14:00
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
14:45
In starken Bildern und spannenden Geschichten berichtet "Euromaxx" über Europa: Architektur und Abenteuer, Kunst, Kultur und Kulinarik, Länder und Lifestyle, Mode und Musik, Promis und Passionen. Diese Vielfalt präsentiert das TV-Magazin einmal wöchentlich : 26 Minuten mit interessanten Reportagen, Berichten und Porträts. Denn "Euromaxx" entdeckt überall in Europa ungewöhnliche Themen und überrascht die Zuschauer immer wieder mit starken Geschichten. "Euromaxx" ist Fernsehen für Genießer! Mit "Euromaxx" produziert die DW als erster Fernsehsender überhaupt ein vollwertiges Fernsehmagazin, das über Lebensart und Kultur in Europa berichtet. Damit präsentiert das deutsche Auslandsfernsehen den Zuschauern in aller Welt das moderne Deutschland als Teil des sich vereinenden Europas und unterstreicht einmal mehr seine Mittlerfunktion im internationalen Dialog.
15:10
15:15
Die Augen sind unser wichtigstes Sinnesorgan. Was und wie wir sehen, bestimmt darüber, wie wir die Welt wahrnehmen: etwa 80 Prozent aller Umweltreize nehmen wir über die Augen auf. Wir verständigen uns sogar mit Blicken - ganz ohne Worte. Aber immer mehr junge Menschen sind kurzsichtig und sehen schlechter. Augenärzte sprechen bereits von einer "Pandemie der Myopie"(Kurzsichtigkeit). Können Laser-OPs eine Lösung sein? Auch Kathi ist kurzsichtig. Das schränkt sie in ihren Berufen ziemlich ein. Sie arbeitet als Kickbox-Trainerin, näht für ihr eigenes Mode-Label und steht als Moderatorin vor der Kamera. Die Kurzsichtigkeit nervt sie: Die Kontaktlinsen verrutschen beim Trainieren schnell und wenn sie moderiert, stört die Brille. Deshalb möchte Kathi sich die Augen lasern lassen - trotz Angst vor der OP und möglichen Komplikationen. Für Kathi kommt das Laser-Verfahren namens "Trans-PRK" infrage: Dabei trägt ein hochmoderner Laser einen Teil der Hornhaut der Augen ab. Die Technik gilt als schonend und verspricht schnelle Heilung und wenig Schmerzen. Wie wird Kathi die OP erleben? Und wird sie mit dem Ergebnis zufrieden sein? Marc Weide ist Weltmeister der Zauberkunst und arbeitet grade an einem neuen Bühnenprogramm. Mit seinen Tricks muss er es schaffen, die Augen seiner Zuschauer zu täuschen. Dafür macht er sich diverse Schwächen unserer Wahrnehmung zunutze, z.B. unsere sehr begrenzte visuelle Aufmerksamkeit. Und auch optische Täuschungen nutzt er immer wieder für seine Tricks - und spielt unserem Gehirn damit einen Streich. Denn die Augen können die Täuschung eigentlich durchschauen, erst durch die Verarbeitung im Gehirn entsteht ein Eindruck der Illusion. Wie funktioniert das genau? Wir sind dabei, wenn er in seiner Show die neuesten Tricks vorführt. Die Augen von Flugbegleiterin Nadine sind ihr wichtigstes Werkzeug - sie ist auf das "Blicke-Lesen" trainiert. Wie eine Profilerin "scannt" sie am Eingang des Flugzeugs alle Passagiere: Könnte jemand aggressiv werden? Ist jemand mit Flugangst unter den Reisegästen oder betrunken? Nadine sieht das in den Augen, schließlich kommunizieren wir mit denen sehr viel und schnell - ob wir wollen oder nicht. Wir nehmen mit unseren Augen nicht nur soziale Signale von unseren Mitmenschen wahr, wir senden gleichzeitig auch Botschaften zurück. Wir begleiten Nadine, die auch angehende Flugbegleiter ausbildet, auf einem Flug und zu einem Workshop. Die Dokumentation "Mein Körper - Meine Augen" zeigt wie komplex und einzigartig Auge und Gehirn miteinander agieren.
16:00
Was kann man in Bayern unternehmen? In dem seit 1991 ausgestrahlten Magazin werden dem Zuschauer sehenswerte Orte und lohnende Freizeitaktivitäten vorgestellt.
16:30
16:45
17:30
Tobi auf Entdeckungstour: Hoch über Bad Camberg wartet ein spektakulärer Baumwipfelweg - mit magischem "Lichtzauber". Historische Glocken, heilender Lehm und jede Menge Überraschungen: Frauenpower, Apfelwein und 35 Jahre italienisches Kult-Eis.
