04:05
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:05
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:20
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
What's your name, are you German. Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some" oder "any"? Wann heißt es "he was" und wann "he has been"? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert Englisch für Anfänger in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
06:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
07:00
07:30
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:55
Die Hosts Kiara Jade, Noel Dederichs, Helena Heck und Valentin Wilczek begegnen spannenden jungen Menschen, die Mut machen und Lösungen für persönliche oder auch gesellschaftliche Probleme finden. Die Erzählweise orientiert sich an den Prinzipien des konstruktiven Journalismus: Statt Defizite zu betonen, konzentriert sich das Format auf Lösungsansätze, Perspektivwechsel und inspirierende Ideen.
08:05
Bewegung liegt in der Natur des Menschen. Ganz besonders Frauen haben oft den Wunsch, sich nach Musik zu bewegen, trauen sich aber nicht, das im Fitnessstudio und damit in der "Öffentlichkeit" zu machen. Wir bringen das Training direkt nach Hause ins Wohnzimmer: Mit den Dance Workouts wird der gesamte Körper von Kopf bis Fuß trainiert: Einfache Bewegungen aktivieren die Stoffwechselsysteme, der Kreislauf wird angeregt und Kalorien verbrannt. Langeweile kommt bei dem mitreißenden Dance-Training der Top-Presenterin Johanna Fellner nie auf: Schritt für Schritt baut sie die abwechslungsreichen Choreografien so auf, dass die Zuschauer die anspruchsvollen Schrittsequenzen schnell lernen. Die acht Folgen haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und verschiedene tänzerische Stilrichtungen: Von der klassischen Dance-Aerobic über sexy Latino bis hin zu erdigen Afro-Kombinationen und hippen Funk-Moves. Beim Tanzen geht das Herz auf und der Körper bewegt sich wie von selbst zur packenden Musik! Wir bieten ein motivierendes Herz-Kreislauftraining, bei dem man nicht immer auf die Uhr blickt und sich fragt "Wie lange noch?" Ausstrahlung, Koordination, Fitness und Ausdauer verbessern sich mit viel Spaß bei jedem Training!
08:20
09:45
Spektakuläre Gebirgsketten, einzigartige Nationalparks und buddhistische Tempelanlagen: Die erste Folge des Zweiteilers "Naturjuwel Südkorea" begibt sich auf eine Reise in das von Bergen dominierte Inland der Halbinsel und zur Megacity Seoul. Im Upo-Feuchtgebiet in der Provinz Gyeongsang dreht sich viel um einen sagenumwobenen Vogel: den Ibis. Der in vielen Volksliedern besungene Vogel galt hier seit den 1970er Jahren als ausgestorben. Die Provinz Gyeongsang rief 2008 ein Wiederansiedlungsprojekt ins Leben und importierte Ibisse aus China. Im Süden beefndet sich der größte und älteste Nationalpark Südkoreas: der Jirisan-Nationalpark. Mit fast 5.000 Pflanzen- und Tierarten, der einzigen Bärenpopulation Südkoreas und endlosen Tälern umfasst das Gelände eine Fläche von mehr als 480 Quadratkilometern. Im Ostteil des Parks leben die Ordensschwestern des Daewonsa-Tempels. Der aus dem Jahr 548 stammende Tempel ist einer der ganz wenigen buddhistischen Nonnentempel Südkoreas. Die Nonnen bauen hier ihr eigenes Gemüse an. Mehr als 400 Gäste kommen jedes Jahr zu Besuch. An den Ausläufen des Jirisan-Parks befindet sich ein Forschungsgebiet für den Reisanbau. Die Jeolla-Provinz gilt als Kornkammer Südkoreas. Anhand mehr als 800 entwickelter Reissorten experimentiert man hier erfolgreich mit nachhaltigen Anbaubedingungen. Nur wenige Kilometer vom nördlichen Ende entfernt pulsiert das pralle Leben. Seoul ist mit knapp zehn Millionen Menschen eine Megacity und Anziehungspunkt für das moderne, zukunftsorientierte Südkorea.
