlauf der österreichischen Geschichte ebenso beeinflusst wie Ideen, Gedanken und gesellschaftliche Umwälzungen. Die auf 40-Teile angelegte Dokumentarreihe "Österreich - Die ganze Geschichte" erzählt die Historie des Landes von den Anfängen bis in die Gegenwart und beleuchtet die großen Fragen der jeweiligen Epoche. Presenter Andreas Pfeifer erläutert im Digitalstudio mit animierten Grafiken, wie Österreich zu dem geworden sind, was es heute ist. Mariella Gittler sucht Schauplätze auf, an denen das Damals das Heute berührt. Aufwendige Spielszenen führen zurück zu den großen Momenten im Werden Österreichs.
21:00
Die Pest des Jahres 1679 gilt als eine der schwersten Zäsuren, die Wien erlitten hat. Über die Häfen und von Südosten her wurde die Seuche eingeschleppt und forderte mindestens zwölftausend Tote in der Stadt, wahrscheinlich in der Dunkelziffer noch einmal viel mehr. Während das Kaiserhaus mit großem Tross nach Mariazell eilte, um dort zu beten - und vermutlich die Seuche dorthin gleich mitbrachte - blieb ein Mann mit umfassender kaiserlicher Vollmacht in Wien, der die ganze Sache richten sollte: der Pestarzt Paul de Sorbait. Sein Wirken kann man radikal und drakonisch nennen, er schreckte auch vor der Todesstrafe nicht zurück, wenn etwa Ärzte Pestleichen plünderten. Aber sein "Management" brachte es zustande, die Ausbreitung der Krankhei mit den damaligen Mitteln einzudämmen. Es war ein rational geführter Kampf gegen eine Seuche, gegen die die Menschen lange nur auf Glockengeläut und Prozessionen vertraut hatten, wie der achte Teil der Doku-Serie zeigt. Große Momente und einschneidende Ereignisse haben den Verlauf der österreichischen Geschichte ebenso beeinflusst wie Ideen, Gedanken und gesellschaftliche Umwälzungen. Die auf 40-Teile angelegte Dokumentarreihe "Österreich - Die ganze Geschichte" erzählt die Historie des Landes von den Anfängen bis in die Gegenwart und beleuchtet die großen Fragen der jeweiligen Epoche. Presenter Andreas Pfeifer erläutert im Digitalstudio mit animierten Grafiken, wie Österreich zu dem geworden sind, was es heute ist. Mariella Gittler sucht Schauplätze auf, an denen das Damals das Heute berührt. Aufwendige Spielszenen führen zurück zu den großen Momenten im Werden Österreichs.
21:45
Immer wieder beherrscht Taiwan die Schlagzeilen wegen einer drohenden Invasion durch die Volksrepublik China. Fernab ab der Weltpolitik bereisen wir Ilha Formosa, die schöne Insel - wie Taiwan einst genannt wurde, mit dem Zug und erleben die atemberaubende Landschaft und Natur der Insel im Westpazifik. Das taiwanesische Streckennetz ist wie ein Kreis um die Insel gelegt und lädt daher besonders zu einer Entdeckungsreise mit dem Zug ein. Unsere Rundreise beginnt in Taiwans quirliger Inselhauptstadt Taipeh. Unterwegs machen wir Halt in Houtong, einem Dorf, das für seine Katzen berühmt ist. Auf der Pingxi-Linie fährt der Zug in gemächlichem Tempo weiter vorbei an Bächen und Wasserfällen nach Shifen. Sobald der Zug die Gleise passiert hat, lassen junge Liebespaare Himmelslaternen aufsteigen, auf denen sie Kinderwünsche niedergeschrieben haben. Weiter geht es an der Ostküste Richtung Hualien.
22:30
Bereits die ersten Sekunden des Films legen die Stimmung in diesem Film fest. Da ist eine alte Frau mit krummem Rücken, bekleidet mit einer Kittelschürze, die einen riesigen Korb mit Holz eine steile hölzerne Treppe hinaufwuchtet. Mitleid und Sorge kommen bei diesen Bildern jedoch nicht auf, denn man sieht ganz eindeutig: Diese Frau ist zäh, sie lässt sich nicht unterkriegen, sie will das schaffen und sie schafft das auch. Man muss überhaupt viel "schaffen" dort oben auf der Schwäbischen Alb, und das gilt eben auch für Marie Walz und Klara Walz. Marie, die Achtzigjährige besorgt den Haushalt. Die Treppe zur Wohnung ist deshalb so steil, weil diese sich im oberen Stück einer uralten Mühle befindet. Das Wasserrad treibt ein Sägewerk an. Der Fluss ist die Lauchert, ein linker Nebenfluss der Donau, die Walz-Mühle liegt circa 30 südlich von Tübingen droben auf der Alb. Klara, die Siebzigjährige, ist die Chefin der Mühle. Die Kunden, die dort ihr Holz zuschneiden lassen, sprechen voll Hochachtung von ihr. Marie und Klara leben in bescheidenen Verhältnissen. Meistens sieht man sie arbeiten, schwer arbeiten. Aber sie sagen: Wer zufrieden ist, der ist gesund. Am Sonntag entknotet Klara ihre Haare, legt ihre dritten Zähne in den Mund, zieht sich ordentlich an und radelt dann in die Kirche zum Gottesdienst. Warum sie beide nie geheiratet haben und fortgegangen sind von der Mühle, dem Familienerbe? Sie geben darauf durchaus Antwort. Am Ende hat man als Zuschauer tiefen Respekt vor diesen beiden Schwestern. Ein eindrücklicher Film. Und Gott sei Dank ist der Film untertitelt, man würde sonst nicht sehr viel verstehen, denn die beiden sprechen logischerweise massiven Dialekt. Und noch etwas: Der Film porträtiert mit vielen phantastischen Kameraeinstellungen auch ein technisches Denkmal, allerdings eines, das noch in Betrieb ist, in dem noch gearbeitet wird.
