04:55
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:10
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
What's your name, are you German. Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some" oder "any"? Wann heißt es "he was" und wann "he has been"? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert Englisch für Anfänger in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
06:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
07:00
07:30
Das ist Clarissa und Tarkan noch nie passiert: Sie wurden von der Regie ausgepiept! So, als hätten sie ein unanständiges Wort gesagt. Dabei sind sie absolut überzeugt davon, dass ihr "F*** Wort" überhaupt nicht schlimm ist. Während sie rätseln, was die Regie sich dabei wohl gedacht hat, beschäftigen sie sich mit Dingen, die etwas zu sein scheinen, was sie nicht sind. Fake News zum Beispiel. Außerdem bleibt genug Zeit, um die fünf Fragen der Sendung zu beantworten. Kann man sich totlachen? Eigentlich hört man ja immer, dass Lachen gesund ist. Wie passt denn dazu die Behauptung, etwas sei zum Totlachen? Müssen wir um unser Leben bangen, wenn wir einen Witz so richtig lustig finden und einen Lachanfall bekommen? Tarkan kennt die Antwort. Was ist ein Albtraum und warum heißt er so? Warum kommen Steinchen in den Schuh, obwohl er zu ist? Warum kribbelt es im Gehirn, wenn wir Flüstern hören? Warum reiben viele an einem Apfel, bevor sie reinbeißen?
07:55
"neuneinhalb",das Nachrichtenmagazin für Kinder, erklärt in ARD-alpha immer sonntags um 09.30 Uhr gesellschaftspolitische Themen so, dass sie jeder versteht.
08:05
Bewegung liegt in der Natur des Menschen. Ganz besonders Frauen haben oft den Wunsch, sich nach Musik zu bewegen, trauen sich aber nicht, das im Fitnessstudio und damit in der "Öffentlichkeit" zu machen. Wir bringen das Training direkt nach Hause ins Wohnzimmer: Mit den Dance Workouts wird der gesamte Körper von Kopf bis Fuß trainiert: Einfache Bewegungen aktivieren die Stoffwechselsysteme, der Kreislauf wird angeregt und Kalorien verbrannt. Langeweile kommt bei dem mitreißenden Dance-Training der Top-Presenterin Johanna Fellner nie auf: Schritt für Schritt baut sie die abwechslungsreichen Choreografien so auf, dass die Zuschauer die anspruchsvollen Schrittsequenzen schnell lernen. Die acht Folgen haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und verschiedene tänzerische Stilrichtungen: Von der klassischen Dance-Aerobic über sexy Latino bis hin zu erdigen Afro-Kombinationen und hippen Funk-Moves. Beim Tanzen geht das Herz auf und der Körper bewegt sich wie von selbst zur packenden Musik! Wir bieten ein motivierendes Herz-Kreislauftraining, bei dem man nicht immer auf die Uhr blickt und sich fragt "Wie lange noch?" Ausstrahlung, Koordination, Fitness und Ausdauer verbessern sich mit viel Spaß bei jedem Training!
08:20
09:45
10:30
11:15
12:00
Bei einer Reise nach Südafrika kommt man an Kapstadt einfach nicht vorbei - sie ist für viele die schönste Stadt der Welt und auch Ausgangspunkt dieser Reise. Die atemberaubende Landschaft, der Kulturen-Mix und der entspannte Lifestyle machen die spezielle Atmosphäre der Stadt am Tafelberg aus. Im Osten Kapstadts wachsen Weine von Weltruf vor einer atemberaubenden Kulisse, weshalb man den Winelands und ihren Farmen unbedingt einen Besuch abstatten sollte. Ganz besondere Erlebnisse warten in Hermanus auf die Besucher, denn die Einwohner behaupten gänzlich unbescheiden, ihrer sei der beste Ort auf der Welt, um Wale vom Ufer aus beobachten zu können. Von hier aus sind es gute 600 Kilometer ostwärts bis zum Tsitsikamma National Forest. Auf dieser Autostrecke befindet sich der wohl bekannteste Küstenabschnitt Südafrikas: die Garden Route mit ihren vielen Highlights. Vorbei am Storm's River kommt man nach Knysna. Dort geht es fast zu wie in Old Europe. Die charmante Stadt liegt malerisch eingebettet zwischen dem Bergwald der Outentiquaberge und einer großen Salzwasser-Lagune. Ganz anders dagegen ist der Tsitsikamma National Park mit seiner nahezu tropischen Vegetation und den Riesenbäumen. Südafrika ist kein Land für den schnellen Badeurlaub. Es ist vielmehr die große Reise - für viele die schönste ihres Lebens.