10:30
Spektakuläre Gebirgsketten, einzigartige Nationalparks und buddhistische Tempelanlagen: Die erste Folge des Zweiteilers "Naturjuwel Südkorea" begibt sich auf eine Reise in das von Bergen dominierte Inland der Halbinsel und zur Megacity Seoul. Im Upo-Feuchtgebiet in der Provinz Gyeongsang dreht sich viel um einen sagenumwobenen Vogel: den Ibis. Der in vielen Volksliedern besungene Vogel galt hier seit den 1970er Jahren als ausgestorben. Die Provinz Gyeongsang rief 2008 ein Wiederansiedlungsprojekt ins Leben und importierte Ibisse aus China. Im Süden beefndet sich der größte und älteste Nationalpark Südkoreas: der Jirisan-Nationalpark. Mit fast 5.000 Pflanzen- und Tierarten, der einzigen Bärenpopulation Südkoreas und endlosen Tälern umfasst das Gelände eine Fläche von mehr als 480 Quadratkilometern. Im Ostteil des Parks leben die Ordensschwestern des Daewonsa-Tempels. Der aus dem Jahr 548 stammende Tempel ist einer der ganz wenigen buddhistischen Nonnentempel Südkoreas. Die Nonnen bauen hier ihr eigenes Gemüse an. Mehr als 400 Gäste kommen jedes Jahr zu Besuch. An den Ausläufen des Jirisan-Parks befindet sich ein Forschungsgebiet für den Reisanbau. Die Jeolla-Provinz gilt als Kornkammer Südkoreas. Anhand mehr als 800 entwickelter Reissorten experimentiert man hier erfolgreich mit nachhaltigen Anbaubedingungen. Nur wenige Kilometer vom nördlichen Ende entfernt pulsiert das pralle Leben. Seoul ist mit knapp zehn Millionen Menschen eine Megacity und Anziehungspunkt für das moderne, zukunftsorientierte Südkorea.
11:15
12:00
In dieser Folge seiner Dokumentarreihe "Mit der Kamera um die Welt" bereist Michael Martin den Pazifischen Feuerring und die Anden. Seit Milliarden Jahren verändert Plattentektonik das Gesicht der Erde. Nirgendwo zeigt sich das spektakulärer als am Pazifischen Feuerring, wo sich zwei Drittel aller Vulkane der Erde befinden. Michael Martin beginnt seine Fotoexpedition im winterlichen Kamtschatka, opfert seine Drohne am Vulkan Bromo, fotografiert blaue Feuer in Indonesien, brodelnde Lava-Seen im Südpazifik und wagt sich auf den Yasur im Inselstaat Vanuatu, den aktivsten Vulkan der Erde. Michael Martins zweites Zielgebiet sind die Anden. Sie erstrecken sich an Südamerikas Westküste über 7.500 Kilometer - die längste Gebirgskette der Erde. Auf dem Motorrad durchquert er das Altiplano mit seinen farbigen Lagunen und gleißenden Salzseen. In Boliviens Cordillera Real besteigt Michael Martin seinen ersten Sechstausender, aber sein spektakulärstes Ziel ist der Alpamayo, für viele der schönste Berg der Erde.
12:45
13:30
Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.
