17:10
Elfie Pertramer spielt in dieser Folge eine Zimmerwirtin, die einen jungen Mann als Zimmerherrn hat. Der wäre eigentlich ganz brav, aber seine Haare! Viel zu lang nach Meinung seiner Zimmerwirtin. Ihr Akt der Selbstjustiz hat jedoch ungeahnte Folgen. Die Beatles, die Beatmusik und die langen Haare waren damals ein riesengroßes öffentliches Thema. Elfie Pertramer hat das mit ihrem feinen Gespür für den Zeitgeist wunderbar aufgegriffen.
17:20
150 Schülerzeitungen mit einer Gesamtauflage von circa 150000 Exemplaren gab es 1966 in Bayern. Der Beitrag über diesen "respektablen Meinungsspiegel unserer Jugend" berichtet von verschiedenen Schülerzeitungen. Vorgestellt wird z.B. auch die Schülerzeitung "chamer kampl" aus Cham. Wie machte man damals eine Schülerzeitung? Da Schülerzeitungen auch mit juristischen Unsicherheiten zu kämpfen hatten, wurde dazu Dieter Wunderlich als Vertreter des Bayerischen Landesjugendrings befragt.
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
19:30
Schulproteste: Wo das System hakt Frankreichs Schüler machen seit Wochen mit Protesten auf Missstände im Bildungssystem aufmerksam. Sie kritisieren marode Schulgebäude, Lehrermangel und überfüllte Klassen. Doch auch hierzulande gibt es strukturelle Probleme, sagt der Bildungsökonom Dieter Dohmen. Mit Gesprächsgast: Dieter Dohmen, Bildungsökonom, Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie Der Heilfaktor Kommunikation Gute Kommunikation kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Deshalb lernen Medizinstudierende an der Universität Basel vom ersten bis zum sechsten Studienjahr kommunikative Kompetenzen in Theorie und Praxis. Das schweizweit einzigartige Curriculum zeigt, worauf es im Arzt-Patienten-Gespräch ankommt. Zikaden bedrohen die Ernte Die Schilf-Glasflügelzikade bedroht zunehmend den Anbau von Kartoffeln und Zuckerrüben in Bayern. Im Landkreis Donau-Ries testeten Landwirte gemeinsam eine natürliche Gegenstrategie: brachliegende Felder statt Wintergetreide. Die Frage ist nun, ob der Versuch die Ausbreitung des Schädlings bremsen konnte. Fledermaus-Notstation In einer Wiener Fledermaus-Notstation werden Jungtiere versorgt, die ihre Mutter verloren haben, aus dem Quartier gefallen sind oder durch Bauarbeiten gestört wurden. Mit Erfolg: Rund 80 Prozent der Tiere können später wieder in die Wildnis entlassen werden. Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
"From Germany wants to see USA" (auf Deutsch: Aus Deutschland, möchte die USA sehen): Mit einem selbst gebastelten Pappschild in der Hand reist Samuel Häde per Anhalter quer durch die Vereinigten Staaten. Er will kurz vor den Präsidentschaftswahlen in den USA wissen, wie junge Amerikaner ticken. Das Roadtrip-Abenteuer beginnt in New York City. Dort trifft Samuel den Graffitikünstler Bobby und begleitet ihn auf einem seiner nächtlichen Streifzüge. Tagsüber verdient sich Bobby mit Werbemalereien seine Miete, nachts ist er ständig auf der Suche nach der nächsten Mauer. Das illegale Sprayen ist ein ständiges Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei. Samuel taucht ein in eine Subkultur zwischen Selbstverwirklichung und den Grenzen des Gesetzes. In Virginia wird Samuel von einer katholischen Glaubensgemeinschaft eingeladen, sie ein Stück zu begleiten. Die Christen sind in Samuels Alter und haben einen Krankenwagen zum mobilen Beichtzentrum umfunktioniert. Im Beichtzentrum auf vier Rädern erzählen die jungen Christen von ihrer Mission und dem Leben zwischen Raststätte und Beichtstuhl. Sie setzen Samuel in Waynesboro ab, einem beschaulichen Städtchen mit 22.000 Einwohnern mitten in Virginia. An Waynesboro vorbei schlängelt sich der Appalachian Trail, ein 3500 Kilometer langer