21:45
Deutschlands Berge reichen von den moderaten Mittelgebirgshöhen bis hinauf in 3000 Meter Höhe. Vom Kaiserstuhl über die Rhön, vom Harz bis zur Sächsischen Schweiz und bis zu Deutschlands höchstem Gipfel - der Zugspitze. Unterschiedlicher können Berglandschaften kaum sein. Mal geben sie sich sanft und lieblich, dann wieder wild und unzugänglich.Aber eines aber sie alle gemeinsam: Berge verändern sich, durch die Kräfte der Natur und durch uns - manchmal katastrophal schnell, meist aber sehr langsam. Fast immer in Zeiträumen, die sich uns entziehen. Die zweiteilige Dokumentation von Jürgen Eichinger zeigt, wie sich die Natur in unseren Bergen in den letzten Jahrzehnten verändert hat, wie sich ganze Naturräume unter dem Einfluss des Menschen, aber auch durch Natur selbst gewandelt haben - manchmal zum Besseren und leider öfter zum Schlechteren. Die spektakulären Vergleiche von alten Fotos und Aufnahmen mit der Situation heute - aufgenommen vom selben Standort - zeigen eindrucksvoll, wie gravierend sich Landschaften über die Jahre und Jahrzehnte entwickeln. Beide Filme werfen dabei auch einen Blick auf die Hintergründe und die Auslöser für den Wandel. Wie etwa wirken sich die neuen Bedingungen auf die Tier- und Pflanzenwelt aus und wie schaffen es viele Arten, sich daran anzupassen. Der eine Film bringt Beispiele für Veränderungen in den Mittelgebirgen wie etwa der z.T. dramatischen Waldentwicklung im Harz und dem Bayerischen Wald oder der Rückkehr der Natur in die ausgeprägte Kulturlandschaft des Kaiserstuhls. Dieser Film klärt auch, warum Steinbrüche immer mehr zu Rückzugsorten für viele Tier- und Pflanzen werden oder wieso der einstige Todesstreifen entlang der ehemaligen innerdeutsche Grenze heute für neues Leben steht. Der zweite Teil legt den Focus auf den Wandel in unserem Teil der Alpen. Er löst das Rätsel um das Naturphänomen Buckelwiese, zeigt, warum der letzte Wildfluss der Alpen - die obere Isar - im Sterben liegt und warum eine gewaltiges Naturereignis dem Alpenbock neuen Lebensraum schafft.
22:30
Der Klimawandel verändert die Fischerei Gerade ist das erste globale UN-Hochseeschutzabkommen in Kraft getreten. Wie wichtig das ist, zeigt die rapide Veränderung in unseren Meeren. Tier- und Pflanzenarten suchen schon heute nach neuen Heimatgewässern, wie ein Beispiel aus Südengland zeigt. Im Gespräch dazu: Prof. Alice Vadrot (Universität Wien) CO2-Speicher im Meer In Norwegen wurde 2025 begonnen, CO2 unter dem Meeresboden zu speichern. Die Technik ist umstritten. Korallenriffe: Fenster in die Vergangenheit Forscher versuchen, aus der Vergangenheit von Korallen für ihren zukünftigen Schutz Schlüsse zu ziehen.
22:45
Til studiert Brauwesen und Getränketechnologie im Master an der TU München. Das Studium befasst sich mit den ingenieurswissenschaftlichen, biologischen, technologischen und biochemischen Prozessen der Getränkeherstellung und des Bierbrauens. Im Rahmen eines Seminars muss er zum ersten Mal ein neues Getränk entwickeln, im Labor herstellen und danach natürlich auch probieren. Was studiert man eigentlich bei Skandinavistik? Hygge, Ikea, Wikinger & Co oder doch was ganz anderes? Das weiß Paula! Sie studiert Skandinavistik im Bachelor an der FAU Erlangen. Sie nimmt uns mit in den Schwedisch Kurs, zum Dänisch lernen und erklärt warum sie auch noch Französisch und Italienisch lernt. Zusätzlich steht noch die Ringvorlesung "Identitet, kärlek och lust" an, in der Paula mit der schwedischen Romanautorin Lena Andersson spricht.
23:15
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:45
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
00:15
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
00:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
01:00
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
02:00
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:15
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
03:30
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:45
Spektakuläre Bilder aus dem All, teilweise in HD Qualität, zeigen die Erde in atemberaubenden Einstellungen. Einmalige Bilder, wie sie bis dato noch nie im deutschen Fernsehen zu sehen waren.
04:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.