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TV Programm für ARD-alpha am 06.07.2026

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Länder-Menschen-Abenteuer 20:15

Länder-Menschen-Abenteuer: Faszinierendes Kambodscha - Verwunschene Tempel und schwimmende Dörfer

Land und Leute

Kambodscha, am Golf von Thailand gelegen, hat eine unendliche reiche und unendlich tragische Geschichte. Die Blüte der Khmer-Kultur gipfelte in der größten Tempelstadt der Welt, Angkor Wat. Die Schreckensherrschaft der Roten Khmer hingegen brachte vor nicht einmal 50 Jahren Terror und Gewalt. Heute ist Kambodscha ein aufstrebendes Land, in dem sich der faszinierende Spirit des Lebens in Südostasien, Tradition und Moderne auf einzigartige Weise mischen. In Angkor, der gigantischen Tempelstadt, begleitet das Filmteam das Archäologen- und Konservatoren-Team des deutschen Restaurierungsprojektes. Nach wie vor gibt es sie, die unberührten Ecken in dieser verwunschenen Welt, weitab vom Touristenstrom. Doch in Zeiten von Corona ist es hier ohnehin so leer wie seit der Entdeckung im 19. Jahrhundert nicht mehr. Auf dem größten See Südostasiens, dem Tonle Sap, leben die Menschen in schwimmenden und auf Pfählen errichteten Dörfern, teils mit kuriosen Mitbewohnern. So wie Frau Leang, die gleich neben ihrem Haus in einem Holzkäfig Krokodile züchtet. Gefährlich geht es auch im Dschungel der Kulen-Berge zu. Honigsammler Khlo nimmt das Filmteam mit in den Urwald, wo er mit seinen Helfern die Bienen mit Rauch aus den teils 30 Meter hoch hängenden Nestern treibt, um einen Teil ihres süßen Honigs zu ernten. Eingewickelt in ein Bananenblatt, belegt mit Insektenmaden und geröstet sind die Honigwaben ein beliebter Snack. In Battambang versucht das Projekt PHARE, Kindern aus armen Verhältnissen eine Schulbildung zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler werden auch in Artistik und Tanz unterrichtet. Zirkus ist eine Chance, der Armut zu entfliehen. Die Stadt Kep war in Kolonialzeiten ein mondänes Seebad. Heute trifft man hier kaum noch auf Menschen aus dem Ausland. Bekannt ist der Ort für seinen Crab Market. Die eben erworbenen, fangfrischen Krabben kann man sich gleich im benachbarten Restaurant zubereiten lassen. Wichtigste Zutat neben den Krabben: Kampot Pfeffer. Er gilt als der edelste Pfeffer weltweit. Auch Pfefferfarmerin Sopheap zieht es auf den Krabbenmarkt, bevor es mit der Arbeit auf der familieneigenen Pfefferfarm weitergeht.

Danach

Amerikas Naturwunder 21:00

Amerikas Naturwunder: Grand Canyon

Tiere

Der Grand Canyon gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Kaum ein anderes Naturwunder der Erde wirkt beeindruckender. Bis zu 1.600 Meter tief hat sich der Fluss Colorado über Millionen von Jahren in das Gestein gegraben und eine Schlucht erschaffen, die an ihrer breitesten Stelle fast 30 Kilometer misst. Zum Schutz großer Teile des einzigartigen Canyons richtete die US-Regierung 1908 ein National Monument ein, aus dem 1919 der Grand Canyon National Park hervorging. 1979 erklärte die UNESCO den Grand Canyon schließlich zum Weltnaturdenkmal. Das Colorado Plateau und die Schlucht sind extrem unterschiedliche Lebensräume: Die Hochplateaus, die den Canyon umgeben, sind flach und bilden ein Mosaik aus Wäldern, Steppen und Wiesen. Hörnchen, Wapitis, Maultierhirsche und selbst der Puma kommen hier vor. Nicht selten grasen Bisons auf den Wiesen im Norden des Canyons. Vor über einem Jahrhundert aus Kreuzungen mit Rindern hervorgegangen, wurden sie in Arizona angesiedelt. Sie vermehrten sich und leben in freier Natur. Auch Gabelböcke, die schnellsten an Land lebenden Säugetiere Amerikas, und Präriehunde gibt es hier. In alten, ungenutzten Bauen der Nager ziehen Kanincheneulen ihre Küken groß. Sie brüten als einzige Eulenart der Welt unter der Erde. Die meisten der fünf Millionen Besucher, die Jahr für Jahr in den Nationalpark kommen, genießen die spektakuläre Aussicht vom Südrand der Megaschlucht, der über 2.100 Meter hoch liegt. Ganz nah dabei legen im Holz abgestorbener Kiefern Eichelspechte ihre Vorratskammern an: Sie haben Hunderte selbst gezimmerter Löcher mit Eicheln gefüllt, um so über den Winter zu kommen. Zwischen dem Hochplateau und dem Fluss Colorado tief unten liegen die kargen, unzugänglichen Steilhänge. Sie sind der Lebensraum der Wüsten-Dickhornschafe, den wahren Bezwingern des Grand Canyons. Leichtfüßig erklettern sie fast jede Ecke der großen Schlucht und liefern sich zur Brunftzeit spektakuläre Kämpfe. Reichen Drohgebärden und Imponiergehabe nicht aus, nehmen die Widder Anlauf und lassen ihre Hörner mit Wucht aufeinander prallen. 30 Kilometer Luftlinie sind es an der breitesten Stelle von der Nordseite des Grand Canyons bis zu seiner Südseite. Für einen der seltensten Vögel der Welt, den Kalifornischen Kondor, ist das keine Entfernung. Mit einer Spannweite von gut drei Metern überwindet er die Strecke in wenigen Minuten. Einem aufwändigen Rettungsprojekt ist es zu verdanken, dass man Kondore in den USA noch heute beobachten kann. Zu Beginn der 1980er Jahre gab es gerade noch 22 Exemplare der majestätischen Vögel. Die letzten von ihnen wurden eingefangen und in der Obhut der Menschen gezüchtet, um sie vor dem Aussterben zu retten. Mittlerweile kreisen wieder mehr als 400 Kondore über dem Westen der USA, davon etwa 100 über dem Grand Canyon. Der Colorado schneidet sich auch heute noch weiter in sein uraltes Flussbett. Die Talsohle liegt auf etwa 700 Meter Höhe und senkt sich in mehreren Stufen hinab. Frost und Sonne lösen ständig neues Material aus den Wänden, das vom Regen in den Fluss geschwemmt wird. Nur wenige Besucher betreten das Innere des Canyons, und nur jeder Hundertste lernt den Nationalpark aus der "Flussperspektive" kennen. Für die, die eine Bootsfahrt auf dem Colorado wagen, gehört eine aufregende Rafting-Tour durch die Stromschnellen des Colorados mit zum Programm. Der Sommer ist vielleicht die beste Jahreszeit, den Grand Canyon im schönsten "Licht" zu erleben: Fast täglich ziehen tiefe Wolken über die große Schlucht hinweg. Gewaltige Gewitterzellen bilden sich über dem ausgedörrten Land und lassen den Canyon klein und unbedeutend erscheinen. Dann entlädt sich der Himmel mit geradezu biblischer Gewalt und Tausende Tonnen Regen und Hagel donnern in die große Schlucht. Und dann bewahrheitet sich einmal wieder: Es gibt keinen anderen Ort auf der Erde, der so beeindruckt wie der Grand Canyon.

