18:15
19:00
Wie ein Kreis ist das taiwanesische Streckennetz um die Insel gelegt und lädt ein, den Inselstaat mit der Bahn kennenzulernen. Während der japanischen Kolonialzeit wurde die Eisenbahn ab 1895 ausgebaut. Noch heute lässt sich der japanische Einfluss nicht leugnen. Es geht an die landschaftlich besonders reizvolle Ostküste Taiwans. Ausgangspunkt ist Taiwans quirlige Inselhauptstadt Taipeh. Unterwegs gibt es einen Halt in Houtong, einem Dorf, das für seine Katzen berühmt ist. Auf der Pingxi-Linie fährt der Zug in gemächlichem Tempo weiter vorbei an Bächen und Wasserfällen nach Shifen. Sobald der Zug die Gleise passiert hat, lassen junge Liebespaare Himmelslaternen aufsteigen, auf denen sie ihre Kinderwünsche niedergeschrieben haben. Weiter geht es an der Ostküste Richtung Hualien. Die Strecke verläuft hier entlang einsamer Pazifikstrände bis zum ältesten Nationalpark Taiwans, den Taroko Nationalpark.
19:30
Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.
19:55
Die NASA plant in nicht so ferner Zukunft den Bau einer ersten Siedlung auf dem Mond. Wie und mit welchen Materialien das umgesetzt werden kann, zeigt Anja Reschke in "Wissen vor acht - Zukunft".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
55 Millionen Europäer verließen zwischen 1840 und 1939 ihre Heimat und wagten den Aufbruch und die Reise in die "Neue Welt". Existenzielle Not trieb die meisten, viele aber auch Neugier, Wagemut und Lebensgier. Alle diese Männer, Frauen und Kinder leisteten auf ihre persönliche Weise einen Beitrag zum ungeheuren Aufschwung der Vereinigten Staaten von Amerika - auf lange Sicht. Die aufwendige vierteilige Serie erzählt die größte Wanderungsbewegung in der Geschichte, im Zuge derer Millionen Europäer der Alten Welt den Rücken kehrten, um in der Neuen Welt ihr Glück zu suchen. Zu Wort kommen die Auswanderer selbst, die in Briefen, Tagebüchern und Memoiren ihre Motive und ihr Erlebnisse hinterlassen haben. Doch auch Kapitäne und Erfinder, die die Atlantiküberquerung möglich machten, erhalten ebenso eine Stimme wie die Reeder, für die das Geschäft mit den Auswanderern zur Goldgrube wurde, investigative Journalisten, die inkognito reisen und die Zustände anprangerten, sowie ein Dolmetscher, der in Ellis Island - der "Insel der Tränen" bei New York - das Schicksal von Hunderten Menschen miterlebte. Anfang des 19. Jahrhunderts gab es viele Gründe, Europa den Rücken zu kehren. Viele Menschen lebten in Armut. Religiöse Verfolgung erlitten vor allem Juden und freikirchliche Gemeinschaften. Bürokratische Vorschriften behinderten die freie Entfaltung. Freiheit war auch Jahrzehnte nach der Französischen Revolution nur ein schöner Traum. So fasste zu dieser Zeit der deutsche Emigrant Carl Schurz das amerikanische Versprechen von Freiheit und Wohlstand zusammen: Als Kind habe er "zum ersten Mal von dem unermesslichen Lande jenseits des Ozeans" gehört, "von der jungen Republik, wo es nur freie Menschen gäbe, keine Könige, keine Grafen, keinen Militärdienst und", wie man in Deutschland glaubte, "keine Steuern".
21:00
55 Millionen Europäer verließen zwischen 1840 und 1939 ihre Heimat und wagten den Aufbruch und die Reise in die "Neue Welt". Existenzielle Not trieb die meisten, viele aber auch Neugier, Wagemut und Lebensgier. Alle diese Männer, Frauen und Kinder leisteten auf ihre persönliche Weise einen Beitrag zum ungeheuren Aufschwung der Vereinigten Staaten von Amerika - auf lange Sicht. Die aufwendige vierteilige Serie erzählt die größte Wanderungsbewegung in der Geschichte, im Zuge derer Millionen Europäer der Alten Welt den Rücken kehrten, um in der Neuen Welt ihr Glück zu suchen. Zu Wort kommen die Auswanderer selbst, die in Briefen, Tagebüchern und Memoiren ihre Motive und ihr Erlebnisse hinterlassen haben. Doch auch Kapitäne und Erfinder, die die Atlantiküberquerung möglich machten, erhalten ebenso eine Stimme wie die Reeder, für die das Geschäft mit den Auswanderern zur Goldgrube wurde, investigative Journalisten, die inkognito reisen und die Zustände anprangerten, sowie ein Dolmetscher, der in Ellis Island - der "Insel der Tränen" bei New York - das Schicksal von Hunderten Menschen miterlebte. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Auswanderung nach Amerika zu einem Massenphänomen. Herkömmliche Segelschiffe, die über eine geringe Ladekapazität verfügten und wochenlang auf See waren, konnten mit dem rasant gestiegenen Passagieraufkommen nicht Schritt halten. Der Einsatz von Dampfmaschinen an Bord war nur eine von vielen revolutionären Innovationen der damaligen Zeit. Als ebenso entscheidend erwies sich die Schiffsschraube als Alternative zu den schwerfälligen und schlecht zu navigierenden Schaufelrädern der ersten Dampfschiffe. Immer schnellerer und größerer Schiffe wurden gebaut. Eine Entwicklung, die bei vielen Menschen große Begeisterung hervorrief, die aber auch von mehreren Katastrophen geprägt wurde. Schon lange vor dem berühmten Untergang der "Titanic" 1912.
