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TV Programm für ARD-alpha am 02.05.2026

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Jupp, komm nach Bayern (1975) 23:10

Jupp, komm nach Bayern (1975): Ansichten zum Revier

Reportage

Im Oktober 1973 stoppten Proteste führender Kommunalpolitiker des Ruhrgebiets eine Anzeigenkampagne der Bayerischen Motoren-Werke, mit der die Firma im Revier Facharbeiter für in neues Autowerk in Bayern anwerben wollte. Die Bayern warben mit einer heilen Umwelt. Es meldeten sich viele Facharbeiter, etwa 30 wurden angestellt. Werner Filmer und Dieter Storp fuhren damals wiederholt nach Dingolfing, um sich mit einigen der "Jupps" über deren Ansichten und Erfahrungen zu unterhalten. Diese sind der rote Faden durch den Film, der zeigen sollte, was dem Revier damals fehlte - allerdings auch was es hatte: zum Beispiel eine bessere Infrastruktur. "Kommunalpolitiker werden aus den Antworten der aus dem Ruhrgebiet abgewanderten Facharbeiter - meistens Werkzeugschlosser und Elektriker - hören können, was sie häufig genug nicht hören wollen", meinten die Autoren der Dokumentation.

Danach

Duisburgs Dreiklang - Häfen, Hütten, Schächte (1956) 23:55

Duisburgs Dreiklang - Häfen, Hütten, Schächte (1956)

Dokumentation

Dieser Dokumentarbericht aus dem Jahr 1956 zeigt die Stadt Duisburg gut zwei Jahrzehnte vor dem Auftauchen von Horst Schimanski wohl auf dem Zenit seiner Bedeutung: bereits damals größter Binnenhafen der Welt und die Kohle- und Stahlindustrie noch voll im Konjunkturhoch. Ein junger Kollege von ausländischen Azubis in einem Stahl verarbeitenden Betrieb - man sieht die Lehrlinge, wie sie damals noch geheißen haben, beim mühseligen Arbeiten mit der Feile - zeigt diesen nach der Arbeit den Hafen, die Hütten und die Schächte. Sie sehen, wie Kohle vom Waggon ins Schiff verladen wird, wie Öl, das vom Schiff gebracht wurde, in Tanks gefüllt wird, wie glühendes Eisen aus dem Hochofen fließt, sie lernen, wie eine Walzstraße funktioniert usw. Es wird für diesen Film sogar ein kleines Flugzeug gechartert, um die weitläufige Hafenanlage einigermaßen komplett ins Bild zu bringen, um damit ihre enorme Ausdehnung wenigstens ein bisschen anschaulich zu machen.