15:15
Grazia Donateo ist Dirigentin des kommunalen Blasorchesters, also der banda municipale, von Surbo in Apulien. Klaus Voswinckel hat sie für den Bayerischen Rundfunk bei den Auftritten ihrer Banda auf Patronatsfesten in verschiedenen Gemeinden in Apulien porträtiert. Sie war damals die erste weibliche Maestra in ganz Süditalien und die Bande spielte unter ihrer Leitung ganz wunderbar.
16:00
Der leider viel zu früh verstorbene Regisseur Florian Furtwängler und der Soziologe, Autor, Übersetzer und Italienkenner Peter Kammerer porträtierten 1985 in einer Koproduktion von NDR und WDR die Arbeitsplatzsituation in Monopoli, einer kleinen Stadt zwischen Bari und Brindisi im süditalienischen Apulien. Zu dieser Zeit kamen die ersten "Gastarbeiter" aus Deutschland und der Schweiz wieder zurück in ihre Heimat. Manche hatten so viel Geld gespart, dass sie sich in der Heimat nun ein Häuschen kaufen oder bauen konnten.
16:45
Der junge Giovanni di Lorenzo entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer als Reiseführer im Film von Marc Delestre und Beate Kühn nach Lecce in Apulien. Lecce liegt tief unten im "Absatz" des italienischen Stiefels, also weit im Süden. Di Lorenzo zeigt die Stadt, erzählt über deren wechselvolle Geschichte und über den Dialekt, den man dort spricht. Und er besucht z.B. eine Konditorei und lässt sich zeigen, was eine Pizza im Stile von Lecce ist: das sind heiß gegessene Rustici, ein Blätterteig mit Bechamelsauce.
17:15
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Im Karlsruher Zoo ist er ein Star. Mika, der kleine Eisbär. Ein Jahr alt, setzt er schon Zeichen für den Artenschutz: Als limitierte Klein-Skulptur in Ton, geformt von der Bildhauerin Irmela Maier. Überlebensgroß gibt es ihn auch, als Urs. Trocken und gebrannt wird er als Tonskulptur im Karlsruher Zoo aufgestellt. In bester Gesellschaft von Panda, Elefant, Flusspferd, Pinguin und Giraffe. Dieser Film erzählt von Urs und Irmela, vom Karlsruher Zoo und dessen einzigartigem Kunst- und Artenschutzprojekt.
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Man muss nicht, aber man sollte und könnte und will es vielleicht wissen: warum Antonio Giacomo Stradivari den Ahornbaum so sehr liebte. Oder dass der Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist. Oder dass der Fliegenwagwurz zur Familie der Orchideen gehört ... das alles und noch viel mehr enthüllt die 52-teilige Serie "Vom Ahorn bis zur Zwiebel - Pflanzen in unserer Umgebung". Sie lehrt Pflanzen nach ihrer Wuchsform zu unterscheiden oder die charakteristischen Merkmale. z.B. eines Laubbaumes, zu erfassen. Sie informiert über Heilkraft, Nutzwert oder Herkunft der einzelnen Pflanzen und wird so zu einem 52-teiligen "Pflanzen-Bilderbuch" in 5-Minuten-Kapiteln, mit wunderschönen Naturaufnahmen, aufwändigen 3D-Animationen und raffinierten Zeitraffereffekten.
19:15
Daniel ist zurück! Vor über drei Jahren hat er sich gegen eine Therapie entschieden und ist stattdessen mit dem Rad um die halbe Welt gefahren. Jetzt ist er wieder da und wir sprechen mit ihm über seine absoluten Tiefphasen nach seiner Radreise - inklusive wiederkehrenden Depressionen und sozialen Ängsten. Wie geht man damit um, wenn die dunklen Phasen zurückkommen und kleine Aufgaben plötzlich riesig erscheinen? Diese Folge ist der erste Teil unserer Reihe rund um Depressionen. Wir wollen uns anschauen, wie man mit dieser Erkrankung lebt und ob man sie ein für alle Mal überwinden kann. Daniel erzählt von seiner schweren Zeit, seiner Teilnahme bei The Race und wie er versucht, in Finnland und durch Meditation neue Kraft zu finden.
