12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Werden Sie Teil unserer motivierten Turngruppe und starten sie mit Freude und Bewegung in die Woche. Sportwissenschaftlerin Heidi Sykora gibt mit einer selektiven Übungsauswahl einen Impuls in Richtung Gesundheit durch und mit Bewegung. Die Übungen werden genau erklärt, langsam und deutlich demonstriert, so dass sie auch zu Hause leicht und richtig durchgeführt werden können - und dies an den schönsten Plätzen Österreichs.
13:30
Am 10. Juni erschütterte ein Amoklauf am BORG Dreierschützengasse in Graz die Öffentlichkeit. Elf Menschen starben, mindestens zwölf wurden teils schwer verletzt. Als evangelischer Religionslehrer und Notfallseelsorger erlebte Paul Nitsche diesen Tag an seiner Schule selbst mit. Nitsche ist damit nicht nur Überlebender, sondern auch jemand, der als Notfallseelsorger anderen Halt gibt, wenn die Welt aus den Fugen gerät. Er musste in den Stunden nach dem Amoklauf nicht nur professionell handeln, sondern selbst seine eigenen Wege der Bewältigung finden. Die erste Folge des neuen ORF-Formats "kreuz und quer NAH DRAN" begleitet den 50-Jährigen auf seinem Weg, beruflich und privat wieder Stabilität zu gewinnen. Das 25-minütige Portrait zeigt einen Menschen, der seine Verantwortung als Seelsorger ernst nimmt und dabei eigene Betroffenheit reflektiert. Zugleich thematisiert der Film die Bedeutung von Gemeinschaft bei der Bewältigung extremer Krisen. Anschließend in "kreuz und quer PLUS": Teil 1 der Reihe "ICONIC!" - Die Bilder Codes in den Religionen.
14:00
Das Mexico City Ballet (MXCB) ist eine zeitgenössische Ballettkompanie, die aus hochqualifizierten internationalen Tänzern besteht, die in Mexiko-Stadt leben. In dieser Galaaufführung, die im Teatro de la Ciudad in Mexiko-Stadt aufgezeichnet wurde, präsentiert MXCB "E pur, si muove" von Choreograf Jaime Camarena, gefolgt von "Prisma" von Choreografin Yazmín Barragán. Prisma, das für Soloklavier geschrieben wurde, wurde von Pianist José Víctor Gavilondo komponiert und wird live aufgeführt.
14:15
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
14:45
15:10
15:15
Sigi Sommer alias Blasius der Spaziergänger führt 1985 anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Münchner Oktoberfestes über die Wiesn. Zunächst aber gibt es einen historischen Rückblick auf deren Entstehung 1810: Es wurde damals aus Anlass der Hochzeit zwischen Kronprinz Ludwig (der spätere König Ludwig I.) und Therese von Sachsen-Hildburghausen auf der Theresienwiese ein Pferderennen ausgerichtet mitsamt Festbuden etc. Dieses Fest wurde von da an jedes Jahr wiederholt und weil es ursprünglich immer im Oktober stattfand, war es eben das "Oktoberfest". Danach folgen die Erinnerungen des Münchner Originals Sigi Sommer an das Oktoberfest seiner Kindheit und Jugend, als die heutige "Theresienwüste" noch die "Theresienwiese" der Münchner und der angereisten Gäste war. Sommer sagt, dass früher in seiner Kindheit und Jugend auch der ganz kleine, der ganz arme Münchner seine Freude an der Wiesn haben konnte, weil auch für ihn immer irgendetwas abgefallen ist - wie z. B. die Noagal, also die Reste im Bierglas. Interessant ist daher die Anmerkung von Sommer, dass man sich zwar über das schlechte Einschenken auf der Wiesn durchaus aufregen kann, aber auf der Wiesn wird halt heutzutage noch viel mehr übriggelassenes Bier einfach weggeschüttet. Der Film lebt von den Geschichten und Anekdoten Sommers und bietet im ersten Teil einen Rückblick auf die Entstehung und die Geschichte der Wiesn, die so genau auch nicht jeder kennt.
