19:30
Ein Jahr Trump - Auswirkungen auf Forschung und Klimaschutz Seit seinem Amtsantritt greift Donald Trump massiv in die Wissenschaftspolitik ein. Er bezeichnet den Klimawandel als Schwindel, kürzt Mittel für NOAA, NASA und Klimaforschung und plant den Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen sowie aus dem Weltklimarat IPCC. Große Universitäten stehen unter Druck durch Kürzungsdrohungen wegen angeblicher ideologischer Indoktrinierung. Die Forschungsfreiheit wird durch eine "Schwarze Liste" eingeschränkt, die Begriffe wie "Rassismus", "Feminismus", "Frau" und "weiblich" aus offiziellen und wissenschaftlichen Texten verbannt. Viele Wissenschaftler verlassen die USA. Kritische Führungskräfte der Gesundheitsbehörde CDC wurden entlassen oder traten zurück. Gast: Cathryn Clüver Ashbrook Künstliche Haut: Firma Cutiss Guus van Eck erlitt 2014 als Achtjähriger schwere Verbrennungen dritten Grades auf 50 Prozent seines Körpers. Nach über 50 Operationen erhielt er als erster Patient im Kinderspital Zürich im Labor gezüchtete Ersatzhaut aus eigenen Zellen. Diese "Denovoskin" wächst mit und verursacht kaum Narben. Die von Cutiss entwickelte Haut ist noch nicht zugelassen, wurde aber bereits bei einigen Patienten getestet und gilt als möglicher Durchbruch für die Behandlung schwerer Brandverletzungen. Heute lebt Guus wieder selbstständig und ermutigt andere Betroffene. Gender Health Gap Die Gender Health Gap beschreibt, dass Medizin oft auf Männer ausgerichtet ist, wodurch Frauen häufiger falsch oder zu spät behandelt werden. Medikamente sind oft zu hoch dosiert, Symptome werden schneller unterbrochen und Herzinfarkte bei Frauen wegen anderer Anzeichen später erkannt. Christina Pingel erlebte dies selbst: Ihre Herzprobleme wurden trotz familiärer Vorbelastung jahrelang nicht ernst genommen, bis ein schwerer Herzklappenfehler diagnostiziert und operiert wurde. Ärztin Sabine Oertelt-Prigione fordert mehr geschlechtersensible Medizin. EU-Verfahren bremsen Start-ups Immer häufiger landen Lebensmittel in unseren Regalen, die falsch etikettiert, gestreckt oder komplett gefälscht sind. Sie tragen Gütesiegel, Herkunftsangaben oder Bio-Labels, doch dahinter steckt oft minderwertige Ware aus dem Ausland. Die Folgen für lokale Landwirte sind jährliche Verluste von acht bis zwölf Milliarden Euro. Für Verbraucher heißt das: Sie zahlen für Qualität, bekommen oft aber das Gegenteil - mit möglichen Folgen für Gesundheit und Umwelt. Doch gegen diesen Betrug gibt es Gegenwehr: Forscher, Institutionen und Initiativen wie Coldiretti setzen auf neue Technologien wie DNA-Analysen und einen digitalen Produktpass, was für Transparenz sorgen soll. Polarlichter in Deutschland und der Schweiz Gestern Abend war ein spektakuläres Polarlicht bis in die Schweizer Alpen zu sehen, das in Rot, Grün, Blau und Lila leuchtete. Es entsteht, wenn geladene Teilchen eines Sonnensturms auf das Magnetfeld der Erde treffen und in der Atmosphäre auf Sauerstoff- und Stickstoffteilchen stoßen. Normalerweise erstreckt sich das Polarlichtoval nur bis in den Norden Deutschlands, doch bei besonders starken Sonnenstürmen wird das Magnetfeld zusammengedrückt, wodurch sich das Oval südlicher verlagert und das grüne Licht auch weiter südlich sichtbar wird. Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Pioniergeschichten vom Ende der Welt in der wilden und ursprünglichen Landschaft von Chiles Patagonien: Es ist ein Naturparadies, das mehrere Klimazonen in sich vereint. Vom Valdivianischen Regenwald im gemäßigten Norden erstreckt es sich über die hochalpinen Andenkordilleren und weiten Steppen bis zur unberührten Insellandschaft von Feuerland im eisigen Süden. Ursprünglich noch als Farmland für das Vieh der einstigen Siedler genutzt, wird heute in Patagonien ein Nationalpark neben dem anderen eröffnet. Das Land ist im Begriff, Vorreiter für den internationalen Naturschutz zu werden.