12:45
An schönen Junitagen offenbaren sich die Fjorde und Berge Nordnorwegens im atemberaubenden Licht der Mitternachtssonne. Die Nordlandsbahn durchquert auch bei nordisch-rauem Wetter die helle Nacht und hangelt sich entlang der Ufer von Fjorden und Flüssen hinauf zum Polarkreis. Sie überwindet die karge Hochebene Saltfjellet mit dem Gletscher Svartisen, um pünktlich zum Mittsommerfest den Saltstraumen, den stärksten Gezeitenstrom Norwegens, zu erreichen. Entlang der Zugstrecke von Trondheim nach Bodø kämpften die Wikinger, ließen die Nazis spektakuläre Brücken und Tunnel bauen und züchten die Samen, die Ureinwohner im nördlichen Skandinavien, bis heute Rentiere. Eine wasserreich-wilde Landschaft, in der Weltklasse-Kanuten wie ambitionierte Maler eine Herausforderung sehen und unzählige Elche genauso wie der seltene Polarfuchs leben.
13:30
Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.
14:00
14:45
Der Himmel schleiert zu, die Abende werden kühler und kürzer - Zeit für die Bewohner der Mürztaler Almen, die Saison zu beenden und die Tiere wieder ins Tal zu treiben. Gestalter Michael Weinmann ist mit der Kamera durch das herbstliche Mürzer Oberland gezogen und zeigt, wie die ansässigen Menschen hier mit dem Saisonwechsel umgehen: die Halterin Melanie Lasselsberger, der Musikant Gerhard Gruber, der gerne einmal auf der Hütte aufspielt und den Leuten die letzten sonnigen Tage heroben versüßt, der ehemalige Holzknecht Johann Brandl, der erzählt, dass das frühere Leben der Holzknechte weit von jeder Hüttenromantik entfernt gewesen ist. Außerdem stellt der Film die beiden jungen Pferdeliebhaberinnen Angelika Sparer und Veronika Lercher vor, die ihre Pferde in der warmen Jahreszeit auf der Alm grasen lassen, sowie Martin Veitschegger vom Arbeitersängerbund Maienzeit, der mit seinen Kolleginnen und Kollegen das überlieferte Liedgut lebendig erhält.
15:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
16:00
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
16:30
Gerade im Winter mögen es die meisten von uns mollig warm. Das macht es dem Körper leichter, seine Kerntemperatur von 36,5 bis 37,5° C zu halten. Und nur mit dieser Kerntemperatur können alle Stoffwechselabläufe optimal funktionieren, kann der Körper reibungslos denken und agieren. Doch so sehr wir Wärme lieben, eigentlich ist unser Körper deutlich gesünder und leistungsfähiger, wenn er ständig wechselnden Temperaturen und vor allem Kältereizen ausgesetzt ist. In der aktuellen Forschung gibt es mittlerweile viele Erkenntnisse, aber auch noch offene Fragen, wie Kälte auf den menschlichen Körper wirkt und wie wir sie für unsere Gesundheit nutzen können. Die Dokumentation erzählt, wie wir alle - jenseits von Spitzensport und Extremerlebnissen - von Kälte profitieren und unseren Körper an niedrigere Temperaturen gewöhnen können. Die Autoren treffen u. a. die Lagerarbeiterin Katarzyna, die in einem Tiefkühllager bei minus 22° C in Acht-Stunden-Schichten der Kälte trotzen muss. Wie gelingt ihr das und welche Rolle spielt ihr individuelles Kälteempfinden dabei? Begleitet wird auch die Extremschwimmerin Deniz Kayadelen bei ihren Vorbereitungen für die Durchquerung des Ärmelkanals. Wie ist das zu schaffen: mehr als 33 Kilometer in nur 17° C kaltem Wasser? Was passiert in ihrem Körper? Der Kraftverlust der Muskulatur ist beträchtlich und geht schnell. Die Weiterleitung von Erregungsmustern