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TV Programm für ARD-alpha am 26.09.2026

Jetzt

Wohlstandsgefahren für junge Leute (1966) 17:35

Wohlstandsgefahren für junge Leute (1966)

Auslandsreportage

Der Bericht von Fritz E. Rüth aus dem Jahr 1966 thematisiert Gefahren für Jugendliche durch ihre Umwelt in einer Gesellschaft des Wohlstands.

Danach

Gesundheit! 17:45

Gesundheit!: Abenteuer Diagnose

Dokumentation

Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.

Wunderschön 18:15

Wunderschön: Südtirol im Herbst

Landschaftsbild

Eisenbahn-Romantik 19:00

Eisenbahn-Romantik: Hakata Station - Highspeed, Luxus, Höflichkeit

Freizeit und Hobby

Die Millionenmetropole Hakata/Fukuoka auf Japans Südinsel Kyushu hat einen überaus spannenden Bahnverkehr. Neben Shinkansen Hochgeschwindigkeitszügen verkehren die unterschiedlichsten Nahverkehrszüge und nicht zuletzt der Luxuszug "Seven-Stars"

Global Us 19:30

Global Us: Was uns alle verbindet

Infomagazin

Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.

Wissen vor acht - Zukunft 19:55

Wissen vor acht - Zukunft: Alte Hirntricks neu erforscht

Infotainment

Psychologen haben herausgefunden, dass Düfte nicht nur beim Lernen helfen, sondern auch im Schlaf die Gedächtnisleistung steigern können. Wie das funktioniert, verraten Anja Reschke und Adrian Pflug bei "Wissen vor acht - Zukunft".

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen 20:15

Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen

TV-Dokudrama

Als Ernst Michel (22) zum ersten Mal die Pressetribüne im Saal 600 des Nürnberger Justizpalastes betritt, hält er die Nähe zu den Angeklagten kaum aus. Keine zehn Meter sitzt er, der Auschwitz-Überlebende, von Göring und den anderen, entfernt. Als die polnische Zeugin Seweryna Smaglewska (29) zum ersten Mal das Nürnberger Grand-Hotel betritt, in dem sie für die Dauer ihres Aufenthalts untergebracht ist, kann sie nicht begreifen, wieso die Richter und Staatsanwälte des Nürnberger Prozesses in der Nacht zuvor einen rauschenden Ball gefeiert haben. Das Doku-Drama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" erzählt den wichtigsten Prozess des Jahrhunderts aus der Perspektive dieser beiden jungen Menschen und spiegelt die Hoffnungen und Ängste, die innere Zerrissenheit zweier Menschen wider, die noch ein halbes Jahr zuvor der Todesmaschinerie der Nazis im KZ Auschwitz ausgeliefert waren. Seweryna Smaglewska wird wochenlang warten müssen, bis sie endlich aussagen darf, ein nicht enden wollendes Martyrium. Erinnerungen kommen in ihr hoch, auch an Witold, die Liebe ihres Lebens, mit dem sie sich am Zaun des Lagers Birkenau geschworen hatte, eine Familie zu gründen, wenn sie beide überleben. Doch Witold ist spurlos verschwunden.Ernst Michel ist mit Abstand der jüngste unter den Reportern aus aller Welt. Er zwingt sich jeden Tag, objektiv zu berichten. Dann bekommt er ein sensationelles Angebot: Hermann Göring will ihn kennenlernen, bittet zu einem Gespräch in seiner Zelle. Doch Ernst Michel wird von Zweifeln geplagt. Darf er dem Mann gegenübertreten, der für den Tod seiner Eltern verantwortlich ist? Was wiegt schwerer: millionenfaches Leid oder eine journalistische Weltsensation?

Länder-Menschen-Abenteuer 21:45

Länder-Menschen-Abenteuer: Mit dem Zug durch Neuseeland - Die Nordinsel: Das vulkanische Herz

Land und Leute

In dieser Sendung werden die unterschiedlichsten Destinationen vorgestellt. Der Zuschauer lernt mehr über Kultur, Landschaft und die Menschen, die dort leben. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.

Erinnerungen an die Wiesn (1985) 22:30

Erinnerungen an die Wiesn (1985)

Dokumentation

Sigi Sommer alias Blasius der Spaziergänger führt 1985 anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Münchner Oktoberfestes über die Wiesn. Zunächst aber gibt es einen historischen Rückblick auf deren Entstehung 1810: Es wurde damals aus Anlass der Hochzeit zwischen Kronprinz Ludwig (der spätere König Ludwig I.) und Therese von Sachsen-Hildburghausen auf der Theresienwiese ein Pferderennen ausgerichtet mitsamt Festbuden etc. Dieses Fest wurde von da an jedes Jahr wiederholt und weil es ursprünglich immer im Oktober stattfand, war es eben das "Oktoberfest". Danach folgen die Erinnerungen des Münchner Originals Sigi Sommer an das Oktoberfest seiner Kindheit und Jugend, als die heutige "Theresienwüste" noch die "Theresienwiese" der Münchner und der angereisten Gäste war. Sommer sagt, dass früher in seiner Kindheit und Jugend auch der ganz kleine, der ganz arme Münchner seine Freude an der Wiesn haben konnte, weil auch für ihn immer irgendetwas abgefallen ist - wie z. B. die Noagal, also die Reste im Bierglas. Interessant ist daher die Anmerkung von Sommer, dass man sich zwar über das schlechte Einschenken auf der Wiesn durchaus aufregen kann, aber auf der Wiesn wird halt heutzutage noch viel mehr übriggelassenes Bier einfach weggeschüttet. Der Film lebt von den Geschichten und Anekdoten Sommers und bietet im ersten Teil einen Rückblick auf die Entstehung und die Geschichte der Wiesn, die so genau auch nicht jeder kennt.