Amerikas Naturwunder 21:45

Amerikas Naturwunder: Yellowstone

Landschaftsbild

Der Yellowstone Nationalpark liegt auf dem weltweit größten aktiven Supervulkan! Dadurch bietet er weltberühmte Naturphänomene wie den Old Faithful Geysir oder die Grand Prismatic Spring, eine Thermalquelle, die abhängig von Mikroorganismen und Jahreszeit in unterschiedlichen Farben leuchtet. Über einen Zeitraum von drei Jahren ist es den beiden preisgekrönten Filmemachern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelungen, dieses faszinierende Naturwunder mit seinen spektakulären Landschaften und spannendem Tierverhalten umfassend zu porträtieren. Die Winter im Yellowstone Nationalpark sind hart und bitterkalt - selbst für die gut isolierten Bisons, die wieder zu Tausenden über die weiten Ebenen ziehen, eine harte Zeit. Die massigen Tiere graben sich mit ihren gewaltigen Köpfen tief in den Schnee, um an das spärlich verbliebene Gras zu gelangen. Dieses Symbol für Ausdauer und Kraft stand kurz vor der Ausrottung, nur 23 Tiere waren den Kugeln der Jäger entkommen. Heute gibt es im Yellowstone Nationalpark aber wieder stabile Bestände. Neben dem Bison hat auch ein anderes Tier seinen Platz in der Natur zurückerobert: der Wolf. Auch er ist gut an den Winter angepasst und versucht sein Glück bei der Jagd auf Wapiti-Hirsche. Während viele Tiere im Winter ihre Energie sparen, kommen die Geysire und heißen Quellen des Parks nie zur Ruhe. Vielen Tieren bieten sie im tiefsten Winter eine willkommene Möglichkeit zum Aufwärmen. Die extremen Temperaturunterschiede führen zu faszinierenden Lichtspielen, und Wassertropfen verwandeln sich in Sekunden in Eis-Diamanten oder kleine Eis-Sternschnuppen. Der Frühling erweckt den Park zu neuem Leben. Junge Schwarzbären verlassen zum ersten Mal in ihrem Leben das Winterquartier, in dem sie geboren wurden. Eine junge Pumamutter teilt die Beute mit ihrem Nachwuchs. Der Frühling birgt aber auch Gefahren! Das Schmelzwasser verwandelt die Flüsse in reißende Ströme, die für junge Bisonkälber zu einer harten Bewährungsprobe werden. Manchmal werden die Kälber von der Strömung mitgerissen und von ihren Müttern getrennt. Eine der dramatischsten Szenen des Films zeigt den tapferen Kampf eines einsamen Kalbes gegen einen Wolf mit einer unerwarteten Wendung des Schicksals. Wenn der Herbst das Laub in alle nur erdenklichen Farben taucht, beginnt die Brunftzeit der Bisonbullen. Atemberaubende Zeitlupenaufnahmen zeigen in dramatischen Bildern, wie die Kolosse aufeinanderprallen. Die Ebenen beben dann förmlich unter ihren Hufen. Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen wieder fallen, wird es langsam wieder ruhiger im Yellowstone Nationalpark.

Klimazeit 22:30

Klimazeit

Infomagazin

"Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.

alpha Uni 22:45

alpha Uni: Studium: Musik, Pharmazie

Erwachsenenbildung

Campus Talks 23:15

Campus Talks: Wie passen sich Tiere veränderter Nahrung an

Wissenschaft

In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.

The Day - News in Review 23:45

The Day - News in Review

Nachrichten

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