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TV Programm für ARD-alpha am 05.09.2026

Jetzt

Tobis Städtetrip: zurück in Marburg 15:15

Tobis Städtetrip: zurück in Marburg

Tourismus

Mit seiner 45-minütigen Entdeckungsreise durch Homberg/Efze möchte der Moderator Lust machen auf einen Ausflug in den Knüll. "Tobis Städtetrip: Homber/Efze hautnah" am Dienstag, 19. April, um 20.15 Uhr im hr-fernsehen - und natürlich jederzeit in der ARD-Mediathek.

Danach

Visite 16:00

Visite

Magazin

Visite informiert über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit - aus Klinik, Praxis und Forschung.

MERYNS sprechzimmer 17:00

MERYNS sprechzimmer: Wenn das Immunsystem zum Feind wird

Magazin

Ein gesundes Immunsystem ist entscheidend für den Schutz des Körpers vor schädlichen Eindringlingen wie Bakterien, Viren und anderen Krankheitserregern. Manchmal gerät unser Immunsystem jedoch aus dem Gleichgewicht. Autoimmunerkrankungen treten auf, wenn es fälschlicherweise gesunde Zellen als Bedrohung betrachtet. Das eigene Immunsystem wird dann zum "Feind" im eigenen Körper. Dies zeigt nur, wie komplex und empfindlich dieses System ist. MERYNS sprechzimmer erklärt wie unser Immunsystem funktioniert, wie man sein Immunsystem in der kalten Jahreszeit stärken kann. Und was man lieber vermeiden sollte. Prof. Siegfried Meryn diskutiert dazu mit einer hochkarätigen Runde aus ExpertInnen aus Medizin und Gesellschaft.

Gesundheit! 17:45

Gesundheit!: Die Bewegungs-Docs

Dokumentation

Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.

Wunderschön 18:15

Wunderschön: Alpenliebe - Vom Allgäu nach Südtirol

Landschaftsbild

Eisenbahn-Romantik 19:00

Eisenbahn-Romantik: Die irische Ostküste - Von Rosslare Richtung Dublin

Freizeit und Hobby

Irland ist für Bahn-Fans ein Geheimtipp. Viele Strecken gibt es nicht, dafür sind manche umso schöner. Besonders reizvoll ist die Ostküste. Von Rosslare im Südosten geht es erst parallel zur Küste und dann entlang von Flüssen in die Berge. Zurück am Meer, beeindrucken die langen Strände und spektakulären Klippen bei Greystones. Auf der ältesten Zugstrecke Irlands an der Dublin Bay erreichen die Reisenden die Hauptstadt und abschließend die Halbinsel Howth. Unterwegs ist das Fernseh-Team mit dem Bahnexperten Oliver Doyle. Er nimmt die Zuschauer:innen mit an Orte, die seinen beruflichen Werdegang bei der Eisenbahn prägten wie den Hafen in Rosslare und das zentrale Stellwerk in Dublin. Was die Bahnreisenden bei der Fahrt dicht am Meer beeindruckt, stellt für die Eisenbahner:innen eine Herausforderung dar. Wie sie versuchen, der Erosion Herr zu werden, erfahren die Zuschauer:innen bei einer Inspektionsfahrt mit dem Chefingenieur von Irish Rail.

Global Us 19:30

Global Us: Was uns alle verbindet

Infomagazin

Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.

Wissen vor acht - Zukunft 19:55

Wissen vor acht - Zukunft: Glühlampe als Mikrofon

Infotainment

Der Spion von heute hat unglaubliche Techniken an der Hand, um sein Gegenüber abzuhören. Welche Verfahren es gibt, wie sie funktionieren und wie man sich dagegen schützen kann, erklären Anja Reschke und Adrian Pflug in "Wissen vor acht - Zukunft".

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Zehn Fehler - Katastrophen, die Geschichte schrieben 20:15

Zehn Fehler - Katastrophen, die Geschichte schrieben: Hindenburg - Das Ende der Luftschifffahrt

Geschichte

Es gibt Katastrophen, nach denen die Welt einen Moment still steht. Die erschütternden Bilder brennen sich ins kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft ein. Doch warum konnte John F. Kennedy überhaupt von zwei Kugeln getroffen werden? Welche Vorkehrungen muss man treffen, damit Anschläge wie die des 11. September nicht erneut passieren? In dieser 5-teiligen Doku-Serie werden die Hintergründe und fatalen Versäumnisse beleuchtet, welche folgenschwere Tragödien wie die Ölpest nach dem Untergang der Bohrinsel Deepwater Horizon, die Abstürze von zwei Boeing 737-Max Flugzeugen oder des Luftschiffs Hindenburg begünstigt haben. Dank lange geheimer Dokumente können das Versagen von Behörden und Sicherheitsmechanismen sowie die mangelhafte Kommunikation von Unternehmen aufgedeckt werden und so ein neues Licht auf die verheerenden Abläufe werfen.