21:45
In dieser Sendung werden die unterschiedlichsten Destinationen vorgestellt. Der Zuschauer lernt mehr über Kultur, Landschaft und die Menschen, die dort leben. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.
22:30
"Die Buben von Catskill, oder: Boxen als Lebenshilfe" hat Michael Marton seinen Film genannt, den der SWR im Januar 1986 ausstrahlte. Es geht darin um den berühmten Boxtrainer und -manager Cus D'Amato. Er war Trainer des Schwergewichtsweltmeisters Floyd Patterson gewesen und ein entschiedener Gegner der Mafia und deren Einfluss auf den Boxsport. In den späten Siebzigerjahren zog sich Cus D'Amato enttäuscht und verarmt nach Catskill zurück, einer kleinen Stadt nördlich von New York. Dort trainierte er dann in einem ehemaligen Ballsaal Buben und junge Männer, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen waren. Er war der Ansicht, dass unter anderem die Disziplin, die man als Boxer braucht, um erfolgreich zu sein, seinen Schützlingen auch im restlichen Leben helfen könne, auf den rechten Weg zu kommen. Filmautor Michael Marton hat Cus D'Amato in den Jahren von 1982 bis 1984 immer wieder besucht und auch dokumentiert, welche Fortschritte die einzelnen Boxer machen. Vor allem einem Buben traute man schon damals sehr viel zu. Er ist während der Dreharbeiten um die 15 Jahre alt und ein unglaublich netter und schüchterner Kerl mit guten Manieren. Für ihn übernimmt D'Amato sogar die Vormundschaft und lässt ihn bei sich im Haus wohnen. Marton zeigt, wie dieser Fünfzehnjährige 1982 als Jugendamateur in Denver einen anderen Jungen, der ihn um mindestens eine Kopflänge überragt, bereits in der ersten Runde besiegt. Nur wenige Monate nach der deutschen Erstausstrahlung im Januar 1986 wurde dieser junge Mann Weltmeister im Schwergewicht bei den Profis. Sein Name: Mike Tyson
23:15
Von New York in den Ruhrpott. Auch im Film "Du bist der Champ. Vom Durchboxen im Revier" wollen Jugendliche und junge Männer durch das Boxen nach oben kommen. Der Verein, in dessen Boxabteilung sie trainieren ist Schwarz-Weiß Westende Hamborn. Dort ist unter anderem auch Hans Westerfeld Trainer, der viele Jahre später als ältester aktiver Boxtrainer Deutschlands galt. Selbstdisziplin und Kontrolle des eigenen Temperaments müssen die Jugendlichen und jungen Männer erst noch erlernen, wenn sie erfolgreich sein wollen. Und Schmerzen ertragen. Dem Gesicht des zehnjährigen Sali sieht man noch nicht an, dass er boxt, dem Gesicht des doppelt so alten Markus Keusgen sehr wohl. Immerhin wird der Amateurboxer Markus Keusgen kurz nach Abschluss der Dreharbeiten Deutscher Meister im Halbschwergewicht.
23:45
Dieser Film aus der berühmten Dokumentarfilmreihe "Zeichen der Zeit" trägt den Titel "Die Herausforderung" und stammt aus dem Jahr 1970. Roman Brodmann porträtiert darin einen Berliner Profi-Boxer, der es fast bis nach ganz oben geschafft hat: Gerhard Piaskowy darf am 20. März 1970 im Berliner Sportpalast gegen Freddie Little um die Weltmeisterschaft kämpfen. Was passiert mit einem Boxer, der wirklich alles in die Waagschale wirft und am Ende doch klar verliert und mit schwer gezeichnetem Gesicht den Ring verlässt? Und wie geht es dabei seiner Frau, die das alles in der ersten Reihe mit ansieht? Brodmanns Blick hinter die Kulissen dieses Kampfes gilt als eines der Highlights des Deutschen Sportfilms.