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TV Programm für ARD-alpha am 16.10.2026

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Heidi und die Kraft der Berge 15:15

Heidi und die Kraft der Berge

Menschen

"Jeder Mensch braucht seinen Everest", sagt Heidi Sand. Sie stand am Abgrund, der Krebs hatte sie fast getötet. Doch sie hat die Krankheit hinter sich gelassen. Sie hat ihren "Everest" bezwungen - und mit größter Willenskraft auch den höchsten Berg der Welt bestiegen. Sie stand auf drei Achttausendern und auf fast allen Viertausendern der Alpen. Ganz oben auf den Bergen könne sie frei atmen, spüre, wie unbedeutend ihr kleines Leben sei und erlebe eine Achterbahnfahrt der Gefühle, sagt sie. Um ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, musste sie lernen, nicht "drum herum" zu reden. Doch ein weiterer Schicksalsschlag wirft sie zurück. Die Trauer richtet ihr Leben neu aus. Heute nimmt sie nichts mehr im Leben als selbstverständlich, ihre Familie ist ihr wichtiger denn je. Nach Jahren der Bergabstinenz will sie wieder auf einen Gipfel. Ihr Ziel ist der Barre des Ecrins, einer der drei Viertausender der Alpen, die sie noch nicht bestiegen hat. Doch es kommt anders als sie denkt.

Danach

Der eisige Weg zum Extrembergsteiger 16:00

Der eisige Weg zum Extrembergsteiger

Reportage

Hakibar und Adil Yirmibe? aus Düsseldorf starten wie jeden Sommer mit dem Auto in ihr Heimatdorf an der türkischen Schwarzmeerküste. Die Reise führt über Österreich, quer über den Balkan bis in die Türkei. Dabei schwingt auch Trauer mit: Vor drei Jahren starb ihr ältester Sohn, er ist in ihrem Heimatdorf begraben. Mehr als 2,5 Millionen türkische Auswanderer begeben sich jedes Jahr auf die strapaziöse Tour. Die meisten, weil es günstig ist, andere aus nostalgischen Gründen. Entstanden ist die S?la Yolu in den 1960er-Jahren als Route der Gastarbeiter auf Heimaturlaub. Damals waren die Straßen schlecht und der Weg gefährlich. Vieles ist heute besser. Trotzdem müssen sich die Reisenden auf Stau an den Grenzübergängen, Übermüdung, Autopannen und mancherorts sogar Diebe und Betrüger einstellen. Kaum jemand weiß das so gut wie Sezai Koç. Der Deutsch-Türke hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Landsleuten auf der Strecke zu helfen - weil er in den 1980er-Jahren selbst schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Heute betreibt er das Internetportal Silayolu.com mit Nachrichten rund um die Reise. Außerdem hat er den Pannendienst Euro Türk Assist gegründet, mit einem Netzwerk aus vertrauenswürdigen Autowerkstätten entlang der Route. Wer zu müde zum Weiterfahren ist, kann auf halber Strecke im Bosphorus Hotel in Serbien anhalten. Der Familienbetrieb ist komplett auf türkische Auswanderer ausgerichtet, lässt seine Köche extra aus der Türkei einfliegen. Besitzer Fevki ?ilik und sein Team können sich im Sommer kaum vor Gästen retten - und wundern sich bisweilen über ihre Hast. Denn die Gäste wollen so schnell wie möglich die Grenze zur Türkei überqueren.

Lohnt sich das? 16:30

Lohnt sich das?: Was verdient ein Schwimmlehrer?

