18:00
Sommerzeit ist Grillzeit. Gemeinsam draußen sitzen und der Duft von Gegrilltem in der Luft - so fühlt sich Sommer an. Aber warum schmeckt Gegrilltes eigentlich so gut? Welche chemischen Prozesse laufen beim Grillen ab? Und welche Rolle spielt die Marinade tatsächlich? Mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen, überraschenden Fakten und alltagstauglichen Tipps nimmt die Sendung die wichtigsten Grillfragen unter die Lupe: Wie wird das Fleisch außen knusprig und innen saftig? Und macht es geschmacklich wirklich einen Unterschied, ob mit Holzkohle oder Gas gegrillt wird? Quarks klärt auf und zeigt, wie Grillen möglichst gesund und umweltbewusst gelingen kann, ohne dass dabei etwas vom geliebten Grillgefühl verloren geht. Eine Sendung für alle, die mehr wissen und besser grillen wollen.
18:45
Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.
19:00
Morde in München 2016, 2019 in Kassel und Halle, 2020 in Hanau. Mordversuche, Körperverletzungen: eine Horror-Serie rechtsextremistischer Gewalttaten. Und die Täter:innen-Szene wächst weiter. So zählt das Bundesamt für Verfassungsschutz für vergangenes Jahr 13.000 gewaltbereite Rechtsextreme. Inhaltlich und ästhetisch bedienen sich Neo-Nazi-Gruppen bei aktuellen (Jugend-)Trends: Sie rekrutieren über die Sozialen Medien, arbeiten mit coolen Influencer:innen, ästhetisch ansprechenden Videos und vernetzen sich mit Anhänger:innen anderer Verschwörungsideologien. Ihre Ideologie ist aber unverändert: nationalistisch, rassistisch und gewaltaffin. Was treibt Menschen in dieses Milieu, will RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch wissen - und: Gibt es einen Weg zurück? Die Moderatorin kontaktiert Personen, die aus der Neo-Nazi-Szene ausgestiegen sind. Aber Aussteiger:innen oder Menschen, die ihnen dabei helfen, vor laufender Kamera zu treffen, ist höchst problematisch. Denn es kann lebensgefährlich sein, öffentlich über die Szene zu sprechen. Mit Felix Benneckenstein klappt es dennoch. Nachdem er zehn Jahre lang in der Neo-Nazi-Szene aktiv war, ist er ausgestiegen, tritt offen als Aussteiger auf und berät andere Ausstiegswillige. Von Felix Benneckenstein erfährt Sabine, was ihn als Teenager in die Neo-Nazi-Szene gebracht hat, was ihn beim Aussteigen motiviert und unterstützt hat - und wie es danach weiterging. Die meisten Aussteigewilligen verlassen die Szene aber ohne großen Knall - als "stille Aussteiger", die Unterstützung brauchen. Die Moderatorin trifft Fabian Wichmann von Exit Deutschland. Er berät der Menschen, die sich aus der der rechten Szene lösen wollen und erzählt Sabine, was alles nötig ist, um ein Leben danach aufzubauen. Heute gibt es da zahlreiche Anlaufstellen. Exit Deutschland, im Jahr 2000 gegründet, war die erste und hat bis heute viele Hundert Aussteiger:innen unterstützt. Die RESPEKT-Moderatorin bekommt so Einblick in eine abgeschottete Szene, die ihre Mitglieder mit allen Mitteln halten will. Und sie versteht, was den Ausstieg so schwer macht: Will jemand die rechtsextreme Szene verlassen, muss diese Person ihr ganzes bisheriges Leben komplett umkrempeln. Ein Prozess, der Jahre dauern kann und alles andere als ungefährlich ist. © ARD alpha 2021
19:30
Langweilige Eurokraten, staubtrockene Dossiers, nichts als ältere Herren in dunklen Anzügen? Europa ist ganz anders, auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer bin ich, und wenn ja wie viele, dieser Berliner Sponti-Spruch beschreibt exakt die Herausforderung und die Möglichkeiten eines geeinten Europa. Diesen Prozess begleiten, fremde Mentalitäten und Perspektiven zeigen, will das Europamagazin der ARD. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten spürbar.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Wien hat unter den Metropolen der Welt für die Geschichte und Kultur des Judentums stets eine besondere Rolle eingenommen. Trotz zahlreicher Wellen an Verfolgung quer durch die Geschichte hat sich hier immer wieder ein blühendes jüdisches Leben entwickelt. Wien als Haupt- und Residenzstadt des Habsburgerreiches war ein urbanes Machtzentrum, das viele Menschen anzog. Danielle Spera, langjährige Direktorin des Wiener jüdischen Museums führt in dieser zweiteiligen Dokumentation durch das jüdische Wien und seine Geschichte. Einzigartige Einblicke in Familien, Feste und religiöse Zeremonien lassen das traditionelle jüdische Leben aus nächster Nähe wahrnehmen. Die nachweisliche Geschichte des Judentums in Wien beginnt mit dem Münzmeister Schlom um das Jahr 1200 im babenbergischen Wien.