14:00
14:45
15:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
16:00
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
16:30
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
17:15
Drohnen und Sensoren - Wie die Kölnbreinsperre gesichert wird 200 Meter hoch ist die größte Staumauer Österreichs. Für den Bau wurden zwei Millionen Kubikmeter Beton verbraucht. An der Basis ist die Staumauer 40 Meter dick, an der Dammkrone noch immer fast acht Meter. Mit Drohnen wird die Staumauer regelmäßig abgeflogen und mit hoher Auflösung fotografiert. Damit sind Schäden im Millimeterbereich erkennbar. In der Mauer sind 6000 Sensoren verbaut, die jede kleinste Veränderung registrieren. Gefahr für den Permafrost Durch die hohen Temperaturen verändern sich auch Gebirgszüge. Am Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs, versuchen Geologen mit Bohrungen herauszufinden, was sich im Inneren des Bergmassivs tut. Sensoren messen bis zu zwanzig Meter tief im Berg Veränderungen im Gestein. Mayrs Magazin hat die Forscher bis zum Gipfel begleitet. Das Leiden der Tiere im Gebirge Im österreichischen Nationalpark Hohe Tauern beobachten Biologen die Auswirkungen des Klimawandels auf Tiere im Hochgebirge. Gämse und Steinböcke ziehen sich immer weiter nach oben zurück, um den steigenden Temperaturen zu entgehen. Das verändert auch die Landschaft. Aktuell, anschaulich, lehrreich - das ORF-Wissenschaftsmagazin von und mit Günther Mayr. Jede Woche zeigt es in informativen Beiträgen die neuesten Erkenntnisse der Forschung, die uns allen etwas bringen. Mythen, Gerüchte und Fake-News werden wissenschaftlich überprüft und nachvollziehbar entlarvt. Dazu gibt es spannende Reportagen von den interessantesten Forschungsschauplätzen in Österreich und weltweit. Regelmäßig werden erfolgreiche Wissenschafter/innen, ihre persönlichen Zugänge und ihre herausfordernde Arbeit porträtiert. Ein Blick ins Archiv soll anschaulich machen, wie schnell sich Forschung und Erkenntnisse im Lauf der Geschichte verändern. Was war Utopie, was ist bis heute erfolgreich? Die Welt der Forschung - von ihren Anfängen bis zum Blick in die Zukunft.
17:35
Neuer Laufschuh senkt Verletzungsgefahr Nachdem Andre Kriwet aus Köln jahrelang für die Global-Player der Turnschuh-Branche gearbeitet hat, hängt er seinen Job an den Nagel und will gemeinsam mit seinem ehemaligen Uni-Prof, dem renommierten Sportwissenschaftler Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann, einen verletzungsreduzierenden Laufschuh entwickeln. Denn noch immer zieht sich jeder zweite Jogger einmal pro Jahr eine Verletzung zu. Mit ihrem gemeinsamen Know-how erfinden die beiden eine Dämpfung, die sich an der Funktionsweise der Ferse orientiert und die Form eines Hufeisens hat. So soll die Krafteinwirkung beim Joggen schonender für die Gelenke umgeleitet werden. Täglich werden in Deutschland etwa 130 Erfindungen patentiert. Darunter sind viele Ideen, die im Haushalt helfen und der Gesundheit dienen sollen. Doch wie werden die Ideen berühmt, die das Licht der Öffentlichkeit wirklich nicht scheuen müssen? Die Antwort bietet das TV-Magazin "Einfach genial", das jede Woche pfiffige Ideen ins Rampenlicht stellt. Seit 1996 hat das "Einfach genial"-Team über 3.000 Erfindungen vorgestellt. Darunter Neues für den Bau des Eigenheimes, Geniales rund um das Fahrrad oder Ideen für ein Leben ohne Chemie. Präsentiert werden auch Ideen für das Auto, den Garten und das Kinderzimmer. Und immer wieder Erfindungen, die helfen, Heiz- oder Stromkosten zu sparen.
