04:00
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Spanien ist für viele Deutsche eines der beliebtesten Urlaubsziele. Schon deshalb lohnt es sich, die Sprache zu erlernen. Aber nicht nur Touristen haben Vorteile, wenn sie Spanisch sprechen können, sondern auch Geschäftsreisende. Lernen Sie deshalb Carmen, Jose Luis und Paco kennen, die als Hauptpersonen dieses Sprachkurses neununddreißig Folgen lang Ihre Lehrer spielen werden. Begleitliteratur können Sie im BR-Shop bestellen.
06:30
Fachinformation zum Fach Chemie für Biologie innerhalb des Telekollegs.
07:00
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Wo rennen Pferde um die Wette? Willi ist auf der Trabrennbahn München/Daglfing beim Training dabei. Junge Pferde müssen erst einmal Muskeln aufbauen und werden deshalb vor den sogenannten Fohlenwagen gespannt, auf dem Willi neben dem Trainer mitfahren darf. Hui, die gehen ganz schön ab! Über 50 km/h schnell kann so ein Traber traben. "Start frei!" Willi sitzt im Startauto, das vor den Pferden herfährt und plötzlich beschleunigt, um das Trainings-Rennen frei zu geben. Nun heißt es für die Fahrer, ihre Pferde taktisch klug zu lenken. Ob während eines echten Rennens alles fair zugeht, beurteilen vier Experten von der Rennleitung. In einem speziell umgebauten Fahrzeug fahren sie neben den Trabern her und beobachten genau, ob nicht doch ein Pferd vom Trab in den Galopp fällt oder der Fahrer die Peitsche zu oft einsetzt. Geht das Rennen knapp aus, entscheidet das Zielfoto, wer wirklich gewonnen hat. Eins ist klar: Willi ist in jedem Fall ein Sieger; denn am Renntag ist er um viele Eindrücke reicher geworden. Ob auch ein paar Euros mehr in seine Tasche wandern - das nächste Wett-Rennen wird´s entscheiden. Lauf, Pferdchen, lauf! "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
07:55
Eigentlich ein ganz normaler Tag auf der Schafsweide, als plötzlich der Wind einen Drachen vor sich her wirbelt. Das unbekannte Flugobjekt ist die Attraktion für die ganze Herde! Doch der Spaß ist schon vorbei, bevor er so richtig angefangen hat. Der Drachen landet unerreichbar mitten in einem Baum. Jetzt schlägt Shauns große Stunde. Mit genialen Berechnungen und ganzem Körpereinsatz katapultiert er den Drachen zurück auf dem Boden.
08:00
Für die einen ist sie die schönste Nebensache der Welt, für andere überflüssiger Luxus. Und doch kommt keiner an ihr vorbei: der Mode. Mode ist das ausdruckstärkste und augenfälligste Kommunikationsmittel, über das wir Menschen verfügen. "Noch bevor wir uns verbal mitteilen, kommunizieren wir über unsere Kleidung, wer wir sind oder sein wollen", bringt es Roland Müller-Neumeister, künstlerischer Leiter der Meisterschule für Mode München auf den Punkt. Selbst notorische Modeverweigerer wie Nerds und Fleecejackenfetischisten signalisieren mit ihrer Antimode eine Haltung zur Mode. Modekampagnen vermitteln Lebensentwürfe und Lebensgefühle. Je nach Kampagne ist Mode mal nostalgisch, puristisch, opulent, verstörend, verzierend. Werbung macht aus einfachen Kleidungsstücken Fashionitems, die in einschlägigen Modeblogs und Modemagazinen zum "It-Peace" oder "Must Have!" ausgerufen werden. Models, It-Girls, Bloggerinnen, Filmstars und andere Prominente sind die Zugpferde einer gigantischen Industrie. Die 6. letzte Folge der Serie "Unsere zweite Haut" widmet sich den merkantilen Aspekten der Mode, den Marken und den Märkten. Welche Rolle spielen die großen Modeketten, die seit der Jahrtausendwende das Bild der Innenstädte prägen und Mode zu Dumpingpreisen auf die Märkte werfen? Wie reagiert die Luxusbranche auf den zunehmenden Verteilungsdruck im Modebusiness? Warum lohnt es sich trotz höherer Kosten in Europa, statt in Indien oder China zu produzieren? Und warum sind Prominente die Darlings der Modemacher? Zu diesen und weiteren Modefragen äußern sich u.a. die Münchner Designer Johnny Talbot & Adrian Runhof, die Chefredakteurin der deutschen Vogue Christiane Arp, der Modedirektor von Chanel Bruno Pavlovsky und der Wiener Kulturforscher Bernhard Hainzelmeier, kenntnisreich, witzig und unverblümt.
