04:10
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
What's your name, are you German. Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some" oder "any"? Wann heißt es "he was" und wann "he has been"? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert Englisch für Anfänger in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
06:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
07:00
07:30
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:55
Die Hosts Kiara Jade, Noel Dederichs, Helena Heck und Valentin Wilczek begegnen spannenden jungen Menschen, die Mut machen und Lösungen für persönliche oder auch gesellschaftliche Probleme finden. Die Erzählweise orientiert sich an den Prinzipien des konstruktiven Journalismus: Statt Defizite zu betonen, konzentriert sich das Format auf Lösungsansätze, Perspektivwechsel und inspirierende Ideen.
08:05
Bewegung liegt in der Natur des Menschen. Ganz besonders Frauen haben oft den Wunsch, sich nach Musik zu bewegen, trauen sich aber nicht, das im Fitnessstudio und damit in der "Öffentlichkeit" zu machen. Wir bringen das Training direkt nach Hause ins Wohnzimmer: Mit den Dance Workouts wird der gesamte Körper von Kopf bis Fuß trainiert: Einfache Bewegungen aktivieren die Stoffwechselsysteme, der Kreislauf wird angeregt und Kalorien verbrannt. Langeweile kommt bei dem mitreißenden Dance-Training der Top-Presenterin Johanna Fellner nie auf: Schritt für Schritt baut sie die abwechslungsreichen Choreografien so auf, dass die Zuschauer die anspruchsvollen Schrittsequenzen schnell lernen. Die acht Folgen haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und verschiedene tänzerische Stilrichtungen: Von der klassischen Dance-Aerobic über sexy Latino bis hin zu erdigen Afro-Kombinationen und hippen Funk-Moves. Beim Tanzen geht das Herz auf und der Körper bewegt sich wie von selbst zur packenden Musik! Wir bieten ein motivierendes Herz-Kreislauftraining, bei dem man nicht immer auf die Uhr blickt und sich fragt "Wie lange noch?" Ausstrahlung, Koordination, Fitness und Ausdauer verbessern sich mit viel Spaß bei jedem Training!
08:20
09:45
In den Weiten des Südpazifiks, in einer blauen Unendlichkeit, liegt die Republik Fidschi. Steile Berge und weiße Strände bestimmen die Landschaft auf den gut 300 Fidschi-Inseln. Die schmalen Strandstreifen und die Küstenregionen der Inseln sind am dichtesten besiedelt. Aber je weiter man ins Landesinnere kommt, umso schwieriger werden die Lebensumstände. Es herrschen tropische Hitze und Dauerregen, die Hänge der Vulkane sind von dichtem Urwald bewachsen. Nur wenige Wege führen hier hinauf, das Leben in den kleinen Dörfern ist noch sehr geprägt von den indigenen Traditionen der Bevölkerung. So auch auf der Insel Mbenga, die südlich der Hauptinsel Viti Levu liegt. Wenn ein Junge 16 Jahre alt geworden ist, muss er zum ersten Mal den Ritus des Feuergehens überstehen. Stundenlang werden Steine ins Feuer gelegt, bis sie anfangen zu glühen. Barfuß müssen dann alle Männer des Dorfs über diese Steine gehen. Der Schutz eines Gottes, so sagt es die Tradition, bewahrt sie vor dem Verbrennen. Es leben nicht nur Polynesier und Melanesier auf den Fidschi-Inseln. Als die Europäer auf dem Archipel siedelten, brachten sie auch Arbeiter mit, die sie auf ihren Zuckerrohrplantagen brauchten - meist aus der britischen Kolonie Indien. Die Nachfahren dieser Inder sind geblieben und heute stellen sie fast 40 Prozent der Gesamtbevölkerung des Inselstaats. Den Mix aus polynesischer, europäischer und indischer Kultur erlebt man am eindrucksvollsten in der Hauptstadt Suva. Hier stehen die britischen Kolonialgebäude neben modernen Hochhäusern und die wieder neben hinduistischen Tempeln.
