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TV Programm für ARD-alpha am 13.09.2026

Jetzt

Quarks 18:00

Quarks: Protein: Was der Hype wirklich bringt

Infomagazin

Protein ist plötzlich überall: im Pudding, im Brot, im Riegel, im Pulver. Es soll satt machen, Muskeln wachsen lassen, beim Abnehmen helfen und gesund halten. Ein Nährstoff wird zum Versprechen - und zum Geschäft. Aber wie viel Protein braucht der Mensch wirklich? Während die einen teure Spezialprodukte kaufen, die ihnen kaum nützen, bekommen andere tatsächlich zu wenig davon - oft ohne es zu merken. Wie kommt das? Welches Protein ist das richtige? Und lässt sich der Bedarf auch rein pflanzlich decken? "Quarks" macht den Test: mit normalen Lebensmitteln statt Proteinpulver. Dabei sind Proteine viel mehr als ein Fitness-Trend. Ohne sie keine arbeitenden Muskeln, keine Hormone, keine Verdauung, kein Sauerstofftransport, keine Immunabwehr. Sie steuern Prozesse in den Zellen und entscheiden mit, wie gut unser Körper funktioniert. Auch beim Altern spielen Proteine eine wichtige Rolle. Forschende wollen das nutzen, damit wir länger gesund bleiben. Gleichzeitig entsteht im Labor eine verblüffende Idee: Ausgerechnet CO2, das Gas, das wir vor allem als Klimaproblem kennen, könnte zum Rohstoff für Protein werden. "Quarks" zeigt, was Proteine im Körper alles leisten und wie wir optimal damit versorgt sind.

Danach

Prisma 18:45

Prisma

Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle! 19:00

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle!: Demokratie lernen - was sich an Schulen ändern muss

Reportage

Die Wahlbeteiligung bei der Europawahl 2019 war so groß wie lange nicht. Ein Sieg der Demokratie. Aber auch demokratie- und europafeindliche und nationalistische Parteien erhalten großen Zuspruch. RESPEKT fragt deshalb nach: Wo werden demokratische Werte wie Toleranz, Zivilcourage und ein friedliches Zusammenleben vermittelt? Wo lernen wir eigentlich Demokratie? Moderatorin Christina Wolf macht sich in der Reportage "Demokratie lernen - was sich an Schulen ändern muss" auf die Suche. Zwar lernen bereits Kleinkinder in der Kita ein soziales Miteinander und friedliche Konfliktlösung, danach aber ist erst einmal "Lernpause", wie es Dr. Frank Schiefer nennt, der Didaktik der Sozialkunde an der Uni Würzburg lehrt. "Der einstündige Politikunterricht geht erst ab der 10. Klasse weiter", kritisiert er im Gespräch mit Moderatorin Christina Wolf, die ihn auf dem Weg zum "Schülerparlament" begleitet. Ein Projekt, bei dem wenige ausgewählte Jugendliche aus mehreren Jahrgangsstufen demokratische Mitbestimmung an ihrer Schule üben. Voraussetzung dafür aber sind eine interessierte Schulleitung und vor allem engagierte Lehrerinnen und Lehrer. Das Schülerparlament ist ein Vorzeigprojekt, eine Ausnahme. "Schülerinnen und Schüler verhungern in Sachen Demokratie", so das bittere Fazit von Frank Schiefer. Für die Reportage besucht Moderatorin Christina Wolf auch eine Polizeischule und nimmt dort am Training teil. Polizistinnen und Polizisten repräsentieren und schützen die Demokratie und den Rechtsstaat. Aber wie lernen hier teilweise erst 17- bis 21-Jährige demokratische Grundwerte? "Zu wenig Zeit", "steht nicht im Lehrplan" wird Christina Wolf im Film oft hören. Auch bei ihrer letzten Station an einer Mittelschule in Neunburg erfährt sie: Jugendliche begeistern sich für Demokratie, wenn man sie lässt: Zwei achte Klassen wollen etwas tun gegen Hass im Netz und gegen Fake News. Sie sprayen Toleranz-Graffitis, texten einen Freiheits-Rap, informieren sich in Seminaren über Menschenrechte. Dafür erhalten sie nun einen "Ehrenamtspreis" - das Engagement der Schule und der Jugendlichen für Demokratie und Vielfalt gilt als außergewöhnlich.