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
11:45
Ein selbstgebautes Holzhaus aus einem Bausatz: Mit viel Eigenleistung und Unterstützung von Freund:innen hat sich Matthias - Spitzname Mädes - seinen großen Traum vom selbstgebauten, einzigartigen Zuhause erfüllt. Den Keller seines Bausatz-Hauses hat Mädes größtenteils selbst gemauert. Bei der Errichtung des Holzhauses 2001 halfen ihm acht Freund:innen, in nur 14 Tagen stand das gesamte Holzhaus. Geliefert wurden die Bausatz-Bauteile auf drei LKW. Alle Balken und Bretter waren durchnummeriert, versehen mit Bohrungen für die Elektrik. Ein Mitarbeiter der Holzfirma half lediglich bei der Bedienung des Krans. Das Fichtenholz stammt aus den Alpen, wo die Bäume in 800 Metern Höhe langsamer wachsen, ideal für ein Holzhaus. Die kühle Umgebung sorgt für engere Jahresringe, was das Holz besonders stabil macht. Das ist wichtig für ein langlebiges, robustes Haus. Die unteren Balken sind aus Lärchenholz, das besonders widerstandsfähig und wetterfest ist. Mädes ist gelernter Landschaftsgärtner.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
13:15
Happy Balance ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders unsere Faszien anspricht. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen unseren ganzen Körper. Sie bilden ein Netzwerk aus Bindegewebe, halten all diese Strukturen einzeln für sich fest und umhüllen und verbinden sie wie ein Ganzkörperanzug! Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, TELE-GYM-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen für Sie zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, das macht automatisch erfrischend wach und mental aktiv. Denn wenn viele unserer Muskelgruppen gleichzeitig angesteuert werden, ist die Konzentration gefragt! Außerdem fördern Sie mit Balance- und Rotationsübungen Ihre Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen Ihren Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird Ihr ganzer Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren und so Ihrem Zeit- und Energiebudget optimal anpassen. "Happy Balance" weckt Ihre Sinne, bringt Energie, formt Ihre Figur, ist gut für die Gelenke und den Rücken und tut einfach gut!
13:30
Die Welt von morgen
14:00
Die Dokumentation begleitet Menschen, in deren Leben der Darm eine besondere Rolle spielt, und die offen über das Tabuthema sprechen. Jana Eberhart hat einen stressigen Alltag. Die Studentin arbeitet als Model und ist leidenschaftliche Sportlerin. Sie steht vor einem Ironman-Wettkampf. Kann eine Ernährungsumstellung ihren Darm so stärken, dass sie bessere Leistungen erzielen kann? Der Sport- und Ernährungsberater Dr. Jens Freese begleitet Jana bei ihrem Vorhaben über einen längeren Zeitraum. Der Schauspieler und Fitness-Influencer Philipp Stehler lebt mit der chronischen Darmentzündung Colitis ulcerosa, sein Dickdarm musste operativ entfernt werden. Philipp Stehler redet offen über sein damaliges und heutiges Leben. Bestand sein Speiseplan früher vorwiegend aus Fleisch und Protein-Shakes, so ernährt er sich heute vegan und praktiziert täglich Yoga und Meditation. Carina Speck lebt seit 13 Jahren mit dem Reizdarmsyndrom. Blähbauch, Durchfälle oder Magenkrämpfe begleiten sie bei allem, was sie macht. Auf Instagram und TikTok gibt sie Tipps, wie Reisen auch mit Reizdarm funktionieren kann. Dr. Miriam Stengel vom SRH Klinikum Sigmaringen gibt ihr Empfehlungen, wie sie die Beschwerden besser in den Griff bekommen kann. Die Reizdarmexpertin entwickelte die offiziellen deutschen Richtlinien zur Behandlung des Reizdarmsyndroms mit. Komplexe Prozesse und Zusammenhänge zwischen Mikrobiom, Darmgesundheit und Auswirkungen auf den gesamten Körper erklärt Prof. Dr. Tanja Kühbacher. Die Internistin und Gastroenterologin forscht über den Zusammenhang zwischen Mikrobiom und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und ist Vorsitzende der Stiftung Darmerkrankungen.