gelingt immer schlechter. Das kann dazu führen, dass schon nach 15 Minuten in Wasser unter 15° C die gesamte Koordination der Schwimmbewegungen versagt und die Person ertrinkt. Aber Deniz Kayadelen versucht ihren Körper so zu trainieren, dass er seine Temperatur immer besser halten kann. Wie das gelingen kann, dazu forscht u. a. Dr. Erich Hohenauer von der University of Applied Sciences and Arts of Southern Switzerland. Besonders interessiert ihn auch die Frage, ob Kältereize tatsächlich das Immunsystem stärken. Dazu führt er Untersuchungen mit normalen, aber auch kälteerprobten Proband*innen durch. Einer davon ist der Biohacker Rolf Duda. Er wandert in Badehose durch Schneelandschaften und geht regelmäßig Eisbaden. Nach einem traumatischen Erlebnis änderte er sein Leben und erfuhr durch sein Kältetraining Heilung und mentale Stärkung. Seine Erfahrungen damit gibt er mittlerweile in Kursen an andere Menschen weiter. Aber wie gelingt die mentale Stärkung? Auch hier gibt es neue Forschungserkenntnisse aus der Psychologie. Im Spitzensport wird die Kältetherapie ebenfalls immer öfter eingesetzt. Der Diskuswerfer Christoph Harting, Olympia-Sieger von 2016, sitzt unter ärztlicher Leitung täglich in der Kältekammer bei minus 110° C. Damit soll seine Fähigkeit zur körperlichen Regeneration gesteigert werden und auch kleinere Verletzungen wie Muskelfaserrisse heilen schneller, weil Körper und Extremitäten besser durchblutet werden.
17:15
Aktuell, anschaulich, lehrreich - das ORF-Wissenschaftsmagazin von und mit Günther Mayr. Jede Woche zeigt es in informativen Beiträgen die neuesten Erkenntnisse der Forschung, die uns allen etwas bringen. Mythen, Gerüchte und Fake-News werden wissenschaftlich überprüft und nachvollziehbar entlarvt. Dazu gibt es spannende Reportagen von den interessantesten Forschungsschauplätzen in Österreich und weltweit. Regelmäßig werden erfolgreiche Wissenschafter/innen, ihre persönlichen Zugänge und ihre herausfordernde Arbeit porträtiert. Ein Blick ins Archiv soll anschaulich machen, wie schnell sich Forschung und Erkenntnisse im Lauf der Geschichte verändern. Was war Utopie, was ist bis heute erfolgreich? Die Welt der Forschung - von ihren Anfängen bis zum Blick in die Zukunft.
17:35
Täglich werden in Deutschland etwa 130 Erfindungen patentiert. Darunter sind viele Ideen, die im Haushalt helfen und der Gesundheit dienen sollen. Doch wie werden die Ideen berühmt, die das Licht der Öffentlichkeit wirklich nicht scheuen müssen? Die Antwort bietet das TV-Magazin "Einfach genial", das jede Woche pfiffige Ideen ins Rampenlicht stellt. Seit 1996 hat das "Einfach genial"-Team über 3.000 Erfindungen vorgestellt.
18:00
Wie halten uns starke Muskeln jung - und warum schützt Muskelkraft unsere Gesundheit im Alter? Selbst die WHO rät: zwei Einheiten Krafttraining pro Woche, auch für Senioren. Quarks zeigt einfache Wege, Muskeln zu stärken - mit Übungen, die überall funktionieren. Schon kleine Übungen zeigen Wirkung, in jedem Alter. Ralph Caspers erklärt, warum gezieltes Muskeltraining das Immunsystem stärken, den Blutdruck senken und sogar das Krebsrisiko mindern kann. Dabei geht es auch um Proteine, Kreatin und die Frage, wie Muskeln und Emotionen zusammenhängen. Quarks erklärt außerdem, was wirklich gegen Muskelkater hilft, warum Muskeln wie eine körpereigene Apotheke wirken und weshalb Frauen besonders von Krafttraining profitieren.