10:30
Berühmt ist Madagaskar für seine Lemuren, die possierlichen Halbaffen. Und für seine Vanille. Die SAVA-Region im Nordosten ist das weltweite Zentrum für den Anbau der sogenannten Königin der Gewürze. "Ich bin stolz, weil wir wertvolle Produkte für die ganze Welt produzieren", sagt Marie Rasoandalana. Vanille, Kaffee, dazu Rohstoffvorkommen, die in der Erde stecken - arm ist Madagaskar eigentlich nicht. Tatsächlich aber fehlt es den Menschen im Land an vielem. Politische Krisen lähmen die Wirtschaft und den Fortschritt. Korruption und Misswirtschaft führten dazu, dass die Hälfte der Menschen in Armut lebt. Im Süden gibt es immer wieder Hungersnöte, die soziale Schieflage ist gewaltig. In Andasibe, einer Kleinstadt im Zentralmassiv, sitzt Madame Lanto in ihrem Büro im Bahnhof und verkauft Fahrscheine. Die "Dia Tsara"-Linie von Moramanga an die Ostküste ist eine Lebensader für die Menschen. Die malerische Strecke entlang des Flusses Vohitra verbindet Dörfer, die mit dem Auto nicht zu erreichen sind. "Während der Pandemie, als kein Zug fuhr, sind wir zu Fuß gegangen", sagt Razafindramanitra aus dem Dorf Fanasana. "60 Kilometer hin und 60 Kilometer wieder zurück." Die Dokumentation von Maik Gizinski ist ein Streifzug durch das raue Madagaskar - die Heimat faszinierender Tiere und wunderbarer Menschen, die voller Zuversicht für eine gute Zukunft kämpfen.
11:15
12:00
12:45
An schönen Junitagen offenbaren sich die Fjorde und Berge Nordnorwegens im atemberaubenden Licht der Mitternachtssonne. Die Nordlandsbahn durchquert auch bei nordisch-rauem Wetter die helle Nacht und hangelt sich entlang der Ufer von Fjorden und Flüssen hinauf zum Polarkreis. Sie überwindet die karge Hochebene Saltfjellet mit dem Gletscher Svartisen, um pünktlich zum Mittsommerfest den Saltstraumen, den stärksten Gezeitenstrom Norwegens, zu erreichen. Entlang der Zugstrecke von Trondheim nach Bodø kämpften die Wikinger, ließen die Nazis spektakuläre Brücken und Tunnel bauen und züchten die Samen, die Ureinwohner im nördlichen Skandinavien, bis heute Rentiere. Eine wasserreich-wilde Landschaft, in der Weltklasse-Kanuten wie ambitionierte Maler eine Herausforderung sehen und unzählige Elche genauso wie der seltene Polarfuchs leben.
13:30
Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.
