21:00
Die Bibel zeichnet König Salomo als mächtigen, weisen und unvorstellbar reichen Herrscher. Quelle seines Vermögens sollen Minen gewesen sein, von denen Archäologen glaubten, sie im israelischen Timna gefunden zu haben. Demnach förderten hier unzählige Arbeiter und angesehene Fachleute ein wertvolles Material zu Tage, das ganze Zivilisationen prägen wird: Kupfer! Doch wie Forschungen ergaben konnte König Salomo nicht der Besitzer dieses Minennetzwerks gewesen sein. Aber wie ist es ihm gelungen, von den Gewinnen zu profitieren? Antike Städte und Artefakte bergen nach wie vor viele Geheimnisse. Auch in dieser Staffel der Doku-Reihe "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" reist ein Team von Archäologen und anderen Experten um die Welt und besucht Ruinenstädte und verborgene Begräbnisstätten. Mit Hilfe forensischer Studien, DNS-Analysen, aber auch der guten alten Forscherintuition wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Antworten finden. Bringt eine Zufallsentdeckung in Kairo das Vermächtnis eines nahezu vergessenen altägyptischen Pharaos ans Licht? Deutet der Sensationsfund prehistorischer Tierknochen auf die Existenz eines antiken Zoos hin? Und kann die Auswertung eines einfachen Grabs auf einem dänischen Acker unsere bisherige Vorstellung der Zivilisation der Wikinger auf den Kopf stellen? In den sechs packenden Filmen dieser Reihe bleibt kein Stein auf dem anderen, kein Knochen unentdeckt, um die größten Mysterien der Geschichte zu entschlüssen.
21:45
In dieser Sendung werden die unterschiedlichsten Destinationen vorgestellt. Der Zuschauer lernt mehr über Kultur, Landschaft und die Menschen, die dort leben. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.
22:30
Ihrem Freund beim Fallschirmspringen immer nur von unten zuschauen zu müssen, gefällt Gertrud Winopal ganz und gar nicht. Sie will das auch einmal probieren - zu Beginn der siebziger Jahre, als die meisten Sportspringer noch aktive oder ehemalige Soldaten sind. Als die Sekretärin zu ihrem ersten Sprung aufsteigt, ist es auch das erste Mal, dass sie fliegt. Hunderte weitere Sprünge und eine Ausbildung an einer Springerschule folgen. Gertrud Winopal verwirklicht damit nicht nur ihren Traum: Sie wird Deutsche Meisterin im Ziel- und Stilspringen und eine der besten Fallschirmspringerinnen in Europa. Sabine Brünings Dokumentation aus dem Jahr 1977 stellt "Die Frau, die vom Himmel fällt" vor und gibt spannende Einblicke in einen von Kameradschaft geprägten Sport.
23:15
Für die Frauen und für die Medizin in Deutschland war das Jahr 1901 denkwürdig. Als erste deutsche Frau wird Mathilde Wagner als Arzt approbiert und zum Doktor der Medizin promoviert. Die Universität Freiburg im Breisgau kann für sich beanspruchen, mit diesem Schritt als erste ein männliches Privileg durchbrochen zu haben, das für unantastbar galt. Eigentlich waren es zwei Frauen, für die 1901 in Freiburg ein neues Leben begann. Mathildes Dissertationsthema war nämlich die Tuberkulose der Bauerntochter Franziska Fehrenbach, Folge eines Lebens, das sich das naive Mädchen ganz anders vorgestellt hatte. Auch ihr Leben drohte unter dem Druck männlicher Wünsche und Machenschaften ganz zu zerbrechen - wenn Mathilde nicht gewesen wäre, die selbst so viele Hindernisse vor sich sah.
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Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
02:10
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
02:35
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
03:35
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:50
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:50
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.