Wanderweg. Dieser durchquert 14 US-Bundesstaaten und zählt zu den längsten durchgehend markierten Wanderwegen der Welt. Auf seiner Reise möchte Samuel nicht nur die Perspektiven junger Amerikaner kennenlernen, sondern auch die Natur Amerikas hautnah erleben. Zwei Wochen lang wandert er allein auf dem Trail und erlebt die unberührte Schönheit der Appalachen. Um besser zu verstehen, was das Leben im mittleren Westen der USA ausmacht, schlägt sich Samuel zu einem Rodeo in Arthur County, Nebraska, durch. Hier trifft er auch auf Cooper Kursave. Er ist erst 16 und reitet beim Rodeo-Wettkampf auf einem 900 Kilogramm schweren Bullen. "80 Prozent meines Einkommens verdiene ich mit Rodeo, denn von meinem Vater bekomme ich nichts", erzählt Cooper. Wenn er verliert, bleibt er auf den 160 Dollar Teilnahmegebühr sitzen. Auf dem Rodeo lernt Samuel auch Ryan kennen, der ihm einen Job auf seiner Ranch anbietet. Während seiner Reise gewinnt Samuel Häde tiefe Einblicke in die Gedanken und Sichtweisen einer jungen Generation, durchquert 15 US-Bundesstaaten, erlebt in einsamen Zeltnächten die unberührte Natur Amerikas, paddelt in einem Kanu den Green River in Utah hinunter und legt insgesamt über 8.500 Kilometer zurück. Ein Roadtrip-Abenteuer mitten in das Herz Amerikas.
21:00
Wenn Triin Asi im Alutaguse Nationalpark einen Braunbären sieht, dann ist ihr Tag perfekt. Die kräftigen Tiere sollen es in ihrem Waldstück einfach gut haben. Sie und ihr Mann Bert setzen ihr Wissen seit 15 Jahren für den Schutz ihrer estnischen Heimat ein. Und so kauften sie im Nordosten 100 Hektar Wald, ein Refugium im Nationalpark. Triin möchte, dass die Besucher ihres Waldes verstehen, warum der Schutz der Braunbären wichtig ist und naturbelassene Wälder für Bären und andere Wildtiere unverzichtbar sind. Estland ist ein waldreiches Land. 50 Prozent der Gesamtfläche ist von Wäldern bedeckt. Der Wald nimmt im Leben der Esten einen großen Stellenwert ein. Viele besitzen irgendwo im Land ein Stück Wald und sind oft in der Natur unterwegs. Auch die Arbeit mit Holz ist tief in der Geschichte und Kultur der Esten verankert. Bäume gelten vielen sogar als heilig. Estland ist eines der innovativsten Länder im Baltikum, auch in der Holzindustrie. Im weltweiten Vergleich rangieren die großen Firmen auf den vorderen Plätzen. Holzhäuser, Möbel und seit der Energiekrise vor allem Holzpellets, die Esten sind im Geschäft, estnische Qualität ist in Europa gefragt. Viele Firmen wollen fossile Brennstoffe ersetzen und arbeiten daran, mit neuen Technologien auf der Basis von Holz Biomaterialien zu gewinnen. Dafür braucht man viel Holz. Deshalb erforschen Experten aus Industrie und Fortwirtschaft, wie Estlands Waldgebiete möglichst schnell wachsen und nachhaltig bewirtschaftet werden können. Leider ist das Gegenteil der Fall: Estlands Wälder schrumpfen im Rekordtempo. Jedes Jahr gibt die staatliche Forstverwaltung Millionen Kubikmeter Holz zur Rodung frei. Der deutsche Biologe Steffen Noe lebt seit mehr als 15 Jahren in Tartu. Er forscht zum Thema Wasser im Wald. Mitten im geschützten Waldgebiet hat er seine Messstation eingerichtet. Hier werden seit 1912 Bäume gezüchtet, deren Wachstum studiert, Moore trockengelegt und aufgeforstet. Noe und sein Team erforschen die Bildung von Wolken und Regen, um den perfekten Weg für eine gelungene Waldbewirtschaftung zu finden. Auch die Energiekrise ist seit Beginn des Russlandkrieges für Estland ein riesiger Wirtschaftsfaktor. Importe aus Russland sind gestoppt und so sichern auch Ölschiefervorkommen im Nordosten des Landes eine neue Chance auf dem Energiemarkt. Ölschiefer ist ein geschichtetes Sedimentgestein, das durch Erhitzen in rohölähnliche Substanzen und Gas umgewandelt werden kann.