Angriff auf die Lusitania - U-Boot-Krieg im Ersten Weltkrieg 21:00

Angriff auf die Lusitania - U-Boot-Krieg im Ersten Weltkrieg

Geschichte

Als die "Lusitania", das zu diesem Zeitpunkt größte Passagierschiff der Welt, am 1. Mai 1915 New York verlässt, wissen die fast 2000 Passagiere und Crewmitglieder an Bord noch nicht, dass dies ihre letzte Überfahrt sein wird. Der Erste Weltkrieg tobt seit einem Jahr in Europa. Deutschland hatte die Gewässer rund um die britischen Inseln zum Kriegsgebiet erklärt und verkündet, man werde britische Schiffe hier mit U-Booten angreifen und versenken. Auch am Tag vor dem Ablegen der Lusitania wird in amerikanischen Zeitungen nochmals eine entsprechende Warnung der Deutschen Botschaft veröffentlicht. Doch die Lusitania, die eine Spitzengeschwindigkeit von 25 Knoten erreichen kann, glaubt man sicher vor U-Boot Angriffen - noch nie war ein Schiff, das schneller als 14 Knoten fuhr, versenkt worden. Doch am 6. Mai muss die Lusitania vor der Südküste Irlands die Geschwindigkeit drosseln und von ihrem Kurs abweichen. Es herrscht dichter Nebel, und der Kapitän muss auf bessere Sicht warten, um seine Position genau bestimmen zu können. Als die Lusitania am nächsten Tag endlich weiterfahren kann, fährt sie dem deutschen U-Boot U-20 genau in die Schusslinie. Kapitänleutnant Schwieger lässt einen Torpedo feuern und trifft. Die Lusitania bekommt schnell schwere Schlagseite. Rettungsboote zu wassern ist in dieser Lage äußerst schwierig und viele Passagiere sterben schon jetzt, werden durch fallende Rettungsboote erschlagen oder unter Wasser gedrückt. Der Todeskampf der Lusitania dauert nur 18 Minuten, dann sinkt sie. Nur 700 Menschen können an diesem 7. Mai 1915 gerettet werden, 1192 verlieren ihr Leben in den kalten Fluten des Atlantiks. Der Untergang der Lusitania führte international zu einem Aufschrei der Entrüstung über den deutschen U-Boot Krieg. Der wird daraufhin zunächst eingestellt, und als er 1917 wieder aufgenommen wird führt dies zu Amerikas Eintreten in den Ersten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten.

Länder-Menschen-Abenteuer 21:50

Länder-Menschen-Abenteuer: Vom Fjell zu den Fjorden - Mit dem Zug durch Norwegens Winter

Land und Leute

In dieser Sendung werden die unterschiedlichsten Destinationen vorgestellt. Der Zuschauer lernt mehr über Kultur, Landschaft und die Menschen, die dort leben. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.

Frauen tragen die Hälfte des Himmels (1979) 22:35

Frauen tragen die Hälfte des Himmels (1979)

Dokumentation

"Frauen tragen die Hälfte des Himmels" - dieses Wort stammt von Mao Tse-tung und gemeint ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Volksrepublik China. Zlata Findeis und Joschi H. von Miserony gingen in Ihrem Film aus dem Jahr 1979 der Frage nach, wie es um diese Gleichberechtigung der Frauen in China steht. Mao war damals seit drei Jahren tot, die Viererbande verhaftet und von Maos Nachfolger Deng Xiaoping wurde ein wirtschaftlicher Liberalisierungskurs angestoßen, durch dessen Erfolg Deng für viele Jahre seine Macht konsolidieren konnte. In den dreißig Jahren seit Gründung der Volksrepublik China hatte sich viel getan auf dem Gebiet der Frauenemanzipation: 1950 wurde das Gesetz verabschiedet, das den Frauen die freie Wahl des Ehepartners ermöglichte, 1953 wurden sie arbeitsrechtlich und im Hinblick auf die Entlohnung den Männern gleichgestellt. Ebenfalls 1953 erhielten sie das volle Wahlrecht - was auch immer dies im chinesischen Kommunismus bedeutet haben mag. Auf jeden Fall war es so, dass Frau Findeis und Herr Miserony auch auf Frauen trafen, die sich sehr wohl noch an die Zeit davor, an das China vor dem Kommunismus erinnern konnten. Für die Frauen waren jene Veränderungen wirklich fundamental, auch wenn Ende der Siebzigerjahre vor einer deutschen Kamera die Frauen noch sehr ideologisch argumentierten. Die Familie einer Arbeiterin in einer Textilfabrik lebt zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern in einer Zweizimmerwohnung in einer Werkssiedlung. Sie vermitteln glaubhaft, es gehe ihnen gut. Der Mann - er hat Zeit, denn er hat Nachtschicht - kocht für die Familie zu Mittag Fische, Rippchen, Paprika mit Schweineschnitzel und scharfes Schweinefleisch. Dazu gibt es selbstverständlich Reis. Die beiden Filmemacher geben allerdings zu, dass ihnen so ein Festessen wie ein Potemkinsches Dorf vorkommt. Und dass sie das Hotel sowieso nur in Begleitung verlassen durften. Wo und was gedreht werden durfte, war streng reglementiert. Und wie war das mit der Gleichberechtigung? Der Sohn der Textilarbeiterin antwortet auf die Frage, ob er und seine Frau neben der Tochter noch weitere Kinder haben möchten: "Nein. Unser Kind ist zwar nur ein Mädchen, aber jetzt sind die Frauen den Männern gleichgestellt…" Das heißt, diesbezüglich hatte China eben doch noch einen langen Weg vor sich. Aber schon 1979 klärte der Film die Zuschauer über die weiteren Planungen des Zentralkomitees der chinesischen KP auf: Bis zum Ende des Jahres 1980 müsse ein Drittel aller Industrieunternehmen im Lande nach dem Beispiel eines erfolgreichen Musterbetriebs organisiert werden. Denn das Ziel sei, "bis zum Jahr 2000 durch die Modernisierung von Landwirtschaft, Industrie, Landesverteidigung sowie Wissenschaft und Technik China eine führende Stellung unter den Industrienationen zu verschaffen."

