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TV Programm für ARD-alpha am 10.10.2026

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Hannah Arendt - Denken ist gefährlich 20:15

Hannah Arendt - Denken ist gefährlich

Dokumentarfilm

Aktivistin, Medienstar, Denkerin "ohne Geländer" - Hannah Arendt ist berühmt für ihre Studie zur Entstehung totalitärer Herrschaft, umstritten für ihre Diagnose der "Banalität des Bösen". Bewundert wird ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft. Ihre Bücher und Essays sind bis heute Bestseller. 50 Jahre nach ihrem Tod erzählt der Film die Geschichte ihres Lebens, entlang der historischen Ereignisse, die ihr Denken nachhaltig prägten - vom Reichstagsbrand bis zum Vietnamkrieg. Menschen, die sie kannten, zeichnen das Bild einer ebenso furchtlosen wie lebensfrohen Frau. Originalmitschnitte von Arendt und Zitate aus ihren Büchern und Briefen, gesprochen von Schauspielerin Nina Hoss, zeugen von einem einzigartig selbstbestimmten Leben. Ein Film über die erstaunliche Weitsicht einer politischen Denkerin bis in die Gegenwart und die Schwierigkeit und Schönheit, im Angesicht des Abgrunds Haltung zu bewahren.

Danach

Mit dem Zug durch die Mongolei 21:45

Mit dem Zug durch die Mongolei

Tourismus

München bei Nacht (1962) 22:30

München bei Nacht (1962)

Dokumentation

Was wurde feierhungrigen Menschen in München zu Beginn der 1960er-Jahre alles geboten? Dieser Frage geht der Filmbeitrag von 1962 nach: "Auf geht's!" Man konnte z.B. in eine Bar gehen, dort tanzen und launige Chansons hören. Es gab noch keine "Beatschuppen" und selbstverständlich auch noch keine Discos. Manche gingen auch ins berühmte Theater am Platzl und sahen und hörten dort die Erni Singerl in einer Parodie auf Edith Piaf. Man konnte auch zur Schwabinger Gisela gehen oder in ein Jazzkonzert, geboten wurde viel. Und alles war, aus heutiger Sicht, sehr, sehr brav.

Beat auf dem Lande (1966) 23:20

Beat auf dem Lande (1966): Liverpool-Rhythmus in der Leberkäs-Region

Dokumentation

Der Spiegelautor und spätere Grimme-Preisträger Wilhelm Bittorf porträtiert in diesem Film aus dem Jahr 1966 in launiger Weise verschiedene Beatbands im süddeutschen Raum. Die Protagonisten erzählen dabei im Off selbst ihre Geschichte, teilweise sehr selbstironisch. Sie geben z. B. zu, dass sie teilweise aus Langeweile eine Beatband gegründet hätten und die Musik nie nach Noten spielen würden: Sie kauften sich die Platten ihrer Lieblingsbands und spielten die Musik einfach nach. Und damit hatten sie dann unter Umständen nicht nur musikalischen Erfolg, denn eine junge Frau gibt im Film unumwunden zu: "Ja, das stimmt schon, wenn einer in einer Band spielt, dann ist er gleich etwas Besonderes und hat mehr Chancen bei den Mädchen." Bittorf lässt den Protagonisten sehr viel Raum, um sich und ihre Ansichten darstellen zu können. Auch die jungen Frauen im Umfeld der Bands kommen zu Wort: selbstbewusste Frauen, die keineswegs dem Klischee von Groupies entsprechen. Und da bei dieser Dokumentation niemand Geringerer als Willy Pankau an der Kamera stand, führte das alles auch zu tollen Aufnahmen: bei den Konzerten, draußen in der Natur oder z. B. auf der Befreiungshalle oberhalb der Stadt Kehlheim.