04:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
06:30
Das seit 1967 angebotene Programm des Telekollegs ermöglicht es Zuschauern, innerhalb von 16 oder 20 Monaten die Fachhochschulreife zu erlangen. Die Ausstrahlungen sind in einzelne Fächer gegliedert.
07:00
In der beliebten Kindersendung werden mit den Lach- und Sachgeschichten lustige, lehrreiche und kindgerechte Episoden gezeigt. Zwischendurch sorgen die Maus und der Elefant für Unterhaltung.
07:30
Heute ist Willi sein eigener Chef. Mit seinem ersparten 500 Euro und 1 Cent wird er ins Gummibärchen-Geschäft einsteigen. Natürlich nicht wirklich. Willi bleibt Reporter, aber mit diesem Experiment will er herausfinden, was man als Unternehmer unternimmt, um erfolgreich zu sein! Tipps und Ratschläge holt er sich bei Firmenchef Herbert Mederer, der in Fürth bei Nürnberg die Trolli-Gummibärchen herstellt. 2.000 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Maschinen laufen und aus Zutaten Naschereien werden, die die Kundschaft kauft. Regelmäßig finden Sitzungen mit Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen statt, um neue Produkte zu entwickeln, erfährt Willi. Und dann geht's los mit Willis eigenem Chef-Büro. Puh, allein für die Einrichtung und einen ersten Schwung an Zutaten geht ganz schön viel Geld drauf! Aber wie sollen die Gummibären eigentlich aussehen und schmecken? Ohne besondere Geschäfts-Idee kann das doch nichts werden! Nach langem Grübeln hat Willi die Idee: Gummibonbons in W-Form! Und dann der Schock: Kaum noch Geld in der Kasse! Alles ausgegeben, ohne ein einziges W verkauft zu haben! Firmenchef Herbert weiß Rat: In solchen Situationen kann eine Bank weiter helfen. Das lässt sich Willi nicht zweimal sagen. Er schildert Berater Andreas Hallinger von der Raiffeisenbank Oberschleißheim sein Problem und erhält nicht nur einen Kredit, sondern auch die Erklärung, was das ist. Und noch mal hilft Chef Herbert dem Reporter bei seinem "Selbstversuch" weiter: Willi darf seine W-Bären in Herberts Firma für wenig Geld produzieren, muss ihn dafür aber am Gewinn beteiligen. Abgemacht! Jetzt noch eine tolle Verpackung für Willis Wummibärchen, eine lustige Naschhilfe als Extra, ein überzeugender Werbespot und Willi hat alles unternommen, um ein erfolgreicher Unternehmer zu werden - wenn er das denn werden wollte
07:55
Der hungrige Shaun verwandelt die Töpferei in eine Pizzeria.
08:00
Hoch und runter, auf und ab… Viele Höhen und Tiefen erleben Esther und André auf ihrer Schnitzeljagd quer durch Mecklenburg-Vorpommern: Hinunter in die Katakomben des Schweriner Schlosses. Um dann hoch in die Lüfte zu starten - und das nicht nur einmal! Die nächste Herausforderung: Abtauchen! Aber bitte schön ohne nass zu werden! Ob die Mühe der schwindelfreien Moderatoren am Ende mit der Schatztruhe belohnt wird?
