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TV Programm für ARD-alpha am 23.05.2026

Jetzt

Wissen vor acht - Zukunft 19:55

Wissen vor acht - Zukunft: Die Erde im Abseits

Infotainment

Anja Reschke geht der Frage nach, ob es außer uns auch andere Zivilisationen in unserem Universum gibt und woran es liegen könnte, dass es so schwer ist, in Kontakt zu treten - bei "Wissen vor acht - Zukunft".

Danach

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Kraftfahrzeug - Eine deutsche Liebe 20:15

Kraftfahrzeug - Eine deutsche Liebe

Dokumentation

Das Automobil fasziniert, fast 150 Jahre nach seiner Erfindung, noch immer. Die Zahl der Fahrzeuge in Deutschland stieg zuletzt auf ein Rekordhoch. Manche verehren es gar als Kultobjekt oder sehen in ihm ein Familienmitglied. Doch das Auto polarisiert auch wie kaum ein anderer Gegenstand. Der Dokumentarfilm erkundet das emotionale Verhältnis der Deutschen zum Auto. Dabei trifft Autor und Regisseur Jan Tenhaven auf leidenschaftliche Autoliebhaber und scharfe Kritiker: Journalist Ulf Poschardt schwärmt vom Sportwagen als Teil der Hochkultur, Mobilitätsexpertin Katja Diehl hinterfragt den Statusfetisch, Autodesigner Adrian van Hooydonk erklärt das aggressive Frontdesign, und VDA-Präsidentin Hildegard Müller verteidigt das Auto als Rückgrat der Wirtschaft. Autohersteller geben seltene Einblicke in ihre Tricks der emotionalen Verführung. Große Bilder, schrille Szenen und überraschende Einsichten verdichten sich zu einem unterhaltsamen Roadmovie durch das Autoland Deutschland.

Länder-Menschen-Abenteuer 21:45

Länder-Menschen-Abenteuer: Mit dem Zug quer durch Australien - 4000 Kilometer von Sydney nach Perth

Landschaftsbild

In dieser Sendung werden die unterschiedlichsten Destinationen vorgestellt. Der Zuschauer lernt mehr über Kultur, Landschaft und die Menschen, die dort leben. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.

Man amüsiert sich auch ohne Touristen (1963) 22:30

Man amüsiert sich auch ohne Touristen (1963): Römisch-ironische Notizen

Auslandsreportage

Sehr schön und mit viel Liebe für Rom gemacht. Der Kommentar des Filmautors Peter Kottmann ist heiter ironisch und nimmt den Zuschauer mit in das alltägliche Rom, wenn im Winter die Touristen nicht mehr oder nur noch in geringer Zahl in der Stadt sind und sich die Römer und Römerinnen unter sich amüsieren. Wo gehen diese am Abend hin, was wird geboten? Es gibt selbstverständlich viele Restaurants, Bars, Tanzlokale bzw. Nachtclubs, in denen auch immer live Musik gemacht wird. Zu Bildern des Tanzlokals "Vecchia America" erklärt Peter Kottmann süffisant: "Die Dekoration ist so, wie ein Sohn der Apenninen-Halbinsel das alte Amerika aus dem Kino gelernt hat." Ein paar Minuten später ist der Film dann auf dem sonntäglichen Flohmarkt, auf dem man laut Kottmann alles kaufen kann, vom Auto zum selbst basteln bis zur Nato-Ausschussware: Ein Mantel wechselt den Besitzer, schwarz gekleidete Priester begutachten Ware, der Maroni-Verkäufer langweilt sich und mitten im Getümmel spielt eine kleine Frauenband zur Unterhaltung auf. Vom Flohmarkt geht es zum Zirkus, der gerade in Rom gastiert und der damit Reklame macht, ein deutscher Zirkus zu sein - weil das bei den Römern besser ankommt. In Wirklichkeit ist das natürlich ein rein italienischer Zirkus und der Elefant, der im Stil von Jackson Pollock schwungvoll ein abstraktes Bild auf die Leinwand zaubert - er führt dabei den Pinsel mit dem Rüssel - ist bestimmt auch Italiener. In der Vorstellung sieht man dann die berühmte Musik-Clowntruppe "I Salvadori" mit einem Twist bzw. dem, was sie daraus machen. Nach einer großartigen Tanz- und Gesangseinlage von Caterina Valente, die beim italienischen Fernsehen gerade mehrere Shows produziert, und einer Glanznummer der "Bruttos", damals Italiens albernstes Gesangsensemble, endet der Film mit einer zauberhaft-romantischen Tanzchoreographie eines verliebten Paares nachts irgendwo in Rom auf einer antiken Treppe. Ach ja, und irgendwann im Laufe des Films sieht man in einem Nachtclub auch Gino Cervi, den berühmten Bürgermeister und Gegenspieler von Don Camillo, und den noch sehr jungen aber noch viel berühmteren französischen Schauspieler Jean-Paul Belmondo.

Viele Wege führen nach Rom (1975) 23:20

Viele Wege führen nach Rom (1975): Filmbericht über Menschen in der italienischen Metropole

Auslandsreportage

Der Film beginnt mit dem Frühstück der Römer und Römerinnen in einer Bar. Denn in Rom frühstückt man nicht zuhause. Und so zeigt der Film gleich zu Beginn, worum es ihm geht: um das Alltagsleben der Bewohner von Rom. Wer aber ist überhaupt ein Römer, eine Römerin? In den frühen 70er-Jahren hatte Rom laut dieses Filmberichts dreieinhalb Millionen Einwohner. Davon war nur ungefähr ein Drittel in Rom geboren. Der Rest waren Zugezogene. Und binnen weniger Jahre soll Rom auf fünf Millionen Einwohner anschwellen. Und dennoch: Rom hatte damals noch keine Gastarbeiter aus dem Ausland, die Schmutzarbeit erledigten Italiener, die vom Land nach Rom gekommen waren, um dort ein besseres Auskommen zu finden. Gemäß diesem Film ist das auch meistens so - so lange alles gut geht wie z. B. bei dem Mann aus Vitterbo, der nun in Rom tagtäglich die leeren Kartons der Geschäfte entsorgt und nicht schlecht davon lebt, weil er zuverlässiger ist als die städtische Müllabfuhr. Aber auch Menschen, die es wirtschaftlich nicht notwendig hätten, ziehen nach Rom. Warum? Weil sie gerne Römer bzw. Römerin sein wollen. Und so sieht man einen damals berühmten Fotografen bei der Arbeit im Studio mit jungen Models und dann eine etwas ältere Gräfin in ihren Gemächern, die erklärt, was es bedeutet, in Rom ein altes und einst prachtvolles Gebäude zu besitzen. Das sei nämlich sehr schwierig. Und es kommen die jungen Menschen nach Rom, um hier irgendwie Karriere zu machen. Dass das aber nicht so einfach ist, erzählt uns der Film anhand eines jungen Fotomodells, das auch als Schauspielerin arbeitet - allerdings in eher zwielichtigen Filmen, in denen es vornehmlich um viel nackte Haut geht. Aber man sieht auch eine Theatertruppe, die ein Stück von Dacia Maraini aufführt, einer damals sehr bekannten Schriftstellerin, die sich zu einem kämpferischen Feminismus bekennt. Der Film endet am Abend bei einer ausgelassenen Party des Fotografen in dessen Wohnung: Man tanzt und lässt es sich gutgehen. Und zu den Problemen der Stadt haben sie das alte römische Sprichwort parat, das prägnant ihren Gleichmut ausdrückt: "Wie komme ich dazu, mich darum zu kümmern!"