16:00
16:30
16:45
17:30
Eine Premiere: Ali Güngörmüs kocht in einer Kirche! Eingeladen hat ihn Elisabeth Felber aus Knüllwald-Remsfeld, die das Gebäude, das nicht mehr als Gottesdienstraum genutzt wird, erst während der Corona Zeit mit ihrem Mann gekauft und umgebaut hat. Jetzt will sie dort Events veranstalten - als begeisterte Köchin natürlich hauptsächlich kulinarische Abende. Und weil die Familie ihres Mannes, mit dem zusammen sie einen Parkettladen betreibt, aus der Schweiz kommt, serviert sie Ali "Zürcher Geschnetzeltes". Wie wird er das Gericht neu und anders interpretieren? Woher auf dem Land die Zutaten bekommen? Und schafft es Ali, seine Gastgeber von seiner Variante dieser Spezialität aus der Zürcher Regionalküche zu begeistern?
18:15
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:45
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Hoch im Norden Deutschlands, direkt an der dänischen Grenze, liegt die Flensburger Förde - eine Urlaubsregion mit maritimem Flair und skandinavischer Gemütlichkeit. Das Besondere ist ihre spannende Geschichte: Mal waren die Gebiete an der Ostsee dänisch, mal deutsch. Tamina Kallert ist auf der Suche nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Kulturen. Das bäuerliche Erbe der Region erkennt sie auf Landgut Oestergaard, das vor dem dänischen Einfluss "Ostenhof" hieß. Vornehm wird es auf Schloss Gücksburg: Eine echte Prinzessin übernimmt die Führung. In Holnis, dem nördlichsten Zipfel Deutschlands, probiert Tamina Kallert die Gemüsesuppe Schnüüsch, die jenseits der Grenze Snyjk heißt. Auf ihrer Route liegt auch das Museums-Dörfchen Unewatt, der Gespensterwald im Naturschutzgebiet Geltinger Birk, Schloss Gravenstein, Sommersitz der dänischen Königsfamilie, und natürlich Flensburg, die "Rum-Stadt". Eine echte Prinzessin führt durch Schloss Glücksburg Christian IX. regierte im 19. Jahrhundert als König von Dänemark auf Schloss Glückburg. Weil er seine Kinder in fast alle regierenden Königshäuser verheiratete, gilt er als der "Schwiegervater Europas". Das Schloss ist heute ein Museum. Aber in der Vorburg lebt noch ein Mitglied der herzoglichen Familie: Elisabeth Prinzessin zu Ysenburg und Büdingen gibt Tamina Kallert eine persönliche Führung durch das Wasserschloss - inklusive Badezimmer und Schlafgemächer. Der dänische Gendarmenpfad: Ein Wanderweg mit Geschichte Der Gendarmenstien verläuft 74 Kilometer entlang der dänischen Küste und gilt als der schönste Wanderweg der Region. Wo einst dänische Gendarmen an der Staatsgrenze patrouillierten, zeugen heute Denkmäler und Museen vom wechselvollen Verhältnis von Dänen und Deutschen. Nahe Sonderburg liegt die Düppeler Mühle: Hier fand die entscheidende Schlacht des deutsch-dänischen Krieges 1864 statt, als große Gebiete Dänemarks an Preußen gingen. Flensburg - Rum-Stadt mit maritimem Flair Unter dänischer Krone wurde Flensburg wohlhabend: Die Kaufleute verdienten viel Geld mit Erzeugnissen aus ihren Kolonien - vor allem mit Zucker, der in ihrer Heimat zu Rum verarbeitet wurde. Die dunkle Geschichte ihrer Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert wird im Schifffahrtsmuseum der "Rum-Stadt" lebendig. Einen Blick in die maritime Vergangenheit gewähren die historischen Schiffe im Hafen, darunter ein Salondampfer von 1908, der immer noch in See sticht
21:00
Der erste Teil der Dokumentation mit dem Titel "Bedürfnis und Begierde" beginnt mit der kosmischen Geburt der Bausteine des Lebens. Der Fokus liegt auf den lebenswichtigen Elementen Natrium und Stickstoff. Dem Natriumchlorid, Kochsalz, haftet zwar ein schlechter Ruf an, doch ohne Natrium können die menschlichen Körperzellen nicht arbeiten. In den salzigen Urozeanen, der Wiege des Lebens, herrschte an Natrium kein Mangel, an Land ist es dagegen rar. Landtiere empfinden daher einen "Salzhunger" und suchen aktiv danach: Gorillas ernähren sich vorwiegend von Pflanzen, die jedoch praktisch frei von Natrium sind. Daher sind sie verrückt nach verrottendem Holz, denn es enthält etwas Salz, mit dem sie ihren Natriumbedarf decken können. Die Evolution hat den Geschmack von lebenswichtigen Elementen mit einer Belohnung verknüpft, dem Genuss. Das gilt auch für die Aufnahme von Stickstoff. Als Baustein von Zellbestandteilen wie Proteinen und der DNA ist Stickstoff ebenfalls lebenswichtig. Obwohl gasförmiger Stickstoff das häufigste Element der Atmosphäre ist, können Tiere ihn nur über die Nahrung zuführen. Um sicherzustellen, dass dies in ausreichender Menge geschieht, hat die Evolution Rezeptoren für "umami" ersonnen, japanisch für "Wohlgeschmack". Diese schwer in Worte fassbare Geschmacksnote wird mit Genuss belohnt. Hervorgerufen wird sie unter anderem von Glutamat; der Geschmacksverstärker zeigt also Stickstoff an. Er kommt in vielen Lebensmitteln vor und gute Köche versuchen stets zur Freude der Gäste, möglichst viel umami aus den Gerichten herauszukitzeln.