18:00
Sonne macht nicht nur Sommerfeeling, sie ist für uns lebenswichtig. Die Sonne ist Taktgeber für unsere innere Uhr, macht uns wach und leistungsfähig. Aber gleichzeitig verursacht sie Sonnenbrand, lässt die Haut altern oder erzeugt Hautkrebs. Wann tut Sonne gut - und wann schadet sie? Mit einer speziellen Kamera macht Quarks ein Experiment und testet, ob Fenster- oder Autoscheiben uns vor UV-Strahlung schützen. Wie viel Strahlung bekommen wir an einem Sommertag überhaupt ab? Und auch das macht unsere Spezial-Kamera sichtbar: Was bringt Sonnencreme? Weil ihr Nutzen umstritten ist, steht das Hautkrebs-Screening für Menschen ab 35 Jahren auf der Streichliste der Gesundheitsreform. Quarks erklärt, wie wir auch selbst nach der ABCDE-Regel unsere Haut checken und im besten Fall Leben retten können. Und wenn die Tage demnächst wieder kürzer werden - dann fehlt uns das Sonnenlicht. Warum gerade Menschen mit dunklerer Haut dann eher Vitamin-D-Präparate brauchen, um gesund zu bleiben, und ob eine tägliche niedrigere Vitamin-D-Dosis besser ist als eine monatliche hohe - das erklären wir bei Quarks.
18:45
Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.
19:00
Eine weiße Musikerin, die von einer Demo wieder ausgeladen wird, weil sie Dreadlocks trug. Der Vorwurf: Kulturelle Aneignung - sie habe sich am Kulturgut einer Minderheit bedient, ohne deren Einverständnis oder Erlaubnis. Dieser Fall wurde in den Medien heiß diskutiert. Ist es in Ordnung, wenn weiße Menschen Rastalocken tragen? Wenn sie Hip-Hop-Musik machen, ein Henna-Tattoo haben oder ein Palästinensertuch tragen? Nein - das ist Kulturraub und Diskriminierung, sagen die einen. Kein Problem, sagen die anderen, alle sollen tragen, was sie wollen, das kann man nicht verbieten, weil auch das Wertschätzung und Respekt ausdrücken kann. RESPEKT-Moderator Ramo Ali trifft Menschen, die erklären, warum sich schwarze Menschen von kultureller Aneignung verletzt und angegriffen fühlen. Zum Beispiel die Moderatorin und Kulturmanagerin Seggen Mikael. Ihr Argument: Weiße beschäftigen sich weiterhin nicht mit der Geschichte des Kolonialismus, der Sklaverei und der Ausbeutung. Nach wie vor eignen sie sich Kulturgut aus der afroamerikanischen Tradition an und geben sie als eigene aus, während die wirklichen Schöpfer*innen unsichtbar blieben. Ohne zu fragen, übernehmen sie die Kultur schwarzer und indigener Menschen - nur nicht die Bürden wie Rassismus oder Diskriminierung. Für den Popkritiker und Buchautor Jens Balzer kreist die Debatte um kulturelle Aneignung gegenwärtig vor allem um Schuldzuweisungen und Verbote. Und dies führe nicht zu mehr gegenseitigem Verständnis und Offenheit. Übernahmen und Aneignungen in Kunst und Kultur habe es immer gegeben. Man müsse aber unterscheiden zwischen guten und schlechten "Appropriationen". Schlecht sei die, wenn sie wie im Kolonialismus mit Gewalt und Ausbeutung verbunden sei. Kulturellen Austausch praktiziert die Gruppe Bellevue di Monaco, eine Sozialgemeinschaft, die in München Projekte für Geflüchtete aus aller Welt macht. Mit der Leiterin Denjen Pauljevic spricht RESPEKT-Moderator Ramo Ali über ein Theaterprojekt der Gruppe, das aus einem Stück entwickelt wurde, das zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedliche Sprachen und Kulturen übersetzt wurde. Ein uraltes Kulturgut, das sich Menschen immer wieder angeeignet haben, um etwas Neues daraus zu entwickeln. © Bayerischer Rundfunk 2022
19:30
Langweilige Eurokraten, staubtrockene Dossiers, nichts als ältere Herren in dunklen Anzügen? Europa ist ganz anders, auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer bin ich, und wenn ja wie viele, dieser Berliner Sponti-Spruch beschreibt exakt die Herausforderung und die Möglichkeiten eines geeinten Europa. Diesen Prozess begleiten, fremde Mentalitäten und Perspektiven zeigen, will das Europamagazin der ARD. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten spürbar.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:20