14:45
15:15
Von den rund 200 Skigebieten in Schweden ist Åre in der Provinz Jämtland mit knapp 100 Pistenkilometern das größte. Die knapp 3000 Einwohnerinnen und Einwohner sprechen nicht über ihre Karriere oder verabreden sich zum Kaffee. In Åre geht es um Schneehöhen, um die spannendste Abfahrt. Sozialer Treffpunkt: Loipe, Lift oder Gipfel. Der Wintersporttourismus ist für fast alle dort Einkommensquelle Nummer eins. Malin Lindgren ist froh, dass sie das Familienwohnhaus 2006 in Åre gekauft hat, denn der Ort wächst stetig, die Immobilienpreise explodieren. Damals floh die gebürtige Göteborgerin vor dem grauen Wetter ihrer Heimatstadt in das sonnenverwöhnte Wintersportmekka und baute sich ein erfolgreiches Business mit Vermietung von Apartments mit inzwischen zehn Angestellten auf. Ihr Mann Fredrik Broman ist Chef der Liftanlagen und in der Saison 80 Kilometer jeden Tag auf Skiern zwischen den Anlagen unterwegs am 1420 Meter hohen Åreskutan, dem Hausberg der Gemeinde. Wenn sie nicht beruflich im Schnee unterwegs sind, dann am liebsten mit der ganzen Familie. Fast alle Familienmitglieder haben professionelle Skiturniererfahrungen, abseits der Pisten in der Natur. Mit Tochter Bella und Großvater Mats nehmen Malin und Fredrik das "Ostseereport"-Team auf Schneemobilen mit hinaus zu ihrem geheimen Lieblingsspot. Die Schneetiefe entscheidet, ob mit Snowboard, auf Tourenski, auf dem surfboardähnlichen No-Board oder beim Snowkiten. Oder alles auf einmal. Ein schwedischer Familienschneetag. Für unwegsames Gelände braucht es die richtige Ausrüstung. In Åre wird diese seit 40 Jahren handgefertigt in der Skifabrik. Was in der Garage der Eltern als Nachbauversuch von Snowboards mit zwei verrückten Skifahrern angefangen hat, ist inzwischen ein mehrfach preisgekröntes Unternehmen: Skibau made in Åre, Spezialität: All-Mountain-Ski nach Kundenwunsch. Also alles, was abseits der Piste funktioniert. Die meiste Kundschaft der Skifabrik lebt direkt vor Ort. Malin Lindgren nutzt das Touringequipment am allerliebsten, um dem Businessstress im Winter zu entfliehen. Allein, ohne ihre Familie auf langen Skitouren über die Wipfel durch die Berge, allein mit Nordlichtern, Elchen und der tiefverschneiten Landschaft. Abfahrten auf Routen, die noch nie jemand vorher gefahren ist, oder immer wieder je nach Schneeverhältnissen die perfekte Berglinie im Gelände finden: Das ist die größte Motivation von Freeride-Skifahrer David Kantermo. Der aus Åre stammende Extremsportler war bis zu einer Knieverletzung als Jugendlicher ganz vorne in der Weltrangliste mit spektakulären Jumps in der Disziplin Freestyle dabei. Nach zehn Jahren als Trainer der norwegischen Freestyle Juniornationalmannschaft tauschte er endgültig präparierte Buckelpisten und Trainingscamps im Ausland gegen natürliche Felsvorsprünge und Powderschnee rund um seine Heimat Åre. Jahrzehntelang hat er immer auf die Bergkette vor seinem Fenster gestarrt und erst 2020 auf der Rückseite eines Gebirgszuges einen 450 Meter langen, bis zu 50 Grad steilen Abfahrtskorridor entdeckt. 13 Stunden Erkundungstour und dann ist er diese Route als allererster Mensch jemals mit seinen Freunden gefahren. Das größte Glück eines Freeriders, sein größter persönlicher Erfolg. Die perfekte Schwungkurve in unwegsamem Gelände, wie findet man die perfekte Route, um eine Abfahrt zu bezwingen?
16:00
Die Reportagereihe widmet sich den Menschen aus der Region. Vorgestellt werden Betriebe sowie Initiativen aus dem Sendegebiet und deren erfolgsversprechende oder bereits erfolgreiche Konzepte.
