18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Dark factories - schafft KI die Arbeit ab? "Dark Factory" werden Fabriken genannt, in der die Produktion komplett automati-siert ist. Schließlich brauchen Roboter und KI-Systeme nicht unbedingt Licht. Ihnen gehört die Zukunft heißt es. In China produzieren bereits vollautomatisierte Fabri-ken rund um die Uhr - ohne Arbeiter. Menschenleere Fabriken könnten in 15 Jah-ren Normalität sein, erklären Experten. Auch hier in Deutschland. Wird das wirklich so kommen und was würde das für die Gesellschaft bedeuten? Herdenschutz mit Jagdgewehr? Swen Keller ist Schäfer aus Überzeugung. Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld pflegen seine Schafe und Ziegen die Landschaft - lange Zeit unbedroht vom Wolf. Doch mit der Rückkehr des Beutegreifers änderte sich vieles: Trotz gängiger Zäune riss ein Wolf frisch geborene Kälber, und Keller erkannte, dass sich Herdenschutz grundlegend wandeln muss. Heute setzt er auf Zäune und Hunde. Die Politik da-gegen meint, die Wölfe müssten im Bestand reguliert werden, um künftig Risse zu vermeiden. Durch ein neues Gesetz, darf der Wolf jetzt bejagt werden. Doch Studien aus Europa und den USA zeigen: Die Jagd auf Wölfe verhindert Nutztierrisse nicht! Zudem gibt es Hinweise darauf, dass der Wolf wertvoll ist für den Wald. Als Teil die-ses Ökosystems könnte er kostspielige Schäden, die durch Wild-Verbiss entstehen, verhindern. Mit Gespräch: Gesa Kluth, Lupus Institut für Wolfsmonitoring und -Forschung, Spreetal NS Verbrechen als Spiel: Erinnerung interaktiv Akten wälzen, Vermerke lesen, Zeugenaussagen auswerten - was nach histori-scher Ermittlungsarbeit klingt, ist das zentrale Element des Computerspiels The Darkest Files Das gestern als bestes deutsches Computerspiel ausgezeichnet wur-de. Spielerinnen und Spieler schlüpfen in die Rolle der Staatsanwältin Esther?Katz, die in den 1950er Jahren in Frankfurt im Umfeld von Generalstaatsanwalt Fritz?Bauer nationalsozialistische Verbrechen untersucht. Die Figuren sind über-wiegend fiktiv, die Fälle jedoch an reale Verbrechen angelehnt und verweisen auf den schwierigen juristischen und gesellschaftlichen Umgang mit der NS Vergangenheit in der frühen Bundesrepublik. In einer Zeit, in der laut Studien zunehmend ein "Schlussstrich" unter die NS Vergangenheit gefordert wird, setzt das Spiel bewusst auf Auseinandersetzung statt Verdrängung und erinnert daran, dass Aufklärung und Erinnerung keine abgeschlossenen Kapitel sind. Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Bizarre Wüstenlandschaften, traumhafte Wanderregionen im Kaukasus und die quirlige Hauptstadt Tiflis. Die Filmemacher Nina Heins und Felix Leichum sind unterwegs in Georgien - einem Land, das so groß ist wie Bayern, aber unfassbar viel zu bieten hat. Nina und Felix reisen einmal durchs Land: Von der Schwarzmeer-Küste bis an den südöstlichsten Zipfel des Landes - fast bis zur Grenze von Aserbaidschan - in den Vashlovani Nationalpark.
21:00
Morgens früh um 5:00 Uhr in Wittenberge (Brandenburg). Stefan Hoch verlässt sein Einfamilienhaus und steigt ins Auto. Vor ihm liegt der tägliche Arbeitsweg. Wenn er gegen 8:00 Uhr auf der Arbeit ankommt, hat er schon eine dreistündige Reise hinter sich. Nach dem Arbeitstag macht er sich wieder auf diesen Weg, nur in entgegengesetzter Richtung. 14 Stunden nach seinem Aufbrechen ist er wieder zu Haus. Und am nächsten Morgen geht es wieder los. Fünf Tage die Woche - ein Leben auf Achse. Stefan ist einer von mehr als 20 Millionen Menschen, die in Deutschland täglich für den Beruf pendeln. Längst nicht alle haben so weite Wege zu fahren wie er, aber die meisten können dennoch ein Lied singen von langen Tagen und nervenaufreibenden Unwägbarkeiten, mit denen sie konfrontiert sind, bevor sie auch nur eine Minute auf der Arbeit verbracht haben. Und zum Pendel-Stress wird die Fahrt, wenn Langzeitbaustellen, marode Brücken oder die schiere Menge an Autos zu unvermeidlichen Stausituationen führen. Oder wenn Züge der Deutschen Bahn entweder verspätet kommen oder ganz ausfallen. Nach dem Motto: das einzig Zuverlässige ist die Unplanbarkeit. Täglich pendeln Tausende Menschen in die großen Städte ein; eine enorme Belastung für die Metropolen, die tagsüber eine Vielzahl von Menschen, aber auch von Autos aufnehmen müssen. Von Verkehrswende ist da kaum etwas zu spüren. Zwei Drittel der Pendler benutzen das Auto, die allermeisten sitzen allein in ihrem Fahrzeug. Mit welchen Maßnahmen könnte Abhilfe geschaffen werden? Wie können Verkehrssysteme noch resilienter und Städte noch nachhaltiger gestaltet werden, wie Verkehrsmittel noch umweltfreundlicher, um auch in Zukunft den riesigen Pendlerströmen standzuhalten? Denn klar ist, dass es eine absehbare Zukunft ohne Pendeln wohl kaum geben wird. In der "ARD Story" begleitet Autor Kristof Kannegießer Menschen in ihrem Alltag und auf den Arbeitswegen. Welche Probleme erleben sie und welche Vorteile erkaufen sie sich durch das Pendeln? Wie wirkt sich das Pendeln auf das Leben der Betroffenen aus - auf ihre Gesundheit, auf die Leistungsfähigkeit im Beruf, auf soziale Beziehungen und die Partnerschaft? Und welche Träume können sie dadurch auch verwirklichen? Und er spricht mit Experten und Wissenschaftlern darüber, wie sich das Pendeln auf die Einzelnen und die Gesellschaft auswirkt und was unternommen werden könnte, um die Situation zu verbessern.
21:45
Immer mehr Arbeit wird automatisiert, digitalisiert, ausgelagert. Doch wo bleibt dabei der Mensch? In Zeiten von Kostendruck und Künstlicher Intelligenz droht der Wert menschlicher Arbeit auf Effizienz und Rendite reduziert zu werden. Wenn der Mensch zum Kostenfaktor wird, gerät seine Würde leicht aus dem Blick. Zugleich leisten Millionen Menschen unbezahlte Arbeit, in der Pflege, im Ehrenamt, in der Familie - Tätigkeiten, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde. Zwischen Maschinen und Algorithmen: Wo hat da der arbeitende Mensch seinen Platz? Wo wird er gebraucht, wo findet er Sinn? STATIONEN fragt, was Arbeit heute mit uns macht - und was sie mit uns machen sollte.
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
Aktuelle politische Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Europas ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt. Ein Schwerpunkt der Sendung ist die Europäische Union.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.