21:45
Vor gut zwanzig Jahren waren fast alle Geier in Europa ausgestorben. Mittlerweile ist es mit speziellen Projekten gelungen, sie in den Alpen und anderen Gebirgen in Deutschland, Frankreich und Spanien wieder anzusiedeln: Gänsegeier, Mönchsgeier, Schmutzgeier und Bartgeier. Sie sind zurück in Europa, aber zur gleichen Zeit drohen ihnen alte und neue Gefahren. Der Bartgeier ist mit einer Flügelspannweite von drei Metern der größte Vogel Europas. In Deutschland war er schon ausgerottet, doch dank engagierter Personen im Vogelschutz fliegt er nun wieder. Der Biologe Toni Wegscheider leitet seit 2021 ein Bartgeier-Wiederansiedlungsprojekt des Landesbundes für Vogelschutz in den Bayrischen Alpen. Jeden Sommer werden zwei junge Exemplare aus speziellen europäischen Zuchtstationen im Nationalpark Berchtesgaden ausgesetzt. Nahe Cazorla in Andalusien wird Toni Wegscheider Zeuge, wie der Bartgeier-Nachwuchs schlüpft. In Frankreich tauscht er mit seinem Kollegen Pascal Orabi GPS-Daten der Bartgeier aus, denn alle ausgewilderten Tiere sind mit Sendern versehen, die täglich die Positionen der Tiere melden. Einige Exemplare unternehmen weite Reisen: Gleich mehrere Geier sind nach Deutschland geflogen. Und umgekehrt hat sich eine Bartgeierdame aus Deutschland in Frankreich niedergelassen. Hier brüten erste Bartgeierpaare sogar schon wieder in freier Wildbahn. Auch die Bestände der Gänsegeier, Mönchsgeier und Schmutzgeier haben sich erholt, von den Cevennen bis zu den Pyrenäen. Vor allem in Spanien gibt es heute wieder viele Geier. Doch Ernesto Álvarez, der Präsident der Naturschutzorganisation GREFA, sieht auch mit Sorge, dass überall alte und neue Gefahren auf die aasfressenden Vögel warten. Im Wildtierkrankenhaus von GREFA sind sie die häufigsten Patienten, oft infolge von Kollisionen mit Windkraftanlagen oder Stromleitungen. Besonders bedroht sind sie durch Gifte auf Mülldeponien und bleihaltige Munition in den Kadavern verendeter Wildtiere.
22:15
Trockene Moore: In Deutschland sind 90 Prozent aller Moore trockengelegt worden - auch, um die Flächen für die Land- und Forstwirtschaft zu nutzen. Um das in Teilen rückgängig zu machen, braucht es Daten: Wie schlimm ist der Status quo? In Nordrhein-Westfalen sammelt ein Team des Geologischen Dienstes dafür wertvolle Daten. Mission Klimaneutral - Landwirtschaft: Auf dem Bauernhof Kornmann in Hessen geht es nicht nur darum, rund 600 Schweine möglichst gut zu halten. Es sollen auch so wenig Restemissionen wie möglich entstehen. Auf dem Weg zu einer besseren Klimabilanz nutzt Landwirt Andreas Kornmann das Beratungsangebot des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen. Agroforst: Neben Kohl, Kürbis und Paprika wachsen auf dem Acker des Bio-Landwirts Martin Scholz auch Äpfel, Birnen und Pflaumen. Agroforst heißt das System - eine Mischung aus Ackerbau und Forstwirtschaft.
22:30
23:00
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
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"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
00:45
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
01:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:00
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
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Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
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Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:30
Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.