Wirtschaft und Konsum

Mit Anfang 20 noch einmal die Ausbildung zum Schwimmlehrer anfangen? Für Johannes (25) definitiv die richtige Entscheidung. Denn dass sein Job als Bundespolizist nicht so gut zu ihm passt, war ihm schnell klar. Sein Quereinstieg zum Schwimmlehrer war für ihn genau der richtige Karriere-Weg. Und vielleicht übernimmt er sogar die Schwimmschule: Das ist auf jeden Fall sein Ziel. Sein Job als Schwimmlehrer macht Johannes richtig viel Spaß. Er kümmert sich um die ganz kleinen Wasserratten und bringt Kindern das Schwimmen bei. Inzwischen ist Johannes stellvertretende Kursleitung und gibt ca. 18 Schwimmkurse pro Woche. Zu seinem Berufsalltag gehört quasi das All-inclusive-Paket: Er ist nicht nur Chauffeur für die Kinder zum Schwimmunterricht und bringt ihnen das Schwimmen bei, sondern sorgt auch für gute Laune und ganz viel Unterstützung bei schwierigen Aufgaben - zum Beispiel, wenn ein Kind sich nicht ins tiefe Wasser traut.

Tropische Inseln 16:40

Tropische Inseln: Borneo

Natur und Umwelt

Im Herzen Südostasiens liegt die Tropeninsel Borneo. Sie ist mehr als doppelt so groß wie die Bundesrepublik und beherbergt die größte Artenvielfalt aller Inseln weltweit - von Flugechsen über Malaienbären bis zu Orang-Utans. Dank einer Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume wie Korallenriffen, Urwäldern und Hochgebirge leben auf Borneo mehr als 60.000 Tier- und Pflanzenarten, von denen viele nur dort vorkommen. Borneos Küste ist von einem einzigartigen Lebensraum gesäumt: ein weitläufiger Überschwemmungswald, durchzogen von einem Netzwerk von Wasserläufen. In diesem wasserdurchtränkten Dschungel hat sich ein außergewöhnliches Geschöpf entwickelt: der Nasenaffe. Die Urwälder im Inselinneren sind Heimat der Flügelfruchtgewächse. Sie sind die größten Regenwaldbäume der Welt. Ein einziges Exemplar bietet Lebensraum für bis zu 1.000 Tier- und Pflanzenarten. Verglichen mit dem Nahrungsangebot in den Baumkronen ist der Boden des Regenwalds eher karg. Da es hier nur wenig Nahrung gibt, sind die Landsäugetiere auf Borneo deutlich kleiner als auf dem Festland. Das gilt auch für den außerordentlich seltenen Malaienbären. Mit knapp über einem Meter Länge ist er der kleinste Bär der Welt. Tief im Herzen Borneos, hoch über dem Regenwald, liegt ein weiterer wichtiger Lebensraum der Insel: das Hochgebirge. Um hier überleben zu können, haben sich einige Pflanzen zu Fleischfressern entwickelt. Die heftigen Niederschläge auf Borneo haben umfangreiche Höhlensysteme in den Boden der Insel gewaschen. Die Deer Cave ist so groß, dass ein Passagierflugzeug hindurchfliegen könnte. Hier leben Millionen von Fledermäusen, die ein ganzes Ökosystem im Gleichgewicht halten. Mehr als 10.000 Jahre lang war diese Artenvielfalt durch die isolierte Lage der Insel geschützt, doch der industrielle Holzeinschlag hat alles verändert. Wie lange können die hier heimischen Orang-Utans bei fortschreitender Zerstörung ihres Lebensraums noch überleben?

St. Martin am Grimming 17:30

St. Martin am Grimming

Land und Leute

Der Grimming, der höchste freistehende Berg Europas, bildet die beeindruckende Kulisse der steirischen Gemeinde Sankt Martin. Wie ein steinerner Riese liegt der Grimming zwischen dem Ennstal und dem Hinterberger Tal in der Obersteiermark. An seinen steilen Hängen hat sich das traditionelle alpine Leben über die Generationen erhalten - nicht nur die Arbeitstechniken der Alten, sondern auch ihre tradierte Wertewelt, die Liebe und das Verständnis der Natur sowie der Sinn für die Gemeinschaft. Filmautor Wolfgang Winkler zeigt in seiner Dokumentation, wie die Leute hier leben und was sie denken. So besucht er unter anderem die Kunstschmiede Schweiger, die Latschenbrennerei auf der Planneralm, die Bauernhöfe Goschn und Lehen sowie die Grimminghütte auf 966 Meter Seehöhe.

