14:45
15:15
"Wir werden Camper!" begleitet Menschen, die sich ihren Traum erfüllen und den Start ins Camper-Leben wagen
16:00
Mit den ersten warmen Frühlingstagen drängt es die Menschen nach draußen. Nicht nur zum Wandern und Radfahren, sondern auch zum Genießen: Die Grills werden ausgepackt und die Picknick-Decken ausgebreitet. SWR Moderatorin Annette Krause präsentiert Angebote und Spielarten, die kulinarisches Vergnügen an der frischen Luft zu einem besonderen Erlebnis machen. Vorgestellt werden unter anderem ein Kochschule in Kippenheim, wo Speisen zwischen blühenden Obstbäume in einer Erdmulde gegart werden, ein romantisches Dinner zu zweit in den Weinbergen bei Beutelsbach sowie ein englisches Picknick in den Gärten im Landhaus Ettenbühl im Markgräfler Land. In der "Füüri" in Bern kann man lernen, wie man auf offenem Feuer leckere Mahlzeiten zubereitet. Start frei für die kulinarische Freiluft Saison.
16:30
Marko (34) makelt Luxusimmobilien in Frankfurt. Er hat sich vom Kellner zum Geschäftsführer hochgearbeitet und vermittelt nun Häuser und Wohnungen für durchschnittlich 1,5 Millionen Euro. Nur, wenn er hohe Provisionen erzielt, überlebt seine Maklerfirma. Im Premiumsegment ist es aber schwer, an reiche Verkäufer und teure Objekte heranzukommen. 2022 und 2023 sind dazu noch die Bauzinsen stark angestiegen. Marko hat kaum mehr Käufer gefunden und monatelang keine Immobilie vermittelt. Für ihn die "schlimmsten Jahre in der Immobilienbranche". Nach der Fast-Pleite ging es 2024 wieder bergauf. Seit diesem Jahr arbeiten acht freie Makler für ihn. Sein Ziel für 2025: 2 Millionen Euro Umsatz.
16:45
Sie besteigen Berge, schwimmen durch Flüsse oder kämpfen sich einen Weg durch eisige Wüsten - und das aus einem einzige Grund: um zur Schule zu gelangen. Die Kinder in dieser Serie müssen ihren Schulweg unter extremen Bedingungen absolvieren. Keine Straßen, keine Verkehrsmittel, dafür aber atemberaubende Landschaften und nicht selten wilde Tiere.
17:30
Am Fuß der mächtigen Bergkette der Lienzer Dolomiten liegt die beschauliche Ortschaft Dölsach. Kaum eine Gemeinde in Osttirol ist nach wie vor so stark vom bäuerlichen Leben geprägt wie Dölsach. Über 50 Familien betreiben hier eine Landwirtschaft. So auch die Altbäuerin Maria Buchacher, die nach dem frühen Tod ihres Mannes, den gemeinsamen Hof nur durch die Unterstützung und den großen Zusammenhalt innerhalb der Familie weiterführen konnte. Bauer Patrick Mietschnig hat sich neben seinem Vieh, seinen Kartoffeln und seinem Knoblauch vor allem der Brauchtumspflege verschrieben. Er ist Obmann des Brauchtumvereins "Heimürrach" und fester Bestandteil der regen Dorfgemeinschaft. Zu der zählt auch die Plattlergruppe "Dölsacher Humpmplattler, rund um Stefan Tscharnidling. Die Männer treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Proben und sind bei keinem Fest in der Region wegzudenken.
18:15
Extraschicht: Die lange Nacht der Industriekultur Das ganze Ruhrgebiet strahlt - der Pott erwacht im Dunkeln, es gibt zum 24. Mal eine Extraschicht im Revier! An 40 verschiedenen Standorten feiert die ehemalige Industrieregion die Verbindung von alter Arbeiterkultur und neuer Kunst! Wir zeigen die schönsten Bilder einer historisch heißen, langen Nacht im Revier.
18:45
Der Austausch von Technologien und Waren hat einen gigantischen Beitrag zum Lebensstandard von Milliarden Menschen weltweit geleistet. Daran besteht kein Zweifel. Aber könnte es sein, dass dieses globale Netz etwas eindimensional geknüpft worden ist? Profitieren am Ende vor allem die großen Industrienationen und ihre zu Mega-Konzernen gewachsenen Wirtschaftsgiganten von günstigen Rohstoffen und globaler Arbeitsteilung? Tatsächlich sind unter den 100 größten Wirtschaftseinheiten der Welt 69 globale Konzerne, aber nur 31 Staaten. Führt die Globalisierung doch nicht dazu, dass es allen besser geht? Die Bilanz des globalisierten Wirtschaftssystems fällt extrem unterschiedlich aus und ist letztlich eine Frage der Perspektive. Für diejenigen, die auf eine friedliche Welt mit Wohlstand für alle gehofft haben, ist die Globalisierung wohl eher nach hinten losgegangen. Denn auch wenn weltweit Milliarden Arbeitsplätze entstanden sind, hat sich der Wohlstand nicht gerecht verteilt. Millionen Menschen im globalen Süden leben unter dem Existenzminimum. Anderen hat die Globalisierung unfassbaren Reichtum gebracht. Doch die Vernetzung der Weltwirtschaft lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Verändern wird sie sich trotzdem und in Zukunft vor allem von Geopolitik gesteuert werden. Die globale Wirtschaft wächst weiter, aber langsamer. Von einer Slowbalisation ist die Rede. In welche Richtung sich die Globalisierung entwickelt, hängt auch davon ab, wie stark der Wille der beteiligten Akteure ist, die Welt ein Stück gerechter zu machen.