23:15
Schwestern halten zusammen. Nach außen. Im Binnenverhältnis sieht die Sache oft anders aus. 1986 drehte Juliane Schuhler für den BR einen Dokumentarfilm über das Verhältnis zweier Schwestern zueinander: Katinka ist 17 Jahre alt, ihre Schwester Mira 14 Jahre. Sie wohnen mit ihren Eltern in München. Juliane Schuhler kommt ihren aufgeweckten und grundsympathischen Protagonistinnen sehr nahe: Es geht um Konkurrenz, Eifersucht, und andere Erfahrungen. Dazu gibt es diverse Statements aller Familienmitglieder über ihr Verhältnis zueinander. Beispiele für typische Probleme von Schwestern sind: Die schmerzhafte Erfahrung der Älteren, viel Liebe der Eltern an die kleinere Schwester verloren zu haben und die Neigung der Jüngeren, vieles in Opposition zur älteren Schwestern zu entscheiden. Diese Situation, dieses Verhältnis zueinander und jeweils zu den Eltern prägt oftmals Schwestern sehr stark. Katinka ist Vorkämpferin in vielen Dingen, aber auch verschlossen, d. h. sie sondert sich gerne ab. Demgegenüber findet Mira zu anderen Menschen ganz leicht Kontakt, alles, was sie macht, scheint ihr in den Schoß zu fallen. Auch in dieser Familie haben alle vier, die beiden Schwestern und die Eltern, ganz unterschiedliche Vorstellungen in Sachen Erziehung.
23:45
Sie treffen sich regelmäßig bei Kaffee und Kuchen und unterhalten sich über "damals" und natürlich auch über die heutigen kleinen und großen Probleme. Roswitha Ziegler und Niels-Christian Bolbringer porträtieren in ihrem Film aus dem Jahr 1977 vier Schwestern zwischen siebzig und achtzig, deren Kinderzeit um die Jahrhundertwende begann. Marta, Gertrud, Louise und Gretel sind in einer gutbürgerlichen Familie in Hamburg groß geworden, jede hat eine andere Entwicklung durchgemacht. Gemeinsam ist ihnen die Erinnerung an den patriarchalischen Vater geblieben, an die verständnisvolle Mutter und das Verhältnis untereinander. Die beiden Filmemacher lassen in ihrem Dokumentarfilm die vier Schwestern ausführlich zu Wort kommen. In Form von vier Einzelporträts führt der Film, ausgehend von den heutigen Lebensumständen, zurück in eine Zeitepoche, die sich vom Kaiserreich über die Weimarer Republik, das Dritte Reich bis zur Bundesrepublik spannt. Die Reflexionen der Schwestern - unterstützt von Fotos aus ihrem Leben - vermitteln Einblicke in den gesellschaftlichen Hintergrund der damaligen Zeit. Es geht dabei um das Verhältnis der Bürgertöchter zu ihren Männern, die doppelte Moral der bürgerlichen Schichten in der wilhelminischen Zeit, die Wandervogelbewegung und das Leben in den anderen Jugendgruppen. Auch die Berufsstätigkeit der Frau, ihre Selbstständigkeit, ihre gesellschaftliche Situation spielen eine Rolle und der Versuch, sich aus einer sehr engen, fast isolierten Lebensform zu befreien.
00:30
Jeder kennt die Geschichte um Richard Löwenherz, aber kaum jemand weiß, was das für ihn gezahlte Lösegeld in Österreich alles bewirkt hat. Und auch nicht, welche Rolle die Kreuzzüge bei Österreichs Werden als Land gespielt haben. "Österreich - die ganze Geschichte" heißt die neue 40-teilige Serie, deren erste Staffel diese Weihnachten startet. In einer hochwertigen und umfassenden Aufarbeitung erzählt ORFIII die Historie unseres Landes von den Anfängen an. Moderator Andreas Pfeifer erläutert im Digitalstudio mit animierten Grafiken, wie wir zu dem geworden sind, was wir heute sind. Mariella Gittler sucht Schauplätze auf, an denen das Damals das Heute berührt. Aufwendige Spielszenen führen zurück zu den großen Momenten im Werden Österreichs. In Folge eins geht es um die Rodungen in Österreichs Urwald und den Beginn der heimischen Infrastruktur, die sich im Mittelalter parallel zur Kreuzzugszeit vollzogen
01:15
Jeder kennt die Geschichte um Richard Löwenherz, aber kaum jemand weiß, was das für ihn gezahlte Lösegeld in Österreich alles bewirkt hat. Und auch nicht, welche Rolle die Kreuzzüge bei Österreichs Werden als Land gespielt haben. "Österreich - die ganze Geschichte" heißt die neue 40-teilige Serie, deren erste Staffel diese Weihnachten startet. In einer hochwertigen und umfassenden Aufarbeitung erzählt ORFIII die Historie unseres Landes von den Anfängen an. Moderator Andreas Pfeifer erläutert im Digitalstudio mit animierten Grafiken, wie wir zu dem geworden sind, was wir heute sind. Mariella Gittler sucht Schauplätze auf, an denen das Damals das Heute berührt. Aufwendige Spielszenen führen zurück zu den großen Momenten im Werden Österreichs. In Folge eins geht es um die Rodungen in Österreichs Urwald und den Beginn der heimischen Infrastruktur, die sich im Mittelalter parallel zur Kreuzzugszeit vollzogen
02:00
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
02:15
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
02:40
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:00
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:15
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.