Das Jahr 1914. Es herrscht Frieden und Wohlstand in Europa. Besonders das Deutsche Reich blickt zurück auf einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung. Dann fällt Ende Juni in Sarajewo ein tödlicher Schuss: der österreichische Thronfolger wird ermordet. Im Laufe des kommenden Monats überstürzen sich die Ereignisse. International nutzen Diplomaten und Staatslenker das Attentat als Vorwand, die eigene Macht zu vergrößern und alte Rechnungen zu begleichen. In nur wenigen Wochen stürzen Kompromisslosigkeit, Größenwahn und blinder Gehorsam den Kontinent in den bis dato größten Krieg der Menschheitsgeschichte. Der Frieden in Europa in der ersten Hälfte des Jahres 1914 ist ein trügerischer. Deutschland ist seit der Reichsgründung 1871 zur Großmacht aufgestiegen. Die alten Mächte in Europa fühlen sich bedroht. Die Feindschaft zu Frankreich ist ungebrochen. Als der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajewo ermordet wird, sorgt dies zunächst nicht für Aufregung, denn Ferdinand war auch im eigenen Land nicht sehr beliebt. Zudem befinden sich die meisten Machträger in Europa gerade im Urlaub. Niemand glaubt zu diesem Zeitpunkt, dass die Tat einen Weltenbrand auslösen könnte. Das Attentat bezieht sich lediglich auf den lokalen Balkankonflikt, während die großen Militärbündnisse zwischen England, Frankreich und Russland auf der einen, und Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien auf der anderen Seite bestehen. Doch der Konflikt schwillt an. Einige Jahre zuvor hatte die K.u.K.-Monarchie Bosnien-Herzegowina besetzt, woraufhin man im benachbarten Serbien mit der Bildung des "Balkanbundes" reagierte, einem defensiven Militärbündnis unter Patronage Russlands. Nun fürchtet man sich in Österreich-Ungarn vor den aufstrebenden Nationalbewegungen auf dem Balkan. Als nach dem Attentat in Sarajewo eine vage Verbindung des Täters zur serbischen Geheimorganisation "Schwarze Hand" bekannt wird, nimmt man dies in der Doppelmonarchie zum Anlass, einen Exempel zu statuieren. Damit nimmt das Unglück seinen Lauf. Man wirft der serbischen Regierung vor, vom Attentat gewusst zu haben und droht mit Krieg. Diese Vorgehensweise wird vom Deutschen Reich forciert, das mit Österreich verbündet ist. In Deutschland ist man - gestärkt durch militärische Aufrüstung und wirtschaftlichen Aufschwung - sogar bereit, bei einer Eskalation des Streits gegen Russland in den Krieg zu ziehen, das bei einem Angriff auf Serbien zweifellos aktiv werden würde. Auf deutscher Seite nehmen dieses Risiko nicht nur der oberste Militär, General Moltke (Volker Spahr) und Kriegsminister Falkenhayn (Klaus Guth), sondern auch Kaiser Wilhelm II. (Hubertus Hartmann), Reichskanzler Bethmann-Hollweg (Frank Röth) und sein Berater Kurt Riezler (Lars Rudolph) in Kauf. Doch nicht nur gegen Russland möchte man losschlagen. Da das Zarenreich mit Frankreich verbündet ist und letzteres im Falle einer Eskalation ebenfalls eingreifen würde, kalkuliert die überhebliche deutsche Führung schlicht mit einem schnellen Präventivschlag gegen den westlichen Nachbarn. Aber Frankreich wiederum ist mit England verbündet, der damaligen Weltmacht Nr. 1... Diese komplexen, internationalen Verbindungen sind es, die aus dem lokalen Konflikt innerhalb weniger Wochen einen kontinentalen, später sogar weltweiten Krieg werden lassen. In diesem Sommer scheint die Sonne in Europa zum letzten Mal für viele Jahre. Unter der Regie von Bernd Fischerauer schildert der Film den Zeitraum zwischen Attentat Ende Juni und Kriegsausbruch Anfang August 1914. Im Fokus stehen dabei die Motivationen und Entscheidungsfindungen der Staatslenker und Diplomaten Europas. Basierend auf Originaldokumenten führt das Dokumentarspiel durch die Arbeits- und Konferenzzimmer der Machtzentren ebenso wie durch die Clubs und Cafés der Hauptstädte, wo die Gespräche zwischen den Diplomaten stattfanden.