18:15
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:45
Angesichts steigender Fallzahlen in allen deutschsprachigen Ländern sind innovative Strategien gefragt. Sie sollen sowohl die Selbstbestimmung der durch Demenz Beeinträchtigten schützen als auch Pflegepersonal und Angehörigen Hilfestellung und Entlastung bieten. Die Dokumentation stellt alternative Projekte vor, in denen das gelingen könnte: eine Demenz-WG in Potsdam, die durch einen gemeinnützigen Verein finanziert wird, eine Initiative in Österreich, die Angehörige ausbildet und durch Tagespflege entlastet, und ein Haus in der Nähe von Zürich, das von ganzheitlichen Ansätzen in der Pflege geprägt ist. Allen gemein ist: Es reicht nicht, nur die Grundbedürfnisse der Betroffenen zu stillen. Vielmehr werden sie in diesen Einrichtungen in alle Tätigkeiten vom Einkaufen über das Kochen und Putzen im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten eingebunden, um ihr Selbstwertgefühl und damit ihre Selbstständigkeit zu fördern und zu erhalten. Dazu dienen auch sportliche Aktivitäten, Gesprächskreise und gemeinsame Ausflüge.
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Angeblich kann man auf einer Bierkiste stehend ganz Lolland-Falster überblicken. Tatsächlich weist die dänische Doppelinsel kaum Steigungen auf und ist ideal zum Radfahren - immer am Wasser entlang: ob rund um die Maribo-Seen, auf dem längsten Deich-Radweg des Landes oder entlang des Guldborgsunds. In den lebendigen Handelsstädten Nakskov und Nykøbing-Falster findet Tamina Kallert Kirchen in Backsteingotik, Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert - und dänische Gemütlichkeit. Sie steht ehrfürchtig vor den Dodekalitten, riesigen Granit-Skulpturen, und trifft in der Hafenstadt Nysted eine Berliner Künstlerin in ihrer international renommierten Galerie. In Maribo besucht sie einen preisgekrönten Bäcker und sieht zu, wie das bei den Dänen beliebte Roggenbrot gebacken wird: die Grundlage für das berühmte Smørrebrød. Von Kragenæs aus fährt Tamina Kallert mit der Fähre auf die kleine Obst-Insel Fejø und bekommt zwischen Hunderten von Apfelbäumen ein bisschen ein Heile-Welt-Gefühl. Abenteuerliches Lolland: Dinosaurier, Ritter und Cowboys Kamele, Giraffen und Wasserbüffel auf Lolland? Tamina Kallert kann es kaum glauben. Doch im Safaripark auf Gut Knuthenborg haben 1.000 Tiere aus vier Kontinenten eine neue Heimat gefunden. Und die lebensgroßen Dinosaurier sehen selbst auf den zweiten Blick echt aus. Zu einer Zeitreise ins 15. Jahrhundert wird der Besuch im Mittelalter-Zentrum Nykøbing, Und im Westerncamp nahe Rødby findet sie Eisenbahn-Romantik, wilde Cowboys und Country-Musik. Die Dodekalitten: Sphärenklänge am Steinkreis Auf dem Weg durchs Landesinnere nach Kragenæs sind sie schon von weitem zu sehen - und zu hören: die Dodekalitten Die riesigen Granit-Skulpturen bilden einem Steinkreis, der an Stonehenge erinnert, und sphärische Musik unterstreicht die mystische Stimmung. Im Naksov Fjord liegen zehn kleine Inselchen. Mit dem Postboot fährt Tamina Kallert nach Enehøje, wo der Polarforscher und Schriftsteller Peter Freuchen 14 Jahre lebte und arbeitete. Falster: Strand, Steilküste und Smørrebrød Der südlichste Punkt Skandinaviens liegt auf Falster, nicht weit entfernt vom Strand bei Marielyst, der mehrmals zum schönsten Badestrand Dänemarks gekürt wurde. Wenige Kilometer weiter nördlich wachsen Buchen- und Eichenwälder bis an den Rand der Steilküste. Hier macht Tamina Kallert Pause an einem Ausflugsrestaurant und probiert Smørrebrød, die dänische Luxusvariante des Butterbrots, bevor sie zum Bier-Tasting nach Gut Krenkerup fährt.