Europamagazin 19:30

Europamagazin

Europa

Langweilige Eurokraten, staubtrockene Dossiers, nichts als ältere Herren in dunklen Anzügen? Europa ist ganz anders, auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer bin ich, und wenn ja wie viele, dieser Berliner Sponti-Spruch beschreibt exakt die Herausforderung und die Möglichkeiten eines geeinten Europa. Diesen Prozess begleiten, fremde Mentalitäten und Perspektiven zeigen, will das Europamagazin der ARD. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten spürbar.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Die nervöse Großmacht 20:15

Die nervöse Großmacht

TV-Dokudrama

Wir schreiben das Jahr 1862. Ein vereintes Deutschland, wie wir es heute kennen, existiert nicht. Stattdessen rivalisieren Preußen und Österreich um die Vorherrschaft im 'Deutschen Bund', der lose aus zahlreichen Königreichen und Fürstentümern besteht. Als Ende September 1862 der Junker Otto von Bismarck (Torsten Münchow) zum preußischen Ministerpräsident ernannt wird, ist damit aus heutiger Sicht der Grundstein gelegt für die weitere Entwicklung, in der Deutschland geeint und innerhalb weniger Jahrzehnte zur stärksten Wirtschaftsmacht des Kontinents wachsen wird. In zwei Teilen à 90 Minuten schildert Regisseur Bernd Fischerauer spannend und umfassend den Aufstieg und Fall Bismarcks, die Gründung der deutschen Sozialdemokratie und die allgemeine Gesellschaftsentwicklung eines aufstrebenden Deutschen Reiches, das nur wenige Jahre nach Bismarcks Abdankung den bis dahin schlimmsten Krieg der Menschheitsgeschichte verursachen wird. Beide Teile bilden den chronologischen Beginn der insgesamt zehnteiligen BR-alpha-Dokumentarspiel-Reihe "Vom Reich zur Republik", die sich diesen und weiteren Eckdaten deutscher Geschichte widmet. 'Die nervöse Großmacht' umfasst mit den Jahren 1871 bis 1890 die gesamte Zeit von Bismarcks Reichskanzlerschaft bis zu seiner durch Kaiser Wilhelm II. (Florian Fischer) erzwungenen Abdankung. Nach der Gründung des Deutschen Reiches gilt es für den autoritären Kanzler, sich die unterschiedlichen innen- und außenpolitischen Entwicklungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunutze zu machen, zur Machtsicherung Deutschlands ebenso wie zu seiner eigenen. Bismarcks sicheres politisches Gespür und die Kompromisslosigkeit gegenüber seinen Feinden sind es, die den Kanzler und sein Reich über viele Jahrzehnte an der Spitze der europäischen Politik und Wirtschaft halten. Einerseits gelingt es Bismarck außenpolitisch, sich durch ein ausgeklügeltes Bündnissystem dem Groll der Nachbarstaaten - allen voran das geschlagene Frankreich - zu entziehen und den Frieden auf dem Kontinent zu erhalten. Andererseits rückt er seinen politischen Gegnern im eigenen Land, darunter die Liberalen, die katholische Kirche und ganz besonders die erstarkende Sozialdemokratie, mit aggressiven Erlässen und Gesetzen zu Leibe. Leidtragender ist - neben Bebel und Liebknecht - hier auch der einfache Arbeiter Franz Wölke (Benjamin Kramme) dessen junge Familie die gesamte Härte der Bismarckschen Innenpolitik zu spüren bekommt. Doch die Machtstellung des Kanzlers beginnt zu bröckeln. Nach dem Tod Wilhelms I. und der Thronfolge seines kränklichen Sohnes, der kurz darauf ebenfalls stirbt, wird wiederum dessen Sohn Wilhelm II. deutscher Regent. Dieses Jahr 1888 geht damit in die Geschichte ein als "Dreikaiserjahr". Dem forschen und impulsiven Wilhelm II. ist Bismarcks ausgleichende Bündnispolitik und autoritäres Auftreten jedoch ein Dorn im Auge. Es dauert nicht lange, bis es zum Schlagabtausch zwischen den zwei Machtmenschen kommt... Unter der Regie von Bernd Fischerauer wird die Zeit vor, während und nach der deutschen Reichsgründung mit viel Liebe zum Detail wieder lebendig. Bis in die kleinsten Nebenrollen hochkarätig besetzt, macht das aufwändige und dramatische Dokumentarspiel es sich zur Aufgabe, dem Zuschauer sowohl die historischen Fakten als auch einen Einblick in die Sorgen und Nöte der damaligen, höchst unterschiedlichen Gesellschaftsschichten zu vermitteln. Packender kann Geschichte im Fernsehen nicht sein.