21:50
Finale des Cellowettbewerbs beim internationalen ARD-Musikwettbewerb 2019: In einem Kopf-an-Kopf-Rennen spielen zwei der drei Finalisten das berühmte Cellokonzert von Robert Schumann. Einzig der japanische Cellist Haruma Sato, mit 21 Jahren der jüngste der Finalteilnehmer, entscheidet sich für das recht selten gespielte Cellokonzert Nr. 2 von Dmitrij Schostakowitsch, ein faszinierendes, von dunklen Farben geprägtes Werk - und er gewinnt den ersten Preis! Sein freies, hochkonzentriertes Spiel und der intensive Dialog mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dirigiert von Eun Sun Kim, lässt allen Stress eines Wettbewerbs vergessen und begeistert gleichermaßen Jury und Publikum.
22:25
Nach etlichen Jahren als Kriegsreporter fotografiert Steffen Diemer heute hauptsächlich Blüten-Stillleben per Nassplattencollodiumverfahren, so findet er seine innere Ruhe. Diemer schafft Bilder voller meditativer Ruhe: einen Blütenzweig, ein Glas Wasser, einen Laib Brot. Aufgenommen mit einem altertümlichen Verfahren, das keine Vervielfältigungen zulässt. Seine Fotografien sind Ergebnis eines radikalen Kurswechsels. Ein halbes Leben lang war Diemer als Kriegsberichterstatter an den Fronten der Welt unterwegs, bis ein schwerer Schlag sein Leben erschütterte.
22:55
Helene Fischer. Das ist doch diese Schlager-Trulla mit dem schrecklichen Ohrwurm. Der Patronus aller Klapphüllen-Handy-Besitzer und Fernsehgartenfans. Das dachten wir zumindest, bis Fischer in diesem Jahr eine Mega-Stadiontour á la Taylor Swift abgebrannt hat, die sogar Ikonen der GenZ, wie Nina Chuba, über alles feiern. Was ist da passiert? Wie wurde aus dem biederen Schlagersternchen Helene Fischer, der größte deutsche Popstar aller Zeiten? Und was haben der Fußball, eine ganz bestimmte Akkordfolge und eine Tasse Kaffee damit zu tun? Darum gehts in dieser Woche bei Pop Secret Stories.
23:10
Allein in Deutschland erscheinen jedes Jahr 90.000 neue Bücher. Ganz schön schwer, hier den Überblick zu behalten. "Druckfrisch", das Büchermagazin der ARD, hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Moderator Denis Scheck besucht Schriftsteller und stellt Neuerscheinungen vor. Er lobt und lästert über die aktuellen Bestseller, spricht Empfehlungen aus, sagt aber auch, welche Bücher reine Zeitverschwendung sind. Belletristik, Krimis, Sachbücher, Biographien oder Kochbücher - nichts ist vor ihm sicher.
