16:00
Im Karlsruher Zoo ist er ein Star. Mika, der kleine Eisbär. Ein Jahr alt, setzt er schon Zeichen für den Artenschutz: Als limitierte Klein-Skulptur in Ton, geformt von der Bildhauerin Irmela Maier. Überlebensgroß gibt es ihn auch, als Urs. Trocken und gebrannt wird er als Tonskulptur im Karlsruher Zoo aufgestellt. In bester Gesellschaft von Panda, Elefant, Flusspferd, Pinguin und Giraffe. Dieser Film erzählt von Urs und Irmela, vom Karlsruher Zoo und dessen einzigartigem Kunst- und Artenschutzprojekt.
16:30
Lorenz ist 38 und arbeitet als Richter am Amtsgericht in Kempten. Er entscheidet über Freiheitsstrafen in Fällen wie Betrug und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Seine Karriere hat er aber als Anwalt in einer Wirtschaftskanzlei begonnen, mit der Perspektive auf ein sehr viel höheres Gehalt als Partner. Trotzdem möchte er seinen Beruf am Gericht nicht mehr tauschen. Im Strafrecht als Richter im Amtsgericht ist man für geringere Formen der Kriminalität zuständig, z. B. Verkehrsstraftaten wie Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, aber auch Vermögensdelikte, Betrugsfälle, Diebstahl und Körperverletzungen.
16:40
17:30
Das alpine Umland um Bad Ischl zählt zu den reizvollsten Gegenden des Salzkammergutes: Auf dem Gamskogel oder dem Schrottkamm eröffnet sich einem nach einem durchaus fordernden Aufstieg ein kolossales Panorama. Die bergbäuerliche Bevölkerung hier steht im Zentrum dieser Dokumentation von Martin Vogg, der auch die Ischler Salzwege beschreitet, auf der Katrin Bergbahn fährt und eine Ischler Apothekerin beim Einsammeln der Kräuter für ihre Naturheilprodukte begleitet. In der Handwerkerszene hier hat sich ein Feiertag gehalten, der die kühlere Jahreszeit ankündigt: Am sogenannten Lichtbratlmontag, dem ersten Arbeitstag, wo im Herbst wieder innen bei elektrischem Licht gearbeitet werden muss, spendiert der Werkstattmeister seiner Mannschaft einen Braten.
18:15
Freizeitparks in Berlin und Brandenburg Vor 100 Jahren wurde in der Wuhlheide einer der ersten Volksparks Berlins eröffnet, zumindest ein erster Bereich des riesigen Waldgebietes. Nachdem 1919 der Sonntag arbeitsfrei wurde und Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter plötzlich Freizeit hatten, wurden neben den repräsentativen Stadtparks auch Volksparks geschaffen. Der Park in der Wuhlheide bietet Möglichkeiten für Spiel und Sport, für Konzerte und seit 70 Jahren auch eine Park-Eisenbahn für Kinder und Jugendliche. Viele Berlinerinnen und Berliner warten zudem auf die Wiedereröffnung des Spreeparks oder nutzen den einstigen Tempelhofer Flugplatz als größten Spielplatz der Hauptstadt. Freizeitparks gibt es auch in Brandenburg, wie das Südsee-Paradies "Tropical Islands".
18:45
Wir befinden uns im größten Massenaussterben seit dem Ende der Dinosaurier. Damals lag es an einem Asteroiden - heute haben wir das Dilemma selbst verursacht. Können wir das Massensterben auch selbst wieder in den Griff kriegen? Eine Gruppe renommierter Wissenschaftler will das mit neuen Naturschutzzonen versuchen - kann das klappen?