15:35
Fünf Frauen aus Rosenheim und Umgebung fahren während des Oktoberfests 16 Tage lang nach München, um dort auf der Wiesn zu bedienen. Einige der porträtierten Frauen haben gerade das große Volksfest in Rosenheim, das Herbstfest, hinter sich und nun die Wiesn vor sich. Da sie im Garten des Löwenbräuzeltes von Wiggerl Hagn arbeiten, sind sie natürlich vom Wetter abhängig, aber "a bisserl was geht immer", sagen sie. Und das Härteste sei ohnehin nicht die Arbeit an sich sondern die tägliche Fahrerei: eine Stunde hin am Vormittag, eine Stunde zurück in der Nacht. Eckard Garczyk und Angelika Holtermann sind so nah dran an den Protagonistinnen, dass sie sogar dabei sein dürfen, wenn diese ihre Arbeitskleidung, das Kellnerinnendirndl aus dem vergangenen Jahr anprobieren. Fesch schauen sie damit aus, auch wenn sich so mancher Reißverschluss nur mit sanfter Gewalt schließen lässt. Und wie ist dann die Arbeit? Manche Gäste kommen seit Jahren und kommen teilweise sogar nur wegen "ihrer Kellnerin" in den Biergarten vom Löwenbräuzelt. Das sind die Stammgäste. Je später der Abend desto "schwieriger" wird die Kundschaft natürlich. Aber diese Frauen haben Erfahrung. Im Gegensatz dazu tun sich die jüngeren Kolleginnen teilweise noch recht schwer. Was macht eine gute Bedienung aus? Die Filmemacher wissen es: Geschäftsinteresse und von Herzen kommende Freundlichkeit müssen bei einer Wiesnbedienung eine handfeste Allianz eingehen, dann passt's. Aber warum wird überhaupt eine Frau Kellnerin auf der Wiesn? Auch das ist Thema in diesem Film, denn zum Teil werden sie das nur wegen des Verdienstes, den sie dringend nötig haben. Aber freundlich sein will und muss jede, egal wie sie sich gerade fühlt. Und wie hoch war der Verdienst damals in Wirklichkeit? Eine der Bedienungen, die dort im Biergarten arbeitet, sagt, sie bekämen quasi so viel wie ein gut bezahlter Facharbeiter mit Überstunden und Sonntagszuschlag. Das ist nicht wenig, aber das sind auch keine 15000 Mark in diesen 16 Tagen, wie immer wieder kolportiert wird. Die älteren und erfahreneren Wiesnkellnerinnen bevorzugen übrigens beim Schleppen der Bierkrüge die Brusttechnik. Die jüngeren die Bauchtechnik. Was ist das? Angelika Holtermann, die früher selbst als Kellnerin auf der Wiesn gearbeitet hat, erklärt es Eckhard Garczyk. Insgesamt ist das ein schöner Film, weil er sehr nah an den Protagonistinnen dran ist, ohne sie bloßzustellen. Am Anfang ist er zwar nicht so laut und wild, wie man sich einen Wiesn-Film vorstellt, aber im Laufe der Zeit wird es dann doch lauter und hektischer. Die körperliche und schon auch psychische Erschöpfung sieht man den Kellnerinnen am Ende der ersten Woche jedenfalls recht genau an. Der Wiesnhit damals war übrigens "Life is Life".
16:20
Warum gibt es eigentlich am ersten Wiesnsonntag immer einen sogenannten Trachtenumzug durch München? Warum fand neben dem Oktoberfest bis vor einigen Jahren noch jährlich (seit 2010 nur mehr alle vier Jahre) ein Landwirtschaftsfest statt? Warum gibt es Bierzelte und Wiesnwirte und seit wann? Und seit wann Fahrgeschäfte? Der Film gibt nicht nur darauf Antworten und zeigt älteste Filmaufnahmen vom Oktoberfest vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Da wurden noch Paraden abgehalten, da wurde geturnt und vor allem wurde geritten: beim Pferderennen rund um die Theresienwiese und beim Vorzeigen der Erfolge in der Pferdezucht. Und dann geht der Film sozusagen mitten hinein in den Oktoberfesttrubel der Achtzigerjahre, es geht u.a. zum "Schichtl", wo mehrmals täglich Besucher mittels Guillotine "geköpft" werden und die Betreiberin sagt, sie hätte im Laufe der letzten 60 Jahre auf der Wiesn bestimmt schon eine halbe Million Menschen geköpft, die freilich alle mit dem Leben davonkamen. Die berühmte "Steilwand Kitty" darf natürlich auch nicht fehlen: Im Interview erzählt sie, dass sie selbst die erste weibliche Steilwandfahrerin gewesen ist und dass sie mit Unterbrechungen bereits seit 1931 auf der Wiesn auftritt. Eine Ruhe, eine Beschaulichkeit gab es, wie man sehr gut erkennen kann, auf dem Oktoberfest des Jahres 1985 kaum mehr, alles drängt, schubst und ist wild entschlossen zu feiern. Aber eine Szene ist dennoch rührend: Zum allerersten Wiesnhit ever, zu "Fürstenfeld" von S.T.S. tanzen sogar die Wiesnkellnerinnen teils voller Begeisterung und teils ganz versonnen mit.
17:15
Toni ist 26 und hat seinen Kindheitstraum erfüllt. Schon als kleiner Junge fährt er in Dresden am liebsten ganz vorn in der Straßenbahn mit. Sein Berufswunsch steht also schnell fest: will Straßenbahnfahrer werden. Als er merkt, dass er in dem Gebiet noch mehr spannend findet, hängt er sich voll rein: Er holt das Fachabitur nach und studiert. Dadurch kann er jetzt beides machen: Ab und an im Fahrdienst in der Straßenbahn aushelfen, aber auch als Projektleiter bei der Stadt Großbaustellen planen.