14:00
14:45
Der Hallstättersee bietet ein einzigartiges Naturerlebnis inmitten der beeindruckenden Kulisse des Salzkammerguts. In Bad Goisern versammeln sich Boots-Enthusiasten im Verein "Plättenfreunde", um die traditionellen Holzboote, genannt Plätten, zu bauen und zu restaurieren. Peter Elmer hat sich die Erhaltung dieses regionalen Kulturguts zur persönlichen Aufgabe gemacht. Oben auf den Bergen gehen die Wegewarte des Alpenvereins regelmäßig auf Inspektionen und überprüfen und reparieren die Beschilderungen und Markierungen. Am Hallstättersee ist das Weisenblasen mehr als Brauchtum, es ist spirituelle Klangkultur. Die Musiker spielen bei Festen, aber auch zum Tagesausklang für die Gäste am Ufer. Monika Moser aus Reindlmühl hat im Schneidern ihre große Leidenschaft gefunden. Hier möchte sie noch viele Jahre weiterarbeiten. R: Markus Fischer
15:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
16:00
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
16:30
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
17:15
Autonomie der Roboter Humanoide Roboter sind Attraktionen bei vielen Ausstellungen und publikumswirksame Highlights der Forschung. Neue Forschungsfelder widmen sich vor allem der Entwicklung von selbständig agierenden Maschinen. Die Elektrobranche investiert deshalb immer mehr in Sensoren und künstliche Intelligenz, die autonomes Agieren möglich machen. Wie sich ein dementer Mensch fühlt Eine Forschergruppe aus Österreich entwickelt ein System, mit dem sich Pflegekräfte in das Leben eines Demenzkranken versetzen können. Datenbrillen erzeugen eine Welt, wie sie von dementen Menschen wahrgenommen wird. Das soll helfen, die Problem der Patienten besser zu verstehen. Ein Wunderteam aus Österreich Historiker gehen der Frage nach, wie es eine Fußballmannschaft aus Österreich in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts schaffen konnte, Europameister zu werden. Und das ganze Land hofft, dass bei der WM in Amerika ähnliches gelingt... Aktuell, anschaulich, lehrreich - das ORF-Wissenschaftsmagazin von und mit Günther Mayr. Jede Woche zeigt es in informativen Beiträgen die neuesten Erkenntnisse der Forschung, die uns allen etwas bringen. Mythen, Gerüchte und Fake-News werden wissenschaftlich überprüft und nachvollziehbar entlarvt. Dazu gibt es spannende Reportagen von den interessantesten Forschungsschauplätzen in Österreich und weltweit. Regelmäßig werden erfolgreiche Wissenschafter/innen, ihre persönlichen Zugänge und ihre herausfordernde Arbeit porträtiert. Ein Blick ins Archiv soll anschaulich machen, wie schnell sich Forschung und Erkenntnisse im Lauf der Geschichte verändern. Was war Utopie, was ist bis heute erfolgreich? Die Welt der Forschung - von ihren Anfängen bis zum Blick in die Zukunft.
17:35
Suhler Startup will Kaffeekochen perfektionieren Zwei Erfinder aus Suhl wirbeln gerade den Kaffeemarkt gehörig auf. Sie tüfteln an einer Siebträgermaschine, die immer perfekten Kaffee garantieren soll. Viereinhalb Jahre lang haben sich die beiden 24-Jährigen in die Welt der Kaffeemaschinen und Espresso-Kultur eingearbeitet. Ihr Ziel: Die Maschine soll leiser sein als vergleichbare Geräte, weniger Strom verbrauchen und vor allem soll sie smart sein. Mit einer ausgeklügelten Sensorik und einer Displaysteuerung soll die Bedienung für blutige Anfänger genauso handhabbar macht wie für Profis. Kaffee-Experte Jens Rettig und sein Technik-Kollege Marcus Schubert aus Leipzig machen den Praxistest. Täglich werden in Deutschland etwa 130 Erfindungen patentiert. Darunter sind viele Ideen, die im Haushalt helfen und der Gesundheit dienen sollen. Doch wie werden die Ideen berühmt, die das Licht der Öffentlichkeit wirklich nicht scheuen müssen? Die Antwort bietet das TV-Magazin "Einfach genial", das jede Woche pfiffige Ideen ins Rampenlicht stellt. Seit 1996 hat das "Einfach genial"-Team über 3.000 Erfindungen vorgestellt. Darunter Neues für den Bau des Eigenheimes, Geniales rund um das Fahrrad oder Ideen für ein Leben ohne Chemie. Präsentiert werden auch Ideen für das Auto, den Garten und das Kinderzimmer. Und immer wieder Erfindungen, die helfen, Heiz- oder Stromkosten zu sparen.