Haesue Lee spielt Walton: Violakonzert 21:45

Haesue Lee spielt Walton: Violakonzert: Das Viola-Finale beim ARD-Musikwettbewerb 2023

Konzert

Im Finale vom Internationalen Musikwettbewerb der ARD am 10. September 2023 spielte Haesue Lee aus Südkorea das Konzert für Viola und Orchester von William Walton, begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Andrew Grams. Die Aufnahme aus dem Herkulessaal der Residenz in München ist eine Produktion von BR-KLASSIK

Alexandra Tirsu spielt Hindemith: Violinkonzert 22:15

Alexandra Tirsu spielt Hindemith: Violinkonzert: 70. ARD-Musikwettbewerb 2021

Klassische Musik

Sie überzeugte nicht nur die Jury, sondern spielte sich auch in die Herzen des Publikums: Beim internationalen ARD-Musikwettbewerb 2021 gewann die moldawische Geigerin Alexandra Tirsu den dritten Gesamtpreis und den Publikumspreis. In der Finalrunde mit dem Symphonieorchester des BR unter der Leitung von Radoslaw Szulc spielte sie das wunderbar erzählerische, melodienfreudige Violinkonzert von Paul Hindemith.

Auf den Spuren von Jacqueline Diffring 22:50

Auf den Spuren von Jacqueline Diffring: Mein Draht zur toten Künstlerin - Anika Keil

Dokumentation

Eine unvollendete Tonarbeit mitten im Raum, lehmige Fingerabdrücke auf dem Telefonhörer, ein Strohhut und eine offene Flasche Champagner. Es ist, als wäre Jacqueline Diffring gerade erst aus ihrem Atelier gegangen. Doch sie starb 2020 mit 100 Jahren. In der Rekonstruktion ihres Ateliers im Mittelrhein Museum Koblenz nimmt die Journalistin Anika Keil die Spur der toten Künstlerin auf. 1920 in Koblenz geboren, musste sie als Tochter eines Juden vor den Nazis fliehen. Anika Keil ist berührt von den kraftvollen abstrakten Skulpturen und will wissen, wer diese Künstlerin war, eine Schülerin des berühmten britischen Bildhauers Henry Moore, die selbst weitgehend unbekannt blieb. Ihre Recherche führt die Journalistin zunächst nach Südfrankreich, an den Ursprungsort ihres Ateliers. Doch warum scheiterte Diffrings Versuch, in den 1950er-Jahren in Koblenz wieder Fuß zu fassen? Hier führt die Spur ihres Lebenswegs in dunkle deutsche Nachkriegsgeschichte.

Pop Secrets Stories 23:20

Pop Secrets Stories: Haben wir sie im Stich gelassen?! - Britney Spears: Slut-Shaming, Paparazzi und 13 Jahre Vormundschaft

Magazin

Erst ist Britney Spears zu sexy, dann angeblich außer Kontrolle. 13 Jahre lang bestimmen andere über ihr Leben. Heute ist sie frei - doch plötzlich fragen wieder viele: Braucht Britney jemanden, der auf sie aufpasst?

