18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Was sind die kleinsten Bausteine der Natur? Was ist es, das die Welt im Innersten zusammenhält? Seit jeher versuchen wir Menschen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Für den Dichter und Naturforscher Johann Wolfgang von Goethe ist das "Gute, Wahre und Schöne'"die geheime Natur unserer Welt. Der Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg ist seit frühester Jugend fasziniert von den Gedanken Goethes. Die Harmonie und Ästhetik der Natur begegnen ihm auch in der Mathematik. In Werner Heisenbergs Jugend ist die wissenschaftliche Denkweise noch von den Naturgesetzen geprägt, die der Engländer Isaac Newton im 17. Jahrhundert formuliert hatte. Die Physiker waren überzeugt, bald auch die letzten Rätsel des Lebens zu lösen. Der Siegeszug von Technik und Maschinenwelt schien unaufhaltsam. In diese Welt wird am 5. Dezember 1901 Werner Heisenberg geboren. Er begeistert sich früh für Naturwissenschaften und besonders für die neue Physik. Ebenso sehr liebt er Musik. Lange Zeit ist Heisenberg unentschlossen, ob er Musik oder Naturwissenschaften und Mathematik studieren soll. In seiner griechischen Schullektüre stößt Heisenberg auf Ideen des griechischen Philosophen Platon. Nach Platon bilden Dreiecke die Basis unserer Welt. Diese Dreiecke sind selbst keine Materie, aber sie gestalten das uns bekannte Universum, indem sie sich zu verschiedenen Formen zusammenfügen: den bekannten platonischen Körpern. Heisenberg ist irritiert von dieser ersten Begegnung mit der Philosophie der alten Griechen. Doch sie ist auch ein Schlüsselerlebnis für seinen weiteren Werdegang. Heisenberg will das Unbegreifliche der Ideenwelt Platons verstehen und er will für sich selbst die Frage klären, was die Welt im Innersten zusammenhält? Werner Heisenberg wird die Physik und unser Weltbild revolutionieren. Er wagt eine neue Sicht auf die Wirklichkeit. Sein Blick richtet sich auf die kleinsten Bausteine der Materie: die Quanten.
19:45
Was sind die kleinsten Bausteine der Natur? Was ist es, das die Welt im Innersten zusammenhält? Seit jeher versuchen wir Menschen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Für den Dichter und Naturforscher Johann Wolfgang von Goethe ist das "Gute, Wahre und Schöne'"die geheime Natur unserer Welt. Der Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg ist seit frühester Jugend fasziniert von den Gedanken Goethes. Die Harmonie und Ästhetik der Natur begegnen ihm auch in der Mathematik. In Werner Heisenbergs Jugend ist die wissenschaftliche Denkweise noch von den Naturgesetzen geprägt, die der Engländer Isaac Newton im 17. Jahrhundert formuliert hatte. Die Physiker waren überzeugt, bald auch die letzten Rätsel des Lebens zu lösen. Der Siegeszug von Technik und Maschinenwelt schien unaufhaltsam. In diese Welt wird am 5. Dezember 1901 Werner Heisenberg geboren. Er begeistert sich früh für Naturwissenschaften und besonders für die neue Physik. Ebenso sehr liebt er Musik. Lange Zeit ist Heisenberg unentschlossen, ob er Musik oder Naturwissenschaften und Mathematik studieren soll. In seiner griechischen Schullektüre stößt Heisenberg auf Ideen des griechischen Philosophen Platon. Nach Platon bilden Dreiecke die Basis unserer Welt. Diese Dreiecke sind selbst keine Materie, aber sie gestalten das uns bekannte Universum, indem sie sich zu verschiedenen Formen zusammenfügen: den bekannten platonischen Körpern. Heisenberg ist irritiert von dieser ersten Begegnung mit der Philosophie der alten Griechen. Doch sie ist auch ein Schlüsselerlebnis für seinen weiteren Werdegang. Heisenberg will das Unbegreifliche der Ideenwelt Platons verstehen und er will für sich selbst die Frage klären, was die Welt im Innersten zusammenhält? Werner Heisenberg wird die Physik und unser Weltbild revolutionieren. Er wagt eine neue Sicht auf die Wirklichkeit. Sein Blick richtet sich auf die kleinsten Bausteine der Materie: die Quanten.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Yungas-Täler zwischen Anden und Amazonasbecken: Die Kinder in dieser abgeschiedenen und armen Region legen weite und unvorstellbar gefährliche Wege zurück. Sie trotzen Naturgewalten, Hunger und Erschöpfung. Alles für ein Ziel: Bildung. Der siebenjährige Elmer träumt davon, Ingenieur zu werden und sich ein neues Haus zu bauen, weit weg von seinem jetzigen Zuhause. Denn von dort aus führt nur ein einziger, lebensgefährlicher Weg zur Schule: Ein altes, durchhängendes Drahtseil, gespannt über eine 200 Meter tiefe Schlucht. Elmers einzige Sicherung: Eine rostige Eisenrolle und ein Plastiksack. Auf der anderen Seite des Tals, hoch oben auf einem Berg, leben die Schwestern Mariela und Helen. Abgeschieden und in großer Armut. Jeden Tag treten sie einen Gewaltmarsch zur Schule an, angetrieben von der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie haben den weitesten Weg von allen Schulkindern. Fast drei Stunden kämpfen sie sich den Berg hinab. Durch dichten Dschungel, vorbei an giftigen Schlangen - alles ohne Wasser und Proviant. Diese kleinen Helden haben ihren Traum immer fest im Blick: Durch Bildung die Berge verlassen und in die Stadt ziehen. Raus aus der Armut und weit weg von ihrem lebensgefährlichen Schulweg.