21:45
"Wir müssen jetzt den Wald für die kommenden Generationen pflanzen". Ludwig Pertl hat eine Mission. Der ehemalige Revierförster im oberbayerischen Kaufering will die Wälder der umliegenden Gemeinden widerstandsfähig gegen den Klimawandel machen. Sein Plan: Statt der Fichte Laubbäume zu pflanzen. Seine Favoriten sind Ahorn, Wildapfel und Hainbuche. Keine Rotbuche, denn auch die hält er für ein Auslaufmodell. So ein Wald liefert zwar weniger Holz für die Wirtschaft. "Aber immer noch mehr als ein sterbender Fichtenwald", sagt Pertl. Die Mindereinnahmen der Waldbesitzer sollen die umliegenden Gemeinden und Unternehmen bezahlen. Denn schließlich profitieren sie von einem intakten Wald. Schon jetzt zahlen manche in einen Fonds ein, den Pertl gegründet hat und der Waldbauern, die seinem Konzept folgen, 400 Euro pro Hektar und Jahr zahlt. Nicht für das Holz, sondern für die Kühlleistungen des Waldes, für die Speicherung des Regenwassers, das Filtern und Reinigen der Luft. Für Pertl stehen künftig diese Ökosystemleistungen im Vordergrund und nicht der Bedarf der Holzwirtschaft. Kann das funktionieren? Ist das die Rettung der vom Klimawandel, von Trockenheit und Schädlingen bedrohten Wälder? Forstwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen sind sich da nicht einig. Manche lehnen den aktiven Umbau ab, wollen den Wald mehr sich selbst überlassen. Andere denken nicht, dass der Umbau mit heimischen Bäumen ausreicht, sondern, dass auch südländische Arten nötig sein werden, um künftige Dürren zu überstehen. Wiederum andere halten die bisherigen Erkenntnisse der Forstwissenschaft für überholt. Die vielen, aufeinanderfolgenden Dürren der letzten Jahre seien bislang einzigartig. Und sie werden wieder kommen. Und den Wald und die Forstwirtschaft vor ganz neue Herausforderungen stellen.
22:15
Sind E-Autos klimaschädlich? Wir gehen den hartnäckigen Fakenews über Elektromobilität nach. E-mobilität boomt, zeigt unter anderem die Mobilität-Studie des TÜV-Verbands. Wieviel Ladesäulen dürfen's denn sein in Deutschland, wie viele werden es? Und: stehen auch die richtigen Säulen an der richtigen Stelle? Wir sprechen mit Kaja Imhof von der Stabsstelle Nachhaltige Urbane Mobilität in Wiesbaden über städtische E-mobilitäts-Planung konkret.
22:30
23:00
Aktuelle Wissenschaft unterhaltsam präsentiert: Diesmal verrät uns die Ingenieurin Silvia Budday von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, welche Bedeutung die Furchen in unserem Gehirn haben. Und der Theologe Arne Manzeschke von der Evangelischen Hochschule Nürnberg fragt: Herr oder Knecht? Über unseren zukünftigen Umgang mit der künstlichen Intelligenz.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.