18:00
Staus, Baustellen, steigende Spritpreise, unpünktliche Züge - für viele Menschen wird Mobilität im Alltag zur Belastung. Doch was lässt sich konkret ändern? Ein Teil der Lösung liegt näher, als viele denken: beim eigenen Fahrverhalten. Quarks testet, wie Autofahrer mit einem Spritspartraining ihren Verbrauch senken können - und damit bares Geld sparen. Wie groß ist der Effekt wirklich? Und lohnt sich das auch beim Umstieg aufs E-Auto? Doch individuelles Verhalten ist nur ein Baustein. Gerade in der Reisezeit führen Baustellen und Staus immer wieder zu Stress und Zeitverlust. Forschende untersuchen, wie solche Engpässe entstehen - und wie sich Verkehr besser steuern lässt. Neue Baustellenkonzepte könnten künftig sogar dafür sorgen, dass der Verkehr auf der Autobahn über eine mobile Brücke fließt, während darunter gebaut wird. Ein Blick in die Zukunft der Infrastruktur zeigt eines der größten Projekte Europas: die Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark. Der 17,6 Kilometer lange Absenktunnel soll eine neue Verbindung für Autos und Züge schaffen und Wege verkürzen. Wie gelingt es, die riesigen Tunnelelemente präzise unter der Meeresoberfläche zu verlegen? Und vor allem: Welche Ideen und Konzepte helfen dabei, Mobilität zu sichern - und gleichzeitig den Verkehr zu reduzieren? Quarks zeigt, wo die größten Herausforderungen liegen, welche Lösungen bereits funktionieren - und was sich heute schon verändern lässt - damit wir auch morgen sicher, bezahlbar und möglichst klimaverträglich unterwegs sind.
18:45
Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.
19:00
Die Gesellschaft braucht Zivilcourage. Als Bereitschaft, sich für das richtige einzusetzen, bürgerliche Werte wie Gerechtigkeit und Menschenwürde zu verteidigen - auch mit dem Risiko, sich selbst zu schaden. Politikforschern gilt sie als einer der wichtigsten Faktoren, um Demokratie lebendig zu halten. Im Alltag braucht es Zivilcourage, um Menschen vor Bedrohung und Gewalt zu schützen und ihnen gegen Stärkere zu ihrem Recht zu verhelfen. Ohne Zivilcourage sind die Regeln des Zusammenlebens bedroht. Wer wegschaut, gibt dem Rechtsbruch Raum - am Ende gewinnt, wer sich möglichst rücksichtslos über andere hinwegsetzt. Ist Zivilcourage selten? Und warum? Woher nehmen manche den Mut, der vielen anderen fehlt? Wie halten sie durch, wenn sie angefeindet und isoliert werden? Gibt es Wege, Zivilcourage zu zeigen und sich zu gleichzeitig schützen. Und: Kann das jede*r lernen? Moderator Ramo Ali probiert es selbst aus - bei einem Kurs für Zivilcourage der Münchner Polizei. Er lernt Samuel Lirenzo kennen, der sich als Einzelner mit einer Gruppe anlegte, als die rechtsradikale Parolen brüllte. Er trifft Jan Robert von Renesse, der für den Rentenanspruch von KZ-Häftlingen kämpfte, obwohl im das große persönliche Repressalien einbrachte. Und Anna Halmburger. Sie forscht über Zivilcourage. Dabei geht sie den Fragen nach, welche Menschen eher Zivilcourage zeigen als andere und wie wichtig Zivilcourage für die Demokratie ist. Denn wer schweigt statt zu widersprechen, wo demokratische Grundwerte angegriffen werden, der akzeptiert und stärkt, was er für falsch und undemokratisch hält.