19:30
Keine Seuche hat die Menschheit so sehr in Angst und Schrecken versetzt wie die Pest. Als "Schwarzer Tod" wütete die Pest im 14. Jahrhundert in Europa und entvölkerte ganze Landstriche - 25 Millionen Menschen fielen ihr zum Opfer. Die Pest hat Europa entscheidend geprägt. Die Bevölkerung sank um ein Drittel und viele Menschen flohen vor der Seuche. Sündenböcke wurden gesucht, es kam mehrfach zu Judenpogromen. Manche Menschen genießen angesichts des stets drohenden Todes hemmungslos das Leben, die anderen suchten Trost in der Religion. Das Beispiel Pest zeigt, wie man bis zum Mittelalter mit Krankheiten umgeht und welche Vorstellungen man von deren Entstehung hat. Welchen Einfluss diese Seuche auf Kultur und Gesellschaft hatte, zeigen Kunstwerke und erzählen Medizin- und Kunsthistoriker in Interviews. In Rückblenden erfährt der Zuschauer die Geschichte der Seuche "Pest". Dennoch ist die Pest keineswegs besiegt. In ärmeren Ländern tritt sie immer wieder auf. So etwa 1994 in Indien, 2006 im Kongo oder 2008 in Uganda. Aber auch in den USA müssen Ärzte heute noch gegen die Pest kämpfen. Die Seuchen Cholera und Typhus werden in dieser Folge ebenfalls vorgestellt. Dabei wird klar, dass vieles was uns heute selbstverständliche Infrastruktur ist, erst im Kampf gegen die großen Seuchen eingeführt wurde. Erst als Robert Koch 1883 den Choleraerreger entdeckt und beweist, dass er vor allem verunreinigtes Wasser übertragen wird, verbessern viele Städte ihr Trinkwassersystem. Doch bis heute leben viele Menschen unter katastrophalen hygienischen Bedingungen. An vielen Orten dieser Welt kann jederzeit eine Cholera- oder Typhusepidemie ausbrechen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Neufundland war schon immer etwas anders als der Rest Kanadas. An sechs verschiedenen Orten in dieser gewaltig schönen Region mit besonderen Menschen hat ein kanadisches Team gedreht. Küstenstädte, die keine Straßenanbindung haben und nur mit dem Schiff zu erreichen sind. "Iceberg Wranglers", die keine Wildpferde, sondern Eisberge mit dem Lasso fangen. Und die landesweit höchste Dichte an Dichtern. Neufundland ist erst seit 1949 eine Provinz Kanadas und war schon immer etwas anders als der Rest des Landes. Eine äußerst geschichtsträchtige Region: Hier wurde Amerika wirklich von den Europäern entdeckt, denn in Neufundland liegt die berühmte Wikingersiedlung, die 500 Jahre vor Columbus gegründet wurde. Aber vielleicht waren ja gar nicht Leif Eriksson und seine Truppe die ersten Europäer, sondern sogar die alten Römer? Eine antike römische Amphore, aufgetaucht im Fischernetz gleich vor der Küste, sorgt für wilde Spekulationen. Ein Hobbyhistoriker und Comedian begibt sich auf Spurensuche. Überhaupt, Comedians: Nirgendwo in Kanada gibt es statistisch gesehen mehr Comedians und Autoren als ausgerechnet in der rauen, felsigen und einsamen Küstenwelt Neufundlands. Ist eben ein sehr besonderer Menschenschlag, ein bisschen verrückt und mit sehr viel Humor. Braucht man auch, wenn das Versorgungsschiff mal wieder tagelang nicht aus dem Fjord herauskommt wegen der unberechenbaren Wetterlage. Der Film stellt liebevoll besondere Menschen in Neufundland vor. Loretta zum Beispiel. Sie spielte als Kind auf Erdwällen, die sich später als archäologischer Fund von Weltgeltung herausstellten, als die erste Siedlung der Wikinger nämlich. Oder Shawn und Andie, auch sie eine Comedienne, die die alte Tradition des Boil up neu interpretieren: beste Küche ausschließlich aus wild wachsenden Pflanzen und Kräutern. Sie werden an der dramatischen Felsenküste gesammelt und dann direkt am Strand zubereitet. An ihm ziehen die Eisberge aus der Arktis vorbei, die Edward buchstäblich mit dem Lasso einfängt. Nichts ist reiner als das Zehntausende Jahre alte gefrorene Süßwasser, das er an Getränkehersteller liefert. Aber er muss den richtigen Eisberg erwischen, einen, der sich nicht urplötzlich um die eigene Achse dreht und seinen kleinen Schlepper zerschmettern könnte. Darren schließlich sorgt in dem vom Hinterland abgeschnittenen Küstenort Francois für den Strom. Und dabei stolpert er schon mal über seinen Hund auf den Hauptschalter. Aber dass eine Weile nichts mehr geht, bringt die Menschen hier nicht aus der Ruhe. Das Leben in Neufundland ist eben etwas gelassener als anderswo in Kanada.