Ländermagazin 18:15

Ländermagazin: Nordrhein-Westfalen

Regionalmagazin

Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.

42 - Die Antwort auf fast alles 18:45

42 - Die Antwort auf fast alles: Können wir uns ändern?

Infomagazin

Wer wir sind - ist das Schicksal? Die Suche nach dem Kern des menschlichen Wesens ist alt: Während die Antike den Charakter in Körpersäften wie Galle und Schleim zu finden glaubte, versuchte die Phrenologie des 19. Jahrhunderts, Eigenschaften an der Form des Schädels abzulesen. Inzwischen blickt die Wissenschaft tiefer. Persönlichkeit wird als dynamisches Zusammenspiel aus Genetik, neuronalen Netzwerken, sozialen Beziehungen und Umweltbedingungen verstanden. In der modernen Psychologie dominiert das Big-Five-Modell. Es beschreibt uns anhand von fünf Dimensionen: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. Doch wie viel Spielraum haben wir innerhalb dieser Koordinaten? Die Psychologieprofessorin Wiebke Bleidorn von der Universität Zürich erforscht, ob sich Neurotizismus gezielt per App reduzieren lässt. Dabei ist der Mensch kein isoliertes Projekt. "Die Bedeutung sozialer Einflüsse kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden", betont Franz Neyer von der Universität Jena. Unsere Umwelt fungiert als unsichtbarer Architekt unserer Identität. Zwischen dem biologischen Erbe und dem Wunsch nach Optimierung stellt sich die Frage: Wie viel von unserem Ich können wir tatsächlich selbst gestalten - und wo liegen die Grenzen der Selbsterfindung?

Metamorphose eines Gesichts (1966) 19:10

Metamorphose eines Gesichts (1966)

Kunst und Kultur

Für eine Sonderausstellung im Münchner Haus der Kunst wurde die Schauspielerin Lis Kertelge von 47 Künstlern aus dem Bereich Malerei und Fotografie porträtiert. Der Journalist Hans Gabriel wollte mit dem Projekt die Möglickeiten des zeitgenössischen Porträts erkunden.

Klimazeit 19:15

Klimazeit

Infomagazin

"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?

Euromaxx 19:30

Euromaxx: Leben und Kultur in Europa

Magazin

Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.

Wissen vor acht - Erde 19:55

Wissen vor acht - Erde: Wann ist das Öl alle?

Infotainment

Das Öl ist bald alle! Das sagte schon 1972 der Club of Rome voraus. Spätestens 2002, so hatte man im Bestseller "Die Grenzen des Wachstums" berechnet, würden alle Öl-Reserven aufgebraucht sein. 2002 ist längst vorbei und Öl haben wir immer noch. Woher diese Fehlkalkulation kam und wieso wir trotzdem sparsam mit dem Öl umgehen sollten, erklärt Eckart von Hirschhausen in "Wissen vor acht - Erde".

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Mit dem Zug auf St. Kitts 20:15

Mit dem Zug auf St. Kitts

Tourismus

Abseits des gängigen Karibik-Klischees überrascht St. Kitts durch schwarze Strände und hohe Berge. Ruinen von Zuckermühlen und Herrenhäusern erinnern an die Kolonialzeit, als versklavte Afrikaner Knochenarbeit leisten mussten, und die Weltkulturerbe-Festung Brimstone Hill an Seeschlachten zwischen Engländern und Franzosen. Die St. Kitts Scenic Railway zählt zu den wenigen Eisenbahnen der Kleinen Antillen. Bei einer Fahrt auf den Gleisen der ehemaligen Zuckerrohrbahn geht es an der Atlantikküste über Schluchten. Im urwüchsigen Norden beeindruckt ein erloschener Vulkan. Heimische Schildkröten und eingewanderte Affen bevölkern die tropische Natur. Menschen entlang der Strecke machen mit ihrer Kultur und den Bräuchen vertraut. Zu Ostern lassen sie Drachen steigen und bereiten aus Süßkartoffeln Conkie zu. Neben den Klängen von Steeldrums ist auch ein berühmtes Kirchenlied verbunden mit St. Kitts: John Newton beteiligte sich hier am Sklavenhandel und schrieb später geläutert Amazing Grace.

