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TV Programm für ARD-alpha am 23.01.2026

Jetzt

Die Schwestern der Walz-Mühle (1995) 21:00

Die Schwestern der Walz-Mühle (1995): Wer zufrieden ist, der ist gesund

Dokumentation

Bereits die ersten Sekunden des Films legen die Stimmung in diesem Film fest. Da ist eine alte Frau mit krummem Rücken, bekleidet mit einer Kittelschürze, die einen riesigen Korb mit Holz eine steile hölzerne Treppe hinaufwuchtet. Mitleid und Sorge kommen bei diesen Bildern jedoch nicht auf, denn man sieht ganz eindeutig: Diese Frau ist zäh, sie lässt sich nicht unterkriegen, sie will das schaffen und sie schafft das auch. Man muss überhaupt viel "schaffen" dort oben auf der Schwäbischen Alb, und das gilt eben auch für Marie Walz und Klara Walz. Marie, die Achtzigjährige besorgt den Haushalt. Die Treppe zur Wohnung ist deshalb so steil, weil diese sich im oberen Stück einer uralten Mühle befindet. Das Wasserrad treibt ein Sägewerk an. Der Fluss ist die Lauchert, ein linker Nebenfluss der Donau, die Walz-Mühle liegt circa 30 südlich von Tübingen droben auf der Alb. Klara, die Siebzigjährige, ist die Chefin der Mühle. Die Kunden, die dort ihr Holz zuschneiden lassen, sprechen voll Hochachtung von ihr. Marie und Klara leben in bescheidenen Verhältnissen. Meistens sieht man sie arbeiten, schwer arbeiten. Aber sie sagen: Wer zufrieden ist, der ist gesund. Am Sonntag entknotet Klara ihre Haare, legt ihre dritten Zähne in den Mund, zieht sich ordentlich an und radelt dann in die Kirche zum Gottesdienst. Warum sie beide nie geheiratet haben und fortgegangen sind von der Mühle, dem Familienerbe? Sie geben darauf durchaus Antwort. Am Ende hat man als Zuschauer tiefen Respekt vor diesen beiden Schwestern. Ein eindrücklicher Film. Und Gott sei Dank ist der Film untertitelt, man würde sonst nicht sehr viel verstehen, denn die beiden sprechen logischerweise massiven Dialekt. Und noch etwas: Der Film porträtiert mit vielen phantastischen Kameraeinstellungen auch ein technisches Denkmal, allerdings eines, das noch in Betrieb ist, in dem noch gearbeitet wird.

Danach

Schwestern (1986) 21:45

Schwestern (1986)

Dokumentation

Schwestern halten zusammen. Nach außen. Im Binnenverhältnis sieht die Sache oft anders aus. 1986 drehte Juliane Schuhler für den BR einen Dokumentarfilm über das Verhältnis zweier Schwestern zueinander: Katinka ist 17 Jahre alt, ihre Schwester Mira 14 Jahre. Sie wohnen mit ihren Eltern in München. Juliane Schuhler kommt ihren aufgeweckten und grundsympathischen Protagonistinnen sehr nahe: Es geht um Konkurrenz, Eifersucht, und andere Erfahrungen. Dazu gibt es diverse Statements aller Familienmitglieder über ihr Verhältnis zueinander. Beispiele für typische Probleme von Schwestern sind: Die schmerzhafte Erfahrung der Älteren, viel Liebe der Eltern an die kleinere Schwester verloren zu haben und die Neigung der Jüngeren, vieles in Opposition zur älteren Schwestern zu entscheiden. Diese Situation, dieses Verhältnis zueinander und jeweils zu den Eltern prägt oftmals Schwestern sehr stark. Katinka ist Vorkämpferin in vielen Dingen, aber auch verschlossen, d. h. sie sondert sich gerne ab. Demgegenüber findet Mira zu anderen Menschen ganz leicht Kontakt, alles, was sie macht, scheint ihr in den Schoß zu fallen. Auch in dieser Familie haben alle vier, die beiden Schwestern und die Eltern, ganz unterschiedliche Vorstellungen in Sachen Erziehung.