21:00
Sieben Jahre. Sechs Lebensräume. Ein Planet. Die zweiteilige Dokumentation zeigt eindringlich sechs der am meisten bedrohten Ökosysteme unserer Erde. Über einen Zeitraum von sieben Jahren wird die Entwicklung dieser gefährdeten Lebensräume begleitet und dokumentiert. Dabei entsteht ein einzigartiges globales Porträt beeindruckender Veränderungen und der Hoffnung auf rettende Lösungen. Denn Forscher, Naturschützer und Anwohner suchen unermüdlich nach Ideen, um nicht nur diese Lebensräume zu retten, sondern unseren ganzen Planeten. Onçafari ist ein einzigartiges Ökotourismus-Projekt. An Menschen gewöhnte Jaguare locken Touristen aus aller Welt an. Die Einnahmen halten die Bauern davon ab, die Jaguare zu töten. Und sie finanzieren die Erforschung der scheuen Raubtiere, die ihren Artgenossen in ganz Südamerika zugutekommt. Das Siam-Krokodil galt als ausgestorben. Doch unter dem Schutz einer indigenen Gemeinde im Kardamomgebirge könnten einige Tiere überleben. Seitdem versucht ein internationales Projekt, die Raubtiere zu züchten und auszuwildern. Nun werden die ersten Exemplare mit einem Peilsender versehen, um mehr über diese kaum erforschte Tierart zu erfahren. Die schwerste Dürre seit 40 Jahren bedroht das Leben in der kenianischen Savanne. Als Folge geraten Menschen und Elefanten immer öfter aneinander. Um die oft tödlichen Konflikte zu vermeiden, versuchen Naturschutzorganisationen, die Elefanten mit kreativen Maßnahmen davon abzuhalten, auf die Farmen der Bauern zu gelangen.
21:50
Feuchtgebiete gehören zu den besonders bedrohten Lebensräumen. Sie gehen derzeit dreimal schneller verloren als Wälder. Dort, wo es aber noch versteckte Weiher, verwunschene Quellen und nasse Wiesen gibt, findet sich eine erstaunliche Artenvielfalt. Libellen, Kreuzottern, Salamander und viele andere bedrohte Pflanzen und Tiere brauchen genau diese Welt zwischen trocken und nass. Libellenlarven leben bis zu vier Jahre im Wasser, bevor sie schlüpfen. Während dieser Verwandlung sind sie sehr verletzlich. Denn sie können nicht mehr zurück ins Wasser, aber sie können auch noch nicht fliegen. Auch die scheue Kreuzotter findet in naturnahen Feuchtgebieten Rückzugsräume, in denen sie sonnenbaden, jagen und überwintern kann. Der Feuersalamander wiederum liebt schattige, feuchte Wälder mit quellfrischen Bächen - Bedingungen, wie sie nur noch selten zu finden sind. Viele Feuchtgebiete sind bedroht: durch Entwässerung, Bebauung und Klimawandel. Ihr Schutz ist essenziell. Nicht nur für seltene Tierarten, sondern auch für uns Menschen. Denn Feuchtgebiete speichern Wasser, reinigen es und bieten natürlichen Hochwasserschutz.
22:20
Niedrigwasser bereits im Juli Die Klimakrise macht vor dem Rhein nicht halt. Und das hat Folgen. Wer darf das immer knapper werdende Wasser im Sommer nutzen? Erste Konflikte zeichnen sich jetzt schon ab, dabei kann es noch schlimmer werden. Wie können Lösungen aussehen? Wir sprechen über Nutzungskonflikte mit Prof. Dr. Thomas Berger, Agrarökonom von der Uni Stuttgart-Hohenheim. Kaum noch Wasser unterm Bug Für die Binnenschifffahrt bedeutet das Niedrigwasser eine Herausforderung. Ein neuer deutschlandweiter Atlas soll helfen. Kabeljau in Not Der einst so häufige Ostseedorsch leidet unter der Klimakrise. Was kommt nach dem Waldbrand? Wir teasen auf die gleichnamige Doku in der ARD-Mediathe
22:35
23:05
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:35
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.