21:00
Das jüdische Wien in seiner ganzen historischen Breite erlebbar zu machen - das ist auch die Aufgabe des zweitens Teils der Dokumentation. Wie hat es sich als Jude oder Jüdin zu den verschiedenen Epochen in der Kaiserstadt gelebt? Wie liefen die religiösen Feiern ab? Welchem Sozialstand gehörte man damals an? Danielle Spera, langjährige Direktorin des Wiener Jüdischen Museums, öffnet die Türen zu einzigartigen Zugängen und gibt Antworten. Immer wieder ereigneten sich große Zäsuren, unter anderem die Geserah, die planmäßige Vernichtung der jüdischen Gemeinden im Herzogtum Österreich im Jahr 1421 auf Befehl des Habsburger Herzog Albrechts V., später die Vertreibung durch Kaiser Leopold bis hin zum nationalsozialistischen Holocaust.
21:45
Robben Ford bringt Jazz, Blues und Rockmusik so organisch zusammen, wie wenig andere und das schon seit Jahrzehnten. Der Gitarrist und Sänger hatte immer einen weiten Horizont und zeigte sich auch den etwas heftigeren musikalischen Stilen offen. Auch Ford war in den 80er Jahren in der Band von Trompetenlegende Miles Davis und ist damit, neben Mike Stern, der zweite Davis-Weggefährte, der bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen 2026 zu erleben war. Begleitet wurde der Musiker aus Kalifornien von einer ganz besonderen Band: Robben Ford war in der Wackerhalle Gastsolist des Zurich Jazz Orchestra. Ed Partyka dirigierte den herausragenden Schweizer Jazz-Klangkörper. Die feinen, trickreichen und süffigen Arrangements von Eigenkompositionen und dem ein oder anderen bekannten Klassiker entfalteten unter seiner Leitung ihre volle Wirkung. Kraftvoll, filigran, erdig und virtuos zugleich war die Musik beim Abschlusskonzert der 55. Internationalen Jazzwoche. Robben Ford zeigt sich als glänzender Solist und als versierter Sänger mit scheinbar ewig-junger Stimme, denn seine 74 Jahre hört man dem Jazzer auf keinen Fall an. Ein Highlight für Bigband- und Gitarrenfans und für alle dazwischen.
22:50
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
23:20
BTS brechen einen Rekord nach dem anderen: Mehr Nummer 1- Alben als die Beatles. Mit 16 Milliarden Streams die meistgehörte Band auf Spotify. Ihr neues Album Arirang: vier Millionen Mal verkauft - am ersten Tag. Dabei waren sie gerade für vier Jahre von der Bildfläche verschwunden, um in Südkorea ihren Militär- beziehungsweise Sozialdienst zu absolvieren. Gilt im schnelllebigen Pop-Geschäft nicht: wer verschwindet, wird vergessen? Wie haben BTS es geschafft, nicht nur zurückzukommen, sondern erfolgreicher denn je zu sein? Und warum findet man eine Antwort auf diese Frage auch ...in München?
23:35
Wien hat unter den Metropolen der Welt für die Geschichte und Kultur des Judentums stets eine besondere Rolle eingenommen. Trotz zahlreicher Wellen an Verfolgung quer durch die Geschichte hat sich hier immer wieder ein blühendes jüdisches Leben entwickelt. Wien als Haupt- und Residenzstadt des Habsburgerreiches war ein urbanes Machtzentrum, das viele Menschen anzog. Die langjährige Direktorin des Wiener Jüdischen Museums Danielle Spera führt in diesem neuproduzierten Erbe Österreich Zweiteiler durch das jüdische Wien und seine Geschichte. Einzigartige Einblicke in Familien, Feste und religiöse Zeremonien lassen das traditionelle jüdische Leben aus nächster Nähe wahrnehmen. Die nachweisliche Geschichte des Judentums in Wien beginnt mit dem Münzmeister Schlom um das Jahr 1200 im babenbergischen Wien. R: Susanne Pleisnitzer