19:30
Langweilige Eurokraten, staubtrockene Dossiers, nichts als ältere Herren in dunklen Anzügen? Europa ist ganz anders, auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer bin ich, und wenn ja wie viele, dieser Berliner Sponti-Spruch beschreibt exakt die Herausforderung und die Möglichkeiten eines geeinten Europa. Diesen Prozess begleiten, fremde Mentalitäten und Perspektiven zeigen, will das Europamagazin der ARD. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten spürbar.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Ingeborg Bachmann fürchtete sich vor Herrn Moll. Die Figur aus ihrer Erzählung "Das dreißigste Jahr" steht für alle Bescheidwisser, für alle, die sich vermeintlich in der Welt auskennen, die immer wissen "wie der Hase läuft", die andere Menschen einordnen und ihnen ein Etikett umhängen. Die Erzählung aus dem Jahre 1961 war nicht die erste, in der Ingeborg Bachmann das Unrecht thematisierte, das wir denjenigen antun, die wir vorschnell zu kennen glauben. Damals wusste Ingeborg Bachmann noch nicht, wie sehr sie selbst einmal in den Widerstreit von Stilisierungen, Idealisierungen, Gerüchten, Urteilen und Vorurteilen geraten würde: Sie war für Marcel Reich-Ranicki die "vielleicht bedeutendste deutschsprachige Lyrikerin unseres Jahrhunderts", aber er nannte sie auch eine "gefallene Lyrikerin", als sie es wagte, seinen Vorstellungen nicht zu entsprechen und Prosa zu schreiben. Manche meinten, sie habe Hilflosigkeit bewusst eingesetzt, um männliche Beschützerinstinkte zu wecken. Anderen gilt sie als "Ikone des Feminismus" , wieder anderen als heulende Sirene der absoluten Liebe. Eine, die mit bedeutenden Schriftstellern, Paul Celan und Max Frisch, zusammen war, aber in der Liebe dennoch gescheitert ist. Schließlich, ihres nie vollständig aufgeklärten Todes wegen, blieb noch der "Mythos Bachmann". Heinrich Böll sagte in seinem Nachruf über sie, man habe die Dichterin selbst "zur Literatur gemacht". Die Zeit ist weitergegangen, vieles verstehen wir heute anders. Viel Neues über Ingeborg Bachmann ist bekannt geworden, etwa ihre Korrespondenz mit Paul Celan und Hans-Werner Henze, zahlreiche Funde, sowie verschiedene Biographien und wissenschaftliche Arbeiten. Es ist Zeit, sich erneut mit der Schriftstellerin befassen und zu fragen, wie wir heute auf Ingeborg Bachmann schauen, ob wir sie inzwischen deutlicher sehen können. Wie nah sie uns ist. Ohne ihr gleich wieder ein Etikett überstülpen zu wollen. Der Film zeichnet die wechselvolle und von vielen Fehlurteilen und männlichen Ressentiments geprägte Rezeptionsgeschichte nach. Freunde und Weggefährten erzählen von Begegnungen mit einer Frau, die eine vielsprachige, europäische Intellektuelle war, dabei mitunter schüchtern und verletzlich, die Sonne und Wasserski fahren liebte, die aber, wie die Bachmann Biografin Andrea Stoll erläutert, kompromisslos liebte und lebte und die den Preis für diese sehr freie und schwierige Existenz mit einer Alkohol- und Medikamentensucht bezahlte. Erstmals äußert sich auch der Bruder Heinz Bachmann vor der Kamera zu seiner Schwester, führt durch das Haus ihrer Kindheit in Klagenfurt, wo sich noch heute Ingeborg Bachmanns Habe aus ihrer Wohnung in Rom befindet und erstmals spricht er auch öffentlich über den tragischen Unfalltod seiner Schwester. An den drei wichtigen Lebensstationen Klagenfurt, Wien und Rom unternimmt der Film den Versuch, Ingeborg Bachmann nahezukommen, befragt Menschen, Orte und ihr Werk nach der Frau, die immer bereit war, auf das Verleugnete, Kranke, Gewalttätige in unserer Existenz hinzuweisen und versucht zu verstehen, warum das Schreiben für sie Berufung und unverzichtbarer Lebensinhalt war. Und warum es uns gerade heute etwas angeht. Ihre Auseinandersetzung mit der " Krankheit unserer Zeit" bleibt aktuell, ihr Anspruch an Sprache, Kunst, uns alle, ist radikal und experimentiert mit nichts weniger als dem Paradox und der Utopie.