19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Das Streamen von Filmen und Serien ist beliebt. Wir können Inhalte schauen, wann, wo und so oft wir wollen. Doch den wenigsten ist bewusst, was Streaming für das Klima bedeutet. Sollen wir jetzt alle wieder zurück vor die alte Glotze? Nein, aber wir können mit ein paar Tricks unseren CO2-Fußabdruck beim Streamen richtig reduzieren. Wie das geht, zeigt Eckart von Hirschhausen in "Wissen vor acht - Erde".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Ungarn, das kleine Land in Mitteleuropa eignet sich besonders für eine Entdeckungsreise mit der Bahn. Unsere Fahrt führt vom Plattensee, im Westen des Landes, über Budapest bis ganz in den Osten, eine äußerst abwechslungsreiche Reise, bei der wir ein Büffelreservat genauso besuchen wie das größte Musik-Festivals Ungarns. Wir gehen schwimmen in einem einzigartigen Höhlenschwimmbad und erfahren, warum die Ungarn im Wasserball besonders gut sind. Wir besuchen Europas einzige Fischbahn und Mitteleuropas größtes Steppengebiet, die Puszta - eine Bahnkreuzfahrt durch ein für viele unbekanntes Ungarn.
21:00
Das gut zehnminütige Filmbericht ist ein Fundstück aus dem Archiv des Bayerischen Rundfunks aus dem Jahr 1957. Noch sind die Verwüstungen des Kriegs überall zu sehen, und doch kommen bereits wieder zahlreiche Touristen nach München. Auf dem Marienplatz wurde noch Auto gefahren, das Fremdenverkehrsbüro befand sich in einer Baracke vor dem Hauptbahnhof und die Zelte auf dem Campingplatz waren noch sehr primitiv. Begleiten wir also unseren filmischen Reiseführer durch das damalige München: bei Tag und auch bei Nacht in Schwabing.
21:10
Nicht nur die Musik kam damals aus den Vereinigten Staaten, es kamen auch viele Touristen, die einmal "good old Europe" sehen wollten. Auch für gutverdienende Amerikanerinnen und Amerikaner war das keine ganz billige Angelegenheit, manche mussten lange dafür sparen. Helmut Greulich hat 1962 in seinem Film "Europa in 24 Tagen" eine US-amerikanische Reisegesellschaft begleitet: sie fährt per Bus in dreieinhalb Wochen durch elf Länder! Abfahrt ist in London und dann geht es über Amsterdam, Brüssel, Koblenz, Heidelberg, Luzern, Innsbruck, Venedig, Florenz, Rom, Monte Carlo, Grenoble und Dijon nach Paris, der Endstation dieser Tour. Oder war das doch eher eine Tortur? Am Ende erinnert sich die eine nur noch an die tollen Läden, ein anderer nur noch an Kirchen und schöne Frauen und wieder ein anderer rätselt, ob Florenz die Stadt gewesen ist, in der sie im Ratskeller gespeist haben, oder war das doch in Luzern?
21:50
Der Film beginnt verdächtig idyllisch: Pferd auf Weide vor Bergsee im Morgentau, dazu im Hintergrund gepflegte Zithermusik. Herrlich, ruhig, bayerisch. So könnte es sein - aber die Wirklichkeit war schon in den Sechzigerjahren eine andere. Auf dem Bahnhof von Ruhpolding fährt ein Sonderzug ein: die Fahrgäste allesamt Sommertouristen. Das waren Tag für Tag regelrechte Massen. Und so eine Masse muss nicht nur untergebracht und verpflegt werden, die will auch bespaßt werden. Zu welchen Auswüchsen es dabei schon 1964 kam, zeigt der Film "Gruß aus den Bergen" von Andreas Lippl.
22:15
Im Jahr 1964 machen sich Oberstufenschüler eines Bremer Gymnasiums auf den Weg nach Griechenland. Sie haben eine strapaziöse Fahrt vor sich: in den nächsten vier Wochen werden sie insgesamt 7.500 Kilometer zurücklegen - im Bus. Aber sie sind keine Touristen im üblichen Sinn, sie sind echte Bildungsurlauber und geradezu hungrig auf Griechenland, auf die alten Tempel und Theater und die mediterrane Landschaft: die Geschichte soll ihnen lebendig vor Augen stehen. Lutz Besch drehte seinen Film "Im Lande der Griechen" im Jahr 1964 für Radio Bremen. Wie sagt am Ende einer der jungen Männer: "Am meisten überraschte mich, dass mir Trümmer gefallen".
23:05
Aus der Liste weltberühmter Bluesgitarristen sticht Jeff Healey heraus - auch weil er auf sehr ungewöhnliche Weise Gitarre spielt: Das Instrument liegt flach vor ihm, und seine Finger wandern über das Griffbrett, als handle es sich um eine Zither. Wie virtuos das klingen kann, erlebt das Frankfurter Publikum 1995 im Südbahnhof - am Ende des Konzerts sogar mit einem fünfminütigen Solo des Kanadiers. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:50
Eine Story wie ein Amerika-Roadtrip: Name: Houston, Penelope. Aufgewachsen in Seattle, wohnhaft in Washington und Kalifornien und 1996 ein großartiges Konzert im Alabama - aber nicht dem US-Bundesstaat, sondern in Münchens Kult-Club jener Zeit. Penelopes Musik wandelt sich über die Jahre von lautem Punk zu ruhigem Folk-Pop. Dem Münchener Publikum präsentiert sie Songs ihres neuen Albums "Cut You", mit klarer Stimme, einer tollen Band und exotischer Instrumentalisierung (Melodika, Autoharp). Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.