21:45
Der menschliche Geruchssinn wird oft unterschätzt, seine Bedeutung häufig erst erkannt, wenn er, beispielsweise durch Krankheit, beeinträchtigt ist. Wie beeinflussen uns Gerüche? Woher kommen Vorlieben und Abneigungen und welche Rolle spielt der Geruch in der Liebe? Diese und viele weitere Fragen bespricht Andrea Lauterbach mit ihren Gästen. Dr. Andrea Büttner ist Lebensmittelchemikerin und Professorin für Aroma- und Geruchsforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Außerdem leitet sie das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung. Unter anderem erforscht sie, wie der Geruchssinn funktioniert und wie Aromen und Gerüche unser Leben und Handeln prägen. Die Psychologin Dr. Jessica Freiherr ist Professorin für Neurowissenschaften der sensorischen Wahrnehmung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und ebenfalls für die Fraunhofer-Gesellschaft tätig. Sie erklärt, warum Gerüche so eng mit Erinnerungen und Emotionen verbunden sind und auch zwischenmenschliche Beziehungen beeinflussen können.
22:15
Der zweite Teil der Dokumentation mit dem Titel "Genuss und Gefahr" beleuchtet die Gegenpole von süßem und bitterem Geschmack. Zucker kommt in der Natur kaum in höherer Konzentration vor, denn er ist für die Pflanzen nur energieaufwendig herzustellen. Kein Wunder also, dass Tiere eine angeborene Vorliebe für diesen leicht verdaulichen Energieträger haben. Mithilfe ihrer Süßrezeptoren können sie noch die winzigsten Mengen Zucker in der Nahrung aufspüren. Zucker diente als harte Währung in einer evolutionären Erfolgsstory: Vor Millionen Jahren begann die Koevolution von Blütenpflanzen und Primaten. Die Pflanzen fingen an, Tiere für den Transport ihrer Samen mit zuckerhaltigem Fruchtfleisch zu entlohnen. Als Spediteure verfrachteten sie die Samen im Darm an eine günstige Stelle. Doch der Handel lief nicht immer fair ab. Zu den cleversten Betrügerinnen gehört die westafrikanische Oubli-Pflanze. Ihre Früchte schmecken extrem süß, doch die Süße wird von einem für die Pflanze billig erzeugten Protein ohne Nährwert hervorgerufen. Während Hunderten von Millionen Jahren wurden das Pflanzen- und das Tierreich zu Partnern. Doch es gibt auch eine Schattenseite: Es kam zu einem erbitterten Wettrüsten zwischen den beiden Reichen, da die ersten Landtiere häufig Pflanzenfresser waren. Daraufhin entwickelten die Pflanzen eine chemische Abwehr: Gifte. Sie schmeckten meist bitter und so antworteten die Tiere mit Rezeptoren für den bitteren Geschmack. Doch Bitterkeit hat auch eine gute Seite, denn sie kann ein Hinweis auf arzneilich wirksame Stoffe sein.
23:00
Edith Walter erlebt den Krieg als Spiel. Ihr Vater arbeitet in den Sommermonaten als Chauffeur von Hermann Goering in Bad Gastein. Aber sie erinnert sich sehr genau an die Stimmung im Vorkriegswien, als sie im Raimundhof aufgewachsen ist und erlebt hat, wie die ersten Kinder aus den Schulen deportiert wurden, während sie von ihrer Mutter für den Führer hübsch gemacht wurde, um ihm zuzuwinken und Blumen zu überreichen. Ihre Enkelin Valerie Schieder stößt immer wieder an die Grenzen dessen, was sie sich vorstellen kann. Die nationalsozialistische Gesinnung mancher Familienmitglieder kann sie genau so wenig nachvollziehen, wie das Mitläufertum. Trotzdem versucht sie, nicht zu verurteilen. Spannend.
23:50
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
00:20
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
00:35
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
01:05
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
02:05
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:20
Spektakuläre Bilder aus dem All, teilweise in HD Qualität, zeigen die Erde in atemberaubenden Einstellungen. Einmalige Bilder, wie sie bis dato noch nie im deutschen Fernsehen zu sehen waren.
03:20
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:35
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:35
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:50
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.