21:45
22:30
Der Berliner Autor Dieter Hildebrandt untersucht anläßlich des Berliner Theatertreffens die veränderte Situation an den deutschen Bühnen: Den Einbruch der Alltagswirklichkeit mit neuen Stücken, neuen Darstellungsformen und mit Demonstrationen gegen den sogenannten Kunsttempel.
23:15
Nach welchen Rezepten ging Peter Zadek im ersten Jahr seiner Intendanz des Bochumer Schauspielhauses vor? Was bietet sein Theater dem Publikum? Bisheriger Höhepunkt war eine Einladung zum Welttheatertreffen nach London. Die NDR-Sendung "Studio drei" begleitete die Bochumer auf ihrer Reise in die britische Hauptstadt.
23:25
Zurzeit wird Heiner Müller in beiden deutschen Staaten gespielt und vor allem in der DDR heftig diskutiert. Anfang September gab es in Frankfurt die bundesdeutsche Erstaufführung von "Zement" in der Inszenierung von Peter Palitzsch. Heiner Müller war bei der Premiere dabei. Er betont immer wieder, dass seine Stücke auf die Entwicklung der DDR zugeschnitten sind und dort in eine bestimmte Diskussion eingreifen, die hier nicht ohne weiteres zu verstehen ist. Seine Stoffe und Gehalte sind für uns, die wir nicht die gleichen historischen Erfahrungen haben, zunächst fremd.
23:45
Porträt des Schauspieldirektors Claus Peymann und seines Ensembles am Stuttgarter Schauspiel. Peymann geht mit einigen seiner Mitarbeiter mit Beginn der Spielzeit 1979/1980 an das Bochumer Theater, begleitet von heftigen Angriffen der Bühnengenossenschaft, weil er sich geweigert hat, einen Teil des bisherigen Ensembles zu übernehmen. Peymann wagt aktuelles, gesellschaftlich eingreifendes Theater. Er entstaubte die Klassiker und verstand es, junge Leute ins Theater zu ziehen, weil er es unterhaltsam, provokativ und belehrend zugleich machte.