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Frank Krink und Dieter Berger erstellten 1969 für den damaligen Sender Freies Berlin ein Porträt über die Jugendlichen in Berlin. Dazu stellten sie drei damals erfolgreiche und umsatzstarke Jugendmagazine vor und berichteten über deren Arbeit, Vorgehensweise und Zielpublikum. Das waren die Zeitschriften "Bravo", "Twen" und "Underground". Die Jugendlichen lebten bereits damals in einer mehr oder weniger eigenen Welt. Aber eben auch in einer manipulierten Welt. Der Film analysiert diese Manipulation am Beispiel der drei Jugendmagazinen. Aus dem Bericht wird klar, dass es auch damals schon "die" Jugend nicht gab sondern ganz verschiedene Gruppierungen oder - aus marketingtechnischer Sicht - völlig unterschiedliche Zielgruppen. Das Tolle an diesem Film ist die sehr unverfälschte Ausdrucksweise Berliner Jugendlicher am Ende der Sechzigerjahre.
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Der Begleittext von 1979 zu diesem Film lautete: "Im Alter von 16 Jahren hat die Hälfte aller Jungen und Mädchen bereits eine enge Liebesbeziehung. Doch mehr als sexuelle Erfahrung bedeuten den Jugendlichen nach eigenen Aussagen Verständnis und Vertrauen, Zuwendung und Zärtlichkeit, die sie sich von einer Partnerschaft erhoffen. Der Rückzug der Jugend aus den Gruppen-Protestbewegungen der fünfziger und sechziger Jahre in die unpolitisch-private Atmosphäre einer Zweierbeziehung ist unverkennbar. Man sieht sie überall, die Paare: auf dem Schulhof, beim Sport, in der Freizeit, an der Arbeitsstelle. Sie lernen sich oft mit 14 oder 15 Jahren kennen und bleiben dann viele Jahre zusammen. Fünf von ihnen geben Auskunft darüber, wie sie denken und fühlen. Sie sprechen unbefangen über Sex und Eifersucht, Treue und Ehe, Geborgenheit und persönliche Freiheit. Von der romantischen Schüler-Liebe bis zur pragmatischen Muß-Ehe ändert sich manches, nicht aber offenbar der Optimismus zu zweit. Das gilt auf dem Lande ebenso wie in der Stadt, obwohl die Dorf- und Kleinstadtbewohner sich häufig noch nicht unbekümmert zu äußern wagen." Heute sind die jungen Menschen von damals selbst Eltern bzw. Großeltern: In diesem Film können sie sehen, wie sie als Jugendliche waren bzw. von Erwachsenen gesehen wurde. Mehr als 40 Jahre ist das nun her. Der Film beginnt mit dem Song "Stumpl'n In" von Suzie Quattro und Chris Norman, auch "Do you think I'm sexy" von Rod Steward ist zu hören. Und es wird damals bereits gefragt: Wie ist das mit der Pille? Entspannt das? Wie ist das mit Wohngemeinschaft? Was erwarten sich die jungen Leute davon? Was halten sie von Treue? Die Mädchen, die jungen Frauen sind jedenfalls sehr viel selbstbewusster geworden als in der Generation davor: Sie wollen ihr Leben selbst bestimmen und sich keinesfalls mehr von einem Mann abhängig machen.
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Was trägt der moderne junge Mann 1966 in München? Was trägt, wie es im Film heißt, der "Atomzeit-Jüngling"? Viel Buntes, viel Edles, den Hut tief im Gesicht, die Krawatten grell. Und er soll noch etwas tragen, was die Frauen ihm schon lange voraus haben: einen Männer-Mini! Ein paar männliche Models wagen sich damit in die Münchner Fußgängerzone. Zur Unterstützung haben sie sich ein paar Mini-tragende weibliche Models mitgenommen. Die Passanten beim Anblick des Männer-Mini: komplett konsterniert!
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Von Augsburg in die großen Konzerthallen: The Seer haben sich in wenigen Jahren vom Geheimtipp zur gefragten Liveband entwickelt. Ihr Mix aus hymnenhaftem Rock und Folk-Elementen erinnert an Bands wie The Hooters und begeistert bis heute eine treue Fangemeinde. Nach dem erfolgreichen Debütalbum "Across the Border" und dem Nachfolger "Own World" stehen die Augsburger 1997 im Münchner Schlachthof auf der Bühne. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
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Eine Legende hält sich hartnäckig: Der Gitarrensound von Big Country erinnere an den Klang Dudelsäcke. Sicher spielt dabei auch die schottische Herkunft der Band eine Rolle. Tatsächlich entwickeln Bruce Watson und Stuart Adamson Anfang der 1980er einen Gitarrenstil, der Big Country unverwechselbar macht. Mit ihrem Debütalbum "The Crossing" gelingt der Band 1983 der internationale Durchbruch. Ein Jahr später spielt Big Country in der Münchner Alabamahalle. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.