16:00
16:30
16:45
17:30
Zwei Schwestern erfüllen sich ihren Traum und übernehmen einen alten Campingplatz direkt am Rhein. Friso und Lukas wollen die beiden und ihren außergewöhnlichen Platz kennenlernen. Sie reisen mit Oldtimer-Wohnmobil "Pamela" zu Miriams und Deboras "Campingplatz Oberwesel" am Mittelrhein. Danach geht es für die beiden Campingfreunde nach Breitenbach am Herzberg, denn hier in Hessen gibt es einen glitzernden Campingschatz am Silbersee - den nagelneu erbauten Campingplatz "Herzberger Campingwelt". Ein Camping-Check über Frauenpower, Neubeginn und leidenschaftliche Camper mit ihren einzigartigen Ideen.
18:15
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:45
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Abenteuer Alpen! Tamina Kallert wandert mit einer buntgemischten Truppe in acht Tagen über den Fernwanderweg E5. Dabei geht es 5.700 Höhenmeter hoch, 5.200 Meter runter und 75 Kilometer weit. Drei Länder, zwölf Täler: Von Oberstdorf führt die Route zunächst zur Kemptner Hütte, dann über die Lechtaler Alpen und durchs Inntal - bis hinauf auf über 3.000 Meter zum Alpenhauptkamm. An der Braunschweiger Hütte in den Ötztaler Alpen trifft Tamina Kallert auf Fans, die extra dort hochgewandert sind, um sie zu treffen. Das Finale der Tour: Das sonnige Südtirol mit dem Zielpunkt Meran. Unterwegs erlebt die Gruppe berührende Begegnungen, große Anstrengungen - und die Liebe zur Alpenlandschaft wächst beständig. Alle Altersklassen sind in der 15-köpfigen Gruppe vertreten: Eine der jüngeren ist Toni Schlosser von dem BR Berge-Podcast "Bergfreundinnen". Lilo und ihr Mann Wolfgang sind beide über 70 und haben in ihrem Leben schon einige Touren gemacht, diese aber nicht. Umso emotionaler wird für Wolfgang der Moment auf dem 3.000 Meter hohen Gipfel. Wandererfahren ist auch die Patchwork-Familie von Franz und Karoline aus Leipzig, die die drei Kinder - Irma (11), Oda (9) und Ede (6) mit auf die Strecke genommen haben. Franz ist Grafiker und hält immer wieder eindrucksvolle Momente auf seinem Zeichenblock fest. Besonders viel Elan zeigt Ede, der bis auf einen Tag die gesamte Tour mit Bravour meistert. Zusammen mit ihrer Tochter Juliana leitet die Wanderung Rita Hagen, die Tamina Kallert schon 10 Jahre zuvor auf der Reise über die Alpen begleitete. Damals war als Kind auch der heute 21jährige Karlo dabei. Vielen Wunderschön-Fans ist die legendäre Alpenwanderung 2015 noch in Erinnerung. Nun, 10 Jahre später, macht Tamina Kallert die Route durch drei Länder nochmal. Aber dieses Mal könen Wunderschön-Fans nicht nur den 90-minüten Film sehen, sondern waren auch während der Wanderung jeden Abend live mit ihr vor Ort: Tamina Kallert und "Bergfreundin" Toni Schlosser berichteten vom 1. bis zum 8. Juli über ihre eigene Social-Media-Kanäle täglich von der Tour. Damit die Live-Schalten aus bis zu 3.000 Metern überhaupt möglich sind, wurde eine maßgeschneiderte mobile Übertragungseinheit zusammengestellt, inklusive einem eigenen Mini-Satellitenterminal.
21:00
Julia ist Konrektorin an einer Realschule Plus in Idar-Oberstein und Lehrerin einer "KoA"-Klasse. "KoA" steht für "Keine/r ohne Abschluss" und ist das rheinland-pfälzische Modell, um möglichst vielen Schulabgänger:innen doch noch einen Schulabschluss und damit den Start in einen Beruf zu ermöglichen. Doch wie bringt man Schulabbrecher:innen und Jugendliche, die - vielleicht sogar schon mehrmals - sitzengeblieben sind, dazu, in der Schule mitzuarbeiten und sogar eine Prüfung zu schreiben? Julia unterrichtet die erste "KoA"-Klasse an ihrer Schule. Bundesweit mehr als 50.000 Jugendliche beenden jährlich die Schule ohne Abschluss, die Zahl ist seit Jahren ähnlich hoch. In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Schüler:innen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, in den vergangenen Jahren auf fast acht Prozent gestiegen. Die Region um Idar-Oberstein ist besonders betroffen, dort, wo Julia ihre "KoA"-Klasse unterrichtet. Wird sie in diesem Schuljahr alle zu einem Schulabschluss bringen?