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Was passiert, wenn Strom, Wasser oder Kommunikation plötzlich komplett ausfallen? Was mache ich in einem Katastrophenfall? All das ist Thema im "Kollapscamp": Hier treffen sich Menschen, die sich solidarisch auf die Folgen der Klimakrise und einen möglichen gesellschaftlichen Kollaps vorbereiten wollen. Lisa-Sophie besucht das Camp, nimmt an einer Katastrophensimulation teil, lernt, wie sie Pflanzenkohle herstellen und aus Müll Strom erzeugen kann. Und sie spricht mit Menschen, die sich Sorgen um Klima, Demokratie und gesellschaftliche Krisen machen. Dabei steht eine Frage im Mittelpunkt: Hilft diese Vorbereitung gegen die Angst vor der Zukunft oder verstärkt sie sie sogar?
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Finnland ist von imposanter Schönheit und Größe und eine der letzten wilden Regionen Europas. Nicht umsonst wird es auch Land der 1.000 Seen genannt mit dem saubersten Wasser der Welt. Nicht nur die Landschaft, auch die Menschen selbst machen Finnland einzigartig. Sie gelten als schräge, schweigsame, aber sympathische Europäer. Laut The World Happiness Report sind die Finnen sogar das glücklichste Volk der Welt. Das Filmteam verbringt einen Sommer auf der finnischen Seenplatte und begleitet den Flößer Taisto, der ein 900 Meter langes Holzfloß unbeschadet über den Saimaa-See schiffen muss. Eine altbewährte Methode, mit der seit Jahrhunderten Holz durch das Land transportiert wird. Holz ist ein wichtiger Rohstoff, von dem viele Finnen leben. Laura Huovinen ist eine junge Holzfällerin, die ein großes Ziel vor Augen hat: Harvesterfahrerin werden. Diese gigantischen und tonnenschweren Forstmaschinen können über 1.000 Bäume am Tag fällen. Die finnischen Wälder sind auch eine Schatztruhe für Sammler wie den Wild-Food-Koch Jyrki Tsutsunen. Er kennt die besten Stellen, um Pilze, Beeren und Kräuter zu sammeln. Aber auch Insekten kommen bei ihm auf den Teller. Seine Spezialität sind Waldameisen. Der Sommer läutet in Finnland eine unbeschwerte Zeit ein, die Nächte sind kurz und die Sonne geht kaum unter. Die Menschen drängen aus den großen Städten hinaus in die Ferienhäuser an den Seen. Was dabei keinesfalls fehlen darf, ist der regelmäßige Saunagang. Auf gerade einmal fünfeinhalb Millionen Einwohner*innen kommen drei Millionen Schwitzstuben. Die Mitglieder des Sauanavereins Hasa haben sogar eine Sauna auf Rädern gebaut, mit der sie durch die Sommerlandschaft dampfen.
21:00
In Deutschlands Milchviehwirtschaft leben rund vier Millionen Kühe. Damit diese Tiere täglich Milch geben, müssen sie ständig trächtig gehalten werden. Neun Monate dauert die Schwangerschaft einer Kuh, es ist ein fortlaufender Produktionsprozess. Doch was passiert mit den männlichen Tieren, für die die Milchwirtschaft keine Verwendung hat? Oft werden sie zu einer Art "Entsorgungsproblem".
21:45
In der Winterzeit ist auf den Äckern wenig los, aber die Milchviehbetriebe im Norden haben auch in der kalten Jahreszeit zu tun wie immer. So ist es auch bei einem Familienunternehmen aus dem Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen, das "alles für die Kuh" erledigt. Ein rollender Einkaufsladen für die Milchviehbetriebe der Region ist mit rund 1000 Artikeln an Bord unterwegs, von der Kälberdecke bis zum Zitzengummi. Gleichzeitig kümmert sich der Reparaturdienst der Firma um Probleme bei der Melktechnik auf den Höfen. Wenn ein Landwirt anruft, müssen die Monteure schnell ausrücken. Am schlimmsten ist der Ausfall einer kompletten Melkanlage. Dann müssen die Männer zügig eine Lösung finden und die Anlage wieder zum Laufen bringen, denn die Kühe müssen gemolken werden. "Die Nordreportage" begleitet die Mitarbeitenden bei ihren Einsätzen, die für die Landwirte und Kühe von großer Bedeutung sind.
22:15
Extremwetter trifft Armut - die Millionenmetropole Manila auf den Philippinen wird immer wieder von Stürmen und Überflutungen heimgesucht. Was macht das mit den Menschen, was tun sie gegen die Klimakrise? Frank Böttcher hat den jährlichen Extremwetterkongress in Hamburg gegründet und organisiert ihn auch dieses Jahr wieder vom 23. - 25. September. Wir sprechen mit dem Klimaspezialisten über Extremwetter, Folgen und Forderungen. Wärmepumpen sind mit die klimafreundlichsten Heizungen. Ihr Einbau erfolgt in Deutschland aber langsamer als geplant. Wie die Umstellung durch gemeinsame Planung leichter fällt, zeigen zwei Projekte in Bremen.
22:30
23:00
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.