21:00
Italo Svevo heißt eigentlich Ettore Schmitz und wurde 1861 in Triest geboren. Zu Lebzeiten wurde er als Schriftsteller sowohl von literarischen Kreisen als auch der Öffentlichkeit fast übersehen. Erst mit seinem dritten Roman "La Coscienza di Zeno" (deutsch: "Zenos Gewissen") gelang Svevo der Durchbruch: Der 1923 veröffentlichte Roman zeichnet das Porträt eines neurotischen Lügners und unzuverlässigen Erzählers, in psychoanalytischer Behandlung, und spiegelt auch Svevos eigene Umwelt wider. Die ungewöhnliche Modernität des Werkes faszinierte seinen Freund James Joyce, der ihm daraufhin die Türen zum literarischen Paris der 1920er Jahre öffnete. Psychoanalyse und die Banalität des Alltags, kombiniert mit dem erzählerischen Stilmittel des Bewusstseinsstroms - dafür waren viele Leser zu Svevos Lebzeiten noch nicht bereit. Heute jedoch hat er längst seinen Platz in der Weltliteratur neben James Joyce, Franz Kafka und Marcel Proust eingenommen; in seinen Werken nahm der italienische Autor Svevo viele literarische Entwicklungen bereits vorweg. Die Dokumentation zeichnet das Bild einer komplexen Autorenpersönlichkeit und das seiner Figuren, eingebettet in das Flair von Svevos faszinierender Geburtsstadt Triest.
21:50
Kein Burghauser Bluesnachmittag ohne Mundharmonika: 2026 war ein echter Virtuose dieses Hosentaschen-Instruments in der Wackerhalle zu erleben: Paul Lamb! Der englische Musiker, 1955 im hohen Norden Englands, in Blyth, geboren, blickt auf eine mehr als fünf Jahrzehnte währende Karriere zurück. Aber nicht nur in der Bluesszene hat er seine Spuren hinterlassen, auch im Rockbereich war und ist Paul Lamb ein gefragter Spielpartner. Er arbeitete mit Rockgroßen wie Mark Knopfler oder der Band "The Who". Mit seinem Ensemble "Paul Lamb & The King Snakes" begeisterte er in Burghausen die Fans mit erdigem Blues. Natürlich standen dabei seine herausragenden Fähigkeiten an der Mundharmonika im Fokus, aber auch Ryan Lamb, Pauls Sohn, durfte als Lead-Gitarrist glänzen und wurde entsprechend gefeiert. "Paul Lamb & The King Snakes" in der Wackerhalle in Burghausen - ein bluesiges Highlight der Jazzwoche 2026.
22:35
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
23:05
Bad Bunny ist einer der größten Popstars der Welt - und weit mehr als das. Pop Secret Stories erzählt von dem entscheidenden Moment seiner Karriere: Als in Puerto Rico die größten Proteste der Landesgeschichte ausbrechen, befindet sich der Musiker gerade auf gefeierter Europatour. Er muss sich entscheiden: weiter Konzerte spielen oder nach Hause fliegen, um die Demos zu unterstützen? Seine Entscheidung wird ihn weit über die Musik hinaus zur Symbolfigur Puerto Ricos machen. Immer wieder positioniert er sich gegen politische Ungerechtigkeit und koloniale Strukturen. Bad Bunny - globale Ikone lateinamerikanischer Selbstbehauptung.