Zwischen Tsingtao und Wuhan - Deutsche Spuren in China (1982) 23:20

Zwischen Tsingtao und Wuhan - Deutsche Spuren in China (1982)

Land und Leute

"J.F. Weule, Bockenem am Harz" steht auf der Kirchturmuhr der evangelischen Christuskirche - in Tsingtao. Dort findet in den frühen 1980er-Jahren sonntags sogar eine Messe statt. Die Erben Maos waren nämlich ein klein wenig liberaler geworden und Hans Wilhelm Vahlefeld - bereits seit Ende der Fünfziger der erste Ostasien-Korrespondent der ARD - suchte 1982 für den NDR nach deutschen Spuren in China. Dazu reiste er zunächst nach Tsingtao, immerhin von 1897 bis 1914 Hauptstadt des "Deutschen Schutzgebiets Kiautschou" und somit deutsche Kolonie. Zum Bahnhof in Tsingtao, erbaut im deutschen Stil von den Kolonialherren, führte einst die "Kieler Straße". Der Bahnhof stand 1982 noch, aber die Straße war längst umbenannt, denn das offizielle China verleugnete diese deutsche Epoche. Von Tsingtao fährt Vahlefeld weiter nach Shanghai und dort zu den deutschen Arbeitern, die auf der damals einzigen deutschen Baustelle in ganz China eine Aromatenanlage errichten, mit der aus Rohöl Kunstfasern hergestellt werden können. Shanghai war und ist Chinas größte Stadt: 1980 lebten dort 12 Millionen Menschen. Das erste Großprojekt zwischen Deutschland und China hatte es hingegen in Wuhan gegeben, der dritten Station von Vahlefelds Reportage: ein Stahlkombinat, das 1978 nach einiger Verzögerung die Arbeit aufgenommen hatte. Die Facharbeiter für dieses Werk wurden z.T. in Deutschland ausgebildet: Mit einem von ihnen konnte sich Vahlefeld tatsächlich auf Deutsch unterhalten. Er sagt, das moderne deutsche Management habe ihn während seiner Zeit in Deutschland am meisten beeindruckt. Ans deutsche Essen habe er sich mit der Zeit gewöhnt und das deutsche Pils habe ihm geschmeckt. Die Eingewöhnung der deutschen Arbeiter und deren Familien, die in China auf Auslandseinsatz sind, scheint wegen der Sprachbarriere hingegen schwieriger zu sein. Begeistert sind die Frauen der deutschen Arbeiter aber von der medizinischen Versorgung für sie in China. Die chinesische Medizinprofessorin kann ebenfalls Deutsch, sie lernte es vor Jahrzehnen in Shanghai auf der Universität, wo sie von deutschen Medizinern ausgebildet wurde. Und auf einmal ist dort im fernen China von München die Rede: Ende der Dreißigerjahre verliebte sich eine aus dem Allgäu stammende angehende Medizinstudentin in einen am Schwabinger Krankenhaus arbeitenden chinesischen Arzt. Heute, also im Jahr 1982, sind sie seit Jahrzehnten verheiratet, und leben in Wuhan: Er ist dort Professor am Universitätskrankenhaus und einer der berühmtesten Chirurgen in ganz China. Mit chinesischen Studenten, die Deutsch gelernt haben und demnächst in Westdeutschland studieren wollen, spricht Vahlefeld auch über das geteilte Deutschland - ganz offen, wie er sagt und nicht mehr ideologisch eingefärbt wie noch wenige Jahre zuvor. Einer der Studenten sagt in diesem Jahr 1982: "Eines Tages sollte Deutschland doch wiedervereinigt sein." Und dann rezitiert ein anderer Student fast fehlerfrei die letzten Zeilen des Gedichts "Prometheus" von Goethe, dessen 150. Todestag man damals auch an der Universität in Peking feierte. Die Probleme, die diese jungen Menschen mit ihren Eltern haben, unterscheiden sich zumindest in einem Punkt nicht von den Problemen der jungen Menschen in Deutschland. Sie erzählen, dass ihre Eltern mit ihrem Musikgeschmack nichts anfangen können, sogar böse werden, wenn sie z. B. die Musik der Beatles hören.