Bedienungen auf der Wies'n (1989) 22:50

Bedienungen auf der Wies'n (1989): "A bisserl was geht immer"

Dokumentation

Fünf Frauen aus Rosenheim und Umgebung fahren während des Oktoberfests 16 Tage lang nach München, um dort auf der Wiesn zu bedienen. Einige der porträtierten Frauen haben gerade das große Volksfest in Rosenheim, das Herbstfest, hinter sich und nun die Wiesn vor sich. Da sie im Garten des Löwenbräuzeltes von Wiggerl Hagn arbeiten, sind sie natürlich vom Wetter abhängig, aber "a bisserl was geht immer", sagen sie. Und das Härteste sei ohnehin nicht die Arbeit an sich sondern die tägliche Fahrerei: eine Stunde hin am Vormittag, eine Stunde zurück in der Nacht. Eckard Garczyk und Angelika Holtermann sind so nah dran an den Protagonistinnen, dass sie sogar dabei sein dürfen, wenn diese ihre Arbeitskleidung, das Kellnerinnendirndl aus dem vergangenen Jahr anprobieren. Fesch schauen sie damit aus, auch wenn sich so mancher Reißverschluss nur mit sanfter Gewalt schließen lässt. Und wie ist dann die Arbeit? Manche Gäste kommen seit Jahren und kommen teilweise sogar nur wegen "ihrer Kellnerin" in den Biergarten vom Löwenbräuzelt. Das sind die Stammgäste. Je später der Abend desto "schwieriger" wird die Kundschaft natürlich. Aber diese Frauen haben Erfahrung. Im Gegensatz dazu tun sich die jüngeren Kolleginnen teilweise noch recht schwer. Was macht eine gute Bedienung aus? Die Filmemacher wissen es: Geschäftsinteresse und von Herzen kommende Freundlichkeit müssen bei einer Wiesnbedienung eine handfeste Allianz eingehen, dann passt's. Aber warum wird überhaupt eine Frau Kellnerin auf der Wiesn? Auch das ist Thema in diesem Film, denn zum Teil werden sie das nur wegen des Verdienstes, den sie dringend nötig haben. Aber freundlich sein will und muss jede, egal wie sie sich gerade fühlt. Und wie hoch war der Verdienst damals in Wirklichkeit? Eine der Bedienungen, die dort im Biergarten arbeitet, sagt, sie bekämen quasi so viel wie ein gut bezahlter Facharbeiter mit Überstunden und Sonntagszuschlag. Das ist nicht wenig, aber das sind auch keine 15000 Mark in diesen 16 Tagen, wie immer wieder kolportiert wird. Die älteren und erfahreneren Wiesnkellnerinnen bevorzugen übrigens beim Schleppen der Bierkrüge die Brusttechnik. Die jüngeren die Bauchtechnik. Was ist das? Angelika Holtermann, die früher selbst als Kellnerin auf der Wiesn gearbeitet hat, erklärt es Eckhard Garczyk. Insgesamt ist das ein schöner Film, weil er sehr nah an den Protagonistinnen dran ist, ohne sie bloßzustellen. Am Anfang ist er zwar nicht so laut und wild, wie man sich einen Wiesn-Film vorstellt, aber im Laufe der Zeit wird es dann doch lauter und hektischer. Die körperliche und schon auch psychische Erschöpfung sieht man den Kellnerinnen am Ende der ersten Woche jedenfalls recht genau an. Der Wiesnhit damals war übrigens "Life is Life".

Oktoberfest (1985) 23:35

Oktoberfest (1985): Rückschau anlässlich 175 Jahren Wies'n

Dokumentation

Warum gibt es eigentlich am ersten Wiesnsonntag immer einen sogenannten Trachtenumzug durch München? Warum fand neben dem Oktoberfest bis vor einigen Jahren noch jährlich (seit 2010 nur mehr alle vier Jahre) ein Landwirtschaftsfest statt? Warum gibt es Bierzelte und Wiesnwirte und seit wann? Und seit wann Fahrgeschäfte? Der Film gibt nicht nur darauf Antworten und zeigt älteste Filmaufnahmen vom Oktoberfest vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Da wurden noch Paraden abgehalten, da wurde geturnt und vor allem wurde geritten: beim Pferderennen rund um die Theresienwiese und beim Vorzeigen der Erfolge in der Pferdezucht. Und dann geht der Film sozusagen mitten hinein in den Oktoberfesttrubel der Achtzigerjahre, es geht u.a. zum "Schichtl", wo mehrmals täglich Besucher mittels Guillotine "geköpft" werden und die Betreiberin sagt, sie hätte im Laufe der letzten 60 Jahre auf der Wiesn bestimmt schon eine halbe Million Menschen geköpft, die freilich alle mit dem Leben davonkamen. Die berühmte "Steilwand Kitty" darf natürlich auch nicht fehlen: Im Interview erzählt sie, dass sie selbst die erste weibliche Steilwandfahrerin gewesen ist und dass sie mit Unterbrechungen bereits seit 1931 auf der Wiesn auftritt. Eine Ruhe, eine Beschaulichkeit gab es, wie man sehr gut erkennen kann, auf dem Oktoberfest des Jahres 1985 kaum mehr, alles drängt, schubst und ist wild entschlossen zu feiern. Aber eine Szene ist dennoch rührend: Zum allerersten Wiesnhit ever, zu "Fürstenfeld" von S.T.S. tanzen sogar die Wiesnkellnerinnen teils voller Begeisterung und teils ganz versonnen mit.