21:00
"Hier wohnte" - so beginnen die meisten Stolpersteine. Es folgen ein Name und die Eckdaten eines Lebens. Der Künstler Gunter Demnig, Schöpfer des Projekts, verlegte den ersten Stolperstein 1992 in Deutschland, um an die Deportation und Ermordung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus zu erinnern. Es gibt über 100.000 "Stolpersteine" in mehr als 30 Ländern Europas - kleine Messingtafeln, die auf Gehwegen vor Häusern im Boden verlegt werden. Sie erinnern an Menschen, deren Leben durch den Nationalsozialismus zerstört wurde. Sie sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt. Der Film erzählt die Geschichten hinter einzelnen Steinen und die Geschichte des Projektes selbst - wie die Steine über Jahre zu einem europäischen Erinnerungsnetzwerk gewachsen sind. Mehr als 100.000 Stolpersteine gibt es, in mehr als dreißig europäischen Ländern - kleine Messingtafeln, die vor Häusern in den Gehweg eingelassen wurden. Sie sollen an Menschen erinnern, deren Leben durch den Nationalsozialismus zerstört wurde. Es ist das größte zentrale Mahnmal der Welt. "Hier wohnte" - so beginnen die meisten Stolpersteine. Es folgen ein Name und die Eckdaten eines Lebens. Der Künstler Gunter Demnig, der das Projekt ins Leben gerufen hat, verlegte in den 1990er Jahren die ersten Stolpersteine in Deutschland, um an die Deportation und Ermordung der Sinti und Roma zu erinnern. So ist ein Mahnmal für alle Opfergruppen des Nationalsozialismus entstanden - getragen vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Sie recherchieren die Geschichte der ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner ihrer Nachbarschaft. Inzwischen kommen viele Anfragen aus der ganzen Welt. Der Film verwebt die Geschichten hinter einzelnen Steinen mit der Geschichte des Projekts selbst - wie die Steine über die Jahre zu einem europäischen Netzwerk der Erinnerung gewachsen sind und wie sie Angehörigen, Freiwilligen und Passanten helfen, eine emotionale Verbindung zu den Opfern herzustellen und aufrechtzuerhalten. In Interviews und emotionalen Erzählungen werden die Bedeutung des Projekts für die jüngere Generation und die Herausforderungen der Erinnerung an den Holocaust und die nationalsozialistischen Verbrechen sichtbar. Das Projekt stößt aber auch auf Widerstände: In München, Paris und anderen Städten wehren sich Anwohner und Verwaltungen gegen die Verlegung der Stolpersteinen. Der Film sensibilisiert für Fragen der Erinnerungskultur und fordert eine intensivere Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit und den Opfern, deren Schicksale durch die Stolpersteine lebendig bleiben.
21:45
22:15
Gut acht Jahrzehnte nach dem Holocaust gibt es immer weniger Zeitzeug*innen. Aber wie kann die Erinnerung an die Shoah überleben? Welche Rolle spielen Social Media-Plattformen wie TikTok? Sprechen wir in Zukunft mit virtuellen Zeitzeugen? Gidon Lev ist Holocaust-Überlebender. Lange konnte er nicht über seine Kindheit im Ghetto Theresienstadt sprechen. Heute kämpft er gegen das Vergessen. Mit seiner Lebensgefährtin Julie Grey dreht er Videos für TikTok, in denen er von seiner Vergangenheit erzählt, aber auch fröhlich tanzt, denn Gidon ist ein hoffnungsvoller Optimist. Jüdische Institutionen und Gedenkstätten in Deutschland haben sich mit TikTok Germany zusammengetan, um junge Zielgruppen zu erreichen. In Workshops werden Creator geschult. Eine von ihnen ist Marie Zachger. Die Studentin dreht Kurzvideos über das KZ Neuengamme und die tragischen Geschichten dahinter. Auf junge Menschen, die die Erinnerung weitertragen, setzt auch das Mémorial de la Shoah in Paris. Noch kann die Auschwitz-Überlebende Esther Sénot Schülern selbst ihre Geschichte erzählen. In Zukunft werden das Erinnerungs-Botschafter übernehmen. In Potsdam-Babelsberg wird daran gearbeitet, dass es auch in Zukunft noch Zeitzeugen geben wird: virtuelle! Die Firma Volucap filmt Holocaust-Überlebende mit Rundum-Kameras und erstellt dreidimensionale Avatare von ihnen. Die 94-jährige Ruth Winkelmann ist eine von ihnen. In Frankfurt können Schulklassen virtuelle Zeitzeugen sogar interaktiv befragen. Welche Chancen und Risiken bieten digitale Erinnerung und Künstliche Intelligenz? "Twist" spricht darüber mit Deborah Schnabel von der Bildungsstätte Anne Frank. Sind damit auch Desinformation und Geschichtsverzerrung Tür und Tor geöffnet?
22:45
Die Erinnerungskultur steht vor Herausforderungen: Das Wissen über die Verbrechen des Nationalsozialismus nimmt ab. Ein Teil der Deutschen fordert sogar, einen Schlussstrich unter die Geschichte zu ziehen. Gleichzeitig steht die Demokratie weltweit unter Druck. STATIONEN beschäftigt sich diesmal mit dem heutigen Gedenken an die Opfer der NS-Verbrechen. Wie muss sich die Erinnerungsarbeit verändern? Aber auch: Warum ist es wichtig, die Erinnerung wach zu halten? Denn, so hatte es der damalige Bundespräsident Roman Herzog formuliert, als er vor 30 Jahren den Tag für die Opfer des Nationalsozialismus eingeführt hat: Es gehe darum, "aus der Erinnerung immer wieder lebendige Zukunft werden zu lassen".
23:15
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DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.