16:30
16:45
17:30
Von den mächtigen Gipfeln der Stubaier Berge bis hin zu den unbesiedelten Ausläufern der Zillertaler und Tuxer Alpen erstreckt sich in dieser Dokumentation ein Tal voller Gegensätze: das Wipptal. Während die Verbindung zwischen Innsbruck und dem Brenner vor allem als Transitroute bekannt ist, verbirgt sich in den Seitentälern des Wipptals ein schier unendliches Naturerlebnis. Ein Grund, warum Familie Löffler vor gut einem Jahr die Peeralm hoch über Navis übernimmt und seither den altehrwürdigen Mauern neues Leben einhaucht. Ein Wagnis und Abenteuer zugleich, denn Tochter Anna kündigt ihren sicheren Job als Intensivschwester und tauscht ihr altes Leben gegen ein Leben auf der Alm. Mut zeigen auch die Brüder Gander, wenn sie waghalsig mit ihren Gleitschirmen zwischen steilen Felswänden und Eis gegen Tal fliegen. Hike & Fly nennt sich diese Sportart, bei der die Elemente Skitour, Skifahren und Gleitschirmfliegen miteinander kombiniert werden. Besonnenheit und Erdung hingegen verspricht ein Besuch an einem der wichtigsten Wallfahrtsorte Tirols, Maria Waldrast. Ein Kraftplatz, der bereits zur Zeit der Kelten entdeckt wurde. Heute findet sich hier eines der höchstgelegenen Klöster Europas und überrascht nicht nur mit einer dazugehörigen Landwirtschaft, sondern wird mittlerweile als Beherbergungsbetrieb geführt. Und so finden sich im Wipptal viele Geschichten, die gleichzeitig überraschen und zeigen, wie vielschichtig und abwechslungsreich das Tal und dessen Bewohner sind.
18:15
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
18:45
Der Urmensch Homo erectus hat beispielsweise vor knapp zwei Millionen Jahren in Afrika den Faustkeil erfunden. Experimente zeigen: Bei der Herstellung eines solchen Steinwerkzeugs werden dieselben Hirnregionen aktiv wie bei einem Musiker, wenn er Beethoven am Klavier spielt. Hätte der Homo erectus also ein berühmter Pianist werden können, wenn er in unserer Zeit aufgewachsen wäre? Der Paläoneurobiologe Emiliano Bruner weiß, dass die Gehirne dieser Steinzeitmenschen im Durchschnitt kleiner waren als unsere, auch wenn es Ausreißer nach oben gab. Dennoch waren ihre Fähigkeiten wahrscheinlich noch nicht mit denen des modernen Menschen, dem Homo sapiens, vergleichbar. Die Neandertaler hatten immerhin ähnlich große Gehirne wie wir. Letztlich kommt es auch darauf an, wofür wir unsere Hirnmasse einsetzen. Dank Abdrücken, die Gehirne an der Innenseite von Schädeln hinterlassen haben, wissen wir heute, dass bei uns als Homo sapiens andere Hirnregionen stärker ausgeprägt sind als bei Neandertalern. Sind es diese Unterschiede in der Gehirnstruktur, die uns dabei helfen, die Herausforderungen unserer sozial und technologisch komplexen Gesellschaft zu meistern? "Wenn wir über Menschen sprechen, die vor 50.000 oder sogar 100.000 Jahren gelebt haben, denke ich, dass sie nicht schlecht abschneiden würden", ist der Paläoanthropologe Jean-Jacques Hublin überzeugt.