23:20
Ingeborg Bachmann fürchtete sich vor Herrn Moll. Die Figur aus ihrer Erzählung "Das dreißigste Jahr" steht für alle Bescheidwisser, für alle, die sich vermeintlich in der Welt auskennen, die immer wissen "wie der Hase läuft", die andere Menschen einordnen und ihnen ein Etikett umhängen. Die Erzählung aus dem Jahre 1961 war nicht die erste, in der Ingeborg Bachmann das Unrecht thematisierte, das wir denjenigen antun, die wir vorschnell zu kennen glauben. Damals wusste Ingeborg Bachmann noch nicht, wie sehr sie selbst einmal in den Widerstreit von Stilisierungen, Idealisierungen, Gerüchten, Urteilen und Vorurteilen geraten würde: Sie war für Marcel Reich-Ranicki die "vielleicht bedeutendste deutschsprachige Lyrikerin unseres Jahrhunderts", aber er nannte sie auch eine "gefallene Lyrikerin", als sie es wagte, seinen Vorstellungen nicht zu entsprechen und Prosa zu schreiben. Manche meinten, sie habe Hilflosigkeit bewusst eingesetzt, um männliche Beschützerinstinkte zu wecken. Anderen gilt sie als "Ikone des Feminismus" , wieder anderen als heulende Sirene der absoluten Liebe. Eine, die mit bedeutenden Schriftstellern, Paul Celan und Max Frisch, zusammen war, aber in der Liebe dennoch gescheitert ist. Schließlich, ihres nie vollständig aufgeklärten Todes wegen, blieb noch der "Mythos Bachmann". Heinrich Böll sagte in seinem Nachruf über sie, man habe die Dichterin selbst "zur Literatur gemacht". Die Zeit ist weitergegangen, vieles verstehen wir heute anders. Viel Neues über Ingeborg Bachmann ist bekannt geworden, etwa ihre Korrespondenz mit Paul Celan und Hans-Werner Henze, zahlreiche Funde, sowie verschiedene Biographien und wissenschaftliche Arbeiten. Es ist Zeit, sich erneut mit der Schriftstellerin befassen und zu fragen, wie wir heute auf Ingeborg Bachmann schauen, ob wir sie inzwischen deutlicher sehen können. Wie nah sie uns ist. Ohne ihr gleich wieder ein Etikett überstülpen zu wollen. Der Film zeichnet die wechselvolle und von vielen Fehlurteilen und männlichen Ressentiments geprägte Rezeptionsgeschichte nach. Freunde und Weggefährten erzählen von Begegnungen mit einer Frau, die eine vielsprachige, europäische Intellektuelle war, dabei mitunter schüchtern und verletzlich, die Sonne und Wasserski fahren liebte, die aber, wie die Bachmann Biografin Andrea Stoll erläutert, kompromisslos liebte und lebte und die den Preis für diese sehr freie und schwierige Existenz mit einer Alkohol- und Medikamentensucht bezahlte. Erstmals äußert sich auch der Bruder Heinz Bachmann vor der Kamera zu seiner Schwester, führt durch das Haus ihrer Kindheit in Klagenfurt, wo sich noch heute Ingeborg Bachmanns Habe aus ihrer Wohnung in Rom befindet und erstmals spricht er auch öffentlich über den tragischen Unfalltod seiner Schwester. An den drei wichtigen Lebensstationen Klagenfurt, Wien und Rom unternimmt der Film den Versuch, Ingeborg Bachmann nahezukommen, befragt Menschen, Orte und ihr Werk nach der Frau, die immer bereit war, auf das Verleugnete, Kranke, Gewalttätige in unserer Existenz hinzuweisen und versucht zu verstehen, warum das Schreiben für sie Berufung und unverzichtbarer Lebensinhalt war. Und warum es uns gerade heute etwas angeht. Ihre Auseinandersetzung mit der " Krankheit unserer Zeit" bleibt aktuell, ihr Anspruch an Sprache, Kunst, uns alle, ist radikal und experimentiert mit nichts weniger als dem Paradox und der Utopie.