Schwesterntag (1977) 22:15

Schwesterntag (1977)

Dokumentation

Sie treffen sich regelmäßig bei Kaffee und Kuchen und unterhalten sich über "damals" und natürlich auch über die heutigen kleinen und großen Probleme. Roswitha Ziegler und Niels-Christian Bolbringer porträtieren in ihrem Film aus dem Jahr 1977 vier Schwestern zwischen siebzig und achtzig, deren Kinderzeit um die Jahrhundertwende begann. Marta, Gertrud, Louise und Gretel sind in einer gutbürgerlichen Familie in Hamburg groß geworden, jede hat eine andere Entwicklung durchgemacht. Gemeinsam ist ihnen die Erinnerung an den patriarchalischen Vater geblieben, an die verständnisvolle Mutter und das Verhältnis untereinander. Die beiden Filmemacher lassen in ihrem Dokumentarfilm die vier Schwestern ausführlich zu Wort kommen. In Form von vier Einzelporträts führt der Film, ausgehend von den heutigen Lebensumständen, zurück in eine Zeitepoche, die sich vom Kaiserreich über die Weimarer Republik, das Dritte Reich bis zur Bundesrepublik spannt. Die Reflexionen der Schwestern - unterstützt von Fotos aus ihrem Leben - vermitteln Einblicke in den gesellschaftlichen Hintergrund der damaligen Zeit. Es geht dabei um das Verhältnis der Bürgertöchter zu ihren Männern, die doppelte Moral der bürgerlichen Schichten in der wilhelminischen Zeit, die Wandervogelbewegung und das Leben in den anderen Jugendgruppen. Auch die Berufsstätigkeit der Frau, ihre Selbstständigkeit, ihre gesellschaftliche Situation spielen eine Rolle und der Versuch, sich aus einer sehr engen, fast isolierten Lebensform zu befreien.

Back on Stage: Selig 23:00

Back on Stage: Selig: BR Retro - Alabama in Concert (1994)

Konzert/Musik

'Hippie-Metal' nennen sie selbst ihren Stil. Deutschrock, Indie, Grunge schreibt die Musikpresse. Der Hamburger Band Selig gelingt 1994 mit ihrem Debütalbum und vor allem der Single "Ohne dich" der große Durchbruch. Im selben Jahr tritt sie im Münchner Alabama auf und begeistert gleichermaßen das Publikum vor Ort wie Fernsehzuschauer:innen zuhause. Letztere haben jedoch ausgerechnet beim großen Hit das Nachsehen: Die Sendezeit ist abgelaufen, und das Ende von "Ohne dich" läuft ohne TV-Publikum. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.

Back on Stage: Del Amitri 23:45

Back on Stage: Del Amitri: BR Retro - Alabama in Concert (1995)

Konzert/Musik

Die schottische Band um Sänger Justin Currie verbindet Melancholie mit eingängigen Melodien und feinen Gitarrenarrangements. 1995 präsentieren Del Amitri ihr neues Album "Twisted" in der Münchner Alabamahalle. Ein rundum solides Rockkonzert einer Band, die seit mittlerweile vier Jahrzehnten beweist, dass sie Livemusik kann! Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.

The Day - News in Review 00:30

The Day - News in Review

Nachrichten

DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.

Die Tagesschau vor 20 Jahren 01:00

Die Tagesschau vor 20 Jahren

Dokumentation

Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.

Bob Ross - The Joy of Painting 01:15

Bob Ross - The Joy of Painting: Valley of Tranquility

Malerei

"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.

Space Night 01:45

Space Night: How to become an Astronaut

Der Film zeigt den italienischen Astronauten Luca Parmitano bei der ESA-Vorbereitung auf seinen Astronauteneinsatz, zeigt ihn beim Start im russischen Baikonur und begleitet ihn in seinem ALLtag auf der ISS.

alpha-centauri 02:45

alpha-centauri: Was ist Cygnus X1?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night 03:00

Space Night: Earth-Views (4)

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

alpha-centauri 04:00

alpha-centauri: Gibt es Überlichtgeschwindigkeit?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night classics 04:15

Space Night classics: Space-Cowboys - Das Mercury-Projekt

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.