19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Weltweit toben Kriege, um Grenzen zu verteidigen. Wenn es aber um die planetaren Grenzen geht, wie Artenreichtum, Klima oder unsere Ozeane, dann handeln wir seltener. Dabei wäre ihr Schutz eine sinnvolle Investition in unsere Sicherheit. Kriege wiederum kosten uns nicht nur Menschenleben. Auch die Kosten fürs Klima sind enorm. Mehr zur traurigen Klimabilanz von Kriegen bei "Wissen vor acht - Erde".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Südinsel Neuseelands ist die rauere, wildere Schwester der Nordinsel, landschaftlich und klimatisch. Hier überwinden die Züge spektakuläre Strecken vom Pazifischen Ozean bis zu den Bergen der Südalpen Neuseelands. Entlang der Ostküste kommt der Coastal Pacific-Train am Lake Rotoiti vorbei. Im Gletschersee forscht Biologe Don Jellyman nach neuseeländischen Langflossenaalen. Es sind meterlange, respekteinflößende und etwas gruselige Urtiere, die aus den kalten Tiefen emporsteigen und irgendwann zum Laichen in den tropischen Ozean schwimmen, wo sie spurlos verschwinden. Vorbei an der Kaikoura-Halbinsel geht es nach Christchurch. Im Jahr 2011 legte ein Erdbeben die Stadt in Schutt und Asche. Riki Manuel ist einer der bekanntesten Maori-Holzschnitzkünstler des Landes. In seinen Werken verarbeitet er die Katastrophe und trägt die Geschichte von Generation zu Generation weiter. In Christchurch übernimmt der TranzAlpine die Führung. Doch die Südinsel ist auch Erdbebengebiet. Immer wieder verbiegen Verwerfungen die Schienen. Der Zug durchquert die Südalpen, Gebirge und Gletscherflüsse, bis er die Westküste erreicht. Hier sind die weißen Strände fast menschenleer. Das raue Klima und die isolierte Lage haben die Urlandschaften bewahrt. Es ist auch eine Fahrt zurück in die Kolonialgeschichte. Die europäischen Siedler gründeten in der Einsamkeit der Natur die ersten Dörfer. Seit Generationen werden Hunderte von Rindern zwischen Regenwäldern und steilen Felswänden durch den Gletscherfluss am Arawhata-Tal getrieben. Eine Familie ist bis heute geblieben. Seit Generationen betreibt JJ Nolan hier traditionelle Rinderzucht. Mit seinem Jetboat lenkt er die Tiere unfallfrei durch das kalte Wasser des Arawhata-Flusses mitten in einem Urwald. Viehtrieb mit dem Motorboot, das dürfte weltweit einmalig sein. Weiter südlich verdichten sich die Regenwälder in Fiordland, der größten Urlandschaft Neuseelands. Bis heute ist sie für die schmalen Gleise unbezwingbar und gilt als eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Welt. Ein Bergsteiger soll eine alpine Eidechse gesehen haben. Es ist eine seltene Art, die seit Jahrmillionen in diesem rauen Klima ausharrt, doch seit der Begegnung fehlt vom Urtier jede Spur.
21:00
Beobachtungen hinter den Kulissen beim Oktoberfest 1962, vor allem des Alltags der dort arbeitenden Menschen.
21:25
Die Musik ist zu Ende. Die schwitzende Menge, bewaffnet mit Bierkrügen, tobt. "Die Krüge hoch!", die Musiker heizen ein, fordern zum Trinken auf, verordnen Gemütlichkeit. Ein Prosit, ein Prosit ... 1985 war die "Jubelwies'n", die 175-Jahrfeier des Oktoberfestes, das längst zur größten Attraktion, zum Kulminationspunkt des bayerischen Jahres geworden war. Alles Dagewesene wurde wieder einmal in den Schatten gestellt: auch der Abfall zeigt die Fülle - wieder Rekord! Unter'm Strich aber: Zufriedenheit.
22:05
Ein Bericht über den "Wiesnpostboten" Benno Müller, der - damals im Jahr 1974 - seit zweiundzwanzig Jahren auf dem Oktoberfest in München die Post austrägt.
22:25
Impressionen vom Münchner Oktoberfest. Dort hält Zeichner Dieter Olaf Klama typische Szenen in Karikaturen fest. Die Karikaturen werden z.T. animiert gezeigt. Es gibt keinen Kommentartext.
22:35
Alljährliches Oktoberfest in Blumenau in Brasilien. Star des Festes ist die Amateur-Musikergruppe "Die Odenwälder", die es unter diesem Namen nur einmal im Jahr in Brasilien gibt und die mit ihren Auftritten vermeintlich deutsche Lebensart zu vermitteln versuchen. Dieses "Oktoberfest" dauert drei Wochen und ist daher eine große physische Belastung für die Musiker. Aber sie kommen gerne jedes Jahr wieder.
23:05
Manchmal beginnt eine Erfolgsgeschichte mit einem Koffer und einem One-Way-Ticket. Der Brite Robert "Bucket" Hingley wandert Ende der 1970er Jahre nach New York aus und gründet dort wenig später The Toasters. Die Band wird bald weltweit bekannt und zählt heute zu den Wegbereitern des US-amerikanischen Ska. 1997 bringt The Toasters das Publikum im Münchner Schlachthof zum wilden Offbeat-Mithüpfen. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:50
Polka, Rock, Blues, Walzer oder Tex-Mex - Erich Schmeckenbecher mischt mit seiner Band Erich und das Polk scheinbar Gegensätzliches zu einer ,Neuen deutschen Volksmusik´. Für diesen ungewöhnlichen Stilmix prägt er sogar einen eigenen Begriff: "Polk". Dass dabei nicht mehr jede Textzeile heutigen Maßstäben entspricht, gehört ebenfalls zur Geschichte der Band. 1994 spielt Erich und das Polk im Frankfurter Schlachthof. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.