18:45
Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.
19:00
Die etablierten Parteien verlieren an Ansehen und an Zustimmung. Einige neue Parteien gründeten sich während der letzten Jahre - mit mehr oder weniger Erfolg. Trotzdem scheint die Gründung einer Partei immer noch der vielversprechendste Weg, um politisch mitzubestimmen. Die Reportage "Bewegung von unten - neue Formen von Demokratie?" porträtiert Claudia Stamm, Mitbegründerin der Partei "MUT", die die Parteienlandschaft in Bayern verändern will. Welche "Alltags"-Schwierigkeiten treten auf, wenn man eine Partei neu gründet - und welche Chancen auf politische Mitsprache verspricht eine neue Partei überhaupt? Einen ganz anderen Weg gehen Sozialarbeiter in der Jugendarbeit, die versuchen, Jugendliche für Demokratie und politische Mitbestimmung zu begeistern. Einerseits helfen sie Jugendlichen, Alltagsprobleme auf demokratischem Wege zu lösen, andererseits vermitteln sie Jugendlichen in Workshops und Seminaren, wie Demokratie in Deutschland funktioniert. Moderatorin Sabine Pusch erfährt im Jugendrat hautnah, wie Basisdemokratie begeistern kann. Ebenfalls in den letzten Jahren entstanden zahlreiche Initiativen, die im Alltag Probleme angehen und lösen, beispielsweise ab Herbst 2015, als viele Flüchtlinge nach Deutschland kamen und unzählige ehrenamtliche Helferkreise entstanden. Über Dachverbände koordinieren diese Ehrenamtlichen inzwischen ihre Tätigkeiten. Gleichzeitig versuchen sie, über diese Verbände Lobbyarbeit für ihre Anliegen zu machen. Ob und wie das klappt, zeigt der Film "Bewegung von unten - neue Formen von Demokratie?"
19:30
Der russische Angriff auf die Ukraine hat viele Menschen in Angst versetzt, gerade an der direkten Grenze zu Russland. Angst plagt auch Menschen in Taiwan, die sich von der aggressiven Politik Chinas bedroht sehen. Zivilschutz ist nicht allein Sache der Rettungsdienste, der Polizei oder der Feuerwehr. Zivilverteidigung im Kriegsfall - wie gehen die Menschen in Europa und Asien damit um? Das ist Thema in alpha-demokratie weltweit. Vor der Bedrohungslage die Augen zu verschließen, hilft nicht weiter. Im Krisenfall werden alle einen Beitrag leisten müssen. Auch bei uns.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Gidon Lev ist Holocaustüberlebender - und eine der wohl außergewöhnlichsten Stimmen auf Social Media. Dieser Zeitzeugenbericht erzählt von seinem bewegten Leben. Gidon Lev wächst als einziges Kind seiner jüdischen Eltern im böhmischen Ort Karlsbad auf. Seine Mutter ist Hutmacherin und sein Vater hat ein Alteisengeschäft. Aber mit dem Münchner Abkommen von 1938 endet Gidons Kindheit. Familie Löw, wie sie damals noch heißt, flieht zunächst nach Prag, wird dann aber ins Lager Theresienstadt deportiert. Was er hier erlebt hat, wie er die Filmaufnahmen des NS-Propagandaministeriums in Theresienstadt wahrgenommen hat, und was ihn heute antreibt, seine Geschichte einem Millionenpublikum auf Tiktok und Instagram zu erzählen, davon berichtet dieser Film.