21:00
Lokführer Lukas Klein liebt "seine" Brücke - die Hohenzollernbrücke in Köln, Deutschlands meistbefahrene Eisenbahnbrücke. Auch wenn er schon hunderte Male darüber gefahren ist, das Herzklopfen bleibt: "Am schönsten ist es, wenn ich mit meinem Zug auf der Brücke zum Halten komme, weil die Einfahrt in den Hauptbahnhof noch nicht frei ist", erzählt er. "Dann spüre ich ein leichtes Schaukeln der Brücke und kann den Rhein, die Schiffe und die Liebesschlösser bewundern." Auch diese Liebesschlösser haben die Hohenzollernbrücke berühmt gemacht - spätestens seit Henning Krautmacher und seine Band "De Höhner" ihnen mit dem Karnevalssong "Schenk mir dein Herz!" ein Denkmal gesetzt haben: "Die Tochter eines Bandmitglieds erzählte uns damals von dem Brauch, da hingen aber längst nicht so viele Schlösser wie heute", sagt Krautmacher, der selbst zu seiner Hochzeit vor zwölf Jahren ein Schloss aufhängte und begeistert davon ist: "Sie machen die Brücke so bunt - das passt zu Köln." Nicht nur Liebespaare trifft man auf der Hohenzollernbrücke: Auf der "Schäl Sick", wie der Kölner sagt, hangeln sich in luftiger Höhe Kletterer an den historischen Fundamenten entlang. Sportlich bleibt's an einer anderen Stelle - hinter einer meist verschlossenen, geheimen Tür: Dort trainiert ein Boxclub. "Geheimnis Hohenzollernbrücke" ist ein Film, der die über 100-jährige Geschichte der Brücke bis heute zeigt: den Traum der Kaiser und Könige von der Überfahrt des Rheins zum Kölner Dom, die Zerstörung der Brücke im Zweiten Weltkrieg und die Gegenwart. Heute ist die Brücke eine der schönsten und wichtigsten Eisenbahnbrücken im Westen - ein Nadelöhr für Züge, Fußgänger und Fahrradfahrer. Deshalb wird ihre Erweiterung jetzt diskutiert. Aber eins soll sie bleiben: eine ganz besondere Verbindung in das Herz der Stadt, zu dessen Wahrzeichen, dem Dom, die Hohenzollernbrücke untrennbar dazugehört.
21:45
Zwei Brücken in Niedersachsen müssen mit großen Maschinen und viel Fingerspitzengefühl abgerissen werden. In Verden, mitten in Niedersachsen, findet der Abriss über einem Fluss statt: Die alte Nordbrücke über der Aller wird Stück für Stück zurückgebaut. Kranführer Kevin Helbach baut gemeinsam mit seinem Team den 84 Meter hohen Raupenkran im Hochwassergebiet zwischen zwei Flüssen auf, mit dem er ein über 40 Tonnen schweres Brückensegment zentimetergenau anheben muss. Die Herausforderung: Das tonnenschwere Stahlteil darf sich nicht verkanten und muss exakt in Waage bleiben. In Hannover wird die 70 Jahre alte Südschnellwegbrücke zurückgebaut, direkt über einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Landeshauptstadt Niedersachsens. Noch bevor die Bagger mit dem Zerkleinern der Brücke loslegen, liefert Treckerfahrer und Landwirt Jan Henrik Dahle mit seinem Team 375 Ladungen Auffüllmaterial zur Baustelle. Damit wird unter der Brücke auf der Hildesheimer Straße ein Fallbett errichtet. Erst dann dürfen die Abbruchbagger mit Betonscheren und Hydraulikhämmern anrücken. Die Schwierigkeit: Die Anhänger sind zu hoch, um unter der Brücke ganz ausgefahren abladen zu können. Bauleiter Stefan Ganske ist mit 27 Jahren der jüngste Bauleiter der Niederlassung seiner Firma in Hannover und muss alles koordinieren. Unter Zeitdruck, denn die Hildesheimer Straße muss so schnell wie möglich wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Abriss dieser beiden Brücken steht exemplarisch für eine landesweite Entwicklung: über 150 Brücken in Niedersachsen gelten als marode und müssen ersetzt werden. Für Anwohner und Pendler heißt das: Umleitungen, Lärm und Verzögerungen. "Die Nordreportage" begleitet die Menschen hinter den Maschinen und zeigt, wie mit unterschiedlichsten Techniken tonnenschwere Brücken über Fluss und Straße abgerissen werden.
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
Aktuelle politische Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Europas ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt. Ein Schwerpunkt der Sendung ist die Europäische Union.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.