21:00
Neurodiversität beschreibt die Unterschiede in der Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Keine Art zu Denken ist wie die andere. Aber was bedeutet es, wenn das Denken so anders ist, dass man nicht mehr in die Gesellschaft zu passen scheint? In der neuen Folge von ARD Wissen erkundet Manuel Stark, Wissenschaftsjournalist und Autist, wie Menschen mit Autismus, ADHS, Legasthenie oder Dyskalkulie unsere Gesellschaft bereichern können - wenn man ihnen die richtigen Chancen gibt. Manuel Strak trifft die Autistin Lilith, eine IT-Studentin, die ihre analytischen Stärken am liebsten in einer reizarmen Umgebung entfaltet. Und Luka, der mit ADHS lebt und seine kreative Energie im Hyperfokus zu etwas Außergewöhnlichem macht sowie Franny Dougan, die aufgrund ihrer Legasthenie zwar Probleme mit dem Lesen hat, aber durch ihre Kreativität eine erfolgreiche Influencerin geworden ist. Ihre Geschichten zeigen: Neurodivergenz bringt nicht nur Herausforderungen mit sich, sondern auch Fähigkeiten, die in unserer Gesellschaft oft übersehen werden. Zum Beispiel finden neurodivergente Menschen oft unkonventionelle Lösungen, haben ein besonderes Auge für Details oder bieten neue Perspektiven. Wie kann unsere Gesellschaft von dieser Vielfalt profitieren? Große Unternehmen wie SAP setzen gezielt auf neurodiverse Teams, um Innovation zu fördern. Doch solche Initiativen sind noch selten, und viele neurodivergente Menschen stoßen im Arbeitsmarkt und im Alltag auf große Hürden. ARD Wissen zeigt, dass es nicht neurodivergente Menschen sind, die sich anpassen sollten, sondern dass es Strukturen braucht, die ihre besonderen Fähigkeiten einbeziehen. Host Manuel Stark bringt seine eigene Perspektive ein und macht deutlich, dass Neurodiversität kein Hindernis ist, sondern eine Chance.
21:45
Caro Matzko ist Journalistin, Moderatorin, Autorin und ordnungsgemäß verheiratete Ehefrau und Mutter. Das klingt stabil und nach einem gelungenen Leben - so war das aber nicht immer: Als Teenager war Caro depressiv und magersüchtig und musste stationär behandelt werden. In der Schule war sie danach "die aus der Klapse". Kein besonders glamouröses Image - aber sie ist stolz und froh, dass sie die Kurve gekriegt hat. Darum hat Caro Matzko es sich zur Aufgabe gemacht, über Menschen zu berichten, die auch ein bisschen so sind wie sie: die schon in die eigenen Abgründe geschaut und es mit professioneller Hilfe geschafft haben, ihre Geschichte aufzuarbeiten. Und Menschen, die es damit geschafft haben, einen guten Blick auf sich und das Leben zu entwickeln. In "Innen Ansicht" trifft Caro Angelina Boerger, Moderatorin beim WDR und Autorin des Buches "Kirmes im Kopf". Lange Zeit fragt sich Angelina: bin ich einfach chaotisch und kann nicht gut mit Stress umgehen oder steckt vielleicht mehr dahinter? Mit Ende 20 erhält sie schließlich die Diagnose "AD(H)S im Erwachsenenalter" und ist erleichtert: endlich hat die Kirmes in ihrem Kopf einen richtigen Namen.
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
Ob Schüler Linus das Zeug zum Handwerker hat? Wir machen den Test: In einem Sanitär- und Heizungsbetrieb bekommt Linus die Aufgabe, in 20 Minuten das Abwasserrohr am Waschbecken auszutauschen. Das hat er vorher noch nie gemacht. Fünf Tipps bekommt er per Funkgerät von Azubi Fabian, der ihm im Nebenraum zuschaut. Bekommt Linus das Rohr richtig dicht, bevor die Zeit abläuft? Beruf: Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik; Ausbildungsart: Duale Ausbildung; Ausbildungsdauer: 3 Jahre; Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Was macht man in diesem Beruf? Der Beruf fasst viele Bereiche zusammen: Anlagenmechaniker/-innen arbeiten im Bad (Rohre verlegen, Duscharmaturen einbauen), kennen sich mit Heizungen aus (Heizungen installieren, warten, abdichten) und sind Expert/-innen für nachhaltige Technologien wie Wärmepumpen und Solarkollektoren. Dabei arbeiten sie in der Werkstatt im Betrieb, sind aber auch im Kundendienst oder auf Baustellen unterwegs. In jeder Folge von "JobChallenge" wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt's in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel, was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
23:10
23:40
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
00:10
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
00:25
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
00:55
Spektakuläre Bilder aus dem All, teilweise in HD Qualität, zeigen die Erde in atemberaubenden Einstellungen. Einmalige Bilder, wie sie bis dato noch nie im deutschen Fernsehen zu sehen waren.
01:55
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:10
Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.
03:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.