08:30
Unter einer Traumfigur versteht jeder etwas anderes - aber in einem sind sich alle einig: Ein flacher Bauch, ein knackiger Po und straffe Beine gehören einfach dazu! Die Fitness-Expertin Nina Winkler hat nach neuen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen die besten Übungen zusammengestellt. Das Trainingsprogramm funktioniert nach dem Prinzip "2 in 1": Fettverbrennung und Training finden in einer einzigen Trainingseinheit zusammen statt! Die Muskeln werden außerdem funktionell vernetzt trainiert. Dadurch sieht der Körper nicht nur gut aus, sondern die Muskulatur ist auch im Alltag gesund und leistungsfähig. Sogar Rückenschmerzen können mit dem Programm gelindert werden! Die acht intensiven Übungseinheiten trainieren also nicht nur die Muskeln, sondern heizen gleichzeitig den Stoffwechsel und die Fettverbrennung richtig an. Dabei schmelzen die Pölsterchen, und Bauch, Beine und Po werden intensiv in Form gebracht. Das Training ist für jede Altersgruppe geeignet, da die Übungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen gezeigt werden
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
11:45
Es wird ernst für Nina und Michael: Denn auf ihrer Reise müssen sie sich plötzlich mit dem Jetzt-Zustand ihres Lebens auseinandersetzen. Mit Mitte Dreißig ist man natürlich längst kein Jugendlicher mehr - aber "richtig" erwachsen fühlen sich viele auch noch nicht. Verschiedene Experten veranschaulichen die besonderen Aspekte dieser Lebensphase.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
TELE-GYM aktiv & beweglich mit 60+ mit Gabi Fastner Zwanzig Jahre 50 bleiben! Mit diesem Training schaffen Sie das! Bewegung ist die beste Möglichkeit, ein gesundes und selbständiges Leben bis ins hohe Alter zu führen. Ohne Bewegung lassen wichtige Funktionen nach, die Muskeln werden schwächer, die Gelenke unbeweglicher, das Gleichgewicht schwindet. Unser Körper erhält nur die Funktionen, die er auch nutzt und im Alltag braucht! Schuld ist also nicht allein der Alterungsprozess, sondern auch wie die körperlichen Fähigkeiten trainiert werden. Mit den täglichen kurzen Trainingseinheiten bleiben Sie sowohl körperlich als auch geistig mobil und fit. Sie gewinnen an Sicherheit im Alltag und werden gesund älter. Durch das Schulen der Sinne verbessern Sie Ihre Reaktionsgeschwindigkeit und vermeiden Verletzungen und Stürze. Das sanfte, dynamische Figur- und Gesundheitstraining sorgt für ein jugendlich frisches und sicheres Auftreten. Trainieren und stabilisieren Sie Ihre Körpermitte und formen Sie so nicht nur Ihre Taille und einen schlanken Bauch, sondern halten Sie dadurch Ihre inneren Organe an der richtigen Stelle! Ein intelligentes Training das Sie fordert, aber nicht überfordert! Dadurch sehen Sie nicht nur jünger und attraktiver aus, sondern Sie fühlen sich auch so!
13:15
13:30
Die Welt von morgen
14:00
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
14:24
Pflanzen in unserer Umgebung
14:30
14:45
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
15:15
16:00
Die weltweite Bewegung Slow Food setzt sich nicht nur für eine regionale, saisonale und nachhaltige Esskultur ein, sondern fördert mittlerweile auch den Erhalt der Arbeitsweise von altem Handwerk. Diese Philosophie wird in Kärnten durch vielfältige Slow Food Betriebe und Projekte gelebt. Sie führt zu neuen Wegen der Nachhaltigkeit. Harald Krassnitzer, der österreichische Schauspieler mit Kärntner Wurzeln holt als Botschafter für Slow Food Kärnten in diesem Erlebnis Österreich beispielgebende, innovative Projekte in kulinarischer und handwerklicher Hinsicht vor den Vorhang. Barbara Altersberger führt als Gestalterin mit dem Kamerateam Harald Krassnitzer in das Jauntal, wo die alte Kulturpflanze Buchweizen als Slow Food Presidio zu neuer Blüte gelangt. Der Weltacker in St. Michael regt zum Nachdenken an, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen. Im Lavanttal kristallisieren sich Slow Food Innovationen heraus: Schwarzer Knoblauch, Kaiserforelle als Lachsersatz und das Protein von morgen: geröstete Insekten. Im Metnitztal lebt das alte Handwerk: Das Team schaut bei einem Maßschuh Handwerker vorbei, baut auf einem Bergbauernhof Zirbentürme und blickt einem Goldschmiedeehepaar über die Schulter, das zusätzlich die Gäste im alten Getreidekasten bewirtet.
16:25
Bericht von einem so genannten "Schafkopfrennen", einem Schafkopf-Kartenturnier, zu Ostern des Jahres 1963 im Dorf Erlau bei Bamberg.
