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TV Programm für ARD-alpha am 03.10.2026

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Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

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Geheimdiplomat Bundeskanzler 20:15

Geheimdiplomat Bundeskanzler: Wie Helmut Kohl die Staatssicherheit narrte

Politik

Im Sommer 1988 reiste Bundeskanzler Helmut Kohl für drei Tage zu einem Besuch nach Gotha, Erfurt, Weimar und Dresden. Der nahezu unbekannte Kurztrip war ein ungewöhnlicher Deal, der beim Besuch Honeckers 1987 in Bonn vereinbart wurde. Als Honecker zusagte, hatte Kohl drei Bedingungen: Die Presse dürfe nichts erfahren. Ihm sollten Begegnungen mit DDR-Offiziellen erspart bleiben. Und er wünschte sich, nicht von der Staatssicherheit belagert zu werden. Beim Grenzübertritt waren die DDR-Grenzer zwar vorbereitet, doch mehr wusste niemand: Die Staatssicherheit hatte kaum Informationen, was Kohl unternehmen wollte. Um offiziell Kohls Sicherheit zu gewährleisten, hatte man Kohl Honeckers Leibwächter zur Seite gestellt. Kohls Berater Wolfgang Bergsdorf erinnert sich, wie Kohl durch die DDR-Fußgängerzonen flanierte. Dort verteilte Kohl Autogramme und nahm Ausreisewünsche entgegen. Während DDR-Geheimdienstler vergeblich auf den Kanzler warteten, ließ er sich mit DDR-Bürgern fotografieren. Die Stasi-Protokolle hinterlassen ein Bild der potemkinschen Wirklichkeit der DDR-Herrschaft. Kohl müsse sich den Menschen aufdrängen, wurde berichtet. Da die Menschen von Kohl kaum Notiz genommen hätten, sei die Reise für Kohl eine große Enttäuschung gewesen, frohlockte Honecker. Die Dokumentation blättert die unbekannte Reise Kohls mit ihren absurden Momenten auf und zeigt den Zustand der DDR kurz der Selbstauflösung. Auch sein langjähriger Fahrer Eckhard Seeber berichtet, wie der Bundeskanzler im Stil eines Geheimdiplomaten die Chance nutzte und er mit großer Freude die Stasi narrte.

Palast der Republik - Honeckers Traum aus Marmor und Asbest 21:00

Palast der Republik - Honeckers Traum aus Marmor und Asbest

Dokumentation

Vor 50 Jahren, am 23. April 1976, eröffnet, war der Palast der Republik immer mehr als nur ein Gebäude: Sein Bau war das Symbol für eine DDR in neuem Glanz, modern und weltoffen. Ein sozialistischer Tempel der Pop und Politik, Propaganda und Spektakel in einem Haus versammelte. Mit "Brot und Spielen" buhlte der Staat um Anerkennung bei der Bevölkerung, die das Angebot auskostete und den leuchtenden Glaspalast dennoch als "Honeckers Lampenladen" verspottete. Trotzdem zog dieses Traumhaus als einzigartige Mischung aus Parlamentsgebäude inklusive Gemäldegalerie und Kulturhaus mit Disco und Bowlingbahn die Massen an wie kaum eine andere Einrichtung. Im Schnitt besuchten fast zehntausend Besucher pro Tag das Haus. Hier gab es, was es sonst nicht gab: Radeberger Bier, Weine aus Meißen und sogar Cocktail "Manhattan" für 3,55 Mark der DDR. 1990 wurde der Palast der Republik wegen Asbestbelastung geschlossen und später saniert, bis von ihm nur noch ein Stahlgerippe übrigblieb. Im wiedervereinten Deutschland begann eine Debatte um Erhalt oder Abriss des Gebäudes. 2002 beschloss der Bundestag, dass der von Asbest befreite Rohbau des Palastes dem Nachbau des Berliner Schlosses als Humboldt-Forum weichen soll. Für nicht wenige ehemalige DDR-Bürger war der Abriss des Republikpalastes der offensichtliche und schmerzhafte Beweis für den Umgang der Bundesrepublik mit dem DDR-Erbe. Die Dokumentation erzählt nicht nur vom Aufstieg und Fall eines symbolträchtigen Gebäudes, sie widmet sich einem einmaligen historischen Ort, der wie kaum ein anderer die wechselvolle Geschichte des geteilten und wiedervereinten Deutschlands spiegelt. An Zeiten im "Volkspalast" erinnern sich neben vielen anderen der Sänger Frank Schöbel, die Journalistin Elke Bitterhof und der Politiker Gregor Gysi.

Länder-Menschen-Abenteuer 21:45

Länder-Menschen-Abenteuer: Mit dem Zug durch Neuseeland - Die Südinsel: Vom Pazifik in die Südalpen

Tourismus

Oktoberfest (1962) 22:30

Oktoberfest (1962)

Reportage

Beobachtungen hinter den Kulissen beim Oktoberfest 1962, vor allem des Alltags der dort arbeitenden Menschen.

D'Jubel Wies'n - Ein Oktoberfestfilm (1986) 22:55

D'Jubel Wies'n - Ein Oktoberfestfilm (1986): "Unter deutschen Dächern"

Reportage

Eine Holzstatue in einer schlichten Kapelle: Magnet für viele Menschen, die der in jener Statue verewigten Heiligen ihre kleinen und großen, durch alle Zeiten ähnlichen Sorgen und Nöte anvertrauen: Maria, Mutter Gottes, der "Patrona Bavariae". Constantin Pauli hat sich 1985v mit seinem Team von Radio Bremen drei Wochen in jener heilen Glaubenswelt in Herzen Bayerns umgesehen und dabei auch zufällig Joseph Kardinal Ratzinger getroffen, den späteren Papst Benedikt.

22 Jahre Wies'n-Postbote (1974) 23:35

22 Jahre Wies'n-Postbote (1974)

Dokumentation

Ein Bericht über den "Wiesnpostboten" Benno Müller, der - damals im Jahr 1974 - seit zweiundzwanzig Jahren auf dem Oktoberfest in München die Post austrägt.

Klama auf dem Oktoberfest (1968) 23:55

Klama auf dem Oktoberfest (1968)

Dokumentation

Impressionen vom Münchner Oktoberfest. Dort hält Zeichner Dieter Olaf Klama typische Szenen in Karikaturen fest. Die Karikaturen werden z.T. animiert gezeigt. Es gibt keinen Kommentartext.