19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Das Klima und die sozialen Kipppunkte: Wenn sich einer bewegt, machen oft viele mit. Kipppunkte gibt es nicht nur in der Natur, sondern auch in der Gesellschaft. Dann heißen sie "soziale Kipppunkte". Wie die funktionieren und was das mit Klimaschutz zu tun hat, erzählt Eckart von Hirschhausen in "Wissen vor acht - Erde".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Ein Zug verbindet: Er erklimmt den Kamm der Sudeten und hangelt sich zwischen Iser- und Riesengebirge durch. Seit 2010 gibt es den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen dem tschechischen Nordböhmen und dem polnischen Niederschlesien wieder, der seit dem Zweiten Weltkrieg unterbrochen war. Landschaften, Städte und Menschen spiegeln die wechselvolle Geschichte einer besonderen Grenzregion wider. So hieß das tschechische Liberec einst Reichenberg und gehörte zu Österreich-Ungarn. Mit der Straßenbahn lässt sich die Innenstadt mit ihren prachtvollen Villen erkunden. Jablonec nad Nisou, früher Gablonz, ist seit jeher für kunstvollen Glasschmuck bekannt. Die überwiegend sudetendeutschen Unternehmer mussten nach dem Zweiten Weltkrieg gehen, doch es gibt auch heute wieder erfolgreiche Hersteller. Hinter Tanvald beginnt eine Zahnradbahnstrecke, die zum Kulturdenkmal erklärt worden ist. Nach zahlreichen Tunneln geht es über die Iserbrücke, die erst die Grenze zwischen Österreich-Ungarn und Preußen und dann zwischen der Tschechoslowakei und Deutschland war. Weitere Etappen sind der Wintersportort Harrachov, der Neuweltpass zwischen Iser- und Riesengebirge mit der heutigen Grenze nach Polen und Szklarska Porêba, ehemals Schreiberhau. Hier glauben Schatzsucher noch an den Berggeist Rübezahl. Im Hirschberger Tal dann beeindrucken schmucke Schlösser. Einige haben die Nachfahren der Erbauer liebevoll in Schlosshotels verwandelt. In Jelenia Góra, früher Hirschberg, endet die Reise. Der Zug hat zwei Länder und zahlreiche Menschen miteinander verbunden.
21:00
Der Film von Eva Hassencamp für den Bayerischen Rundfunk aus dem Jahr 1976 stellt vier Familienbetriebe vor: Glaserei, Schuhmacherei, Buchbinderei und Drechslerei. Jeder Handwerker erzählt von seiner Arbeit, wie es früher war und über die Probleme im Zeitalter der Massenproduktion.
21:45
Ein Dokumentarfilm des Norddeutschen Rundfunks von Tillmann Scholl und Paul Nellen aus dem Jahr 1981. Ein Bericht über die jahrhundertealte Tradition der Bauhandwerksgesellen, nach der Lehre für ein paar Jahre durch die Lande zu wandern. Wenn Zimmerer-, Maurer- und Dachdeckergesellen auf die "Walz" gehen, müssen sie mindestens zwei Jahre unterwegs sein, nur sechs bis acht Wochen an einem Arbeitsplatz verweilen, den Hut nur zum Essen und Schlafen absetzen, gewerkschaftlich organisiert und unverheiratet sein. Drei junge Wandergesellen werden aud ihrem Weg durch Niedersachsen begleitet. Mit von der Partie ist auch eine Tischlergesellin, der jedoch der Beitritt in die Bruderschaft verwehrt bleibt. Was die jungen Bauhandwerker bewegt sich noch heute den alten Gesellenzünften anzuschließen wird erläutert.
22:30
Der Schauspieler Willy Schultes ist mit dem Rennrad in Niederbayern unterwegs. Er braucht nach einem Sturz eine Reparatur seiner Vordergabel. So lernt er die Heinrichsdoblers kennen. Der Film zeigt, was ein Schmied auf dem Land, alles können musste, um zu überleben. Ein Film von Hannes Meier für den Bayerischen Rundfunk aus dem Jahr 1980.
22:50
Was tun mit dem schrottreifen PKW? Die erste Zerschneidemaschine für Schrottautos in Bayern steht auf einem Autofriedhof in Nürnberg.
23:00
Frank Black, in Wirklichkeit Charles Michael Kittridge Thompson IV, wird in den späten 1980er Jahren als Sänger und Gitarrist der Pixies bekannt, eine Band, die wie kaum eine andere die US-amerikanische Indie-Szene prägt. Nach der Auflösung der Pixies startet Black eine Solokarriere, die von kreativer Vielfalt und stilistischer Experimentierfreude geprägt ist. Er entwickelt seinen eigenen Stil und präsentiert 1996 im Münchner Alabama Songs aus seinen ersten Soloalben. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:45
Kaum zu glauben, dass Vivid eine deutsche Band ist, so perfekt adaptieren die vier Rocker aus Salzgitter den Grunge-Sound ihrer US-Vorbilder. Ihre Geschichte klingt wie das Bilderbuchklischee einer Band, die es fast geschafft hätte: erste kleine Konzerte, Demotape, Deal mit Majorlabel, Echo als beste Nachwuchsband - und dann die Trennung. Dazwischen, im Dezember 1997, haben Vivid einen umjubelten Auftritt im Münchner Schlachthof. Denn auch live hätte die Band das Zeug zur großen Karriere gehabt. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
00:45
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
01:15
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
01:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
02:00
Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.
03:00
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:15
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:20
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:35
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.