21:00
Eva ist zwölf Jahre alt, als sie vor den Nationalsozialisten aus Budapest fliehen muss. Sie erlebt Dinge, die an Unmenschlichkeit nicht zu übertreffen sind. Sie verliert alles, was ihr lieb ist. Und: Sie überlebt Auschwitz. Nun erzählt sie ihre Geschichte. Wenn Eva Szepesi nach ihrer Kindheit in Budapest gefragt wird, strahlen ihre Augen: Besonders gerne erinnert sie sich an den duftenden Aprikosenbaum im Garten der Großeltern, unter dem sie mit ihren Cousinen und den Nachbarskindern so oft spielte. Auch die feierlichen Sabbatabende mit der Familie rufen bittersüße Erinnerungen hervor: Als Kind besucht Eva zu Weihnachten ihre christlichen Freunde und freut sich mit ihnen, wenn sie ihre Geschenke öffnen, und an Chanukka sind diese Kinder wiederum im Hause Diamant zu Gast - bei Valeria und Károly, den Eltern, bei Eva und dem knapp vier Jahre jüngeren Bruder Tamás. Das NS-Regime zerstört das Idyll. Eva versteht die Welt nicht mehr, als eine Lehrerin sie eines Tages in der Schule als "stinkendes, dreckiges jüdisches Mädchen" beschimpft. Auch ihre nichtjüdischen Freunde beginnen sie zu demütigen. Ihr Vater versucht Eva zu erklären, dass die Kinder von der antisemitischen Propaganda beeinflusst und sich ihrer Worte nicht bewusst seien. Aber der Trost des Vaters kann die nahende Katastrophe nicht aufhalten. Károly Diamant wird 1942 zur Zwangsarbeit verpflichtet und gilt seit 1943 als verschollen. Ein Jahr später spitzt sich auch für seine Frau Valeria und die beiden Kinder die Lage zu: Die etwa 800.000 ungarischen Juden sind bis 1944 von Deportationen verschont geblieben. Aber unter der Regie des SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmann werden ab Mai 1944 etwa 424.000 von ihnen binnen 56 Tagen nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Evas Mutter schickt Eva aus Verzweiflung auf die Flucht in die Slowakei und hofft, das Kind auf diese Weise retten zu können. Zunächst wird die Zwölfjährige von einer liebevollen Familie aufgenommen, dann von zwei Schwestern. Aber Ende Oktober 1944 wird sie von der Gestapo gefangen genommen und ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Eva erlebt Monate in Todesangst, geprägt von gnadenloser und sadistischer Gewalt, von Hunger, von Kälte. Am 27. Januar 1945 befreit die Rote Armee Auschwitz-Birkenau. Eva bekommt davon zunächst nichts mit. Das ausgehungerte und kranke Mädchen liegt ohnmächtig zwischen Tausenden von Leichen. Ein russischer Soldat aber sieht, dass sie lebt. "Er hat mich angelächelt, und ich habe versucht zurückzulächeln. Das war wie eine zweite Geburt." Eva wird in einem Lazarett versorgt und findet langsam zurück ins Leben, aber sie wartet täglich auf die Rückkehr ihrer Mutter und ihres Bruders: "Ich habe immer gewartet. Ich habe gedacht, dass wir wieder zusammen sein werden. Denn das hatte meine Mutter mir beim Abschied versprochen. Ich habe mein Leben lang gewartet." Schließlich entdeckt Eva Szepesi im Jahr 2016 die Namen ihrer Mutter und ihres Bruders im Buch der Ermordeten in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. An diesem Tag kann sie ihr Warten beenden. 70 Jahre nach Kriegsende. "Erst dann konnte ich trauern", sagt Eva Szepesi. "Aber die Angst weicht nie."