Von Jenbach zum Schwarzenstein (1957) 21:00

Von Jenbach zum Schwarzenstein (1957)

Dokumentation

Filmporträt aus dem Jahr 1957 entlang einer Fahrt von Jenbach nach Mayrhofen mit der Zillertalbahn, die 1902 fertiggestellt wurde und bis heute immer noch in Betrieb ist - allerdings nur mehr im Sommer. Damals sah das Zillertal logischerweise noch ganz anders aus als heute. Damals sprachen alle Bewohner dieses Tals noch reinstes Tirolerisch. Zu sehen ist eine Fahnenweihe, eine Gesangsgruppe im Wirtshaus und vieles mehr. Gegen Ende gibt es dann eine Gipfeltour auf den Schwarzenstein im Schnee.

Bergbauern - Stiefkinder Europas (1968) 21:40

Bergbauern - Stiefkinder Europas (1968)

Dokumentation

In den späten Sechzigerjahren ging es den Bergbauern überall in Europa scheinbar komplett an den Kragen: Sie waren abgehängt, wurden weiter abgehängt und dazu aufgefordert, die Höfe aufzugeben und sich eine sinnvollere Tätigkeit zu suchen, eine, die auch Geld einbringt. Guggenbichler sagt über die Bergbäuerinnen, die Tag und Nacht arbeiten: "Frauen mit 30 sehen wie 50 aus!" Die Kameramänner von Otto Guggenbichler machten damals Filmaufnahmen, nach denen sich heute die Heimatmuseen von Innsbruck bis Verona und von den Seealpen bis nach Slowenien die Finger lecken würden. Da ziehen noch in den Sechzigerjahren in manchen Gegenden der Alpen Männer und Frauen den Pflug selbst! Weil es für einen Ochsen zu steil und unwegsam wäre. Und für geeignete Maschinen ist kein Geld da. Eine Rettung verhieß damals der Wintertourismus: Skilifte wurden gebaut und in den Wintermonaten der Job als Skilehrer angenommen. Machte man das nicht und blieb Bergbauer alten Stils, dann traf einen der alte Bergbauern-Spruch: "Lustig gelebt, zu Tode gerackert aber heilig gestorben!"

Der Bergführer (1981) 22:25

Der Bergführer (1981): "I muaß eahm unterkriag'n"

Dokumentation

Der Beruf des Bergführers, gezeigt am Beispiel einer Superbergwanderung über 14 Tage mit zehn Hütten und neun Dreitausendern: eine Tour von 16 Alpintouristen (sieben Männer, neun Frauen) durch die Stubaier Alpen in Tirol. Was muss ein Bergführer heute (1981) alles beherrschen? Sicherheit, Aufmunterung und Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Gäste. Demokratie am Berg? Niemals.

Back on Stage: The Walkabouts 23:15

Back on Stage: The Walkabouts: BR Retro - Alabama in Concert (1996)

Konzert/Musik

Seattle gilt in den 1990er Jahre als Hauptstadt des Grunge. Doch The Walkabouts schlagen dort einen anderen Weg ein: Statt krachender Gitarren prägen Folk, Country und Alternative Rock ihren Sound. Als erster Nicht-Grunge-Act beim Kultlabel Sub Pop erspielt sich die US-Band vor allem in Europa eine treue Fangemeinde. 1996 treten The Walkabouts in der Münchner Alabamahalle auf. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.