21:30
Wie kann Architektur Gemeinschaft fördern, Kreativität freisetzen, Eigenständigkeit stärken? "Das gebaute Versprechen" ist eine dreiteilige Dokumentationsreihe über Gebäude, die eine wichtige soziale Funktion haben: Schulen, Gefängnisse, Obdachlosenunterkünfte. Teil 1 zeigt wegweisende Schulen, die moderne Unterrichtsideen in Architektur übersetzen. Der Schulcampus Neustift - spektakulär in die österreichische Landschaft eingebettet - ist transparent, licht, weit. Jeder Jahrgang hat seinen eigenen Bereich mit offenen Lernzonen und flexiblen Möbeln. Lernen ist überall möglich - auch auf den begrünten Dächern. Eine Architektur, die Selbstständigkeit und Weitblick schafft. Das Lycée Simone Veil Liffré in Frankreich ist lichtdurchflutet. Pflanzen im Innern und hochwertige Materialien sorgen für eine entspannte Lernatmosphäre. Die Gänge sind Aufenthaltsort und die Eingangshalle sozialer Knotenpunkt. Schule ist hier Lern- und Lebensraum, in der sich Schüler und Lehrer wohlfühlen sollen. In der Dybkærskolen in Dänemark ist Frontalunterricht passé. Hier setzt man auf projektbasierten Unterricht - die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Projekte, die Lehrerinnen und Lehrer begleiten sie. Die Architektur ist genau dafür gemacht. Mit flexiblen Räumen, Nischen und Lernmöbeln fördert sie Gemeinschaft und Individualität und macht ganz einfach Spaß.
21:55
Sie sind unbeschwert, unbekümmert wie es nur Teenager in ihrem Alter sein können. Und sie nehmen uns mit auf einen Schüleraustausch der besonderen, sogar der extremen Art: nach Rio de Janeiro. Zehn Mädchen und Jungs im Alter von 16 Jahren reisen in die Weltmetropole. Für manche ist es das erste Mal, dass sie Deutschland verlassen. Im Kölner Stadtteil Chorweiler besuchen sie die Heinrich-Böll-Gesamtschule. Chorweiler gilt als schwieriger Stadtteil, einer mit vielen sozialen und wirtschaftlichen Problemen. Wer aus diesem Stadtteil kommt, für den öffnen sich nur selten Türen von allein. Die Teenager erzählen von ihren Ängsten, ihren Träumen und ihren Erwartungen: Wo komme ich her, wo will ich hin? Die Stadt Köln ermöglicht im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Rio diesen Austausch. Alle zwei Jahre reisen brasilianische Schüler und Schülerinnen nach Köln, ein halbes Jahr später folgt der Gegenbesuch nach Rio. Die Jugendlichen aus Köln sehen den Zuckerhut und die Sonne über dem Strand von Ipanema untergehen. Doch dann prallen Träume von Rio und Ipanema auf die Realität. Und die Teenager aus Deutschland sind geschockt: unvorstellbare Armut, Müllberge, Kriminalität, Favelas. Denn ihre Austauschschüler leben in einer Gegend dieser Millionenmetropole, in die sich keine Touristen verirren. Die Traumstrände sind von den Armenvierteln Guadalupe und Deodoro weit weg. Doch der Schock währt nicht lange. Auf einmal sind Armut und Müll den Chorweiler Schülern nicht mehr wichtig. Stattdessen tanzen sie mit den brasilianischen Jugendlichen, spielen zusammen Fußball, tauschen sich aus mit ein wenig Portugiesisch, sie lachen - und ja sie weinen gemeinsam. Es ist nicht nur eine Reise über den Atlantik, es ist eine Achterbahn der Gefühle. Und es ist eine Geschichte über Toleranz, über Respekt und über eine Herzlichkeit, die ihresgleichen sucht. Brasilianer und Deutsche rücken jeden Tag enger zusammen. Und ganz zum Schluss treffen sie noch einen Fußballweltmeister. "Mais que uma bola - mehr als ein Ball" heißt das Projekt, das Rio und Köln verbindet. Es wird eine Reise, die alle verändern wird. Der Blick auf ganz Vieles wird plötzlich ein anderer. WDR-Autor Nils Rode war mit seinem Kamerateam dabei.
22:25
Leander Engel und seine Kumpels aus Elverum haben Zehntausende Euro gespart, um sich ihren Traum von einer unvergesslichen Abschluss-Zeit zu erfüllen. Sie haben einen Bus mit eigenem Logo designen lassen. Und in eine potente Soundanlage investiert. Es richtig krachen zu lassen, bevor sie nach 13 Jahren Schule auseinandergehen, das ist ihr Ziel. Und nebenbei das Abi zu schaffen. Mutter Sylke Engel empfindet dabei Stolz und Angst. Sie hofft, dass ihr 19-jähriger Sohn seine Grenzen kennt, anständig bleibt und sich am Ende trotz Party-Marathon nicht den Abi-Schnitt versaut. Ihr Motto: Lasst sie doch feiern, danach kommt schon der Ernst des Lebens! Klaus Sorensen lebt südlich von Oslo. Dort haben ihn 26 Abiturientinnen engagiert. Den ganzen Monat lang soll er sie Nacht für Nacht kutschieren. Und morgens heile an der Schule absetzen. Er macht den Job als Party-Bus-Fahrer nicht zum ersten Mal und hat ein Herz für feierwütige Schul-Abgänger:innen. Obwohl er weiß, dass tanzend und betrunken im Bus zu feiern nicht ungefährlich ist. Und die Polizei immer wieder eingreift. Nicht immer geht sein Plan auf, Ärger aus dem Weg zu gehen. Die Abi-Tradition in Norwegen ist 120 Jahre alt. Die Regierung findet aber, inzwischen seien Kommerz und Partyzeit völlig ausgeufert. Für kommende Jahrgänge sollen die Regeln deutlich verschärft werden - zugunsten besserer Abi-Noten. Für die aktuellen Abiturienten ein Grund mehr zu feiern, als gäbe es kein Morgen. Ermüdungserscheinungen nach den ersten Wochen werden weggefeiert. Aber: Halten das alle bis zum großen Finale an Norwegens höchstem Nationalfeiertag durch?
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DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.