16:30
16:45
17:30
Die einen lieben die Berge, die anderen das Meer, aber wer käme auf die Idee, sich ausgerechnet in den Saarkohlenwald zu verlieben? In eine Region, die vom Bergbau geprägt ist, wo Bergehalden aus der Landschaft ragen und alte, verlassene Industrieanlagen vor sich hin verrotten? Ja, es ist wahr: Als Goethe hier vor genau 250 Jahren den "brennenden Berg" bei Dudweiler besuchte, entflammte sein Herz für den Bergbau. Der Bergbau gab im vergangenen Jahrhundert Tausenden von Menschen Arbeit. Doch die letzten Gruben sind geschlossen genauso wie der "brennende Berg", ein im 17. Jahrhundert in Brand geratenes Kohlenflöz, das seither schwelte und rauchte, inzwischen erloschen ist. Diese Region, in der Wasser, Wald und Kohle eine besondere Verbindung eingehen, hat etwas Außergewöhnliches, wie SWR Moderatorin Anna Lena Dörr auf ihrer "Expedition in die Heimat" erfährt. Nirgendwo sonst kann man das Erdzeitalter des Karbon, in dem Dinosaurier lebten und Kohle entstand, so lebendig erleben wie im "Gondwana", einem Erlebnismuseum in Reden. Gleich nebenan wird aus dem Schacht der alten Grube noch immer das warme Grubenwasser gepumpt und ergießt sich in einen einzigartigen Wassergarten. Das einzige Hufeisenmuseum Deutschlands steht am ehemaligen Bahnhof der alten Grube Itzenplitz. Am Itzenplitzer Weiher ragt ein historisches Pumpenhäuschen aus dem Wasser, das heute ein beliebtes Bildmotiv - nicht nur für Hochzeitsfotos - ist. Fotografinnen und Fotografen lieben den Saarkohlenwald, denn die Mauern der alten Gruben sind wie die übrig gebliebenen Kulissen eines gewaltigen Schauspiels und das Geheimnisvolle verschmilzt mit dem Nostalgischen und Morbiden. Ob sich auch Moderatorin Anna Lena Dörr in den Saarkohlenwald verliebt? Die Chancen stehen gut. (Text: SWR)
18:15
Gartenfreunde aufgepasst! Neben der Vorstellung verschiedener Pflanzenarten und besonders schöner Anlagen erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Sandstrand vor der Tür, abenteuerlicher Regenwald, überraschende Leckerbissen und über allem Salsa: Das ist Puerto Rico. Salsa hat auf der Karibikinsel das ganze Jahr Saison, der Rhythmus ist so etwas wie die Nationalhymne des Landes. Kaum zu glauben, aber auch das sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Im sogenannten Außengebiet der USA leben seine knapp drei Millionen Menschen auf der kleinsten Insel der Großen Antillen. Nicht alle Boricuas, wie sich die Inselbewohner selber nennen, wären gern Amerikaner. Sie genießen das Leben in der Karibik und stellen sich den Widrigkeiten des Lebens unerschrocken und kreativ. Jacky Ramos ist der weibliche "Ricky Martin von Puerto Rico": talentiert, populär, schillernd. Die Salsa-Tänzerin lebt den Traum vieler Puerto Ricanerinnen. Ihr größter Erfolg: der dritte Platz bei einer Weltmeisterschaft. Mittlerweile steht sie weniger selbst auf der Bühne, sie unterrichtet mehr. Mit ihren Nachwuchstalenten trainiert sie vor Publikum am Strand oder in einem Salsa-Salon in der Altstadt. "Sinnliches Bewegen, das ist Salsa", sagt Jacky. Die Jugend zählt ebenso zu ihren Fans wie die ehemalige Miss Puerto Rico, Windy. Jacky bereitet sie auf ihren ersten Auftritt vor Fachpublikum vor. Tanya Martinez' Arbeitsplatz ist dort, wo Puerto Rico abgeschieden und abenteuerlich ist, im immergrünen Regenwald im Zentrum der Karibikinsel. Hier sorgt sie sich um den Erhalt einer auf Puerto Rico einmaligen Papageienart. Hurrikan Maria vernichtete den Lebensraum der Tiere beinahe vollständig. Heute vermehren sich die überwiegend grünen Vögel mit türkisfarbenen Flügelspitzen wieder. Arianna Font Martin ist ein kleiner Star in Puerto Rico und eine Art Gegenmodell zum Auswanderungstrend. Anstatt ihre Heimat zu verlassen, versucht sie, die Lebensqualität ihrer Landsleute zu verbessern. Gemeinsam mit Omar Negron hat die Studierende ein mobiles Filtersystem entwickelt, mit dem sich verschmutztes Wasser einfach aufbereiten und trinken lässt. Zugang zu sauberem Wasser ist keine Selbstverständlichkeit in Puerto Rico. Hurrikans und Überschwemmungen belasten die Infrastruktur besonders auf dem Land. Mehr als 12.000 Menschen haben Arianna und ihr kleines Team bereits zu sauberem Trinkwasser verholfen.