21:45
Als er mit zwölf zum ersten Mal Gypsy Swing hört, erlebt Elias Prinz, ein Junge aus Mindelheim im Allgäu, einen richtungsweisenden "Heureka"- Moment. Den beschert ihm eine Aufnahme des nur zehn Jahre älteren, österreichischen Gitarristen Diknu Schneeberger. Dieser spielt ganz in der Tradition des genialen Django Reinhardt. In den 1930er Jahren hatte dessen bahnbrechende Spielweise den Gypsy Swing zum Herzstück des europäischen Jazz gemacht. Dieser Musik verschreibt sich auch Elias Prinz, Jahrgang 2000. Mit vierzehn gründet der Gitarrist ein erstes Trio und schon wenige Jahre später jammt er in Pariser Clubs, tritt beim Django Reinhardt Festival in Samois-Sur-Seine auf und mit dem London Django Collective. Parallel dazu studiert Elias Prinz an der Hochschule für Musik und Theater in München Jazzgitarre, formiert dort mit dem Rhythmusgitarristen Jean-Baptiste Delattre und der Kontrabassistin Ida Valentina Koch sein aktuelles Trio, und kann seine Ausbildung mit einem intensiven Sommerkurs am Berklee College of Music komplettieren - dank eines Stipendiums, das er beim Kurt Maas Jazz Award 2023 gewinnt. Beim dazugehörenden Preisträger-Konzert begeisterte er mit seinem Trio das Publikum in der ausverkauften Isarphilharmonie mit seiner Virtuosität und Spiellust. Die zündet auch im wesentlich intimeren Setting im Jazzclub Barbastelle im Bergson Kunstkraftwerk in München-Aubing. In seinem Programm "Dinalie Mineure" kombiniert das Trio eigene Kompositionen von Elias Prinz mit sorgfältig ausgesuchten, eher raren Genre-Klassikern. So ausgerüstet brachte das Elias Prinz Trio am 30. Juli 2025 die positive Energie des Gypsy Swing - auch Jazz Manouche genannt, wenn ihm eine Prise französischer Musette-Tradition beigemischt ist -auf die Bühne des BR Clubkonzerts. Und off stage erzählt der Bandleader im Interview von seinem Werdegang, seiner Liebe zu Walzern und den Freunden, die er in der Community der Sinti-Musiker gefunden hat.
22:30
Vor 20 Jahren wollte Pfarrer Albrecht Hoch mehr Schwung in seine Gemeinde in der Heilandskirche im Osten Stuttgarts bringen und gründete einen Chor. Aus damals 23 Mitgliedern wurde mit rund 600 eines der größten Gospelprojekte Europas. Motto: Singen ist Glückssache. Zum Jubiläum wurde wochenlang geplant und geprobt und schließlich fünf Tage mit Partnerchören aus dem In- und Ausland gefeiert. Höhepunkt des Festivals "United by Gospel": ein Konzert in der MHP Arena in Ludwigsburg. Mittendrin bei den Vorbereitungen und Events erzählt die Doku, was die Menschen bewegt, dabei zu sein. Längst nicht alle sind christlich orientiert. Es geht ihnen um Gemeinschaft. Lebensfreue und die mitreißende Musik - oder wie es einer der Sänger formuliert: "Wir feiern das Leben". Helmut ist von Anfang an dabei. Carla wollte "nix Christliches". David fährt zur Probe vom Allgäu nach Stuttgart. Was vor 20 Jahren begann, ist eines der größten Gospelprojekte Deutschlands: "Gospel im Osten" mit etwa 600 Mitgliedern. Motto: Singen ist Glückssache. Nun wurde mit Partnerchören gefeiert. Fünf Tage "United by Gospel". Eine Herausforderung - mit Konzert in der MHP Arena Ludwigsburg.
23:00
Welche popkulturellen Hype-Themen treiben dich gerade um? Wir erzählen dir spannend den Schlüsselmoment, der alles ausgelöst oder verändert hat, erklären die Zusammenhänge und überraschen dich mit Details, die selbst du als Popkultur-Fan noch nicht kanntest.
23:15
00:00
00:45
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
01:00
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
01:25
Der Film zeigt den italienischen Astronauten Luca Parmitano bei der ESA-Vorbereitung auf seinen Astronauteneinsatz, zeigt ihn beim Start im russischen Baikonur und begleitet ihn in seinem ALLtag auf der ISS.
02:25
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:40
Spektakuläre Bilder aus dem All, teilweise in HD Qualität, zeigen die Erde in atemberaubenden Einstellungen. Einmalige Bilder, wie sie bis dato noch nie im deutschen Fernsehen zu sehen waren.
03:40
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:55
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.