23:40
Das Jahr 1914. Es herrscht Frieden und Wohlstand in Europa. Besonders das Deutsche Reich blickt zurück auf einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung. Dann fällt Ende Juni in Sarajewo ein tödlicher Schuss: der österreichische Thronfolger wird ermordet. Im Laufe des kommenden Monats überstürzen sich die Ereignisse. International nutzen Diplomaten und Staatslenker das Attentat als Vorwand, die eigene Macht zu vergrößern und alte Rechnungen zu begleichen. In nur wenigen Wochen stürzen Kompromisslosigkeit, Größenwahn und blinder Gehorsam den Kontinent in den bis dato größten Krieg der Menschheitsgeschichte. Der Frieden in Europa in der ersten Hälfte des Jahres 1914 ist ein trügerischer. Deutschland ist seit der Reichsgründung 1871 zur Großmacht aufgestiegen. Die alten Mächte in Europa fühlen sich bedroht. Die Feindschaft zu Frankreich ist ungebrochen. Als der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajewo ermordet wird, sorgt dies zunächst nicht für Aufregung, denn Ferdinand war auch im eigenen Land nicht sehr beliebt. Zudem befinden sich die meisten Machträger in Europa gerade im Urlaub. Niemand glaubt zu diesem Zeitpunkt, dass die Tat einen Weltenbrand auslösen könnte. Das Attentat bezieht sich lediglich auf den lokalen Balkankonflikt, während die großen Militärbündnisse zwischen England, Frankreich und Russland auf der einen, und Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien auf der anderen Seite bestehen. Doch der Konflikt schwillt an. Einige Jahre zuvor hatte die K.u.K.-Monarchie Bosnien-Herzegowina besetzt, woraufhin man im benachbarten Serbien mit der Bildung des "Balkanbundes" reagierte, einem defensiven Militärbündnis unter Patronage Russlands. Nun fürchtet man sich in Österreich-Ungarn vor den aufstrebenden Nationalbewegungen auf dem Balkan. Als nach dem Attentat in Sarajewo eine vage Verbindung des Täters zur serbischen Geheimorganisation "Schwarze Hand" bekannt wird, nimmt man dies in der Doppelmonarchie zum Anlass, einen Exempel zu statuieren. Damit nimmt das Unglück seinen Lauf. Man wirft der serbischen Regierung vor, vom Attentat gewusst zu haben und droht mit Krieg. Diese Vorgehensweise wird vom Deutschen Reich forciert, das mit Österreich verbündet ist. In Deutschland ist man - gestärkt durch militärische Aufrüstung und wirtschaftlichen Aufschwung - sogar bereit, bei einer Eskalation des Streits gegen Russland in den Krieg zu ziehen, das bei einem Angriff auf Serbien zweifellos aktiv werden würde. Auf deutscher Seite nehmen dieses Risiko nicht nur der oberste Militär, General Moltke (Volker Spahr) und Kriegsminister Falkenhayn (Klaus Guth), sondern auch Kaiser Wilhelm II. (Hubertus Hartmann), Reichskanzler Bethmann-Hollweg (Frank Röth) und sein Berater Kurt Riezler (Lars Rudolph) in Kauf. Doch nicht nur gegen Russland möchte man losschlagen. Da das Zarenreich mit Frankreich verbündet ist und letzteres im Falle einer Eskalation ebenfalls eingreifen würde, kalkuliert die überhebliche deutsche Führung schlicht mit einem schnellen Präventivschlag gegen den westlichen Nachbarn. Aber Frankreich wiederum ist mit England verbündet, der damaligen Weltmacht Nr. 1... Diese komplexen, internationalen Verbindungen sind es, die aus dem lokalen Konflikt innerhalb weniger Wochen einen kontinentalen, später sogar weltweiten Krieg werden lassen. In diesem Sommer scheint die Sonne in Europa zum letzten Mal für viele Jahre. Unter der Regie von Bernd Fischerauer schildert der Film den Zeitraum zwischen Attentat Ende Juni und Kriegsausbruch Anfang August 1914. Im Fokus stehen dabei die Motivationen und Entscheidungsfindungen der Staatslenker und Diplomaten Europas. Basierend auf Originaldokumenten führt das Dokumentarspiel durch die Arbeits- und Konferenzzimmer der Machtzentren ebenso wie durch die Clubs und Cafés der Hauptstädte, wo die Gespräche zwischen den Diplomaten stattfanden.