21:00
Sich vor der Sonne zu schützen, gehört für die meisten Deutschen zur Routine, Sonnenbrand oder gar Hautkrebs will niemand riskieren. Denn die Statistiken scheinen es zu belegen: Das Hautkrebsrisiko steigt weltweit. Sonnenschirm, Sunblocker und UV-Kleidung sind also durchaus angebracht. Doch der komplette UV-Schutz könnte seinen Preis haben. Laut RKI sind mehr als 30 Prozent der Deutschen von Vitamin-D Mangel betroffen. Mehr UV-Licht auf der Haut könnte da helfen. Neueste Forschungen geben Hinweise darauf, dass zu wenig Sonnenlicht die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und sogar verschiedenen Krebsarten begünstigen könnte. "ARD Wissen"-Reporterin Lena Ganschow macht sich auf die Suche nach Antworten. Ihre spannende Spurensuche führt sie über den halben Globus, von Hautkliniken in Deutschland nach Australien, wo Hautkrebs fast schon eine Epidemie zu sein scheint, und weiter nach Schottland, wo Forschende neue Erkenntnisse zur Wirkung des Sonnenlichts gewonnen haben.
21:45
Vitamin D ist ein echtes Phänomen. Über das Sonnenvitamin wird so viel berichtet, diskutiert und gestritten. Klar, es ist wichtig für unsere Knochen, aber hilft es auch dem Immunsystem und sorgt es tatsächlich für gute Laune? Ständig erreichen uns Werbemails- und posts für Vitamin D-Präparate. Sollten wir die nehmen? Fakt ist, Vitamin D ist ein Superstoff und enorm wichtig für zahlreiche Stoffwechselvorgänge. Erstaunlicherweise aber kennt kaum jemand seinen eigenen Vitamin D-Status. Dabei wäre das wichtig, denn mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland entwickelt in der dunklen Jahreszeit eine Unterversorgung. Wer ist dafür besonders anfällig? Wir machen den Test und checken bei 6 Teilnehmer:innen den Vitamin D-Status im Verlauf von Spätsommer, Herbst und Winter durch Bluttests. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit sollte der Speicher eigentlich voll sein. Aber welche Rolle spielt die jeweilige Lebenssituation? Mit dabei: u.a. ein Nachtschichtarbeiter, der tagsüber schläft und wenig Tageslicht abbekommt; eine Tierpflegerin, die fast immer draußen ist und ein Tanzlehrer, der wegen seiner dunklen Haut viel weniger Vitamin D bilden kann. Wie entwickelt sich ihr Vitamin D-Status im Laufe der dunklen Jahreszeit? Wissenschaftler:innen begleiten unsere Teilnehmer:innen und greifen ein, wenn der Vitamin D-Spiegel sinkt. Dann bekommen sie spezielle Aufgaben, um ihren Speicher aufzufüllen.
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
Aba Lewit kommt mit seinem Vater und seinen Geschwistern aus einem kleinen polnischen Dorf nach Krakau, wo er bei der Errichtung des Lagers Plaszow mitarbeiten muss, in dem er später gefangen gehalten wird. Der Österreicher Amon Göth ist dort der besonders grausame Kommandant, der Juden wahllos und zur eigenen Belustigung tötet. Auch Aba Lewit wird angeschossen, überlebt aber durch einen Zufall und muss mitansehen, wie seine Schwester liquidiert wird. Er überlebt Mauthausen und seine "Befreiung" und kommt durch Zufall nach Wien, wo er seine spätere Frau kennenlernt - selbst die einzige Überlebende ihrer Familie. Nur mit seiner Frau gelingt es ihm, sein Trauma ansatzweise zu überwinden, trifft aber bis in die jüngere Vergangenheit auf Antisemitismus in Wien. Zu sprechen beginnt der 96-Jährige erst spät. Aba Lewit hat keine Enkelkinder und führt sein erklärt letztes Gespräch über den Holocaust mit Fabian Eder.
23:55
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
00:25
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
00:40
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
01:10
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
02:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
03:25
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:40
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.