Die nervöse Großmacht 23:35

Die nervöse Großmacht

TV-Dokudrama

Wir schreiben das Jahr 1862. Ein vereintes Deutschland, wie wir es heute kennen, existiert nicht. Stattdessen rivalisieren Preußen und Österreich um die Vorherrschaft im 'Deutschen Bund', der lose aus zahlreichen Königreichen und Fürstentümern besteht. Als Ende September 1862 der Junker Otto von Bismarck (Torsten Münchow) zum preußischen Ministerpräsident ernannt wird, ist damit aus heutiger Sicht der Grundstein gelegt für die weitere Entwicklung, in der Deutschland geeint und innerhalb weniger Jahrzehnte zur stärksten Wirtschaftsmacht des Kontinents wachsen wird. In zwei Teilen à 90 Minuten schildert Regisseur Bernd Fischerauer spannend und umfassend den Aufstieg und Fall Bismarcks, die Gründung der deutschen Sozialdemokratie und die allgemeine Gesellschaftsentwicklung eines aufstrebenden Deutschen Reiches, das nur wenige Jahre nach Bismarcks Abdankung den bis dahin schlimmsten Krieg der Menschheitsgeschichte verursachen wird. Beide Teile bilden den chronologischen Beginn der insgesamt zehnteiligen BR-alpha-Dokumentarspiel-Reihe "Vom Reich zur Republik", die sich diesen und weiteren Eckdaten deutscher Geschichte widmet. 'Die nervöse Großmacht' umfasst mit den Jahren 1871 bis 1890 die gesamte Zeit von Bismarcks Reichskanzlerschaft bis zu seiner durch Kaiser Wilhelm II. (Florian Fischer) erzwungenen Abdankung. Nach der Gründung des Deutschen Reiches gilt es für den autoritären Kanzler, sich die unterschiedlichen innen- und außenpolitischen Entwicklungen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunutze zu machen, zur Machtsicherung Deutschlands ebenso wie zu seiner eigenen. Bismarcks sicheres politisches Gespür und die Kompromisslosigkeit gegenüber seinen Feinden sind es, die den Kanzler und sein Reich über viele Jahrzehnte an der Spitze der europäischen Politik und Wirtschaft halten. Einerseits gelingt es Bismarck außenpolitisch, sich durch ein ausgeklügeltes Bündnissystem dem Groll der Nachbarstaaten - allen voran das geschlagene Frankreich - zu entziehen und den Frieden auf dem Kontinent zu erhalten. Andererseits rückt er seinen politischen Gegnern im eigenen Land, darunter die Liberalen, die katholische Kirche und ganz besonders die erstarkende Sozialdemokratie, mit aggressiven Erlässen und Gesetzen zu Leibe. Leidtragender ist - neben Bebel und Liebknecht - hier auch der einfache Arbeiter Franz Wölke (Benjamin Kramme) dessen junge Familie die gesamte Härte der Bismarckschen Innenpolitik zu spüren bekommt. Doch die Machtstellung des Kanzlers beginnt zu bröckeln. Nach dem Tod Wilhelms I. und der Thronfolge seines kränklichen Sohnes, der kurz darauf ebenfalls stirbt, wird wiederum dessen Sohn Wilhelm II. deutscher Regent. Dieses Jahr 1888 geht damit in die Geschichte ein als "Dreikaiserjahr". Dem forschen und impulsiven Wilhelm II. ist Bismarcks ausgleichende Bündnispolitik und autoritäres Auftreten jedoch ein Dorn im Auge. Es dauert nicht lange, bis es zum Schlagabtausch zwischen den zwei Machtmenschen kommt... Unter der Regie von Bernd Fischerauer wird die Zeit vor, während und nach der deutschen Reichsgründung mit viel Liebe zum Detail wieder lebendig. Bis in die kleinsten Nebenrollen hochkarätig besetzt, macht das aufwändige und dramatische Dokumentarspiel es sich zur Aufgabe, dem Zuschauer sowohl die historischen Fakten als auch einen Einblick in die Sorgen und Nöte der damaligen, höchst unterschiedlichen Gesellschaftsschichten zu vermitteln. Packender kann Geschichte im Fernsehen nicht sein.