21:00
Sollte man sich jetzt ein E-Auto zulegen? Die Doku macht den Praxistest und liefert wertvolle Antworten. In Zusammenarbeit mit den Datenjournalisten des SWR entsteht ein online-E-Auto-Checker für jedermann, basierend auf den Erfahrungen und Fakten des Films. SWR-Wissenschaftsjournalist Axel Wagner steigt dafür von seinem alten Verbrenner testweise auf ein E-Auto um und besucht Menschen, die schon lange mit Strom fahren. Beim ADAC testet er, ob die Batteriereichweiten wirklich halten, was Hersteller versprechen, besucht eine Werkstatt, die sich auf den Umbau von Verbrennern zu E-Autos spezialisiert hat und reist nach Norwegen, wo bereits 95 Prozent der PKW-Neuanmeldungen E-Autos sind. Was können wir von dort lernen? Woran liegt es, dass Deutschland sich so schwer tut mit der E-Automobilität?
21:45
Vor allem der Sommer ist die Zeit der E-Scooter. 20.000 Miet-E-Scooter sind auf Hamburgs Straßen unterwegs. Dabei ist das Ausleihen einfach: Mit wenigen Klicks kommt man schnell, unkompliziert, emissionsfrei und leise von A nach B - ob zur Arbeit, zur Freundin oder zum Freund oder in die Kneipe. Die rasanten Mobile mit Akku und Elektromotor, die optisch an Tretroller erinnern, haben aber auch eine problematische Seite: Unachtsam abgestellt sind sie Stolperfallen, schwere Unfälle passieren, Elektroschrott landet in Alster und Elbe. Metropolen wie Paris und Madrid haben die Miet-E-Roller schon verbannt. Auch in einigen deutschen Städten ist die Nutzung inzwischen eingeschränkt worden. In Hamburg kontrolliert die Polizei regelmäßig. "Wir sehen täglich E-Scooter, die auf der falschen Seite auf dem Radweg unterwegs sind. Dabei gilt auch für sie das Rechtsfahrgebot", sagt Einsatzleiterin Daniela Petersen. Dazu kommen schwere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung: schnell mal bei Rot über Ampel! Das kostet zwischen 60 Euro und 180 Euro. Selten, aber besonders gefährlich sind private E-Scooter, die getunt deutlich mehr als die erlaubten 20 km/h fahren. Deshalb bekommen die Hamburger Fahrradstaffeln der Polizei bei ihrer Schwerpunktkontrolle in der Innenstadt Unterstützung von Beamten mit Motorrad. Falls jemand mit einem getunten E-Scooter flüchtet, müssen sie dranbleiben können. In der Freien und Hansestadt sind vier Anbieter von Miet- bzw. Sharing-E-Scootern aktiv: Bolt, Dott, Lime und Voi bieten Mobilität zum Mieten an. Mehrere Millionen Mietvorgänge verbuchen sie pro Jahr. 2019 wurden E-Scooter in Deutschland zugelassen. Seitdem kämpfen die Anbieter gegen ihr schlechtes Image. Hamburg hat reagiert und Sperrbereiche sowie offizielle Abstellzonen eingerichtet. Zudem wurde innerhalb des Rings 2 die Anzahl der E-Roller inzwischen auf 1.000 Stück pro Anbieter reduziert. Über die Website "Scooter-Melder.de" können falsch abgestellte E-Roller und Vandalismus gemeldet werden. Weitere Maßnahme: Eigene Fußpatrouillen der Anbieterfirmen kontrollieren besonders stark frequentierte Bereiche. Takin Karampour und Karthik Lokesh sind für die Firma Voi rund um den Hamburger Hauptbahnhof unterwegs. Ihr Job: umgeworfene und falsch abgestellte E-Scooter ordnungsgemäß aufstellen, kaputte und dreckige Fahrzeuge melden und Präsenz zeigen. Sechs Stunden pro Tag sind sie im Einsatz - bei jedem Wetter. Benjamin Schmidtke und sein Team von Lime reparieren, putzen und prüfen bis zu 100 E-Scooter pro Tag. 46 austauschbare Module sollen eine schnelle Reparatur garantieren. Zwischen zehn Minuten und zwei Stunden braucht der Mechaniker Ramin Karim pro Scooter, damit er wieder in den Zyklus kann. Bevor das Fahrzeug wieder auf die Straße kommt, muss es auf die Teststrecke vor der Werkstatt: Ohne die Freigabe von Mechaniker-Kollege Emmanuel Obasi darf kein E-Scooter raus. Auf dem Gelände werden auch mehrere Hundert Akkus geladen. Der spätere Austausch vor Ort ist ein Knochenjob für Service-Mitarbeiter Frederik Rose, denn jeder Akku wiegt 7,5 Kilogramm. "Die Nordreportage" begleitet auch die Fahrradstaffeln der Polizei Hamburg bei einer Schwerpunktkontrolle und zeigt die komplexe Logistik hinter dem E-Scooter-Geschäft.
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
In dieser Folge geht es um den Beruf Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung. Code oder Chaos?! In 20 Minuten ein Game programmieren, das dann auch noch funktionieren soll - diese Aufgabe muss Schüler Raphael (15) lösen, um die JobChallenge zu bestehen. Damit er das schaffen kann, sitzt im Nebenzimmer Azubi Alena und gibt ihm Tipps über ein Funkgerät. Wird das Game am Ende laufen? Beruf: Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung Ausbildungsart: Duale Ausbildung Ausbildungsdauer: 3 Jahre Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule Voraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Mittlerer Reife oder Hochschulreife ein. Was macht man in diesem Beruf? Azubis in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung sind die Programmierer/-innen unter den Fachinformatiker/-innen. Sie entwickeln Codes für ihr Unternehmen oder Kunden. Aber auch regelmäßige Teamabsprachen und Organisation gehören zum Berufsalltag dazu, denn das Coden selbst muss gut vorbereitet sein. In jeder Folge von JobChallenge wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt´s in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
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DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.